{"id":52164,"date":"2024-05-09T00:00:59","date_gmt":"2024-05-08T22:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/christi-himmelfahrt-b-mk-16-15-20-2\/"},"modified":"2024-05-08T15:59:30","modified_gmt":"2024-05-08T13:59:30","slug":"christi-himmelfahrt-b-mk-16-15-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/christi-himmelfahrt-b-mk-16-15-20\/","title":{"rendered":"CHRISTI HIMMELFAHRT \u2013 B \u2013 (Mk 16, 15-20)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->15In jener Zeit erschien Jesus den Elf und sprach zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verk\u00fcndet das Evangelium allen Gesch\u00f6pfen! 16Wer glaubt und sich taufen l\u00e4sst, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.<br \/>\n17Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie D\u00e4monen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; 18wenn sie Schlangen anfassen oder t\u00f6dliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die H\u00e4nde auflegen, werden gesund werden.<br \/>\n19Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. 20Sie aber zogen aus und predigten \u00fcberall. Der Herr stand ihnen bei und bekr\u00e4ftigte die Verk\u00fcndigung durch die Zeichen, die er geschehen lie\u00df.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dba73d;\">\u201eSie werden in neuen Sprachen reden\u201c (Mk 16,17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich kehre st\u00e4ndig in den G\u00f6ttlichen Willen zur\u00fcck, in dessen unermesslich gro\u00dfem Meer ich schwimme; wollte ich all seine Akte umfangen, w\u00e4ren auch Jahr-hunderte noch zu kurz, um sie alle zu umfassen.<br \/>\nDaher sieht es f\u00fcr meine Kleinheit so aus, als kehre ich zur\u00fcck, w\u00e4hrend ich [in Wirklichkeit in seinem Meer] bin. Als ich so im FIAT aufging, sprach mein guter Jesus, der das liebende Bed\u00fcrfnis versp\u00fcrt, mir mitzuteilen, wohin eine in seinem Willen lebende Seele gelangen kann, zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, meine Liebe findet erst dann Frieden, und ihre Sehnsucht und ihr Fieberwahn kommen erst dann zur Ruhe, wenn Ich \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen spreche.<br \/>\nIn den Worten und Wahrheiten, die Ich \u00fcber Ihn offenbare, findet Er eine sanfte Ruhe, weil Er sieht, dass seine Liebe in den Seelen seinen Platz einnimmt, um wiedergeliebt zu werden \u2013 dann kann mein Wille sein Leben heranbilden.<br \/>\nIch muss seine Vorz\u00fcge und Sch\u00e4tze offenbaren, um die Menschen anzulocken, zu bet\u00f6ren und hinzurei\u00dfen, in Ihm zu leben, sonst w\u00fcrden sie sich nicht bewegen.<br \/>\nNun musst du wissen, dass jede Wahrheit, die Ich verk\u00fcnde, und jeder in meinem Willen getane Akt, der von der von Mir offenbarten Kenntnis begleitet wird, ein g\u00f6ttlicher Same ist, den die Seele erwirbt.<br \/>\nDieser Same wird neue g\u00f6ttliche Wissenschaft hervorbringen, und dann wird die Seele so beredt in der Sprache ihres Sch\u00f6pfers reden k\u00f6nnen! Jede Wahrheit wird eine neue himmlische Sprache sein, welche vom Zuh\u00f6rer verstanden wird, der diese g\u00f6ttliche Saat aufnehmen will.<br \/>\nDieser Same wird ein neues Leben der Heiligkeit hervorbringen, neue Liebe, neue G\u00fcte, neue Freude und neue Gl\u00fcckseligkeit. Diese Samen meiner Wahrheiten werden so viele neue g\u00f6ttliche Besitzt\u00fcmer sein, welche die Seele erwirbt. Die Herrlichkeit, die Wir durch das Wirken der Seele in unserem Willen empfangen, ist so gro\u00df, dass Wir sie allen Seligen mitteilen.<br \/>\nWisse dies: je mehr g\u00f6ttliche Samen die Seele kraft der Kenntnisse \u00fcber mein Fiat erwirbt, desto mehr weitere Grade an Gotteserkenntnis und Glorie teilen Wir ihr mit, wenn sie nach dem Tod in unsere himmlische Heimat eingeht.