{"id":49228,"date":"2024-02-10T13:00:16","date_gmt":"2024-02-10T12:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/6-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-140-45\/"},"modified":"2026-01-13T17:56:11","modified_gmt":"2026-01-13T16:56:11","slug":"6-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-140-45","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/6-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-140-45\/","title":{"rendered":"6. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Mk 1,40-45)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">40In jener Zeit kam ein Auss\u00e4tziger zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du mich rein machen. 41Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, ber\u00fchrte ihn und sagte: Ich will \u2013 werde rein! 42Sogleich verschwand der Aussatz und der Mann war rein.<br \/>\n43Jesus schickte ihn weg, wies ihn streng an 44und sagte zu ihm: Sieh, dass du niemandem etwas sagst, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring f\u00fcr deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat \u2013 ihnen zum Zeugnis.<br \/>\n45Der Mann aber ging weg und verk\u00fcndete bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die Geschichte, sodass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von \u00fcberallher zu ihm.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201cWenn du willst, kannst du\u2026\u201d (Mk 1,40)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Meine Tochter, was Ich in meiner Macht einschlie\u00dfe, das umfasst die Seele in ihrem Willen; alles Gute also, das sie in Wahrheit tun will, betrachte Ich so, als h\u00e4tte die Seele es in Wirklichkeit getan. Ich habe Wollen und Macht, wenn Ich will, dann kann Ich. Die Seele hingegen kann vieles nicht tun, und der Wille ersetzt das K\u00f6nnen.<br \/>\nSo wird sie Mir \u00e4hnlich, und Ich bereichere die Seele mit all jenen Verdiensten, die ihr guter Wille einschlie\u00dft, und ihr Wille tun m\u00f6chte.&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 2. M\u00e4rz 1916)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin weiterhin in meinem Zustand der Beraubung und vielleicht noch schlimmer. O Gott, welch einen Abstieg habe ich gemacht! Nie konnte ich mir vorstellen, soweit zu kommen, aber ich hoffe wenigstens, wirklich niemals aus dem Kreis seines Heiligsten Willens herauszutreten \u2013 Er ist alles f\u00fcr mich.<br \/>\nIch w\u00fcrde gerne meinen bedauernswerten Zustand beweinen, und manchmal tue ich es auch, aber Jesus tadelt mich mit den Worten:<br \/>\n\u201eWillst du immer ein kleines Kind sein? Man sieht, dass Ich es mit einem Kind zu tun habe \u2013 Ich kann Mich nicht auf dich verlassen; Ich hoffte, in dir den He-roismus des Ich dachte an das gro\u00dfe Interesse meines stets liebensw\u00fcrdigen Jesus, seinen Heiligen Willen bekannt zu machen und sagte mir: \u2018Er liebt, er-sehnt und w\u00fcnscht die Ankunft seines Reiches, und doch z\u00f6gert Er so lange, es unter den V\u00f6lkern erscheinen zu lassen.<br \/>\nWenn Er wollte, kann Er doch alles, die Macht fehlt Ihm nicht, und Er k\u00f6nnte in einem Augenblick Himmel und Erde \u00fcberw\u00e4ltigen. Wer kann seiner Macht widerstehen? Niemand.<br \/>\nZumal in Jesus Wollen und K\u00f6nnen ganz dasselbe sind \u2013 warum also z\u00f6gert Er bis jetzt?