{"id":52031,"date":"2024-05-04T13:00:50","date_gmt":"2024-05-04T11:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/6-sonntag-in-der-osterzeit-b-joh-159-17\/"},"modified":"2024-05-01T18:18:40","modified_gmt":"2024-05-01T16:18:40","slug":"6-sonntag-in-der-osterzeit-b-joh-159-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/6-sonntag-in-der-osterzeit-b-joh-159-17\/","title":{"rendered":"6. SONNTAG IN DER OSTERZEIT \u2013 B (Joh 15,9-17)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->9In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! 10Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. 11Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.<br \/>\n12Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. 13Es gibt keine gr\u00f6\u00dfere Liebe, als wenn einer sein Leben f\u00fcr seine Freunde hingibt. 14Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. 15Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht wei\u00df nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater geh\u00f6rt habe.<br \/>\n16Nicht ihr habt mich erw\u00e4hlt, sondern ich habe euch erw\u00e4hlt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. 17Dies trage ich euch auf: Liebt einander!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6a033;\">\u201eWie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt\u201c (Joh 15,9)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen sah ich, nachdem ich die Heilige Kommunion empfangen habe, meinen anbetungsw\u00fcrdigen Jesus eine kleine Weile, und sobald ich Ihn sah, fragte ich Ihn: \u201eMein s\u00fc\u00dfes Gut, sag mir, liebst Du mich weiterhin?\u201c<br \/>\nUnd Er: \u201eJa, doch Ich bin voll Liebe und Eifersucht, eifers\u00fcchtig und liebend. Mehr noch, Ich sage dir, damit sie vollkommen ist, muss die Liebe dreifach sein, und in Mir sind diese dreifachen Bedingungen der Liebe: erstens liebe Ich dich als Sch\u00f6pfer, als Erl\u00f6ser und als Liebhaber.<br \/>\nZweitens liebe Ich dich in meiner Allmacht, die Ich gebrauchte, als Ich dich schuf und alles aus Liebe zu dir erschuf, so dass Luft, Wasser, Feuer, und alles \u00dcbrige dir sagen, dass Ich dich liebe und sie gemacht habe aus Liebe zu dir; Ich liebe dich als mein Bild, und Ich liebe dich im Hinblick auf dich ganz pers\u00f6nlich (individuell).<br \/>\nDrittens liebe Ich dich ab aeterno (von Ewigkeit her), Ich liebe dich in der Zeit, und Ich liebe dich die ganze Ewigkeit hindurch. Und dies ist nichts als ein Hauch, der aus meiner Liebe herauskam; stelle dir nun die Liebe vor, die Ich in Mir selbst einschlie\u00dfe.<br \/>\nNun, du bist verpflichtet, Mir diese dreifache Liebe zu erwidern, Mich als deinen Gott zu lieben, in Dem du dein ganzes Wesen festmachen musst, und nichts aus dir herauskommen zu lassen, das nicht Liebe zu Mir ist; Mich zu lieben in Bezug auf dich und die G\u00fcter, die dir zukommen; und Mich zu lieben f\u00fcr alle, und in allen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 11. Januar 1902)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d6a033;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich betete und versenkte mich in den heiligen G\u00f6ttlichen Willen; \u00fcberallhin wollte ich meine Rundg\u00e4nge machen, bis zum Himmel empor, um jenes h\u00f6chste ununterbrochene \u201eIch liebe dich\u201d aufzusp\u00fcren und es mir anzueignen, damit auch ich ein st\u00e4ndiges \u201eIch liebe Dich\u201d \u2013 das Echo des ewigen \u201eIch liebe dich\u201d \u2013 habe.