{"id":52720,"date":"2021-06-05T14:00:14","date_gmt":"2021-06-05T12:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/?p=52720"},"modified":"2021-06-03T22:01:15","modified_gmt":"2021-06-03T20:01:15","slug":"10-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-320-35-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/10-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-320-35-2\/","title":{"rendered":"10. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Mk 3,20-35)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">20In jener Zeit ging Jesus in ein Haus, und wieder kamen so viele Menschen zusammen, dass er und die J\u00fcnger nicht einmal mehr essen konnten. 21Als seine Angeh\u00f6rigen davon h\u00f6rten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zur\u00fcckzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen. 22Die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren, sagten: Er ist von Beelzebul besessen; mit Hilfe des Anf\u00fchrers der D\u00e4monen treibt er die D\u00e4monen aus. 23Da rief er sie zu sich und belehrte sie in Form von Gleichnissen: Wie kann der Satan den Satan austreiben? 24Wenn ein Reich in sich gespalten ist, kann es keinen Bestand haben. 25Wenn eine Familie in sich gespalten ist, kann sie keinen Bestand haben. 26Und wenn sich der Satan gegen sich selbst erhebt und mit sich selbst im Streit liegt, kann er keinen Bestand haben, sondern es ist um ihn geschehen. 27Es kann aber auch keiner in das Haus eines starken Mannes einbrechen und ihm den Hausrat rauben, wenn er den Mann nicht vorher fesselt; erst dann kann er sein Haus pl\u00fcndern. 28Amen, das sage ich euch: Alle Vergehen und L\u00e4sterungen werden den Menschen vergeben werden, so viel sie auch l\u00e4stern m\u00f6gen; 29wer aber den Heiligen Geist l\u00e4stert, der findet in Ewigkeit keine Vergebung, sondern seine S\u00fcnde wird ewig an ihm haften. 30Sie hatten n\u00e4mlich gesagt: Er ist von einem unreinen Geist besessen. 31Da kamen seine Mutter und seine Br\u00fcder; sie blieben vor dem Haus stehen und lie\u00dfen ihn herausrufen. 32Es sa\u00dfen viele Leute um ihn herum, und man sagte zu ihm: Deine Mutter und deine Br\u00fcder stehen drau\u00dfen und fragen nach dir. 33Er erwiderte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Br\u00fcder? 34Und er blickte auf die Menschen, die im Kreis um ihn herumsa\u00dfen, und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Br\u00fcder. 35Wer den Willen Gottes erf\u00fcllt, der ist f\u00fcr mich Bruder und Schwester und Mutter.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #339966;\">\u201eWer den Willen Gottes erf\u00fcllt, der ist f\u00fcr mich Bruder und Schwester und Mutter\u201c (Mk 3,35)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gewohnten Zustand, da dachte ich bei mir: \u201eIch f\u00fchle mich als die schlechteste von allen, und doch sagt mir mein s\u00fc\u00dfer Jesus, dass seine Pl\u00e4ne mit mir gro\u00df sind und dass sein Werk, das Er in mir wirkt, so wichtig ist, dass Er es nicht einmal den Engeln anvertrauen will, sondern Er selbst dessen Besch\u00fctzer, Handelnde und Zuschauer sein will. Doch, was Gro\u00dfes tue ich schon? Nichts; mein \u00e4u\u00dferes Leben ist so gew\u00f6hnlich, dass ich Dinge tue, die weniger als die der anderen sind.\u201c<br \/>\nDoch w\u00e4hrend ich dies dachte, sagte mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus, indem Er meinen Gedanken unterbrach, zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, man sieht, dass du ohne deinen Jesus nur Unsinn denken und sagen kannst. Auch meine liebe Mutter tat nichts Au\u00dfergew\u00f6hnliches in ihrem \u00e4u\u00dferen Leben, im Gegenteil, scheinbar tat sie weniger als manche andere. Sie lie\u00df sich zu den gew\u00f6hnlichsten Handlungen des Lebens herab: sie spann, n\u00e4hte, kehrte, machte Feuer, wer h\u00e4tte je gedacht, dass sie die Mutter eines Gottes war? Ihre \u00e4u\u00dferen Taten deuteten \u00fcberhaupt nicht darauf hin.