{"id":53253,"date":"2024-06-29T13:00:01","date_gmt":"2024-06-29T11:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/13-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-521-43-2\/"},"modified":"2024-06-26T22:33:51","modified_gmt":"2024-06-26T20:33:51","slug":"13-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-521-43","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/13-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-521-43\/","title":{"rendered":"13. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Mk 5,21-43)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->21In jener Zeit fuhr Jesus im Boot ans andere Ufer hin\u00fcber, und eine gro\u00dfe Menschenmenge versammelte sich um ihn. W\u00e4hrend er noch am See war, 22kam ein Synagogenvorsteher namens Ja\u00efrus zu ihm. Als er Jesus sah, fiel er ihm zu F\u00fc\u00dfen 23und flehte ihn um Hilfe an; er sagte: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die H\u00e4nde auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt.<br \/>\n24Da ging Jesus mit ihm. Viele Menschen folgten ihm und dr\u00e4ngten sich um ihn. 25Darunter war eine Frau, die schon zw\u00f6lf Jahre an Blutungen litt. 26Sie war von vielen \u00c4rzten behandelt worden und hatte dabei sehr zu leiden; ihr ganzes Verm\u00f6gen hatte sie ausgegeben, aber es hatte ihr nichts genutzt, sondern ihr Zustand war immer schlimmer geworden. 27Sie hatte von Jesus geh\u00f6rt. Nun dr\u00e4ngte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und ber\u00fchrte sein Gewand.<br \/>\n28Denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand ber\u00fchre, werde ich geheilt. 29Sofort h\u00f6rte die Blutung auf, und sie sp\u00fcrte deutlich, dass sie von ihrem Leiden geheilt war.<br \/>\n30Im selben Augenblick f\u00fchlte Jesus, dass eine Kraft von ihm ausstr\u00f6mte, und er wandte sich in dem Gedr\u00e4nge um und fragte: Wer hat mein Gewand ber\u00fchrt? 31Seine J\u00fcnger sagten zu ihm: Du siehst doch, wie sich die Leute um dich dr\u00e4ngen, und da fragst du: Wer hat mich ber\u00fchrt?<br \/>\n32Er blickte umher, um zu sehen, wer es getan hatte. 33Da kam die Frau, zitternd vor Furcht, weil sie wusste, was mit ihr geschehen war; sie fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. 34Er aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein. 35W\u00e4hrend Jesus noch redete, kamen Leute, die zum Haus des Synagogenvorstehers geh\u00f6rten, und sagten zu Ja\u00efrus: Deine Tochter ist gestorben. Warum bem\u00fchst du den Meister noch l\u00e4nger?<br \/>\n36Jesus, der diese Worte geh\u00f6rt hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Sei ohne Furcht; glaube nur! 37Und er lie\u00df keinen mitkommen au\u00dfer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus.<br \/>\n38Sie gingen zum Haus des Synagogenvorstehers. Als Jesus den L\u00e4rm bemerkte und h\u00f6rte, wie die Leute laut weinten und jammerten, 39trat er ein und sagte zu ihnen: Warum schreit und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, es schl\u00e4ft nur.<br \/>\n40Da lachten sie ihn aus. Er aber schickte alle hinaus und nahm au\u00dfer seinen Begleitern nur die Eltern mit in den Raum, in dem das Kind lag. 41Er fasste das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talita kum!, das hei\u00dft \u00fcbersetzt: M\u00e4dchen, ich sage dir, steh auf!<br \/>\n42Sofort stand das M\u00e4dchen auf und ging umher. Es war zw\u00f6lf Jahre alt. Die Leute gerieten au\u00dfer sich vor Entsetzen. 43Doch er sch\u00e4rfte ihnen ein, niemand d\u00fcrfe etwas davon erfahren; dann sagte er, man solle dem M\u00e4dchen etwas zu essen geben.