<br \/>\nJeder hier auf Erden erworbenen Kenntnis wird die doppelte Kenntnis unseres H\u00f6chsten Wesens in unserer Himmelswohnung entsprechen, und jedem g\u00f6ttlichen Samen, den sie empfangen hat, ein Grad der Glorie, der Freude, des Gl\u00fccks. So wird die Wonne, Freude und Glorie der Seligen proportional zu dem sein, wie gut sie Uns gekannt haben.<br \/>\nNehmen wir z.B. als Vergleich einen Menschen, der nicht verschiedene Sprachen studiert hat. Wenn er nun andere reden h\u00f6rt, wird er nichts verstehen, und au\u00dferdem k\u00f6nnte man ihn auch nicht als Sprachlehrer anstellen, damit er sich ein h\u00f6heres Einkommen verdienen kann.<br \/>\nEr muss sich damit abfinden, das Wenige zu lehren, das er wei\u00df und damit, wenig zu verdienen. In einer \u00e4hnlichen Situation sind die Menschen. Wenn sie Uns auf Erden nicht [er]kennen, machen sie in ihren Seelen nicht genug Platz, um all unsere Freuden und Wonnen aufzunehmen, und selbst wenn Wir sie ihnen geben wollten, g\u00e4be es keinen passenden Platz f\u00fcr sie, und die Seelen w\u00fcrden nichts begreifen.<br \/>\nSo wird die Glorie der Seligen der Anzahl ihrer Willensakte in unserem G\u00f6ttlichen Willen entsprechen, und ihre Glorie und Freude wird umso gr\u00f6\u00dfer sein, je mehr Kenntnisse sie erworben haben.<br \/>\nEine zus\u00e4tzliche Kenntnis wird die Seligen so hoch aufsteigen lassen, dass der ganze Himmlische Hof staunen wird, denn mit jeder weiteren Kenntnis erwirbt die Seele ein neues g\u00f6ttliches Leben, das Sch\u00e4tze und unendliche Freuden besitzt.<br \/>\nScheint es dir unbedeutend, dass die Seele so viele unserer g\u00f6ttlichen Leben als Eigentum besitzt? Was k\u00f6nnen Wir ihr nicht alles an Freude, Seligkeit und Liebe als Vergeltung f\u00fcr diese unsere neuen g\u00f6ttlichen Leben schenken, die sie als ihr Eigentum besitzt!<br \/>\nSo sehnen Wir Uns nach unseren Kindern, die in unserem Willen leben werden, und die Uns auf Erden bekannt machen, denn unser Wille wird sie wie ein Lehrer \u00fcber die neuen Wissenschaften ihres Sch\u00f6pfers unterweisen und sie den erworbenen Wissenschaften entsprechend, sch\u00f6n, weise, heilig, edel machen.<br \/>\nWir erwarten sie in unserem Himmlischen Hof, um sie mit unseren neuen Freuden, Sch\u00f6nheiten und Wonnen zu \u00fcberfluten, die Wir bis jetzt nicht schenken konnten. Im Himmel sind alle Seligen wie eine Familie untereinander verbunden, die sich mit vollkommener Liebe lieben.<br \/>\nDaher werden sie alle an der Herrlichkeit und Freude dieser [in unserem Willen lebenden Kinder] teilnehmen, nicht als direkte Glorie und Freude, sondern auf indirekte Weise, aufgrund des Bandes der Einheit der Liebe untereinander.<br \/>\nSo wartet unser H\u00f6chstes Wesen voll Verlangen auf die Kinder unseres Willens, um auf Erden bekannt zu werden und dann aus der Tiefe unseres g\u00f6ttlichen Scho\u00dfes neue endlose Freuden und Seligkeiten darzutun.<br \/>\nWer n\u00e4mlich in Ihm lebt, hat in seinen Akten Unendlichkeit und nie versiegende Freuden erworben.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 12. Juni 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dba73d;\">\u201eWenn sie Schlangen anfassen oder t\u00f6dliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden\u201c (Mk 16,18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eWas ich dir empfehle, ist der Geist st\u00e4ndigen Gebetes. Die ununterbrochene Bem\u00fchung der Seele, sich mit Mir zu unterhalten, sei es mit ihrem Herzen, mit ihrem Geist, mit ihrem Mund, oder sogar mit einer einfachen Intention, macht sie in meinen Augen so sch\u00f6n, dass die Noten ihres Herzens mit den Noten meines Herzens harmonieren. Ich f\u00fchle mich so angezogen, Mich mit dieser Seele zu unterhalten, dass Ich ihr nicht nur die ad extra Werke meiner Menschheit kundtue, sondern Ich werde ihr etwas von den ad intra Werken, welche die Gottheit in meiner Menschheit tat, offenbaren.