{"id":53861,"date":"2024-07-27T13:00:37","date_gmt":"2024-07-27T11:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/17-sonntag-im-jahreskreis-b-joh-61-15\/"},"modified":"2024-07-24T16:12:29","modified_gmt":"2024-07-24T14:12:29","slug":"17-sonntag-im-jahreskreis-b-joh-61-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/17-sonntag-im-jahreskreis-b-joh-61-15\/","title":{"rendered":"17. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Joh 6,1-15)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->1In jener Zeit ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galil\u00e4a, der auch See von Tiberias hei\u00dft. 2Eine gro\u00dfe Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. 3Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen J\u00fcngern nieder. 4Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe.<br \/>\n5Als Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben? 6Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was er tun wollte. 7Philippus antwortete ihm: Brot f\u00fcr zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines St\u00fcck bekommen soll.<br \/>\n8Einer seiner J\u00fcnger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm: 9Hier ist ein kleiner Junge, der hat f\u00fcnf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das f\u00fcr so viele! 10Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort n\u00e4mlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa f\u00fcnftausend M\u00e4nner.<br \/>\n11Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, soviel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen. 12Als die Menge satt war, sagte er zu seinen J\u00fcngern: Sammelt die \u00fcbriggebliebenen Brotst\u00fccke, damit nichts verdirbt.<br \/>\n13Sie sammelten und f\u00fcllten zw\u00f6lf K\u00f6rbe mit den St\u00fccken, die von den f\u00fcnf Gerstenbroten nach dem Essen \u00fcbrig waren. 14Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll. 15Da erkannte Jesus, dass sie kommen w\u00fcrden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum K\u00f6nig zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zur\u00fcck, er allein.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAls Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?\u201c (Jhn 6, 5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setze meine gewohnte Hingabe an das G\u00f6ttliche FIAT fort. W\u00e4hrend ich seinen Akten folgte, sah ich eine Menge Leute, die alle von kleiner Gestalt waren \u2013 schlecht ern\u00e4hrt, kr\u00e4nklich, rachitisch und einige mit Wunden.<br \/>\nIn dieser Menge konnte man weder kindliche Frische, noch die Sch\u00f6nheit jugendlichen Alters, noch die W\u00fcrde des reifen Menschen entdecken. Sie erschienen wie eine Ansammlung von Leuten ohne Ordnung, nicht gut gen\u00e4hrt, ausgehungert, und wenn sie a\u00dfen, wurden sie nie satt.<br \/>\nWie viel Mitleid erregte diese gro\u00dfe Menge, welche fast die ganze Welt zu sein schien! Ich wusste nicht, wer sie waren, noch die Bedeutung ihres Wesens \u2013 dass niemand von ihnen zur rechten Statur herangewachsen war. Da trat mein geliebter Jesus seufzend aus meinem Inneren heraus und sagte zu mir:<br \/>\n\u201cMeine Tochter, welch ungl\u00fcckliche Menschenmenge! Diese sind nichts anderes als jene vielen, die das v\u00e4terliche Erbe verlassen haben, das ihnen ihr Himmlischer Vater gegeben hat.<br \/>\nArme Kinder, ohne v\u00e4terliches Erbe! Sie besitzen weder ihre L\u00e4ndereien, wo sie sicher leben k\u00f6nnten, noch haben sie genug Nahrung, um sich zu ern\u00e4hren, und sind gen\u00f6tigt, von Diebstahl und Raub und von substanzlosen Speisen zu leben.