{"id":51044,"date":"2024-03-30T00:00:50","date_gmt":"2024-03-29T23:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/die-feier-der-osternacht-b-mk-16-1-7-2\/"},"modified":"2024-03-28T10:27:32","modified_gmt":"2024-03-28T09:27:32","slug":"die-feier-der-osternacht-b-mk-16-1-7-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/die-feier-der-osternacht-b-mk-16-1-7-2\/","title":{"rendered":"DIE FEIER DER OSTERNACHT \u2013 B \u2013 (Mk 16, 1-7)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1Als der Sabbat vor\u00fcber war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende \u00d6le, um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben. 2Am ersten Tag der Woche kamen sie in aller Fr\u00fche zum Grab, als eben die Sonne aufging.<br \/>\n3Sie sagten zueinander: Wer k\u00f6nnte uns den Stein vom Eingang des Grabes wegw\u00e4lzen? 4Doch als sie hinblickten, sahen sie, dass der Stein schon weggew\u00e4lzt war; er war sehr gro\u00df.<br \/>\n5Sie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der mit einem wei\u00dfen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr. 6Er aber sagte zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden; er ist nicht hier. Seht, da ist die Stelle, wo man ihn hingelegt hatte.<br \/>\n7Nun aber geht und sagt seinen J\u00fcngern, vor allem Petrus: Er geht euch voraus nach Galil\u00e4a; dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6ad3c;\">\u201eSie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der mit einem wei\u00dfen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr\u201c (Mk 16, 5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Indem ich in meinem gewohnten Zustand der Leiden und der Beraubungen fortfuhr, verbringe ich diese Zeit mit Jesus gleichsam im Schweigen, ganz an Ihn hingegeben wie ein kleiner S\u00e4ugling. Mein s\u00fc\u00dfer Jesus lie\u00df sich also in meinem Inneren erblicken und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, das Vertrauen auf Mich ist die kleine Wolke aus Licht, in der die Seele so eingeh\u00fcllt ist, dass alle ihre \u00c4ngste, alle Zweifel und Schw\u00e4chen verschwinden. Denn das Vertrauen auf Mich bildet f\u00fcr sie nicht nur diese Lichtwolke, die sie ganz einh\u00fcllt, sondern ern\u00e4hrt sie mit entgegengesetzten Speisen, die die Kraft haben, alle \u00c4ngste, Zweifel und Schw\u00e4chen zu zerstreuen.<br \/>\nIn der Tat zerstreut das Vertrauen auf Mich die Furcht und ern\u00e4hrt die Seele mit reiner Liebe, l\u00f6st die Zweifel auf und gibt ihr die Sicherheit, nimmt die Schw\u00e4che hinweg und verleiht ihr St\u00e4rke, ja macht sie sogar so k\u00fchn im Umgang mit Mir, dass sie sich an meine Brust heftet und saugt. Sie saugt und ern\u00e4hrt sich, und will auch keine andere Nahrung.<br \/>\nUnd wenn sie sieht, dass sie beim Saugen nichts bekommt \u2013 was Ich zulasse, um sie zu gr\u00f6\u00dftem Vertrauen anzuregen \u2013 wird sie weder m\u00fcde noch trennt sie sich von meiner Brust, sondern saugt noch st\u00e4rker und st\u00f6\u00dft mit dem Kopf gegen meine Brust, und Ich lache dar\u00fcber und lasse sie gew\u00e4hren.<br \/>\nDie vertrauende Seele ist also mein L\u00e4cheln und meine Unterhaltung; denn wer auf Mich vertraut, liebt Mich, sch\u00e4tzt Mich, h\u00e4lt Mich f\u00fcr reich, m\u00e4chtig und unermesslich.<br \/>\nWer Mir hingegen misstraut, liebt Mich nicht wirklich, entehrt Mich, h\u00e4lt Mich f\u00fcr arm, machtlos und klein. Welche Beleidigung meiner G\u00fcte!&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 8. Oktober 1919)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6ad3c;\">\u201eErschreckt nicht!