<br \/>\nDa ich in mir die Quelle des wahren \u201eIch liebe dich\u201d besitze, w\u00fcrde ich ein \u201eIch liebe Dich\u201d f\u00fcr alle und f\u00fcr jeden haben, f\u00fcr jede Bewegung, jeden Akt, jeden Atemzug, jeden Herzschlag, und f\u00fcr jedes \u201eIch liebe dich\u201d von Jesus selbst.<br \/>\nW\u00e4hrend ich zum Scho\u00df des Ewigen zu gelangen schien und ihr \u201eIch liebe dich\u201d zu dem Meinen machte, wiederholte ich \u00fcberall und \u00fcber allen Dingen meinen Refrain \u201eIch liebe Dich\u201d f\u00fcr meinen h\u00f6chsten Herrn.<br \/>\nDa unterbrach ein [st\u00f6render] Gedanke meine Liebesakte: \u201eWas machst du? Du k\u00f6nntest [besser] anderes tun! Und au\u00dferdem, was ist das schon besonderes, dieses dein \u201aIch liebe Dich\u2018 \u201c?<br \/>\nDa bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus eilig in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eWas sagst du? Wie besonders ist dein \u201eIch liebe Dich\u201d an Mich? Meine Tochter, das \u201eIch liebe Dich\u201d ist alles!<br \/>\nDas \u201eIch liebe Dich\u201d ist Liebe, Huldigung, Wertsch\u00e4tzung, Heroismus, Opfer und Vertrauen auf den, an den es gerichtet ist; das \u201eIch liebe Dich\u201d bedeutet, Den zu besitzen, Der das \u201eIch liebe dich\u201d einschlie\u00dft; \u201eIch liebe Dich\u201d ist ein kleines Wort, doch wiegt es so viel wie die ganze Ewigkeit!<br \/>\nDas \u201eIch liebe Dich\u201d schlie\u00dft und h\u00fcllt alles ein, breitet sich aus und schr\u00e4nkt sich [zugleich] ein, erhebt sich in die H\u00f6he und steigt bis zum Grund hinab, pr\u00e4gt sich \u00fcberall ein und bleibt nie stehen.<br \/>\nWie kannst du, meine Tochter, sagen: \u201aWas ist das \u201eIch liebe Dich\u201d Besonders? Sein Ursprung ist ewig: im \u201eIch liebe Dich\u201d zeugte Mich der himmlische Vater, und im \u201eIch liebe Dich\u201d ging der Heilige Geist hervor.<br \/>\nIm \u201eIch liebe dich\u201d schuf das ewige FIAT die ganze Sch\u00f6pfung, und im \u201eIch liebe dich\u201d vergab Ich dem schuldigen Menschen und erl\u00f6ste ihn; so findet die Seele im \u201eIch liebe Dich\u201d alles in Gott und Gott findet alles in der Seele.<br \/>\nDaher ist das \u201eIch liebe Dich\u201d unendlich viel wert und voller Leben und Energie; es wird nie m\u00fcde, \u00fcbertrifft alles und triumphiert \u00fcber alles. So m\u00f6chte Ich dieses \u201eIch liebe Dich\u201d f\u00fcr Mich, auf deinen Lippen, in deinem Herzen, im Aufschwung deiner Gedanken, in deinen Blutstropfen, in deinen Leiden und Freuden, in der Speise, die du isst \u2013 in allem wahrnehmen.<br \/>\nDas Leben meines \u201eIch liebe Dich\u201d muss sehr lang in dir sein, und mein in dir herrschendes FIAT wird ihm das Siegel des \u201eIch liebe dich\u201d Gottes aufpr\u00e4gen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 2. August 1925)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d6a033;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Meine gesegnete Tochter, zu lieben und geliebt zu werden, ist die gr\u00f6\u00dfte Erquickung f\u00fcr unsere Liebe. Zur Gl\u00fcckseligkeit des Himmels kommt das Gl\u00fcck der Erde hinzu, die sich gegenseitig k\u00fcssen.<br \/>\nSomit lassen sie Uns sp\u00fcren, dass auch die Erde Uns begl\u00fcckt, weil sie Uns die Liebe der Seele bringt, die Uns anerkennt, liebt und Uns die sch\u00f6nsten Freuden und die gr\u00f6\u00dfte Gl\u00fcckseligkeit schenkt, zumal die Wonnen des Himmels schon Uns geh\u00f6ren und niemand sie Uns nehmen kann; die Freuden hingegen, die Wir durch die Liebe der Seelen [auf Erden] empfangen, sind neu f\u00fcr Uns und stellen unsere neuen Eroberungen dar.