{"id":51469,"date":"2024-04-13T13:00:45","date_gmt":"2024-04-13T11:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/3-sonntag-in-der-osterzeit-b-lk-2435-48\/"},"modified":"2024-04-10T11:29:59","modified_gmt":"2024-04-10T09:29:59","slug":"3-sonntag-in-der-osterzeit-b-lk-2435-48","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/3-sonntag-in-der-osterzeit-b-lk-2435-48\/","title":{"rendered":"3. SONNTAG IN DER OSTERZEIT \u2013 B (Lk 24,35-48)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">35Die beiden J\u00fcnger, die von Emmaus zur\u00fcckgekehrt waren, erz\u00e4hlten den Elf und den anderen J\u00fcngern, was sie unterwegs erlebt und wie sie Jesus erkannt hatten, als er das Brot brach. 36W\u00e4hrend sie noch dar\u00fcber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! 37Sie erschraken und hatten gro\u00dfe Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen.<br \/>\n38Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so best\u00fcrzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? 39Seht meine H\u00e4nde und meine F\u00fc\u00dfe an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht.<br \/>\n40Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe. 41Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? 42Sie gaben ihm ein St\u00fcck gebratenen Fisch; 43er nahm es und a\u00df es vor ihren Augen.<br \/>\n44Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erf\u00fcllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen \u00fcber mich gesagt ist. 45Darauf \u00f6ffnete er ihnen die Augen f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Schrift.<br \/>\n46Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, 47und in seinem Namen wird man allen V\u00f6lkern, angefangen in Jerusalem, verk\u00fcnden, sie sollen umkehren, damit ihre S\u00fcnden vergeben werden. 48Ihr seid Zeugen daf\u00fcr.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6ab33;\">\u201eFriede sei mit euch!\u201c (Lk 24, 36)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe an den G\u00f6ttlichen Willen dauert an. Mein armer Geist, der wegen der f\u00fcr mich allzu schmerzhaften Vorf\u00e4lle im Leben bedr\u00fcckt war, sucht seine Zuflucht im Mittelpunkt des Fiat, wo ich mich zu neuem Leben wiedergeboren f\u00fchle, verj\u00fcngt, wiederhergestellt von meinen leidvollen Phasen; doch sobald ich mich aus seinem Zentrum entferne, steigt meine Beklemmung wieder so stark an, dass ich die gerechten Mahnungen meines geliebten Jesus vernehme, der mir schlie\u00dflich sagt:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, bedenke, dass ich mit einer Seele, die nicht friedvoll ist, nichts anzufangen wei\u00df. Es ist der Friede, der mein himmlischer Aufenthaltsort ist. Der Friede ist die Glocke, die mit vibrierendem und lieblichem Klang meinen Willen zur Herrschaft einl\u00e4dt.<br \/>\nDer Friede besitzt so machtvolle Stimmen, dass er den ganzen Himmel ruft und ihn aufmerksam bei den sch\u00f6nen Eroberungen des Wirkens des G\u00f6ttlichen Willens in der Seele zusehen l\u00e4sst.<br \/>\nDer Friede schl\u00e4gt die angstvollen St\u00fcrme in die Flucht und zaubert das himmlische L\u00e4cheln der Heiligen [auf das Angesicht der Seele], den sch\u00f6nsten Reiz eines nie endenden Fr\u00fchlings.