{"id":51857,"date":"2024-04-27T14:00:38","date_gmt":"2024-04-27T12:00:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/5-sonntag-in-der-osterzeit-b-joh-151-8\/"},"modified":"2024-04-24T19:15:12","modified_gmt":"2024-04-24T17:15:12","slug":"5-sonntag-in-der-osterzeit-b-joh-151-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/5-sonntag-in-der-osterzeit-b-joh-151-8\/","title":{"rendered":"5. SONNTAG IN DER OSTERZEIT \u2013 B (Joh 15,1-8)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->1In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. 2Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. 3Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe.<br \/>\n4Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so k\u00f6nnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. 5Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir k\u00f6nnt ihr nichts vollbringen.<br \/>\n6Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. 7Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. 8Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine J\u00fcnger werdet.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #deaf40;\">\u201eBleibt in mir, dann bleibe ich in euch\u201c (Joh 15,4)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gewohnten Zustand und vereinte mich mit Unserem Herrn, indem ich seine Gedanken, seinen Herzschlag, seine Atemz\u00fcge und all seine Bewegungen mit den meinen zu einem einzigen vereinigte, und dann machte ich noch die Meinung, zu allen Menschen zu gehen und jedem einzelnen all dies zu schenken; und da ich mit Jesus am \u00d6lberg vereint war, schenkte ich noch allen und jedem einzelnen und auch den Seelen im Fegefeuer, seine Blutstropfen, seine Gebete und Leiden, und alles Gute, das Er tat, damit alle Atemz\u00fcge, Bewegungen und Herzschl\u00e4ge der Gesch\u00f6pfe wiederhergestellt, gel\u00e4utert und verg\u00f6ttlicht w\u00fcrden; und ich gab ihnen die Quelle aller Sch\u00e4tze, n\u00e4mlich seine Leiden, als ihre Heilmittel f\u00fcr alles.<br \/>\nW\u00e4hrend ich das tat, sprach Jesus in meinem Inneren: \u201eMeine Tochter, mit diesen deinen Absichten verwundest du Mich st\u00e4ndig, und da du sie so oft machst, folgen die [Liebes]Pfeile schnell aufeinander, und Ich werde stets auf neue verwundet.\u201c<br \/>\nUnd ich fragte: \u201eWie ist es m\u00f6glich, dass Du verwundet bist und Dich [dennoch] verbirgst und mich durch das Warten auf dein Kommen so leiden l\u00e4sst? Sind dies die Wunden \u2013 ist das die Liebe, die Du zu mir hast?\u201c<br \/>\nDarauf Er: \u201eVielmehr habe Ich noch gar nichts gesagt, gemessen an all dem, was Ich dir sagen sollte, und die Seele selbst kann, w\u00e4hrend sie noch auf Erden pilgert, nicht alle Sch\u00e4tze und die Liebe zwischen dem Gesch\u00f6pf und dem Sch\u00f6pfer begreifen, dass n\u00e4mlich ihr Wirken, ihre Worte, ihr Leiden \u2013 dies alles in meinem Leben ist, und sie nur, wenn sie auf diese Weise handelt, allen Gutes tun kann.<br \/>\nIch sage dir nur, dass jeder deiner Gedanken, Herzschl\u00e4ge und Bewegungen, jedes Glied und jedes leidende Gebein an dir \u2013 wie so viele Lichter sind, die von dir ausgehen, mich ber\u00fchren und Ich sie zum Wohl aller aufl\u00f6se, und Ich dir daf\u00fcr dreimal so viele andere Lichter der Gnade zur\u00fccksende, und im Himmel die [entsprechenden] Glorienlichter.