{"id":53049,"date":"2021-06-19T14:00:22","date_gmt":"2021-06-19T12:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/12-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-435-41\/"},"modified":"2024-06-19T16:19:37","modified_gmt":"2024-06-19T14:19:37","slug":"12-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-435-41","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/12-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-435-41\/","title":{"rendered":"12. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Mk 4,35-41)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->35An jenem Tag, als es Abend geworden war, sagte Jesus zu seinen J\u00fcngern: Wir wollen ans andere Ufer hin\u00fcberfahren. 36Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er sa\u00df, weg; einige andere Boote begleiteten ihn.<br \/>\n37Pl\u00f6tzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm, und die Wellen schlugen in das Boot, so dass es sich mit Wasser zu f\u00fcllen begann. 38Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, k\u00fcmmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?<br \/>\n39Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich, und es trat v\u00f6llige Stille ein. 40Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben? 41Da ergriff sie gro\u00dfe Furcht, und sie sagten zueinander: Was ist das f\u00fcr ein Mensch, dass ihm sogar der Wind und der See gehorchen?<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAn jenem Tag, als es Abend geworden war, sagte Jesus zu seinen J\u00fcngern: Wir wollen ans andere Ufer hin\u00fcberfahren\u201c (Mk 4,35)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fahre fort, ganz hingegeben im anbetungsw\u00fcrdigen Willen zu leben, und w\u00e4hrend des Gebetes dachte ich mir: \u201eWie gerne w\u00fcrde ich in die Gef\u00e4ngnisse der Seelen im Reinigungsort hinabsteigen, um alle daraus zu befreien und sie im Licht des ewigen Willens alle ins himmlische Vaterland zu bringen.\u201d<br \/>\nDa sagte mein s\u00fc\u00dfer Jesus, der sich in meinem Inneren bewegte, zu mir: \u201eMeine Tochter, je mehr die Seelen, die ans andere Ufer gelangt sind, meinem Willen unterworfen waren, je mehr Akte sie in Ihm taten, desto mehr Pfade haben sie sich geschaffen, um die F\u00fcrbitten von der Erde zu empfangen.<br \/>\nJe mehr sie also meinen Willen getan und sich die Verbindungswege der Sch\u00e4tze gebildet haben, die es in der Kirche gibt, und die Mir geh\u00f6ren \u2013 gibt es also keinen von ihnen gebildeten Weg, der den einen nicht eine Linderung, den anderen ein Gebet, wieder anderen eine Verringerung der Leiden bringt.<br \/>\nDie F\u00fcrbitten gehen auf diesen k\u00f6niglichen Pfaden meines Willens, um jeder Seele den Verdienst, die Frucht und das Kapital zu bringen, das sie sich in meinem Willen geschaffen hat, denn ohne Ihn gibt es keine Wege und Mittel, um F\u00fcrbitten zu erhalten.<br \/>\nObwohl die F\u00fcrbitten und jede Aktivit\u00e4t der Kirche stets ins Fegefeuer hinabsteigen, gehen sie aber zu jenen, die sich die Pfade geschaffen haben. F\u00fcr die anderen, die nicht meinen Willen getan haben, sind die Pfade verschlossen oder existieren \u00fcberhaupt nicht.<br \/>\nWenn diese gerettet werden, dann deshalb, weil sie zumindest im Augenblick des Todes die h\u00f6chste Herrschaft meines Willens anerkannt, Ihn angebetet und sich Ihm unterworfen haben. Dieser letzte Akt hat sie in Sicherheit gebracht, sonst w\u00e4ren sie nicht einmal gerettet worden.<br \/>\nF\u00fcr den, der immer meinen Willen getan hat, existieren keine Wege ins Fegefeuer, sein Leben ist auf den Himmel ausgerichtet. Und wer nicht in allem und immer, aber zum Gro\u00dfteil, meinen Willen anerkannt und sich Ihm unterworfen hat, hat sich so viele Pfade bereitet und empf\u00e4ngt so viel, dass das Fegefeuer ihn sofort zum Himmel schickt.