<br \/>\nBereite Mir daher nicht den Schmerz, dich nicht im Frieden zu sehen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 6. Mai 1937)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d6ab33;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fahre fort, mich selbst voller Armseligkeiten zu erkennen, ja und auch ruhelos. Es schien mir, dass mein ganzes Inneres wegen des Verlustes Jesu in den Alarmzustand geraten war. Ich dachte dar\u00fcber nach, dass ich wohl wegen meiner gro\u00dfen S\u00fcnden verdient hatte, dass mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus mich verlie\u00df, und deshalb sollte ich Ihn nicht wiedersehen.<br \/>\nO, welch grausamer Tod ist dieser Gedanke f\u00fcr mich, oder besser gesagt, unbarmherziger als jeder Tod! Nie mehr Jesus sehen\u2026! Nicht mehr die Sanftheit seiner Stimme h\u00f6ren..!<br \/>\nDen Einen verlieren, von dem mein Leben abh\u00e4ngt, und von dem mir jedes Gut zukommt\u2026! Wie kann ich ohne Ihn leben? Ach, alles ist f\u00fcr mich vorbei, wenn ich Jesus verliere! Mit diesen Gedanken f\u00fchlte ich eine Agonie des Todes; mein ganzes Inneres war best\u00fcrzt, da es Jesus wollte; da offenbarte Er sich meiner Seele in einem Lichtstrahl und sagte:<br \/>\n\u201eFriede, Friede, beunruhige dich nicht selbst. Wie eine \u00fcberaus wohlriechende Blume den Ort, an den sie gesetzt ist, mit Duft erf\u00fcllt, so f\u00fcllt mein Friede die Seele, die ihn besitzt, mit Gott.\u201c Und Er entfloh wie ein Blitz. Ach, Herr, wie gut bist Du mit dieser S\u00fcnderin!<br \/>\nUnd ich sage Dir auch im Vertrauen: \u201eWie ungeh\u00f6rig bist Du, da ich keinen Geringeren als Dich verlieren soll, und Du w\u00fcnscht, dass ich nicht einmal beunruhigt oder ruhelos werde; und wenn ich es werde, l\u00e4sst Du mich verstehen, dass ich selbst mich von Dir entferne, denn mit dem Frieden erf\u00fclle ich mich selbst mit Gott, w\u00e4hrend ich, wenn ich beunruhigt werde, mich mit teuflischen Versuchungen anf\u00fclle.\u201c<br \/>\nO, mein s\u00fc\u00dfer Jesus! Wie viel Geduld braucht es mit Dir! Denn was immer mir widerf\u00e4hrt, ich kann nicht einmal best\u00fcrzt oder beunruhigt werden, sondern Du willst, dass ich in vollkommener Ruhe und im Frieden bleibe. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 3; 3. Januar 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d6ab33;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich mich sehr abgem\u00fcht hatte, f\u00fchlte ich mich ganz bedr\u00fcckt, beinahe ein wenig beunruhigt, und dachte dar\u00fcber nach, warum mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus nicht kam. Da kam Er wie im Vor\u00fcbergehen und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, der Friede ist Licht f\u00fcr die Seele, Licht f\u00fcr ihren N\u00e4chsten und Licht f\u00fcr Gott. Deshalb ist eine Seele im Frieden stets Licht, und da sie Licht ist, ist sie mit dem Ewigen Licht vereint, von dem sie stets neues Licht sch\u00f6pft, um auch anderen Licht geben zu k\u00f6nnen.<br \/>\nWenn du daher immer neues Licht willst, dann sei im Frieden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Vorl\u00e4ufiger deutscher Text &#8211; Band 7; 18. September 1906)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6ab33;\">\u201eDa sagte er zu ihnen: Was seid ihr so best\u00fcrzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen?\u201c (Lk 24,38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen f\u00fchlte ich mich wegen der Abwesenheit des gebenedeiten Jesus beunruhigt. Nach vielen Bem\u00fchungen sah ich Ihn dann nur kurz; Er sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn ein Fluss den Sonnenstrahlen ausgesetzt ist, dann sieht man in ihm dieselbe Sonne, die am Himmel steht; dies geschieht nur dann, wenn der Fluss ruhig ist und kein Wind sein Wasser aufraut.