{"id":52238,"date":"2024-05-11T12:00:34","date_gmt":"2024-05-11T10:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/?p=52238"},"modified":"2025-05-30T11:37:43","modified_gmt":"2025-05-30T09:37:43","slug":"7-sonntag-in-der-osterzeit-b-joh-176a-11b-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/7-sonntag-in-der-osterzeit-b-joh-176a-11b-19\/","title":{"rendered":"7. SONNTAG IN DER OSTERZEIT \u2013 B (Joh 17,6a.11b-19)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">6aIn jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und betete: Vater, ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast.<br \/>\n11bHeiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir. 12Solange ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast. Und ich habe sie beh\u00fctet, und keiner von ihnen ging verloren, au\u00dfer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift erf\u00fcllt.<br \/>\n13Aber jetzt gehe ich zu dir. Doch dies rede ich noch in der Welt, damit sie meine Freude in F\u00fclle in sich haben. 14Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind, wie auch ich nicht von der Welt bin.<br \/>\n15Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie vor dem B\u00f6sen bewahrst. 16Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.<br \/>\n17Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. 18Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt. 19Und ich heilige mich f\u00fcr sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dea83c;\">\u201e\u2026 Damit sie meine Freude in F\u00fclle in sich haben\u201c (Joh 17,13)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAlle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast\u201c (Joh 17,21)<br \/>\nIch war weiter in meinem gewohnten Zustand und h\u00f6rte, wie mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren betete und sprach: \u201eMein Vater, Ich bitte Dich, dass unser Wille eins sei mit dem Willen dieser kleinen Tochter unseres Wollens. Sie ist die rechtm\u00e4\u00dfige Frucht unseres Wollens.<br \/>\nGib, dass zur Ehre und Zierde unseres Ewigen Willens aus ihr nichts hervorgehe, was nicht Frucht unseres Willens sei, und dass sie nichts kennt als unseren Willen allein; um dies zu erlangen, biete Ich Dir alle Akte an, die meine Menschheit in unserem anbetungsw\u00fcrdigen Willen getan hat.\u201d<br \/>\nDanach blieb Er in tiefem Schweigen, und ich f\u00fchlte mich, ich wei\u00df nicht wie, so sehr in die Akte versenkt, die mein Jesus im G\u00f6ttlichen Willen getan hatte, dass ich einem nach dem anderen nachfolgte und meinen Akt mit dem Seinen vereint tat.<br \/>\nDies lie\u00df mich so viel Licht absorbieren, dass Jesus und ich in ein Meer von Licht versenkt blieben; Jesus trat aus meinem Inneren heraus, erhob sich und stellte seine Fu\u00dfsoh-len auf den Platz, wo mein Herz war, winkte mit der Hand, die mehr Licht als die Sonne ausstrahlte und rief laut:<br \/>\n\u201eKommt, kommt alle, Engel, Heilige, pilgernde Seelen, alle Generationen, kommt, um die Gro\u00dftaten und das gr\u00f6\u00dfte nie gesehene Wunder zu sehen: mein im Gesch\u00f6pf wir-kender Wille!\u201d<br \/>\nBei der klangvollen, melodi\u00f6sen und starken Stimme Jesu, die Himmel und Erde erf\u00fcllte, taten sich die Himmel auf und alle eilten zu Jesus und betrachteten mich, wie der G\u00f6ttliche Wille in mir wirkte. Alle waren hingerissen und dankten Jesus f\u00fcr ein solches \u00dcberma\u00df seiner G\u00fcte.