<br \/>\nDaher ist es f\u00fcr sie recht schwierig, zur rechten Gestalt heranzuwachsen, da ihre Glieder nicht kr\u00e4ftig genug sind, um sich zu entwickeln. So sind sie rachitisch, schwach, am Verhungern, ohne je satt zu werden.<br \/>\nAlles, was sie zu sich nehmen, ist ihrem Wachstum nicht zutr\u00e4glich, da es keine passenden und ihnen zugedachten Speisen sind, und auch nicht zu ihrem Erbe geh\u00f6ren.<br \/>\nMeine Tochter, das Erbe, das mein Himmlischer Vater diesen Menschen gegeben hatte, war mein G\u00f6ttlicher Wille. In Ihm sollten sie [ad\u00e4quate] Speise finden, um zur rechten Gestalt heranzuwachsen, balsamische Luft, um gesund und stark zu werden, und die ihrem Gesicht eine kindliche Frische, die Sch\u00f6nheit des Jugendalters und die W\u00fcrde eines reifen Menschen einpr\u00e4gen sollte.<br \/>\nNichts Gutes gab es in diesem Erbe, wor\u00fcber der Mensch nicht Besitzer sein sollte. Er sollte alle G\u00fcter, die er wollte, zu seiner Verf\u00fcgung haben, in der Seele und im Leib.<br \/>\nAls der Mensch das Erbe meines G\u00f6ttlichen Willens verlie\u00df, fand er die Dinge nicht mehr zu seiner Verf\u00fcgung und war nicht mehr Herr, sondern Diener und gezwungen, von M\u00fchsalen zu leben. Wie kann er dann zur rechten Gestalt heranwachsen?<br \/>\nDeshalb erwarte Ich mit so viel Liebe die vielen, die in unserem Erbe des G\u00f6ttlichen FIAT leben sollen. Dieses Erbe wird Uns sch\u00f6ne Menschen mit richtigen Proportionen heranbilden, sch\u00f6n und frisch, die sich mit nahrhaften Speisen ern\u00e4hren, sodass sie stark und voll entwickelt sein werden und den ganzen Ruhm unseres sch\u00f6pferischen Werkes ausmachen.<br \/>\nUnser Kummer ist gro\u00df, wenn Wir diese ungl\u00fcckliche und entstellte Schar ansehen, und voll Schmerz wiederholen Wir: \u2018Ach, unser Werk kam nicht schwach aus unseren H\u00e4nden hervor, ohne Sch\u00f6nheit und Frische, sondern sein blo\u00dfer Anblick erf\u00fcllte Uns mit Liebe, ja entz\u00fcckte Uns, so sch\u00f6n war es.\u2019<br \/>\nBei diesen Worten schwillt unsere Liebe an, m\u00f6chte nach au\u00dfen \u00fcberflie\u00dfen und unseren G\u00f6ttlichen Willen auf den Weg senden, damit Er unter den Gesch\u00f6pfen herrsche und unser Werk so sch\u00f6n und grazi\u00f6s wiederherstelle, wie es aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorging.\u201d \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 25; 6. Januar 1929)<br \/>\n6. Januar 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein kleiner und armer Wille f\u00fchlt das \u00e4u\u00dferste Bed\u00fcrfnis nach dem G\u00f6ttlichen Willen. Ohne Ihn bin ich wie ausgehungert, ohne Kraft, W\u00e4rme und Leben, ja ich erleide in jedem Augenblick den Tod, denn wenn Er mir fehlt, gibt es niemanden, der Ihn ersetzen und sein Leben in mir n\u00e4hren k\u00f6nnte.<br \/>\nDarum wiederhole ich: \u201aIch bin hungrig, komm, o G\u00f6ttlicher Wille und schenke mir dein Leben, um mich mit Dir zu s\u00e4ttigen, sonst sterbe ich.\u2019 Als ich so nach der Empfindung der F\u00fclle des G\u00f6ttlichen Willens in mir schmachtete, wiederholte mein guter Jesus seinen kurzen Besuch und sprach voller G\u00fcte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, dein Schmachten, dein Hunger, das \u00e4u\u00dferste Verlangen, in jedem Augenblick das Leben meines Willens zu versp\u00fcren, sind Wunden f\u00fcr mein Herz und liebevolle Risse, die Mir Gewalt antun und Mich eilends zu dir hinziehen, damit Ich das Leben meines Willens in dir wachsen lasse.