<br \/>\nUnd als sie Mich in ihrem Scho\u00df trug, das Ewige Wort in sich schloss, rief jede ihrer Bewegungen, jede menschliche Handlung, die Anbetung seitens der ganzen Sch\u00f6pfung hervor. Von Ihr ging das Leben und die Bewahrung aller Gesch\u00f6pfe aus: die Sonne hing \u00fcber Ihr und erwartete die Bewahrung ihres Lichtes und ihrer W\u00e4rme, die Erde die Entwicklung des pflanzlichen Lebens, alles drehte sich um sie. Himmel und Erde warteten auf ihre Winke, und doch, wer sah etwas? Niemand. Ihre ganze Gr\u00f6\u00dfe, Macht und Heiligkeit, die unermesslichen Meere des Guten, die von ihr ausgingen, waren in ihrem Inneren.<br \/>\nJeder ihrer Herzschl\u00e4ge, Atemz\u00fcge, Gedanken und Worte ergossen sich in ihren Sch\u00f6pfer. Zwischen ihr und Gott flossen ununterbrochene Str\u00f6me, die sie empfing und weitergab, nichts trat aus ihr hervor, das ihren Sch\u00f6pfer nicht verwundet h\u00e4tte und wodurch sie nicht von Ihm verwundet worden w\u00e4re. Diese Str\u00f6me lie\u00dfen sie wachsen, erhoben sie, lie\u00dfen sie alles \u00fcberragen; doch niemand sah etwas, nur Ich, ihr Gott und Sohn war allem gewahr.<br \/>\nZwischen Mir und meiner Mutter flossen so viele Str\u00f6me, dass ihr Herzschlag in dem Meinigen floss, und der Meine in dem ihren, sodass sie von meinem ewigen Herzschlag lebte und Ich von ihrem m\u00fctterlichen Herzschlag. So waren unsere Leben miteinander verwoben, und das war genau das, was sie in meinen Augen als meine Mutter auszeichnete. Die \u00e4u\u00dferen Handlungen befriedigen Mich nicht, noch gefallen sie Mir, wenn sie nicht aus einem Inneren hervorgehen, dessen Leben von Mir gebildet wird. Nun, was wunderst du dich, dass dein \u00e4u\u00dferes Leben ganz gew\u00f6hnlich ist?<br \/>\nIch bedecke meine gr\u00f6\u00dften Werke mit den gew\u00f6hnlichsten Dingen, damit niemand auf sie hinzeigen kann und Ich somit mehr Handlungsfreiheit habe. Und wenn Ich alles vollendet habe, bereite Ich \u00dcberraschungen und zeige sie allen, womit Ich alle in Staunen versetze. Doch es ist sicher, dass das Werk, das Ich in dir wirke, gro\u00df ist. Kommt es dir trivial vor, dass Ich alle deine Akte im Strom meines Willens flie\u00dfen lasse, und der Strom meines Willens in deinen Akten flie\u00dft?<br \/>\nUnd dass, w\u00e4hrend diese Str\u00f6me flie\u00dfen, sie einen einzigen Akt mit allen Akten der Gesch\u00f6pfe bilden und einen G\u00f6ttlichen Willen \u00fcber alle von ihnen laufen lassen, der sich zum Handelnden eines jeden ihrer Akte macht und sie alle durch einen g\u00f6ttlichen Akt, eine g\u00f6ttliche Liebe, Wiedergutmachung, eine g\u00f6ttliche und ewige Verherrlichung ersetzt?<br \/>\nUnd dass der Strom eines menschlichen Willens in st\u00e4ndiger Beziehung mit einem G\u00f6ttlichen Willen ist, und dass einer sich in den anderen ausgie\u00dft? Meine Tochter, was Ich dir rate, ist, dass du aufmerksam bist und mir treu folgst.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 16. M\u00e4rz 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #339966;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eZeigte sich mein liebensw\u00fcrdiger Jesus als kleines Kind, das seine Arme um meinen Hals schlang und zu mir sagte:<br \/>\n\u201cMeine Mama, meine Mama! Wer meinen G\u00f6ttlichen Willen tut, wird eine Mutter. Mein G\u00f6ttliches FIAT macht diese Seele f\u00fcr mich sch\u00f6n, wandelt sie um und macht sie fruchtbar, sodass mein Wille ihr alle Eigenschaften verleiht, um eine wahre Mutter zu sein. Ich gestalte Mir diese Mutter im Widerschein der Sonne meines G\u00f6ttlichen Wollens, und r\u00fchme Mich und habe so gro\u00dfen Gefallen daran, dass Ich sie so rufe: \u201eMeine Mama, meine Mama.