{"id":51784,"date":"2026-04-28T21:00:31","date_gmt":"2026-04-28T19:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/fest-der-hl-katherina-von-siena-schutzpatronin-europas-mt-1125-30\/"},"modified":"2026-04-28T21:04:52","modified_gmt":"2026-04-28T19:04:52","slug":"fest-der-hl-katherina-von-siena-schutzpatronin-europas-mt-1125-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/fest-der-hl-katherina-von-siena-schutzpatronin-europas-mt-1125-30\/","title":{"rendered":"Fest der Hl. Katherina von Siena, Schutzpatronin Europas (Mt 11,25-30)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">25In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unm\u00fcndigen aber offenbart hast. 26Ja, Vater, so hat es dir gefallen.<br \/>\n27Mir ist von meinem Vater alles \u00fcbergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will. 28Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.<br \/>\n29Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin g\u00fctig und von Herzen dem\u00fctig; so werdet ihr Ruhe finden f\u00fcr eure Seele. 30Denn mein Joch dr\u00fcckt nicht, und meine Last ist leicht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccab33;\">\u201eIch preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unm\u00fcndigen aber offenbart hast\u201c (Mt 11,25)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, kam mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus in einer traurigen Verfassung. Er hatte seine H\u00e4nde eng gefesselt, sein Gesicht mit Speichel bedeckt, und viele Leute schlugen Ihn f\u00fcrchterlich.<br \/>\nDoch Er blieb ruhig, sanft, ohne eine Bewegung zu machen oder eine Klage auszusto\u00dfen; nicht einmal einen Lidschlag tat Er, um anzuzeigen, dass Er diese Schm\u00e4hungen zu leiden w\u00fcnschte, und dies nicht nur \u00e4u\u00dferlich, sondern auch innerlich.<br \/>\nWas f\u00fcr ein r\u00fchrendes Schauspiel, dass es die h\u00e4rtesten Herzen brach! Wie viel sagte dieses Antlitz, behangen mit Speichel, beschmutzt mit Dreck! Ich f\u00fchlte Erschrecken, ich zitterte, ich sah mich selbst voller Stolz vor Jesus. W\u00e4hrend Er so erschien, sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, nur mit den Kleinen kann man umgehen, wie man will; nicht jene, die an menschlicher Vernunft klein sind, sondern die klein, aber erf\u00fcllt von g\u00f6ttlicher Vernunft sind.<br \/>\nIch allein kann sagen, dass Ich dem\u00fctig bin, denn im Menschen sollte das, was Demut hei\u00dft, sich eher Selbsterkenntnis nennen; und wer sich nicht selbst kennt, geht bereits in der Unwahrheit.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 3; 12. Januar 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ccab33;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch bin nicht wie die K\u00f6nige der Erde, die mit den Gro\u00dfen zu tun haben. Ich liebe es mehr, mit den Kleinen umzugehen, denn sie sind f\u00fcgsamer und schreiben sich nichts selber zu, sondern alles meiner G\u00fcte.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Stu-diengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 16; 24. Februar 1924)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ccab33;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine liebe Kleine! Ich habe dich als ganz Kleine auserw\u00e4hlt, da die Kleinen einen tun lassen, was immer man will. Sie gehen nicht selber, sondern lassen sich f\u00fchren, sie f\u00fcrchten vielmehr, ihre Schritte alleine zu setzen.