{"id":52554,"date":"2021-05-29T14:00:53","date_gmt":"2021-05-29T12:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/dreifaltigkeitssonntag-b-mt-28-16-20-2\/"},"modified":"2024-08-06T16:27:07","modified_gmt":"2024-08-06T14:27:07","slug":"dreifaltigkeitssonntag-b-mt-28-16-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/dreifaltigkeitssonntag-b-mt-28-16-20\/","title":{"rendered":"DREIFALTIGKEITSSONNTAG \u2013 B \u2013 (Mt 28, 16-20)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->16In jener Zeit gingen die elf J\u00fcnger nach Galil\u00e4a auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. 17Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. 18Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.<br \/>\n19Darum geht zu allen V\u00f6lkern, und macht alle Menschen zu meinen J\u00fcngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e3ac3d;\">\u201eAls sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel\u201c (Mt 28, 17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte bei mir: &#8222;Jesus sagt so viele Dinge \u00fcber seinen Heiligsten Willen, aber es scheint, dass er nicht verstanden wird, selbst von den Beichtv\u00e4tern nicht: sie scheinen voll Zweifel, und angesichts eines so unermesslichen Lichtes, werden sie weder erleuchtet noch gedr\u00e4ngt, einen so liebensw\u00fcrdigen Willen zu lieben.<br \/>\nW\u00e4hrend ich nun dies dachte, sagte mein immer liebensw\u00fcrdiger Jesus zu mir, indem Er seine Arme um meinen Hals legte:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wundere dich nicht dar\u00fcber: wer nicht ganz von seinem eigenen Wollen leer ist, kann keine sichere Erkenntnis von dem Meinen haben, denn der menschliche Wille bildet die Wolke zwischen dem Meinen und dem seinen und verhindert die Erkenntnis des Wertes und der Wirkungen, die mein Wille enth\u00e4lt; aber trotzdem k\u00f6nnen sie nicht sagen, dass Er nicht Licht sei.<br \/>\nSiehst du, auch die Dinge, die man hier unten sehen kann, werden vom Menschen nicht verstanden. Wer kann jemals aussagen, wie Ich die Sonne erschaffen habe, wie viel Licht und W\u00e4rme sie enth\u00e4lt?<br \/>\nUnd doch sehen die Menschen sie, erfreuen sich ihrer Wirkungen, den ganzen Tag lang ist sie bei ihnen, ihre W\u00e4rme und ihr Licht begleiten sie \u00fcberall; und trotzdem verstehen sie es weder, noch sind sie in der Lage, ihre H\u00f6he, ihr Licht und ihre W\u00e4rme zu beschreiben, und wenn jemand in die H\u00f6he aufsteigen wollte, um dies zu erfahren, so w\u00fcrde ihn das Licht blenden und die Hitze versengen.<br \/>\nSo ist der Mensch gezwungen, die Augen gesenkt zu halten und sich des Lichtes zu erfreuen, ohne es erforschen zu k\u00f6nnen, und sich damit begn\u00fcgen festzustellen: Es ist die Sonne.<br \/>\nWenn nun dies mit der sichtbaren Sonne geschieht, die Ich zum nat\u00fcrlichen Wohl des Menschen erschuf, so trifft das umso f\u00fcr die Wahrheiten zu, die o wie viel mehr Licht und W\u00e4rme als selbst die Sonne enthalten!<br \/>\nInsbesondere die Wahrheiten, die sich auf meinen Willen beziehen, die ewige Wirkungen, G\u00fcter und Werte enthalten! Wer kann jemals all das ermessen, was Er enth\u00e4lt?<br \/>\nEs w\u00e4re, als wollte man sich ausl\u00f6schen, und es w\u00e4re besser, die Stirn zu neigen und das Licht zu genie\u00dfen, das meine Wahrheit mit sich bringt, es zu lieben und sich dieses kleine Licht zu eigen zu machen, das der menschliche Verstand begreift, und nicht, weil man nicht die ganze F\u00fclle des Lichtes versteht, es wie etwas zur Seite zu stellen, was einem nicht geh\u00f6rt.