{"id":52906,"date":"2024-06-15T13:00:35","date_gmt":"2024-06-15T11:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/11-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-426-34\/"},"modified":"2024-06-11T17:07:02","modified_gmt":"2024-06-11T15:07:02","slug":"11-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-426-34","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/11-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-426-34\/","title":{"rendered":"11. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Mk 4,26-34)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->26In jener Zeit sprach Jesus: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker s\u00e4t; 27dann schl\u00e4ft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und w\u00e4chst, und der Mann wei\u00df nicht, wie.<br \/>\n28Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die \u00c4hre, dann das volle Korn in der \u00c4hre. 29Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da.<br \/>\n30Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? 31Es gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenk\u00f6rnern, die man in die Erde s\u00e4t. 32Ist es aber ges\u00e4t, dann geht es auf und wird gr\u00f6\u00dfer als alle anderen Gew\u00e4chse und treibt gro\u00dfe Zweige, so dass in seinem Schatten die V\u00f6gel des Himmels nisten k\u00f6nnen.<br \/>\n33Durch viele solche Gleichnisse verk\u00fcndete er ihnen das Wort, so wie sie es aufnehmen konnten. 34Er redete nur in Gleichnissen zu ihnen; seinen J\u00fcngern aber erkl\u00e4rte er alles, wenn er mit ihnen allein war.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #339966;\">\u201eIn jener Zeit sprach Jesus: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker s\u00e4t\u201c (Mk 4,26)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die Erde l\u00e4sst den Samen keimen und vervielf\u00e4ltigt ihn, nachdem er in sie ges\u00e4t wurde. Mein Wille breitet sich mehr aus als die Erde, Er s\u00e4t die Saat meines Wollens in die Seelen und erzeugt viele weitere, Mir \u00e4hnliche Abbilder, l\u00e4sst sie keimen und vervielf\u00e4ltigt sie.<br \/>\nMein Wollen l\u00e4sst meine Kinder aufkeimen und vervielf\u00e4ltigt sie. Wisse jedoch, dass die in meinem Willen getanen Akte wie die Sonne sind: alle Menschen beanspruchen das Licht, die W\u00e4rme und die Wohltat, die die Sonne enth\u00e4lt, und es kann auch niemand verhindern, dass man ihre Wohltaten genie\u00dft.<br \/>\nOhne dass einer dem anderen etwas vorenth\u00e4lt, genie\u00dfen alle ihr Licht, sind alle Besitzer der Sonne, und jeder kann sagen: \u201eDie Sonne geh\u00f6rt mir.\u201c So sind die in meinem Willen getanen Akte, mehr als die Sonne von allen gewollt und angestrebt.<br \/>\nDie vergangenen Generationen erwarten sie, um \u00fcber all das, was sie getan haben, das strahlende Licht meines Willen aufzunehmen; die Gegenw\u00e4rtigen erwarten sie, um sich von diesem Licht fruchtbar gemacht und eingeh\u00fcllt zu f\u00fchlen; die Zuk\u00fcnftigen erwarten diese Akte als Vollendung des Guten, das sie tun werden.<br \/>\nMit einem Wort, mein Wille bin Ich, und die in meinem Willen getanen Akte werden stets im endlosen Rad der Ewigkeit kreisen, um sich zum Leben, zum Licht und zur W\u00e4rme f\u00fcr alle zu machen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 2. Februar 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich ganz vernichtet in mir selbst; die Beraubungen Jesu versenken mich in die tiefste Dem\u00fctigung. Ohne Jesus f\u00fchle ich das Innere meiner Seele wie verw\u00fcstet, alles Gute scheint abzunehmen und zu sterben.<br \/>\nMein Jesus! Mein Jesus! Wie hart ist deine Beraubung! O wie blutet mir das Herz, wenn ich alles in mir sterben sehe, weil Der, Der das Leben ist, und Der allein Leben geben kann, nicht bei mir ist!