<br \/>\nWenn sie Geschenke erhalten, f\u00fchlen sie sich unf\u00e4hig, sie zu bewahren und legen sie der Mama in den Scho\u00df. Die Kleinen sind von allem losgel\u00f6st und k\u00fcmmern sich nicht darum, ob sie reich oder arm sind und sorgen sich um nichts.<br \/>\nO, wie sch\u00f6n ist das Kindesalter, voller Gnade, Sch\u00f6nheit und Frische! Je gr\u00f6\u00dfer daher das Werk ist, das Ich in einer Seele tun will, eine umso kleinere Seele erw\u00e4hle Ich.<br \/>\nMir gef\u00e4llt die kindliche Frische und Sch\u00f6nheit sehr \u2013 so sehr, dass Ich die erw\u00e4hlten Seelen in der Kleinheit des Nichts, von dem sie ausgegangen sind, bewahre.<br \/>\nNichts Eigenes lasse Ich in sie eindringen, damit sie ihre Kleinheit nicht verlieren und die urspr\u00fcngliche Frische und g\u00f6ttliche Sch\u00f6nheit bewahren.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 16; 10. November 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ccab33;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das G\u00f6ttliche Fiat absorbiert mich v\u00f6llig in seinem Licht. Um mir seinen ersten Akt des Lebens zu verleihen, pocht dieses Licht in meinem Herzen und l\u00e4sst mich den Herzschlag seines Lichtes, seiner Heiligkeit, Sch\u00f6nheit und sch\u00f6pferischen Macht versp\u00fcren.<br \/>\nMeine kleine Seele f\u00fchlt sich wie ein Schwamm mit diesen g\u00f6ttlichen Herzschl\u00e4gen ganz durchtr\u00e4nkt. Da sie diese wegen meiner Kleinheit nicht fassen kann, wiederholt sie schmachtend, versengt von den gl\u00fchenden Strahlen der Sonne des G\u00f6ttlichen Fiat, st\u00e4ndig: \u2018Fiat! Fiat! Hab Mitleid mit meiner Kleinheit, ich kann dein Licht nicht fassen \u2013 ich bin zu klein.<br \/>\nSchaffe daher Du selbst den freien Platz, dehne mich aus, dass ich mehr Licht aufnehmen kann und nicht von diesem Licht ertr\u00e4nkt werde, das ich nicht g\u00e4nzlich umfangen kann, um es in meine kleine Seele einzuschlie\u00dfen.\u2019 Als ich dar\u00fcber nachsann, sprach mein s\u00fc\u00dfer Jesus zu mir:<br \/>\n\u201eMut, meine kleine Tochter, es stimmt zwar, dass du zu klein bist, doch du sollst wissen, dass nur die Kleinen in mein Go\u0308ttliches Fiat eintreten, um in seinem Licht zu leben; mit jedem Akt, den diese Kleinen in meinem Go\u0308ttlichen Willen tun, wu\u0308rgen sie ihren eigenen Willen gleichsam ab und bereiten dem menschlichen Willen einen su\u0308\u00dfen Tod, da es in meinen Willen weder Raum noch Platz fu\u0308r sein Handeln gibt.<br \/>\nDer menschliche Wille hat weder Anspruch noch Recht, sondern verliert seinen Wert vor einem Willen, einem Anspruch und einem Recht, die go\u0308ttlich sind.<br \/>\nDas Verha\u0308ltnis zwischen menschlichem und go\u0308ttlichem Willen gleicht einem kleinen Jungen, der meint, aus sich selbst heraus fa\u0308hig zu sein, etwas zu sagen oder zu tun, doch wenn ihm jemand gegenu\u0308bersteht, der alle Wissenschaften besitzt und in den Ku\u0308nsten bewandert ist, verliert der arme Kleine seine Bedeutung, bleibt stumm und unfa\u0308hig, etwas zu tun und ist von den scho\u0308nen Worten und Werken des Wissenschaftlers fasziniert und bezaubert.<br \/>\nMeine Tochter, genau das geschieht: der Kleine glaubt, dass er etwas ist, wenn der Gro\u00dfe nicht da ist, aber vor dem Gro\u00dfen fu\u0308hlt er sich kleiner, als er [tatsa\u0308chlich] ist; umso mehr gilt dies vor der Ho\u0308he und Unermesslichkeit meines Go\u0308ttlichen Willens.<br \/>\nSo oft die Seele nun in meinem Go\u0308ttlichen Willen ihre Akte tut, macht sie sich von ihrem eigenen Willen leer und tut ebenso viele Tu\u0308ren auf, um den Meinen eintreten zu lassen. Sie gleicht einem Haus, das im Inneren eine Sonne besitzt: je mehr Tu\u0308ren es hat, desto mehr Strahlen dringen aus jeder Tu\u0308r hervor.