<br \/>\nWisse, sobald die Seele meinen Willen tun will, um in Ihm zu leben und seine Akte in Ihm zu tun, ruft sie ihren Sch\u00f6pfer. Dieser f\u00fchlt sich von der Macht seines eigenen Willens in der Seele herbeigerufen, der Er weder widerstehen, noch sie im Geringsten hinausz\u00f6gern kann.<br \/>\nVielmehr lassen Wir, da Wir Uns niemals an Liebe \u00fcbertreffen lassen, der Seele, wenn sie Uns ruft, nicht die Zeit Uns zu rufen, sondern Wir selbst rufen sie; und sie eilt in unser G\u00f6ttliches Sein wie in ihren eigenen Mittelpunkt, wirft sich in unsere Arme und Wir dr\u00fccken sie so fest an Uns, dass Wir sie in Uns umwandeln.<br \/>\nIn dieser vollkommenen \u00dcbereinstimmung zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf ist unser Liebesfeuer so gro\u00df, dass Wir sie mit neuer und doppelt so gro\u00dfer Liebe lieben.<br \/>\nDoch das reicht noch nicht, Wir teilen ihr unser H\u00f6chstes Sein in solcher Weise mit, dass Wir Uns [auch] selbst mit neuer und doppelter Liebe von ihr lieben lassen.<br \/>\nWenn du w\u00fcsstest, was es hei\u00dft, von Gott mit neuer und doppelter Liebe geliebt zu werden, und Ihn mit neuer und verdoppelter Liebe lieben zu k\u00f6nnen! Nur in unserem Willen gibt es diese Wunder und erstaunlichen Werke.<br \/>\nGott liebt sich selbst im Gesch\u00f6pf; alles geh\u00f6rt Ihm, daher ist es kein Wunder, dass Er seine stets neue Liebe ins Spiel bringt, sie verdoppelt, verhundertfacht, so viel Er will, und der Seele die Gnade schenkt, dass sie Ihn mit Seiner eigenen Liebe liebt.<br \/>\nWenn das nicht so w\u00e4re, w\u00fcrde man die gro\u00dfe Ungleichheit zwischen Gott bemerken, Der zu lieben vermag und dem [Menschen], der nicht lieben kann. So w\u00e4re das arme Gesch\u00f6pf gedem\u00fctigt, vernichtet, ohne Schwung und Liebeseinheit mit seinem Sch\u00f6pfer.<br \/>\nWenn sich n\u00e4mlich zwei Wesen nicht mit gleicher Liebe lieben k\u00f6nnen, bringt die Ungleichheit tats\u00e4chlich Freudlosigkeit hervor, w\u00e4hrend unser Wille doch Einheit ist und freiz\u00fcgig dem Gesch\u00f6pf seine Liebe schenkt, um sich lieben zu lassen.<br \/>\nEr gibt seine Heiligkeit, um es zu heiligen, seine Weisheit, damit es Gott erkenne. Nichts besitzt Gott, das Er nicht der Seele geben m\u00f6chte; zumal die Seele, die durch das Leben in unserem Fiat ihren eigenen Willen beiseitegestellt hat, um unserem Willen in ihren Akten Leben zu gew\u00e4hren, das kleine Leben unseres Willens in sich selbst gebildet hat, das sein Wachstum geltend macht und es ersehnt.<br \/>\nF\u00fcr dieses Wachstum gen\u00fcgt ein weiterer Akt in meinem Willen, ein Seufzer, dass die Seele ihren Hunger stille, ein totales Verlangen danach, dass mein Wille in ihrem ganzen Wesen str\u00f6me: mit all diesem kann sich die Seele ausreichende Speise beschaffen, um sich mit all dem ges\u00e4ttigt zu f\u00fchlen, was zu ihrem Sch\u00f6pfer geh\u00f6rt.<br \/>\nEs braucht dazu h\u00f6chste Aufmerksamkeit, und mein Wille wird alles N\u00f6tige tun, um sein Leben in der Seele heranzubilden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 34; 5. Januar 1936)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDas sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen\u2026\u201c (Joh 6,6)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun wisse, meine Tochter, als ich kaum empfangen war, brachte ich die Gottheit in Feststimmung. Himmel und Erde feierten mich und erkannten mich als ihre K\u00f6nigin an. Ich war derma\u00dfen mit meinem Sch\u00f6pfer verschmolzen, dass ich mich in den g\u00f6ttlichen Herrschaftsbereichen als Herrin f\u00fchlte; ich wusste nicht, was die Trennung von meinem Sch\u00f6pfer bedeutete; derselbe G\u00f6ttliche Wille, der in mir herrschte, regierte in den G\u00f6ttlichen Personen und machte uns untrennbar.