{"id":53367,"date":"2024-07-06T13:00:02","date_gmt":"2024-07-06T11:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/13-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-61b-2-6\/"},"modified":"2024-07-02T16:25:57","modified_gmt":"2024-07-02T14:25:57","slug":"14-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-61b-2-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/14-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-61b-2-6\/","title":{"rendered":"14. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Mk 6,1b.2-6)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->1bIn jener Zeit kam Jesus in seine Heimatstadt; seine J\u00fcnger begleiteten ihn. 2Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuh\u00f6rten, staunten und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das f\u00fcr eine Weisheit, die ihm gegeben ist! Und was sind das f\u00fcr Wunder, die durch ihn geschehen!<br \/>\n3Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Ansto\u00df an ihm und lehnten ihn ab. 4Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie.<br \/>\n5Und er konnte dort kein Wunder tun; nur einigen Kranken legte er die H\u00e4nde auf und heilte sie. Und er wunderte sich \u00fcber ihren Unglauben. 6Jesus zog durch die benachbarten D\u00f6rfer und lehrte dort.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAm Sabbat lehrte er in der Synagoge\u201c (Mk 6, 2)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, alles, was meine Mutter und Ich bei der Erl\u00f6sung taten, bezweckte als erstes, dass mein FIAT auf Erden regieren m\u00f6ge. Es w\u00e4re weder w\u00fcrdig noch wahre Liebe gewesen, noch gro\u00dfer Edelmut, und noch viel weniger das Wirken eines Gottes, Der Ich war, wenn Ich in die Welt gekommen w\u00e4re und den Gesch\u00f6pfen nur das Geringere h\u00e4tte geben sollen und wollen, n\u00e4mlich die Mittel, um sich zu retten \u2013 und nicht das Gr\u00f6\u00dfere, was mein Wille war.<br \/>\nMein Wille enth\u00e4lt n\u00e4mlich nicht nur die Heilmittel, sondern alle m\u00f6glichen G\u00fcter, die es im Himmel und auf Erden gibt, und nicht nur die Rettung und die Heiligkeit, sondern dieselbe Heiligkeit, die die Seele zur Heiligkeit ihres Sch\u00f6pfers selbst erhebt.<br \/>\nO wenn du in jedes Gebet eindringen k\u00f6nntest, in jeden Akt, jedes Wort und Leid meiner unzertrennlichen Mutter, du w\u00fcrdest darin das FIAT finden, das Ich mit Seufzern ersehnte und erflehte.<br \/>\nWenn du in jeden Tropfen meines Blutes eindringen k\u00f6nntest, in jeden meiner Herzschl\u00e4ge, Atemz\u00fcge, Schritte, Werke, Schmerzen und Tr\u00e4nen, du w\u00fcrdest darin das FIAT finden, Das darin die Vorherrschaft hatte, und das Ich f\u00fcr die Seelen mit Seufzern ersehnte und erflehte.<br \/>\nDoch w\u00e4hrend das vorrangige Ziel [Gottes bei der Sch\u00f6pfung] das FIAT war, musste sich meine G\u00fcte zum nachrangigen Zweck [der Erl\u00f6sung] herablassen. Er musste es gleichsam wie ein Lehrer machen, der, w\u00e4hrend er die h\u00f6chsten Wissenschaften besitzt und edle und erhabene, seiner w\u00fcrdige Lehren geben k\u00f6nnte, sich dazu herablassen muss, Lektionen \u00fcber das ABC [in himmlischen Dingen] zu geben.<br \/>\nDa seine Sch\u00fcler quasi alle Analphabeten sind, kann er erst nach und nach zu seinem ersten Zweck gelangen, n\u00e4mlich die Lektionen der Wissenschaft, die er besitzt, zu erteilen, um weitere Lehrer aus ihnen zu machen, die eines solchen Meisters w\u00fcrdig sind.