{"id":50180,"date":"2024-03-02T13:00:24","date_gmt":"2024-03-02T12:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/3-sonntag-der-fastenzeit-b-joh-213-25\/"},"modified":"2024-02-28T21:24:12","modified_gmt":"2024-02-28T20:24:12","slug":"3-sonntag-der-fastenzeit-b-joh-213-25","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/3-sonntag-der-fastenzeit-b-joh-213-25\/","title":{"rendered":"3. SONNTAG DER FASTENZEIT \u2013 B \u2013 (Joh 2,13-25)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">13Das Paschafest der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. 14Im Tempel fand er die Verk\u00e4ufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort sa\u00dfen.<br \/>\n15Er machte eine Gei\u00dfel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler sch\u00fcttete er aus, und ihre Tische stie\u00df er um. 16Zu den Taubenh\u00e4ndlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle!<br \/>\n17Seine J\u00fcnger erinnerten sich an das Wort der Schrift: Der Eifer f\u00fcr dein Haus verzehrt mich. 18Da stellten ihn die Juden zur Rede: Welches Zeichen l\u00e4sst du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst?<br \/>\n19Jesus antwortete ihnen: Rei\u00dft diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. 20Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut, und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten?<br \/>\n21Er aber meinte den Tempel seines Leibes. 22Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine J\u00fcnger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.<br \/>\n23W\u00e4hrend er zum Paschafest in Jerusalem war, kamen viele zum Glauben an seinen Namen, als sie die Zeichen sahen, die er tat. 24Jesus aber vertraute sich ihnen nicht an, denn er kannte sie alle 25und brauchte von keinem ein Zeugnis \u00fcber den Menschen; denn er wusste, was im Menschen ist.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eEr machte eine Gei\u00dfel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus\u201c (Joh 2,15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eIch leide darunter, wenn sie von Mir denken, dass Ich streng sei und dass Ich mehr von der Gerechtigkeit Gebrauch mache als von der Barmherzigkeit. Sie gehen mit Mir um, als ob Ich sie bei jeder Gelegenheit schlagen wollte.<br \/>\nO, wie f\u00fchle Ich Mich von jenen verunehrt, weil sie das dazu bringt, in angemessener Distanz von Mir zu bleiben, und wer auf Distanz bleibt, kann nicht die ganze Verschmelzung mit meiner Liebe empfangen.<br \/>\nUnd w\u00e4hrend sie es sind, die Mich nicht lieben, glauben sie von Mir, dass Ich streng und gleichsam ein Wesen sei, das Angst macht, w\u00e4hrend sie mit einem blo\u00dfen Blick auf mein Leben feststellen k\u00f6nnen, dass Ich nur einen einzigen Akt der Gerechtigkeit \u00fcbte, als Ich n\u00e4mlich, um das Haus meines Vaters zu verteidigen, die Stricke nahm und nach rechts und links schlug, um die Profanierer zu vertreiben.<br \/>\nAll das \u00dcbrige war v\u00f6llige Barmherzigkeit: Barmherzigkeit war meine Empf\u00e4ngnis, meine Geburt, meine Worte, meine Werke, meine Schritte, mein Blutvergie\u00dfen, meine Leiden, alles in Mir war barmherzige Liebe.<br \/>\nTrotzdem f\u00fcrchten sie Mich, w\u00e4hrend sie sich mehr vor sich selbst als vor Mir f\u00fcrchten m\u00fcssten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 14; 9. Juni 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01ec8;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eUnd als Ich die Stricke nahm, um die Profanierer aus dem Tempel zu verjagen, war es der menschliche Wille, den Ich verjagte, damit der Meine regierend und herrschend eintrete, damit sie wahrhaft reich in der Seele w\u00fcrden und nicht mehr der nat\u00fcrlichen Armut unterworfen seien\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 20; 26. Oktober 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eSchafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle!\u201c (Joh 2,16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eO Mensch, wie hast du dich verunstaltet, entstellt, entw\u00fcrdigt! O Mensch, Ich habe dich geschaffen, damit du mein lebendiger Tempel seiest, doch du hast aus dir die Wohnung des Teufels gemacht!