<br \/>\nW\u00e4hrend alles L\u00e4cheln und Festfeier zwischen mir und ihnen war, sah ich, dass sie sich mir nicht anvertrauen konnten, wenn sie mir nicht eine Pr\u00fcfung auferlegt h\u00e4tten; meine Tochter, die Pr\u00fcfung ist die Fahne, die zum Sieg f\u00fchrt. Die Pr\u00fcfung bringt alle G\u00fcter, die uns Gott geben will, in Sicherheit. Die Pr\u00fcfung macht reif und disponiert die Seele zur Gewinnung gro\u00dfer Eroberungen; auch ich sah die Notwendigkeit dieser Pr\u00fcfung, da ich meinem Sch\u00f6pfer als Vergeltung f\u00fcr die vielen Gnadenmeere, mit denen er mich \u00fcberh\u00e4uft hatte, einen Akt meiner Treue bezeugen wollte, der mich das Opfer meines ganzen Lebens kosten sollte \u2026<br \/>\nWie sch\u00f6n ist es, sagen zu k\u00f6nnen: \u201eDu hast mich geliebt, und ich habe dich geliebt!\u201c Ohne die Pr\u00fcfung kann man das nie sagen. Wisse also, meine Tochter, dass das G\u00f6ttliche FIAT mir die Erschaffung des unschuldigen und heiligen Menschen offenbarte. Auch f\u00fcr ihn war alles Gl\u00fcckseligkeit; er hatte die Befehlsgewalt \u00fcber die ganze Sch\u00f6pfung, und alle Elemente waren seinen Winken gehorsam. In Adam regierte der G\u00f6ttliche Wille und kraft dessen war er untrennbar von seinem Sch\u00f6pfer.<br \/>\nUm in Adam einen Akt der Treue zu sehen gegen\u00fcber so vielen G\u00fctern, die Gott ihm verliehen hatte, befahl er ihm, dass er eine einzige Frucht nicht anr\u00fchren solle unter so vielen in diesem irdischen Paradies. Um aber die Unschuld, die Heiligkeit und das Gl\u00fcck des ersten Menschen zu best\u00e4tigen, bevor er ihm die Herrschaftsw\u00fcrde \u00fcber das ganze Universum gew\u00e4hrte, wollte Gott ihn einer gerechten Pr\u00fcfung unterwerfen.<br \/>\nUnter den vielen Fr\u00fcchten, die sich im irdischen Paradies, gebot er ihm, nur eine nicht anzur\u00fchren. Aber Adam versagte in der Pr\u00fcfung, und da er nicht treu war, konnte sich Gott auf ihn nicht verlassen: Deshalb verlor Adam die Befehlsgewalt, die Unschuld, das Gl\u00fcck, und man kann sagen, er st\u00fcrzte das Werk der ganzen Sch\u00f6pfung um.<br \/>\nWisse, Tochter meines Herzens, als ich die schlimmen Folgen des menschlichen Willens in Adam und seiner Nachkommenschaft erkannte, weinte ich, deine Himmlische Mutter, obwohl kaum empfangen, bitterlich mit hei\u00dfen Tr\u00e4nen \u00fcber den gefallenen Menschen; und als der G\u00f6ttliche Wille mich weinen sah, fragte er mich, ob ich ihm zur Pr\u00fcfung meinen menschlichen Willen \u00fcberlasse.<br \/>\nDas G\u00f6ttliche FIAT sprach zu mir: \u201eIch verlange von dir nicht, dass du keine Frucht, wie bei Adam, anr\u00fchrst; ich verlange von dir deinen Willen. Du wirst ihn behalten, als ob du ihn nicht h\u00e4ttest, unter der Herrschaft meines G\u00f6ttlichen Willens, der f\u00fcr dich das Leben sein wird und sich sicher f\u00fchlen wird, das zu tun, was er von dir will\u2026\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 4. Tag)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, soviel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen\u201c (Joh 6,11)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDass die Eintrittspforte zum Leben im G\u00f6ttlichen Willen, das erste Verbindungsglied, meine Menschheit ist. Sie war das erste und wahre S\u00fchneopfer, das wegen des Mir von meinem Himmlischen Vater verliehenen Amtes, geopfert und vollst\u00e4ndig gekreuzigt im G\u00f6ttlichen Willen lebte; und in der Macht meines Ewigen Willens konnte Ich mein Leben f\u00fcr alle und f\u00fcr jeden einzelnen vervielf\u00e4ltigen.