{"id":51441,"date":"2026-04-16T21:00:22","date_gmt":"2026-04-16T19:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/naehrt-er-mich-sehr-haeufig-mit-der-koestlichen-und-himmlischen-speise-neuer-wahrheiten\/"},"modified":"2026-04-16T21:55:05","modified_gmt":"2026-04-16T19:55:05","slug":"freitag-der-2-osterwoche-joh-61-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-2-osterwoche-joh-61-15\/","title":{"rendered":"Freitag der 2. Osterwoche (Joh 6,1-15)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galil\u00e4a, der auch See von Tiberias hei\u00dft. 2Eine gro\u00dfe Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat.<br \/>\n3Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen J\u00fcngern nieder. 4Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe. 5Als Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?<br \/>\n6Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was er tun wollte. 7Philippus antwortete ihm: Brot f\u00fcr zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines St\u00fcck bekommen soll.<br \/>\n8Einer seiner J\u00fcnger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm: 9Hier ist ein kleiner Junge, der hat f\u00fcnf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das f\u00fcr so viele!<br \/>\n10Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort n\u00e4mlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa f\u00fcnftausend M\u00e4nner. 11Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, soviel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen.<br \/>\n12Als die Menge satt war, sagte er zu seinen J\u00fcngern: Sammelt die \u00fcbriggebliebenen Brotst\u00fccke, damit nichts verdirbt. 13Sie sammelten und f\u00fcllten zw\u00f6lf K\u00f6rbe mit den St\u00fccken, die von den f\u00fcnf Gerstenbroten nach dem Essen \u00fcbrig waren.<br \/>\n14Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll. 15Da erkannte Jesus, dass sie kommen w\u00fcrden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum K\u00f6nig zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zur\u00fcck, er allein.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d9ab3f;\">\u201eWo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?\u201c (Joh 6,5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, da kam der gebenedeite Jesus kurz und hatte ein [St\u00fcck] Brot in seiner Hand, als wollte Er mich st\u00e4rken, denn ich f\u00fchle mich wegen seiner st\u00e4ndigen Beraubungen so krank, dass es mir scheint, nur ein Faden des Lebens erhielte mich noch am Leben, und dass ich unter diesem Faden zu Asche und verzehrt w\u00fcrde.<br \/>\nNachdem Er mich mit diesem Brot gest\u00e4rkt hatte, sagte Er zu mir: \u201eMeine Tochter, das materielle Brot ist Speise und Leben f\u00fcr den K\u00f6rper, und es gibt kein Teilchen des K\u00f6rpers, das nicht von diesem Brot Leben empf\u00e4ngt.<br \/>\nSo ist Gott die Speise und das Leben der Seele, und es darf keinen Teil geben, der nicht von Gott Leben und Speise gewinnt, d.h., ganz von Gott beseelt wird: dass die Seele ihre W\u00fcnsche, Gef\u00fchle, Neigungen und Liebe in Gott n\u00e4hrt und diese in Gott Leben und Nahrung finden, sodass die Seele keine andere Speise verkostet als Gott allein.<br \/>\nDoch ach, wie viele Seelen n\u00e4hren ihre Seele mit allen Arten von Schmutz!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 6. Mai 1906)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d9ab3f;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gewohnten Zustand, da kam mein s\u00fc\u00dfer Jesus, doch ohne mir etwas zu sagen, ganz schweigsam und aufs H\u00f6chste betr\u00fcbt.<br \/>\nUnd ich: \u201eWas hast Du, Jesus, dass Du nicht sprichst? Wenn Du mein Leben bist, so ist dein Wort meine Speise, und ich kann nicht fasten; ich bin sehr schwach und f\u00fchle das st\u00e4ndige Bed\u00fcrfnis nach Nahrung, um zu wachsen und stark zu bleiben.