{"id":53206,"date":"2026-06-23T21:00:55","date_gmt":"2026-06-23T19:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/hochfest-der-geburt-des-hl-johannes-des-taeufers-am-tag-lk-157-66-80-2\/"},"modified":"2026-06-23T21:55:21","modified_gmt":"2026-06-23T19:55:21","slug":"hochfest-der-geburt-des-hl-johannes-des-taeufers-lk-157-66-80","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/hochfest-der-geburt-des-hl-johannes-des-taeufers-lk-157-66-80\/","title":{"rendered":"Hochfest der Geburt des Hl. Johannes des T\u00e4ufers (Lk 1,57-66.80)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->57F\u00fcr Elisabeth kam die Zeit der Niederkunft, und sie brachte einen Sohn zur Welt. 58Ihre Nachbarn und Verwandten h\u00f6rten, welch gro\u00dfes Erbarmen der Herr ihr erwiesen hatte, und freuten sich mit ihr.<br \/>\n59Am achten Tag kamen sie zur Beschneidung des Kindes und wollten ihm den Namen seines Vaters Zacharias geben. 60Seine Mutter aber widersprach ihnen und sagte: Nein, er soll Johannes hei\u00dfen.<br \/>\n61Sie antworteten ihr: Es gibt doch niemand in deiner Verwandtschaft, der so hei\u00dft. 62Da fragten sie seinen Vater durch Zeichen, welchen Namen das Kind haben solle. 63Er verlangte ein Schreibt\u00e4felchen und schrieb zum Erstaunen aller darauf: Sein Name ist Johannes.<br \/>\n64Im gleichen Augenblick konnte er Mund und Zunge wieder gebrauchen, und er redete und pries Gott. 65Und alle, die in jener Gegend wohnten, erschraken, und man sprach von all diesen Dingen im ganzen Bergland von Jud\u00e4a. 66Alle, die davon h\u00f6rten, machten sich Gedanken dar\u00fcber und sagten: Was wird wohl aus diesem Kind werden? Denn es war deutlich, dass die Hand des Herrn mit ihm war.<br \/>\n80Das Kind wuchs heran, und sein Geist wurde stark. Und Johannes lebte in der W\u00fcste bis zu dem Tag, an dem er den Auftrag erhielt, in Israel aufzutreten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #bfa03b;\">\u201eSie antworteten ihr: Es gibt doch niemand in deiner Verwandtschaft, der so hei\u00dft\u201c (Lk 1,61)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, wenn die Seele in meinen Willen eintritt, sagt Er in seiner Vollmacht zu ihr: \u201aVergiss alles, selbst das Haus deiner Mutter Erde.<br \/>\nHier lebt man vom Himmel und weder Elend noch Traurigkeit k\u00f6nnen hier bestehen; mein Licht macht all dies zunichte und verwandelt das B\u00f6se in Gutes.\u2018 Du musst wissen, dass der Wille das Symbol des Atemhauches ist, der sowohl entflammen wie auch ausl\u00f6schen kann.<br \/>\nWenn der Lufthauch anz\u00fcnden m\u00f6chte, kann er \u00fcber einen kleinen Funken blasen und dadurch ein gro\u00dfes Feuer entfachen; will er aber das Feuer ausl\u00f6schen, dann bl\u00e4st er auf den Funken, l\u00f6scht ihn aus und verwandelt ihn zu Asche.<br \/>\nSo ist der menschliche Wille: W\u00fcnscht er meinen Willen, dann bl\u00e4st er in all seinen Akten, und dieser mein Wille belebt mit seiner Macht diesen Hauch; und seine kleinen Akte werden von kleinen Funken in Flammen verwandelt.<br \/>\nWenn die Seele ihre Akte wiederholt, wiederholt sie den Hauch und das kleine Gesch\u00f6pf wird ganz in eine Licht-Flamme des G\u00f6ttlichen Willens umgewandelt.