<br \/>\nWie sich nun die Seelen im L\u00e4uterungsort die Pfade bilden mussten, um die F\u00fcrbitten zu empfangen, so m\u00fcssen die Lebenden, um [ihnen] die F\u00fcrbitten zukommen zu lassen, meinen Willen tun, um Wege f\u00fcr die F\u00fcrbitten ins Fegefeuer hinab schaffen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nWenn sie die F\u00fcrbitten verrichten und meinem Willen ferne sind, werden ihre F\u00fcrbitten \u2013 da ihnen die Verbindung mit Dem fehlt, der allein alle vereint und verbindet \u2013 keinen Weg zum Reinigungsort finden, keine F\u00fc\u00dfe, um zu gehen, und keine Kraft zur Linderung besitzen.<br \/>\nEs werden F\u00fcrbitten ohne Leben sein, weil ihnen das wahre Leben meines Willens mangelt, der allein die Macht hat, allen G\u00fctern Leben zu schenken. Je mehr die Seele von meinem Willen besitzt, umso mehr Wert haben ihre Gebete, Werke und Leiden, so kann sie diesen gesegneten Seelen [im Fegefeuer] mehr Linderung bringen.<br \/>\nIch messe und teile den Wert allem, was die Seele tun kann, in dem Ma\u00df zu, als sie an meinem Willen [Anteil] besitzt. Wenn in allen ihren Akten mein Wille flie\u00dft, ist das Ma\u00df, das Ich nehme, sehr lang, ja, Ich werde vielmehr nie aufh\u00f6ren, abzumessen und lege so viel Wert hinein, dass man das Gewicht davon nicht berechnen kann. Wer sich jedoch nicht viel an meinen Willen h\u00e4lt, dessen Ma\u00df ist karg und der Wert z\u00e4hlt wenig.<br \/>\nUnd wenn man sich \u00fcberhaupt nicht darum k\u00fcmmert, habe Ich \u2013 so viel die Seele auch tun kann \u2013 nichts zu messen, noch einen Wert zu verleihen. Wenn sie also keinen Wert haben, wie k\u00f6nnen sie jenen Seelen Linderung bringen, die im Fegefeuer nichts anderes kennen noch etwas anderes empfangen k\u00f6nnen au\u00dfer dem, was mein ewiges FIAT hervorbringt?<br \/>\nDoch wei\u00dft du, wer alle Linderungen, das l\u00e4uternde Licht, die umwandelnde Liebe bringen kann? Der, welcher in allem das Leben meines Willens besitzt und wo Dieser triumphierend in ihm herrscht.<br \/>\nDiese Seele braucht nicht einmal Pfade, denn da sie meinen Willen besitzt, hat sie das Recht auf alle Wege und kann \u00fcberall hingelangen, weil sie in sich selbst den k\u00f6niglichen Weg meines Willens besitzt, um in diesen tiefen Kerker zu gehen und ihnen alle Linderung und Befreiung zu bringen.<br \/>\nUmso mehr, als Wir dem Menschen bei seiner Erschaffung unseren Willen als sein besonderes Erbe vermachten, und Wir erkennen all das an, was er in den Grenzen unseres Erbes vollbracht hat, mit dem Wir ihn ausgestattet haben.<br \/>\nAlles \u00dcbrige wird von Uns nicht anerkannt, es ist weder unsere Angelegenheit, noch k\u00f6nnen Wir zulassen, dass etwas in den Himmel eingeht, das nicht von den Gesch\u00f6pfen entweder in unserem Willen, oder wenigstens um Ihn zu erf\u00fcllen, getan wurde.<br \/>\nIn Anbetracht der Tatsache, dass die Sch\u00f6pfung aus dem ewigen FIAT hervorgegangen ist, l\u00e4sst unser eifers\u00fcchtiger Wille keinen Akt in die himmlische Heimat eingehen, der nicht durch sein eigenes FIAT selbst hindurchgegangen ist.<br \/>\nO wenn alle w\u00fcssten, was der Wille Gottes bedeutet, und dass alle, vielleicht scheinbar guten Werke, doch Werke leer von Ihm \u2013 Werke sind, die leer an Licht, leer an Wert, leer an Leben sind.<br \/>\nIn den Himmel gehen aber keine Werke ohne Licht, ohne Wert und ohne Leben ein. O wie aufmerksam w\u00e4ren sie, in allem und stets meinen Willen zu tun!