{"id":49804,"date":"2021-02-20T15:00:12","date_gmt":"2021-02-20T14:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/1-sonntag-der-fastenzeit-a-mk-112-15\/"},"modified":"2024-02-14T16:13:22","modified_gmt":"2024-02-14T15:13:22","slug":"1-sonntag-der-fastenzeit-b-mk-112-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/1-sonntag-der-fastenzeit-b-mk-112-15\/","title":{"rendered":"1. SONNTAG DER FASTENZEIT \u2013 B \u2013 (Mk 1,12-15)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->12In jener Zeit trieb der Geist Jesus in die W\u00fcste. 13Dort blieb Jesus vierzig Tage lang und wurde vom Satan in Versuchung gef\u00fchrt. Er lebte bei den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm. 14Nachdem man Johannes ins Gef\u00e4ngnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galil\u00e4a; er verk\u00fcndete das Evangelium Gottes 15und sprach: Die Zeit ist erf\u00fcllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eIn jener Zeit trieb der Geist Jesus in die W\u00fcste\u201c (Mk 1, 12)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach folgte ich dem Heiligen Willen in dem Akt, als sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus von der H\u00f6chsten K\u00f6nigin trennte, um in die W\u00fcste zu gehen, und w\u00e4hrend ich beide bemitleidete, dachte ich mir: \u201eWie konnte sich meine Erhabene K\u00f6nigin gut vierzig Tage lang von ihrem lieben Sohn trennen?<br \/>\nSie, die Ihn so sehr liebte, wie konnte Sie ohne Ihn bleiben? Ich, die ich nicht ihre Liebe habe, leide so sehr wegen einiger Tage, die ich Ihn entbehren muss, wie musste das f\u00fcr meine Mutter sein?\u201c<br \/>\nAls ich nun dar\u00fcber nachdachte, bewegte sich mein angebeteter Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, Wir beide litten unter der Trennung, doch unser Schmerz wurde auf g\u00f6ttliche, nicht auf menschliche Weise gelitten, daher trennte er Uns weder von der Seligkeit noch vom unersch\u00fctterlichen Frieden.<br \/>\nGl\u00fccklich ging Ich in die W\u00fcste fort, gl\u00fccklich blieb die Erhabenheit meiner Himmlischen Mutter, denn der auf g\u00f6ttliche Weise erlittene Schmerz ist nicht f\u00e4hig, die g\u00f6ttliche Seligkeit im Geringsten zu \u00fcberschatten, welche Meere der Freude und des grenzenlosen Friedens einschlie\u00dft.<br \/>\nDie auf g\u00f6ttliche Art gelittenen Schmerzen sind wie kleine Wassertr\u00f6pfchen im unermesslichen Meer, dessen Wellen die Kraft haben, sie in Seligkeit umzuwandeln.<br \/>\nDer auf menschliche Weise gelittene Schmerz hat die Eigenschaft, die wahre Seligkeit zu ersch\u00fcttern und den Frieden zu st\u00f6ren, der auf g\u00f6ttliche Art erlittene, nie; umso mehr, als meine k\u00f6nigliche Mutter die Sonne meines Willens aus Gnade besa\u00df, und Ich besa\u00df sie von Natur aus.<br \/>\nSo blieb die Sonne in Ihr und blieb in Mir, aber die Strahlen trennten sich nicht, denn das Licht kann nicht aufgespalten werden. Daher blieb Sie in eben diesem Licht in Mir und folgte meinen Akten, und Ich blieb in Ihr, als ihr Lebensmittelpunkt.<br \/>\nSo war die Trennung, w\u00e4hrend sie wirklich real war, [doch nur] scheinbar. Der Substanz nach waren Wir miteinander vereint und unzertrennlich, denn das Licht des G\u00f6ttlichen Willens vereinigte unsere Akte, als w\u00e4ren sie ein einziger.