<br \/>\nWill sie hingegen ihren eigenen Willen tun, dann l\u00f6scht sie damit alles [mit ihrem Hauch] aus, verbleibt in finsterer Nacht und hat nicht einmal den kleinen Funken mehr.<br \/>\nIn der Tat, wer in meinem Willen lebt, erwirbt das Licht in seiner Natur und sieht in all seinen Akten Licht, und sie sprechen zu ihm von Licht.<br \/>\nWer aber den eigenen Willen tut, erwirbt in seiner Natur Finsternis und Nacht, und all seinen Akten entstr\u00f6mt Finsternis, die ihm von Elend, Angst und Bef\u00fcrchtungen erz\u00e4hlt, die das Leben unertr\u00e4glich machen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 32; 7. Mai 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #bfa03b;\">\u201eIm gleichen Augenblick konnte er Mund und Zunge wieder gebrauchen, und er redete und pries Gott\u201c (Lk 1,64)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, Ich bin die Mitte der ganzen Sch\u00f6pfung, aber ein isolierter Mittelpunkt. Alles umgibt Mich und h\u00e4ngt von Mir ab, doch da die geschaffenen Dinge keine Vernunft besitzen, leisten sie mir keine [angemessene] Gesellschaft.<br \/>\nSie verherrlichen und ehren Mich, aber sie beenden meine Einsamkeit nicht. Der Himmel spricht nicht, die Sonne ist stumm, das Meer tobt mit seinen Wellen und murmelt wortlos, aber es spricht nicht. Es ist das Wort, welches die Einsamkeit durchbricht.<br \/>\nZwei Wesen, die in Worten ihre Gedanken, Gem\u00fctsbewegungen und Vorhaben austauschen \u2013 das ist die sch\u00f6nste Freude, das reinste Fest und die liebste Gesellschaft. Ihre mit Worten geoffenbarten Geheimnisse stellen die teuerste Harmonie dar.<br \/>\nUnd wenn sich diese zwei Personen in ihren Gef\u00fchlen und Affekten einigen, und die eine ihren Willen in der anderen sieht, ist das das Erfreulichste, was es gibt, weil die eine ihr Leben in der anderen wahrnimmt.<br \/>\nEine gro\u00dfe Gabe ist das Wort: es ist die [Herzens]Aussch\u00fcttung der Seele, ein Liebeserguss; es ist die T\u00fcr zur Kommunikation, der Austausch von Freuden und Leiden.<br \/>\nDas Wort ist die Kr\u00f6nung unserer Werke. In der Tat, wer formte und kr\u00f6nte das Sch\u00f6pfungswerk? Das Wort unseres Fiat. Als Es sprach, gingen unsere wunderbaren Werke hervor, eines sch\u00f6ner als das andere.<br \/>\nDas Wort bildete auch die sch\u00f6nste Krone auf das Werk der Erl\u00f6sung. H\u00e4tte Ich nicht gesprochen, so g\u00e4be es kein Evangelium, und die Kirche k\u00f6nnte die V\u00f6lker nichts lehren! Die gro\u00dfe Gabe des Wortes ist wertvoller als die ganze Welt zusammen.<br \/>\nNun, Tochter meines G\u00f6ttlichen Willens, m\u00f6chtest du wissen, wer meiner Einsamkeit inmitten so vieler meiner Werke ein Ende setzt? Die Seele, die in meinem G\u00f6ttlichen Willen lebt!<br \/>\nSie kommt in die Mitte dieses Zentrums [meines Willens] und redet zu Mir. Sie spricht \u00fcber meine Werke, sie beteuert Mir, dass sie Mich f\u00fcr jedes geschaffene Ding liebt, sie tut Mir ihr Herz auf und er\u00f6ffnet Mir ihre innersten Geheimnisse.<br \/>\nSie erz\u00e4hlt Mir von meinem G\u00f6ttlichen Fiat und \u00fcber ihren Kummer, weil sie Es nicht an der Herrschaft sieht. Wenn mein Herz jene Seele vernimmt, empfindet Es in ihr seine eigene Liebe und sein Leid und vergisst gleichsam den eigenen Schmerz.