<br \/>\nWie Ich in der Macht eines einzigen FIAT so viele geschaffene Dinge vermehrte, wobei Ich jeden Menschen berechtigte, sie sich zu eigen zu machen, so vervielf\u00e4ltigte die Macht meines Willens ein einziges Leben, damit jeder Mich f\u00fcr sich allein als Hilfe, Verteidigung und Zuflucht habe \u2013 wie immer er Mich wollte.<br \/>\nDarin besteht die ganze Gr\u00f6\u00dfe, der Nutzen, das Alles, der unendliche Abstand zwischen dem Leben in meinem Willen und einem anderen, wenn auch guten und heiligen Leben: \u201eDie Vervielf\u00e4ltigung eines Aktes in ebenso viele Akte, wie man will, gen\u00fcgend f\u00fcr so viele, wie viele es sich zu Nutze machen m\u00f6chten\u201c&#8230; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 10. Juni 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wie der Sauerteig die Kraft hat, das Brot zu durchs\u00e4uern, so ist mein Wille der Sauerteig in den Akten des Gesch\u00f6pfs. Wenn die Seele meinen G\u00f6ttlichen Willen in ihre Akte ruft, so bleiben sie von Ihm durchs\u00e4uert, fermentiert und bilden das Brot des Reiches meines Willens. Nun reicht die Hefe aber nicht aus, um viel Brot herzustellen, sondern es braucht [auch] eine Menge Mehl sowie jemanden, der Mehl und Hefe vermischt.<br \/>\nEs ist Wasser n\u00f6tig, das verbindende Element zur Verknetung von Mehl und Hefe, damit der Sauerteig fermentieren kann und das Mehl diese durchs\u00e4uernde Kraft empf\u00e4ngt. Dann braucht man Feuer, um dieses Brot zu backen, damit es eine n\u00e4hrende und verdauliche Speise wird. Braucht man f\u00fcr die Zubereitung nicht mehr Zeit und mehr Akte, als es zu essen? Das Opfer besteht in seiner Herstellung, gegessen wird es sofort und dabei verkostet man den Geschmack des Opfers.<br \/>\nSo ist also, meine Tochter, der Sauerteig meines G\u00f6ttlichen Fiat nicht ausreichend, der nur die Kraft hat, deine Akte zu fermentieren, sie vom menschlichen Willen zu entleeren und in das Brot des G\u00f6ttlichen Willens umzuwandeln. Es braucht vielmehr fortgesetzte Akte und Opfer, und zwar f\u00fcr eine lange Zeit, sodass mein Wille mit seiner durchs\u00e4uernden Kraft all diese Akte fermentiert, um viel Brot herzustellen und es f\u00fcr die Kinder seines Reiches bereit und in Reserve zu halten.<br \/>\nWenn alles bereitet ist, m\u00fcssen Wir nur noch die [n\u00f6tigen] Ereignisse beschlie\u00dfen, und das ist leichter und wird schneller geschehen, da es in unserer Macht steht, die Zweitursachen zu bewegen, um das zu tun, was Wir wollen. Tat Ich bei der Erl\u00f6sung nicht dasselbe? Meine langen drei\u00dfig Jahre des verborgenen Lebens waren wie die Hefe, in der alle meine Akte fermentiert wurden, um das gro\u00dfe Erl\u00f6sungswerk zu bilden und zu durchs\u00e4uern.<br \/>\nDas kurze \u00f6ffentliche Leben und meine Passion waren mein durchs\u00e4uertes Brot, das mein G\u00f6ttlicher Wille in meinen Akten bereitete und durchs\u00e4uerte. Dies brach Ich allen als Brot und gab es ihnen zum Essen, damit alle das Brot der Erl\u00f6sten empfangen und die n\u00f6tige Kraft erwerben, sich zu retten.<br \/>\nMache dir daher keine Sorgen, sondern tue deine Pflicht und lasse dir keinen Akt entgehen, dem du nicht die Hefe meines Willens hinzuf\u00fcgst, damit dein Wesen von Ihm fermentiert wird, und Ich werde an alles \u00dcbrige denken.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 10. Mai 1931)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, unsere h\u00f6chste G\u00fcte begn\u00fcgte sich nicht damit, den Menschen zu lieben und ihm das ganze Universum zur Verf\u00fcgung zu stellen, sondern Wir wollten unserer intensiven Liebe freien Lauf lassen.