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eKomm und leg ihr die H\u00e4nde auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt\u201c (Mk 5, 23)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDas ist es, was Ich will: deine Vernichtung. Und je mehr Ich zu dir von meinem Willen spreche, erschafft mein Wort, da es sch\u00f6pferisch ist, meinen Willen in dem deinen, und der deine bleibt angesichts der Macht des Meinigen vernichtet und aufgel\u00f6st, deshalb deine Vernichtung.<br \/>\nWisse, dass dein Wille sich in Meinem aufl\u00f6sen muss, wie der Schnee unter den Strahlen einer brennenden Sonne zunichte wird. Nun, du musst wissen, je gr\u00f6\u00dfer das Werk ist, das Ich tun will, umso mehr Vorbereitungen sind n\u00f6tig.<br \/>\nWie viele Prophezeiungen, wie viele Vorbereitungen, wie viele Jahrhunderte sind nicht meiner Erl\u00f6sung vorausgegangen? Wie viele Symbole und Zeichen haben nicht die Empf\u00e4ngnis meiner Himmlischen Mutter vorweggenommen?<br \/>\nNach vollbrachter Erl\u00f6sung nun musste Ich den Menschen in den G\u00fctern der Erl\u00f6sung festigen, und daf\u00fcr w\u00e4hlte Ich die Apostel aus als Best\u00e4rker der Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung, die mit den Sakramenten den verlorenen Menschen aufsuchen und ihn in Sicherheit bringen sollten. Deshalb ist die Erl\u00f6sung Rettung, es bedeutet, den Menschen vor jedem Abgrund zu retten.<br \/>\nAus diesem Grund habe Ich dir ein anderes Mal gesagt, dass es etwas Gr\u00f6\u00dferes als selbst die Erl\u00f6sung ist, die Seele in meinem Willen leben zu lassen: Denn sich zu retten, indem man ein mittelm\u00e4\u00dfiges Leben f\u00fchrt, bald f\u00e4llt und bald wieder aufsteht, ist nicht so schwierig, und dies hat meine Erl\u00f6sung erfleht, denn Ich wollte den Menschen um jeden Preis retten. Dies habe Ich meinen Aposteln als Schatzwaltern der Erl\u00f6sungsfr\u00fcchte anvertraut.<br \/>\nDa Ich also noch das Geringere tun musste, bewahrte Ich das Gr\u00f6\u00dfere f\u00fcr sp\u00e4ter auf, und behielt Mir andere Epochen vor zur Vollendung meiner hohen Pl\u00e4ne.<br \/>\nNun, das Leben in meinem Willen ist nicht nur Rettung, sondern es ist Heiligkeit, die sich \u00fcber alle anderen Arten von Heiligkeit erheben muss, welche den Stempel der Heiligkeit ihres Sch\u00f6pfers tragen muss.<br \/>\nDeshalb mussten zuerst die geringeren Heiligkeiten einander folgen, wie ein Gefolge, Tr\u00e4ger, Boten und Vorbereiter dieser Heiligkeit, die ganz g\u00f6ttlich ist.<br \/>\nUnd wie Ich bei der Erl\u00f6sung meine unvergleichliche Mutter als Verbindungsglied mit Mir erw\u00e4hlte, von dem alle Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung herabsteigen sollten, so w\u00e4hlte Ich dich als Verbindungsring, aus dem die Heiligkeit des Lebens in meinem Willen ihren Anfang nehmen sollte.<br \/>\nUnd da sie aus meinem Willen hervorgegangen ist, um Mir die vollst\u00e4ndige Glorie des Zweckes zu bringen, f\u00fcr den der Mensch erschaffen wurde, muss er auf demselben Weg meines Willens zur\u00fcckkehren, um zu seinem Sch\u00f6pfer heimzukehren.<br \/>\nWas wunderst du dich also? Das sind seit Ewigkeit festgesetzte Dinge, und niemand wird es zuwege bringen, dass Ich davon abr\u00fccke (wird imstande sein, sie zu verschieben).<br \/>\nUnd da diese Angelegenheit gro\u00df ist \u2013 es geht um die Errichtung meines Reiches in der Seele auch auf Erden \u2013 ging Ich vor wie ein K\u00f6nig, der ein Reich in Besitz nehmen soll: Er geht nicht als Erster hin, sondern l\u00e4sst zuerst seinen K\u00f6nigspalast vorbereiten, dann schickt er seine Soldaten, um das Reich zu bereiten und die V\u00f6lker als seine Untertanen zu disponieren. Dann folgen die Ehrengarden und die Minister, und der Letzte ist der K\u00f6nig: das ist ehrenvoll f\u00fcr einen K\u00f6nig.