<br \/>\nIch aber war verwirrt und aufs h\u00f6chste gedem\u00fctigt und sprach zu Ihm: \u201eMeine Liebe, was tust Du? Mir scheint, Du willst mich allen zeigen, damit jeder auf mich zeigt. Wel-chen Widerwillen empfinde ich!\u201d<br \/>\nUnd Jesus: \u201eAch, meine Tochter, es ist mein Wille, der w\u00fcnscht, dass [dich] alle kennen und gleichsam als neuen Himmel und Mittel der neuen Regeneration auf dich hinzei-gen; du selbst wirst wie begraben in meinem Willen sein.<br \/>\nMein Wille muss wie die Atemluft sein, die man nicht sieht, doch f\u00fchlt. Man sieht sie nicht, und doch vermittelt sie das Leben. Sie dringt \u00fcberall ein, auch in die innerste Fa-ser, um jedem Herzschlag Leben zu geben.<br \/>\nWo immer sie eintritt, in die Dunkelheit, in die Tiefen, in die geheimsten R\u00e4ume, macht sie sich zum Leben von allem. So wird mein Wille mehr als die Luft in dir sein, der von dir ausgeht und sich zum Leben von allem macht.<br \/>\nSei daher aufmerksamer und folge dem Willen deines Jesus, denn die Aufmerksamkeit wird dich erkennen lassen, wo du bist und was du tust. Die Kenntnis wird dich den g\u00f6ttlichen K\u00f6nigspalast meines Willens mehr w\u00fcrdigen und wert-sch\u00e4tzen lassen.<br \/>\nStelle dir vor, eine Person befindet sich im Palast eines K\u00f6nigs und wei\u00df nicht, dass diese Wohnst\u00e4tte dem K\u00f6nig geh\u00f6rt. Sie wird ihr keinerlei Wertsch\u00e4tzung entgegenbrin-gen, sondern zerstreut, schw\u00e4tzend und lachend umhergehen, und sich auch nicht f\u00fcr den Empfang der Gaben des K\u00f6nigs disponieren.<br \/>\nDoch wenn sie w\u00fcsste, dass dies der K\u00f6nigspalast ist, w\u00fcrde sie die Dinge mit Aufmerksamkeit betrachten und sie sch\u00e4tzen; sie w\u00fcrde auf Zehenspitzen gehen, leise sprechen und w\u00e4re ganz Aug und Ohr, um zu sehen, ob der K\u00f6nig aus einem Zimmer herauskommt und gleichsam in Erwartungshaltung, um gro\u00dfe Gaben vom K\u00f6nig zu empfangen.<br \/>\nSiehst du, die Aufmerksamkeit ist der Weg zur Erkenntnis, die Kenntnis ver\u00e4ndert die Person und die Dinge und bereitet die Seele auf den Empfang gro\u00dfer Gaben vor.<br \/>\nDa du also wei\u00dft, dass du im Palast meines Willens bist, wirst du immer empfangen und so viel nehmen, dass du allen deinen Br\u00fcdern geben kannst.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 21. Juli 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201cMeine Tochter, in Uns, in unserer Gottheit, gen\u00fcgt ein einziger Akt, um alles zu tun. Dieser Akt ist Wille, Gedanke, Wort, Werk und Schritt. So ist ein einziger Akt von Uns \u2013 Stimme, die spricht, Hand, die arbeitet, Fu\u00df, der geht. Indem er alles einh\u00fcllt, wenn das Gesch\u00f6pf denkt, arbeitet, spricht und geht, ist es die Kraft unseres einzigen Aktes, der in jedem gesch\u00f6pflichen Akt widerhallt und das Gut des Gedankens, des Wortes und alles \u00dcbrigen mitteilt.<br \/>\nDeshalb kann man sagen, dass Wir \u2013 der Drei-Eine Gott \u2013 der Tr\u00e4ger aller Gesch\u00f6pfe und all ihrer Akte sind. O wie beleidigt es Uns, wenn unser Akt die Gedanken, Werke und Schritte der Gesch\u00f6pfe tr\u00e4gt und dabei nicht nur nicht f\u00fcr Uns getan wird, sondern sogar um Uns zu beleidigen!