<br \/>\nEs gen\u00fcgt, wenn Ich dir sage, dass diese innige Verbindung so stark ist, dass der Sch\u00f6pfer die Orgel ist, das Gesch\u00f6pf der Klang, der Sch\u00f6pfer die Sonne, das Gesch\u00f6pf die Strahlen, der Sch\u00f6pfer die Blume, das Gesch\u00f6pf der Duft.<br \/>\nKann etwa das eine ohne das andere sein? Sicher nicht. Glaubst du, dass Ich deine inneren Aktivit\u00e4ten und Leiden nicht ber\u00fccksichtige? Wie k\u00f6nnte ich sie vergessen, wenn sie von Mir selbst ausgehen und eine Einheit mit Mir bilden?<br \/>\nAls Erg\u00e4nzung f\u00fcge Ich noch an, dass jedes Mal wenn man an meine Leiden denkt, es so ist, als w\u00fcrde man diesen Schatz, der ja f\u00fcr alle bereitliegt, auf die Bank bringen, um ihn zu vermehren und zum Wohl aller zu verteilen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 21. November 1907)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #deaf40;\">\u201eIch bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir k\u00f6nnt ihr nichts vollbringen\u201c (Joh 15,5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen fand ich nach langem Warten schlie\u00dflich meinen s\u00fc\u00dfesten Jesus und klagend sagte ich: \u201eMein geliebtes Gut, wie kannst Du mich so lange warten lassen? Wei\u00dft Du etwa nicht, dass ich ohne Dich nicht leben kann, und meine Seele ein ununterbrochenes Sterben erf\u00e4hrt?\u201c<br \/>\nUnd Er: \u201eMeine Geliebte, jedes Mal, wenn du Mich suchst, bereitest du dich vor zu sterben, denn was ist der Tod in Wahrheit, wenn nicht die stabile und andauernde Vereinigung mit Mir? So war mein Leben ein st\u00e4ndiges Sterben aus Liebe zu dir, und dieser ununterbrochene Tod war die Vorbereitung f\u00fcr das gro\u00dfe Opfer des Sterbens am Kreuz f\u00fcr dich.<br \/>\nWisse, wer in meiner Menschheit lebt und sich von den Werken meiner Menschheit ern\u00e4hrt, der macht aus sich einen gro\u00dfen Baum voll \u00fcberreicher Bl\u00fcten und Fr\u00fcchte, welche die Nahrung Gottes und der Seele sind. Wer au\u00dferhalb meiner Menschheit lebt, dessen Werke sind widerw\u00e4rtig f\u00fcr Gott und unfruchtbar f\u00fcr ihn selbst.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 17. Februar 1902)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #deaf40;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei seinem Kommen zog mich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus fest an sich, in ein unermessliches Licht hinein und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eKleine Tochter meines Willens, dieses unermessliche Licht, das du siehst, ist mein H\u00f6chster Wille, dem nichts entgeht. Wisse, als Ich den Himmel, die Sonne, die Sterne usw. erschuf, setzte Ich f\u00fcr alle die Grenzen, den Platz, die Anzahl fest, sie k\u00f6nnen weder zu- noch abnehmen.<br \/>\nAlle Dinge halte Ich gleichsam in meiner Hand. So schuf Ich, als Ich den Menschen erschuf, zugleich jeden Verstand, jeden Gedanken, alle Worte, Werke, Schritte und alles \u00dcbrige, was von den Menschen, vom ersten bis zum letzten, der existiert, ausgef\u00fchrt werden sollte.<br \/>\nUnd das war wie ganz nat\u00fcrlich in Mir, umso mehr, als Ich selbst Handelnder und Zuschauer selbst eines Gedankens sein sollte. Wenn der Mensch ihn nicht ohne Mich vollbringen konnte, wie sollte Ich ihn nicht kennen und auch deren Anzahl? So schwimmt in meinem Willen das ganze Wirken der Gesch\u00f6pfe, wie die Fische in einem gro\u00dfen Meer schwimmen.