<br \/>\nSo tat Ich es: Ich lie\u00df meinen Palast bereiten, welcher die Kirche ist; die Soldaten waren die Heiligen, um Mich bei den V\u00f6lkern bekannt zu machen; dann folgten die Heiligen, die Wunder s\u00e4ten, als meine vertrautesten Minister; und nun komme Ich als K\u00f6nig, um zu herrschen, deshalb musste Ich eine Seele ausw\u00e4hlen, wo Ich meine erste Wohnst\u00e4tte errichten sollte, und dieses Reich meines Willens gr\u00fcnden.<br \/>\nLass Mich deshalb herrschen und gib Mir volle Freiheit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 3. Dezember 1921)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIm selben Augenblick f\u00fchlte Jesus, dass eine Kraft von ihm ausstr\u00f6mte\u2026\u201c. (Mk 5, 30)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte \u00fcber die vielen Wahrheiten nach, die mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus mir \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen geoffenbart hatte: wie viele \u00fcberraschte, freudige, bewegte Gedanken \u00fcber diese Wahrheiten kamen mir in den Sinn!<br \/>\nDiese Wahrheiten schienen ganz geordnet vom Himmel herabzusteigen, damit sie die Erde f\u00fcllen und in sich selbst Wege bahnen, damit wir, die Menschen, wieder in diese Wahrheiten eindringen; sodann bilden sie gleichsam eine Mauer um die Seelen, damit ihnen keine entkomme. Als mein Jesus vom Himmel meine kleine Seele besuchte, sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eKleine Tochter meines Willens, wisse, dass jede Wahrheit, die Ich \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen offenbarte, nichts als eine weitere Ann\u00e4herung an die Gesch\u00f6pfe war. Als unser H\u00f6chstes Sein sprach, tat Es einen neuen Schritt auf sie zu, stellte ihnen ein weiteres G\u00f6ttliches Teilchen (Partikel) zur Verf\u00fcgung und schmiedete neue Bande der Einheit und Liebe.<br \/>\nUnser Wort ist stets ein Spr\u00f6ssling von Uns; Wir senden Unser WORT (Verbum, die zweite G\u00f6ttliche Person) vom Himmel her auf die Suche nach dem Menschen, nach dem Wir Uns sehnten. Und Wir, die Heiligste Dreifaltigkeit, gehen, angezogen von der Macht des WORTES, Das ja nicht von Uns getrennt werden kann, diesem Wort nach und n\u00e4hern Uns Schritt f\u00fcr Schritt dem Ziel, wo unser Wort hingelangt.<br \/>\nNun sollst du dies wissen: wenn Wir beschlie\u00dfen, eine Wahrheit durch unser Wort zu offenbaren, dann nimmt, da diese aus Uns hervorgebrachte Wahrheit ja ein Teil von Uns selbst ist, unser H\u00f6chstes Wesen ein ungew\u00f6hnliches Aussehen an.<br \/>\nEine neue Freude erf\u00fcllt Uns, und eine Kraft geht von Uns aus, die neue Seligkeiten mitteilt. Der ganze Himmel ahnt bereits aufgrund unseres ungew\u00f6hnlichen Anblickes, dass Wir ein Wort der Wahrheit aus Uns hervorbringen m\u00f6chten; denn die Ersten, die diese Wahrheiten feiern, sind Wir, die Drei G\u00f6ttlichen Personen, und dann der ganze Himmel zugleich mit Uns.<br \/>\nEs sind ja die Gaben des gro\u00dfen K\u00f6nigs, der alles zu bewegen und zu erf\u00fcllen versteht. Es ist unser Wort, das schaffen, beleben und umwandeln kann; und das manchmal \u00fcberw\u00e4ltigt, zermalmt und alles in St\u00fccke schl\u00e4gt und \u00fcber den Tr\u00fcmmern das Leben unseres Wortes aufgehen l\u00e4sst und dort die sch\u00f6nsten Dinge, die neue Sch\u00f6pfung, die pr\u00e4chtigen Werke schafft, sodass Himmel und Erde staunen.