<br \/>\nDann ging Ich in die W\u00fcste, um eben jenen meinen Willen zur\u00fcckzurufen, den die Gesch\u00f6pfe vierzig Jahrhunderte lang aus ihrer Mitte verbannt hatten.<br \/>\nIch wollte vierzig Tage alleine bleiben, um die vierzig Jahrhunderte des menschlichen Willens wiedergutzumachen, in denen der Meinige nicht sein Reich inmitten der Menschheitsfamilie besessen hatte, und mit meinem eigenen G\u00f6ttlichen Willen wollte Ich Ihn von neuem zur Herrschaft in ihre Mitte zur\u00fcckrufen.<br \/>\nBei der R\u00fcckkehr aus der W\u00fcste hinterlegte Ich Ihn in meiner Mutter, mit all jenen Akten des G\u00f6ttlichen Willens, welche die Gesch\u00f6pfe zur\u00fcckgewiesen und Ihn wie in der W\u00fcste gehalten hatten, damit sie die treue Schatzwalterin und Wiederherstellerin des Reiches meines Willens sei, sowie jene, die dieses Reich erflehen soll.<br \/>\nNur die H\u00f6chste Herrin konnte diesen so gro\u00dfen Schatz besitzen, da Sie in sich den gleichen G\u00f6ttlichen Willen besa\u00df, in dem sie denselben vom Gesch\u00f6pf verlassenen Willen fassen konnte.<br \/>\nWie konnten Wir Uns mit unserem Schmerz der vierzigt\u00e4gigen Trennung befassen, wenn es darum ging, unseren G\u00f6ttlichen Willen wiederherzustellen und zur Herrschaft unter den Menschen zur\u00fcckzurufen? In unserem Schmerz waren Wir mehr als gl\u00fccklich, denn Wir wollten das Reich des H\u00f6chsten FIAT in Sicherheit bringen.<br \/>\nDie Himmlische K\u00f6nigin erwartete mit Sehnsucht meine R\u00fcckkehr, um das Pfand der neuen Sonne zu empfangen und mit ihrer Liebe alle seine Akte zu vergelten, welche die menschliche Undankbarkeit zur\u00fcckgewiesen hatte.<br \/>\nSie handelte als wahre Mutter an meinem G\u00f6ttlichen Willen und zugleich an den Gesch\u00f6pfen, indem Sie allen das Leben, die Seligkeit, die Freude erflehte, das Reich des Ewigen FIAT zu besitzen.<br \/>\nMeine Tochter, die Zahl der vierzig Tage in meinem irdischen Leben ist symbolisch und bedeutsam. Vierzig Tage nach der Geburt wollte Ich in der Grotte von Betlehem bleiben, Symbol f\u00fcr meinen G\u00f6ttlichen Willen, Der, obwohl Er sich unter den Gesch\u00f6pfen befand, wie verborgen und au\u00dferhalb der Stadt ihrer Seelen war.<br \/>\nUm die vierzig Jahrhunderte des menschlichen Willens wiedergutzumachen, wollte Ich vierzig Tage lang au\u00dferhalb der Stadt in einem niedrigen Unterstand bleiben, weinend, seufzend und betend, um meinen G\u00f6ttlichen Willen in die Stadt ihrer Seelen zur\u00fcckzurufen und Ihm seine Herrschaft zu \u00fcbergeben.<br \/>\nNach vierzig Tagen trat Ich hervor, um Mich im Tempel zu zeigen und Mich dem heiligen Greis Simeon zu enth\u00fcllen. Er war die erste Stadt, die Ich zur Kenntnis meines Reiches berief, und seine Freude war so gro\u00df, dass Er [kurz darauf] die Augen f\u00fcr diese Erde schloss, um sie f\u00fcr die Ewigkeit zu \u00f6ffnen.<br \/>\nVierzig Tage blieb Ich in der W\u00fcste und trat dann sogleich in mein \u00f6ffentliches Leben hinaus, um den Gesch\u00f6pfen die Heilmittel und Mittel f\u00fcr den Eintritt in das Reich meines Willens zu reichen.