<br \/>\nDoch wenn das Wasser aufgeraut wird, kann man nichts sehen, selbst wenn der Fluss ganz von der Sonne beschienen wird \u2013 alles ist ein Durcheinander.<br \/>\nDasselbe gilt f\u00fcr die Seele: wenn sie den Strahlen der G\u00f6ttlichen Sonne ausgesetzt ist, wenn sie ruhig ist, dann nimmt sie die G\u00f6ttliche Sonne in sich selbst wahr und empfindet ihre W\u00e4rme, sie sieht das Licht und versteht die Wahrheit. Doch wenn sie beunruhigt ist, f\u00fchlt sie nichts als Verwirrung und Beunruhigung, selbst wenn sie diese Sonne in sich hat.<br \/>\nHalte deshalb den Frieden als deinen gr\u00f6\u00dften Schatz, wenn dir daran liegt, mit Mir vereint zu bleiben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 12. April 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d6ab33;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand und f\u00fchlte mich wegen der Abwesenheit meines anbetungsw\u00fcrdigen Jesus beunruhigt. Nachdem ich mich sehr abgek\u00e4mpft hatte, kam Er und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, sobald die Seele aus den Tiefen des Friedens heraustritt, verl\u00e4sst sie die G\u00f6ttliche Sph\u00e4re und befindet sich entweder in der teuflischen oder menschlichen Sph\u00e4re.<br \/>\nAllein der Friede offenbart, ob die Seele Gott um Seinetwillen sucht oder um ihrer selbst willen, ob sie f\u00fcr Gott wirkt oder f\u00fcr sich oder die Gesch\u00f6pfe. Denn wenn sie es f\u00fcr Gott tut, dann beunruhigt sich die Seele nie.<br \/>\nMan kann sagen, dass der Friede Gottes und der Friede der Seele \u00fcbereinstimmen, und die Grenzen des Friedens sich um die Seele herum ausbreiten, sodass sich alles in Frieden verwandelt, sogar die Kriege selbst.<br \/>\nDoch wenn die Seele beunruhigt ist, und sei es auch in den heiligsten Dingen, zeigt das, dass es letztendlich nicht Gott ist, sondern ihr eigenes Ich oder irgendeine menschliche Absicht.<br \/>\nWenn du dich also unruhig f\u00fchlst, dann tadle dich selbst ein wenig, um zu sehen, was dem wirklich zugrunde liegt. Zerst\u00f6re es, und du wirst Frieden finden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 9. September 1904)<br \/>\n(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 9. September 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d6ab33;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand war, kam der gebenedeite Jesus nur f\u00fcr eine kleine Weile. Ich hatte zu einer beunruhigten Seele gesagt: \u201eDenke daran, dass du nicht in Unruhe ger\u00e4tst, nicht nur zu deinem eigenen Wohl, sondern noch viel mehr aus Liebe zu Unserem Herrn; denn eine Seele in Unruhe ist nicht nur selbst beunruhigt, sondern beunruhigt Jesus Christus.\u201c Sp\u00e4ter sagte ich mir: \u201eWelchen Unsinn habe ich gesagt \u2013 Jesus kann sich doch nie beunruhigen!\u201c Als Jesus dann kam, erkl\u00e4rte Er mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, du hast keinen Unsinn geredet, sondern eine Wahrheit ausgesagt. Denn in jeder Seele bilde Ich ein G\u00f6ttliches Leben, und wenn die Seele beunruhigt ist, dann bleibt dieses G\u00f6ttliche Leben, das Ich forme, auch beunruhigt. Nicht nur das, sondern es kommt nie zur totalen Vollendung.