\u2018 Als ich dar\u00fcber nachsann, bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus, machte Sich in meinem Inneren bemerkbar und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn man ein Gut ersehnt, w\u00fcnscht und haben m\u00f6chte, so disponiert man sich damit f\u00fcr seinen Empfang. Und wenn man dieses so sehr ersehnte Gut bekommt, dann liebt, sch\u00e4tzt und bewahrt man es und begr\u00fc\u00dft es als das lang ersehnte Geschenk und als den \u00dcberbringer des lang ersehnten Gutes.<br \/>\nNicht nur das, es ist ein weiteres \u00dcberma\u00df unserer Liebe, dass Wir wollen, dass der Mensch das Gute, das Wir ihm schenken m\u00f6chten, ersehne; er soll n\u00e4m-lich etwas von sich dazu beitragen, wenigstens seine Seufzer, Gebete und den Wunsch nach diesem Guten, damit Ich ihm sagen kann:<br \/>\n\u201eSiehst du, du hast es dir verdient, denn von dir aus hast du getan, was du konntest, um es zu erlangen, und Wir geben es dir von ganzem Herzen\u201c, wobei aber alles die Wirkung unserer G\u00fcte ist.<br \/>\nDarum zeigen Wir den Gesch\u00f6pfen zuerst, was Wir ihnen geben wollen. Wir nehmen [mit den Menschen] sozusagen Korrespondenz auf, indem Wir Uns brief-lich ank\u00fcndigen und unsere Boten schicken, die ihnen verk\u00fcnden sollen, was Wir geben wollen.<br \/>\nSo sollen sie sich disponieren und nach dem gro\u00dfe Gut sehnen, das Wir gew\u00e4hren wollen. Gingen Wir bei der Erl\u00f6sung nicht genauso vor? Viertausend Jahre lang warteten die V\u00f6lker: je n\u00e4her die Zeit heranr\u00fcckte, umso dringender waren die Ank\u00fcndigungen und h\u00e4ufiger die Briefe, um die Seelen f\u00fcr die Ankunft Christi vorzubereiten.<br \/>\nSo ist es auch mit dem Reich meines G\u00f6ttlichen Willens: Ich z\u00f6gere noch, da Ich m\u00f6chte, dass sie Es kennenlernen, darum beten, seine Herrschaft ersehnen und den gro\u00dfen Schatz begreifen, den es mit sich bringt, und Ich ihnen also sagen kann: \u201aIhr habt es gewollt und habt es euch verdient, und Es kommt be-reits, um in eurer Mitte zu herrschen.<br \/>\nIndem ihr Es kennengelernt, erbetet und ersehnt habt, habt ihr sein auserw\u00e4hltes Volk gebildet, in welchem es herrschen und regieren kann.\u2018<br \/>\nOhne Volk kann man kein Reich begr\u00fcnden; dies ist noch ein weiterer Grund, dass man um den Wunsch meines G\u00f6ttlichen Willens nach seiner Herrschaft auf Erden wissen soll.<br \/>\nSie sollen ja darum beten, Ihn ersehnen und sich bereiten, sein Volk zu bilden, in dessen Mitte Er herabsteigen und seinen Palast, seine Residenz, seinen Thron errichten soll. Wundere dich daher nicht \u00fcber die Verz\u00f6gerung, obwohl du siehst, wie gro\u00df mein Verlangen ist, dass mein Wille herrsche.<br \/>\nEs sind die Wege unserer unergr\u00fcndlichen Weisheit, die alles mit Ordnung verf\u00fcgt und diesen zeitlichen Verzug dazu benutzt, um das Wissen [um dieses Reich] voranzubringen \u2013 was die Form von Briefen, Telegrammen, Telefonaten und Botschaften annimmt, um das Volk f\u00fcr die Gabe des Lebens in meinem G\u00f6ttlichen Willen zu bereiten.<br \/>\nBete daher, und lasse deinen Flug in Ihm andauernd sein.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 26. Februar 1930)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201cJesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, ber\u00fchrte ihn und sagte: Ich will es &#8211; werde rein!