{"id":52533,"date":"2026-05-28T21:00:42","date_gmt":"2026-05-28T19:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/eine-sterile-unfruchtbare-liebe\/"},"modified":"2026-05-28T18:32:45","modified_gmt":"2026-05-28T16:32:45","slug":"freitag-der-8-woche-im-jahreskreis-mk-1111-25","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-8-woche-im-jahreskreis-mk-1111-25\/","title":{"rendered":"Freitag der 8. Woche im Jahreskreis (Mk 11,11-25)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">11In jener Zeit zog Jesus nach Jerusalem hinein, in den Tempel; nachdem er sich alles angesehen hatte, ging er sp\u00e4t am Abend mit den Zw\u00f6lf nach Betanien hinaus. 12Als sie am n\u00e4chsten Tag Betanien verlie\u00dfen, hatte er Hunger.<br \/>\n13Da sah er von weitem einen Feigenbaum mit Bl\u00e4ttern und ging hin, um nach Fr\u00fcchten zu suchen. Aber er fand an dem Baum nichts als Bl\u00e4tter; denn es war nicht die Zeit der Feigenernte. 14Da sagte er zu ihm: In Ewigkeit soll niemand mehr eine Frucht von dir essen. Und seine J\u00fcnger h\u00f6rten es.<br \/>\n15Dann kamen sie nach Jerusalem. Jesus ging in den Tempel und begann, die H\u00e4ndler und K\u00e4ufer aus dem Tempel hinauszutreiben; er stie\u00df die Tische der Geldwechsler und die St\u00e4nde der Taubenh\u00e4ndler um 16und lie\u00df nicht zu, dass jemand irgendetwas durch den Tempelbezirk trug.<br \/>\n17Er belehrte sie und sagte: Hei\u00dft es nicht in der Schrift: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes f\u00fcr alle V\u00f6lker sein? Ihr aber habt daraus eine R\u00e4uberh\u00f6hle gemacht. 18Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten h\u00f6rten davon und suchten nach einer M\u00f6glichkeit, ihn umzubringen. Denn sie f\u00fcrchteten ihn, weil alle Leute von seiner Lehre sehr beeindruckt waren.<br \/>\n19Als es Abend wurde, verlie\u00df Jesus mit seinen J\u00fcngern die Stadt. 20Als sie am n\u00e4chsten Morgen an dem Feigenbaum vorbeikamen, sahen sie, dass er bis zu den Wurzeln verdorrt war.<br \/>\n21Da erinnerte sich Petrus und sagte zu Jesus: Rabbi, sieh doch, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt. 22Jesus sagte zu ihnen: Ihr m\u00fcsst Glauben an Gott haben.<br \/>\n23Amen, das sage ich euch: Wenn jemand zu diesem Berg sagt: Heb dich empor, und st\u00fcrz dich ins Meer!, und wenn er in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass geschieht, was er sagt, dann wird es geschehen. 24Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet &#8211; glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil.<br \/>\n25Und wenn ihr beten wollt und ihr habt einem anderen etwas vorzuwerfen, dann vergebt ihm, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDa sah er von weitem einen Feigenbaum mit Bl\u00e4ttern und ging hin, um nach Fr\u00fcchten zu suchen. Aber er fand an dem Baum nichts als Bl\u00e4tter\u201c (Mk 11,13)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich an diesem Morgen die Kommunion empfangen hatte, lie\u00df sich mein geliebter Jesus sehen, um mich zu belehren. Als Beispiel erz\u00e4hlte Er mir dies:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn ein junger Mann heiratet, und von Liebe zu ihm ergriffen, m\u00f6chte seine Frau stets bei ihm sein, ohne sich auch nur einen Augenblick lang von ihm zu trennen, ohne ihren anderen Pflichten einer Ehefrau nachzukommen, um diesen jungen Mann gl\u00fccklich zu machen, was w\u00fcrde er dann sagen?<br \/>\nEr w\u00fcrde ihre Liebe sch\u00e4tzen, doch er w\u00e4re sicherlich nicht zufrieden mit ihrem Verhalten, denn diese Art der Liebe w\u00e4re nichts als eine sterile, unfruchtbare Liebe, die dem jungen Mann eher Schaden als Frucht bringen w\u00fcrde, und nach und nach w\u00fcrde diese eigenartige Liebe ihn mehr bel\u00e4stigen als erfreuen, denn die ganze Befriedigung dieser Liebe h\u00e4tte nur die junge Frau.<br \/>\nUnd da die sterile Liebe kein Holz hat, um das Feuer n\u00e4hren zu k\u00f6nnen, zerf\u00e4llt sie rasch zu Asche, weil nur eine aktive Liebe andauert, w\u00e4hrend jede andere Liebe in den Wind fliegt wie Rauch.