\u201c<br \/>\nUnd Jesus sprach voller G\u00fcte zu mir: \u201eMeine Tochter, auch Ich f\u00fchle das Bed\u00fcrfnis nach einer Speise, und nachdem Ich dich mit meinem Wort ern\u00e4hrt habe, l\u00e4sst dieses Wort, von dir verdaut und in Blut umgewandelt, die Speise f\u00fcr Mich keimen.<br \/>\nUnd wenn du nicht fasten kannst, will auch Ich nicht fasten, Ich will die Vergeltung f\u00fcr die Speise, die Ich dir gegeben habe, und dann kehre Ich von neuem zur\u00fcck und werde dich n\u00e4hren. Ich empfinde gro\u00dfen Hunger, beeile dich und stille meinen Hunger.\u201c<br \/>\nIch war verwirrt und wusste nicht, was Ich ihm geben sollte, denn ich hatte nie etwas. Doch Jesus nahm mit seinen beiden H\u00e4nden meinen Herzschlag, meinen Atem, meine Gedanken, Gef\u00fchle, W\u00fcnsche, die in viele kleine Lichtk\u00fcgelchen verwandelt worden waren, und w\u00e4hrend Er sie a\u00df, sagte Er:<br \/>\n\u201eDas ist die Frucht meines Wortes, das sind meine eigenen Dinge, es ist recht, dass Ich sie esse.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 3. M\u00e4rz 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d9ab3f;\">\u201eDann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen\u201c (Jhn 6, 11)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich befand mich in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, als mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus kurz kam; und ich gab Ihm einen Kuss und sagte: &#8222;Mein Jesus, wenn es mir m\u00f6glich w\u00e4re, w\u00fcrde ich Dir den Kuss seitens aller Gesch\u00f6pfe geben, so w\u00fcrde ich deine Liebe zufriedenstellen indem ich alle zu Dir bringe.&#8220;<br \/>\nDarauf Jesus: &#8222;Meine Tochter, willst du Mir einen Kuss von allen geben, so k\u00fcsse Mich in meinem Willen, denn mein Wille, der die sch\u00f6pferische Kraft enth\u00e4lt, hat die Macht, einen Akt in so viele Akte zu vervielf\u00e4ltigen, wie viel man nur immer will; und so wirst du Mir die Genugtuung bereiten, wie wenn alle Mich gek\u00fcsst h\u00e4tten, und du wirst das Verdienst haben, als h\u00e4ttest du alle dazu gebracht, Mich zu k\u00fcssen, und alle Gesch\u00f6pfe werden die Wirkungen davon empfangen, je nach ihrer eigenen Disposition.<br \/>\nEin Akt in meinem Willen enth\u00e4lt alle m\u00f6glichen und vorstellbaren G\u00fcter. Ein Beispiel davon findest du im Bild der Sonne; das Licht ist eines, aber dieses Licht vervielf\u00e4ltigt sich in allen Blicken der Gesch\u00f6pfe; das Licht ist immer eines und ein einziger Akt, aber nicht alle Blicke der Gesch\u00f6pfe erfreuen sich desselben Lichtes.<br \/>\nEinige, die Augen von schwacher Sehkraft haben, m\u00fcssen sich die Hand vor die Augen halten, gleichsam um sich vom Licht nicht geblendet zu f\u00fchlen; andere, die blind sind, profitieren \u00fcberhaupt nicht davon, aber dies ist nicht die Schuld des Lichtes, sondern Mangel an Sehkraft der Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nAlso, meine Tochter, wenn du w\u00fcnschst, Mich f\u00fcr alle zu lieben, tue es in meinem Willen; dann wird deine Liebe in meinem Willen flie\u00dfen; und da mein Wille Himmel und Erde erf\u00fcllt, werde Ich h\u00f6ren, wie Mir dein &#8218;Ich liebe Dich&#8216; im Himmel, rund um Mich, innerhalb von Mir und auf der Erde wiederholt wird; und an allen Punkten wird es sich vervielf\u00e4ltigen, mit so vielen Akten, wie mein Wille f\u00e4hig ist, auszuf\u00fchren.<br \/>\nAuf diese Weise wird es Mir Genugtuung f\u00fcr die Liebe aller leisten, weil das Gesch\u00f6pf begrenzt und endlich ist, mein Wille hingegen unermesslich und unendlich. Wie kann man jene Worte erkl\u00e4ren, die Ich aussprach, als Ich den Menschen schuf: &#8222;Lasst Uns den Menschen machen nach unserem Abbild und Gleichnis?