{"id":52887,"date":"2024-06-07T00:00:36","date_gmt":"2024-06-06T22:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/hochfest-des-heiligsten-herzens-jesu-b-joh-19-31-37\/"},"modified":"2024-07-24T14:35:17","modified_gmt":"2024-07-24T12:35:17","slug":"hochfest-des-heiligsten-herzens-jesu-b-joh-19-31-37","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/hochfest-des-heiligsten-herzens-jesu-b-joh-19-31-37\/","title":{"rendered":"HOCHFEST DES HEILIGSTEN HERZENS JESU \u2013 B \u2013 (Joh 19, 31-37)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">31Weil R\u00fcsttag war und die K\u00f6rper w\u00e4hrend des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten, baten die Juden Pilatus, man m\u00f6ge den Gekreuzigten die Beine zerschlagen und ihre Leichen dann abnehmen; denn dieser Sabbat war ein gro\u00dfer Feiertag. 32Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war.<br \/>\n33Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, 34sondern einer der Soldaten stie\u00df mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus.<br \/>\n35Und der, der es gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr. Und er wei\u00df, dass er Wahres berichtet, damit auch ihr glaubt. 36Denn das ist geschehen, damit sich das Schriftwort erf\u00fcllte: Man soll an ihm kein Gebein zerbrechen. 37Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dbab39;\">\u201eSondern einer der Soldaten stie\u00df mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus\u201c (Joh 19, 34)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, nicht nur die Dornenkr\u00f6nung war dreifach, sondern fast alle Leiden, die Ich in meiner Passion erduldete, waren dreifach. Drei Stunden waren es bei meiner Todesangst am \u00d6lberg, dreifach war die Gei\u00dfelung, da sie Mich mit drei verschiedenen Arten von Gei\u00dfeln schlugen.<br \/>\nDreimal entkleideten sie Mich, und ganze drei Mal wurde Ich zum Tode verurteilt: Nachts, fr\u00fch am Morgen und mitten am Tag. Dreimal fiel Ich unter dem Kreuz, drei waren die N\u00e4gel, dreimal vergoss mein Herz Blut, d.h. am \u00d6lberg von selbst; im Akt der Kreuzigung, als Ich am Kreuz ausgestreckt wurde, so dass mein K\u00f6rper ganz verrenkt und Mein Herz innerlich zerschmettert wurde und Blut aus seiner Mitte heraus vergoss; und nach meinem Tod, als meine Seite mit einer Lanze ge\u00f6ffnet wurde.<br \/>\nDrei Stunden der Agonie erduldete ich am Kreuz. Wenn man alles \u00fcberlegen wollte, o wie viele \u201edreifach\u201c f\u00e4nde man! Und das war kein Zufall, sondern alles geschah nach g\u00f6ttlicher Anordnung, um die Ehre zu vervollst\u00e4ndigen, die dem Vater geschuldet wird, ebenso die Wiedergutmachung, welche die Gesch\u00f6pfe Ihm schuldeten, wie auch das Gut, das Ich f\u00fcr die Menschen selbst verdienen sollte.<br \/>\nDenn die gr\u00f6\u00dfte Wohltat, die das Gesch\u00f6pf von Gott erhalten hat, ist die, dass es nach seinem Bild und Gleichnis erschaffen und mit drei Kr\u00e4ften ausgestattet wurde, n\u00e4mlich mit Intellekt, Ged\u00e4chtnis und Wille.<br \/>\nEs gibt keine S\u00fcnde, die das Gesch\u00f6pf begeht, an der diese drei Kr\u00e4fte nicht beteiligt sind; so befleckt und entstellt es das sch\u00f6ne g\u00f6ttliche Abbild, das es in sich schlie\u00dft und bedient sich der Gabe, um den Geber zu beleidigen.