\u201c<br \/>\nDann verschwand Er wie ein Blitz, und ich setzte mein gewohntes inneres Wirken hinsichtlich der Passion fort. Als ich bei der Begegnung von Jesus und Maria am Kreuzweg ankam, zeigte Er sich wieder und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, auch mit der Seele treffe Ich Mich st\u00e4ndig, und wenn Ich bei dieser Begegnung die Seele gerade bei der \u00dcbung der Tugenden und mit Mir vereint antreffe, dann kommt sie f\u00fcr meinen Schmerz auf, den Ich erlitt, als Ich meiner Mutter so voller Schmerzen begegnete, die sie Meinetwegen trug.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 28. M\u00e4rz 1905)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d6ab33;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich verbrachte einen zerstreuten Tag durch einige Dinge, die ich h\u00f6rte und von denen es nicht n\u00f6tig ist, sie zu sagen; ich war auch ein wenig beunruhigt, und so sehr ich es auch versuchte, gelang es mir nicht, mich davon zu befreien.<br \/>\nSo sah ich den ganzen Tag meinen s\u00fc\u00dfen Jesus nicht, das Leben meiner Seele, als w\u00e4re die Beunruhigung ein Schleier, der sich zwischen mich und Ihn legte, und mich daran hinderte, Ihn zu sehen.<br \/>\nSp\u00e4ter, zu fortgeschrittener Nacht, beruhigte sich mein m\u00fcder Geist, und mein liebensw\u00fcrdiger Jesus lie\u00df sich sehen, als h\u00e4tte Er gewartet und sagte schmerzvoll zu mir: \u201eMeine Tochter, heute hast du Mich mit deiner Beunruhigung daran gehindert, dass die Sonne meiner Person in dir aufging.<br \/>\nDie Beunruhigung ist eine Wolke zwischen Mir und dir, welche die Sonnenstrahlen daran hindern, in dich herabzusteigen, und wenn die Strahlen nicht herabsteigen, wie kannst du die Sonne sehen?<br \/>\nWenn du w\u00fcsstest, was es bedeutet, meine Sonne nicht aufgehen zu lassen, das gro\u00dfe \u00dcbel f\u00fcr dich und die ganze Welt, dann w\u00e4rest du ganz aufmerksam, dich nie zu beunruhigen.<br \/>\nDenn f\u00fcr die beunruhigten Seelen ist es immer Nacht, und in der Nacht geht die Sonne nicht auf; stattdessen ist es immer Tag f\u00fcr die Friedvollen, und zu welcher Stunde meine Sonne auch aufgehen m\u00f6chte, die Seele ist immer bereit, die Wohltat meines Kommens anzunehmen.<br \/>\nAu\u00dferdem ist die Unruhe nichts anderes als Mangel an Hingabe an Mich, und Ich will dich ganz hingegeben in meine Arme, dass du auch keinen einzigen Gedanken an dich haben darfst, und Ich werde an alles denken.<br \/>\nF\u00fcrchte dich nicht, dein Jesus kann nichts anderes tun, als f\u00fcr dich zu sorgen, dich vor allem zu verteidigen. Du kostest Mich viel, viel habe Ich in dich gelegt, Ich allein habe Anrecht auf dich.<br \/>\nWenn also die Anrechte die Meinen sind, wird der Schutz ganz der Meine sein. Bleibe deshalb im Frieden und f\u00fcrchte dich nicht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 18. Oktober 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #d6ab33;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, Mut, habe keine Angst. Komm in meinen G\u00f6ttlichen Willen, damit sein Licht dir den traurigen Anblick verberge, in welchem sich die Welt befindet; und indem Ich zu dir von meinem Willen spreche, werden Wir die Qualen lindern, die Wir leider alle zwei erleiden.<br \/>\nSiehe, wie sch\u00f6n das Leben in meinem Willen ist! Was Ich tue, das tut die Seele. Wenn sie Mich zu ihr sagen h\u00f6rt: \u201aIch liebe dich,\u2019 so wiederholt sie Mir sofort: \u201aIch liebe Dich [auch].