<br \/>\nSchau, sogar die Pflanzen, indem sie von Bl\u00e4ttern, Bl\u00fcten und Fr\u00fcchten bedeckt sind, lehren dich Sittsamkeit und Schamgef\u00fchl, das du gegen\u00fcber deinem Leib haben musst; doch du hast jede Schamhaftigkeit verloren und sogar die nat\u00fcrliche Zur\u00fcckhaltung, die du haben solltest: so bist du schlimmer geworden als die Tiere, sodass Ich nichts anderes habe, mit dem Ich dich vergleichen k\u00f6nnte.<br \/>\nDu warst mein Abbild, doch Ich erkenne dich nicht mehr, sondern bin so entsetzt \u00fcber deine Unreinheiten, dass Mich dein blo\u00dfer Anblick ekelt, und du selbst Mich zwingst, vor dir zu fliehen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 1. August 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01ec8;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eWei\u00dft du nicht, dass der menschliche Wille der Entweiher des Gesch\u00f6pfes ist? Wenn er seine kleinen Wege und geringsten \u00d6ffnungen zum Eintritt in die Seele vorfindet, profaniert er die heiligsten und unschuldigsten Dinge.<br \/>\nMein Wille machte aus dem Menschen seinen heiligen und lebenden Tempel, wo Er seinen Thron, seine Wohnst\u00e4tte, seine Herrschaft, seine Herrlichkeit errichten m\u00f6chte.<br \/>\nNun nimmt es mein Wille wahr, wenn die Seele dem menschlichen Willen einen kleinen Einlass gew\u00e4hrt und f\u00fchlt seinen Tempel, seinen Thron, seine Wohnst\u00e4tte, seine Herrschaft und seine eigene Herrlichkeit entweiht.<br \/>\nDarum m\u00f6chte dich mein Wille in allem erreichen, auch in meiner Gegenwart selbst, um zu pr\u00fcfen, ob seine Herrschaft \u00fcber dich absolut ist, und du dich damit begn\u00fcgst, dass Er allein in dir herrscht und das Vorrecht f\u00fchrt.<br \/>\nAlles in dir muss G\u00f6ttlicher Wille sein, damit Er sagen kann: \u201eIch bin gewiss, sie hat Mir nichts verweigert, nicht einmal das Opfer der Gegenwart ihres Jesus, Den sie mehr liebte als sich selbst, daher ist mein Reich in Sicherheit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 22. Januar 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01ec8;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine kleine Tochter meines Willens, es ist wirklich wahr, dass die Seele, die nicht in unserem Willen lebt, Ihn einsam macht und zum Schweigen bringt.<br \/>\nDu sollst wissen, dass jede Seele f\u00fcr Uns eine neue und besondere Arbeit ist und Wir somit Neues zu sagen haben. Lebt sie aber nicht in unserem Willen, f\u00fchlen Wir sie ferne von Uns, weil ihr Wille nicht in Unserem ist; so kommen Wir Uns alleingelassen von ihr vor und in unserer Arbeit blockiert.<br \/>\nWenn Wir sprechen m\u00f6chten, ist es, als wollten Wir zu Tauben und Stummen reden. Wer also nicht in unserem Willen lebt, ist unser Kreuz, er hindert unseren Schritt, bindet Uns die Arme und rei\u00dft unsere sch\u00f6nsten Werke nieder, und Ich, der Ich das WORT bin, muss schweigen!<br \/>\nNun sollst du wissen, dass die Seele im Stand der Gnade der Tempel Gottes ist. Wenn jedoch die Seele in unserem Willen lebt, macht sich Gott selbst zum Tempel der Seele.<br \/>\nWie gro\u00df ist doch der Unterschied zwischen dem ersten, der Seele als Tempel Gottes und dem letzteren, Gott als Tempel der Seele! Der erste ist ein Tempel, der Gefahren und Feinden ausgesetzt, sowie Leidenschaften unterworfen ist.<br \/>\nOftmals befindet sich unser H\u00f6chstes Sein in diesen Tempeln wie in steinernen Tempeln, um die sich niemand k\u00fcmmert und die nicht angemessen geliebt werden.<br \/>\nDie kleine Lampe ihrer st\u00e4ndigen Liebe, welche die Seele als Huldigung f\u00fcr ihren Gott haben sollte, der in ihr wohnt, verl\u00f6scht ohne das reine \u00d6l. Und wenn sie, was nie geschehen m\u00f6ge, je in schwere S\u00fcnde f\u00e4llt, st\u00fcrzt unser Tempel ein und wird von Dieben in Beschlag genommen, von unseren und ihren Feinden, die ihn profanieren und verunstalten.<br \/>\nDer zweite Tempel, d.h. Gott als Tempel der Seele, ist keinen Gefahren ausgesetzt. Die Feinde k\u00f6nnen sich nicht n\u00e4hern, und die Leidenschaften verlieren ihre Kraft. Die Seele ist in diesem unserem g\u00f6ttlichen Tempel wie die kleine Hostie, die ihren Jesus in sich konsekriert bewahrt.