\u201c (Mk 16, 6)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, f\u00fcrchte dich nicht. Die Angst ist die Gei\u00dfel f\u00fcr das arme Nichts, sodass es, von der Gei\u00dfel der Angst geschlagen, sp\u00fcrt, wie es erliegt und das Leben verliert. Die Liebe hingegen l\u00e4sst das Nichts sich zum Alles aufschwingen, das es mit G\u00f6ttlichem Leben f\u00fcllt. So empfindet das Nichts das wahre Leben, das keinem Tod unterliegt, sondern endlosem Leben.<br \/>\nWisse nun, dass unser G\u00f6ttliches Wesen so gro\u00dfe Liebe zum Menschen hegt, dass Wir ihm von unserem Eigentum geben, damit er mit seinem Sch\u00f6pfer in einen Wettstreit treten kann. Daher schenken Wir ihm unseren Willen, unsere Liebe und selbst unser Leben, damit er sich dies alles zu eigen macht, um die Leere seines Nichts aufzuf\u00fcllen und Mir so Willen f\u00fcr Willen, Liebe f\u00fcr Liebe, Leben f\u00fcr Leben geben kann. Obwohl Wir dem Menschen all dies [zuvor] gegeben haben, nehmen Wir es an, als w\u00e4re es sein Eigen und freuen Uns, dass er mit Uns wetteifern kann: er gibt Uns [seine Gabe] und Wir empfangen sie, um ihm von neuem das zu geben, was er Uns gab, damit er Uns st\u00e4ndig beschenken kann; es sei denn, der Mensch m\u00f6chte nichts erhalten \u2013 dann empfindet er die Leere seines Nichts \u2013 ohne einen G\u00f6ttlichen Willen, der ihn heiligt, und ohne die Liebe, die ihn antreibt, seinen Sch\u00f6pfer zu lieben. Somit fallen alle \u00dcbel auf dieses Nichts herab, die Peitsche der Angst, die Finsternis des Schreckens, der Regen alles Elends und aller Schw\u00e4chen, sodass er das Leben schwinden f\u00fchlt. Armes Nichts, das nicht vom Alles erf\u00fcllt ist!\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 12. Oktober 1930)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d6ad3c;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, die Angst \u2013 und mag sie auch heilig sein \u2013 ist stets eine menschliche Eigenschaft. Sie unterbricht den Flug der Liebe und erzeugt Bef\u00fcrchtung und M\u00fche auf dem Weg des Guten, da die Seele stets zur Rechten und zur Linken blicken muss und schlie\u00dflich sogar Den f\u00fcrchtet, der die Seele so sehr liebt.<br \/>\nDie Furcht raubt den s\u00fc\u00dfen Schmelz des Vertrauens, das sie in den Armen ihres Jesus leben l\u00e4sst; und wenn sich die Seele zu sehr f\u00fcrchtet, verliert sie Jesus und lebt f\u00fcr sich selbst.<br \/>\nDie Liebe hingegen ist G\u00f6ttliche Tugend und kann mit dem Feuer ihrer reinigenden Kraft die Seele von jeglichem Makel l\u00e4utern. Sie vereint und wandelt sie in ihren Jesus um und fl\u00f6\u00dft ihr so viel Vertrauen ein, dass sie von Jesus hingerissen ist.<br \/>\nDer sanfte Zauber des Vertrauens ist so gro\u00df, dass sie sich gegenseitig entz\u00fccken und nicht ohne einander sein k\u00f6nnen. Wenn die Seele \u00fcberhaupt etwas beachtet, dann schaut [und pr\u00fcft] sie nur, ob sie Den liebt, Der sie so sehr liebt.<br \/>\nSo wird ihr ganzes Wesen in die Liebe eingeschlossen, und da die Liebe der unzertrennliche Spross des G\u00f6ttlichen Willens ist, gibt sie meinem G\u00f6ttlichen Willen seinen ersten herrscherlichen Platz, der sich auf alle menschlichen und spirituellen Akte der Seele erstreckt und alles adelt.<br \/>\nObwohl die menschlichen Akte dieselbe Form und Materie besitzen, aus der sie gebildet wurden und sich im \u00c4u\u00dferen nicht \u00e4ndern, bleibt die ganze Ver\u00e4nderung in der Tiefe des menschlichen Willens.