\u201c (Mk 1,41)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine Tochter, die Schuld kettet die Seele an und hindert sie am Tun des Guten: der Geist empfindet die Kette der S\u00fcnde und wird daran gehindert, das Gute zu begreifen, der Wille f\u00fchlt die Kette, die ihn einwickelt und f\u00fchlt sich stumpf, und anstatt das Gute zu wollen, will er das B\u00f6se; das gefesselte Verlangen f\u00fchlt seine Fl\u00fcgel, um zu Gott zu fliegen, gestutzt.<br \/>\nO, wie erregt der Anblick des von seinen eigenen S\u00fcnden gefesselten Menschen mein Mitleid! Deshalb war das erste Leid, das Ich in der Passion erdulden wollte, die Ketten: Ich wollte gefesselt sein, um den Menschen von seinen Ketten zu l\u00f6sen.<br \/>\nDie Ketten, die Ich erlitt, verwandelten sich, sobald sie Mich ber\u00fchrten, in Ketten der Liebe, die, als sie den Menschen ber\u00fchrten, die seinen verbrannten und zerbrachen und ihn mit meinen liebenden Ketten fesselten. Meine Liebe wirkt, sie kann nicht unwirksam bleiben.<br \/>\nDeshalb bereitete Ich f\u00fcr alle und f\u00fcr jeden einzelnen das, was n\u00f6tig war, um sie wiederherzustellen, zu heilen und von neuem zu schm\u00fccken. Alles tat Ich, damit, wenn die Seele sich entscheidet, sie alles bereit und zu ihrer Verf\u00fcgung vorfindet.<br \/>\nSo halte Ich meine Ketten bereit, um die ihren zu verbrennen; die Fetzen meines Fleisches, um ihre Wunden zu bedecken und sie mit Sch\u00f6nheit zu zieren, mein Blut, um ihr das Leben zur\u00fcckzugeben.<br \/>\nAlles halte Ich f\u00fcr jeden bereit und in Reserve, was er braucht, doch meine Liebe will sich schenken und m\u00f6chte wirken. Ich f\u00fchle eine Sehnsucht, eine unwiderstehliche Kraft, die Mir keine Ruhe l\u00e4sst, wenn Ich nicht gebe, und wei\u00dft du, was Ich tue?<br \/>\nWenn Ich sehe, dass niemand etwas nimmt, konzentriere Ich meine Ketten, die St\u00fccke meines Fleisches und mein Blut in dem, der sie w\u00fcnscht und Mich liebt, und \u00fcbers\u00e4e ihn mit Sch\u00f6nheit, indem Ich ihn mit den Ringen der Ketten meiner Liebe schm\u00fccke und sein Gnadenleben verhundertfache, und so kann sich meine Liebe ergie\u00dfen und beruhigt sich.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 18. M\u00e4rz 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wenn die Seele in unseren Willen eintritt, um sich Ihn anzueignen, macht sie sich den Unseren zu dem ihren, und Wir machen den ihren zu Unserem. In allem, was die Seele tut, wenn sie liebt, anbetet, arbeitet, leidet, betet, bildet unser Wille den g\u00f6ttlichen Samen in ihren Akten.<br \/>\nO, wie sch\u00f6n, frisch und heilig w\u00e4chst sie heran! Unser Wille ist wie der Saft, die Lymphe f\u00fcr die Pflanzen. Ist der Saft vorhanden, so gedeihen die Pflanzen gut und sind gr\u00fcn, haben kr\u00e4ftige Bl\u00e4tter und bringen reife, \u00fcppige und schmackhafte Fr\u00fcchte hervor.<br \/>\nWenn es aber am Saft zu mangeln beginnt, verliert die arme Pflanze ihr gr\u00fcnes Kleid, die Bl\u00e4tter fallen ab, sie kann keine sch\u00f6nen Fr\u00fcchte mehr hervorbringen und trocknet schlie\u00dflich aus.<br \/>\nDer Saft ist n\u00e4mlich gleichsam die Seele der Pflanze, wie die Lebenss\u00e4fte, die sie n\u00e4hren und gedeihen lassen. So ist die Seele ohne meinen Willen. Sie verliert das Prinzip, das Leben und die Seele des Guten, sie verliert das lebendige Wachstum, die Frische und Kraft, sie wird farblos, h\u00e4sslich, w\u00e4chst k\u00fcmmerlich heran und b\u00fc\u00dft schlie\u00dflich den Samen des Guten ein.