<br \/>\nMit der unverlierbaren Liebe, die sie sch\u00f6pft, empf\u00e4ngt und von der sie gespeist wird, bildet sie die kleine lebendige Lampe, die immer brennt, ohne je zu verl\u00f6schen. Dieser unser Tempel nimmt seinen k\u00f6niglichen Platz ein, sein Wille wird erf\u00fcllt, und er ist unsere Herrlichkeit und unser Triumph.<br \/>\nWas tut nun die kleine Hostie in diesem unserem Tempel? Sie betet, liebt und lebt vom G\u00f6ttlichen Willen. Sie ersetzt meine Menschheit auf Erden, nimmt meinen Platz des Leidens ein und ruft die ganze Armee unserer Werke, dass sie unser Gefolge bilden.<br \/>\nSch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung besitzt sie als ihr Eigentum und handelt als Kommandantin dar\u00fcber: bald stellt sie diese wie eine Armee um Uns auf, im Akt des Gebetes und der Anbetung, bald als Heer im Akt, Uns zu lieben und zu verherrlichen.<br \/>\nDoch tut sie immer als Erste das, von dem sie w\u00fcnscht, dass unsere Werke [es] tun, und endet stets mit ihrem kleinen, Uns so wohlgef\u00e4lligen Kehrreim, \u201aDein Wille werde erkannt, geliebt und regiere und herrsche auf der ganzen Welt.\u2019<br \/>\nSo gehen alle Sehns\u00fcchte, Seufzer, Interessen, Sorgen und Gebete dieser kleinen Hostie, die in unserem g\u00f6ttlichen Tempel lebt, dahin, dass unser Fiat alle umfasse, alle \u00dcbel der Gesch\u00f6pfe beiseitestelle und mit seinem allm\u00e4chtigen Hauch sich in den Herzen aller den Platz schaffe, um sich zum Leben eines jeden Menschen zu machen.<br \/>\nKann man \u00fcberhaupt einen sch\u00f6neren, heiligeren, n\u00fctzlicheren und wichtigeren Dienst f\u00fcr Himmel und Erde versehen als diese kleine Hostie, die in unserem Tempel lebt?<br \/>\n\u00dcberdies stellt unsere Liebe, unsere Macht bei einer Seele, die in unserem Willen lebt, alles zur Schau, alle Gesch\u00e4ftigkeit und alle Kunstgriffe: Er macht sich klein und schlie\u00dft sich in der Seele ein, um ihr Leben zu bilden, und von der Seele bleibt nur die H\u00fclle als Bedeckung zur\u00fcck.<br \/>\nEr macht sich unermesslich, wie Er ist, und wird zum prachtvollen Tempel, um die Seele darin sicher zu bewahren und sich ihrer Gesellschaft zu erfreuen.<br \/>\nWer unseren Willen tut, ist immer mit Uns besch\u00e4ftigt, und Wir immer mit ihm. Sieh daher gut zu, dass du stets in unserem Willen seiest.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 11. M\u00e4rz 1934)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eRei\u00dft diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten\u201c (Joh 2,19)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eTochter, Mir dient alles, auch die kleinen Steine, der Schutt, um bauen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nSo ist es auch mit dir: alles, was deinen K\u00f6rper bildet, ist wie Schutt, aber von der lebensspendenden (vitalen) Fl\u00fcssigkeit des ewigen FIAT belebt, wird alles kostbar und von unsch\u00e4tzbarem Wert, sodass Ich auf diesen kostbaren Tr\u00fcmmern die st\u00e4rksten und uneinnehmbarsten St\u00e4dte errichten kann.<br \/>\nDu musst wissen, als der Mensch mit dem Tun des eigenen Willens sich aus dem G\u00f6ttlichen zur\u00fcckzog, da geschah es ihm, wie wenn ein starkes Erdbeben eine Stadt trifft: Seine starken St\u00f6\u00dfe \u00f6ffnen die Schl\u00fcnde der Erde, und hier verschlingt es die H\u00e4user, dort wieder zertr\u00fcmmert es sie.<br \/>\nDie Kraft der Erdst\u00f6\u00dfe \u00f6ffnet die am sichersten verschlossenen Schmuckk\u00e4sten und legt Juwelen, Geld, kostbare Dinge frei, sodass Pl\u00fcnderer eindringen und rauben k\u00f6nnen, was sie wollen.<br \/>\nSo bleibt von der armen Stadt nur ein Haufen Steine, \u00dcberreste, Schutt und Tr\u00fcmmer \u00fcbrig. Wenn nun ein K\u00f6nig diese Stadt von neuem aufbauen will, bedient er sich derselben Haufen von Steinen, Tr\u00fcmmern und Schutt.<br \/>\nDa er sie ganz neu macht, baut er sie in modernem Stil und verleiht ihr eine solche Pracht an Kunst und Sch\u00f6nheit, dass ihr keine anderen St\u00e4dte gleichen, und deshalb macht er sie zur Hauptstadt des Reiches.