<br \/>\nWas kann ein Fiat von Uns nicht alles tun? Es vermag alles! Und was wird die Kette unserer vielen Fiat nicht alles bewirken? Unser, in ein Wort der Wahrheit umgewandeltes Fiat, ist unbesiegbar, unvergleichlich m\u00e4chtig, unersch\u00fctterlich fest in jenem Guten, das Es in der Macht meines sprechenden Fiat schaffen m\u00f6chte.<br \/>\nDu willst die gro\u00dfe Gabe und die erhabene Wohltat nicht begreifen, die ein einziges Wort der g\u00f6ttlichen Wahrheit von Mir in sich birgt; doch du wirst es mit der Zeit verstehen, wenn du die Taten und Werke siehst, die meine Wahrheiten hervorgebracht haben.<br \/>\nMeine Wahrheiten haben n\u00e4mlich nicht nur die Macht, unser G\u00f6ttliches Sein nach sich zu ziehen und Uns auf die Gesch\u00f6pfe zugehen zu lassen \u2013 und oft bewirken sie sogar, dass Wir Uns ihnen quasi im Eilschritt ann\u00e4hern \u2013 sondern sie schenken den Seelen auch die Gnade, dass sie Schritte tun und Dem entgegeneilen, Der ihnen schon entgegengeht, um ihnen das gro\u00dfe Gut zu geben, das unser Fiat ausgesprochen [und dadurch gewirkt] hat.<br \/>\nSo machtvoll agieren also unsere Wahrheiten, wenn sie aus unserem G\u00f6ttlichen Sein hervorstr\u00f6men. Wenn sie n\u00e4mlich hervorgehen, so deshalb, weil sie das Leben und das Gute, das sie besitzen, geben wollen und zugleich die Seelen disponieren m\u00f6chten, sich der Quelle zu n\u00e4hern, von der sie ausgegangen sind, um sie in das Gute dieser Wahrheit selbst umzuwandeln.<br \/>\nAlles kommt darauf an, ob Wir eine neue Wahrheit aus Uns hervorgehen lassen. Es besagt auch nichts, wenn Zeiten und Jahrhunderte vergehen, da diese Wahrheiten nicht nur mit Macht, sondern mit unbesiegter und G\u00f6ttlicher Geduld bewehrt sind und, unerm\u00fcdlich und unbeugsam, des Wartens nicht m\u00fcde werden.<br \/>\nZuerst m\u00fcssen sie das Gute und das Leben, das sie besitzen, ausspenden, und dann senden sie triumphierend und siegreich die eroberten Fr\u00fcchte in den Himmel zur\u00fcck. Meine Tochter, h\u00f6re daher meine Wahrheiten aufmerksam an.<br \/>\nZuerst musst du dir bewusstmachen, woher sie kommen, und wer sie dir darbietet, das Gute, das sie bewirken wollen und die Schritte der Ann\u00e4herung auf beiden Seiten. Ziehe sie auch nicht in Zweifel, weil du in der Welt [jetzt noch] nicht die Wirkungen, das Gute und das Leben siehst, das meine Wahrheiten besitzen.<br \/>\nDie Zeit wird alles regeln und kl\u00e4ren. Tue du einstweilen deinen Teil, an das \u00dcbrige wird dein Jesus denken. Zudem sollst du wissen, dass Wir Uns zuerst die St\u00fctze, den Platz, die Seele heranbilden, in die unsere Wahrheiten herabsteigen sollen, und danach beschlie\u00dfen Wir, sie aus unserem V\u00e4terlichen Scho\u00df hervorstr\u00f6men zu lassen.<br \/>\nIn der Tat, wenn Wir, das H\u00f6chste Sein, Wahrheiten aus Uns bekanntgeben, die sich dann in Werke f\u00fcr die Menschen verwandeln, lassen Wir diese Wahrheiten, die Wir hervorbringen, nicht in der Luft [aufgeh\u00e4ngt] und unt\u00e4tig; nein \u2013 unsere Weisheit kann n\u00e4mlich nie nutzlose Dinge tun.<br \/>\nWenn Wir sie hervorbringen, dann m\u00fcssen diese [Wahrheiten den Seelen auch] das Gute bringen, das sie in sich bergen. Daher ist eine St\u00fctze n\u00f6tig, wohin unsere G\u00fcte unsere Wahrheiten lenkt, damit diese sofort damit beginnen, das Gute, das sie besitzen, mitzuteilen und [die Seelen darin] umzuwandeln \u2013 wenn sie es am Anfang auch nur bei einer einzigen Seele tun m\u00f6gen.<br \/>\nDanach aber verbreiten sie sich so stark, dass sie Heere von Gesch\u00f6pfen bilden, die in den Wohltaten leben, die unsere Wahrheiten besitzen. Haben unsere Wahrheiten dann diese edlen Heere herangebildet, dann bringen sie diese (Heere) in ihrem Scho\u00df zu Uns in unsere Himmlische Heimat.