<br \/>\nUm dieses Abbild Gottes im Gesch\u00f6pf wiederherzustellen und Gott die ganze Herrlichkeit darzubringen, welche die Seelen Ihm schulden, wirkte Ich [in der menschlichen Natur] mit meinem ganzen Intellekt, meinem Ged\u00e4chtnis und Willen mit \u2013 und indem Ich in besonderer Weise diese drei Kr\u00e4fte mit meinem Leiden vereinte, vervollst\u00e4ndigte Ich die Ehre, die alle Seelen dem Vater schulden und erlangte die Wohltaten, die alle Gesch\u00f6pfe ben\u00f6tigten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 26. September 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #dbab39;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich verbringe die Tage zwischen Entbehrungen Jesu und \u00c4ngsten, und oft beklagte ich mich bei meinem s\u00fc\u00dfen Jesus; und Er kam zu mir, dr\u00fcckte mich an sein Herz und sprach: &#8222;Trinke an meiner Seite.&#8220;<br \/>\nIch trank das Heiligste Blut, das aus der Wunde seines Herzens hervorkam. Wie war ich gl\u00fccklich! Aber Jesus war nicht damit zufrieden, mich einmal trinken zu lassen, Er sagte mir, dass ich ein zweites und dann ein drittes Mal trinken sollte; ich war erstaunt \u00fcber seine gro\u00dfe G\u00fcte, weil Er selbst wollte, dass ich trinke, ohne dass ich Ihn gebeten h\u00e4tte. Danach f\u00fcgte Er hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, jedes Mal wenn du dich erinnerst, dass du Meiner beraubt bist und leidest, wird dein Herz mit einer g\u00f6ttlichen Wunde verletzt, die, da sie g\u00f6ttlich ist, die Kraft hat, sich in meinem Herzen widerzuspiegeln und es zu verletzen.<br \/>\nDiese Wunde ist s\u00fc\u00df, sie ist Balsam f\u00fcr mein Herz, und Ich ben\u00fctze sie, um die grausamen Wunden zu lindern, die Mir die Gesch\u00f6pfe zuf\u00fcgen, die Wunden der Gleichg\u00fcltigkeit Mir gegen\u00fcber, der Verachtung, die sie gegen Mich hegen bis sie so weit kommen, Mich zu vergessen.<br \/>\nWenn sich also die Seele kalt, trocken oder zerstreut f\u00fchlt und dar\u00fcber meinetwegen Schmerz empfindet, wird sie verwundet und verwundet sie Mich, und Ich werde dadurch getr\u00f6stet.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 1. August 1918)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #dbab39;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wie viele Tugenden mein Herz \u00fcbte, so viele Quellen formten sich in Ihm, und als sie gebildet wurden, entsprangen daraus unz\u00e4hlige B\u00e4chlein, die bis zum Himmel sprudelnd, in w\u00fcrdiger Weise den Vater im Namen aller verherrlichten, und diese B\u00e4chlein flossen vom Himmel zum Wohl aller Gesch\u00f6pfe zur\u00fcck.<br \/>\nWenn nun auch die Gesch\u00f6pfe die Tugenden \u00fcben, bilden sich in ihren Herzen die kleinen Quellen, aus denen ihre kleinen B\u00e4chlein entspringen, die sich mit meinen B\u00e4chlein kreuzen und gemeinsam mit den meinen aufsprudelnd, den Himmlischen Vater verherrlichen und zum Wohl aller hinabsteigen, und eine solche Harmonie zwischen Himmel und Erde bilden, dass selbst die Engel \u00fcber diesen zauberhaften Anblick erstaunt sind.<br \/>\nSei daher darauf bedacht, die Tugenden meines Herzens zu \u00fcben, damit Ich die Quellen meiner Gnaden auftun m\u00f6ge.