<br \/>\nOder wenn man ein mit Lo\u0308chern versehenes Stu\u0308ck Metall vor die Sonne ha\u0308lt: je mehr Lo\u0308cher es hat, umso mehr werden alle kleine Lo\u0308cher mit Licht gefu\u0308llt und enthalten Lichtstrahlen.<br \/>\nDie Seele ist a\u0308hnlich: je mehr Akte sie in meinem Go\u0308ttlichen Willen tut, desto mehr Eintrittspforten tut sie Ihm auf, sodass Er sie ganz mit dem Licht meines Go\u0308ttlichen Fiat durchstrahlt.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 27; 10. November 1929)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccab33;\">\u201eKommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen\u201c (Mt 11,28)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich die heilige Kommunion empfangen hatte, war ich betr\u00fcbt und besorgt, denn die Hustenanf\u00e4lle waren derart und so h\u00e4ufig, dass ich zu ersticken meinte, und ich konnte weder an Jesus denken noch meiner Gewohnheit entsprechend bei Ihm bleiben. Nach \u00fcber einer Stunde starken Hustens, beruhigte ich mich und dachte mir:<br \/>\n\u201eEs ist bereits mehr als eine Stunde, dass ich Jesus empfangen habe, und ich konnte mich nicht sammeln, um allein bei Ihm zu bleiben. Die Akzidenzien der Hostie sind aufgezehrt, Jesus ist weggegangen und ich wei\u00df nicht mehr, wo ich Ihn finden soll.<br \/>\nSo war es f\u00fcr mich heute so, als ob ich keine heilige Kommunion empfangen h\u00e4tte. Doch auch in diesem Fall k\u00fcsse, bete an und benedeie ich das H\u00f6chste FIAT.\u201c<br \/>\nAls ich dies dachte, trat mein s\u00fc\u00dfer Jesus aus meinem Inneren heraus und lehnte seinen Kopf an meine Schulter, und mit seinen Armen unterst\u00fctzte Er mich, um mir Kraft zu geben, da ich so sehr am Ende war, dass ich zu sterben glaubte; und voller G\u00fcte sprach Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wei\u00dft du nicht, dass es eine ewige Kommunion gibt, die so gro\u00df ist und weder der Abnahme noch dem Verzehr unterworfen ist? Ihre Schleier, die sie inmitten der Gesch\u00f6pfe verh\u00fcllen, sind nicht dem Verfall unterworfen wie die Schleier der sakramentalen Kommunion.<br \/>\nSie gibt sich in jedem Augenblick, bei jedem Atemzug, jedem Herzschlag und in jeder Lage. Im Gegenteil, man muss vielmehr st\u00e4ndig den Mund offenhalten, um sie alle empfangen zu k\u00f6nnen, d.h. mit dem Willen, st\u00e4ndig diese so gro\u00dfe und andauernde Kommunion empfangen zu wollen, die so oft sie sich gibt, weder der Abnahme noch der Aufzehrung unterworfen ist.<br \/>\nDu hast bereits verstanden, was diese so gro\u00dfe und st\u00e4ndige Kommunion ist. Es ist mein G\u00f6ttliches FIAT, das als Leben in deiner Seele flie\u00dft, als W\u00e4rme, um dich fruchtbar zu machen und zu entfalten, als Speise, um dich zu n\u00e4hren.<br \/>\nEs flie\u00dft im Blut deiner Adern, im Schlag deines Herzens. In allem ist es stets dabei, sich dir zu schenken, wenn du es nur aufnehmen willst. Es w\u00fcrde dich mit Kommunionen ertr\u00e4nken, so viele m\u00f6chte Es dir geben.<br \/>\nZu Recht, mit Gerechtigkeit und Recht musste die Kommunion meines Willens ohne Grenzen sein und durfte nicht der Aufzehrung unterworfen sein, denn Er ist Ursprung, Mitte und Ziel des Gesch\u00f6pfs, und daher sollte das Gesch\u00f6pf Ihn auf eine Art empfangen k\u00f6nnen, dass Er ihm nie, nie fehlen konnte.