<br \/>\nVierzig Tage wollte Ich nach meiner Auferstehung auf der Erde bleiben, um das Reich des G\u00f6ttlichen FIAT und seine vierzig Jahrhunderte dauernde Herrschaft, die Es dauern h\u00e4tte sollen, zu best\u00e4tigen.<br \/>\nSo war der erste Akt bei allem, was Ich hier unten tat, die Wiederherstellung dieses Reiches; alles andere trat in die sekund\u00e4re Ordnung ein, aber der erste Verbindungsring zwischen Mir und den Gesch\u00f6pfen war das Reich meines Willens.<br \/>\nWenn es sich daher um Diesen handelt, halte Ich nichts zur\u00fcck, weder Licht, noch Opfer, noch Offenbarungen, noch Seligkeit: ganze Meere lasse Ich aus Mir hervorgehen, um Ihn bekannt zu machen, Ihn regieren zu lassen, und damit Er geliebt werde.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 8. September 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01ec8;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann setzte ich meinen Rundgang im G\u00f6ttlichen FIAT fort und folgte meinem Jesus, als Er sich auf den Weg in die W\u00fcste machte. Da \u00fcberlegte ich: \u201eWarum ging Jesus in die W\u00fcste?<br \/>\nHier gab es keine Seelen zu bekehren, sondern es herrschte tiefe Einsamkeit, w\u00e4hrend Er doch gerade Seelen suchte.\u201c Als ich dies meditierte, bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Gesellschaft unterbricht das Leiden und verringert es, die Einsamkeit aber konzentriert und verdoppelt es und l\u00e4sst es h\u00e4rter werden. Ich wollte ganz allein in die W\u00fcste gehen, um in meiner Menschheit die volle H\u00e4rte der Einsamkeit zu empfinden, die mein G\u00f6ttlicher Wille so viele Jahrhunderte lang seitens der Menschen erlitten hatte.<br \/>\nMeine Menschheit musste in der G\u00f6ttlichen Ordnung aufsteigen und in die menschliche Ordnung herabsteigen, um die Leiden von beiden einzuschlie\u00dfen. Indem Ich Selbst den ganzen leidvollen Teil \u00fcbernahm, der den Menschen und Gott trennte, sollte Ich die Menschen wieder zur Umarmung und zum Kuss ihres Sch\u00f6pfers zur\u00fcckf\u00fchren.<br \/>\nDoch mein Gang in die W\u00fcste bezweckte nicht nur dies. Du musst wissen, dass unsere anbetungsw\u00fcrdige Majest\u00e4t bei der Gestaltung der Sch\u00f6pfung beschloss, dass jeder Ort von Einwohnern bev\u00f6lkert werden und die Erde \u00e4u\u00dferst fruchtbar und reich an Vegetation sein sollte, sodass alle im \u00dcberfluss haben m\u00f6gen.<br \/>\nAls der Mensch s\u00fcndigte, zog er sich die Ungnade der G\u00f6ttlichen Gerechtigkeit zu, und die Erde blieb w\u00fcstenhaft, unfruchtbar und an vielen Orten unbewohnt: ein Bild jener unfruchtbaren Familien, wo kein Lachen herrscht, kein Fest, keine Harmonie, weil sie ohne Nachkommen sind.<br \/>\nSo gibt es niemanden, der die Monotonie der zwei Eheleute unterbricht, und dr\u00fcckende Einsamkeit lastet auf ihrem Herzen und macht sie traurig. Wo es aber Nachkommen gibt, da ist immer etwas zu tun und zu sagen, sowie Gelegenheit zum Feiern.<br \/>\nSo war die Menschheitsfamilie. Betrachte den sternen\u00fcbers\u00e4ten Himmel. Die Erde sollte das Echo des Himmels sein, voller Bewohner, und so viel hervorbringen, um alle reich und alle gl\u00fccklich zu machen.