<br \/>\nWenn sie spricht, schwillt mein G\u00f6ttliches Herz vor Liebe und Freude an, die Ich nicht mehr einschlie\u00dfen kann \u2013 so tue Ich meinen Mund auf und spreche sehr lange.<br \/>\nIch \u00f6ffne mein Herz und gie\u00dfe meine innersten Geheimnisse in ihr Herz aus; Ich rede zu ihr von meinem G\u00f6ttlichen Willen, als das einzige Ziel aller unserer Werke.<br \/>\nW\u00e4hrend Ich spreche, nehme Ich [ihre] reale Gesellschaft wahr \u2013 aber eine vielsagende, keine stumme Gesellschaft, die Mich versteht und gl\u00fccklich macht und in die Ich Mich ergie\u00dfen kann.<br \/>\nWaren alle meine Offenbarungen \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen etwa nicht Ausgie\u00dfungen der Liebe, \u00dcbertragung des Lebens von einem zum anderen?<br \/>\nDienten meine Worte an dich nicht zu unserer Unterhaltung und stellte es nicht die s\u00fc\u00dfeste und willkommenste Gesellschaft dar?<br \/>\nEine Seele, die in meinem G\u00f6ttlichen Willen lebt, ist alles f\u00fcr Mich, und leistet Mir Ersatz f\u00fcr das Stillschweigen meiner Werke.<br \/>\nSie spricht zu Mir \u2013 im Namen von allem, sie macht Mich gl\u00fccklich, und Ich f\u00fchle Mich nicht einsam.<br \/>\nDa Ich nun eine Seele habe, der Ich die gro\u00dfe Gabe meines Wortes mitteilen kann, bin Ich nicht mehr der stumme Jesus, der Ich niemandem ein Wort sagen k\u00f6nnte.<br \/>\nOder der \u2013 wenn Ich sprechen wollte, aber mein Fiat nicht in jener Seele herrscht, nicht verstanden werde \u2013 sondern hier bin Ich der Jesus, der spricht und seine Gesellschaft hat.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 27; 6. November 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #bfa03b;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, auch Ich verlange danach, dir mitzuteilen, was das erste Wort war, das die Lippen des ersten von Uns erschaffenen Gesch\u00f6pfs aussprachen. \u201eWisse: sobald Adam das Leben, die Bewegung und den Verstand in sich wahrnahm, sah er seinen Gott vor sich und begriff, dass Dieser ihn gemacht hatte.<br \/>\nEr f\u00fchlte in sich in seinem ganzen Sein, noch die frischen Eindr\u00fccke, die Ber\u00fchrung seiner Sch\u00f6pferh\u00e4nde; und dankbar sprach er im Ungest\u00fcm der Liebe sein erstes Wort aus: \u201aIch liebe Dich, mein Gott, mein Vater, Urheber dieses meines Lebens.\u2019<br \/>\nDoch nicht nur das Wort, sondern auch der Atem, der Herzschlag, die Tropfen seines Blutes, die in seinen Adern flossen, die Bewegung, sein ganzes Wesen, sprachen miteinander vereint gleichsam im Chor zu Uns: \u201aIch liebe Dich, ich liebe Dich, ich liebe Dich.\u2019<br \/>\nSo war die erste Lektion, die er von seinem Sch\u00f6pfer lernte, das erste Wort, das er zu sagen lernte, der erste Gedanke, der in seinem Geist aufkam, der erste Schlag, der in seinem Herzen gebildet wurde, ein: \u201aIch liebe Dich, ich liebe Dich\u2019.<br \/>\nEr f\u00fchlte sich geliebt und liebte. Ich k\u00f6nnte behaupten, dass er die lange Kette seiner \u201aIch liebe Dich\u2019 nie beendete. Sie wurde erst dann unterbrochen, als er das Ungl\u00fcck hatte, in S\u00fcnde zu fallen.<br \/>\nSo f\u00fchlte sich unsere Gottheit verwundet, als Sie von den Lippen des Menschen die Worte vernahm: \u201aIch liebe Dich, ich liebe Dich.