\u2019<br \/>\nUnd Ich wandle, wenn Ich mich geliebt f\u00fchle, sie so sehr in Mich um, dass Wir mit einer einzigen Stimme sagen: \u201aWir lieben alle, tun Gutes allen und geben allen Leben.\u2019<br \/>\nWenn Ich segne, dann segnen Wir zusammen, Wir beten an und verherrlichen gemeinsam, Wir eilen gemeinsam allen zu Hilfe, und wenn Ich beleidigt werde, leiden Wir zusammen.<br \/>\nO, wie gl\u00fccklich bin Ich zu sehen, dass eine Seele Mich nie allein l\u00e4sst! Wie sch\u00f6n ist die Gesellschaft einer Seele, die will, was Ich w\u00fcnsche und tut, was Ich tue!<br \/>\nDie Einheit bringt Gl\u00fcckseligkeit hervor, den Heroismus im Gutestun, die Geduld im Ertragen, zumal [diese Seele] ein menschliches Gesch\u00f6pf ist, das zur Menschheitsfamilie geh\u00f6rt, die Mir ja nichts als N\u00e4gel, Dornen und Leiden bereitet.<br \/>\nIn dieser Seele aber finde Ich mein Versteck und meine ersehnte Gesellschaft. Da Ich wei\u00df, dass es ihr missfiele, wenn Ich die Menschen bestrafe, wie sie es verdienen, nehme Ich Abstand davon, sie gerechterweise zu bestrafen, um ihr nicht wehzutun.<br \/>\nLasse Mich daher nie allein: die Einsamkeit ist eines der h\u00e4rtesten und innersten Leiden meines Herzens. Niemandem ein Wort sagen zu k\u00f6nnen \u2013 sowohl im Leid wie in der Freude, dies l\u00e4sst Mich so sehr vor Leiden und Liebe schmachten, dass du vor lauter Schmerz sterben w\u00fcrdest, wenn du dies erleben k\u00f6nntest.<br \/>\nGenau dies bedeutet es, nicht in meinem Willen zu leben: Mich allein zu lassen! Der menschliche Wille trennt das Gesch\u00f6pf von seinem Sch\u00f6pfer, und wenn die Seele sich entfernt, schwindet der Friede, und die qu\u00e4lende Beunruhigung nimmt den Platz in ihr ein.<br \/>\nDie Kraft wird geschw\u00e4cht, die Sch\u00f6nheit verblasst, das Gute stirbt und das B\u00f6se erhebt sich, die Leidenschaften leisten ihr Gesellschaft. Armes Gesch\u00f6pf ohne meinen Willen, in welchen Abgrund des Elends und der Finsternis st\u00fcrzt es sich!<br \/>\nDie Seele gleicht einer Blume, die nicht gegossen wird: Sie f\u00fchlt ihr Leben dahinschwinden, verliert an Farbe und l\u00e4sst den Kopf auf ihrem St\u00e4ngel h\u00e4ngen, um auf den Tod zu warten.<br \/>\nWenn die Sonne die nicht gegossene Blume bescheint, dann versengt sie sie, und die Bl\u00fcte vertrocknet schlie\u00dflich. So ist die Seele ohne meinen Willen \u2013 wie eine Blume ohne Wasser.<br \/>\nMeine eigenen Wahrheiten, die strahlender sind als die Sonne, versengen sie noch mehr, da sie in der Seele nicht das Wasser des Lebens meines Willens finden.<br \/>\nSie blenden sie und die Seele wird unf\u00e4hig, sie zu verstehen und das Gute und das Leben zu empfangen, das sie besitzen. Schlie\u00dflich kommt es so weit, dass die Menschen sogar das Gute und meine eigenen Wahrheiten, die ihnen das Leben bringen, bekriegen.<br \/>\nDarum w\u00fcnsche Ich dich stets in meinem Willen, damit weder du noch Ich das harte Leid der Einsamkeit erdulden m\u00fcssen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 18. September 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6ab33;\">\u201eSeht meine H\u00e4nde und meine F\u00fc\u00dfe an: Ich bin es selbst\u201c (Lc 24, 39)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, hielt ich di Stundenuhr der Passion und mein s\u00fc\u00dfer Jesus lie\u00df sich, w\u00e4hrend ich Ihn im Geheimnis seiner schmerzvollen Gei\u00dfelung begleitete, ganz zerfleischt erblicken.