<br \/>\nAls sich daher der Mensch aus meinem Willen zur\u00fcckzog, \u00e4nderte sich sein Los. Ich wollte in die W\u00fcste gehen, um die Segnungen meines Himmlischen Vaters zur\u00fcckzurufen; indem ich meinen Willen zur Herrschaft zur\u00fcckrief, wollte Ich die Erde wiederherstellen, sie \u00fcberall bev\u00f6lkern und fruchtbar machen, sodass die Erde andere, noch sch\u00f6nere Samen, hervorbringt und diese verhundertfacht, damit sie noch fruchtbarer und strahlend sch\u00f6n werde.<br \/>\nWie viel Gro\u00dfes wird das Reich meines G\u00f6ttlichen FIAT bewirken! Alle Elemente sind daher in gro\u00dfer Erwartung, die Sonne, der Wind, das Meer, die Erde und die ganze Sch\u00f6pfung: sie m\u00f6chten aus ihrem Scho\u00df alle G\u00fcter und Wirkungen hervortreten lassen, die sie enthalten, denn solange dieser G\u00f6ttliche Wille, der sie (die geschaffenen Dinge) beherrscht, nicht unter den V\u00f6lkern regiert, bringt die Sch\u00f6pfung nicht alle in ihr enthaltenen Sch\u00e4tze hervor.<br \/>\nSie gibt den Menschen nur jene Gaben, die sie n\u00f6tig haben \u2013 unter dem Titel von Almosen und als Dienern. So hat die Erde nicht alle Samen hervorgebracht. Und die Sonne bringt, da sie nicht alle Samen vorfindet, nicht alle Wirkungen und Wohltaten hervor, die sie besitzt, und so ist es mit allem \u00dcbrigen.<br \/>\nDarum erwarten alle das Reich des FIAT, um den S\u00f6hnen und T\u00f6chtern des G\u00f6ttlichen Willens zu zeigen, wie reich sie sind, und wie viele wunderbare Dinge ihr Sch\u00f6pfer in die erschaffenen Dinge hineingelegt hat \u2013 aus Liebe zu denen, welche die Kinder seines Willens sein sollen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 25. Juni 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01ec8;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Himmlisches und H\u00f6chstes Gut, ich will Dir \u00fcberallhin folgen. Schon sehe ich, dass Du daran bist, in die W\u00fcste zu gehen und Dich von der Mama zu trennen, zu der Du sagst: \u201eLebe wohl, Mutter, Ich entferne Mich, jedoch lasse Ich dir Mein G\u00f6ttliches Fiat als Hilfe, als Trost, als Leben.<br \/>\nEs wird als Mittel der Verbindung zwischen Mir und Dir dienen; Mein Wille wird Dich aller Meiner Akte teilhaftig werden lassen und auf solche Weise werden Wir, obwohl Wir weit voneinander entfernt sind, so sehr vereint bleiben, dass Wir Uns wie eine einzige Person f\u00fchlen.\u201c<br \/>\nJesus, mein Leben, reich mir die Hand, und nimm mich mit Dir, damit mir nichts von dem, was Du tun wirst, entgeht, da ich alles mit dem Stempel meiner Liebe besiegeln will.<br \/>\nUm Dich um das Reich Deines G\u00f6ttlichen Willens auf Erden zu bitten, folge ich Dir, w\u00e4hrend Du allein wanderst, Schritt f\u00fcr Schritt mit meinem \u201eIch liebe Dich, ich bete Dich an, ich preise Dich, ich danke Dir.