\u2019 Es war dasselbe Wort, das Wir im Organ seiner Stimme erschaffen hatten, das zu Uns \u201aIch liebe Dich\u2019 sagte.<br \/>\nEs war unsere Liebe, die Wir im Gesch\u00f6pf erschaffen hatten, die zu Uns sagte: \u201aIch liebe Dich\u2019, wie sollte Uns dies nicht verwunden? Wie sollten Wir ihm nicht mit einer noch gr\u00f6\u00dferen, st\u00e4rkeren Liebe vergelten, die unserer Herrlichkeit w\u00fcrdig war?<br \/>\nAls Wir ihn sagen h\u00f6rten: \u201aIch liebe Dich\u2019, erwiderten Wir ihm \u201aIch liebe dich\u2019, doch in unserem \u201aIch liebe dich\u2019 lie\u00dfen Wir in seinem ganzen Wesen das wirkende Leben unseres G\u00f6ttlichen Willens flie\u00dfen.<br \/>\nSo schlossen Wir im Menschen, wie in einem Tempel von Uns, unseren Willen ein, damit Er \u2013 in den menschlichen Umkreis eingeschlossen, w\u00e4hrend Er zugleich in Uns blieb \u2013 gro\u00dfe Dinge wirke und Er der Gedanke, das Wort, der Herzschlag, der Schritt und das Werk des Menschen sei.<br \/>\nUnser \u201aIch liebe dich\u2019 konnte ihm nichts Heiligeres, Sch\u00f6neres, M\u00e4chtigeres geben, das allein das Leben des Sch\u00f6pfers im Gesch\u00f6pf heranbilden konnte, als unseren in der Seele wirkenden Willen.<br \/>\nO, wie wohlgef\u00e4llig war Uns der Anblick unseres Willens, der seinen Platz als Handelnder innehatte, und wie der menschliche Wille, von seinem Licht geblendet, sich an seinem Paradies erfreute, Ihm volle Freiheit gew\u00e4hrte und Ihn tun lie\u00df, was Er wollte.<br \/>\nDabei wies er Ihm die Vorherrschaft in allem und den Ehrenplatz an, der einem so heiligen Willen zusteht! Du siehst also, dass der Beginn des Lebens des Adam ein Akt seines ganzen Wesens voller Liebe zu Gott war.<br \/>\nWelch erhabene Lehre, wie das Prinzip der Liebe im ganzen Wirken der Seele flie\u00dfen soll! Die erste Lektion, die er in Erwiderung seines \u201aIch liebe Dich\u2019 von unserem H\u00f6chsten Sein erhielt, war die: voll z\u00e4rtlicher Liebe antworteten Wir ihm: \u201aIch liebe dich\u2019 und belehrten ihn zum ersten Mal \u00fcber unseren G\u00f6ttlichen Willen.<br \/>\nW\u00e4hrend dieser Unterweisung teilten Wir ihm zugleich das Leben des G\u00f6ttlichen Willens mit und die eingegossene Wissenschaft dar\u00fcber, was unser G\u00f6ttliches Fiat bedeutet. Wann immer er \u201aIch liebe Dich\u2019 zu Uns sagte, bereitete ihm unsere Liebe weitere, noch sch\u00f6nere Lehren \u00fcber unser Wollen.<br \/>\nEr war hingerissen, und Wir fanden unsere Freude in der Konversation mit ihm und lie\u00dfen Fl\u00fcsse der Liebe und endloser Freuden \u00fcber ihn str\u00f6men: so schlossen Wir das Leben des Menschen in die Liebe und in unseren Willen ein.<br \/>\nDaher bereitet Uns, meine Tochter, nichts einen gr\u00f6\u00dferen Schmerz, als wenn Wir sehen, wie unsere Liebe in der Seele gleichsam zerbrochen, und unser Wille blockiert, unterdr\u00fcckt und ohne sein wirkendes Leben ist \u2013 quasi dem menschlichen Wollen unterworfen.<br \/>\nSei also aufmerksam und m\u00f6ge der Anfang in allen Dingen die Liebe und mein G\u00f6ttlicher Wille sein.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 10. Dezember 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #bfa03b;\">\u201eWas wird wohl aus diesem Kind werden?