<br \/>\nWenn du w\u00fcsstest, wie sehr Ich eine Seele bemitleide, die ohne meinen Willen lebt! Ich k\u00f6nnte sie \u201adie leidvollen Szenen der Sch\u00f6pfung\u2018 nennen.<br \/>\nIch, der Ich alles mit so gro\u00dfer Sch\u00f6nheit und Harmonie erschaffen habe, bin von der menschlichen Undankbarkeit gezwungen, meine sch\u00f6nsten Gesch\u00f6pfe, die Ich gemacht habe, arm, schwach und mit erb\u00e4rmlichen Wunden bedeckt zu sehen \u2013 und dennoch steht mein Wille allen zur Verf\u00fcgung und verweigert sich niemandem.<br \/>\nNur wer Ihn zur\u00fcckweist, wer undankbar ist und Ihn nicht kennen will, beraubt sich Seiner freiwillig zu unserem h\u00f6chsten Schmerz.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 2. Oktober 1938)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Jesus, Dein v\u00e4terliches Herz f\u00fchlt starke Schmerzen wegen des menschlichen Elends, daher schickst Du Dich an, Wunder auszus\u00e4en, um inmitten der Gesch\u00f6pfen Deinen G\u00f6ttlichen Willen regieren zu lassen: Du richtest die Verkr\u00fcppelten auf, reinigst die Auss\u00e4tzigen, heilst die Gel\u00e4hmten.<br \/>\nUnd ich, mein Himmlischer Erl\u00f6ser, indem ich Dich immer mit meinem \u201eIch liebe Dich, ich bete Dich an, ich preise Dich, ich danke Dir\u201c begleite, bitte Dich, diejenigen aufzurichten, die hinkend in Deinem Willen gehen, die menschlichen Generationen vom Aussatz des Willens zu reinigen, der sie an der Seele und vielleicht auch am K\u00f6rper entstellt hat, alle jene zu heilen, die von ihrem Willen gel\u00e4hmt worden sind.<br \/>\nMeine Liebe, der menschliche Wille ist der S\u00e4mann aller \u00dcbel, deswegen bitte ich Dich, das Wunder der Wunder zu wirken; gib, dass Dein Wille wie im Himmel so auf Erden regiere, damit jedes moralische und physische \u00dcbel ein Ende hat. (aus \u201eRundgang der Seele im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Siebzehnte Stunde)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201e(Jesus) sch\u00e4rfte ihm ein: Nimm dich in acht! Erz\u00e4hl niemand etwas davon&#8230; Der Mann aber ging weg und erz\u00e4hlte bei jeder Gelegenheit, was geschehen war\u201c (Mk 1, 44+45)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen sagte ich nach dem Empfang der Kommunion zu meinem liebensw\u00fcrdigen Jesus: \u201eWie kommt es, dass diese Tugend des Gehorsams so impertinent und manchmal so stark ist, dass sie sogar launenhaft wird?\u201c<br \/>\nUnd Er: \u201eWei\u00dft du, weshalb diese vornehme Dame Gehorsam so ist, wie du sagst? Weil sie allen Lastern den Tod gibt, und nat\u00fcrlich muss einer, der einem anderen den Tod bringt, stark und mutig sein; und wenn er damit keinen Erfolg hat, wird er Impertinenz und Launenhaftigkeit gebrauchen.<br \/>\nWenn das notwendig ist, um den Leib zu t\u00f6ten, der so zerbrechlich ist, dann umso mehr, um die Laster und die eigenen Leidenschaften zu ert\u00f6ten, was so schwierig ist, dass sie manchmal, w\u00e4hrend sie tot scheinen, wieder aufleben.<br \/>\nUnd so ist diese eifrige Dame stets in Bewegung, und beobachtet st\u00e4ndig, ob die Seele die geringste Schwierigkeit gegen das, was ihr angeordnet wurde, aufkommen l\u00e4sst; in der Bef\u00fcrchtung, dass irgendein Laster in ihrem Herzen erneut aufzuleben beginnt, f\u00fchrt sie einen derartigen Krieg gegen die Seele und l\u00e4sst ihr keine Ruhe, bis die Seele sich selbst zu ihren F\u00fc\u00dfen auf den Boden wirft und in stillem Schweigen hei\u00df und innig liebt, was immer der Gehorsam w\u00fcnscht.