<br \/>\nEs werden n\u00e4mlich alle Akte der Seele, selbst die gleichg\u00fcltigsten Dinge, ins G\u00f6ttliche verwandelt und vom G\u00f6ttlichen Willen best\u00e4tigt, der unaufh\u00f6rlich am Werk ist und \u00fcber alles, was die Seele tut, seinen Frieden ausbreitet; als wahre Mutter bereichert Er seine teure Tochter andauernd mit G\u00f6ttlichen Eroberungen.<br \/>\nVerbanne daher jede Furcht. In meinem Willen haben weder Furcht noch \u00c4ngste noch Misstrauen ein Existenzrecht \u2013 es ist nichts, was zu Uns geh\u00f6rt: Lebe also nur von meiner Liebe und meinem Willen.<br \/>\nWisse, dass das Vertrauen auf Mich eine der reinsten Freuden ist, welche die Seele Mir bereiten kann: sie ist f\u00fcr Mich Tochter und Ich tue mit ihr, was Ich will.<br \/>\nDas Vertrauen auf Mich zeigt der Seele sozusagen, wer Ich bin, n\u00e4mlich das unermessliche Sein, Dessen G\u00fcte endlos und dessen Erbarmen grenzenlos ist.<br \/>\nJe mehr Vertrauen Ich finde, desto mehr liebe Ich sie und bin noch gro\u00dfz\u00fcgiger gegen die Seelen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia DI Irmengard Haslinger F\u00fcr den privaten Gebrauch Band 33; 26. Mai 1935)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6ad3c;\">\u201eEr ist auferstanden, er ist nicht hier\u201c (Mk 16, 6)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wie viel Licht und Herrlichkeit besa\u00df meine Menschheit in meiner Au30ferstehung, da Ich im Lauf meines Lebens auf dieser Erde nichts anderes tat, als den H\u00f6chsten Willen in jeden meiner Akte, in jeden Atemzug, jeden Blick \u2013 in alles einzuschlie\u00dfen!<br \/>\nUnd wie Ich Ihn einschloss, so bereitete Mir der G\u00f6ttliche Wille die Herrlichkeit und das Licht in meiner Auferstehung vor; da Ich in Mir das unermessliche Meer des Lichtes meines Willens enthielt, ist es kein Wunder, dass, wenn Ich schaue, spreche, Mich bewege, so viel Licht aus Mir hervorstr\u00f6mt, dass Ich allen Licht geben kann.<br \/>\nNun will Ich dich in diesem Licht fesseln und \u00fcberw\u00e4ltigen, um in dir so viele Samen der Auferstehung zu s\u00e4en, wie viele Akte du in meinem Willen tust.<br \/>\nEr allein l\u00e4sst die Seele und den Leib zur Herrlichkeit auferstehen, Er ist der Keim der Auferstehung zur Gnade, Keim der Auferstehung zur h\u00f6chsten und vollkommensten Heiligkeit, Same der Auferstehung zur Herrlichkeit.<br \/>\nWenn also die Seele ihre Akte in meinem Wollen vollbringt, so bindet sie dabei stets neues g\u00f6ttliches Licht, denn mein Wille ist seinem Wesen nach Licht, und wer in Ihm lebt, besitzt die Eigenschaft, alle Gedanken, Worte und Werke und alles, was er tut, in Licht zu verwandeln.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 2. April 1923)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6ad3c;\">\u201eDort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat\u201c (Mk 16, 7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand war, dachte ich an unseren Herrn, als er am Gipfel des Kalvarienberges ankam und v\u00f6llig entkleidet und mit bitterer Galle getr\u00e4nkt wurde. Ich betete zu Ihm und sagte: \u201eMein anbetungsw\u00fcrdiger Herr, ich sehe an Dir nichts als ein Gewand aus Blut, geschm\u00fcckt mit Wunden.<br \/>\nAls Gaumenfreuden und Vergn\u00fcgen sehe ich die Bitterkeit der Galle, und als Ehre und Ruhm sehe ich Dem\u00fctigung, Schmach und Kreuze. Ich bitte Dich, lasse nicht zu, dass ich in den Dingen dieser Erde noch anders als Mist und Schmutz sehe, nachdem Du so viel gelitten hast!<br \/>\nGib, dass ich kein anderes Vergn\u00fcgen mehr kenne als Dich allein, und meine ganze Ehre keine andere mehr sei als die des Kreuzes.