<br \/>\nDenn etwas, das Anfang, Mitte und Ende ist, muss im st\u00e4ndigen Akt sein, sich zu geben, und empfangen werden zu k\u00f6nnen. W\u00e4re dies nicht so, so w\u00fcrde der armen Seele ihr Anfang zu leben fehlen, und das Mittel, um sich zu erhalten, und sie w\u00fcrde das Ziel verlieren, das sie erreichen soll.<br \/>\nDeshalb konnte meine unendliche Weisheit nie zulassen, dass die Kommunion meines Willens f\u00fcr die Seelen begrenzt w\u00e4re. Die sakramentale Kommunion dagegen wurde weder als Ursprung der Gesch\u00f6pfe gegeben, noch als Ziel, sondern als Mittel, Hilfe, St\u00e4rkung und Medizin.<br \/>\nUnd die Mittel, Hilfen etc., werden auf begrenzte Weise, nicht andauernd gegeben, und somit sind die Schleier der sakramentalen Akzidenzien der Aufzehrung unterworfen.<br \/>\nUmso mehr, als es, wenn die Gesch\u00f6pfe Mich st\u00e4ndig zu empfangen lieben, die gro\u00dfe Kommunion des ewigen FIAT gibt, die st\u00e4ndig dabei ist, sich ihnen zu geben.<br \/>\nDennoch hast du dich betr\u00fcbt, und dich beinahe beunruhigt, weil du dachtest, dass die sakramentalen Gestalten aufgezehrt worden w\u00e4ren. Du hattest keinen Grund, dich zu betr\u00fcben, w\u00e4hrend doch in dir und au\u00dferhalb von dir die Kommunion meines Willens ist, die keiner Aufzehrung unterworfen ist. Sein Leben ist immer in seiner F\u00fclle, und meine Liebe w\u00fcrde es auch nicht dulden, dass die kleine Tochter unseres Willens unser g\u00f6ttliches Leben nicht stets neu und st\u00e4ndig empfangen k\u00f6nnte.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 20. Januar 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccab33;\">\u201eNehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin g\u00fctig und von Herzen dem\u00fctig; so werdet ihr Ruhe finden f\u00fcr eure Seele. Denn mein Joch dr\u00fcckt nicht, und meine Last ist leicht\u201c (Mt 11,29+30)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen sagte der gebenedeite Jesus bei seinem Kommen zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Kreuze und Abt\u00f6tungen sind wie ebenso viele Taufbecken, und jede Art von Kreuz, das in den Gedanken meiner Passion eingetaucht wird, verliert die H\u00e4lfte seiner Bitterkeit und verringert seine Last um die H\u00e4lfte.\u201c Dann verschwand Er wie ein Blitz, und ich blieb zur\u00fcck und verrichtete gewisse Akte der Anbetung und Wiedergutmachung in meinem Inneren; Er kam von neuem und f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eWelch ein Trost ist es f\u00fcr Mich zu sehen, dass du das von neuem tust, was meine Menschheit vor vielen Jahrhunderten getan hat! Denn alles, was Ich f\u00fcr jede Seele zu tun festgesetzt habe, wurde vorher in meiner Menschheit getan. Und wenn die Seele Mir entspricht, dann tut sie das wieder, was Ich f\u00fcr sie getan habe, in sich selbst.<br \/>\nWenn aber nicht, bleibt es nur in Mir selbst getan, was Mir unaussprechliche Bitterkeit bereitet.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 5. Juni 1905)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #ccab33;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMein Jesus und mein Leben, mir scheint, dass man Seele und Leib vollst\u00e4ndig opfern muss, um deinen Willen zu tun und in Ihm zu leben. Auf den ersten Blick scheint das wenig zu sein, doch in der Praxis doch schwierig.<br \/>\nDass man nicht einmal einen einzigen Atemzug des eigenen Willens besitzen darf, sogar in den heiligen Dingen, ja im Guten selbst, dieses feste und zufriedene Ertragen jeglichen inneren und \u00e4u\u00dferen Leides, scheint der menschlichen Natur doch zu schwierig und zu schmerzvoll, werden also die Seelen nie so weit gelangen, dass sie in deinem Willen \u2013 und in allem vollst\u00e4ndig geopfert leben k\u00f6nnen?