<br \/>\nObwohl also die Sonne nicht begriffen wird, erfreuen sich die Mensch dennoch ihres Lichtes so viel sie k\u00f6nnen, um zu arbeiten, zu gehen, zu schauen, und o!, wie sehr ersehnen sie den Tag, auf dass das Licht sie begleite und mit ihnen lebe.<br \/>\nMeine Wahrheiten aber, die mehr als das Licht sind, die die Sonne des Tages im menschlichen Geist aufgehen lassen, werden weder geachtet, noch geliebt, noch ersehnt, sondern f\u00fcr ein Nichts gehalten: Welcher Schmerz!<br \/>\nWenn Ich jedoch sehe, dass sie meine Wahrheiten beiseitelegen, so stelle Ich diese Seelen beiseite und erlaube meinen Wahrheiten, ihren Lauf bei jenen Seelen zu machen, die sie lieben und ersehnen und sich ihres Lichtes bedienen, um ihr Leben zu modellieren und mit ihnen eins zu werden.<br \/>\nGlaubst du, dass Ich dir alles \u00fcber die Wahrheiten, die Wirkungen und den Wert, den mein Wille in sich birgt erz\u00e4hlt habe? O, wie viele weitere Sonnen muss Ich aufgehen lassen!<br \/>\nWundere dich nicht, wenn du nicht alles verstehst, begn\u00fcge dich, in seinem Licht zu leben, und dies gen\u00fcgt Mir&#8220;.(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 23. Juni 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e3ac3d;\">\u201cMir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde\u201d (Mt 28, 18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, was den Menschen unm\u00f6glich ist, das ist f\u00fcr Gott durchaus m\u00f6glich. W\u00e4re es unm\u00f6glich, dass mein Wille wie im Himmel so auf Erden regiere, dann h\u00e4tte meine gro\u00dfe Vaterg\u00fcte nicht das Vaterunser-Gebet gelehrt.<br \/>\nIch h\u00e4tte weder um Unm\u00f6gliches gebetet, noch es als Erster und als Haupt aller mit so viel Liebe gesprochen, noch die Apostel unterwiesen, damit sie es die ganze Welt als sch\u00f6nstes und gehaltvollstes Gebet meiner Kirche lehren. Weder w\u00fcnsche Ich unm\u00f6gliche Dinge, noch verlange Ich sie vom Gesch\u00f6pf, noch tue Ich Selbst Unm\u00f6gliches.<br \/>\nW\u00e4re es daher unm\u00f6glich gewesen, dass mein G\u00f6ttlicher Wille wie im Himmel so auf Erden regiere, h\u00e4tte Ich ein nutzloses und wirkungsloses Gebet gelehrt \u2013 Ich kann aber keine nutzlosen Dinge tun. H\u00f6chstens warte Ich \u2013 vielleicht sogar Jahrhunderte lang \u2013 noch ab, doch die Fr\u00fcchte dieses Gebets werden sich zeigen m\u00fcssen, zumal diese Gabe unentgeltlich ist: wie Mich bei der Sch\u00f6pfung niemand darum gebeten hatte, dass Ich die Himmel ausbreiten und die Sonne und alles \u00dcbrige schaffen solle, so war es auch hier: Ich sprach, ohne dass Mich jemand um die gro\u00dfe Wohltat des \u201eDein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden\u201c gebeten h\u00e4tte, wie bei einer zweiten Sch\u00f6pfung ganz freiwillig und spontan: \u2018Betet, dass mein Wille wie im Himmel so auf Erden geschehe.\u2019<br \/>\nUnd wenn Ich spontan sage: \u201aBetet darum, dass dies geschehe\u2018, ohne dass sich jemand [zuvor] aufgedr\u00e4ngt und Mich damit behelligt h\u00e4tte, so zeigt dies, dass Ich zuerst alles in meiner Allsicht betrachtet und gut abgewogen habe.<br \/>\nAls Ich die Durchf\u00fchrbarkeit erkannte, beschloss Ich, das Vaterunser zu lehren, weil Ich w\u00fcnschte, dass [auch] die Menschen ihren Willen mit unserem Willen vereinen und sich danach sehnen, dass unser Wille wie im Himmel so auf Erden herrsche.