<br \/>\nAls ich mich in diesem Zustand befand, trat mein s\u00fc\u00dfester Jesus aus meinem Inneren heraus, legte seine Hand auf mein Herz und dr\u00fcckte es fest, dann sagte Er zu mir: \u201eMeine Tochter, warum betr\u00fcbst du dich so sehr?<br \/>\nGib dich Mir hin und lasse Mich machen, und wenn dir scheint, dass alles abnimmt und stirbt, wird dein Jesus alles auferstehen lassen, aber noch sch\u00f6ner und fruchtbarer.<br \/>\nDu musst wissen, dass die Seele mein Feld ist, wo Ich arbeite, s\u00e4e und ernte. Doch mein bevorzugtes Feld ist die Seele, die in meinem Willen lebt.<br \/>\nIn diesem Feld ist meine Arbeit erfreulich; Ich werde beim S\u00e4en nicht schmutzig, denn mein Wille hat es in ein Feld aus Licht verwandelt; sein Erdreich ist jungfr\u00e4ulich, rein und himmlisch, und Ich vergn\u00fcge Mich sehr dabei, kleine Lichter in das Feld zu s\u00e4en, gleichsam wie Tau, den die Sonne meines Willens bildet\u2026.<br \/>\nO wie sch\u00f6n ist es, dieses Feld der Seele ganz bedeckt von so vielen Lichttropfen zu sehen, die nach und nach heranwachsen und viele Sonnen bilden!<br \/>\nDer Anblick ist bezaubernd, der ganze Himmel ist bei diesem Anblick entz\u00fcckt, und alle betrachten ganz aufmerksam den himmlischen Landmann, der dieses Feld mit solcher Meisterhaftigkeit kultiviert, und der eine so edle Saat besitzt, die Er in eine Sonne umwandelt.<br \/>\nNun, meine Tochter, dieses Feld ist Mein, und Ich tue mit ihm, was Ich will. Wenn diese Sonnen herangebildet sind, ernte Ich sie ab und trage sie in den Himmel \u2013 als die sch\u00f6nste Eroberung meines Willens, und dann kehre Ich von neuem zur Arbeit auf meinem Feld zur\u00fcck.<br \/>\nSo grabe Ich alles um, und die kleine Tochter meines Willens f\u00fchlt, wie alles in ihr zu Ende geht und stirbt. An der Stelle der so von Licht strahlenden Sonnen sieht sie die Lichttropfen, die Ich auss\u00e4e und glaubt, dass alles zugrunde geht. Wie t\u00e4uschst du dich!<br \/>\nEs ist die neue Ernte, die vorbereitet werden muss, und da Ich sie sch\u00f6ner machen will als die erste und noch gr\u00f6\u00dfer, um meine Ernte verdoppeln zu k\u00f6nnen, scheint die Arbeit auf den ersten Blick m\u00fchsamer zu sein und die Seele leidet darunter mehr, doch diese Leiden sind wie das Aufhacken des Grundes, damit die Saat tiefer geht und sicherer, fruchtbarer und sch\u00f6ner aufgeht.<br \/>\nSiehst du nicht, wie ein abgeerntetes Feld \u00f6de und armselig zur\u00fcckbleibt? Doch warte nur, bis von neuem ges\u00e4t wird, und du wirst es bl\u00fchender sehen als zuvor.<br \/>\nLass Mich deshalb machen, und du wirst, wenn du in meinem Willen lebst, gemeinsam mit Mir an der Arbeit sein; Wir werden zusammen die kleinen Lichttropfen auss\u00e4en, Wir werden wetteifern, wer mehr s\u00e4t; so werden Wir Uns bald bei der Aussaat, bald beim Ausruhen unterhalten, doch stets gemeinsam.<br \/>\nIch wei\u00df, Ich wei\u00df, was deine st\u00e4rkste Bef\u00fcrchtung ist, dass Ich dich n\u00e4mlich wieder verlassen k\u00f6nnte. Nein, Ich verlasse dich nicht, wer in meinem Willen lebt, ist unzertrennlich von Mir.\u201d&#8230; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 20. Oktober 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eEin anderes Bild f\u00fcr das Wirken der Seele in meinem Willen ist die Erde. Die Seelen, die in meinem Willen leben, sind wie Pflanzen, Blumen, B\u00e4ume und Samen. Mit wie viel Liebe tut sich die Erde nicht auf, um den Samen aufzunehmen?<br \/>\nJa, mehr noch, sie spaltet sich, um sich dann dar\u00fcberzulegen und dem Samen dabei zu helfen, mit ihr zu Staub zu zerfallen, damit sie aus ihrem Scho\u00df leichter die Pflanze hervorbringen kann, die dieser Same enth\u00e4lt.