\u201c Ich erw\u00e4hle sie nicht nur zu meiner Mutter, sondern rufe noch viele andere Kleine und gebe ihnen meine Mutter zur Mutter.\u201d<br \/>\nBei diesen Worten lie\u00df mich der kleine Jesus viele kleine Jungen und M\u00e4dchen um mich herum sehen und sagte zu ihnen: \u201cDas ist meine Mutter und eure Mama.\u201d<br \/>\nDiese kleinen Kinder feierten ein Fest und dr\u00fcckten sich alle zugleich mit Jesus an mich, und Jesus f\u00fcgte hinzu: \u201cDiese Kleinen, die du siehst, sind keine anderen als die erste Schar der S\u00f6hne und T\u00f6chter meines G\u00f6ttlichen Willens. In Ihm werden alle klein sein, weil mein G\u00f6ttlicher Wille die Eigenschaft hat, sie so frisch und sch\u00f6n zu bewahren, wie sie aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorgingen. Und da Er deine Kleinheit zum Leben in Ihm berufen hat, ist es gerecht, dass du als die erste das kleine M\u00fctterchen dieser kleinen Kinder bist.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 14. November 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #339966;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, mein Wille, mein Wille! Er ist alles, tut alles, gibt alles. Wer kann je behaupten, dass er nicht alles von Ihm erhalten hat? Wisse, dass die Seele so viel an Heiligkeit besitzt, als sie in der Ordnung, in der Beziehung mit meinem Willen ist. Je mehr sie mit meinem Willen vereint ist, umso mehr erhebt sie sich zur Einheit mit Gott. Ihr Wert und ihre Verdienste werden von den Verbindungen her gemessen, die sie mit meinem Willen hatte.<br \/>\nSo ist das ganze Fundament, die Basis, die Substanz, der Ursprung der G\u00fcter in der Seele abh\u00e4ngig davon, wie viele Akte meines Willens sie getan hat, wie viel sie von Ihm kennt. Wenn die Seele also in alle ihre Akte meinen Willen eintreten lie\u00df, kann sie sagen: \u201eAlles ist heilig, alles ist rein und g\u00f6ttlich in mir\u201c, und Wir k\u00f6nnen ihr alles geben, selbst unser Leben geben Wir in ihre Macht.<br \/>\nWenn sie jedoch nichts von meinem Willen getan hat und nichts wei\u00df, haben Wir ihr nichts zu geben, denn sie verdient nichts, da ihr der Same fehlt, der das Gute hervorbringt, das Uns geh\u00f6rt. So hat sie keinerlei Recht auf einen Lohn von ihrem Vater im Himmel, wenn sie nicht auf unserem Feld gearbeitet hat, und Wir m\u00fcssen zu ihr sagen: \u201aIch kenne dich nicht.\u2019 Hat die Seele daher nicht in allem, oder wenigstens zum Teil, irgendetwas von meinem Willen getan, dann ist der Himmel f\u00fcr sie verschlossen, und sie hat keinerlei Recht auf die Himmlische Heimat.<br \/>\nDaher bestehen Wir so sehr darauf, dass man stets unseren Willen erf\u00fcllt und dass Er bekannt werde, denn Wir m\u00f6chten den Himmel mit unseren geliebten Kindern bev\u00f6lkern. Und da alles aus Uns hervorgegangen ist, w\u00fcnschen Wir, dass alles in unseren g\u00f6ttlichen Scho\u00df zur\u00fcckkehrt.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 6. Juni 1935)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-52720","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52720","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52720"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52720\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52720"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52720"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52720"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}