\u201c Da lie\u00df Er sich sehen und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn du anders handeltest, dann w\u00fcrdest du die Reinheit des Blickes verlieren, ein Schleier w\u00fcrde sich auf deine Augen legen und du w\u00fcrdest das Gl\u00fcck verlieren, Mich zu sehen.<br \/>\nIn der Tat, das Auge, das sich nur an den Dingen des Himmels freut, hat die Kraft, Mich zu sehen, wer sich aber an den irdischen Dingen erg\u00f6tzt, hat die Eigenschaft, die Dinge der Erde zu sehen, denn da sein Auge sie anders sieht, als sie [wirklich] sind, sieht er sie und liebt sie.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 1. Mai 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d6ad3c;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Jesus, meine Liebe, welch gl\u00fcckliche Zeiten waren dies! Gl\u00fccklicher jene Leute, die \u2013 wenn sie es nur wollten &#8211; sich Dir n\u00e4hern, mit Dir sprechen und bei Dir bleiben konnten!\u201c<br \/>\nDarauf Jesus: &#8222;Ach, meine Tochter, die wahre Gl\u00fcckseligkeit bringt mein Wille mit sich, nur Er schlie\u00dft alle Sch\u00e4tze in der Seele ein, und indem Er sich selbst zur Krone um die Seele macht, setzt Er sie zur K\u00f6nigin der wahren Gl\u00fcckseligkeit ein. Nur diese Seelen werden die K\u00f6niginnen meines Thrones sein, weil sie aus meinem Willen hervorgehen.<br \/>\nEs ist wohl wahr, dass jene Leute nicht gl\u00fccklich waren, dass viele Mich sahen, aber Mich nicht erkannten, weil mein Wille in ihnen nicht seinen Wohnsitz als Mittelpunkt des Lebens hatte; daher verblieben sie, obwohl sie Mich sahen, ungl\u00fccklich, und nur jene, die die Gnade erhielten, in ihren Herzen den Keim meines Willens zu empfangen, disponierten sich f\u00fcr die Gnade, Mich als Auferstandenen zu sehen.<br \/>\nNun, das Wunder meiner Erl\u00f6sung war die Auferstehung, die \u2013 mehr als eine gl\u00e4nzende Sonne \u2013 meine Menschheit kr\u00f6nte und auch meine kleinsten Akte mit einem Glanz und solchem Wunder erstrahlen lie\u00df, dass Himmel und Erde staunten; die Auferstehung wird Anfang, Fundament und Erf\u00fcllung aller G\u00fcter, sowie die Krone und Glorie aller Seligen sein.<br \/>\nMeine Auferstehung ist die wahre Sonne, die in w\u00fcrdiger Weise meine Menschheit verherrlicht, sie ist die Sonne der katholischen Religion und die wahre Ehre jedes Christen; ohne Auferstehung w\u00e4re es wie ein Himmel ohne Sonne, ohne W\u00e4rme und Leben.<br \/>\nNun, meine Auferstehung ist das Symbol der Seelen, die die Heiligkeit in meinem Willen bilden werden; die Heiligen der vergangenen Jahrhunderte sind Symbol meiner Menschheit; obwohl sie ergeben waren, hatten sie keine best\u00e4ndige Handlungsweise in meinem Willen, empfingen also nicht die Pr\u00e4gung der Sonne meiner Auferstehung, sondern die Pr\u00e4gung der Werke meiner Menschheit vor der Auferstehung; es werden daher viele sein, gleichsam als Sterne werden sie einen sch\u00f6nen Schmuck am Himmel meiner Menschheit bilden; aber die Heiligen des Lebens in meinem Willen, die meine auferstandene Menschheit symbolisieren, werden wenige sein.<br \/>\nIn der Tat sahen viele Menschenmassen und Unmengen von Leuten meine Menschheit, bevor Ich starb, aber meine auferstandene Menschheit sahen wenige, nur die Glaubenden, und die am besten disponiert waren, und Ich k\u00f6nnte sagten, nur jene, die den Keim meines Willens in sich enthielten; denn ansonsten h\u00e4tte ihnen die notwendige Sicht gefehlt, um meine glorreiche und auferstandene Menschheit schauen zu k\u00f6nnen, und somit Zuschauer meines Aufstiegs zum Himmel zu sein.