<br \/>\nSobald sie aus ihrem Scho\u00df hervorsprie\u00dft, dr\u00e4ngt sich die Erde um sie, stellt ihr die Feuchtigkeit bereit, die sie hat \u2013 gleichsam als Speise, um sie wachsen zu lassen&#8230;<br \/>\nKeine Mutter kann so z\u00e4rtlich sein wie die Mutter Erde, denn diese h\u00e4lt ihr Neugeborenes nicht immer in ihrem Scho\u00df, noch reicht sie ihm stets die Milch. Doch mehr als eine Mutter, l\u00f6st die Erde die Pflanze nie von ihrem Scho\u00df, sondern je h\u00f6her sie emporw\u00e4chst, desto mehr sinkt die Erde hinunter und l\u00e4sst sich \u201aaufschlitzen\u2018, um den Wurzeln Platz zu machen, damit die Pflanze sch\u00f6ner und st\u00e4rker heranwachsen kann.<br \/>\nIhre Liebe und Eifersucht sind so gro\u00df, dass sie sie stets an ihrer Brust l\u00e4sst, um ihr st\u00e4ndig Leben und Nahrung zu spenden. Doch die Pflanzen, die Blumen usw. sind die sch\u00f6nste Zierde der Erde, ihre Seligkeit, ihre Ehre und ihr Reichtum und versorgen die Menschengeschlechter mit Nahrung.<br \/>\nMehr als die Mutter Erde ist mein Wille f\u00fcr die Seele, die in meinem Willen lebt und wirkt. Mehr als eine z\u00e4rtliche Mutter verberge Ich sie in meinem Willen, helfe ihr dabei, den Samen des eigenen Willens sterben zu lassen, damit sie mit dem Meinigen wiedererstehe und mache aus ihr meine bevorzugte Pflanze.<br \/>\nIch n\u00e4hre sie mit der himmlischen Milch meiner Gottheit, und meine Eifersucht ist so gro\u00df, dass Ich sie an meiner Brust belasse und Mich eng an sie dr\u00fccke, damit sie sch\u00f6n, stark und Mir ganz \u00e4hnlich heranwachse&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 9. August 1924)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die Erl\u00f6sung ist der Treue der jungfr\u00e4ulichen K\u00f6nigin geschuldet. O, wenn Ich nicht diese erhabene Kreatur gefunden h\u00e4tte, die Mir nichts verweigerte!<br \/>\nSie, die vor keinem Opfer zur\u00fcckschreckte, beharrlich ohne zu z\u00f6gern um die Erl\u00f6sung betete, die in ihrer unerm\u00fcdlichen Treue, ihrer brennenden und starken Liebe, die nie Halt macht, stets auf ihrem Platz war, die ganz ihrem Sch\u00f6pfer geh\u00f6rte, und die wegen keiner wie immer gearteten Sache oder keinem Vorfall auf Seiten Gottes oder der Gesch\u00f6pfe, von ihrem Platz wich!<br \/>\nDadurch formte Sie so starke Bande zwischen Himmel und Erde und erwarb solchen Einfluss bei und eine solche Herrschaft \u00fcber ihren Sch\u00f6pfer, dass Sie w\u00fcrdig wurde, das G\u00f6ttliche Wort auf die Erde herabsteigen zu lassen.<br \/>\nWegen ihrer ununterbrochenen Treue, und weil unser G\u00f6ttlicher Wille Selbst sein Reich in ihrem Jungfr\u00e4ulichen Herzen hatte, fehlte Uns die Kraft, Uns ihr zu verweigern. Ihre Treue war die s\u00fc\u00dfe Kette, die Mich fesselte und Mich vom Himmel auf die Erde herabriss. Daher erlangten die Menschen durch die H\u00f6chste K\u00f6nigin das, was sie in vielen Jahrhunderten nicht bekommen hatten.<br \/>\nAch ja, Sie allein war w\u00fcrdig und verdiente es, dass das G\u00f6ttliche Wort vom Himmel auf die Erde herabstieg, und dass der Mensch die gro\u00dfe Wohltat der Erl\u00f6sung erhielt, sodass alle, die es wollen, dieses Gut der Erl\u00f6sung empfangen k\u00f6nnen.<br \/>\nDie Beharrlichkeit, Treue und Unersch\u00fctterlichkeit im Guten und im Bitten um etwas Gutes, das man erkannt hat, kann man g\u00f6ttliche, und keine menschlichen Tugenden nennen; daher k\u00e4me es einer Zur\u00fcckweisung von Uns Selbst gleich, wenn Wir das verweigern, worum die Seele Uns bittet.<br \/>\nNun, so ist es auch im Reich des G\u00f6ttlichen Willens. Wir m\u00f6chten eine treue Seele finden, in der Wir wirken k\u00f6nnen, die Uns mit der s\u00fc\u00dfen Kette ihrer Treue \u00fcberall und von allen Seiten unseres G\u00f6ttlichen Wesens fesselt, sodass Wir keinen Grund finden k\u00f6nnen, ihr das Erbetene nicht zu gew\u00e4hren.