<br \/>\nDeshalb ist sie so impertinent und beinahe launisch, wie du sagst. Ach ja, es gibt keinen wahren Frieden ohne Gehorsam; und wenn man Frieden zu genie\u00dfen scheint, ist es ein falscher Friede, denn er stimmt mit den eigenen Leidenschaften \u00fcberein, doch niemals mit den Tugenden, und so endet man im Ruin; denn wenn sich die Seele vom Gehorsam l\u00f6st, entfernt sie sich von Mir, der Ich der K\u00f6nig dieser edlen Tugend war.<br \/>\nZudem t\u00f6tet der Gehorsam den Eigenwillen und gie\u00dft den G\u00f6ttlichen in Str\u00f6men aus, sodass man sagen kann, dass die gehorsame Seele nicht mit ihrem eigenen Willen lebt, sondern vom G\u00f6ttlichen.<br \/>\nKann es je ein sch\u00f6neres, heiligeres Leben geben, als vom Willen Gottes selbst zu leben? Bei den anderen, sogar den erhabensten, Tugenden k\u00f6nnte zugleich die Eigenliebe existieren, aber mit dem Gehorsam niemals.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 17. August 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, der Pass zum Eintritt in die Seligkeit, welche die Seele auf dieser Erde besitzen kann, muss mit drei Unterschriften versehen sein, und zwar mit Ergebung, Demut und Gehorsam.<br \/>\nVollkommene Ergebung in meinen Willen ist Wachs, das unsere beiden Willen fusioniert und einen einzigen daraus bildet; sie ist Zucker und Honig. Bei einem kleinen Widerstand gegen meinen Willen jedoch wird das Wachs getrennt, der Zucker wird bitter, und der Honig verwandelt sich in Gift.<br \/>\nNun, die Ergebung gen\u00fcgt nicht, sondern die Seele muss \u00fcberzeugt sein, dass das gr\u00f6\u00dfte Gut f\u00fcr sie und die beste Art, Mich zu verherrlichen, diese ist, stets meinen Willen zu tun.<br \/>\nHier siehst du also die Notwendigkeit der Unterschrift der Demut, denn die Demut bringt diese Erkenntnis hervor. Doch wer veredelt diese zwei Tugenden, wer st\u00e4rkt sie, wer macht sie dauerhaft, wer verkettet sie so miteinander, dass sie sich nicht trennen k\u00f6nnen, wer kr\u00f6nt sie? Der Gehorsam!<br \/>\nAch ja, indem der Gehorsam wirklich den eigenen Willen und alles, was materiell ist, vernichtet, vergeistigt er alles und umgibt es wie eine Krone. So sind Ergebung und Demut ohne Gehorsam der Unbest\u00e4ndigkeit unterworfen, doch mit dem Gehorsam werden sie fest und stabil sein.<br \/>\nDaher die strikte Notwendigkeit der Unterschrift des Gehorsams: so kann dieser Pass in Umlauf sein, um in das Reich der geistlichen Seligkeit einzutreten, das die Seele hier unten genie\u00dfen kann.<br \/>\nOhne diese drei Unterschriften wird der Pass keinen Wert haben, und die Seele wird stets aus dem Reich der Seligkeiten zur\u00fcckgewiesen und gezwungen sein, im Reich der Ruhelosigkeit, der \u00c4ngste und Gefahren zu bleiben; zu ihrem Ungl\u00fcck wird sie als Gott ihr eigenes Ich haben, und dieses Ich wird als Gefolge den Stolz und die Rebellion f\u00fchren.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 6. April 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus kommt weiterhin mit seinen gewohnten Versp\u00e4tungen, und ich f\u00fchlte die ganze Last seiner Beraubung, als Er ganz pl\u00f6tzlich kam und \u2013 ich wei\u00df nicht warum \u2013 mir diese Frage stellte: \u201eKannst du Mir sagen, weshalb der Gehorsam so verherrlicht wird und so viel Ehre erf\u00e4hrt, dass Er der Seele das Bild Gottes einpr\u00e4gt?