<br \/>\nNicht nur das, sondern die Sch\u00f6nheit, die der Geist st\u00e4ndigen Gebetes sie erlangen l\u00e4sst, ist so gro\u00df, dass der Teufel wie vom Blitz geschlagen ist und frustriert in den Schlingen bleibt, mit denen er dieser Seele zu schaden sucht.\u201c&#8230; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 28. Juli 1902)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dba73d;\">\u201eNachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen\u201c (Mk 16, 19)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann meditierte ich \u00fcber die Himmelfahrt Unseres Herrn, als Er herrlich und triumphierend in den Himmel stieg, mit seiner Menschheit, die nicht mehr gedem\u00fctigt und den Leiden unterworfen war.<br \/>\nSie trug nicht mehr die Abzeichen des gefallenen Adam, sondern war unantastbar f\u00fcr jegliches Leid, mit den Zeichen des neuen, unschuldigen Adam und all den sch\u00f6nsten Vorrechten der Sch\u00f6pfung, mit Licht bekleidet und unsterblich.<br \/>\nAls ich dies erwog, bewegte sich mein s\u00fc\u00dfester Jesus in meinem Inneren und sagte mir: \u201cMeine Tochter, meine Menschheit machte in Sich selbst und \u00fcber Sich selbst alle \u00dcbel der abgefallenen Menschheit wieder gut, sodass sie sogar starb, damit sie wieder vom Tod auferstehen k\u00f6nne, dem sie unterworfen war.<br \/>\nDas ist der Grund, warum Ich das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens nicht auf der Erde zur\u00fccklie\u00df, weil n\u00e4mlich die glorreiche und unsterbliche Menschheit des unschuldigen Adams fehlte, [die n\u00f6tig w\u00e4re,] um Es erflehen und das gro\u00dfe Geschenk meines Fiat empfangen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nSo musste meine Menschheit zuerst die gefallene Menschheit wiederherstellen und ihr alle Heilmittel reichen, um sie wieder aufzurichten, um dann zu sterben und mit den Eigenschaften des unschuldigen Adam wieder aufzuerstehen. Dann erst k\u00f6nnte Ich dem Menschen das geben, was er verloren hat.<br \/>\nNicht nur das, sondern Ich wollte auch mit meiner Menschheit in den Himmel auffahren, so sch\u00f6n und mit Licht bekleidet, wie sie aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorgegangen ist, um zum Vater im Himmel sagen zu k\u00f6nnen: \u2018Mein Vater, sieh Mich an, wie meine Menschheit wiederhergestellt ist und wie gewiss das Reich unseres Willens in ihr ist.<br \/>\nIch bin das Haupt aller, und Der, der Dich bittet, hat alle Rechte, zu bitten und zu geben, was Ich besitze.\u2019 Meine Tochter, um das Reich unseres Willens unter den V\u00f6lkern wieder zu erflehen, bedurfte es einer unschuldigen Menschheit, ausgestattet mit allen Eigenschaften, wie sie aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorging. Bis dahin fehlte sie, und Ich erkaufte sie mit meinem Tod.<br \/>\nIch fuhr in den Himmel auf, um zus\u00e4tzlich zu meiner ersten Aufgabe noch meine zweite Aufgabe zu erf\u00fcllen, n\u00e4mlich das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens auf Erden zu erflehen und zu schenken.<br \/>\nSeit etwa zweitausend Jahren betet diese meine Menschheit nun darum. Und unsere G\u00f6ttliche Majest\u00e4t, die eine erneute, aber noch st\u00e4rkere Liebe in Sich f\u00fchlte als die Liebe der Sch\u00f6pfung, die Wir bei der Erschaffung des Menschen wahrnahmen, und bezaubert und fasziniert von der Sch\u00f6nheit meiner Menschheit, hat sich von neuem nach au\u00dfen ergossen.<br \/>\nDaher tut unsere G\u00f6ttliche Majest\u00e4t die Himmel auf und ergie\u00dft das Licht der vielen Wahrheiten \u00fcber mein Fiat wie Regen in Str\u00f6men auf die Seelen. Dieser Regen soll den menschlichen Willen beleben und heilen, damit Wir in diesem Transformationsprozess die Wurzel meines Willens in die Herzen pflanzen und sein Reich auf Erden errichten k\u00f6nnen.