\u201c Bei jedem Deinem Atemzug will ich Dich den Hauch meines \u201eIch liebe Dich\u201c einatmen lassen, will ich darin jedes Deiner Worte einschlie\u00dfen und will es Dir bei jedem Deiner Blicke aufopfern\u2026<br \/>\nMein Jesus, s\u00fc\u00dfe Liebe, erlaube, dass ich Dir in die W\u00fcste folge: dort wird Dich mein \u201eIch liebe Dich\u201c nie allein lassen; ich werde Nacht und Tag nahe bei Dir bleiben; und wenn ich Dich bek\u00fcmmert, betr\u00fcbt, schmachtend vor Liebe sehen werde, beten und weinen wegen der Einsamkeit, die Dein G\u00f6ttlicher Wille erleidet, dann werde ich Dich tr\u00f6sten mit dem Ruf meines \u201eIch liebe Dich\u201c!<br \/>\nDu f\u00fchlst den Schmerz lebhaft, nicht nur weil Dein G\u00f6ttlicher Wille nicht unter den Gesch\u00f6pfen regiert, sondern weil Er von ihnen gleichsam verbannt wird. Deine Heiligste Menschheit weint daher und fleht im Namen der ganzen Menschheitsfamilie, dass beide, der G\u00f6ttliche Wille und der menschliche, sich miteinander wieder vers\u00f6hnen und miteinander verschmelzen.<br \/>\nO Jesus, ich mache mir Deine Tr\u00e4nen zu Eigen, Deine Gebete, ich ergreife Besitz von den Qualen Deines brennenden Herzens und, indem ich sie mit meinem \u201eIch liebe Dich\u201c verflechte, forme ich s\u00fc\u00dfe Ketten der Liebe, um Dich zu zwingen, mir das Reich Deines G\u00f6ttlichen Willens auf Erden zu gew\u00e4hren!<br \/>\nH\u00f6re, mein Leben, es sind die Schl\u00e4ge Deines Herzens selbst, Deine Seufzer selbst, es sind Deine Tr\u00e4nen, Deine Gebete und Deine Leiden, die das Reich Deines Fiat wollen und erflehen. Daher, wenn Du mich nicht erh\u00f6ren willst, erh\u00f6re wenigstens Dich selbst und, w\u00e4hrend Du die W\u00fcste verl\u00e4sst, versichere mir, dass bald das Reich Deines Willens auf die Erde kommen wird.<br \/>\nMein Jesus, Herz meines Herzens, siehe, schon gehst Du aus der W\u00fcste und mit Eile erreichst Du Dein Haus von Nazareth, wo die Liebe der Himmlischen Mutter Dich unaufh\u00f6rlich ruft und erwartet.<br \/>\nWelch ergreifende Szene ist doch dies! Die Mutter und der Sohn, getrieben von einem gegenseitigen und \u00e4u\u00dfersten Verlangen, sich wiederzusehen, fallen sich gegenseitig in die Arme.<br \/>\nO Jesus! Auch ich will mit der kleinen Flamme meines \u201eIch liebe Dich\u201c an euren keuschen Umarmungen teilnehmen, an euren Liebesbeteuerungen, an euren Feuern der Liebe, um Euch um das Reich des H\u00f6chsten Willens zu bitten!<br \/>\nHeilige Mama, erbitte auch Du f\u00fcr mich diese unermessliche Gnade und bete, dass der G\u00f6ttliche Wille erkannt werde und wie im Himmel so auf Erden regiere. (aus \u201eRundgang der Seele im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; F\u00fcnfzehnte Stunde)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eDort blieb Jesus vierzig Tage lang und wurde vom Satan in Versuchung gef\u00fchrt\u201c (Mk 1,13)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201cFolge Mir Schritt um Schritt, und du wirst das Leben, den Herzschlag, die Seligkeit dieses Reiches f\u00fchlen, das Ich in Mir enthalte und das Ich erscheinen lassen will, damit es unter den Menschen herrsche.<br \/>\nIch liebe dieses Reich so sehr, dass Ich \u2013 w\u00e4hrend Ich dem h\u00f6llischen Feind erlaubt habe, in das Paradies einzudringen \u2013 nicht zulassen werde, dass er seinen Fu\u00df in das Paradies des Reiches des FIAT setze.