<br \/>\nDie Gesch\u00f6pfe bedienen sich unserer eigenen Akte, um die Waffen herzustellen, mit denen sie Uns verwunden! Menschliche Undankbarkeit, wie bist du gro\u00df! Die Seele aber, die unseren G\u00f6ttlichen Willen tut und in Ihm lebt, vereint sich mit unserem einen einzigen Akt und bildet einen einzigen Willensakt mit unserem Akt.<br \/>\nSie wirkt zusammen mit unserem Akt und macht sich gemeinsam mit Uns zum Gedanken, zur Stimme, zum Werk und Schritt aller. O, wie freuen Wir Uns, dass unsere Kraft die menschliche Kleinheit erf\u00fcllt und sie daher zusammen mit Uns zur Tr\u00e4gerin aller Akte der Gesch\u00f6pfe macht.<br \/>\nDiese Seele bedient sich aller unserer Akte, nicht um Waffen daraus zu machen, um Uns zu verwunden, sondern Waffen zu unserer Verteidigung, um Uns zu lieben und zu verherrlichen. So nennen Wir sie unsere Kriegerin, die unsere Rechte verteidigt.\u201d<br \/>\nNachher folgte ich dem G\u00f6ttlichen FIAT in der Sch\u00f6pfung. Ich sp\u00fcrte, dass ich mir alles zu eigen machen wollte: die Sonne, um Ihm die Herrlichkeit des Lichtes und der Glut darzubringen, das Meer, um Ihm die Glorie jenes unaufh\u00f6rlichen Gemurmels zu geben.<br \/>\nAlles h\u00e4tte ich gerne in meiner Macht, um sagen zu k\u00f6nnen: \u201eAlles hast Du mir gegeben, und alles gebe ich Dir.\u201c Als ich dies und anderes \u00fcberlegte, bewegte sich mein lie-bensw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201cMeine Tochter, wie sch\u00f6n ist das Leben in meinem Willen.<br \/>\nDein Echo reicht \u00fcberall hin. Wo immer sich mein G\u00f6ttlicher Wille befindet, Der \u00fcberall ist, dort gelangt auch dein Echo hin. So hallt dein Echo wider in der Sonne, im Meer, im Wind, in der Luft, und bis in den Himmel eindringend, bringt es deinem Sch\u00f6pfer seine eigene Herrlichkeit, Liebe und Anbetung dar.<br \/>\nMein G\u00f6ttlicher Wille f\u00fchlt sich [somit] nicht allein in allen geschaffenen Dingen. Er hat die Gesellschaft des Echos jener, die in meinem G\u00f6ttlichen Willen lebt, und f\u00fchlt, wie Ihm die ganze Liebe und Herrlichkeit zur\u00fcckgegeben wird, die Er in der ganzen Sch\u00f6pfung ausges\u00e4t hat.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 14. Dezember 1928)<br \/>\n\u201eUnd ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast\u201c (Joh 17, 22)<br \/>\n\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, genau dies ist das Leben in meinem Willen: die Seele erwirbt das Recht einer Tochter, und Gott erlangt die Vorherrschaft, Befehlsgewalt und das Recht als Vater.<br \/>\nNur mein Wille vermag beide miteinander zu vereinen und aus ihnen ein einziges Leben zu machen. Nun wisse, dass die in meinem G\u00f6ttlichen Wollen lebende Seele drei Vor-rechte erwirbt: erstens, das Recht des G\u00f6ttlichen Lebens. Alles, was sie tut, ist Leben, das sie f\u00fchlt: wenn sie liebt, empfindet sie das Leben der Liebe, und als Leben f\u00fchlt sie es im Geist, im Atem, im Herzen, in allem str\u00f6men.<br \/>\nSie f\u00fchlt die lebendige Kraft, die in sich nicht einen endlichen Akt bildet, der wieder aufh\u00f6ren w\u00fcrde, sondern die Fortsetzung eines Aktes, welche das Leben ausmacht; wenn sie betet, anbetet, s\u00fchnt, f\u00fchlt sie das unaufh\u00f6rliche Leben des g\u00f6ttlichen, nicht menschlichen, Gebetes, g\u00f6ttlicher Anbetung, g\u00f6ttlicher Wiedergutmachung, das keine Unter-brechung kennt.