<br \/>\nWollte sich dieser Lehrmeister nicht herablassen, Lektionen auf niedrigerem Niveau zu geben, sondern h\u00e4tte gleich seine hohe Wissenschaft gelehrt, so h\u00e4tten die Sch\u00fcler, weil Analphabeten, ihn nicht verstanden und von so viel unbekannter Wissenschaft verwirrt, ihn verlassen.<br \/>\nUnd h\u00e4tte Ich Mich nicht zu meinen Sch\u00fclern herabgelassen, w\u00e4re es Mir wie einem armen Lehrer ergangen, dem die Genugtuung versagt geblieben w\u00e4re, den Sch\u00fclern die kleinen und gro\u00dfen Sch\u00e4tze seines eigenen Wissens weitergeben zu k\u00f6nnen.<br \/>\nNun, meine Tochter, als Ich auf die Erde kam, waren die Menschen alle Analphabeten bez\u00fcglich der Dinge des Himmels. Wenn Ich zu ihnen vom FIAT sprechen h\u00e4tte wollen und vom wahren Leben in Ihm, w\u00e4ren sie unf\u00e4hig gewesen, dies zu verstehen.<br \/>\nDa die Mehrzahl von ihnen verkr\u00fcppelt, blind und krank waren und nicht wussten, wie sie sich Mir n\u00e4hern sollten, musste Ich Mich durch den Schleier meiner Menschheit herablassen, welche jenes FIAT verh\u00fcllte, das Ich ihnen schlie\u00dflich geben wollte.<br \/>\nIch musste Mich mit ihnen verbr\u00fcdern und mit allen verbinden, um die ersten Grundlagen, das ABC des H\u00f6chsten FIAT lehren zu k\u00f6nnen. Und alles, was Ich lehrte, tat und litt, diente keinem anderen Zweck, als den Weg, das Reich und die Herrschaft meines Willens vorzubereiten.<br \/>\nDies ist die gewohnte Vorgehensweise bei unseren Werken, die geringeren Dinge als vorbereitenden Akt f\u00fcr die gr\u00f6\u00dferen Dinge zu tun. Habe Ich es bei dir nicht genauso gemacht?<br \/>\nZu Beginn habe Ich sicher nicht mit dir \u00fcber das H\u00f6chste FIAT gesprochen, noch von der H\u00f6he der Heiligkeit, die Ich dich in meinem Willen erreichen lassen wollte. Ich habe dir auch kein W\u00f6rtchen gesagt \u00fcber die gr\u00f6\u00dfere Sendung, zu der Ich dich berief, sondern behandelte dich wie ein kleines Kind, das den Gehorsam, die Liebe zum Leiden, die Lossch\u00e4lung von allen, den Tod des eigenen Ich zu lehren Mir gefiel.<br \/>\nUnd als du dich darauf eingelassen hast, freute Ich Mich, denn Ich sah in dir den Platz vorbereitet, wo Ich mein FIAT und die erhabenen Lehren, die meinen Willen betrafen, hinterlegen konnte\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 28. M\u00e4rz 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eNun sollst du wissen, als Ich auf die Erde kam, war es zu dem Zweck, um meine himmlische Lehre zu offenbaren und meine Menschheit bekannt zu machen, meine Heimat, die Ordnung, den die Gesch\u00f6pfe einschlagen mussten, um zum Himmel zu gelangen, mit einem Wort: das Evangelium.<br \/>\nAber \u00fcber meinen Willen sagte Ich fast nichts oder nur ganz wenig. Ich ging dar\u00fcber hinweg und machte nur begreiflich, dass das, was Mir am meisten am Herzen lag, der Wille meines Vaters war.<br \/>\n\u00dcber seine Vorz\u00fcge, seine Erhabenheit und Gr\u00f6\u00dfe, \u00fcber die gro\u00dfen Wohltaten, die das Gesch\u00f6pf empf\u00e4ngt, wenn es in meinem Willen lebt, sagte Ich fast nichts, weil die Gesch\u00f6pfe, die noch zu sehr &#8218;Kinder&#8216; in himmlischen Dingen waren, nichts verstanden h\u00e4tten; Ich lehrte sie nur zu beten: &#8222;Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden&#8220;, damit sie sich bereitmachen sollten, diesen meinen Willen kennen zu lernen, um Ihn zu lieben und folglich die G\u00fcter zu erhalten, die Er einschlie\u00dft.