\u201c<br \/>\nGanz verlegen, wusste ich nicht, was ich erwidern sollte, doch durch ein intellektuelles Licht, das Er mir sandte, antworte der gebenedeite Jesus selbst; und da es durch Licht war, nicht Worte, habe ich keine Begriffe, um mich auszudr\u00fccken.<br \/>\nDer Gehorsam will jedoch, dass ich versuche, es niederzuschreiben. Ich glaube, ich werde gro\u00dfen Unsinn sagen, und Dinge schreiben, die nicht zusammenpassen, doch ich setze all meinen Glauben in den Gehorsam, besonders, da dies Dinge sind, die ihn direkt betreffen, und ich beginne meinen Versuch:<br \/>\nEs schien mir also, dass Jesus sagte: \u201eDer Gehorsam wird so verherrlicht, weil er die Kraft hat, die menschlichen Leidenschaften bis in ihre Wurzeln hinein zu entwurzeln.<br \/>\nEr vernichtet in der Seele alles, was irdisch und materiell ist und erstattet der Seele zu ihrer gro\u00dfen Ehre wieder ihren urspr\u00fcnglichen Zustand zur\u00fcck, d.h., so wie sie von Gott in ihrer urspr\u00fcnglichen Gerechtigkeit erschaffen wurde, ehe sie aus dem irdischen Eden vertrieben wurde.<br \/>\nUnd in diesem erhabenen Zustand f\u00fchlt sich die Seele stark hingezogen zu allem, was gut ist; sie f\u00fchlte alles, was gut, heilig und vollkommen ist, gleichsam als [w\u00e4re es] ihr eingeboren, und empfindet gr\u00f6\u00dften Schrecken sogar vor dem Schatten des B\u00f6sen.<br \/>\nMit dieser gl\u00fccklichen Natur, die sie aus der \u00fcberaus erfahrenen Hand des Gehorsams empfangen hat, findet die Seele keine Schwierigkeit mehr darin, die erhaltenen Befehle auszuf\u00fchren; umso mehr, da jener, der anordnet, stets das Gute befehlen muss.<br \/>\nUnd so siehst du, wie es der Gehorsam versteht, das g\u00f6ttliche Bild gut einzupr\u00e4gen; nicht nur das, sondern er verwandelt die menschliche Natur in die g\u00f6ttliche, denn so wie Gott gut, heilig und \u00fcberaus vollkommen und zu allem Guten geneigt ist und alles B\u00f6se sehr hasst, so hat der Gehorsam die Kraft, die menschliche Natur zu verg\u00f6ttlichen, und sie die g\u00f6ttlichen Eigenschaften erwerben zu lassen.<br \/>\nUnd je mehr sich die Seele von dieser h\u00f6chst erfahrenen Hand f\u00fchren l\u00e4sst, umso mehr erwirbt sie vom G\u00f6ttlichen und macht ihr eigenes Sein zunichte.<br \/>\nDeshalb ist der Gehorsam so verherrlicht und geehrt, sodass Ich selbst Mich ihm unterworfen habe und dadurch geehrt und verherrlicht wurde; und durch ihn gab Ich all meinen Kindern die Ehre und Herrlichkeit zur\u00fcck, die sie wegen des Ungehorsams verloren hatten.\u201c<br \/>\nDas ist mehr oder weniger, was ich in der Lage bin, kundzutun; das \u00dcbrige f\u00fchle ich in meinem Geist, doch mir fehlen die Worte, denn die Erhabenheit des Begriffes dieser Tugend ist derart, dass meine arme menschliche Sprache keine geeigneten Worte finden kann\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 4; 8. November 1900)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":76226,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-49228","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49228","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=49228"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49228\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/76226"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=49228"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=49228"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=49228"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}