<br \/>\nSein K\u00f6rper war entbl\u00f6\u00dft, nicht nur von seinen Kleidern, sondern auch von seinem Fleisch, seine Knochen konnte man einen um den anderen z\u00e4hlen. Sein Anblick war nicht nur erschreckend, sondern furchtbar anzusehen, dass er Angst und Schrecken einjagte, aber zugleich Ehrfurcht und Liebe einfl\u00f6\u00dfte.<br \/>\nIch f\u00fchlte mich stumm angesichts einer solch schrecklichen Szene und h\u00e4tte alles M\u00f6gliche tun wollen, um meinem Jesus Erleichterung zu verschaffen, doch ich konnte nichts tun, der Anblick seiner Leiden versetzte mir den Tod. Und Jesus sprach voller G\u00fcte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine vielgeliebte Tochter, betrachte Mich gut, um meine Leiden in der Tiefe zu erkennen. Mein K\u00f6rper ist das wahre Abbild des Menschen, der s\u00fcndigt. Die S\u00fcnde beraubt ihn der Kleider meiner Gnade, und um sie ihm zur\u00fcckzugeben, lie\u00df Ich Mich meiner Kleider entbl\u00f6\u00dfen.<br \/>\nDie S\u00fcnde entstellt ihn, und w\u00e4hrend er das sch\u00f6nste Gesch\u00f6pf ist, das aus meinen H\u00e4nden hervorgegangen ist, wird er das h\u00e4sslichste und erregt Ekel und Abscheu.<br \/>\nIch war der Sch\u00f6nste unter den Menschen, und um dem Menschen die Sch\u00f6nheit zur\u00fcckzugeben, kann Ich sagen, dass meine Menschheit die h\u00e4sslichste Gestalt annahm. Schau, wie furchtbar Ich bin! Ich lie\u00df Mir die Haut bis zur Unkenntlichkeit durch die Gei\u00dfeln wegrei\u00dfen.<br \/>\nDie S\u00fcnde nimmt nicht nur die Sch\u00f6nheit weg, sondern bildet tiefe, faulige und brandige Wunden, die die innersten Bereiche zerfressen und die Lebenss\u00e4fte des Menschen aufzehren, so dass alles, was er tut, tote und skelettartige Werke sind.<br \/>\nSie berauben ihn der Vornehmheit seiner Herkunft, des Lichtes seines Verstandes, und er wird blind; und um die Tiefe seiner Wunden zu f\u00fcllen, lie\u00df Ich Mir das Fleisch in St\u00fccken herausrei\u00dfen, wurde zu einer einzigen Wunde, und indem Ich das Blut in Str\u00f6men vergoss, lie\u00df Ich die Lebenss\u00e4fte in seine Seele flie\u00dfen, um ihm von neuem das Leben zur\u00fcckzugeben.<br \/>\nAch, wenn Ich nicht in Mir die Quelle des Lebens meiner Gottheit h\u00e4tte, die Mir das Leben ersetzte, da meine Menschheit bei jedem Schmerz, den sie mir zuf\u00fcgten, starb, so w\u00e4re Ich schon am Beginn meiner Passion gestorben.<br \/>\nNun, meine Leiden, mein Blut, mein in St\u00fccken herabgefallenes Fleisch, sind stets im Akt, dem Menschen Leben zu geben, und der Mensch weist mein Blut zur\u00fcck, um das Leben nicht zu empfangen, er trampelt auf meinem Fleisch herum, um verwundet zu bleiben.<br \/>\nO, wie f\u00fchle Ich die Last der Undankbarkeit!\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 9. Februar 1922)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":78547,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-51469","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51469","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=51469"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51469\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/78547"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=51469"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=51469"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=51469"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}