\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 3. November 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201ePl\u00f6tzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm, und die Wellen schlugen in das Boot, so dass es sich mit Wasser zu f\u00fcllen begann\u201c (Mk 4,37)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">An diesem Morgen f\u00fchlte ich mich mehr denn je wegen der Beraubung meines h\u00f6chsten und einzigen Gutes bek\u00fcmmert, aber zugleich im Frieden, ohne dass ich jene angstvolle Sehnsucht empfand, die mich Himmel und Erde durcheilen lie\u00dfen, und wo ich erst dann anhielt, wenn ich Ihn gefunden hatte.<br \/>\nIch sagte mir: \u201eWelch eine Ver\u00e4nderung, ich f\u00fchle mich wie versteinert durch den Schmerz \u00fcber deine Abwesenheit \u2013 und doch weine ich nicht, sondern empfinde einen tiefen Frieden, der mich ganz ausf\u00fcllt, und kein gegenteiliger Hauch dringt in mich ein.\u201c In diesem Augenblick kam der gebenedeite Jesus und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, beunruhige dich nicht, sondern wisse dies: wenn am Meer ein starker Sturm herrscht, dann ist dort, wo die Wasser tief sind, das Unwetter nur an der Oberfl\u00e4che, und in den Meerestiefen selbst herrscht vollkommenste Ruhe und die Wasser bleiben friedlich.<br \/>\nWenn die Fische den Sturm bemerken, ziehen sie sich zu ihrer Sicherheit in gr\u00f6\u00dfere Wassertiefen zur\u00fcck. So entfesselt sich der Sturm dort, do das Meer nur ganz wenig Wasser enth\u00e4lt, denn da es nur wenig Wasser gibt, hat der Sturm die Kraft, sie von oben bis unten aufzuw\u00fchlen, sowie auch, sie an andere Meeresstellen hin zu verfrachten.<br \/>\nSo geht es auch den Seelen, die bis zum Rand, ja bis zum \u00dcberflie\u00dfen, mit Gott erf\u00fcllt sind: die St\u00fcrme k\u00f6nnen sie nicht im Geringsten aufregen, da gegen Gott keine Macht aufkommt, und sie werden den Sturm h\u00f6chstens an der Oberfl\u00e4che wahrnehmen.<br \/>\nVielmehr wird sich die Seele, wenn sie das Gewitter bemerkt, ihre Tugenden ordnen und sich ins tiefste Innerste Gottes zur\u00fcckziehen. Nach au\u00dfen hin scheint also ein Sturm zu w\u00fcten, aber dies ist alles falsch \u2013 gerade dann wird die Seele noch tieferen Frieden genie\u00dfen und im Scho\u00df Gottes geborgen ruhen, wie die Fische im Meer.<br \/>\nBei den Seelen, die leer von Gott sind oder nur wenig von Ihm enthalten, geschieht das Gegenteil: die St\u00fcrme w\u00fchlen sie ganz auf, sodass sie das Wenige, was sie von Gott haben, auch noch verlieren \u2013 und es braucht auch keine starken Gewitter, um diese Seelen aufzuregen, sondern es gen\u00fcgt der kleinste Wind, dass die Tugenden vor ihnen fliehen.<br \/>\nSogar die heiligen Dinge selbst, die f\u00fcr die erste Gruppe von Seelen eine auserlesene Weide darstellen, die sie bis zur S\u00e4ttigung verkosten, verwandeln sich f\u00fcr die zweite Gruppe in St\u00fcrme.<br \/>\nSie werden von allen Winden hin- und her gebeutelt, nirgendwo genie\u00dfen sie ruhige See, denn die Vernunft verlangt es, dass \u00fcberall dort, wo Gott nicht ganz herrscht, das Erbe des Friedens f\u00fcr sie in weite Ferne ger\u00fcckt ist.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 15. M\u00e4rz 1908)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eAch, du wei\u00dft nicht, was in der Seele geschieht, die meinem Willen volle Freiheit l\u00e4sst, in ihr zu wirken, und die ihre Akte in meinem Willen tut!<br \/>\nStelle dir vor, die Meereswellen erheben sich so stark und hoch, dass sie mit ihrer Kraft nicht nur das Wasser, sondern auch die Fische in die H\u00f6he treiben, die sich vom Meeresgrund, von ihrem st\u00e4ndigen Aufenthalt, zugleich mit jenen sturmgepeitschten Wellen in die H\u00f6he erheben.<br \/>\nVon den Wellen eingeh\u00fcllt, konnten die Fische jener Macht nicht widerstehen, w\u00e4hrend sie doch sonst, ohne die Kraft der sturmgepeitschten Wellen ihr Gestade nicht verlassen k\u00f6nnen.