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 27. Juni 1919)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #dbab39;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Mein dahingeschiedener Heiland! Die Natur stie\u00df einen Schrei des Schmerzes aus bei deinem Verscheiden und beweinte deinen schmerzvollen Tod, da sie dich als ihren Sch\u00f6pfer anerkannte. Die Engel umschweben zu Tausenden und Abertausenden dein Kreuz und beweinen deinen Tod, beten dich als wahren Gott an und begleiten dich zur Vorh\u00f6lle, wo du jene zahl<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nMein dahingeschiedener Heiland! Die Natur stie\u00df einen Schrei des Schmerzes aus bei deinem Verscheiden und beweinte deinen schmerzvollen Tod, da sie dich als ihren Sch\u00f6pfer anerkannte.<br \/>\nDie Engel umschweben zu Tausenden und Abertausenden dein Kreuz und beweinen deinen Tod, beten dich als wahren Gott an und begleiten dich zur Vorh\u00f6lle, wo du jene zahllosen Seelen beseligst, die seit Jahrhunderten und Jahrtausenden auf deine Ankunft gewartet haben.<br \/>\nMein Jesus! Ich vermag mich nicht vom Kreuz zu trennen, kann nicht satt werden, deine heiligen Wundmale zu k\u00fcssen, die mir mit eindringlicher Beredsamkeit erz\u00e4hlen, wie sehr du mich geliebt hast. Wenn ich deinen zerfleischten Leichnam sehe, die Wunden, so tief, dass deine Gebeine blo\u00dfliegen, ach, dann vermeine ich, sterben zu m\u00fcssen.<br \/>\nMit meinen Tr\u00e4nen m\u00f6chte ich deine Wunden waschen, m\u00f6chte dich so innig lieben, dass meine Liebe sie heilt und deiner Menschheit, die g\u00e4nzlich unkenntlich geworden ist, ihre nat\u00fcrliche Sch\u00f6nheit wiedergibt. Ich m\u00f6chte mein Blut geben, um deine blutleeren Adern zu f\u00fcllen und dich zum Leben zur\u00fcckzurufen.<br \/>\nMein Jesus, was vermag doch die Liebe alles! Liebe ist Leben. Ich m\u00f6chte dir mit meiner Liebe Leben geben. Gen\u00fcgt aber die meinige nicht, dann gib mir deine Liebe, mit der ich alles vermag. Ganz gewiss werde ich deiner heiligsten Menschheit Leben geben k\u00f6nnen.<br \/>\nMein s\u00fc\u00dfer Jesus! Sogar nach deinem Tod willst du mir zeigen, ja mir den Beweis erbringen, dass du mich liebst und mir eine Zufluchtsst\u00e4tte in deinem Herzen bereitest. Es kommt ein Soldat, der sich, einer h\u00f6heren Gewalt gehorchend, deines Todes versichern will.<br \/>\nMit einer Lanze \u00f6ffnet er deine Seite, bringt dir eine tiefe Wunde bei und durchbohrt dein Herz. Du, meine Liebe, vergie\u00dft die letzten Bluts- und Wasser-tropfen, die dein liebegl\u00fchendes Herz noch enth\u00e4lt. Oh, was sagt mir diese Wunde, welche die Liebe ge\u00f6ffnet hat!<br \/>\nIst auch dein Mund verstummt, so spricht doch dein Herz, und es sagt zu mir: \u201eMein Kind, nachdem ich alles hingegeben hatte, wollte ich durch diese Lanze f\u00fcr alle Seelen einen Zufluchtsort in meinem Herzen \u00f6ffnen lassen.<br \/>\nDieses offene Herz wird ohne Unterlass allen zurufen: ,Kommt zu mir, wenn ihr gerettet werden wollt. In diesem Herzen werdet ihr die Heiligkeit finden und heilig werden, in ihm Trost in der Betr\u00fcbnis, St\u00e4rke in der Schw\u00e4che, Frieden in den Zweifeln und Gesellschaft in der Verlassenheit.<br \/>\nIhr Seelen, die ihr euch nach Liebe zu mir sehnt, wollt ihr mich wirklich lieben, dann kommt und nehmt Wohnung in diesem meinem Herzen. Hier werdet ihr die wahre Liebe zu mir finden, gl\u00fchende Flammen, die euch entz\u00fcnden und g\u00e4nzlich verzehren.<br \/>\nAlles hat seinen Mittelpunkt in diesem Herzen. Hier sind meine Sakramente, hier ist meine Kirche, hier der Pulsschlag ihres Lebens und das Leben aller Seelen.\u2018 In diesem Herzen empfinde ich auch die Entweihungen meiner Kirche, die Anschl\u00e4ge ihrer Feinde, die Pfeile, die sie treffen, die Leiden meiner Kinder, die man mit F\u00fc\u00dfen tritt.