\u201c (Lk 1, 66)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eWenn Ich ein Gesch\u00f6pf f\u00fcr eine Sendung auserw\u00e4hle, die das universelle Gut mitten unter die Menschheitsfamilie bringen soll, dann mache Ich zuerst alle G\u00fcter in der Auserw\u00e4hlten [Seele] fest und schlie\u00dfe diese in sie ein.<br \/>\nDiese Seele muss alle \u00fcberreichlichen Sch\u00e4tze in sich einschlie\u00dfen, welche die anderen empfangen sollen, die vielleicht nicht einmal alles nehmen werden, was die auserw\u00e4hlte Seele enth\u00e4lt.<br \/>\nDas geschah an der Unbefleckten K\u00f6nigin, die zur Mutter des Ewigen Wortes auserw\u00e4hlt wurde und deshalb zur Mutter aller Erl\u00f6sten.<br \/>\nAlles, was diese tun, und alles Gute, das sie empfangen sollten, war wie in einer Sonnensph\u00e4re in der Himmlischen Herrin eingeschlossen und konzentriert, sodass sich alle Erl\u00f6sten um die Sonne der Himmlischen Mutter bewegen.<br \/>\nUnd Sie tut, mehr als die z\u00e4rtlichste Mutter, nichts anderes, als ihre Kinder mit ihren Strahlen \u2013 mit ihrem Licht, ihrer Heiligkeit und m\u00fctterlichen Liebe, zu n\u00e4hren. Doch wie viele Strahlen, die Sie verbreitet, wurden von den Gesch\u00f6pfen nicht aufgenommen, da sie sich in ihrer Undankbarkeit nicht eng an diese Himmlische Mutter dr\u00fccken?<br \/>\nWer daher auserw\u00e4hlt ist, muss mehr von dem besitzen, was alle anderen zusammen besitzen sollten.<br \/>\nWie alle das Licht in der Sonne finden, aber so, dass alle Gesch\u00f6pfe nicht das ganze Licht und die Intensit\u00e4t der Glut aufnehmen, so geschah es bei meiner Mutter: Die G\u00fcter, die Sie in sich enth\u00e4lt, sind so viel und zahlreich, dass Sie mehr als die Sonne die wohltuenden Wirkungen ihrer vitalen und belebenden Strahlen verbreitet.<br \/>\nSo wird es auch f\u00fcr jene sein, die f\u00fcr das Reich meines Willens auserw\u00e4hlt wurde. Du siehst also, wie du f\u00fcr das Opfer des Schreibens belohnt wirst: Zuerst konzentriere Ich in dir alle G\u00fcter, die von den Strahlen dieses Wissens ausgehen; sodann wirst du sehen, wie diese G\u00fcter durch dich zu den Menschen hinabsteigen, und wie als Vergeltung daf\u00fcr die Glorie f\u00fcr das Gute, das sie bewirken, in demselben Licht wieder aufsteigt.<br \/>\nWie gl\u00fccklich wirst du im Himmel sein und Mir f\u00fcr die Opfer danken, die Ich dich bringen lie\u00df! Meine Tochter, wenn ein Werk gro\u00df und universell ist und viele G\u00fcter einschlie\u00dft, die allen Nutzen bringen k\u00f6nnen, bedarf es gr\u00f6\u00dferer Opfer.<br \/>\nDie Seele, die als erste erw\u00e4hlt ist, muss bereit sein, ihr Leben so oft hinzugeben und zu opfern, wie viele G\u00fcter sie einschlie\u00dft, um gemeinsam mit diesen G\u00fctern ihr eigenes Leben zum Wohle ihrer anderen Br\u00fcder hinzugeben.<br \/>\nMachte Ich es bei der Erl\u00f6sung nicht ebenso? Willst du Mich etwa nicht nachahmen?\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 22. Dezember 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #bfa03b;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eIch brach also von Nazareth auf, begleitet von St. Josef, und begab mich auf eine lange Reise \u00fcber die Berge, um in Jud\u00e4a Elisabeth zu besuchen, die in sp\u00e4tem Alter wunderbarerweise Mutter geworden war.