<br \/>\nWir wollen unsere Festigkeit vorfinden \u2013 eine notwendige St\u00fctze, um das gro\u00dfe Gut, worum die Seele bittet, in ihr einschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Es w\u00e4re unserer G\u00f6ttlichen Werke nicht w\u00fcrdig, sie Seelen anzuvertrauen, die unbest\u00e4ndig und nicht zu jedem Opfer f\u00fcr Uns bereit sind.<br \/>\nDas Opfer des Gesch\u00f6pfs ist wie eine Verteidigung f\u00fcr unsere Werke und zeigt Uns, dass Wir unsere Werke an einem sicheren Ort deponieren k\u00f6nnen. Wenn Wir die Seele als treu erkannt haben und Wir das Werk aus Uns hervorbringen, damit es seinen Platz in der Seele einnimmt \u2013 dann ist alles getan; die Saat ist schon ausgestreut, nach und nach keimt sie und bringt weitere Samen hervor, die sich ausbreiten \u2013 nun kann sich jeder diese Saat besorgen und in der eigenen Seele keimen lassen.<br \/>\nTut ein Landwirt nicht dasselbe? Wenn er das Gl\u00fcck hat, einen einzigen Samen zu besitzen, der sein Verm\u00f6gen ausmachen kann, s\u00e4t er ihn in die Erde. Dieser Same keimt und kann dann zehn, zwanzig, drei\u00dfig Samen hervorbringen.<br \/>\nDann s\u00e4t der Bauer nicht mehr nur einen einzigen Samen, sondern alle, die er geerntet hat und s\u00e4t dann wiederum so viel aus, dass er seinen ganzen Grund damit anf\u00fcllen und den Samen seines Erfolgs schlie\u00dflich auch anderen geben kann.<br \/>\nNoch viel mehr kann Ich, der Himmlische Landmann tun, wenn Ich nur ein Gesch\u00f6pf finde, welches das Erdreich seiner Seele bereitet hat, in das Ich den Samen meiner Werke s\u00e4en kann. Dieser Same wird aufgehen und sich nach und nach seinen Weg bahnen.<br \/>\nEr wird bewirken, dass er von wenigen und sp\u00e4ter von vielen erkannt und geliebt wird, und sie sich danach sehnen, dass in der Tiefe [auch] ihrer Seele diese Himmlische Saat meines G\u00f6ttlichen Willens gepflanzt werde.<br \/>\nSei daher aufmerksam und treu, meine Tochter, und lass Mich diesen Himmlischen Samen ungehindert in deine Seele auss\u00e4en, damit er keime. Wenn es einen Samen gibt, kann man sicher darauf hoffen, dass er aufgeht und weitere Samen hervorbringt.<br \/>\nIst aber kein Same vorhanden, dann ist jede Hoffnung eitel und man hofft umsonst auf das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens; so wie man vergeblich auf die Erl\u00f6sung gehofft h\u00e4tte, wenn die Himmlische K\u00f6nigin Mich nicht als Frucht ihres Mutterscho\u00dfes, als Frucht ihrer Treue, ihrer Beharrlichkeit und ihres Opfers empfangen h\u00e4tte.<br \/>\nLass Mich daher handeln und sei Mir treu, und Ich werde an alles \u00dcbrige denken.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 7. Oktober 1930)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin unter den ewigen Wellen des G\u00f6ttlichen Willens, der sich den Gesch\u00f6pfen stets schenken will, doch will Er, dass auch die Seele dies w\u00fcnscht. Der G\u00f6ttliche Wille m\u00f6chte kein Eindringling sein, der in die Seele eingeht, ohne dass diese es wei\u00df, sondern will gesucht werden und ihr seinen Kuss der Liebe geben.<br \/>\nDann will Er als mit Gaben beladener Triumphator in die Seele eintreten und sie mit ihnen anf\u00fcllen. Als ich dar\u00fcber nachdachte, sagte mein guter Jesus, voll Verlangen, seine Geheimnisse der Seele anzuvertrauen, zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, mein Wille m\u00f6chte geben, doch will Er in der Seele die rechte Disposition vorfinden, damit Er seine Gaben niederlegen kann. Die Disposition ist [f\u00fcr Mich] wie die Erde f\u00fcr den Landwirt.