<br \/>\nO, wenn das Meer grenzenlose Kraft bes\u00e4\u00dfe, w\u00fcrde es das ganze Wasser zugleich mit den Fischen aus seinem Bett heraustreten und riesige Wellen bilden lassen. Doch was das Meer nicht tun kann, da es in seiner Kraft begrenzt ist, das tut mein Wille.<br \/>\nWenn Er sich die Akte der Seele aneignet, die in Ihm wirkt, bildet Er ewige Wellen und h\u00fcllt alles darin ein: in diesen Wellen ist alles zu sehen, was meine Menschheit tat, die Werke meiner himmlischen Mutter und aller Heiligen, sowie alles, was die Gottheit selbst tat; alles wird in Gang gebracht. Mein Wille ist mehr als das Meer; unsere Werke und die der Heiligen k\u00f6nnten durch die im Meer lebenden Fische symbolisiert werden.<br \/>\nWenn mein Wille in der Seele und auch au\u00dferhalb von ihr wirkt, so bewegt und erhebt sich alles, was in diesem meinem Willen ist; alle Werke stellen sich geordnet auf, um Uns abermals Verherrlichung, Liebe und Anbetung darzubringen: sie ziehen wie in einer Parade vorbei und bekennen Uns: \u201eWir sind deine Werke: gro\u00df bist Du und m\u00e4chtig, deshalb hast Du uns so sch\u00f6n gemacht.\u201d<br \/>\nMein Wille schlie\u00dft alles ein, was sch\u00f6n und gut ist, und wenn Er einen Akt vollbringt (wenn Er wirkt), l\u00e4sst Er nichts zur\u00fcck, damit in diesem Akt nichts von dem, was Uns geh\u00f6rt, fehle, damit unsere Glorie vollst\u00e4ndig sei.<br \/>\nDies ist auch nicht verwunderlich, denn es ist der eine ewige Akt, der (das ewige Wirken, das) sich in der Seele entfaltet.<br \/>\nSo k\u00f6nnte man das Wirken meines Willens eine ewige Welle nennen, die Himmel und Erde wie in einem einzigen Punkt \u00fcberw\u00e4ltigt und sich dann als Tr\u00e4ger eines g\u00f6ttlichen Aktes, der in sich alle g\u00f6ttlichen Akte enth\u00e4lt, zu allen ausbreitet.<br \/>\nO, wie freut sich der Himmel, wenn er in der Seele den Ewigen Willen wirken sieht! Da n\u00e4mlich die Werke der Seligen [im Himmel] im G\u00f6ttlichen Willen im Himmel best\u00e4tigt werden, sehen sie ihre eigenen Werke in diesem g\u00f6ttlichen Akt flie\u00dfen und empfinden dar\u00fcber doppelte Glorie, Seligkeit und Freude.<br \/>\nDa du die kleine Tochter meines H\u00f6chsten Willens bist, empfehle Ich dir, jeden deiner Akte der Gewalt seiner ewigen Wellen zu \u00fcberlassen, die bis zu den F\u00fc\u00dfen unseres Himmelsthrones reichen, damit Wir dich immer mehr als unsere wahre Tochter in unserem Willen best\u00e4tigen und dir Freibriefe der Gnade zugunsten deiner Br\u00fcder und unserer Kinder gew\u00e4hren k\u00f6nnen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 15. Februar 1925)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSie weckten ihn und riefen: Meister, k\u00fcmmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?\u201c (Mk 4,38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Jesus verschwand von mir. Doch ein wenig sp\u00e4ter kam Er zur\u00fcck, zusammen mit vielen Menschen, die sich sehr vor dem Tod f\u00fcrchteten. Als ich dies sah, sagte ich: \u201eMein liebensw\u00fcrdiger Jesus, das muss ein Fehler von mir sein, dass ich den Tod nicht f\u00fcrchte, w\u00e4hrend ich sehe, dass so viele ihn f\u00fcrchten.<br \/>\nWeil ich jedoch nur daran denke, dass der Tod mich mit Dir f\u00fcr immer vereinigen und dem Martyrium meiner harten Trennung ein Ende bereiten wird, so macht mir der Gedanke an den Tod nicht nur keine Angst, sondern ist eine Erleichterung, bringt mir Frieden und ich bin festlich gestimmt, ohne auf alle anderen Folgen, welche der Tod mit sich bringt, zu achten.