<br \/>\nDamit nun mein Reich auf die Erde kommen kann, musste Ich es zuerst bekannt machen, Ich musste ihnen unser Verlangen nach der Ankunft unseres Reiches und seiner Herrschaft kundtun.<br \/>\nUnd als ein \u00e4lterer Bruder der Menschheitsfamilie bin Ich dabei, vor der Gottheit im Himmel alle praktischen Vorkehrungen daf\u00fcr zu treffen, der Menschheit ein so gro\u00dfes Geschenk zu machen.<br \/>\nDeshalb musste Ich also in meiner verherrlichten Menschheit in den Himmel auffahren, damit Ich dadurch f\u00fcr meine Br\u00fcder und Kinder die Wiederherstellung des Reiches meines Fiat auf Erden erwerben konnte.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 26; 12. Mai 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #dba73d;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte \u00fcber die glorreiche Himmelfahrt meines s\u00fc\u00dfen Jesus nach und den Schmerz der Apostel \u00fcber die Beraubung eines solchen Gutes; da bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, der gr\u00f6\u00dfte Schmerz aller Apostel in ihrem ganzen Leben war, ihres Meisters beraubt zu bleiben.<br \/>\nAls sie Mich zum Himmel aufsteigen sahen, wurden ihre Herzen von der Pein meiner Beraubung verzehrt, und dieser Schmerz war noch viel sch\u00e4rfer und durchdringender, da es kein menschlicher Schmerz war \u2013 sie hatte ja keine materielle Sache verloren \u2013 sondern ein g\u00f6ttlicher Schmerz: es war ein Gott, der von ihnen ging.<br \/>\nObwohl Ich meine Menschheit hatte, war sie, als sie auferstand, vergeistigt und verherrlicht, daher war ihr ganzer Schmerz in ihren Seelen, der ihr gesamtes Wesen durchdrang, und sie sich ganz vom Schmerz verzehrt f\u00fchlten, dass es ihr schrecklichstes und leidvollstes Martyrium darstellte.<br \/>\nDoch all dies war notwendig f\u00fcr sie; man k\u00f6nnte sagen, dass sie bisher nichts anderes als zarte Kinder in den Tugenden und der Kenntnis der g\u00f6ttlichen Dinge und meiner eigenen Person waren. Ich war in ihrer Mitte und sie kannten Mich nicht, noch liebten sie Mich wahrhaft.<br \/>\nDoch als sie Mich zum Himmel aufsteigen sahen, zerriss der Schmerz \u00fcber meinen Verlust den Schleier, und sie erkannten Mich mit solcher Sicherheit als den wahren Sohn Gottes, dass der intensive Schmerz, Mich nicht mehr in ihrer Mitte sehen zu k\u00f6nnen, in ihnen die Festigkeit im Guten und die St\u00e4rke hervorbrachte, alles aus Liebe zu Dem zu erleiden, Den sie verloren hatten; der Schmerz gebar das Licht der G\u00f6ttlichen Wissenschaft, nahm ihnen die Windeln der Kindheit weg und machte unerschrockene M\u00e4nner aus ihnen, die nicht mehr \u00e4ngstlich, sondern mutig waren.<br \/>\nDer Schmerz verwandelte sie und bildete den wahren Charakter als Apostel aus. Was sie mit meiner Gegenwart nicht erreichen konnten, erlangten sie durch den Schmerz meiner Beraubung.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 29. Mai 1924)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #dba73d;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setzte meine gewohnte Hingabe an mein anbetungsw\u00fcrdiges H\u00f6chstes FIAT fort, und seufzte sehns\u00fcchtig nach Jesus, meinem H\u00f6chstes Gut. In diesem grenzenlosen Licht des ewigen Willens, in dem man keine Grenzen sieht \u2013 weder wo sie beginnen, noch wo sie aufh\u00f6ren \u2013 war ich ganz Auge, um Den zu erblicken, den ich so sehr ersehne. Um meine Ruhelosigkeit zu bes\u00e4nftigen, trat Jesus aus meinem Inneren hervor, und als ich Ihn sah, sprach ich zu Ihm:<br \/>\n\u201eMeine Liebe, wie sehr l\u00e4sst Du mich um deine R\u00fcckkehr abm\u00fchen und sie ersehnen! Du wartest geradezu darauf, wann ich nicht mehr kann; wie klar sieht man, dass Du mich nicht mehr so gernhast wie fr\u00fcher.<br \/>\nUnd doch hast Du mir gesagt, dass Du mich immer mehr lieben und nie ohne mich sein w\u00fcrdest. Und nun l\u00e4sst Du mich, vielleicht auch einen ganzen Tag lang, in der Gewalt des Schmerzes und unter der Kelter deiner Beraubungen, verlassen und ganz allein.