<br \/>\nNun, das, was Ich damals tun sollte, die Lehren, die Ich allen \u00fcber meinen Willen geben sollte, habe Ich dir geschenkt; sie jetzt bekannt zu machen, ist also nichts anderes als das zu ersetzen, was Ich tun sollte, als Ich auf Erden weilte, als Vollendung meines Kommens. Willst du also nicht, dass Ich den Endzweck meines Kommens auf die Erde erreiche?<br \/>\nLass Mich also machen, Ich werde \u00fcber alles wachen, alles anordnen, und du folge Mir nach und bleibe in Frieden.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 2. Juni 1921)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eUnd die vielen Menschen, die ihm zuh\u00f6rten, staunten und sagten: Woher hat er das alles?\u201c (Mk 6, 2)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eWenn du w\u00fcsstest, was eine gr\u00f6\u00dfere Erkenntnis meines Willens bedeutet, was es hei\u00dft, einen weiteren Akt in Ihm zu tun, sich in diesem meinem erkannten Willen zu halten und in Ihm zu handeln, in Dem das [menschliche] Gesch\u00f6pf gebildet wird und somit die Aufgabe, die Sch\u00f6nheit und Erhabenheit jeden Gesch\u00f6pfs, o \u2013 um wie viel mehr w\u00fcrdest du die verschiedenen Kenntnisse sch\u00e4tzen, die Ich dir \u00fcber meinen Willen geoffenbart habe!<br \/>\nEine zus\u00e4tzliche Kenntnis \u00fcber meinen Willen erhebt die Seele zu solch erhabener H\u00f6he, dass selbst die Engel erstaunt und hingerissen sind und Mir ununterbrochen bekennen: \u201eHeilig, heilig, heilig.\u201c<br \/>\nMein Wille manifestiert sich und ruft die Dinge aus dem Nichts, indem Er Wesen schafft; Er gibt sich der Seele kund und schm\u00fcckt sie [zugleich], Er offenbart sich und erhebt sie noch h\u00f6her, Er teilt sich ihr mit und vermehrt das Leben Gottes in ihr, Er tut sich kund und wirkt in ihr neue und nie gekannte Wunder.<br \/>\nSo kannst du aus dem Vielen, das Ich dir \u00fcber meinen Willen geoffenbart habe, begreifen, was Ich aus dir machen m\u00f6chte und wie sehr Ich dich liebe, und dass dein Leben eine Kette von st\u00e4ndigen, in meinem Willen vollbrachten Akten sein soll\u201c&#8230; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 30. Oktober 1924)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, meine Worte sind voll von Wahrheit und Licht, und sie tragen das Wesen und die Kraft in sich, die Seele in die Wahrheit selbst, in das Licht selbst und in das Gut selbst umzuwandeln, das sie enthalten, auf eine Art, dass die Seele nicht nur die Wahrheit erkennt, sondern in sich die Substanz des Wirkens gem\u00e4\u00df der erkannten Wahrheit f\u00fchlt.<br \/>\nAu\u00dferdem sind meine Wahrheiten voller Sch\u00f6nheit und Anziehungskraft, sodass die Seele, von ihrer Sch\u00f6nheit eingenommen, sich von ihnen hinrei\u00dfen l\u00e4sst. In Mir ist alles Ordnung und Harmonie und Sch\u00f6nheit.<br \/>\nSchau, Ich schuf den Himmel. Er allein h\u00e4tte Mir gen\u00fcgen k\u00f6nnen \u2013 doch nein, Ich wollte ihn mit Sternen zieren, ihn gleichsam mit Sch\u00f6nheit \u00fcbers\u00e4en, damit das menschliche Auge die Werke seines Sch\u00f6pfers mehr genie\u00dfen k\u00f6nne.<br \/>\nIch schuf die Erde und schm\u00fcckte sie mit vielen Pflanzen und Blumen; kein Ding erschuf Ich, das nicht seine Zierde h\u00e4tte. Und wenn das in der Ordnung der geschaffenen Dinge zutrifft, so noch viel mehr bez\u00fcglich meiner Wahrheiten, die ihren Sitz in meiner Gottheit haben.