<br \/>\nH\u00e4tte er auch noch so viele Samen, aber keinen Boden f\u00fcr die Aussaat seiner Samen, k\u00f6nnte er nie auss\u00e4en. Oder w\u00e4re die Erde vernunftbegabt und nicht bereit, seine Samen aufzunehmen, so w\u00e4re es f\u00fcr den armen Bauern, als w\u00fcrde sie ihm die Samen, mit denen er sie bereichern m\u00f6chte, ins Gesicht zur\u00fcckschleudern. S<br \/>\no ist mein Wille: Er m\u00f6chte geben, doch wenn die Seele nicht bereitet ist, f\u00e4nde Er keinen Platz, um seine Gaben zu hinterlegen, sondern es w\u00e4re f\u00fcr Ihn so, als w\u00fcrde man sie Ihm zu seinem gr\u00f6\u00dften Kummer ins Gesicht zur\u00fcckschleudern.<br \/>\nWenn Er zur Seele sprechen wollte, w\u00e4re sie taub f\u00fcr Ihn, und Er k\u00f6nnte sich nicht Geh\u00f6r verschaffen. So bereitet die Disposition die Seele vor, \u00f6ffnet die Tore Gottes, verleiht das Geh\u00f6r und bringt sie in Verbindung.<br \/>\nMein Wille und die Seele verst\u00e4ndigen sich zuerst dar\u00fcber, was mein Wille geben m\u00f6chte, auf eine Art, dass die Seele das liebt und ersehnt, was sie empfangen soll. Ist sie aber nicht disponiert, dann geben Wir nichts, denn Wir wollen unsere Gaben nicht der Nutzlosigkeit aussetzen.<br \/>\nDie Disposition aber n\u00fctzt wie die Erde dem Bauern, die sich allem zur Verf\u00fcgung stellt, was er tun will: sie l\u00e4sst sich bearbeiten, harken und die Furchen ziehen, um die Saat in Sicherheit zu bringen, mit der er sie f\u00fcllen will.<br \/>\nSo macht es auch unser H\u00f6chstes Sein: Finden Wir die Seele disponiert vor, dann tun Wir unsere Werke. Wir bereiten die Seele und l\u00e4utern sie mit unseren sch\u00f6pferischen H\u00e4nden. Wir bereiten den Platz f\u00fcr unsere Gaben und die Gestaltung unserer sch\u00f6nsten Werke.<br \/>\nIst sie hingegen nicht disponiert, dann k\u00f6nnen Wir trotz all unserer Macht nichts tun, weil ihr Inneres voller Steine, Dornen und niedriger Leidenschaften ist, und da sie nicht disponiert ist, l\u00e4sst sie nicht willig zu, dass Wir diese [Hindernisse] aus ihr entfernen.<br \/>\nWie viel Heiligkeit l\u00f6st sich wegen fehlender Disposition in Rauch auf! Umso mehr, als die schlecht disponierte Seele nicht f\u00fcr das Leben in unserem Willen geeignet ist, ja es scheint, dass Er nicht f\u00fcr sie passt: seine Heiligkeit \u00fcberw\u00e4ltigt sie, seine Reinheit besch\u00e4mt sie, sein Licht blendet sie.<br \/>\nWenn sie aber disponiert ist, wirft sie sich in seine Arme und l\u00e4sst an sich tun, was Wir an ihr tun wollen. Sie ist sogar wie ein kleines Kind und bleibt mit solcher Liebe bei Uns, dass es Uns entz\u00fcckt. Und was tut unser Wille?<br \/>\nEr l\u00e4sst seine g\u00f6ttliche Bewegung [in ihr] str\u00f6men, und mit dieser g\u00f6ttlichen Bewegung findet die Seele all unsere Werke im Akt: sie k\u00fcsst und umarmt sie und umh\u00fcllt sie mit ihrer kleinen Liebe.<br \/>\nSie findet meine Empf\u00e4ngnis, meine Geburt im Akt und m\u00f6chte mit ihrer Liebe empfangen und mit Mir wiedergeboren werden.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 26. November 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eVerk\u00fcndete er ihnen das Wort, so wie sie es aufnehmen konnten\u201c (Mk 4,33)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach folgte ich allen Akten Jesu in der Erl\u00f6sung, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, meine Redeweise in der Erl\u00f6sung war verschieden von jener f\u00fcr das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens.<br \/>\nBeim Erl\u00f6sungswerk musste sich n\u00e4mlich meine Sprache unf\u00e4higen, schwachen, kranken, tauben, stummen und blinden Personen anpassen \u2013 viele waren sogar mit einem Fu\u00df im Grab. Im Gespr\u00e4ch mit ihnen gebrauchte Ich daher Parabeln und Gleichnisse dieser niedrigen Welt, die f\u00fcr sie selbst greifbar waren.