<br \/>\nMeine Tochter, mehr als ein Erdbeben war f\u00fcr den Menschen der menschliche Wille, und dieses Erdbeben dauert noch an, einmal st\u00e4rker, einmal weniger stark, sodass es die kostbarsten Dinge hervorbringt, die Gott auf den Grund des Menschen gelegt hat. So zerschmettert ihn dieses Erdbeben des eigenen Willens ganz und gar.<br \/>\nDer Schl\u00fcssel des H\u00f6chsten FIAT, der die Menschen besch\u00fctzt und ganz in Sicherheit bewahrt hatte, existiert nicht mehr f\u00fcr sie.<br \/>\nDa sie also weder T\u00fcren noch Schl\u00fcssel, sondern bauf\u00e4llige Mauern haben, machen die Pl\u00fcnderer ihrer Leidenschaften Beute, und sie bleiben allen \u00dcbeln ausgesetzt und oft zersplittert in Scherben und Schutt, so dass man nur mit M\u00fche erkennen kann, dass es von ihrem Sch\u00f6pfer errichtete St\u00e4dte waren.<br \/>\nDa Ich jetzt von neuem das Reich meines Willens mitten unter den Menschen aufbauen m\u00f6chte, will Ich Mich deiner Tr\u00fcmmer und deines Schutts bedienen. Indem Ich sie mit der vitalen Fl\u00fcssigkeit meines sch\u00f6pferischen Willens erf\u00fclle, werde Ich die Hauptstadt des Reiches des H\u00f6chsten FIAT errichten.<br \/>\nAuf diese Weise kannst du Mir also dienen, bist du nicht froh dar\u00fcber?\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 23. Januar 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01ec8;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, mein menschlicher Wille hatte keinen einzigen Akt des Lebens, sondern war stets dabei, den kontinuierlichen Akt meines G\u00f6ttlichen Willens zu empfangen, den Ich als das Wort des himmlischen Vaters besa\u00df.<br \/>\nDaher bildeten alle meine Akte und Leiden, Gebete, Atemz\u00fcge und Herzschl\u00e4ge, die Ich tat \u2013 da mein menschlicher Wille dem Leben des G\u00f6ttlichen Willens unterworfen war \u2013 ebenso viele Knoten, um die menschlichen Willen wieder mit dem meinen zu verkn\u00fcpfen.<br \/>\nDiese menschlichen Willen glichen Wohnungen, von denen einige eingest\u00fcrzt, andere besch\u00e4digt und wieder andere in Schutt und Asche lagen. Daher bereitete mein in meiner Menschheit wirkender G\u00f6ttlicher Wille, mit meinen Akten die Hilfen vor, um die eingest\u00fcrzten zu st\u00fctzen, die besch\u00e4digten zu zementieren und die zerst\u00f6rten Wohnst\u00e4tten \u00fcber den Schutthaufen selbst wiederaufzurichten.<br \/>\nIch tat nichts f\u00fcr Mich selbst und hatte keinerlei Bed\u00fcrfnis.<br \/>\nIch tat vielmehr alles, um die menschlichen Willen wiederherzustellen und zu rehabilitieren. Mein einziges Bed\u00fcrfnis war die Liebe, und dass Ich im Gegenzug geliebt werden wollte.<br \/>\nDamit nun die Seele all meine Hilfen, Leiden und Werke als wirksame Werke, wortreiche Stimmen und hilfsbereite Botschafter aufnehmen kann, muss sie ihren Willen mit dem Meinen vereinen.<br \/>\nDann wird sie sich sofort mit dem Meinen verbunden f\u00fchlen, und alle meine Akte werden sich um die Seele herum aufstellen und ihre Aufgabe erf\u00fcllen, um den menschlichen Willen zu unterst\u00fctzen, zu festigen und wiederaufzurichten.<br \/>\nSobald sich die Seele mit meinem Willen vereint und sich entschlie\u00dft, Ihn zu tun, stellen sich alle meine Akte wie ein gut ger\u00fcstetes Kriegsheer zu ihrer Verteidigung auf und bilden [f\u00fcr sie] das Rettungsboot im st\u00fcrmischen Meer des Lebens.<br \/>\nVon der Seele jedoch, die nicht meinen Willen tut, kann Ich sagen, dass sie nichts erh\u00e4lt. Sie ist auch nicht f\u00e4hig, irgendetwas zu bekommen, da mein Wille allein der Ausspender all dessen ist, was Ich aus Liebe zu den Seelen vollbracht habe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 4. November 1931)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":31524,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-50180","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50180","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50180"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50180\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/31524"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50180"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50180"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}