<br \/>\nNachdem Uns die Seele nun in unseren Werken erkannt hat, steigt sie eilends auf, um Den zu erkennen, Der sie erschaffen hat. [An]erkannt zu werden ist f\u00fcr Uns die gr\u00f6\u00dfte Glorie, die gl\u00fchendste Liebe, die Wir empfangen.<br \/>\nWerden Wir erkannt, so bilden Wir unser Heer, die g\u00f6ttliche Armee, unser Volk, von dem Wir keinen anderen Tribut verlangen, als dass sie Uns lieben. Wir stellen ihnen all unsere Werke zur Verf\u00fcgung, damit diese ihnen dienen, und \u00fcberh\u00e4ufen sie reichlich mit allem, was sie gl\u00fccklich machen kann.<br \/>\nWenn die Menschen Uns nicht erkennen, sind Wir wie der Gott ohne Heer und ohne Volk. Wie leidvoll ist es, so viele Gesch\u00f6pfe erschaffen zu haben und weder eine Armee noch ein Volk zu besitzen!<br \/>\nH\u00f6re noch weiter zu: wenn der Mensch Uns in den erschaffenen Dingen erkennt und liebt, so besiegelt er in sich eine Note der Liebe und Gl\u00fcckseligkeit f\u00fcr seinen Sch\u00f6pfer.<br \/>\nWenn die Seele sich erhebt, um ihren Sch\u00f6pfer anzuerkennen, so erkennt sie Uns, und Wir erkennen unser g\u00f6ttliches Wesen in ihr. Wenn du w\u00fcsstest, was es bedeutet, sich gegenseitig zu erkennen!<br \/>\nWenn unsere Liebe geliebt wird, wird sie vers\u00f6hnt und liebt mit noch gr\u00f6\u00dferer Intensit\u00e4t die Seele, die sie liebt und erreicht schlie\u00dflich ein solches \u00dcberma\u00df, dass sie, um sich in der Seele zu erkennen, sich selbst erschafft: doch um was zu tun?<br \/>\nUm sich in ihr zu erkennen und geliebt zu werden. Wie sch\u00f6n ist es, wenn Wir Uns Selbst in der Seele erkennen! Sie wird f\u00fcr Uns zum Thron, zu unserem g\u00f6ttlichen Gemach, zu unserem Himmel.<br \/>\nDie Meere unserer Liebe umfluten sie, ihre kleinsten Akte bilden Liebeswellen, die Uns lieben, verherrlichen und preisen. Sie erkennt Uns in Uns, sie erkennt Uns in sich selbst und in der ganzen Sch\u00f6pfung, und Wir erkennen sie in all unseren Werken, im Himmel, in der Sonne, im Wind, in allem.<br \/>\nUnsere, mit unserem Fiat vereinte Liebe bringt Uns die Seele \u00fcberall hin, und Wir stellen sie in die Ordnung unserer Werke.&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 26. Februar 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6a033;\">\u201eBleibt in meiner Liebe!\u201c (Joh 15,9)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand befand, dachte ich \u00fcber die Reinheit nach, und dar\u00fcber, dass ich mir \u00fcber diese sch\u00f6ne Tugend keine Gedanken machte, weder daf\u00fcr noch dagegen.<br \/>\nMir scheint, dass dieses Thema der Reinheit mich weder bel\u00e4stigt noch dass ich dar\u00fcber nachdenke, und ich sagte mir: \u201eIch wei\u00df selbst nicht, wie ich zu dieser Tugend stehe. Doch ich will mich da heraushalten, die Liebe gen\u00fcgt mir in allem.\u201c<br \/>\nUnd Jesus ging auf meine Worte ein und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, die Liebe schlie\u00dft alles ein, kettet alles zusammen, gibt allem Leben, triumphiert \u00fcber alles, versch\u00f6nert alles, bereichert alles.<br \/>\nSo ist die Reinheit zufrieden, keinen Akt, Blick, Gedanken oder kein Wort auszuf\u00fchren, das nicht ehrbar w\u00e4re, w\u00e4hrend sie alles \u00dcbrige duldet; damit begn\u00fcgt sich die Seele mit dem Erwerb der nat\u00fcrlichen Reinheit.<br \/>\nDie Liebe aber ist auf alles eifers\u00fcchtig, selbst auf den Gedanken und den Atem, so ehrbar er auch sei. Sie will alles f\u00fcr sich und verleiht der Seele damit nicht die nat\u00fcrliche, sondern die g\u00f6ttliche Reinheit, und so ist es mit allen anderen Tugenden.