<br \/>\nSo ist jeder in meinem Willen getaner Akt, ein lebendiger Akt, den die Seele erwirbt. In Ihm ist alles Leben, und die Seele erwirbt das Leben des Guten, das sie in Ihm tut. Welch gro\u00dfer Unterschied besteht zwischen einem Gut, dessen Leben die Seele besitzt, und einem Gut oder Akt, dessen Leben endet, wenn man ihn tut!<br \/>\nAls Leben hat die Seele das Gut in ihrer Macht und f\u00fchlt das fortdauernde Leben dieses Gutes. Als Akt hingegen hat sie ihn nicht in ihrer Macht und kann auch nicht sein Fort-dauern f\u00fchlen, und was nicht kontinuierlich ist, kann nicht Leben genannt werden.<br \/>\nNur in meinem Willen finden sich diese Akte voller Leben, weil sie als Prinzip (Beginn) das G\u00f6ttliche Leben haben, das nicht enden kann, und daher kann Er allem und allen Leben schenken.<br \/>\nAu\u00dferhalb von Ihm hingegen finden alle Dinge, sogar die gr\u00f6\u00dften Werke, ein Ende. O, welch sch\u00f6nes Vorrecht ist dies, das nur mein Wille verleihen kann, dass die Seele in sich ihre Akte in unverlierbares G\u00f6ttliches Leben umgewandelt f\u00fchlt!<br \/>\nNun geht aus dem ersten Vorrecht das zweite hervor, d.h. das Recht des Besitzes. Doch wer ist es, der die Seele ausstattet? Wer macht sie zur Besitzerin? Mein Wille selbst, denn in Ihm gibt es keine Armut, sondern alles ist \u00dcberf\u00fclle: \u00dcberf\u00fclle an Heiligkeit, an Licht, an Gnaden, an Liebe.<br \/>\nUnd da die Seele diese als Leben besitzt, ist es gerecht, dass sie diese G\u00f6ttlichen Besitzt\u00fcmer als die ihren besitzt, sodass sie sich als Herrin \u00fcber die Heiligkeit, \u00fcber das Licht, die Gnade, die Liebe und alle G\u00f6ttlichen G\u00fcter f\u00fchlt.<br \/>\nNur in meinem Willen gibt es dieses Eigentumsrecht, au\u00dferhalb von Ihm wird [den Seelen] alles nur abgemessen gegeben und ohne sie zu Besitzern zu machen. Wie gro\u00df ist der Unterschied zwischen beiden! Aus dem zweiten geht das dritte Vorrecht hervor: Das Recht auf die Glorie.<br \/>\nNichts tut die Seele, sei es klein oder gro\u00df, nat\u00fcrlich oder \u00fcbernat\u00fcrlich, bei dem ihr nicht das Recht der Glorie verliehen wird: das Recht, ihren Sch\u00f6pfer in allem zu verherrli-chen, selbst im Atem und Herzschlag, und das Recht, selbst verherrlicht zu werden, in der Herrlichkeit Dessen, bei Dem es keine Glorie gibt, die nicht von Ihm ausginge.<br \/>\nDaher wirst du in meinem Willen alles und alle zu deiner Verf\u00fcgung finden, und zwar mit g\u00f6ttlichem, nicht menschlichem Recht. Mein Wille selbst m\u00f6chte dir diese seine G\u00f6ttlichen Rechte gew\u00e4hren, da Er das Gesch\u00f6pf als seine wahre Tochter liebt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 20. Januar 1935)<br \/>\n\u201eIch habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und ich in ihnen bin\u201c (Joh 17,26)<br \/>\nIch dachte \u00fcber die unermessliche Liebe meines s\u00fc\u00dfesten Jesus nach, und Jesus zeigte mir alle Gesch\u00f6pfe wie in einem Netz der Liebe aneinander gekettet und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, bei der Erschaffung des Menschen s\u00e4te Ich in ihn so viele Samen der Liebe; in seine Intelligenz, in seine Augen, seine Worte, ins Herz, in die H\u00e4nde, in die F\u00fc-\u00dfe \u2013 in alles s\u00e4te Ich den Keim der Liebe.