<br \/>\nJesus unterbrach meine Rede und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, Mut, lasse dich nicht niederdr\u00fccken! Ich verlasse dich nicht; das ist so wahr, dass Ich immer aus deinem Inneren heraustrete, um Mich mit dir zu unterhalten.<br \/>\nWenn du Mich nicht immer siehst, so deshalb, um dich frei zu lassen, diesem einen Akt meines Willens zu folgen, der alle Akte zusammen enth\u00e4lt. Siehst du nicht, dass das Licht meines H\u00f6chsten Willens aus deinem Herzen str\u00f6mt, aus dem Mund, aus den Augen, den H\u00e4nden, den F\u00fc\u00dfen, aus deinem ganzen Wesen?<br \/>\nDa Er Mich in dir in den Schatten stellt, siehst du Mich nicht immer, denn da mein Wille grenzenlos ist, hat Er die Kraft, Mich in den Schatten zu stellen. Und Ich genie\u00dfe es, von meinem H\u00f6chsten Willen ausgeblendet zu werden und schaue aus deinem Inneren selbst heraus deinem Flug und deinen Akten im G\u00f6ttlichen FIAT zu.<br \/>\nWenn Ich Mich immer sehen lie\u00dfe, w\u00fcrdest du, um dich mit Mir zu unterhalten und meine s\u00fc\u00dfe und anbetungsw\u00fcrdige Gegenwart zu genie\u00dfen, dich mit meiner Menschheit besch\u00e4ftigen und deiner Liebe zu Mir freien Lauf lassen, wie Ich zu dir.<br \/>\nDann br\u00e4chtest du es nicht \u00fcbers Herz, Mich zu verlassen, um dem Flug meines Willens in der Sch\u00f6pfung und jenen Akten selbst zu folgen, die meine Menschheit bei der Erl\u00f6sung wirkte.<br \/>\nDamit du also stets die Mission erf\u00fcllst, die dir anvertraut ist, um dich freier zu machen, bleibe Ich in dir gleichsam verborgen, um deinen eigenen Akten im ewigen FIAT zu folgen.<br \/>\nErinnerst du dich nicht, dass sogar meinen eigenen Aposteln gesagt wurde, dass sie sich von meiner Menschheit trennen sollten, die sie sehr liebten und ohne die sie nicht sein konnten?<br \/>\nDies ist so wahr, dass sie sich nicht von Mir entfernten, solange Ich auf Erden lebte, um in die ganze Welt zu gehen, um das Evangelium zu predigen und mein Kommen auf die Erde bekannt zu machen.<br \/>\nDoch nach meinem Weggang in den Himmel hatten sie, erf\u00fcllt vom Geist Gottes, diese Kraft, ihr Gebiet zu verlassen, um die G\u00fcter der Erl\u00f6sung zu verk\u00fcnden und auch das Leben aus Liebe zu Mir hinzugeben.<br \/>\nSo w\u00e4re meine Menschheit ein Hindernis f\u00fcr die Sendung meiner Apostel gewesen. Ich sage nicht, dass dies bei dir der Fall ist, denn zwischen dir und Mir gibt es nicht dieses Hemmnis, denn ein Hindernis gibt es dann, wenn man zwei Wesen trennen kann.<br \/>\nDoch wenn diese zwei so sehr miteinander vereint sind, dass eines im anderen lebt, h\u00f6rt das Hindernis auf, denn wo der eine hingeht, befindet sich auch der andere. Da sie also zusammen sind, braucht es keine Anstrengungen, um dorthin zu gehen, wo es n\u00f6tig ist, denn die geliebte Person ist in der anderen, um ihr \u00fcberallhin zu folgen.<br \/>\nAber Ich sage nur, dass es oft zu den Verdunkelungen kommt wegen des starken Lichtes meines Willens, Der dich und meine eigene Menschheit in dir beherrscht, Uns ausblendet und Uns seinen Akten folgen l\u00e4sst.<br \/>\nDas hei\u00dft nicht, dass Ich dich nicht so liebe wie fr\u00fcher und ohne dich sein kann, \u00fcberhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, mein Wille in dir schenkt dir die ewige und vollst\u00e4ndige Liebe deines Jesus, und indem Er sich mit seinem Licht zur Mauer um Mich herum macht, erlaubt Er nicht, dass Ich Mich auch nur f\u00fcr einen Augenblick von dir entferne.<br \/>\nWei\u00dft du, wer die Entfernung zwischen Gott und die Seele setzt? Der menschliche Wille! Jeder Akt von ihm ist ein Schritt der Distanz zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf. Je mehr der menschliche Wille wirkt, umso mehr entfernt sich der Mensch von Dem, Der ihn erschaffen hat, verliert Ihn aus dem Blick, steigt von seinem Ursprung herab und zerrei\u00dft jedes Band mit der himmlischen Familie.