<br \/>\nDoch da Ich den Menschen nicht als Sklaven, sondern frei erschuf \u2013 es w\u00e4re n\u00e4mlich weder eine Zierde f\u00fcr Mich, noch ein w\u00fcrdiges Werk, das aus meinen H\u00e4nden hervorgegangen ist, wenn Ich diesen Menschen gehemmt und ohne Freiheit ins Dasein treten h\u00e4tte lassen, und Ich h\u00e4tte auch nicht sagen k\u00f6nnen: \u201eLasst ihn Uns machen nach unserem Bild und Gleichnis\u201d, wenn Ich ihn nicht frei gemacht h\u00e4tte \u2013 wollte Ich ihn mit Freiheit ausstatten; Ich war frei, frei sollte auch er sein; und au\u00dferdem gibt es auch nichts, was eine Person mehr martert, als eine erzwungene Liebe zu geben, was Misstrauen, Verd\u00e4chtigungen, \u00c4ngste und beinahe Abscheu in dem bewirkt, der sie empf\u00e4ngt.<br \/>\nSiehst du, wo jeder Akt des Gesch\u00f6pfes, auch ein Gedanke, seinen Ursprung hat? In der Heiligkeit meines Willens, mit diesem Unterschied: wenn der Mensch will, kann er diesen Gedanken, dieses Wort usw. in guter oder b\u00f6ser Weise verrichten, heilig oder schlecht.<br \/>\nMein Wille war also bek\u00fcmmert, dass Er die Akte so vieler, in denen Er der Handelnde war, in todbringende Akte f\u00fcr Mich und f\u00fcr sie verwandelt sah.<br \/>\nDeshalb wollte Ich, dass mein Wille, der sich auf doppelte Weise zum Handelnden eines jeden Aktes machte, einen weiteren g\u00f6ttlichen Akt \u00fcber alle breiten sollte, der Mir gem\u00e4\u00df der Heiligkeit meines Willens mit ebenso vielen g\u00f6ttlichen Akten vergelten sollte.<br \/>\nDoch brauchte es jemanden, um dies zu tun. Und hier ist meine Menschheit, heilig und auch frei, die kein anderes Leben w\u00fcnschte als allein den G\u00f6ttlichen Willen, und in diesem unermesslichen Meer schwimmend ging sie daran, jeden Gedanken, jedes Wort und Werk der Gesch\u00f6pfe zu verdoppeln und breitete \u00fcber alle einen Akt des G\u00f6ttlichen Willens aus.<br \/>\nUnd dies erwies Gott dem Vater Genugtuung und Verherrlichung auf eine Art, dass Er den Menschen ansehen und ihm die Pforten des Himmels \u00f6ffnen konnte. Und Ich verkn\u00fcpfte den menschlichen Willen noch st\u00e4rker, wobei Ich ihn stets frei lie\u00df, damit er sich nicht vom Willen seines Sch\u00f6pfers losl\u00f6se \u2013 was der Grund war, warum er in so viel Unheil gest\u00fcrzt war.<br \/>\nDoch damit war Ich nicht zufrieden. Ich wollte, dass auch meine Mutter, die ebenfalls Heilig war, Mir in das unermessliche Meer des H\u00f6chsten Willens folgte, und gemeinsam mit Mir alle menschlichen Akte verdoppelte, indem sie auf alle Akte der Gesch\u00f6pfe das doppelte Siegel, nach dem Meinen, der in meinem Willen getanen Akte aufpr\u00e4gte.<br \/>\nWie s\u00fc\u00df war f\u00fcr Mich die Gesellschaft meiner unzertrennlichen Mutter in meinem Willen! Die Gemeinschaft im Wirken erzeugt das Gl\u00fcck, das Wohlgefallen, die z\u00e4rtliche Liebe, den Wettbewerb, die \u00dcbereinstimmung, die Heldenhaftigkeit; die Einsamkeit bringt das Gegenteil hervor.<br \/>\nWie Ich also gemeinsam mit meiner lieben Mutter wirkte, so erhoben sich Meere der Wonne und des Wohlgefallens von beiden Seiten: Meere der Liebe, die miteinander wetteiferten, wobei eines sich im anderen versenkte und gro\u00dfen Heroismus hervorbrachte.