<br \/>\nUnd dann wird man schlie\u00dflich gelangweilt und k\u00fcmmert sich nicht darum oder verachtet vielleicht sogar das, was man so sehr geliebt hat.<br \/>\nSo verhalten sich jene Seelen, die nur auf sich selbst schauen, d.h. auf ihre Befriedigung, ihre Leidenschaften und alles, was ihnen gef\u00e4llt, und dann sagen, dass dies Liebe zu Mir sei, w\u00e4hrend es ganz ihrer Befriedigung dient.<br \/>\nTats\u00e4chlich kann man aus ihren Taten sehen, dass sie sich nicht um meine Interessen sorgen und um die Dinge, die zu Mir geh\u00f6ren; und wenn das, was sie befriedigt, fehlt, k\u00fcmmern sie sich nicht l\u00e4nger um Mich und beleidigen Mich schlie\u00dflich sogar.<br \/>\nAch Tochter, nur eine aktive Liebe ist jene, welche die wahren von den falschen Liebenden unterscheidet \u2013 alles andere ist Rauch!\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend Er dies sagte, sah ich einige Leute und wollte ihnen Aufmerksamkeit schenken, doch Jesus lenkte mich davon mit den Worten ab: \u201eMische dich nicht in die Gesch\u00e4fte anderer Leute; lassen wir sie tun, denn alles hat seine Zeit.<br \/>\nWenn die Zeit des Gerichtes kommt, dann wird die Zeit sein, alle Dinge zu unterscheiden, welche gut durchgesiebt werden, sodass man das Korn, das Stroh und die unfruchtbaren und sch\u00e4dlichen Samen erkennen wird.<br \/>\nO, wie viele Dinge, die Korn zu sein scheinen, werden an jenem Tag als Stroh und sterile Saaten befunden werden, nur dessen w\u00fcrdig, ins Feuer geworfen zu werden!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 19. August 1900)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAlle Leute von seiner Lehre sehr beeindruckt waren\u201c (Mk 11, 18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eNun kommen Wir zu Uns, meine Tochter: als Ich auf die Erde kam, war der Mensch derartig ins B\u00f6se versenkt und mit seinem eigenen menschlichen Willen angef\u00fcllt, dass das Leben in meinem Willen keinen Platz fand, und Ich erflehte ihm durch die Erl\u00f6sung zuerst die Gnade der Ergebung in meinen Willen, denn in dem Zustand, in dem er sich befand, war er unf\u00e4hig, die gr\u00f6\u00dfte Gabe \u2013 n\u00e4mlich die des Lebens in meinem Willen \u2013 anzunehmen.<br \/>\nSodann erflehte Ich ihm als Kr\u00f6nung und Erf\u00fcllung aller Gnaden die gr\u00f6\u00dfte Gnade, das Leben in meinem Willen, damit unsere reinen Freuden der Sch\u00f6pfung und unsere un-schuldigen Spiele auf dem Angesicht der Erde von neuem ihren Lauf aufnehmen konnten.<br \/>\nSiehst du, etwa zwanzig Jahrhunderte sind vergangen, seitdem die wahren, vollen Freuden der Sch\u00f6pfung unterbrochen worden sind, da Wir weder eine ausreichende Fassungskraft, noch eine vollst\u00e4ndige Lossch\u00e4lung vom menschlichen Willen vorfanden, um jemandem den Besitz unseres Willens anvertrauen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nNun, um dies tun zu k\u00f6nnen, mussten Wir ein Gesch\u00f6pf ausw\u00e4hlen, das sich den [s\u00fcndigen] menschlichen Generationen mehr ann\u00e4herte und verbr\u00fcderte. H\u00e4tte Ich als Vorbild meine Mutter genommen, dann h\u00e4tten sich die Menschen ganz verschieden von ihr gef\u00fchlt und gesagt: \u201eWie sollte sie, die von jedem Makel, auch dem der Erbs\u00fcnde, ausgenommen war, nicht im G\u00f6ttlichen Willen leben?\u201d<br \/>\nSo h\u00e4tten sie die Achseln gezuckt und nicht mehr weiter dar\u00fcber nachgedacht, und h\u00e4tte Ich meine Menschheit als Beispiel genommen, so w\u00e4ren sie noch mehr erschrocken und h\u00e4tten gesagt: \u201eEr war Gott und Mensch, und da der G\u00f6ttliche Wille sein eigenes Leben ist, ist es kein Wunder, dass Er im H\u00f6chsten Wollen lebte.<\/p>\n<p>Damit also in meiner Kirche dieses Leben in meinem Willen beginne, musste Ich noch weitere Stufen, noch tiefer hinabsteigen und aus ihrer Mitte ein Gesch\u00f6pf ausw\u00e4hlen, es mit ausreichenden Gnaden ausstatten und Mir den Weg in seine Seele bahnen; Ich musste diese Seele von allem leer machen und sie das gro\u00dfe \u00dcbel des menschlichen Willens begreifen lassen, dass sie ihn so verabscheut, dass sie eher den Tod w\u00e4hlt, als ihren eigenen Willen zu tun.