<br \/>\nSo sind alle Offenbarungen \u00fcber meinen Willen in diesen Worten allein eingeschlossen: \u2018Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.\u2019 In diesen wenigen Worten sind Abgr\u00fcnde von Gnaden, Heiligkeit und Licht eingeschlossen, sowie abgrundtiefe Mitteilungen und g\u00f6ttliche Umwandlungen zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf.<br \/>\nMeine Tochter, diese Gabe schenkte dein Jesus den Menschengeschlechtern als Vollendung meiner Erl\u00f6sung.<br \/>\nMeine Liebe war noch nicht zufrieden, meine Leiden hatten Mir noch keine volle Befriedigung gebracht. Ich wollte immer noch mehr geben und meinen Himmel auf Erden unter meinen Kindern finden.<br \/>\nDeshalb beschloss Ich einige Tage vor meiner R\u00fcckkehr in den Himmel zun\u00e4chst, meinen Willen \u201awie im Himmel so auf Erden\u2018 zu schenken und lehrte sie danach das Vaterunser, das Mich dazu verpflichtete, diese Gabe zu geben.<br \/>\nUnd wenn sich dein Jesus auf etwas festlegt, versagt Er nie darin; zweifle also nicht, und wenn die anderen zweifeln, dann lass sie nur; sie wissen ja nicht, wie Ich alles abwickeln werde.<br \/>\nIch besitze Macht und Willen, und das gen\u00fcgt Mir. Du aber bleib im Frieden und schwinge dich stets in meinem Willen auf; vertraue deinem Jesus und du wirst sehen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 31; 24. Februar 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e3ac3d;\">\u201eDarum geht zu allen V\u00f6lkern, und macht alle Menschen zu meinen J\u00fcngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes\u2026\u201c (Mt 28, 19)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine Tochter, Ich segne dich von Herzen, in der Seele und im Leib, mein Segen sei die Best\u00e4tigung unserer \u00c4hnlichkeit in dir.<br \/>\nEr bekr\u00e4ftigt in dir das, was die Gottheit bei der Erschaffung des Menschen wirkte: unser Abbild und Gleichnis. So sollst du wissen, dass Ich im Lauf meines sterblichen Lebens bei allem, was Ich tat, immer segnete.<br \/>\nEs war der erste Akt der Sch\u00f6pfung, den Ich \u00fcber die Gesch\u00f6pfe zur\u00fcckrief, und als Bekr\u00e4ftigung [dieses Aktes], rief Ich beim Segen den Vater, das Wort und den Heiligen Geist an.<br \/>\nDie Sakramente selbst sind beseelt von diesen Segnungen und Anrufungen. W\u00e4hrend also mein Segen die \u00c4hnlichkeit mit dem Sch\u00f6pfer in die Seelen herabruft, ruft er zugleich das Leben meines G\u00f6ttlichen Willens, damit Dieser wieder wie am Beginn der Sch\u00f6pfung in den Seelen regiere.<br \/>\nIn der Tat, Er allein hat die Kraft, in der Seele die lebensechte \u00c4hnlichkeit mit Dem zu portr\u00e4tieren, Der sie geschaffen hat, um sie heranwachsen zu lassen und in den lebendigen G\u00f6ttlichen Farben zu bewahren.<br \/>\nDu siehst also, was Segen bedeutet: es ist die Bekr\u00e4ftigung unseres Sch\u00f6pfungswerkes. Tats\u00e4chlich ist das Werk, das Wir einmal tun, so voller Weisheit, Erhabenheit und Sch\u00f6nheit, dass Wir es lieben, es stets zu wiederholen.<br \/>\nWenn nun unser Segen nichts anderes ist als der Seufzer unseres Herzens, unser Bild in der Seele wiederhergestellt zu sehen, wie auch die Wiederholung unserer Best\u00e4tigung dessen, was Wir zu tun w\u00fcnschen \u2013 so ist das Zeichen des Kreuzes, das die Kirche die Gl\u00e4ubigen lehrt, nichts anderes als das Flehen der Seelen um ihre \u00c4hnlichkeit mit Uns.<br \/>\nSo wiederholt die Kirche als Echo unseres Segens: \u2018Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.