<br \/>\nUnsere Wahrheiten sind die Eroberer, die den Himmel bev\u00f6lkern, als Boten die Erde durcheilen, den Samen auss\u00e4en, bearbeiten und einernten und triumphierend in den Himmel holen, wo er sicher ist. Sie sind unerm\u00fcdlich und halten nie inne, bis sie ihr Ziel erreicht haben.<br \/>\nSei daher aufmerksam und handle keinen Worten zuwider, welche dich dein Jesus gelehrt hat.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 31; 29. Januar 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEr aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein\u201c (Mk 5,34)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Nun, zum Glauben zur\u00fcckkehrend, sagte Jesus: \u201eUm zu empfangen, muss man glauben. Wie f\u00fcr das Haupt ohne das Augenlicht alles Finsternis und Verwirrung ist, sodass man beim Gehen einmal an dieser, dann an jener Stelle stolpern und schlie\u00dflich ganz fallen w\u00fcrde, so geht es der Seele ohne Glauben \u2013 sie tut nichts anderes als von Abgrund zu Abgrund zu st\u00fcrzen.<br \/>\nAber der Glaube dient der Seele als Sehverm\u00f6gen und als Licht, welches sie zum ewigen Leben f\u00fchrt. Nun, wovon wird dieses Licht des Glaubens gen\u00e4hrt? Von der Hoffnung. Und was ist die Substanz dieses Lichtes des Glaubens und dieser Nahrung der Hoffnung? Es ist die Liebe. Alle diese drei Tugenden sind so ineinander verflochten, dass keine ohne die andere bestehen kann.<br \/>\nTats\u00e4chlich, was w\u00fcrde dem Menschen der Glaube an die unermesslichen Reicht\u00fcmer des Glaubens n\u00fctzen, wenn er sie nicht f\u00fcr sich selbst erhoffen w\u00fcrde? Er w\u00fcrde sie wohl ansehen, aber mit einem gleichg\u00fcltigen Blick, weil er wei\u00df, dass sie nicht ihm geh\u00f6ren.<br \/>\nAber die Hoffnung verleiht dem Licht des Glaubens Fl\u00fcgel, und in der Hoffnung auf die Verdienste Jesu Christi betrachtet sie diese Sch\u00e4tze als die ihren, und beginnt sie zu lieben\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1; 227+228)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand; sobald ich meinen anbetungsw\u00fcrdigen Jesus sah, sprach ich zu Ihm: \u201eMein Herr und mein Gott.\u201c Er setzte fort: \u201eGott, Gott, Gott allein. Tochter, der Glaube l\u00e4sst Gott erkennen, aber das Vertrauen l\u00e4sst Ihn finden, so ist der Glaube ohne Vertrauen ein unfruchtbarer Glaube.<br \/>\nObwohl der Glaube unermessliche Reicht\u00fcmer besitzt, mit denen sich die Seele bereichern kann, bleibt sie immer arm, und es fehlt ihr alles, wenn sie kein Vertrauen hat.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 29. Juli 1904)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eJesus, der diese Worte geh\u00f6rt hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Sei ohne Furcht; glaube nur!\u201c (Mc 5,36)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach dachte ich mir, wie hart doch die Beraubung meines s\u00fc\u00dfen Jesus sei, man f\u00fchlt den wahren Tod der Seele. Es geschieht wie beim Leib, wenn die Seele sich von ihm trennt: w\u00e4hrend er [noch immer] dieselben Glieder besitzt, sind diese jedoch des Lebens entleert und reglos, ohne Bewegung und haben keinen Wert mehr.<br \/>\nSo scheint mir meine kleine Seele ohne Jesus zu sein. Sie besitzt dieselben F\u00e4higkeiten, aber ist des Lebens beraubt. Ist Jesus weggegangen, so ist das Leben, die Bewegung, die W\u00e4rme zu Ende, und somit ist die Pein qualvoll, unbeschreiblich und mit keinem anderen Schmerz vergleichbar.<br \/>\nAch, die Himmlische Mutter hat diese Pein nicht gelitten, denn ihre Heiligkeit machte Sie unzertrennlich von Jesus, und deshalb war Sie Seiner nie beraubt!