<br \/>\nDaher gaben Wir ihm unsere g\u00f6ttlichen Eigenschaften als Nahrung f\u00fcr seine Seele und n\u00e4hrten ihn mit unserer Macht, Weisheit, G\u00fcte, Liebe, Heiligkeit und St\u00e4rke als einer himmlischen und g\u00f6ttlichen Speise.<br \/>\nWann immer also der Mensch zu Uns kam, tischten Wir ihm unsere himmlische Tafel auf, um ihn zu n\u00e4hren und zu s\u00e4ttigen. Nichts vereint und gleicht sich dem Gesch\u00f6pf mehr an als die Speise, die schlie\u00dflich sogar zu seinem Blut, Wachstum und Leben, zu seiner W\u00e4rme und Kraft wird.<br \/>\nDaher machte sich unsere Gottheit, die das Gesch\u00f6pf mit unseren g\u00f6ttlichen Eigenschaften n\u00e4hren wollte, zu W\u00e4rme, Kraft, Wachstum und Leben des Gesch\u00f6pfs. Doch das gen\u00fcgte Uns noch nicht.<br \/>\nDiese Speise lie\u00df, wenn sie eingenommen und verdaut wurde, die Seele nicht nur ganz sch\u00f6n und heilig heranwachsen, sondern lie\u00df auch das Leben Gottes in ihr zunehmen.<br \/>\nF\u00fcr dieses g\u00f6ttliche Leben ist ja keine menschliche Speise angemessen, sondern es braucht seine eigene g\u00f6ttliche Nahrung, um tief im Inneren der Seele heranzuwachsen und sein eigenes Leben zu bilden.<br \/>\nKann es also eine gr\u00f6\u00dfere Liebe, eine vertrautere und unzertrennlichere Einheit geben, als wenn Wir unser g\u00f6ttliches Sein, unsere unermesslichen und unendlichen Eigenschaften als Speise zur Verf\u00fcgung stellen, damit die Seele Uns immer \u00e4hnlicher werde?<br \/>\nUnd ihr die Speise reichen, damit Wir in ihrer Seele nicht hungrig bleiben, und sie sagen kann: \u201aGott n\u00e4hrt meine Seele, und ich n\u00e4hre daf\u00fcr mit der Speise, die Er mir gibt, sein Leben und lasse es in mir wachsen\u2019?<br \/>\nDie Liebe ist erst dann zufrieden, wenn sie sagen kann: \u201aDu hast mich geliebt, und ich habe dich geliebt; was du f\u00fcr mich getan hast, habe ich f\u00fcr dich getan.\u2019 Da Wir aber wissen, dass Uns das Gesch\u00f6pf nie gleichkommen kann, geben Wir von dem Unsrigen, und so gleichen sich beide Seiten aus.<br \/>\nUnd Wir sind beide zufrieden und gl\u00fccklich; die wahre Liebe ist n\u00e4mlich dann erst gl\u00fccklich und befriedigt, wenn sie sagen kann: \u201aWas dein ist, ist mein.\u2019<br \/>\nUnd glaube nicht, dass dies nur beim ersten Menschen so war \u2013 nein, was Wir einmal tun, tun Wir immer und stehen immer noch ganz den Seelen zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nWann immer sich die Seele mit unserem Willen vereint, ihren eigenen Willen in unserem verliert und Ihn herrschen l\u00e4sst, macht sie quasi ebenso viele Besuche bei unserem H\u00f6chsten Sein. Werden Wir sie dann hungrig fortschicken?<br \/>\nAch nein, Wir n\u00e4hren sie nicht nur, sondern geben ihr von dem Unsrigen, damit sie gen\u00fcgend Speise f\u00fcr das von Uns gew\u00fcnschte Wachstum habe und keine n\u00f6tigen Mittel fehlen, dass unser Leben in ihr stets zunehme; zumal von unserer Seite nie etwas fehlen kann, sondern Wir stets \u00fcberreichlich geben.<br \/>\nWenn etwas fehlt, liegt es immer am Gesch\u00f6pf, nie an Uns.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 32; 19. M\u00e4rz 1933)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-53861","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53861","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53861"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53861\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53861"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53861"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53861"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}