\u2019<br \/>\nOhne es zu wissen, sind also die Kirche und alle Gl\u00e4ubigen in Einklang mit dem Ewigen Sch\u00f6pfer und wollen alle dasselbe: Beim Segen und durch das Aussprechen der Worte \u2018Vater, Sohn und Heiliger Geist\u2019, m\u00f6chte Gott ihnen die \u00c4hnlichkeit mit Ihm mitteilen; und die Seelen erflehen diese [\u00c4hnlichkeit], indem sie das Kreuzzeichen machen und dieselben Worte aussprechen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 29. Juli 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e3ac3d;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine Tochter, mein Schmerz war gro\u00df und f\u00fcr den geschaffenen Geist unbegreiflich, besonders, als Ich den menschlichen Intellekt verunstaltet sah, das sch\u00f6ne Abbild von Mir, das Ich im Intellekt reproduzierte, nicht mehr sch\u00f6n, sondern h\u00e4sslich und schrecklich.<br \/>\nIch stattete ihn mit Willen, Intellekt und Ged\u00e4chtnis aus: im ersten erstrahlte mein Himmlischer Vater, der ihm als ersten Akt seine Macht, Heiligkeit und Erhabenheit mitteilte, durch welche Er den menschlichen Willen erhob, indem Er ihn mit seiner eigenen Heiligkeit, Macht und seinem Adel erf\u00fcllte, und alle Str\u00f6me zwischen Ihm und dem menschlichen Willen offen lie\u00df, damit dieser sich immer mehr mit den Sch\u00e4tzen meiner Gottheit bereichern konnte.<br \/>\nZwischen dem menschlichen Willen und dem G\u00f6ttlichen gab es weder Dein noch Mein, sondern alles war gemeinsam, in gegenseitiger \u00dcbereinstimmung. Die Seele war unser Abbild, unser eigenes Ding, sodass sie Uns andeutete; unser Leben sollte daher das der Seele sein, und deshalb bildete Ich als ersten Akt ihren Willen frei und unabh\u00e4ngig, wie als erster Akt, der Wille meines Himmlischen Vaters war.<br \/>\nDoch wie wurde dieser Wille entstellt! Von der Freiheit, die er hatte, wurde er zum Sklaven der niedrigsten Leidenschaften. Ach, es ist der Wille, welcher der Anfang aller \u00dcbel des Menschen ist! Er ist nicht wieder zu erkennen! Wie ist er von seinem Adel herabgesunken, er ist ekelhaft anzusehen!<br \/>\nNun, beim zweiten Akt wirkte Ich, der Sohn Gottes, mit und stattete den Menschen mit Vernunft aus: Ich teilte ihm meine Weisheit mit und die Wissenschaft von allen Dingen, damit er durch ihre Kenntnis im Guten genie\u00dfen und sich erfreuen k\u00f6nne.<br \/>\nDoch, ach, welche Lasterh\u00f6hle ist der Intellekt des Menschen! Des Intellekts bediente er sich, um seinen Sch\u00f6pfer zu verleugnen. Und als dritter Akt sodann, wirkte der Heilige Geist mit und stattete ihn mit dem Ged\u00e4chtnis aus, damit er sich an so viele Wohltaten erinnere und er somit in st\u00e4ndigen Liebesstr\u00f6men, in st\u00e4ndigen Beziehungen sein k\u00f6nne.<br \/>\nDie Liebe sollte ihn kr\u00f6nen, ihn umfangen und sein ganzes Leben gestalten. Doch wie sehr wird die Ewige Liebe betr\u00fcbt! Dieses Ged\u00e4chtnis erinnert sich an Vergn\u00fcgungen, an Reicht\u00fcmer und sogar an S\u00fcnden, und die Heiligste Dreieinigkeit wird aus den Gaben hinausgeworfen, die Sie ihrem Gesch\u00f6pf gegeben hat.<br \/>\nMein Schmerz war unbeschreiblich beim Anblick der Verunstaltung der drei Kr\u00e4fte im Menschen. Wir hatten unseren K\u00f6nigspalast in ihm gestaltet, und er hatte Uns daraus verjagt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 8. April 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e3ac3d;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Meine gebenedeite Tochter meines Willens! Wie viele Wunder wei\u00df mein Wille im Gesch\u00f6pf zu vollbringen, wenn es Ihm nur den ersten Platz einr\u00e4umt und Ihn in voller Freiheit wirken l\u00e4sst.