\u201d<br \/>\nDoch w\u00e4hrend ich dies dachte, bewegte sich mein geliebter Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, du t\u00e4uschst dich. Wenn die Seele Meiner beraubt ist, so ist dies nicht Trennung, sondern Schmerz; du hast Recht, wenn du sagst, dass sie mehr als t\u00f6dlich ist, aber dieser Schmerz hat die Ei-genschaft, die unzertrennliche Einheit mit Mir nicht zu trennen, sondern mit noch st\u00e4rkeren und festeren Banden zu verbinden.<br \/>\nNicht nur das, sondern jedes Mal, wenn die Seele ohne ihre Schuld gleichsam Meiner beraubt ist, erstehe Ich f\u00fcr sie zu neuem Leben von Kenntnissen auf, indem Ich Mich noch mehr begreifen lasse, Ich gebe ihr neue Liebe, indem Ich sie noch mehr liebe, und neue Gnade, um sie zu bereichern und zu versch\u00f6nern.<br \/>\nSie ersteht zu neuem g\u00f6ttlichem Leben, zu neuer Liebe und zu neuer Sch\u00f6nheit, denn es ist gerecht, dass, wenn die Seele t\u00f6dliche Leiden erduldet, ihr Leben durch neues g\u00f6ttliches Leben ersetzt wird. W\u00e4re dies nicht so, so w\u00fcrde Ich mich von der Liebe des Gesch\u00f6pfes besiegen lassen, was nicht sein kann.<br \/>\nAu\u00dferdem stimmt es nicht, dass die H\u00f6chste K\u00f6nigin nie Meiner beraubt war \u2013 getrennt von Mir war Sie nie, jedoch auch beraubt, aber dies tat der Erhabenheit ihrer Heiligkeit keinen Abbruch, sondern mehrte sie noch.<br \/>\nWie oft belie\u00df Ich Sie im Zustand des reinen Glaubens, denn da Sie die K\u00f6nigin der Schmerzen und die Mutter aller Lebenden sein sollte, konnte Ihr die sch\u00f6nste Zierde und die strahlendste Perle nicht fehlen, die Ihr die Charakteristik der K\u00f6nigin der M\u00e4rtyrer und erhabenen Mutter aller Schmerzen verlieh.<br \/>\nDiese Pein, im reinen Glauben gelassen zu sein, disponierte Sie dazu, das Pfand meiner Lehren, den Schatz der Sakramente und aller G\u00fcter meiner Erl\u00f6sung zu empfangen. Da n\u00e4mlich meine Beraubung die gr\u00f6\u00dfte Pein ist, versetzt sie die Seele in den Umstand, dass sie die Schatzkammer der gr\u00f6\u00dften G\u00fcter ihres Sch\u00f6pfers, seiner h\u00f6chsten Erkenntnisse und Geheimnisse zu werden verdient.<br \/>\nWie oft habe Ich an dir nicht so gehandelt? Nach einer meiner Beraubungen tat Ich dir die h\u00f6chsten Kenntnisse \u00fcber meinen Willen kund und machte dich somit schlie\u00dflich zur Schatzwalterin, nicht nur seiner Kenntnisse, sondern meines Willens selbst.<br \/>\nUnd die H\u00f6chste K\u00f6nigin musste au\u00dferdem als Mutter alle Seelenzust\u00e4nde besitzen, daher auch den Zustand des reinen Glaubens, um ihren Kindern diesen unersch\u00fctterlichen Glauben geben zu k\u00f6nnen, der Blut und Leben hingeben l\u00e4sst, um den Glauben zu verteidigen und zu bezeugen.<br \/>\nWenn Sie diese Gabe des Glaubens nicht besessen h\u00e4tte, wie h\u00e4tte Sie diese ihren Kindern geben k\u00f6nnen?\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 22. August 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, hier unten ist alles verschleiert, sowohl in der \u00fcbernat\u00fcrlichen wie auch in der nat\u00fcrlichen Ordnung. Nur im Himmel sind die Dinge unverh\u00fcllt, da es in der Himmlischen Heimat keine Schleier gibt, sondern man sieht dort die Dinge, wie sie in sich selbst sind.<br \/>\nDer Verstand braucht sich dort oben daher nicht abm\u00fchen, um sie zu begreifen, da sie sich von selbst so zeigen, wie sie sind. Wenn es in der Wohnstatt der Seligen eine Arbeit gibt \u2013 wenn man sie wirklich Arbeit nennen kann \u2013 dann ist es diese, sich an den Dingen zu erfreuen und zu beseligen, die man unverh\u00fcllt sieht; hier unten ist es jedoch nicht so.