<br \/>\nSo kann man sagen: die Liebe ist Geduld, sie ist Gehorsam, Milde, St\u00e4rke, Friede \u2013 sie ist alles. Wenn daher alle anderen Tugenden das Leben nicht von der Liebe erhalten, kann man sie h\u00f6chstens nat\u00fcrliche Tugenden nennen, doch die Liebe verwandelt sie in g\u00f6ttliche Tugenden.<br \/>\nO welch gro\u00dfer Unterschied besteht zwischen diesen beiden! Die nat\u00fcrlichen Tugenden sind Dienerinnen, die g\u00f6ttlichen sind K\u00f6niginnen. Die Liebe gen\u00fcgt dir daher in allem.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 10; 23. November 1910)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6a033;\">\u201eHabe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater geh\u00f6rt habe\u201c (Joh 15,15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, alle leben in meinem Willen: wollten sie nicht in Ihm leben, so f\u00e4nden sie keinen Platz zum Leben. Wer aber versp\u00fcrt unser g\u00f6ttliches Leben?<br \/>\nWer f\u00fchlt sich von unserer Heiligkeit erf\u00fcllt? Wer erf\u00e4hrt die Freude, sich von unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden ber\u00fchrt und mit unserer Sch\u00f6nheit geschm\u00fcckt zu sehen? Wer f\u00fchlt sich in unserer Liebe gleichsam verzehrt und ertr\u00e4nkt?<br \/>\nJene Seele, die in unserem Willen leben m\u00f6chte, aber nicht jene Seelen, die sich notgedrungen durch die Erschaffung in Ihm befinden, weil ja unsere Unermesslichkeit alle und alles umh\u00fcllt.<br \/>\nDiese [Seelen] erkennen Uns nicht, und sie gleichen wahren Usurpatoren unserer G\u00fcter, sind wie untreue, undankbare, missratene Kinder ihres Vaters. Da sie Uns weder kennen noch lieben, finden Wir in ihnen keinen Raum, wo Wir unsere Heiligkeit und Liebe niederlegen k\u00f6nnten.<br \/>\nIhre Seelen sind unf\u00e4hig, unsere stets wachsende Sch\u00f6nheit aufzunehmen. Sie geben Uns nichts, nicht einmal die Rechte des Sch\u00f6pfers, und obwohl sie zusammen mit Uns in unserem g\u00f6ttlichen Ozean leben, sind sie weit weg von Uns.<br \/>\nDa sie Uns nicht kennen, haben sie Schranken aufgerichtet, Tore verschlossen und die Verbindung zwischen ihnen und Uns unterbrochen. Die Kenntnis ist der erste Verbindungsring zwischen ihnen und Uns.<br \/>\nEs ist der Wunsch, in unserem Willen zu leben, der die Schranken entfernt und alle Tore auftut, damit sie in unsere Arme kommen und sich an Uns erfreuen.<br \/>\nEs ist ihre Liebe zu Uns, die Uns in Str\u00f6men unsere Liebe und unsere Gnaden ausgie\u00dfen l\u00e4sst, bis Wir sie schlie\u00dflich sogar mit unseren g\u00f6ttlichen Eigenschaften umh\u00fcllen. Ohne Erkenntnis k\u00f6nnen Wir weder etwas geben, noch k\u00f6nnen sie empfangen. Wer hingegen in unserem Willen lebt, kennt Uns.<br \/>\nSobald die Seele in Ihn eintritt, gibt sie ihrem Vater einen Kuss, umarmt Ihn und umgibt Uns mit ihrer kleinen Liebe, und Wir schenken ihr unsere Liebesmeere, und sie tauscht mit dem ganzen Himmel K\u00fcsse aus. Wir k\u00f6nnen behaupten, dass zwischen ihr und Uns, zwischen dem Himmel und der Erde, festliche Feiern er\u00f6ffnet werden.<br \/>\nWir selbst nennen sie Selig und sagen zu ihr: \u201aDu bist das gl\u00fccklichste und begl\u00fcckteste Gesch\u00f6pf, denn du lebst in unserem Willen, kennst und liebst Uns, und Wir halten dich verborgen in unserer Liebe, bedeckt mit unseren Armen und unter unserem Gnadenregen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 30. Juni 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6a033;\">\u201eDies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird\u201c (Jhn 15, 11)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eAch, Tochter, weder du noch jene, die dich leiten, haben erkannt, was es bedeutet in meinem Willen zu leben, deshalb wird es nicht gesch\u00e4tzt und als bedeutungslos abgetan; dies ist ein Kummer f\u00fcr Mich, w\u00e4hrend es doch das ist, was Mir am meisten am Herzen liegt, und was alle, mehr als alles andere, interessieren sollte!