<br \/>\nMeine Auferstehung nun versinnbildlicht die Heiligen, die in meinem Willen leben. Dies zurecht, weil jeder Akt, jedes Wort, jeder Schritt, usw., der in meinem Willen vollbracht wird, eine g\u00f6ttliche Auferstehung ist, die die Seele empf\u00e4ngt, eine Pr\u00e4gung der Glorie, die ihr aufgedr\u00fcckt wird.<br \/>\nEs ist ein Herausgehen aus sich selbst, um in die Gottheit einzutreten, wo sie sich in der gl\u00e4nzenden Sonne meines Willens verbirgt und dort liebt, wirkt und denkt.<br \/>\nWen sollte es wundern, wenn die Seele g\u00e4nzlich auferstanden und eins geworden mit der Sonne meiner Glorie bleibt und f\u00fcr Mich meine auferstandene Menschheit symbolisiert? Aber wenige sind es, die sich dazu disponieren, weil die Seelen, selbst in der Heiligkeit, etwas als ihr eigenes Gut wollen.<br \/>\nDie Heiligkeit des Lebens in meinem Willen hingegen hat nichts, gar nichts eigenes, sondern sie ist ganz von Gott, und damit sich die Seelen daf\u00fcr disponieren, sich von den eigenen G\u00fctern loszusch\u00e4len, braucht es zu viel; daher werden diese Seelen nicht zahlreich sein.<br \/>\nDu bist nicht bei der Anzahl der vielen, sondern der wenigen; sei deswegen stets aufmerksam auf den Anruf und auf deinen best\u00e4ndigen Flug.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 15. April 1919)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d6ad3c;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich wegen der Beraubung meines s\u00fc\u00dfen Jesus bedr\u00fcckt, und tat nichts anderes, als Ihn zu rufen, Ihn zu ersehnen, doch vergebens; nachdem ich mich sehr abgem\u00fcht hatte und nicht mehr konnte, kam Er, und wer wei\u00df, wie viele Dinge ich Ihm sagen wollte, doch Er stieg in die H\u00f6he auf, ohne mir Zeit zu lassen, und ich blickte auf Ihn und rief Ihn: Jesus, Jesus, komm!<br \/>\nAuch Er sah mich an und lie\u00df aus seiner Person einen Tau auf mich herabregnen, der mich gleichsam ganz mit Perlen bedeckte, und dieser Tau zog Ihn zu mir, sodass Er sich zu mir herabneigte und sagte:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, der Wunsch, Mich zu sehen, zerrei\u00dft den Schleier, der zwischen der Zeit und der Ewigkeit existiert, und der wiederholte Wunsch l\u00e4sst die Seele auffliegen, um sich Mir zu n\u00e4hern.<br \/>\nMeine Liebe ist gleichsam ruhelos, wenn Ich sehe, dass die Seele Mich w\u00fcnscht und Ich Mich nicht blicken lasse: meine Liebe beruhigt sich erst dann, wenn Ich Mich nicht nur sehen lasse, sondern ihr neue Charismen und neue Pf\u00e4nder der Liebe verleihe.<br \/>\nMeine Liebe ist stets dabei, dem Gesch\u00f6pf neue Liebesgaben zu geben, und sobald Ich sehe, dass mein Wille die wirkende und f\u00fchrende Rolle \u00fcbernimmt, sich dem Menschen zu schenken, feiert meine Liebe ein Fest, l\u00e4uft, ja fliegt zu ihm hin und macht sich zur Wiege des Menschen.<br \/>\nUnd wenn sie sieht, dass er nicht in seiner Wiege ausruht, schaukelt sie ihn und singt f\u00fcr ihn, damit er ruhe und an ihrer Brust schlafe; und w\u00e4hrend er schl\u00e4ft, haucht sie in seinen Mund, um ihm neues Leben der Liebe zu geben.<br \/>\nWenn sie aufgrund seines unterbrochenen Atems sieht, dass sein Herz nicht gl\u00fccklich ist, bildet meine Liebe mit dem Atem, mit dem sie ihn anhaucht, die Krippe in seinem Herzen, um die Bitterkeit, die Hindernisse, das Ungemach von ihm zu nehmen und ihn mit Liebe zu begl\u00fccken.