&#8220;<br \/>\nWie k\u00f6nnte das Gesch\u00f6pf, das doch so unf\u00e4hig ist, Mir je \u00e4hnlich sehen und mein Abbild sein? Nur in meinem Willen konnte ihm dies gelingen, denn wenn sich das Gesch\u00f6pf diesen Willen zu eigen macht, kommt es soweit, auf g\u00f6ttliche Art zu wirken, und mit der Wiederholung dieser g\u00f6ttlichen Akte gelangt es dahin, Mir \u00e4hnlich zu sehen und zu meinem vollkommenen Abbild zu werden.<br \/>\nEs geschieht wie bei einem Kind, das mit der Wiederholung der Akte, die es beim Lehrer sieht, diesem \u00e4hnlich wird. So ist das einzige, was das Gesch\u00f6pf Mir \u00e4hnlich macht, mein Wille.<br \/>\nDeswegen habe Ich so gro\u00dfes Interesse daran, dass das Gesch\u00f6pf den wahren Zweck erf\u00fcllt, wozu es erschaffen wurde, indem es sich meinen Willen zu eigen macht.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 24. August 1915)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d9ab3f;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hielt die Danksagung nach der heiligen Kommunion und machte die Meinung, sie allen aufzuopfern, und jedem Himmelsbewohner, jeder Seele im Fegefeuer und allen Lebenden, die sind und sein werden.<br \/>\nNicht nur das, ich wollte meinen sakramentalen Jesus der Sonne geben, dem gestirnten Himmel, den bl\u00fchenden Wiesen, kurz, allem Geschaffenem, um Ihm die Herrlichkeit und den Triumph aller seiner Werke darzubringen.<br \/>\nDoch da kam mir der Gedanke: \u201eDas sind meine gewohnten Dummheiten. Wie kann ich so viele Jesus bilden? Das ist doch unm\u00f6glich!\u201c Da bewegte sich mein geliebter Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wie in der sakramentalen Hostie die kleinen Akzidenzien des Brotes sind, und dein Jesus sich darin lebendig und wahrhaft verbirgt, und es so viele Jesus gibt, als es Hostien gibt, so sind in der Seele die Akzidenzien des menschlichen Willens, die nicht dem Verzehr unterworfen sind, wie die Akzidenzien meines sakramentalen Lebens, und somit gl\u00fccklicher und best\u00e4ndiger.<br \/>\nWie sich das eucharistische Leben in den Hostien vermehrt, so vervielf\u00e4ltigt mein G\u00f6ttlicher Wille mein Leben in jedem Akt des menschlichen Willens, der sich mehr als ein Akzidens f\u00fcr die Vervielf\u00e4ltigung meines Lebens zur Verf\u00fcgung stellt.<br \/>\nWie du deinen Willen in dem Meinen flie\u00dfen hast lassen und Mich jedem geben wolltest, da bildete mein Wille mein Leben in dem deinen, verstr\u00f6mte aus seinem Licht mein Leben und schenkte Mich allen.<br \/>\nO, wie gl\u00fccklich f\u00fchlte Ich Mich, dass die kleine Tochter meines Willens in den Akzidenzien ihres Willens so viele meiner Leben formte, um Mich nicht nur den beseelten Gesch\u00f6pfen, sondern allen von Mir geschaffenen Dingen zu schenken!<br \/>\nAls Ich mein Leben vervielf\u00e4ltigte, war es Mir, als machte Ich Mich zum K\u00f6nig aller: zum K\u00f6nig der Sonne, des Meeres, der Blumen, der Sterne, des Himmels, kurz, von allem.<br \/>\nMeine Tochter, wer in meinem Willen lebt, hat in sich den Brunnen der Quelle der Sakramente und kann Mich vervielf\u00e4ltigen, sooft er will und wie er will.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 22; 4. Juli 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-51441","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51441","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=51441"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51441\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=51441"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=51441"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=51441"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}