<br \/>\nJa, es gibt keine Beleidigung, die dieses mein Herz nicht f\u00fchlte. Darum, mein Kind, sei dein Leben in diesem meinem Herzen, verteidige mich, s\u00fchne f\u00fcr mich und f\u00fchre mich zu ihnen.\u201c<br \/>\nMeine Liebe! Hat eine Lanze dein Herz f\u00fcr mich verwundet, dann bitte ich dich, dass auch du mit eigenen H\u00e4nden mein Herz, meine Neigungen, meine Begierden und mein ganzes Wesen verwunden m\u00f6chtest. Nichts sei an mir, was nicht von deiner Liebe verwundet w\u00e4re.<br \/>\nWas ich dabei leide, vereinige ich mit den \u00fcbergro\u00dfen Leiden unserer lieben Mutter Maria, die, als sie dein Herz durchbohrt sah, vor Schmerz und Liebe dem Tode nahe war. Mein Jesus, in diesem deinem durchbohrten Herzen werde ich mein Leben finden.<br \/>\nAlles, was ich brauche, um wirken zu k\u00f6nnen, werde ich aus diesem Herzen holen. Dann werden meine Gedanken nicht mehr aus eigener Kraft lebensf\u00e4hig sein, und selbst wenn sie kommen, werde ich mir deine Gedanken zu eigen machen.<br \/>\nAuch mein Eigenwille wird nicht mehr lebensf\u00e4hig sein, und selbst wenn er sich regt, werde ich mich an deinen Willen halten. Meine Eigenliebe wird absterben. Sollte sie aufleben, werde ich deine Liebe nehmen.<br \/>\nJesus, dein ganzes Leben ist mein Leben. So ist es dein Wille, und so ist es mein Wille. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 15 bis 16 Uhr: Durchbohrung der Seite Jesu mit der Lanze. Abnahme vom Kreuz)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dbab39;\">\u201cSie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben\u201d (Joh 19, 37)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich befand mich in meinem gewohnten Zustand, da kam mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus und lie\u00df sein anbetungsw\u00fcrdiges Herz voller Wunden sehen, aus denen Str\u00f6me von Blut entsprangen, und ganz leidend sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, unter so vielen Wunden, die mein Herz enth\u00e4lt, sind drei davon, die Mir Todesqualen und einen solch heftigen Schmerz zuf\u00fcgen, dass sie alle anderen Wunden zusammen \u00fcbertreffen, und dies sind: die Leiden meiner liebenden Seelen.<br \/>\nWenn Ich eine Seele, die ganz mein ist, um meinetwegen leiden sehe, gefoltert, unterdr\u00fcckt und bereit, auch den schmerzhaftesten Tod f\u00fcr Mich zu leiden, dann empfinde Ich ihre Leiden, als w\u00e4ren es die meinen, und vielleicht noch mehr. Ach, die Liebe wei\u00df tiefe Wunden aufzurei\u00dfen, sodass sie die anderen Leiden nicht f\u00fchlen l\u00e4sst. In diese erste Wunde tritt als erste meine teure Mutter ein.<br \/>\nO, wie doch ihr wegen meiner Schmerzen durchbohrtes Herz in das meine \u00fcberstr\u00f6mte, und Ich f\u00fchlte lebhaft alle dessen Durchbohrungen; und als Ich sie wegen meines Todes sterbend und doch nicht sterben sah, f\u00fchlte Ich in meinem Herzen die Qual und Grausamkeit ihres Martyriums und Ich empfand die Schmerzen meines Todes, die das Herz meiner lieben Mutter f\u00fchlte, und mein Herz starb zugleich.<br \/>\nSo \u00fcbertrafen also alle meine Leiden zusammen mit den Leiden meiner Mutter, alles, und es war gerecht, dass meine Himmlische Mama den ersten Platz in meinem Herzen innehabe, sowohl im Leiden, wie auch in der Liebe, denn jede aus Liebe zu Mir gelittene Pein er\u00f6ffnete Meere von Gnaden und Liebe, die sich in ihr durchbohrtes Herz zur\u00fcck ergossen.