\u201c<br \/>\nUnd Jesus: \u201eTochter, in Wirklichkeit ist diese seltsame Angst vor dem Tod eine Dummheit, wenn jemand alle meine Verdienste, Tugenden und Werke als Reisepass f\u00fcr den Eintritt in den Himmel hat, die Ich allen zum Geschenk gemacht habe.<br \/>\nJene, die aus ihrem Eigenen etwas hinzugef\u00fcgt haben, profitieren sogar noch mehr von diesem meinem Geschenk; und welche Angst sollte man mit all diesem Kapital noch vor dem Tod haben?<br \/>\nVielmehr kann die Seele mit diesem \u00e4u\u00dferst sicheren Reisepass eintreten, wo immer sie will, und aus R\u00fccksicht auf ihren Reisepass respektiert sie jeder und l\u00e4sst sie passieren.<br \/>\nWas dich betrifft, so kommt deine g\u00e4nzliche Furchtlosigkeit vor dem Tod daher, dass du mit Mir zu tun hattest und aus Erfahrung wei\u00dft, wie s\u00fc\u00df und teuer die Vereinigung mit dem h\u00f6chsten Gut ist. Wisse jedoch, dass die wohlgef\u00e4lligste Huldigung, die Mir erwiesen werden kann, der Wunsch zu sterben ist, um sich mit Mir zu vereinen.<br \/>\nDas ist die sch\u00f6nste Bereitung, damit die Seele gel\u00e4utert werde und ohne Unterbrechung geradewegs den Weg in den Himmel gehe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 6. Januar 1902)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEr sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?\u201c (Mk 4,40)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Indem ich in meinem gewohnten Zustand der Leiden und der Beraubungen fortfuhr, verbringe ich diese Zeit mit Jesus gleichsam im Schweigen, ganz an Ihn hingegeben wie ein kleiner S\u00e4ugling. Mein s\u00fc\u00dfer Jesus lie\u00df sich also in meinem Inneren erblicken und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, das Vertrauen auf Mich ist die kleine Wolke aus Licht, in der die Seele so eingeh\u00fcllt ist, dass alle ihre \u00c4ngste, alle Zweifel und Schw\u00e4chen verschwinden.<br \/>\nDenn das Vertrauen auf Mich bildet f\u00fcr sie nicht nur diese Lichtwolke, die sie ganz einh\u00fcllt, sondern ern\u00e4hrt sie mit entgegengesetzten Speisen, die die Kraft haben, alle \u00c4ngste, Zweifel und Schw\u00e4chen zu zerstreuen.<br \/>\nIn der Tat zerstreut das Vertrauen auf Mich die Furcht und ern\u00e4hrt die Seele mit reiner Liebe, l\u00f6st die Zweifel auf und gibt ihr die Sicherheit, nimmt die Schw\u00e4che hinweg und verleiht ihr St\u00e4rke, ja macht sie sogar so k\u00fchn im Umgang mit Mir, dass sie sich an meine Brust heftet und saugt.<br \/>\nSie saugt und ern\u00e4hrt sich, und will auch keine andere Nahrung. Und wenn sie sieht, dass sie beim Saugen nichts bekommt \u2013 was Ich zulasse, um sie zu gr\u00f6\u00dftem Vertrauen anzuregen \u2013 wird sie weder m\u00fcde noch trennt sie sich von meiner Brust, sondern saugt noch st\u00e4rker und st\u00f6\u00dft mit dem Kopf gegen meine Brust, und Ich lache dar\u00fcber und lasse sie gew\u00e4hren.<br \/>\nDie vertrauende Seele ist also mein L\u00e4cheln und meine Unterhaltung; denn wer auf Mich vertraut, liebt Mich, sch\u00e4tzt Mich, h\u00e4lt Mich f\u00fcr reich, m\u00e4chtig und unermesslich. Wer Mir hingegen misstraut, liebt Mich nicht wirklich, entehrt Mich, h\u00e4lt Mich f\u00fcr arm, machtlos und klein.<br \/>\nWelche Beleidigung meiner G\u00fcte!&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 8. Oktober 1919)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-53049","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53049","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53049"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53049\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53049"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53049"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53049"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}