<br \/>\nDoch ach, sie achten mehr auf das, was Mir weniger gef\u00e4llt oder gleichg\u00fcltig ist, als auf das, was Mich am meisten verherrlicht und was ihnen selbst, schon auf dieser Erde, unermessliche und ewige G\u00fcter einbringt, und sie zu Eigent\u00fcmern der G\u00fcter macht, die mein Wille besitzt\u2026.<br \/>\nSiehst du, mein Wille ist einer und umf\u00e4ngt die ganze Ewigkeit. Nun, die Seele, die in meinem Willen lebt und Ihn sich zu eigen macht, kommt so weit, an allen Freuden und allem Guten teilzuhaben, das mein Wille enth\u00e4lt, und nimmt es quasi in Besitz.<br \/>\nWenn sie auch auf Erden nicht all jene Freuden und G\u00fcter versp\u00fcrt, nimmt sie diese in ihrem Willen kraft meines Willens, den sie auf Erden getan hat, in Verwahrung, und wenn sie stirbt und in den Himmel kommt, wird sie all diese Freuden und G\u00fcter erleben, die mein Wille im Himmel hervorbrachte, als sie auf Erden lebte.<br \/>\nNichts wird ihr genommen, im Gegenteil, es wird ihr vervielf\u00e4ltigt [zur\u00fcckgegeben]. Wenn n\u00e4mlich die Heiligen im Himmel meinen Willen genie\u00dfen, weil sie in Ihm leben, leben sie doch immer in der Freude im Genuss der Glorie; die Seele jedoch, die auf Erden in meinem Willen lebt, lebt im Leiden, und es ist nicht angemessen, dass sie [schon jetzt] jene Freuden und G\u00fcter genie\u00dfe, die ihr im Himmel noch \u00fcberreichlicher vorbehalten sind, da sie in meinem Willen gelebt und Ihn getan hat.<br \/>\nWie viele unermessliche Reicht\u00fcmer nimmt also jene Seele nicht in den Himmel mit, die auf Erden in meinem Willen lebt? Ich kann sagen, dass sich die ganze Ewigkeit um sie dreht, um sie reich und gl\u00fccklich zu machen; nichts von dem, was mein Wille enth\u00e4lt, wird ihr vorenthalten.<br \/>\nSie ist seine Tochter, und Er liebt sie so sehr, dass Er alle seine Freuden mit ihr teilen m\u00f6chte. Sei daher aufmerksam, meine Tochter, und stelle dich meinen Pl\u00e4nen mit dir nicht entgegen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 11. September 1924)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #d6a033;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann folgte ich mit meinen Akten dem [Wirken des] G\u00f6ttlichen Willen[s nach], und Himmel, Sterne und Sonne schienen mir so sch\u00f6n, dass ich auf dem Grunde meines Herzens immer wiederholte: \u201eWie sch\u00f6n sind die Werke meines Sch\u00f6pfers, die Ordnung und Harmonie, die das allm\u00e4chtige FIAT in der ganzen Sch\u00f6pfung erh\u00e4lt!<br \/>\nO, wenn diese Ordnung und Harmonie [sichtbar] unter den Menschen w\u00e4ren, so w\u00fcrde sich das Angesicht der Erde verwandeln!\u201c Da f\u00fcgte mein geliebter Jesus hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, erst wenn mein Wille auf Erden herrscht, wird es eine vollkommene Einheit zwischen dem Himmel und der Erde geben. Eine wird die Ordnung sein, eine die Harmonie, einer der Widerhall, eines das Leben, denn einer wird der Wille sein.<br \/>\nMehr noch, im Himmel wird man etwas wie viele Spiegel sehen, in denen die Gesch\u00f6pfe sich spiegeln und das anschauen werden, was die Seligen im Himmel tun.