<br \/>\nIn diese Wunde treten alle Seelen ein, die meinetwegen und allein aus Liebe leiden. In diese Wunde trittst du ein, und sogar wenn alle Mich beleidigen und nicht lieben w\u00fcrden, finde Ich in dir die Liebe, die Mir f\u00fcr alle Ersatz leisten kann.<br \/>\nUnd wenn Mich also die Gesch\u00f6pfe verjagen und Mich zwingen, vor ihnen zu fl\u00fcchten, komme Ich geschwind, um in dir Zuflucht zu nehmen, wie in meinem Versteck, und da Ich meine Liebe und nicht die ihre vorfinde, und eine Liebe, die nur meinetwegen leidet, sage Ich: Ich bereue es nicht, Himmel und Erde erschaffen und so viel gelitten zu haben.<br \/>\nEine Seele, die Mich liebt und f\u00fcr Mich leidet, ist meine ganze Freude, meine Wonne, mein Lohn f\u00fcr alles, was Ich getan habe, und indem Ich gleichsam alles \u00dcbrige zur Seite lege, erfreue Ich Mich und scherze Ich mit ihr.<br \/>\nW\u00e4hrend diese Liebeswunde in meinem Herzen die schmerzhafteste ist, dass sie alles \u00fcbertrifft, beinhaltet sie jedoch zur gleichen Zeit zwei Wirkungen: sie bereitet Mir heftigen Schmerz und h\u00f6chste Freude, unsagbare Bitterkeit und unbeschreibliche S\u00fc\u00dfigkeit, schmerzvollen Tod und glorreiches Leben.<br \/>\nEs ist das \u00dcberma\u00df meiner Liebe, unbegreiflich f\u00fcr den erschaffenen Geist. In der Tat, welche Freude fand mein Herz nicht in den Schmerzen meiner durchbohrten Mutter?<br \/>\nDie zweite t\u00f6dliche Wunde in meinem Herzen ist die Undankbarkeit; das Gesch\u00f6pf verschlie\u00dft mit seiner Undankbarkeit mein Herz, ja, es dreht den Schl\u00fcssel selbst zweimal um, und mein Herz schwillt an, weil Es Gnaden und Liebe ausgie\u00dfen m\u00f6chte, und nicht kann, weil die Seele Mir das Herz versperrt hat und es durch seine Undankbarkeit besiegelt hat, und Ich werde fast wahnsinnig, Ich schmachte ohne Hoffnung, dass diese Wunde verheile, weil die Undankbarkeit die Wunde immer mehr verschlimmert und Mir dadurch Todesschmerzen bereitet.<br \/>\nDie dritte Wunde ist die Verstocktheit. Welch t\u00f6dliche Wunde f\u00fcr mein Herz! Die Verh\u00e4rtung vernichtet alle Wohltaten, die Ich den Gesch\u00f6pfen erwiesen habe; sie ist die Unterschrift der Erkl\u00e4rung, die das Gesch\u00f6pf setzt, Mich nicht mehr zu kennen, Mir nicht mehr zu geh\u00f6ren, sie ist der Schl\u00fcssel zur H\u00f6lle, in die sich die Seele hinabst\u00fcrzt, und mein Herz f\u00fchlt den Riss, Es wird in St\u00fccke gerissen und Ich f\u00fchle, wie eines von diesen St\u00fccken weggerissen wird. Welch t\u00f6dliche Wunde ist die Verstocktheit!<br \/>\nMeine Tochter, tritt ein in mein Herz und nimm an diesen meinen Wunden teil, bemitleide mein gequ\u00e4ltes Herz, leiden und beten Wir zusammen.&#8220;<br \/>\nIch trat in sein Herz ein: wie schmerzhaft war es, aber sch\u00f6n, mit Jesus zu leiden und zu beten! (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 27. Januar 1919)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":79744,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-52887","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52887","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52887"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52887\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79744"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52887"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52887"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52887"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}