<br \/>\nW\u00e4hrend es scheint, dass sie die Seele erreichen, sind sie wie Sonnenstrahlen, welche die Erde erreichen und erw\u00e4rmen, doch ohne sich aus der Mitte der Sonne zu entfernen.<br \/>\nUnd die Seele bleibt so verliebt in meine Wahrheiten, dass es ihr fast unm\u00f6glich scheint, auch um den Preis des Lebens, die Wahrheit, die sie erkannt hat, nicht in die Tat umzusetzen.<br \/>\nWenn es hingegen der Feind ist, oder Spekulationen der Phantasie, die von Wahrheit reden wollen, bringen sie weder Licht mit sich, noch Substanz, noch Sch\u00f6nheit, noch Anziehungskraft; es sind leere, leblose Wahrheiten, und die Seele f\u00fchlt nicht die Gnade, sich zu opfern, um sie in die Tat umzusetzen, deshalb sind die Wahrheiten, die dein Jesus dir sagt, voll von Leben und von all dem, was meine Wahrheiten enthalten.<br \/>\nWarum zweifelst du daran?\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 14; 7. M\u00e4rz 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIst das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Ansto\u00df an ihm und lehnten ihn ab\u201c (Mk 6,3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war sehr betr\u00fcbt wegen der Entbehrungen meines s\u00fc\u00dfen Jesus, da kam Er von hinten zu meinen Schultern, streckte die Hand zu meinem Mund aus, entfernte die Bettt\u00fccher, die in meiner N\u00e4he waren und mich so am freien Atmen hinderten und sprach dann zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, wer meinen Willen tut, der ist mein Atem, und da mein Atem den Atem aller Gesch\u00f6pfe in sich einschlie\u00dft, verleihe Ich vom Inneren der Seele aus, die meinen Willen tut, allen den Atem. Dies ist der Grund, warum Ich dir das Leintuch weggenommen habe, weil auch Ich meine Atmung behindert f\u00fchlte.&#8220;<br \/>\nDarauf ich: &#8222;Ach, Jesus, was sagst Du? Mir kommt es eher vor, als h\u00e4ttest Du mich verlassen und alle Verhei\u00dfungen vergessen, die Du mir gemacht hast.&#8220;<br \/>\nUnd Er: &#8222;Meine Tochter, sag nicht so etwas zu Mir, denn du beleidigst Mich und zwingst Mich, dich wahrhaft kosten zu lassen, was es hei\u00dft, dich zu verlassen.&#8220;<br \/>\nDann f\u00fcgte Er mit ganz z\u00e4rtlicher Miene hinzu: &#8222;Wer meinen Willen tut, der repr\u00e4sentiert anschaulich den Zeitabschnitt meines Lebens auf Erden, in der Ich nach au\u00dfen hin wie ein Mensch erschien, und zur gleichen Zeit stets der viel geliebte Sohn meines teuren Vaters war.<br \/>\nSo hat die Seele, die meinen Willen tut, nach au\u00dfen hin die H\u00fclle der Menschheit, aber im Inneren befindet sich meine Person darin, unzertrennlich wie Ich in der Liebe und im Willen der Heiligsten Dreifaltigkeit.<br \/>\nSo spricht die Gottheit: &#8222;Dies ist eine andere (weitere) Tochter, die Wir auf Erden haben; aus Liebe zu ihr erhalten Wir die Erde, weil sie in allem unsere Stelle vertritt.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 2. April 1913)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 Wenn n\u00e4mlich kein volles Vertrauen zwischen Mir und der Seele vorhanden ist, kann sie nicht zum Leben in meinem G\u00f6ttlichen Willen erhoben werden.<br \/>\nDas Misstrauen stellt der Einheit zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf stets ein Hindernis entgegen, es hemmt den Aufschwung zu Dem, der es so sehr liebt, und l\u00e4sst die Seele nahe am Boden leben.