<br \/>\nStelle dir einen Sonnenstrahl vor, der sich aus dem Mittelpunkt seiner Sph\u00e4re entfernen k\u00f6nnte. Wenn er sich von der Sonne wegbewegt, f\u00fchlt er, wie er das Licht verliert. Und wenn er sich so weit entfernt, dass er die Sonne ganz aus dem Blick verliert, verliert dieser Strahl sein gesamtes Licht und verwandelt sich in Finsternis.<br \/>\nDieser in Finsternis verwandelte Strahl f\u00fchlt in sich eine Bewegung, ein Leben, doch ist er nicht mehr f\u00e4hig, Licht zu spenden, weil er keines besitzt. So ist seine Bewegung, sein Leben, nur imstande, dichte Finsternis zu verbreiten.<br \/>\nSo sind die Gesch\u00f6pfe: Lichtstrahlen, hervorgegangen aus der Sph\u00e4re der Sonne der Gottheit. Wenn sie sich von meinem Willen entfernen, werden sie leer an Licht, denn meinem Willen war es gegeben, das Licht in diesen Strahlen zu bewahren, und daher verwandeln sie sich in Finsternis.<br \/>\nO, wenn alle w\u00fcssten, was es bedeutet, nicht meinen Willen zu tun! Wie aufmerksam w\u00e4ren sie, nicht das Gift des menschlichen Willens in sich eindringen zu lassen, den Zerst\u00f6rer eines jeden Gutes!\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 3. Dezember 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dba73d;\">\u201eSie aber zogen aus und predigten \u00fcberall\u201c (Mk 16, 20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eH\u00e4tten die Apostel nicht davon sprechen wollen, was Ich bei meinem Kommen auf die Erde sagte und tat, und verschlossen und stumm weder einen Schritt getan noch ein Opfer gebracht, noch das Leben hingegeben, um das gro\u00dfe Gut meines Kommens auf die Erde bekannt zu machen, so h\u00e4tten sie meine Erl\u00f6sung gleich am Anfang sterben lassen.<br \/>\nUnd die Generationen h\u00e4tten weder das Evangelium, noch die Sakramente, noch alle Sch\u00e4tze besessen, die die Erl\u00f6sung bewirkte und bewirken wird. Als Ich die Apostel um Mich berief, war es mein Ziel in meinen letzten Lebensjahren hier unten, dass sie das verk\u00fcnden sollten, was Ich getan und gesagt hatte.<br \/>\nH\u00e4tten die Apostel geschwiegen, so w\u00e4ren sie f\u00fcr den Untergang so vieler Seelen, welche die Wohltat der Erl\u00f6sung nicht gekannt h\u00e4tten, verantwortlich gewesen, und schuldig an dem vielen Guten, das die Menschen nicht getan h\u00e4tten!<br \/>\nDoch weil sie nicht still blieben und ihr Leben einsetzten, k\u00f6nnen sie, nach Mir, Urheber und Ursache f\u00fcr die Rettung so vieler Seelen genannt werden und all des Guten, das in meiner Kirche gewirkt wurde, indem sie als die ersten Verk\u00fcnder ihre unersch\u00fctterlichen S\u00e4ulen bilden.<br \/>\nEs ist unsere G\u00f6ttliche Angewohnheit, dass Wir zuerst unseren ersten Akt in unseren Werken tun, und alles N\u00f6tige verf\u00fcgen. Dann vertrauen Wir sie den Gesch\u00f6pfen an, indem Wir ihnen ausreichende Gnaden zur Fortf\u00fchrung dessen, was Wir getan haben, gew\u00e4hren.<br \/>\nSo verbreiten sich unsere Werke je nach dem Einsatz und dem guten Willen der Menschen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 22. M\u00e4rz 1929)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":52157,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-52164","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52164","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52164"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52164\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/52157"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52164"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52164"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52164"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}