<br \/>\nSo sprach Ich bald als Arzt und reichte ihnen die Medizin zur Heilung; bald als Vater, der ihre R\u00fcckkehr erwartete, obwohl sie widerspenstige S\u00f6hne waren; bald als Hirte auf der Suche nach den verlorenen Schafen; oder als Richter, der sie nicht auf dem Weg der Liebe erreichen konnte und sie wenigstens mit Drohungen und Furcht anzuziehen versuchte \u2013 und mit vielen anderen Gleichnissen.<br \/>\nDiese meine Sprache zeigt, dass meine Zuh\u00f6rer Mich nicht kannten, nicht liebten und noch weniger meinen Willen taten, sondern ferne von Mir waren. So ging Ich mit meinen Gleichnissen auf die Suche und warf das Netz aus, um sie zu fischen und einem jeden die Medizin zur Heilung zu reichen.<br \/>\nDoch wie viele entflohen Mir! Und Ich intensivierte die Suche und die Lehren, um so vielen Blinden das Licht zu spenden, damit sie aus ihrer hartn\u00e4ckigen Blindheit herauskommen m\u00f6gen.<br \/>\nNun siehst du, wie verschieden die Sprache ist, die Ich bei der Mitteilung der Wahrheiten \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen gebrauchte, die den Kindern seines Reiches dienen sollen. Meine Redeweise \u00fcber das FIAT ist wie die eines Vater unter seinen teuren und geliebten Kindern, die alle gesund sind, und von denen jedes mein eigenes Leben in sich besitzt. Kraft meines Willens werden sie meine h\u00f6chsten Lehren verstehen k\u00f6nnen.<br \/>\nDaher ging Ich noch weiter und stellte ihnen die sch\u00f6nen Gleichnisse der Sonne, der Himmelsk\u00f6rper und der Himmel vor, und dar\u00fcber, wie sie auf g\u00f6ttliche Art selbst wirken k\u00f6nnen, die sich ins Unendliche ausdehnt.<br \/>\nWenn sie n\u00e4mlich mein G\u00f6ttliches FIAT in sich haben, besitzen sie Den selbst in sich, Der Himmel, Sterne und Sonne geschaffen hat. Dann wird Er sie bef\u00e4higen, in sich selbst alles nachzubilden, was Er geschaffen hat, und sogar die eigene Art seines G\u00f6ttlichen Wirkens.<br \/>\nSo werden diese Seelen die getreuen Nachahmer ihres Sch\u00f6pfers sein. Deswegen nahm Ich mir so viel Zeit f\u00fcr die Mitteilung der Wahrheiten \u00fcber mein FIAT \u2013 was Ich in der Erl\u00f6sung nicht tat: denn dies waren Gleichnisse, die menschliche und endliche Verhaltensweisen enthielten und Mir nicht so viel Stoff boten, um lange dar\u00fcber zu reden.<br \/>\nAndererseits sind die Gleichnisse, die meinen Willen betreffen, von G\u00f6ttlicher Art, und daher kann man dar\u00fcber lange sprechen, dass sie unersch\u00f6pflich werden. Wer kann die Weite des Sonnenlichtes messen und ihre intensive Glut? Niemand!<br \/>\nWer kann je den Himmeln eine Grenze setzen und der Vielzahl meiner G\u00f6ttlichen Werke? O, wenn du w\u00fcsstest, wie viel Weisheit, Liebe, Gnade und Licht, Ich in die Mitteilung meiner Wahrheiten \u00fcber mein G\u00f6ttliches FIAT gelegt habe, w\u00e4rest du trunken von Freude und k\u00f6nntest nicht mehr weiterleben.<br \/>\nDu w\u00fcrdest dich danach sehnen, dass das Werk deines Jesus bekannt werde, damit ein so \u00fcberflie\u00dfendes Werk von unsch\u00e4tzbarem Preis verherrlicht werde und seine wohltuenden Wirkungen den anderen Gesch\u00f6pfen mitteile.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 30. August 1928)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":79869,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-52906","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52906","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52906"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52906\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79869"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52906"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52906"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52906"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}