{"id":52510,"date":"2026-05-27T21:00:14","date_gmt":"2026-05-27T19:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/die-gabe-der-eingegossenen-wissenschaft\/"},"modified":"2026-05-27T23:11:33","modified_gmt":"2026-05-27T21:11:33","slug":"donnerstag-der-8-woche-im-jahreskreis-mk-1046-52","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-8-woche-im-jahreskreis-mk-1046-52\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 8. Woche im Jahreskreis (Mk 10,46-52)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->46In jener Zeit als Jesus mit seinen J\u00fcngern und einer gro\u00dfen Menschenmenge Jericho verlie\u00df, sa\u00df an der Stra\u00dfe ein blinder Bettler, Bartim\u00e4us, der Sohn des Tim\u00e4us. 47Sobald er h\u00f6rte, dass es Jesus von Nazaret war, rief er laut: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir!<br \/>\n48Viele wurden \u00e4rgerlich und befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! 49Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn her! Sie riefen den Blinden und sagten zu ihm: Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich.<br \/>\n50Da warf er seinen Mantel weg, sprang auf und lief auf Jesus zu. 51Und Jesus fragte ihn: Was soll ich dir tun? Der Blinde antwortete: Rabbuni, ich m\u00f6chte wieder sehen k\u00f6nnen. 52Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dir geholfen. Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen, und er folgte Jesus auf seinem Weg.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201cSa\u00df an der Stra\u00dfe ein blinder Bettler, Bartim\u00e4us, der Sohn des Tim\u00e4us\u201d (Mk 10,46)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 So schwamm ich weiter im Lichtmeer des G\u00f6ttlichen Fiat. Ich war gleichsam im Licht ertr\u00e4nkt, und seine Kenntnisse waren so zahlreich, dass ich wegen meiner Kleinheit nicht wusste, welche ich ergreifen oder wo ich sie hinlegen sollte, daher verschwanden sie im Licht selbst. Ich war \u00fcberrascht und brachte kein Wort heraus; da f\u00fcgte Jesus, mein guter Lehrer, hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, mein Wille sammelt alle seine Werke ein. In seinem Licht verbirgt und verteidigt Er all seine Werke und bringt sie in Sicherheit.<br \/>\nWie viel tut dieses Licht nicht, um den Menschen, das sch\u00f6nste Werk unserer Sch\u00f6pferh\u00e4nde in Sicherheit zu bringen, damit er wieder sch\u00f6n und bemerkenswert werde, wie Wir ihn hervorbrachten?<br \/>\nEr nimmt die Seele in seinen Lichtscho\u00df auf und erf\u00fcllt sie mit so viel Licht, dass alle ihre \u00dcbel verschwinden. Ist sie blind, dann verleiht Er ihr die Sicht durch das Licht; ist sie stumm, schenkt Er ihr durch das Licht das Wort.<br \/>\nDas Licht erfasst die Seele von allen Seiten: es macht sie h\u00f6rend, wenn sie taub ist, richtet sie auf, wenn sie hinkt, macht sie durch das Licht sch\u00f6n, wenn sie h\u00e4sslich ist.<br \/>\nKeine Mutter tut so viel, wie mein G\u00f6ttlicher Wille, um sein Gesch\u00f6pf sch\u00f6n zu machen und wiederherzustellen. Seine Waffen sind aus Licht, da es keine Macht gibt, die das Licht nicht in sich birgt und kein Gut, das es nicht besitzt.<br \/>\nWas t\u00e4te eine Mutter nicht alles, die ein sch\u00f6nes Kind zur Welt gebracht hat, das die Mutter mit seiner Sch\u00f6nheit entz\u00fcckt und gl\u00fccklich macht? Durch einen Ungl\u00fccksfall wird nun der Sohn blind, stumm, taub und gel\u00e4hmt.<br \/>\nDie arme Mutter sieht ihren Sohn an und erkennt ihn nicht mehr. Sein erloschenes Auge kann sie nicht mehr sehen, seine silberhelle Stimme, die sie vor Freude \u00fcberraschte, wenn er Mama rief, h\u00f6rt sie nicht mehr.<br \/>\nSeine kleinen F\u00fc\u00dfe, die in ihren Scho\u00df eilten, kann er nur m\u00fchsam nachziehen. Dieser Sohn ist der durchbohrendste Schmerz f\u00fcr eine arme Mutter. Was w\u00fcrde sie nicht alles tun, wenn sie w\u00fcsste, dass ihr Kind wieder sein urspr\u00fcngliches Aussehen erhielte?<br \/>\nSie w\u00fcrde die ganze Welt umrunden, wenn sie dies erlangen k\u00f6nnte und g\u00e4be mit Freuden ihr eigenes Leben hin, wenn sie ihren Sohn nur wieder so sch\u00f6n sehen k\u00f6nnte, wie sie ihn geboren hatte.