<br \/>\nUnd wenn sie auch nicht [durch die S\u00fcnde] f\u00e4llt, bewirkt der Mangel an Vertrauen, dass die Seele ihre Leidenschaft lebhaft sp\u00fcrt; zumal der Mangel an Vertrautheit der kritische Punkt im Lauf der Jahrhunderte war und zuweilen auch gute Seelen deswegen vom Weg der Tugend abgehalten wurden.<br \/>\nUm diese, vom schlechten Geist des Mangels an Vertrauen hervorgerufene Lethargie wegzunehmen, wollte Ich Mich dir gegen\u00fcber ganz voller Liebe und von gr\u00f6\u00dferer Vertrautheit als zwischen Vater und Tochter zeigen.<br \/>\nSo sollte Ich nicht nur dich, sondern auch alle anderen zum Leben als Kinder zur\u00fcckrufen, die in meinen Armen gewiegt werden. Ich habe es verkostet \u2013 und auch du \u2013 wie sch\u00f6n es ist, wenn das Gesch\u00f6pf ganz Liebe und Vertrauen zu Mir ist.<br \/>\nIch kann ihm geben, was Ich will, und es hat keine Angst zu erhalten, was es will. Sobald das wahre Vertrauen zwischen Mir und dem Gesch\u00f6pf in die richtige Ordnung gebracht worden ist, ist das gr\u00f6\u00dfte Hindernis f\u00fcr die Herrschaft meines G\u00f6ttlichen Willens in seiner Seele beseitigt.<br \/>\nIch wei\u00df daher, meine Tochter, worauf meine Pl\u00e4ne abzielen, wozu sie n\u00fctzlich sind, was Ich tue, und kenne all das Gro\u00dfe und Sch\u00f6ne, wenn Ich ein Gesch\u00f6pf auserw\u00e4hle. Aber sie, was wissen sie schon? Als Fazit m\u00fcssen sie mein Werk stets kritisieren.<br \/>\nSogar mein kurzes Leben hier unten blieb nicht von Kritik verschont: als sich meine Heiligste Menschheit voller Liebe unter den Menschen bewegte, kritisierten sie dennoch, wenn Ich Mich den S\u00fcndern allzu sehr n\u00e4herte, meinen Umgang mit ihnen als ungeziemend.<br \/>\nIch lie\u00df sie reden, und ohne ihren Worten Gewicht beizumessen, setzte Ich Taten und kam den S\u00fcndern sogar noch mehr entgegen und liebte sie noch mehr, um sie zu meiner Liebe hinzuziehen.<br \/>\nAls Ich Wunder wirkte, hatten sie etwas auszusetzen, weil sie Mich f\u00fcr den Sohn des heiligen Josef hielten und meinten, dass der verhei\u00dfene Messias nicht von einem Handwerker abstammen k\u00f6nne. So s\u00e4ten sie st\u00e4ndig Zweifel an meiner G\u00f6ttlichen Person, sodass sie die Sonne meiner Menschheit gleichsam umw\u00f6lkten.<br \/>\nIch aber erweckte \u201ekleine Winde\u201c, welche diese Wolken aufl\u00f6sen sollten und erschien in noch strahlenderem Licht in ihrer Mitte, um den Zweck meines Kommens auf Erden, n\u00e4mlich die Erl\u00f6sung, zu vollenden\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 2. Juni 1930)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201cDa sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie\u201d (Mk 6,4)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich ganz vom Himmel und von der Erde verlassen; ich dachte daran, dass Jesus mir vor langer Zeit gesagt hatte, dass ich im harten Exil des Lebens leben sollte, als ob es hier niemanden mehr g\u00e4be als Jesus und mich. Alle sollten aus meinem Geist und meinem Herzen verschwinden.<br \/>\nNachdem mir nun alles entschwunden ist, und ich mich daran gew\u00f6hnt habe, allein mit Jesus zu leben, ist auch Er mir entflohen und l\u00e4sst mich im harten Zustand der Einsamkeit allein, uns\u00e4glicher Bitternis ausgeliefert.