<br \/>\nEr nimmt den Willen, das Wort, die Handlung, welche die Seele vollbringen m\u00f6chte, vereinigt es mit Sich selbst, umh\u00fcllt es mit seiner sch\u00f6pferischen Kraft, spricht dar\u00fcber sein Fiat aus und bildet so viele Leben, wie viele Gesch\u00f6pfe es gibt.<br \/>\nSiehst du, du hast Mich in meinem Willen um die Taufe f\u00fcr alle Neugeborenen gebeten, die das Licht der Welt erblicken werden und folglich um die Herrschaft seines Lebens in ihnen.<br \/>\nMein Wille z\u00f6gerte keinen Augenblick, sondern sprach sofort sein Fiat aus und bildete so viele Leben von Sich, wie viele Neugeborene das Licht [der Welt] erblickten, indem Er sie, wie du es wolltest, zuerst mit seinem Licht taufte und dann jedem von ihnen sein Leben schenkte.<br \/>\nWenn diese Neugeborenen nun wegen fehlender Entsprechung oder aus Mangel an Erkenntnis dieses unser Leben nicht besitzen werden, so bleibt f\u00fcr Uns dennoch dieses Leben. Und Wir haben so viele g\u00f6ttliche Leben, die Uns lieben, verherrlichen und preisen, wie Wir in Uns Selbst lieben.<br \/>\nDiese unsere g\u00f6ttlichen Leben sind zwar unsere gr\u00f6\u00dfte Glorie, aber sie stellen jene [Seele] nicht zur Seite, die unserem G\u00f6ttlichen Fiat die Gelegenheit gab, so viele unserer g\u00f6ttlichen Leben zu bilden, wie Kinder geboren wurden.<br \/>\nSondern sie \u2013 diese g\u00f6ttlichen Leben \u2013 halten diese Seele in sich verborgen, um zu bewirken, dass die Seele liebe, wie sie lieben und das tue, was sie tun, und sie ignorieren auch die Neugeborenen nicht, sondern wachen voller Aufmerksamkeit \u00fcber sie und verteidigen sie, um in ihren Seelen regieren zu k\u00f6nnen.<br \/>\nMeine Tochter, wer beschreibt dir unsere gro\u00dfe Liebe zu jener Seele, die in unserem Willen lebt? Wir lieben sie so sehr, dass Wir unseren Willen in ihre Gewalt geben, damit sie mit Ihm tue, was sie m\u00f6chte. Wenn sie unsere Leben bilden will, lassen Wir sie tun.<br \/>\nWenn sie Himmel und Erde mit unserer Liebe anf\u00fcllen will, geben Wir ihr die Freiheit dazu, sodass sie bewirkt, dass alle Uns ihre Liebe beteuern. Auch im kleinen V\u00f6glein, das trillert und zwitschert und singt, h\u00f6ren Wir das &#8218;Ich liebe Dich&#8216; der Seele, die in unserem Willen lebt.<br \/>\nWenn diese Seele im Feuereifer ihrer Liebe noch mehr lieben m\u00f6chte, tritt sie ein in unseren Sch\u00f6pfungsakt und erfreut sich daran, f\u00fcr Uns neue Sonnen, Himmel und Sterne zu schaffen und Uns unaufh\u00f6rlich sagen zu lassen: &#8218;Ich liebe Euch, ich liebe Euch&#8220;, und sie \u00fcbernimmt die Rolle der Erz\u00e4hlerin, die von unserem Ruhm erz\u00e4hlt.<br \/>\nIn unserem Willen ist die Sicht weit und sie ist ganz aufmerksam darauf bedacht, was Wir wollen, und wie sie Uns noch mehr lieben kann.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 12. April 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e3ac3d;\">\u201eUnd lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe\u201c (Mt 28, 20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unbefleckte Jungfrau, nimm mich auf deine m\u00fctterlichen Knie und sei meine Mutter; mit deinen heiligen H\u00e4nden nimm Besitz von meinem Willen, reinige ihn, forme und erw\u00e4rme ihn mit der Ber\u00fchrung deiner m\u00fctterlichen H\u00e4nde; lehre mich, einzig und allein im G\u00f6ttlichen