<br \/>\nIch musste von au\u00dfen an ihm arbeiten, und platzierte alle geschaffenen Dinge gemeinsam mit Mir, damit dieser Keim sprie\u00dfe und so heranwachse, wie Ich es w\u00fcnschte. Da dieser Keim von einem ewigen Gott gelegt worden war, war er ebenso ewig; so enth\u00e4lt der Mensch in sich eine ewige Liebe, und eine ewige Liebe geht ihm stets entgegen, um die Erwiderung f\u00fcr die Samen ihrer in den Menschen ges\u00e4ten ewigen Liebe zu empfangen und ihm neue und ewige Liebe zu geben.<br \/>\nIch wollte n\u00e4mlich innerhalb des Menschen wie ein Same, und au\u00dferhalb von ihm wie ein Arbeiter sein, um in ihm den Baum meiner ewigen Liebe heranzubilden. Was w\u00fcrde es dem Menschen n\u00fctzen, die Augen voller Licht zu haben, wenn er kein Licht von au\u00dfen h\u00e4tte, das sie erleuchtete? Er bliebe stets im Dunkeln.<br \/>\nSo bedarf es, um die Wirkung des Lichts zu genie\u00dfen, des inneren Lichtes des Auges und des \u00e4u\u00dferen Lichtes der Sonne, welches das Auge erleuchtet. Dasselbe gilt f\u00fcr den Geist: H\u00e4tte er keine Worte, um seine Gedanken auszudr\u00fccken, w\u00fcrde das Leben seines Verstandes sterben und fruchtlos bleiben; und so ist es mit allem \u00dcbrigen.<br \/>\nIch liebte den Menschen so sehr, dass Ich nicht nur diesen Keim meiner ewigen Liebe in ihn s\u00e4te, sondern ihn unter die Wellen meiner ewigen Liebe stellte, die in der ganzen Sch\u00f6pfung ausgestreut ist, um in ihm diese Liebe keimen zu lassen und ihn ganz mit dieser Liebe zu \u00fcberw\u00e4ltigen.<br \/>\nWenn also das Licht der Sonne in seinem Auge scheint, bringt es ihm die Welle meiner Liebe; wenn er Wasser trinkt, um seinen Durst zu l\u00f6schen, und Speise als Nahrung nimmt, bringen ihm diese die Welle meiner ewigen Liebe.<br \/>\nWenn sich die Erde unter seinen F\u00fc\u00dfen ausbreitet und fest bleibt, um seinen Schritten Halt zu geben, bringt sie ihm die Welle meiner Liebe. Wenn die Blume ihren Duft, wenn das Feuer seine W\u00e4rme gibt \u2013 alles bringt ihm meine ewige Liebe.<br \/>\nDoch das gen\u00fcgt nicht: Ich selbst bleibe beim Menschen und arbeite innen und au\u00dfen, um alle \u00c4hnlichkeiten [mit Mir] in seiner Seele zu ordnen, zu best\u00e4tigen und zu besie-geln, damit er meine ewige Liebe mit ewiger Liebe erwidere: so kann Mich auch das Gesch\u00f6pf mit ewiger Liebe lieben, weil es dessen Samen in sich tr\u00e4gt.<br \/>\nDoch zu meinem h\u00f6chsten Kummer erstickt der Mensch diesen Keim, und dann geschieht es, dass er das Licht, das meine Liebe ihm entgegenbringt, nicht wahrnimmt, ob-wohl meine Liebe ihn unter ihren Wellen h\u00e4lt, denn da er den Keim erstickt hat, ist er blind geworden.<br \/>\nObwohl er brennt, wird er nicht warm, und so viel er auch trinkt und isst, wird er weder satt noch sein Durst gel\u00f6scht; wo kein Same ist, gibt es keine Fruchtbarkeit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 28. Juni 1923)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":79198,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-52238","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52238","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52238"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52238\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79198"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52238"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52238"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52238"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}