<br \/>\nDaher lie\u00df Ich zu, dass er sich Mir in der W\u00fcste n\u00e4herte, um ihn zu schw\u00e4chen und zu verjagen, damit er nicht wage, hier einzutreten. F\u00fchlst du nicht selbst, wie deine Gegenwart den Feind in Schrecken setzt und wie er flieht, um dich nicht zu sehen?<br \/>\nEs ist die Kraft meines Sieges, die ihn hinabst\u00fcrzt, und da er sich verwirrt f\u00fchlt, ergreift er die Flucht&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 9. Februar 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eEr lebte bei den wilden Tieren\u2026\u201c (Mk 1,13)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eVon Nazareth ging Ich in die W\u00fcste, in die \u00e4u\u00dferste Einsamkeit, die Gro\u00dfteils von wilden Tiere bev\u00f6lkert war, die die W\u00fcste mit ihrem Gebr\u00fcll bet\u00e4ubten und Mich umgaben: Symbol f\u00fcr meinen G\u00f6ttlichen Willen, Der, da Er nicht bekannt ist, sich eine W\u00fcste um das Gesch\u00f6pf herum bildet und eine Einsamkeit, die Schrecken und Angst einjagt.<br \/>\nDas Gute wird zur W\u00fcste, und die Seele f\u00fchlt sich von mehr als wilden Tieren umgeben, d.h. von ihren brutalen Leidenschaften, die zorniges Gebr\u00fcll ert\u00f6nen lassen, von bestialischer Raserei, von Grausamkeit und jeder Art von B\u00f6sem.<br \/>\nMeine Heilige Menschheit sp\u00fcrte Schritt um Schritt all die Leiden auf, die mein G\u00f6ttlicher Wille gelitten hatte, um Ihm Wiedergutmachung zu leisten und Ihn erneut zur Herrschaft unter den Menschen zur\u00fcckzurufen.<br \/>\nJeder meiner Herzschl\u00e4ge, Atemz\u00fcge, Worte, Schritte und Leiden war sozusagen der st\u00e4ndige Aufruf an meinen Willen, sich bei den Gesch\u00f6pfen bekannt zu machen, damit sie Ihn herrschen lassen.<br \/>\nEr rief sie zu Sich, um ihnen das gro\u00dfe Gut, die Heiligkeit und die Seligkeit des Lebens im Fiat zu zeigen\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 31. Mai 1936)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eDie Zeit ist erf\u00fcllt, das Reich Gottes ist nahe\u201c (Mk 1, 15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;H\u00f6re, meine Tochter, meine Weisheit hat Mittel und Wege, die der Mensch nicht kennt, aber er ist verpflichtet, die Stirn zu beugen und sie in stummem Schweigen anzubeten; und es steht ihm nicht zu, Mir Gesetze zu diktieren, wen Ich erw\u00e4hlen solle, und die geeignete Zeit, die meine G\u00fcte festsetzt; au\u00dferdem musste Ich zuerst die Heiligen bilden, die Mir \u00e4hnlich sein und meine Menschheit auf vollkommenste Weise, soweit es ihnen m\u00f6glich war, nachahmen sollten, und dies habe Ich schon getan.<br \/>\nNun will meine G\u00fcte noch weiter gehen und in ein gr\u00f6\u00dferes \u00dcberma\u00df der Liebe gelangen; also will Ich, dass die Menschen in meine Menschheit eintreten und das nachahmen, was die Seele meiner Menschheit im G\u00f6ttlichen Willen tat.<br \/>\nWenn die ersteren mit meiner Erl\u00f6sung mitgewirkt haben, die Seelen zu retten, das Gesetz zu lehren, die Schuld zu verbannen, wobei sie sich dabei auf die Jahrhunderte beschr\u00e4nkt haben, in denen sie gelebt haben, so werden die zweiten dar\u00fcber hinaus geben, indem sie das nachahmen, was die Seele meiner Menschheit im G\u00f6ttlichen Willen getan hat; sie werden alle Jahrhunderte, alle Menschen einschlie\u00dfen, und sich \u00fcber alle erhebend, werden sie die Mir zustehenden und die Gesch\u00f6pfe betreffenden Anspr\u00fcche (Rechte) der Sch\u00f6pfung in Kraft setzen, indem sie alle Dinge zum ersten Ursprung der Sch\u00f6pfung zur\u00fcckbringen und zum Zweck, wof\u00fcr die Sch\u00f6pfung hervorgebracht wurde.