<br \/>\nDoch es liegt nicht in der Macht der armen Mutter, ihrem Sohn die erste Sch\u00f6nheit zur\u00fcckzugeben, so wird er stets ihr Kummer und der stechendste Dorn ihres Mutterherzens bleiben.<br \/>\nAuch der Mensch wurde, als er seinen Willen tat, blind, stumm und lahm. Unser Wille beweint ihn mit den Tr\u00e4nen des brennenden Lichtes unserer Liebe.<br \/>\nDoch w\u00e4hrend die Mutter nichts f\u00fcr ihr verkr\u00fcppeltes Kind tun kann, fehlt es meinem G\u00f6ttlichen Willen nicht an Macht. Er wird, z\u00e4rtlicher als eine Mutter, sein Kapital an Licht zur Verf\u00fcgung stellen, welches alle G\u00fcter und die Sch\u00f6nheit des Menschen wiederherzustellen vermag.<br \/>\nEr ist die z\u00e4rtliche Mutter, der Liebhaber und W\u00e4chter \u00fcber das Werk seiner H\u00e4nde, das Er mehr als den teuersten Sohn zur Welt brachte.<br \/>\nEr wird nicht die ganze Welt, sondern alle Jahrhunderte durchwandern, um die machtvollen Heilmittel aus [jenem] Licht vorzubereiten und zu geben, das neu belebt, umwandelt, aufrichtet und versch\u00f6nert.<br \/>\nDann erst wird Er innehalten, wenn Er das Werk seiner Sch\u00f6pferh\u00e4nde [zur\u00fcck] in seinem m\u00fctterlichen Scho\u00df sieht, so sch\u00f6n wie es hervorgegangen ist, damit Er sich f\u00fcr das viele Leid schadlos halte und sich immerdar an ihm erfreue.<br \/>\nSind die vielen Wahrheiten \u00fcber meinen Willen etwa keine Heilmittel? Jede Mitteilung und jedes Wort von Mir ist eine Festung, die Ich um die Schw\u00e4che des menschlichen Willens baue, eine Speise, die Ich bereite, ein K\u00f6der, ein Geschmack, ein Licht, damit der Mensch das verlorene Sehverm\u00f6gen wiedererlange.<br \/>\nSei daher aufmerksam und verliere nichts von dem, was dir mein Wille mitteilt, denn zu gegebener Zeit wird alles n\u00fctzlich sein \u2013 nichts wird verlorengehen. Glaubst du, dass Er nicht \u00fcber jedes einzelne Wort von Ihm Buch f\u00fchrt? Er z\u00e4hlt alles und verliert nichts.<br \/>\nUnd wenn Er in deiner Seele seinen Lehrstuhl errichtet hat, um seine Wahrheiten zu deponieren, so hat Er sich doch den ersten Lehrstuhl in sich selbst vorbehalten, als den gr\u00f6\u00dften Schatz, der Ihm geh\u00f6rt.<br \/>\nSolltest du also ein Ihn betreffendes Wort oder eine Mitteilung verlieren, so bewahrt Er in sich schon das Original. Was n\u00e4mlich meinen G\u00f6ttlichen Willen betrifft, das besitzt unendlichen Wert und kann daher nicht dem Verlust unterworfen sein und ist es in der Tat nicht.<br \/>\nVielmehr bewahrt mein Wille in den g\u00f6ttlichen Archiven eifers\u00fcchtig seine Wahrheiten. Lerne daher auch du, eifers\u00fcchtig und wachsam zu sein, und seine heiligen Lehren wertzusch\u00e4tzen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 12. Januar 1932 (2. Teil))<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eRabbuni, ich m\u00f6chte wieder sehen k\u00f6nnen\u201c (Mk 10,51)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDu musst wissen, dass die im G\u00f6ttlichen Willen lebende Seele, unter so vielen Vorrechten die Gabe der eingegossenen Wissenschaft zur\u00fcckerwerben wird.<br \/>\nDiese wird sie zur Erkenntnis unseres G\u00f6ttlichen Seins hinf\u00fchren und somit die Entfaltung des Reiches des G\u00f6ttlichen Fiat in ihrer Seele erleichtern.<br \/>\nDiese Gabe wird f\u00fcr sie [auch] ein F\u00fchrer in der Ordnung der nat\u00fcrlichen Dinge und wie eine Hand sein, die sie in allem leitet und ihr das pulsierende Leben meines Willens in allen geschaffenen Dingen zu erkennen gibt und die Wohltaten, die Er ihr st\u00e4ndig reicht.<br \/>\nDiese Gabe wurde Adam am Anfang seiner Erschaffung geschenkt. Zugleich mit unserem G\u00f6ttlichen Willen besa\u00df er die Gabe der eingegossenen Wissenschaft.<br \/>\nSo erkannte er mit Klarheit nicht nur unsere g\u00f6ttlichen Wahrheiten, sondern alle heilsamen Kr\u00e4fte, welche die ganze Sch\u00f6pfung zum Wohl des Menschen in sich barg, vom gr\u00f6\u00dften Ding bis zum kleinsten Grashalm.