<br \/>\nUnd wenn er aufwacht, o wie freut sich meine Liebe, ihn wiedergeboren, gl\u00fccklich und voller Leben zu sehen und sagt zu ihm: \u201eSchau, Ich habe dich auf meinem Scho\u00df gewiegt, um dich ruhen zu lassen, Ich habe w\u00e4hrend deines Schlafes an deiner Seite gewacht, damit du stark und gl\u00fccklich aufwachst, und ganz anders als du gewesen bist.<br \/>\nJetzt will Ich die Wiege f\u00fcr deine Schritte sein, deine Werke, deine Worte, f\u00fcr alles. Denke daran, dass du von Mir gewiegt wirst, und in die Wiege meiner Liebe lege deine Liebe, damit Wir Uns, miteinander vereinend, gegenseitig gl\u00fccklich machen.<br \/>\nAchte darauf, nichts anderes hineinzulegen, ansonsten w\u00fcrdest du Mich betr\u00fcben und Mich bitterlich weinen lassen.\u201c Es ist meine Liebe, die sich dem Menschen am meisten ann\u00e4hert, die sogar die Wiege ist, wo er geboren wird, obwohl in meiner Gottheit alles Harmonie ist, wie die Glieder in voller Harmonie mit dem K\u00f6rper sind.<br \/>\nObwohl die Intelligenz der leitende Teil ist, wo der Wille des Menschen seinen Sitz hat, kann man sagen, dass, wenn er es nicht will, das Auge nicht sieht, die Hand nicht arbeitet, der Fu\u00df nicht geht.<br \/>\nWenn er jedoch will, sieht das Auge, arbeitet die Hand, l\u00e4uft der Fu\u00df, alle Glieder setzen sich in \u00dcbereinstimmung. So ist es mit meiner Gottheit: Mein Wille \u00fcbernimmt den f\u00fchrenden Teil, und alle anderen Eigenschaften setzen sich in volle Harmonie, um dem zu folgen, was mein Wollen m\u00f6chte, deshalb wirken die Weisheit, die Macht, die Wissenschaft, die G\u00fcte etc. mit.<br \/>\nUnd da alle meine Eigenschaften, obwohl untereinander verschieden, in der Quelle der Liebe leben und von Liebe \u00fcberflie\u00dfen, ist es somit die Liebe, die l\u00e4uft, die handelt, die sich hingibt, und all meine anderen Eigenschaften wirken mit ihr mit.<br \/>\nWas au\u00dferdem f\u00fcr den Menschen das N\u00f6tigste ist, ist die Liebe. Die Liebe ist wie das Brot f\u00fcr das nat\u00fcrliche Leben. Er kann ohne Wissenschaft, Macht oder Weisheit auskommen, es sind h\u00f6chstens Dinge, die zeitweise und unter Umst\u00e4nden n\u00f6tig sind.<br \/>\nDoch was w\u00fcrde man sagen, wenn Ich den Menschen geschaffen, ihn aber nicht geliebt h\u00e4tte? Und was n\u00fctzte es, ihn zu erschaffen, wenn Ich ihn nicht liebte?<br \/>\nDies w\u00fcrde Mir zur Unehre gereichen und w\u00e4re kein Werk, das Meiner w\u00fcrdig w\u00e4re, der Ich nichts anderes zu tun wei\u00df, als zu lieben. Und was w\u00e4re mit dem Menschen, wenn er nicht einen Ursprung der Liebe h\u00e4tte und nicht lieben k\u00f6nnte? Er w\u00e4re h\u00e4sslich und keines Blickes w\u00fcrdig.<br \/>\nDaher muss in allem die Liebe walten; die Liebe sollte in allen menschlichen Handlungen im Umlauf sein, wie das Bild des K\u00f6nigs in der W\u00e4hrung eines Reiches im Umlauf ist.<br \/>\nUnd wenn im Geld nicht das Bild des K\u00f6nigs eingepr\u00e4gt w\u00e4re, w\u00fcrde es nicht als W\u00e4hrung anerkannt werden. Wenn die Liebe also nicht [in einem Werk] zirkuliert, wird es nicht als mein Werk anerkannt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 17. Februar 1922)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-51044","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51044","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=51044"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51044\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=51044"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=51044"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=51044"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}