<br \/>\nAlles ist in Mir geordnet: wenn Ich die Sch\u00f6pfung hervorgebracht habe, so muss sie in der Ordnung zu Mir zur\u00fcckkehren, wie sie aus meinen H\u00e4nden hervorgegangen ist.<br \/>\nSchon ist die erste Ebene der menschlichen Akte, die in meinem Willen in g\u00f6ttliche umgewandelt wurden, von Mir gebildet worden, und Ich lie\u00df sie wie in der Schwebe zur\u00fcck (&#8217;suspendiert&#8216;), und die Gesch\u00f6pfe wussten nichts davon, au\u00dfer meine teure und unzertrennliche Mutter.<br \/>\nUnd dies war notwendig: wenn der Mensch den Weg, die T\u00fcr, die R\u00e4ume meiner Menschheit nicht kannte, wie konnte er dort eintreten und nachahmen, was Ich tat?<br \/>\nNun ist die Zeit gekommen, dass die Gesch\u00f6pfe in diese Ebene eintreten und dort auch das ihre in der Meinen tun m\u00f6gen. Was Wunder, dass Ich dich als Erste berufen habe?<br \/>\nUnd au\u00dferdem ist es so wahr, dass Ich dich als Erste gerufen habe, dass Ich keiner anderen Seele, wie teuer sie Mir auch sei, die Art des Lebens in meinem Willen, geoffenbart habe, die Wirkungen meines Willens, die Wunder, die Sch\u00e4tze, die das Gesch\u00f6pf empf\u00e4ngt, das im H\u00f6chsten Willen wirkt.<br \/>\nPr\u00fcfe so viele Heiligenleben oder Lehrb\u00fccher durch, wie du willst: in keinem wirst du die Wunder meines Willens finden, der in der Seele wirkt und die Seele, die in meinem Willen wirkt; du wirst h\u00f6chstens die Ergebung und die Vereinigung der Willen vorfinden, doch weder den in der Seele wirkenden G\u00f6ttlichen Willen, noch die in dem Meinem wirkende Seele wirst du in einem von ihnen finden; das hei\u00dft, dass die Zeit noch nicht gekommen war, da meine G\u00fcte die Gesch\u00f6pfe rufen sollte, in diesem erhabenen Zustand zu leben.<br \/>\nAuch die Art selbst, in der Ich dich beten lasse, stellt man bei niemandem anderen fest. Sei daher aufmerksam; meine Gerechtigkeit erfordert es, meine Liebe ist au\u00dfer sich und daher verf\u00fcgt meine Weisheit alles so, um die Absicht zu erreichen.<br \/>\nEs sind die Rechte, die Ehre der Sch\u00f6pfung, die Wir von dir wollen.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 6. Oktober 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01ec8;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eIch bin nicht der einsame Gott, nein, Ich will das Gesch\u00f6pf gemeinsam mit Mir, mein Echo muss in dem seinen widerhallen und seines in Meinem und daraus ein einziges bilden; und wenn Ich so viele Jahrhunderte lang gewartet habe, um meinen im Gesch\u00f6pf wirkenden Willen bekanntzumachen, und den seinen, der in meinem wirkt, ihn beinahe auf meine eigene Ebene erhebend, so deshalb, weil Ich die Gesch\u00f6pfe vorbereiten und disponieren sollte, von den geringeren zu den gr\u00f6\u00dferen Kenntnissen \u00fcberzugehen; Ich musste wie ein Lehrer handeln, der zuerst die Vokale und Konsonanten lehrt und dann zu den Aufs\u00e4tzen weitergeht.