\u201c<br \/>\nUnd Jesus f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, alles kommt darauf an, den gro\u00dfen Nutzen zu begreifen, welcher der Seele mit dem Tun meines Willens zuteil wird, wenn sie in Ihm wirkt und lebt, und zu verstehen, wer jener Wille ist, der dieses Opfer w\u00fcnscht, und dass sich dieser h\u00f6chste Wille nicht herabl\u00e4sst, mit einem niedrigen, kleinen und endlichen Willen zu vermischen und zusammen zu leben; Er m\u00f6chte n\u00e4mlich die Akte der Seele, die in meinem Willen zu leben w\u00fcnscht, ewig, unendlich und g\u00f6ttlich machen.<br \/>\nWie k\u00f6nnte Er das vollbringen, wenn sie den Hauch ihres menschlichen Willens einsetzen will, und sei es auch in einer heiligen Sache, wie du sagst? Er ist doch immerhin ein endlicher Wille, und somit w\u00e4re dieses Leben in meinem Willen keine Realit\u00e4t mehr, sondern eine blo\u00dfe Redensart.<br \/>\nDie Aufgabe meines Willens ist hingegen eine totale Herrschaft, und es ist gerecht, dass das kleine Atom des menschlichen Willens besiegt wird und seinen Handlungs[spiel]raum in meinem Willen verliert.<br \/>\nWas w\u00fcrdest du sagen, wenn sich ein kleines Licht, ein Streichholz oder ein Feuerfunke in die Sonne begeben wollte, um seinen eigenen Weg zu gehen und mitten in der Sonne sein Licht- und Handlungsfeld zu gestalten? W\u00e4re die Sonne mit Vernunft ausgestattet, so w\u00fcrde sie sich emp\u00f6ren, und ihr Licht und ihre Glut w\u00fcrden dieses kleine Licht, das Streichholz oder den Funken vernichten.<br \/>\nUnd du w\u00fcrdest dieses [kleine Licht] als Erste verspotten, indem du seine Verwegenheit verurteilst, sein eigenes Handlungsfeld mitten im Licht der Sonne aufrichten zu wollen\u2026<br \/>\nSo ist der Hauch des menschlichen Willens in meinem Willen \u2013 sogar im Guten. Gib daher gut acht, dass dein eigener Wille in nichts Leben habe; Ich habe dich ganz bedeckt und in Mir verborgen, damit du f\u00fcr nichts anderes mehr Augen habest als allein f\u00fcr meinen Willen, um Ihm ein freies Handlungsfeld in deiner Seele zu geben. Die Schwierigkeit wird eher darin liegen, dieses Leben in meinem Willen recht zu verstehen, nicht im Sich-Opfern.<br \/>\nWenn die Seelen n\u00e4mlich die gro\u00dfen Sch\u00e4tze begriffen haben, die ihnen aus dem Leben in meinem G\u00f6ttlichen Willen zukommen, dass sie aus Armen Reiche werden, aus Sklaven niedriger Leidenschaften zu Freien und Herren, aus Dienern zu Befehlenden, aus Ungl\u00fccklichen zu Gl\u00fccklichen, sogar inmitten der Leiden dieses armen Lebens, dann werden sie sich in alle G\u00fcter verlieben, die in meinem Willen sind [und sie sehnlichst erflehen], und es wird f\u00fcr sie eine ersehnte und erw\u00fcnschte Ehre sein, alles vollst\u00e4ndig zu opfern um dieser G\u00fcter willen.<br \/>\nDeshalb dr\u00e4nge Ich dich so sehr, das mitzuteilen, was Ich dir \u00fcber meinen Willen sage, denn alles wird darauf ankommen, Ihn zu begreifen, zu erkennen und zu lieben.\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 25. Juni 1925)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-51784","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51784","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=51784"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51784\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=51784"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=51784"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=51784"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}