<br \/>\nDann schenkte Ich ihr die Gabe meines G\u00f6ttlichen Willens und machte ihr als Lehrer die ganze Sch\u00f6nheit, die Macht, die Wirkungen und den Wert meines ewigen Willens verst\u00e4ndlich, sowie die Art und Weise, wie sie in Ihm leben kann.<br \/>\nDamit sie in Ihm leben k\u00f6nne, habe Ich in ihr das Gesetz meines Willens errichtet und wie bei einer zweiten Erl\u00f6sung gehandelt, in der Ich das Evangelium, die Sakramente und Unterweisungen als prim\u00e4res Leben eingesetzt hatte, damit die Erl\u00f6sung weitergehe.<br \/>\nH\u00e4tte Ich keine Grundlage hinterlassen, woran h\u00e4tten sie sich dann halten und was tun sollen? So handelte Ich auch beim Leben in meinem Willen. Wie viele Lehren bereitete Ich dir nicht?<br \/>\nWie oft f\u00fchrte Ich dich nicht an der Hand in die ewigen Fl\u00fcge meines Wollens? Und \u00fcber allem Erschaffenen schwebend, brachtest du die reinen Freuden der Sch\u00f6pfung zu F\u00fc\u00dfen der Gottheit, und Wir unterhielten Uns gemeinsam mit dir.<br \/>\nDa Wir nun ein Gesch\u00f6pf ausgesucht haben, das sich offensichtlich nicht viel von den anderen unterscheidet, werden sie Mut fassen. Wenn sie die Lehren und Mittel vorfinden, und den gro\u00dfen Nutzen erkennen, den das Leben in meinem Willen darstellt, werden sie es sich zu eigen machen.<br \/>\nDann werden die reinen Freuden der Sch\u00f6pfung und unsere unschuldigen Spiele auf dem Angesicht der Erde nicht mehr unterbrochen sein.<br \/>\nUnd wenn auch nur eine einzige Seele in jeder Generation in unserem Willen lebt, wird dies immer ein Fest f\u00fcr Uns sein, und bei Festen treibt man immer mehr Aufwand und gibt stets gro\u00dfz\u00fcgiger.<br \/>\nO, welche G\u00fcter werden die Erdenbewohner erlangen, wenn ihr Sch\u00f6pfer auf den Gefilden der Erde spielt!<br \/>\nDaher, meine liebe Tochter, achte gut auf meine Lehren, denn es geht darum, dass Ich kein irdisches, sondern ein himmlisches Gesetz begr\u00fcnde; kein Gesetz von blo\u00dfer Heiligkeit, sondern ein g\u00f6ttliches Gesetz, ein Gesetz, bei dem man die Erdenb\u00fcrger nicht mehr von den Himmelsb\u00fcrgern unterscheiden kann; ein Gesetz der Liebe, das alles zunichtemacht, was selbst den Schatten der Einheit zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf behindern k\u00f6nnte; es wird die G\u00fcter des Sch\u00f6pfers [mit den Gesch\u00f6pfen] gemeinsam nutzen lassen, und vom Gesch\u00f6pf alle Schw\u00e4chen und Armseligkeiten der Erbs\u00fcnde wegnehmen.<br \/>\nDas Gesetz meines Willens wird solche Kraft in die Seele legen, dass es als s\u00fc\u00dfer Zauber alle \u00dcbel der Natur bet\u00e4uben und sie durch den s\u00fc\u00dfen Zauber der g\u00f6ttlichen G\u00fcter ersetzen wird.<br \/>\nDenk daran, wie oft du Mich auf dem Grund deiner Seele schreiben sahst, es war das neue Gesetz des Lebens in meinem Willen, das Mir gefiel, es zuerst niederzuschreiben, um deine Fassungskraft zu erweitern \u2013 sodann handelte Ich als Lehrer und erkl\u00e4rte es dir.<br \/>\nWie oft hast du Mich nicht schweigsam und nachdenklich auf dem Grund deiner Seele erblickt?<br \/>\nEs war die gro\u00dfe Arbeit meines Willens, die Ich verrichtete, und da Ich nicht redete, beklagtest du dich, Ich w\u00fcrde dich nicht mehr lieben.<br \/>\nAch, gerade dann ergoss sich mein Wille \u00fcber dich, erweiterte deine Fassungskraft, best\u00e4rkte dich in Ihm und liebte dich am meisten.<br \/>\nWolle daher nichts von dem, was Ich tue, genau ausforschen, sondern ruhe stets sicher in meinem Willen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 22. Februar 1924)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-52533","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52533","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52533"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52533\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52533"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52533"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52533"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}