<br \/>\nBisher wusste man nichts anderes von meinem Willen als die Vokale und die Konsonanten; es war n\u00f6tig, dass Ich zu den Aufs\u00e4tzen fortschreite, und dies wird das Leben meines Willens ausf\u00fchren.<br \/>\nDen ersten Aufsatz will Ich von dir: Wenn du aufmerksam bist, wirst du es gut machen, sodass du Mir die Ehre eines Essays erweist, den dir dein Jesus gegeben hat, das vornehmste Aufsatzthema, das Thema des Ewigen Wollens, das Mir die gr\u00f6\u00dfte Ehre einbringen, und der, die Verbindung mit den Gesch\u00f6pfen bildend, neue Horizonte, neue Himmel und neue \u00dcberma\u00dfe meiner Liebe bekannt machen wird.<br \/>\nSiehst du, in meinem H\u00f6chsten Willen sind alle inneren Akte, die meine Menschheit tat, wie in Erwartung, um als Boten herauszutreten und sich auf den Weg zu machen; diese Akte wurden f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe getan und wollen sich schenken und sich bekannt machen; und da sie sich nicht geben [k\u00f6nnen], f\u00fchlen sie sich wie eingekerkert und bitten und flehen, dass mein Wille sie bekannt macht, um das Gute geben zu k\u00f6nnen, das sie enthalten.<br \/>\nIch befinde Mich in den Umst\u00e4nden einer armen Mutter, die ihr Kind f\u00fcr lange Zeit im Scho\u00df beh\u00e4lt, und da die Zeit gekommen ist, es zur Welt zu bringen, schmachtet, wenn sie es nicht gebiert, Schmerzen hat, und, um das eigene Leben unbesorgt, um jeden Preis geb\u00e4ren will.<br \/>\nDie Stunden und Tage der Verz\u00f6gerung scheinen ihr Jahre und Jahrhunderte zu sein; alles hat sie getan und vorbereitet, es bleibt nichts mehr, als es zur Welt zu bringen.<br \/>\nSo bin Ich: mehr als eine Mutter habe Ich so viele Jahrhunderte lang in Mir, mehr als eine Leibesfrucht, alle meine menschlichen Akte zur\u00fcckbehalten, die Ich in der Heiligkeit des Ewigen Wollens getan habe, um sie den Gesch\u00f6pfen zu geben; und wenn sie sich schenken, werden sie die menschlichen Akte des Gesch\u00f6pfes zu g\u00f6ttlichen Akte erheben, es mit der sch\u00f6nsten Sch\u00f6nheit schm\u00fccken, mit dem Leben meines Willens leben lassen und ihm den Wert, die Wirkungen und die G\u00fcter verleihen, die mein Wille besitzt.<br \/>\nDaher schmachte Ich mehr als eine Mutter, gr\u00e4me Mich, brenne nach dieser Geburt meines Willens; die Zeit ist gekommen, es bleibt nichts anderes [zu tun], als jemanden zu finden, der die erste Geburt empfangen soll, um die anderen Geburten in weiteren Gesch\u00f6pfen fortzusetzen.<br \/>\nDeshalb sage Ich dir, sei aufmerksam, erweitere dein Herz, um den gesamten Wert, die Wirkungen, die Kenntnis, die mein Wille enth\u00e4lt, aufnehmen zu k\u00f6nnen, damit Ich die erste Geburt in dich legen kann.<br \/>\nWelche Freude wirst du Mir machen! Du wirst der Anfang meiner Gl\u00fcckseligkeit auf Erden sein. Der menschliche Wille, k\u00f6nnte Ich sagen, hat Mich mitten unter den Gesch\u00f6pfen ungl\u00fccklich gemacht, und mein im Gesch\u00f6pf wirkender Wille wird meine Seligkeit wiederherstellen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 19. 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