<br \/>\nO Gott, welche Pein! Hab Mitleid mit mir! Kehre zur\u00fcck zu jener, die das Bed\u00fcrfnis nach deinem Leben f\u00fchlt \u2013 mehr als nach dem eigenen Leben. Als ich nun dies und noch qualvollere Dinge erwog, was zu lang w\u00e4re, sie zu erw\u00e4hnen, bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Innern und sagte seufzend zu mir:<br \/>\n\u201eTochter meines H\u00f6chsten Willens, habe Mut in deiner Einsamkeit; dies dient meinem von den Gesch\u00f6pfen verlassenen Willen als Gesellschaft. Der Schmerz seiner Einsamkeit \u2013 o, um wie viel h\u00e4rter ist er als der deine! Mein Wille ist der Vater [und wie eine Mutter] f\u00fcr alle Willen der Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nEr verblieb als z\u00e4rtlichste Mutter im Mittelpunkt der Sch\u00f6pfung, um die menschlichen Willen zu geb\u00e4ren und sie ganz um sich zu scharen, sie auf seinem Scho\u00df aufzuziehen und mit der Milch seiner himmlischen Lehren zu n\u00e4hren, und sie zur \u00c4hnlichkeit mit Ihm heranwachsen zu lassen, indem Er ihnen die ganze Sch\u00f6pfung zur Unterhaltung schenkte.<br \/>\nUnd da mein Wille das Zentrum jedes geschaffenen Dinges ist, so w\u00fcrde Er, wo immer auch die Gesch\u00f6pfe hingingen, als der Mittelpunkt eines jeden Dinges ihnen mehr als eine liebevolle Mutter immer nahe sein, um es ihnen nie an seinen m\u00fctterlichen Sorgen fehlen zu lassen, und damit sie nicht von seinem Adel und seiner \u00c4hnlichkeit herabstiegen.<br \/>\nDoch, ach! Diese Kinder, diese menschlichen Willen, geboren von dieser Himmlischen Mutter, welche mein Wille ist, verachten und vernachl\u00e4ssigen all die m\u00fctterlichen Sorgen und seine Liebe, seine Z\u00e4rtlichkeit und Sorgfalt, und obwohl ihnen mein Wille nahe ist, sind sie dieser Mutter fern, viele kennen Sie nicht einmal, andere verachten und verspotten Sie. Arme Mutter, welche mein Wille ist!<br \/>\nMitten unter so vielen aus Ihr geborenen Kindern bleibt sie allein und verlassen, und w\u00e4hrend die Menschen alles von ihrem Eigentum nehmen, um zu leben, bedienen sie sich dessen, um an Un\u00e4hnlichkeit mit Ihr zuzunehmen und Sie zu beleidigen.<br \/>\nKann es einen gr\u00f6\u00dferen Schmerz geben f\u00fcr eine Mutter, als von den eigenen Kindern verlassen zu werden, von der Frucht ihres eigenen Scho\u00dfes nicht gekannt zu sein, die sich in Feinde verwandeln und jene beleidigen, die sie zur Welt gebracht hat? Deshalb ist der Schmerz der Einsamkeit meines Willens gro\u00df und unbegreiflich.<br \/>\nSo sei deine Einsamkeit die Gesellschaft dieser einsamen Mutter, die weint und ihre Kinder sucht: so viel sie auch weint, schreit und ihre Kinder mit der z\u00e4rtlichsten Stimme, mit den bittersten Tr\u00e4nen, den gl\u00fchendsten Seufzern und den donnerndsten Stimmen der Z\u00fcchtigungen ruft, diese ungezogenen Kinder bleiben dem Scho\u00df Jener fern, die sie gezeugt hat.<br \/>\nMeine Tochter, willst du nicht als wahre treue Tochter meines Willens an seinem Schmerz und seiner Einsamkeit teilnehmen?\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 18; 24. Januar 1926)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-53367","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53367","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53367"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53367\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53367"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53367"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53367"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}