<br \/>\nUnd nicht nur f\u00fcr Uns allein erhoben sich diese Meere, sondern auch f\u00fcr jene, die Uns in unserem Willen Gesellschaft leisten w\u00fcrden. Mehr noch, Ich k\u00f6nnte sagen, dass sich diese Meere in ebenso viele Stimmen verwandelten, die den Menschen riefen, in unserem Willen zu leben, um ihm die Gl\u00fcckseligkeit, die urspr\u00fcngliche Natur und alle G\u00fcter zur\u00fcckzuerstatten, die er mit seinem R\u00fcckzug aus unserem Willen verloren hatte.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 11. November 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #deaf40;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, willst du es wissen? Die Beziehungen zwischen Mir und dir sind wie die Beziehungen zwischen den Reben und dem Weinstock. Der Weinstock bildet die Reben. Sie empfangen die Lebenss\u00e4fte, um aus dem Weinstock [heraus] zu wachsen, um sich mit Bl\u00e4ttern und Trauben zu kleiden.<br \/>\nSo besteht zwischen dem Weinstock und den Reben eine solche Einheit, dass die Reben ohne ihn sich weder heranbilden, noch Leben haben k\u00f6nnen, und der Weinstock w\u00fcrde ohne die Reben keinen beachtlichen Eindruck machen noch Fr\u00fcchte tragen.<br \/>\nDeshalb herrschen zwischen den beiden solche [enge] Beziehungen, solche Bande der Einheit, dass sie dasselbe Leben bilden und untrennbar voneinander sind.<br \/>\nWenn sie sich trennen, bleibt der Weinstock unfruchtbar, ohne Pracht und ohne Frucht, und die Reben sterben ab und verdorren. Nun, der Weinstock ist dein Jesus, und die Rebe bist du, die Beziehungen zwischen dir und Mir sind unzertrennlich.<br \/>\nEines ist das Blut, das in unseren Adern kreist, einer der Wille, einer der Herzschlag. Ich bilde dein Leben, und du stellst meine Herrlichkeit und meine Frucht dar.<br \/>\nIch genie\u00dfe es, im Schatten der dichten Weinbl\u00e4tter deiner Rebe auszuruhen und die Traube meines Weinstocks zu pfl\u00fccken und sie zu meiner Wonne zu verkosten.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 22; 25. August 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #deaf40;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201cMeine Tochter, in Uns, in unserer Gottheit, gen\u00fcgt ein einziger Akt, um alles zu tun. Dieser Akt ist Wille, Gedanke, Wort, Werk und Schritt. So ist ein einziger Akt von Uns \u2013 Stimme, die spricht, Hand, die arbeitet, Fu\u00df, der geht. Indem er alles einh\u00fcllt, wenn das Gesch\u00f6pf denkt, arbeitet, spricht und geht, ist es die Kraft unseres einzigen Aktes, der in jedem gesch\u00f6pflichen Akt widerhallt und das Gut des Gedankens, des Wortes und alles \u00dcbrigen mitteilt.<br \/>\nDeshalb kann man sagen, dass Wir \u2013 der Drei-Eine Gott \u2013 der Tr\u00e4ger aller Gesch\u00f6pfe und all ihrer Akte sind. O wie beleidigt es Uns, wenn unser Akt die Gedanken, Werke und Schritte der Gesch\u00f6pfe tr\u00e4gt und dabei nicht nur nicht f\u00fcr Uns getan wird, sondern sogar um Uns zu beleidigen!<br \/>\nDie Gesch\u00f6pfe bedienen sich unserer eigenen Akte, um die Waffen herzustellen, mit denen sie Uns verwunden! Menschliche Undankbarkeit, wie bist du gro\u00df!<br \/>\nDie Seele aber, die unseren G\u00f6ttlichen Willen tut und in Ihm lebt, vereint sich mit unserem einen einzigen Akt und bildet einen einzigen Willensakt mit unserem Akt.<br \/>\nSie wirkt zusammen mit unserem Akt und macht sich gemeinsam mit Uns zum Gedanken, zur Stimme, zum Werk und Schritt aller. O, wie freuen Wir Uns, dass unsere Kraft die menschliche Kleinheit erf\u00fcllt und sie daher zusammen mit Uns zur Tr\u00e4gerin aller Akte der Gesch\u00f6pfe macht.