Willen zu leben. (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 1. Tag)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e3ac3d;\">\u201eSeid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt\u201c (Mt 28, 20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und doch war Ich ja f\u00fcr den Menschen auf die Erde gekommen, um Mich ihm zu schenken, ihn zu retten und in meine himmlische Heimat zur\u00fcckzuf\u00fchren! Deshalb wartete Ich gespannt, ob der Mensch zu Mir komme, um das gro\u00dfe Geschenk meines Gott-Menschlichen Lebens in Empfang zu nehmen: so tat Ich in der Menschwerdung nichts anderes, als Mich in die Gewalt der Menschen zu begeben.<br \/>\nBei der Menschwerdung gab Ich Mich in die Macht meiner lieben Mama, bei der Geburt kam noch der heilige Josef hinzu, dem Ich das Geschenk meines Lebens machte.<br \/>\nUnd da meine Werke ewig, und keinem Ende unterworfen sind, zog sich diese Gottheit, dieses WORT, das vom Himmel herabstieg, nicht mehr von der Erde zur\u00fcck, damit Es sich st\u00e4ndig allen Menschen hingeben k\u00f6nne.<br \/>\nSolange Ich lebte, gab Ich Mich unverh\u00fcllt hin, und wenige Stunden vor meinem Tod wirkte Ich dann das gro\u00dfe Wunder, dass Ich Mich im Sakrament zur\u00fccklie\u00df, damit jeder, der Mich w\u00fcnschte, das gro\u00dfe Geschenk meines Lebens empfangen k\u00f6nne.<br \/>\nIch achtete nicht auf die Beleidigungen, die sie Mir zuf\u00fcgen w\u00fcrden, noch auf ihre Weigerung, Mich zu empfangen. Ich sagte Mir: \u201eIch habe Mich hingegeben und will Mich nicht mehr zur\u00fcckziehen. Sie m\u00f6gen mit Mir tun, was sie wollen, doch Ich werde immer f\u00fcr sie da sein und zu ihrer Verf\u00fcgung stehen.\u201c<br \/>\nMeine Tochter, so ist das Wesen der wahren Liebe, dies ist das Wirken Gottes: festzustehen und sich auch um den Preis eines jeglichen Opfers nicht zur\u00fcckzuziehen. Diese Festigkeit in meinen Werken ist mein Sieg und meine gr\u00f6\u00dfte Ehre und das Kennzeichen, ob der Mensch f\u00fcr Gott wirkt.<br \/>\nDie Seele l\u00e4sst sich von niemandem beeindrucken (abbringen), sie schaut weder auf die Leiden, noch auf sich selbst oder ihren guten Ruf, noch die Menschen, selbst um den Preis ihres eigenen Lebens.<br \/>\nSie sieht nur Gott, aus Liebe zu Dem sie sich zu wirken vorgenommen hat und f\u00fchlt sich siegreich, wenn sie ihr Leben aus Liebe zu Ihm opfert. Nicht fest zu bleiben, ist Zeichen der menschlichen Natur und des menschlichen Wirkens, bedeutet, dass die Leidenschaften am Werk sind und mit Leidenschaft handeln.<br \/>\nNicht fest zu sein, ist das Wirken der Leidenschaften und mit den Leidenschaften. Die Unbest\u00e4ndigkeit ist Schw\u00e4che und Feigheit und besitzt nicht die Natur der wahren Liebe; daher muss die Best\u00e4ndigkeit eine Seele leiten, die f\u00fcr Mich wirken m\u00f6chte.<br \/>\nSo \u00e4ndere Ich Mich in meinen Werken nie, was immer auch geschehen mag \u2013 einmal getan, ist f\u00fcr immer getan.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 24. Dezember 1924)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-52554","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52554","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52554"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52554\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52554"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52554"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52554"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}