<br \/>\nAls er nun unseren G\u00f6ttlichen Willen zur\u00fcckwies und den eigenen tat, zog unser Fiat Sein Leben und damit die Gabe zur\u00fcck, deren Tr\u00e4ger er gewesen war; so blieb Adam in der Finsternis, ohne das wahre und reine Licht der Kenntnis aller Dinge.<br \/>\nMit der R\u00fcckkehr des Lebens meines Willens in die Seelen wird auch seine Gabe der eingegossenen Wissenschaft zur\u00fcckkehren. Diese Gabe ist untrennbar von meinem G\u00f6ttlichen Willen, wie das Licht nicht von der W\u00e4rme getrennt werden kann.<br \/>\nWo Er regiert, bildet Er das Auge voller Licht in der Tiefe der Seele, die mit diesem g\u00f6ttlichen Auge die Kenntnis Gottes und der geschaffenen Dinge erwirbt, soweit es einem Gesch\u00f6pf m\u00f6glich ist.<br \/>\nZieht sich nun mein Wille zur\u00fcck, so bleibt das Auge blind, da Der, der ihr Sehverm\u00f6gen beseelte, sie verlassen hat, d.h. dass Er nicht l\u00e4nger das wirkende Leben in der Seele ist.<br \/>\nEs ist wie bei den leiblichen Augen: solange sie gesund sind, kann der Mensch sehen und Farben, Objekte und Menschen unterscheiden.<br \/>\nTr\u00fcben sich jedoch die Pupillen ein und lassen kein Licht mehr durch, wird der Mensch blind und kann nichts mehr unterscheiden. Er kann sich h\u00f6chstens mit seinem Geh\u00f6r- und Tastsinn behelfen, wenn er etwas wissen und verstehen will, doch sein Augenlicht ist erloschen und zu Ende.<br \/>\nEr wird vielleicht noch Augen besitzen, die aber kein lebendiges Licht mehr haben, sondern dichte Finsternis, und ihm zum Kummer \u00fcber das verlorene Sehverm\u00f6gen gereichen.<br \/>\nSo ist mein Wille: in der Seele, in der Er herrscht, konzentriert Er diese Gabe der eingegossenen Wissenschaft: diese sieht und versteht klarer als ein Auge, doch ohne Anstrengung, die g\u00f6ttlichen Wahrheiten, die schwierigsten Kenntnisse unseres H\u00f6chsten Wesens \u2013 doch mit wunderbarer Leichtigkeit, ohne Kunstgriffe und ohne Studium.<br \/>\nDies gilt noch mehr f\u00fcr die nat\u00fcrlichen Dinge, deren Substanz und innewohnende Wohltaten nur Jener kennen kann, der sie erschaffen hat. Daher ist es kein Wunder, wenn unser G\u00f6ttlicher Wille der Seele, in der Er herrscht, unser g\u00f6ttliches Wesen und alles, was Er geschaffen hat, offenbart.<br \/>\nWo Er nicht regiert, ist alles Finsternis f\u00fcr das arme Gesch\u00f6pf. Unsere Kinder sind blind und erkennen weder ihren Vater, noch lieben sie Ihn, Der sie schuf und mehr als ein Vater liebt und sich nach der Liebe seiner Kinder sehnt.<br \/>\nMein G\u00f6ttlicher Wille kommt zur Seele, in der Er herrscht, nicht mit leeren H\u00e4nden, sondern bringt alle G\u00fcter mit, die Er besitzt. Wenn die Menschen undankbar sind und Ihn zum R\u00fcckzug n\u00f6tigen, nimmt Er alles [wieder] mit sich, da Er untrennbar ist von seinen G\u00fctern.<br \/>\nEr gleicht der Sonne, die bei Tagesanbruch die Erde mit ihrem Licht und ihren wohltuenden Wirkungen beschenkt; wenn sie sich am Abend zur\u00fcckzieht, nimmt sie ihr ganzes Licht wieder mit und l\u00e4sst nichts zur\u00fcck, nicht einmal einen Tropfen Licht f\u00fcr die Nacht.<br \/>\nUnd warum? Weil sie unm\u00f6glich ein einziges Partikel ihres Lichtes losl\u00f6sen kann, denn dieses ist untrennbar von ihrem Licht. Wo immer sie mit ihrer Lichtf\u00fclle, die sie in sich birgt, hingeht, wird es helllichter Tag.<br \/>\nSei daher aufmerksam, denn wo mein Wille regiert, m\u00f6chte Er Gro\u00dfes tun und alles geben. Er passt sich nicht an, kleine Dinge zu tun, sondern m\u00f6chte den helllichten Tag aufgehen lassen und sich an Gaben und Pracht hervortun.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 22. Mai 1932)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-52510","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52510","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52510"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52510\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52510"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52510"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52510"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}