<br \/>\nDiese Seele bedient sich aller unserer Akte, nicht um Waffen daraus zu machen, um Uns zu verwunden, sondern Waffen zu unserer Verteidigung, um Uns zu lieben und zu verherrlichen.<br \/>\nSo nennen Wir sie unsere Kriegerin, die unsere Rechte verteidigt.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 14. Dezember 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #deaf40;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meiner Gewohnheit entsprechend folgte ich den Akten des G\u00f6ttlichen Willens in der Sch\u00f6pfung und begriff, dass sie mit ihrem Sch\u00f6pfer so eng verbunden ist wie ein Glied, das sich der Einheit mit seinem Leib erfreut.<br \/>\nKraft dieser Einheit nimmt das Glied die W\u00e4rme, die Bewegung und das Leben wahr. Als ich dar\u00fcber nachdachte, sagte mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, jedes geschaffene Ding ist ein bestimmtes Glied von Mir. Als solches n\u00fctzt es Mir, um die Ordnung und das Leben der Sch\u00f6pfung aufrecht zu erhalten. Ich bediene Mich der Sch\u00f6pfung, um meine Barmherzigkeit in einem Augenblick zu offenbaren, meine Macht in einem anderen Moment, meine Gerechtigkeit im n\u00e4chsten.<br \/>\nMehr noch, da diese Sch\u00f6pfung in meinen G\u00f6ttlichen Willen versenkt ist, kann sie sich weder bewegen noch funktionieren, wenn mein G\u00f6ttliches Fiat ihr nicht die Bewegung oder die F\u00e4higkeit zur Funktion verleiht.<br \/>\nNun ist das Gesch\u00f6pf genauso wie die Sch\u00f6pfung ein Glied Gottes: Solange es mit Gott vereint bleibt, nimmt es an allen Eigenschaften Gottes teil, wie ein mit dem K\u00f6rper verbundenes Glied am Blutkreislauf, an der W\u00e4rme und Bewegung desselben Leibes teilnimmt.<br \/>\nDoch wer bewahrt diese Einheit felsenfest und dieses Glied, d.h. das Gesch\u00f6pf, permanent und in voller Kraft mit seinem Sch\u00f6pfer verbunden? Mein G\u00f6ttlicher Wille!<br \/>\nEr ist das Band der Einheit und der \u00dcbertragung von W\u00e4rme und Bewegung. Somit macht Er das Leben seines Sch\u00f6pfers in jeder Bewegung f\u00fchlbar und bringt effektiver als das Blut die G\u00f6ttliche Heiligkeit, St\u00e4rke, Liebe und G\u00fcte, kurz \u2013 alle Eigenschaften seines Sch\u00f6pfers \u2013 in diesem Glied in Umlauf.<br \/>\nDoch wenn mein Wille nicht da ist, ist das Gesch\u00f6pf ein abgetrenntes Glied, das nicht an der \u00dcbertragung des Lebens im K\u00f6rper teilnehmen kann. Das Glied scheint verbunden zu sein, aber es ist gleichsam ein gel\u00e4hmtes Glied, das kaum lebendig und bewegungslos ist.<br \/>\nEs wird dem G\u00f6ttlichen Haupt Sorge und Kummer bereiten, ein Glied zu haben, dem Es nicht das Gut seines Lebens mitteilen kann.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 20. Mai 1930)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":78873,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-51857","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51857","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=51857"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51857\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/78873"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=51857"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=51857"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=51857"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}