<br \/>\nSie werden ihren Gesang h\u00f6ren, ihre himmlische Musik; und indem sie das Verhalten [der Seligen], ihre Ges\u00e4nge und ihre Musik nachahmen, wird das Leben des Himmels mitten unter den Menschen sein.<br \/>\nMein FIAT wird alles in Verbindung bringen, und es wird das wahre Leben des \u201eFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u201c herrschen. So wird mein Wille ein Siegeslied und das Gesch\u00f6pf die Hymne seines Triumphes singen.\u201d<br \/>\nEr verstummte und f\u00fcgte wenig sp\u00e4ter hinzu: \u201eMeine Tochter, der menschliche Wille hat so viele \u00dcbel hervorgebracht, dass er den ungl\u00fccklichen Zustand des armen Gesch\u00f6pfes darstellte. Er hat sein Los und sein Gl\u00fcck verwandelt.<br \/>\nDa Ich von Natur aus gl\u00fccklich bin, kam alles, was durch unsere Sch\u00f6pferh\u00e4nde bei der Erschaffung hervorging, mit der F\u00fclle der Gl\u00fcckseligkeit hervor. So str\u00f6mten inner und au\u00dferhalb des Menschen, allerorten immerw\u00e4hrende Freude und Gl\u00fcckseligkeit.<br \/>\nDer menschliche Wille trieb dieses Meer der wahren und immerw\u00e4hrenden Gl\u00fcckseligkeit aus sich hinaus, die sich, vertrieben wie sie war, in den Scho\u00df ihres Sch\u00f6pfers fl\u00fcchtete, Der dieses Meer hervorgebracht hatte, damit alle seine Werke gl\u00fccklich seien.<br \/>\nWie selig Wir auch in Uns Selbst sind \u2013 sodass niemand unsere Gl\u00fcckseligkeit \u00fcberschatten kann \u2013 sind Wir doch gen\u00f6tigt, den Menschen ungl\u00fccklich zu sehen, dem die Vorherrschaft in der Sch\u00f6pfung \u00fcbertragen worden war.<br \/>\nUnsere Kinder ungl\u00fccklich zu sehen und zu erkennen, dass das Meer unserer Wonnen nicht von dem genossen wird, der dessen Besitzer war, ist f\u00fcr Uns stets ein Kummer \u2013 selbst wenn es Uns keinen Schaden zuf\u00fcgt.<br \/>\nWer nun in meinem Willen lebt, ruft dieses Meer der Gl\u00fcckseligkeit in sich zur\u00fcck, und nimmt von Uns den Anblick des Ungl\u00fccks der armen Menschen und macht Uns doppelt so gl\u00fccklich, weil Wir sehen, dass unsere Gl\u00fcckseligkeit sich auf den Weg zu unseren Kindern macht.<br \/>\nDaher wird mein Wille alle Dinge auf ihren Platz stellen und die Traurigkeit hinwegnehmen, die der menschliche Wille verursacht hat, der mit seinem giftigen Schleim alles bitter und tr\u00fcbe zu machen versteht.<br \/>\nWie sch\u00f6n ist es, jeden gl\u00fccklich zu sehen! Welcher Trost f\u00fcr einen Vater, die Krone seiner Kinder zu haben und zu sehen, wie alle gl\u00fccklich, reich, gesund, sch\u00f6n sind, immer l\u00e4cheln und nie weinen!<br \/>\nO, wie freut er sich und f\u00fchlt sich versenkt in sein eigenes Gl\u00fcck und in das seiner Kinder! Ich bin mehr als ein Vater und empfinde in Mir das Gl\u00fcck meiner Kinder, denn das Gl\u00fcck ist etwas, das zu meinem Wesen geh\u00f6rt und in Mich eintreten kann; w\u00e4hrend Traurigkeit etwas Mir Wesensfremdes ist, das nicht zu Mir geh\u00f6rt und keinen Weg in mein Inneres findet.<br \/>\nIch f\u00fchle den Kummer, sie zu sehen, aber nicht zu empfinden, und als Vater liebe Ich alle und m\u00f6chte, dass alle gl\u00fccklich sind.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 10. Juli 1928)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-52031","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52031","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52031"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52031\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52031"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52031"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52031"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}