<br \/>\nDa die menschliche Natur aus Geist und Leib besteht, hindert die H\u00fclle des K\u00f6rpers die Seele daran, meine Wahrheiten zu sehen. Die Sakramente und alles andere sind verh\u00fcllt, und sogar Ich selbst, das Wort des Vaters, hatte den Schleier meiner Menschheit.<br \/>\nAlle meine Worte und mein Evangelium gab Ich unter der Gestalt von Beispielen und Gleichnissen. Jeder konnte Mich verstehen, der sich Mir n\u00e4herte, um Mich mit gl\u00e4ubigem Herzen, mit Demut und dem Wunsch anzuh\u00f6ren, die Wahrheiten, die Ich ihnen mitteilte, kennenzulernen, um sie in die Tat umzusetzen.<br \/>\nIndem sie so handelten, zerrissen sie den Schleier, der meine Wahrheiten verbarg und entdeckten den darin verborgenen Schatz. Der Glaube, die Demut und der Wunsch nach der Erkenntnis meiner Wahrheiten war das Werk, das sie taten, wodurch sie den Schleier zerrissen und meine Wahrheiten entdeckten, wie sie in sich selbst sind.<br \/>\nSo blieben sie mit Mir und mit dem Gut verbunden, das meine Wahrheiten enthielten. Andere, die sich dieser Arbeit nicht unterzogen, erreichten zwar den Schleier meiner Wahrheiten, aber nicht die Frucht, die darin war: so gingen sie leer aus und verstanden \u00fcberhaupt nichts, kehrten Mir den R\u00fccken zu und verlie\u00dfen Mich.<br \/>\nSo sind auch meine Wahrheiten, die Ich dir mit so viel Liebe \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen offenbarte. Damit meine Wahrheiten wie unverh\u00fcllte Sonnen \u2013 wie sie wirklich sind \u2013 erstrahlen k\u00f6nnen, m\u00fcssen die Menschen ihre Arbeit tun und den Weg gehen, um sie zu erreichen \u2013 was der Glaube ist.<br \/>\nSie m\u00fcssen meine Wahrheiten ersehnen, sie kennen wollen, beten und ihren Verstand dem\u00fctigen, damit er den Schatz und das Leben meiner Wahrheiten aufnehmen kann. Dadurch werden sie die H\u00fclle zerrei\u00dfen und meine Wahrheiten finden \u2013 leuchtender als eine Sonne.<br \/>\nSonst bleiben sie blind, und Ich wiederhole das Wort des Evangeliums an sie: \u2018Ihr habt Augen und seht nicht, Ohren und h\u00f6rt nicht, eine Zunge und ihr seid stumm.\u2019 Siehst du, auch in der nat\u00fcrlichen Ordnung sind die Dinge verh\u00fcllt.<br \/>\nDie Fr\u00fcchte haben die H\u00fclle der Schale, aber wer hat das Gl\u00fcck, sie zu verkosten? Wer sich die M\u00fche macht, zu einem Baum zu gehen, die Frucht zu pfl\u00fccken und die Schale zu entfernen, die diese Frucht verbirgt: dieser verkostet die ersehnte Frucht und ern\u00e4hrt sich von ihr.<br \/>\nDieser liebt sie und macht aus der ersehnten Frucht seine Speise. Die Felder sind mit Stroh verdeckt. Wer empf\u00e4ngt das Gute, das unter den [Stroh]halmen verh\u00fcllt ist? Wer diese Halme entkleidet, kann die K\u00f6rner ernten, um das Brot f\u00fcr seine t\u00e4gliche Nahrung daraus zu bereiten.<br \/>\nMit einem Wort, alle Dinge hier unten sind mit einem Schleier verh\u00fcllt, damit der Mensch die Arbeit, den Willen und die Liebe aufbringe, die Dinge zu besitzen und zu verkosten.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 2. August 1930)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":80161,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-53253","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53253","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53253"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53253\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/80161"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53253"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53253"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53253"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}