<br \/>\nIch begab mich zu ihr, nicht einfach um sie zu besuchen, sondern weil ich brannte vor Verlangen, ihr Jesus zu bringen. Die F\u00fclle der Gnaden, des Lichtes, der Liebe, die ich in mir f\u00fchlte, trieb mich an, den Gesch\u00f6pfen das Leben meines Sohnes zu bringen, es zu vervielf\u00e4ltigen, zu verhundertfachen.<br \/>\nJa, meine Tochter, die Liebe einer Mutter, die ich f\u00fcr alle Menschen und f\u00fcr dich im Besonderen hatte, war so gro\u00df, dass ich ein gro\u00dfes Verlangen hatte, allen meinen teuren Jesus zu schenken, damit alle ihn besitzen und lieben k\u00f6nnten.<br \/>\nDas Recht als Mutter, das mir vom Fiat verliehen worden war, stattete mich mit solcher Macht aus, dass ich Jesus soviel Mal vermehren konnte, als es Gesch\u00f6pfe gab, die ihn empfangen wollen.<br \/>\nDas war das gr\u00f6\u00dfte Wunder, das ich vollbringen konnte: Jesus bereitzuhalten, um ihn jedem zu geben, der ihn begehrte. Wie war ich gl\u00fccklich!<br \/>\nWie sehr w\u00fcnschte ich, dass auch du, meine Tochter, wenn du zu den Menschen gehst und Besuche machst, immer die Tr\u00e4gerin Jesu seiest, f\u00e4hig, ihn bekannt zu ma-chen und voll Verlangen, dass er geliebt werde.<br \/>\nNach einigen Tagen der Reise kamen wir schlie\u00dflich in Jud\u00e4a an, und eilig begab ich mich zum Haus Elisabeths. Sie kam mir freudig entgegen. Beim Gru\u00df, den ich ihr entbot, geschahen wunderbare Dinge.<br \/>\nMein kleiner Jesus jubelte auf in meinem Scho\u00df und \u00fcberflutete mit den Strahlen der Gottheit den kleinen Johannes im Scho\u00df seiner Mutter, heiligte ihn, verlieh ihm den Gebrauch der Vernunft und lie\u00df ihn erkennen, dass er der Sohn Gottes war.<br \/>\nDa fuhr Johannes so stark auf vor Liebe und Freude, dass Elisabeth ersch\u00fcttert wurde. Auch sie wurde vom Licht der Gottheit meines Sohnes getroffen und erkannte, dass ich Muttergottes geworden war, und zitternd vor Dankbarkeit rief sie in bewegter Liebe aus. \u201eWoher kommt mir die Ehre, dass die Mutter des Herrn zu mir kommt?\u201c<br \/>\nIch leugnete nicht dieses erhabene Geheimnis, sondern bekr\u00e4ftigte es dem\u00fctig. Ich lobpries Gott mit dem Gesang des Magnifikat, jenem erhabenen Hymnus, mit dem die Kirche mich fortw\u00e4hrend ehrt, wo ich bekundete, dass der Herr Gro\u00dfes an mir, seiner Magd, getan hatte, und deshalb mich alle Geschlechter seligpreisen w\u00fcrden.<br \/>\nMeine Tochter, ich war wie vernichtet vom Wunsche, meine Liebesflammen, die mich verzehrten, mitzuteilen und mein Geheimnis Elisabeth anzuvertrauen, die eben-falls den Messias auf die Erde herbeisehnte.<br \/>\nDas Geheimnis ist ein Bed\u00fcrfnis der Herzen, das sich unwiderstehlich den Personen enth\u00fcllt, die einander verstehen. Wer k\u00f6nnte dir je schildern, wieviel Segen mein Besuch Elisabeth, Johannes und dem ganzen Haus gebracht hat?<br \/>\nAlle wurden geheiligt, sie blieben voll Heiterkeit, erfuhren ungew\u00f6hnliche Freuden, verstanden unerh\u00f6rte Dinge; besonders Johannes empfing alle n\u00f6tigen Gnaden, um sich auf das Amt des Vorl\u00e4ufers meines Sohnes vorzubereiten.<br \/>\nMeine liebste Tochter, der G\u00f6ttliche Wille tut gro\u00dfe und unerh\u00f6rte Dinge, wo immer er regiert. Wenn ich also so viele Wunder wirkte, so deshalb, weil er seinen k\u00f6-niglichen Platz in mir innehatte.<br \/>\nWenn auch du den G\u00f6ttlichen Willen in deiner Seele herrschen l\u00e4sst, so wirst auch du Jesus den Menschen bringen k\u00f6nnen und das unwiderstehliche Verlangen f\u00fch-len, ihn allen zu geben.\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: Erste Betrachtung)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #bfa03b;\">\u201eUnd Johannes lebte in der W\u00fcste bis zu dem Tag, an dem er den Auftrag erhielt, in Israel aufzutreten\u201c (Lk 1,80)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach f\u00fchlte ich mich au\u00dferhalb meiner selbst, zusammen mit Jesus. Dort waren viele Leute, manche strebten nach Reichtum, manche nach Ehre oder Ruhm, und manche sogar nach Heiligkeit und nach vielen anderen Dingen \u2013 doch nicht f\u00fcr Gott, sondern eher, um von den Gesch\u00f6pfen als jemand besonderer angesehen zu werden.<br \/>\nJesus wandte sich zu ihnen, sch\u00fcttelte den Kopf und sagte: \u201eT\u00f6richte, die ihr seid \u2013 ihr bereitet das Netz, um euch selbst darin zu verstricken.\u201c<br \/>\nDann wandte Er sich zu mir und sagte: \u201eMeine Tochter, deshalb ist das erste, was ich dir empfehle, die Losl\u00f6sung von allen Dingen, und sogar von sich selbst.<br \/>\nWenn die Seele sich von allem losgel\u00f6st hat, muss sie sich nicht Gewalt antun, um allen irdischen Dingen, welche die Seele von sich aus umgeben, ferne zu bleiben.<br \/>\nDa sich diese [Dinge] nicht beachtet, ja sogar verachtet sehen, sagen sie ihr Adieu und verlassen sie, ohne sie noch weiter zu bel\u00e4stigen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 2; 23. Mai 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #bfa03b;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wenn die Seele von allem losgesch\u00e4lt ist, findet sie in allen Dingen Gott.<br \/>\nSie findet Ihn in sich selbst, sie findet Ihn au\u00dferhalb ihrer selbst, sie findet Ihn in den Gesch\u00f6pfen. So kann man sagen, dass sich f\u00fcr die Seele, die ganz losgesch\u00e4lt ist, alle Dinge in Gott verwandeln.<br \/>\nJa, sie findet Ihn nicht nur, sondern betrachtet Ihn, f\u00fchlt Ihn, umarmt Ihn; und da sie Ihn in allem findet, sind alle Dinge f\u00fcr sie eine Gelegenheit, Ihn anzubeten, zu Ihm zu beten, Ihm zu danken, sich Ihm noch vertrauter zu n\u00e4hern.<br \/>\nAu\u00dferdem sind deine Klagen wegen meiner Beraubungen nicht ganz begr\u00fcndet. Wenn du Mich in deinem Inneren f\u00fchlst, ist das ein Zeichen, dass Ich nicht nur au\u00dferhalb von dir bin, sondern auch in dir, wie in meinem eigenen Mittelpunkt.\u201c\u2026. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 28. Juli 1904)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-53206","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53206","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53206"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53206\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53206"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53206"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53206"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}