{"id":53992,"date":"2024-08-03T13:00:37","date_gmt":"2024-08-03T11:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/18-sonntag-im-jahreskreis-b-joh-624-35\/"},"modified":"2024-08-03T02:49:09","modified_gmt":"2024-08-03T00:49:09","slug":"18-sonntag-im-jahreskreis-b-joh-624-35","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/18-sonntag-im-jahreskreis-b-joh-624-35\/","title":{"rendered":"18. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Joh 6,24-35)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->24In jener Zeit als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine J\u00fcnger am Ufer das Sees waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafarnaum und suchten Jesus. 25Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierher gekommen?<br \/>\n26Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. 27M\u00fcht euch nicht ab f\u00fcr die Speise, die verdirbt, sondern f\u00fcr die Speise, die f\u00fcr das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird. Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt.<br \/>\n28Da fragten sie ihn: Was m\u00fcssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen? 29Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.<br \/>\n30Sie entgegneten ihm: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du? 31Unsere V\u00e4ter haben das Manna in der W\u00fcste gegessen, wie es in der Schrift hei\u00dft: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen.<br \/>\n32Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. 33Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben.<br \/>\n34Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot! 35Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eJesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid\u201c (Joh 6,26)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eWenn du w\u00fcsstest, wie schwer es f\u00fcr Mich ist, Gerechtigkeit zu \u00fcben, und wie sehr Ich das Gesch\u00f6pf liebe! Die ganze Sch\u00f6pfung ist f\u00fcr Mich wie der Leib f\u00fcr die Seele, wie die Haut f\u00fcr die Frucht. Ich bin in st\u00e4ndigem unmittelbarem Akt mit dem Menschen, doch die geschaffenen Dinge verbergen Mich, wie der K\u00f6rper die Seele verbirgt.<br \/>\nOhne die Seele jedoch h\u00e4tte der K\u00f6rper kein Leben, so w\u00fcrden, wenn Ich mich aus den geschaffenen Dingen zur\u00fcckz\u00f6ge, alle ohne Leben bleiben. In allen geschaffenen Dingen besuche Ich also den Menschen, ber\u00fchre ihn und verleihe ihm das Leben: Ich bin verborgen im Feuer und besuche den Menschen mit der W\u00e4rme. W\u00e4re Ich nicht darin, so w\u00e4re das Feuer ohne W\u00e4rme, es w\u00e4re ein gemaltes und lebloses Feuer; aber w\u00e4hrend Ich den Menschen im Feuer besuche, erkennt er Mich nicht und begr\u00fc\u00dft Mich nicht.<br \/>\nIch bin im Wasser und suche ihn auf, wenn Ich seinen Durst l\u00f6sche. Wenn Ich nicht darin w\u00e4re, k\u00f6nnte das Wasser keinen Durst l\u00f6schen, sondern w\u00e4re ein totes Wasser. Und w\u00e4hrend Ich ihn besuche, geht er an Mir vor\u00fcber ohne sich auch nur vor Mir zu verneigen. Ich bin in der Speise verborgen und besuche den Menschen, indem Ich ihm die Substanz, die Kraft, den Geschmack verleihe.<br \/>\nWenn Ich nicht darin w\u00e4re, bliebe der Mensch trotz der Speise hungrig, und doch kehrt er Mir, w\u00e4hrend er sich von Mir n\u00e4hrt, den R\u00fccken zu. Ich bin in der Sonne verborgen und besuche ihn gleichsam in jedem Augenblick mit meinem Licht, doch vergilt er Mir undankbar mit st\u00e4ndigen Beleidigungen. In allen Dingen besuche Ich ihn: in der Luft, die er einatmet, in der duftenden Blume, im Windhauch, der ihn erfrischt, im Donnerschlag, in allem; unz\u00e4hlig sind meine Besuche.<br \/>\nSiehst du, wie sehr Ich ihn liebe? Und da du in meinem Willen bist, bist du bei Mir, um gemeinsam mit Mir den Menschen zu besuchen und ihm das Leben zu geben. F\u00fcrchte dich also nicht, wenn du manchmal mit der Gerechtigkeit mitwirkst.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 12. Mai 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eM\u00fcht euch nicht ab f\u00fcr die Speise, die verdirbt, sondern f\u00fcr die Speise, die f\u00fcr das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird\u201c (Joh 6,27)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, vor alledem war Adam, ehe er sich aus meinem Willen zur\u00fcckzog, mein Sohn, und er enthielt als Mittelpunkt seines Lebens und aller seiner Akte meinen Willen, daher besa\u00df er eine Kraft, eine Herrschaft, eine Anziehungskraft, die ganz g\u00f6ttlich war.<br \/>\nSo strahlten sein Atem, sein Herzschlag, seine Akte etwas G\u00f6ttliches aus, sein ganzes Wesen str\u00f6mte einen himmlischen Duft aus, dass Wir ganz von ihm angezogen waren.<br \/>\nWir f\u00fchlten Uns von allen Seiten von diesem Sohn verwundet: wenn er atmete, sprach oder arbeitete \u2013 die unschuldigsten, indifferentesten und nat\u00fcrlichsten Dinge waren Liebeswunden f\u00fcr Uns, und Wir unterhielten Uns mit ihm und \u00fcbersch\u00fctteten ihn immer mehr mit unseren G\u00fctern, denn alles, was er tat, ging von einem einzigen Punkt \u2013 unserem Willen \u2013 aus.<br \/>\nDeshalb gefiel Uns alles, Wir fanden nichts, das Uns missfiel. Nach der S\u00fcnde nun, stieg Adam vom Stand des Sohnes herab und degradierte sich zum Stand des Dieners.<br \/>\nAls er mit dem H\u00f6chsten Willen brach, verlie\u00dfen ihn die g\u00f6ttliche Kraft, die Herrschaft, die Anziehungskraft, der himmlische Duft; daher strahlten seine Akte und sein Wesen nichts G\u00f6ttliches mehr aus, sondern f\u00fcllten sich mit einem menschlichen Empfinden, das ihn die Anziehungskraft verlieren lie\u00df.<br \/>\nWir f\u00fchlten Uns nicht mehr verwundet, im Gegenteil, Wir hielten Abstand voneinander \u2013 er von Uns und Wir von ihm. Dass er dieselben Akte wiederholte, die er vor der S\u00fcnde tat \u2013 wie er es in der Tat machte \u2013 hei\u00dft nichts.<br \/>\nWei\u00dft du, was die Akte des Gesch\u00f6pfes ohne die F\u00fclle unseres Willens sind? Sie sind wie die Speisen ohne W\u00fcrze und ohne Substanz, die, anstatt k\u00f6stlich zu sein, dem menschlichen Gaumen nicht schmecken, und so missfallen sie auch dem Gaumen Gottes.<br \/>\nSie sind wie jene unreifen Fr\u00fcchte, die weder S\u00fc\u00dfigkeit noch Aroma enthalten, wie Blumen ohne Duft, wie Vasen, wohl voll, aber mit alten, zerbrechlichen und zerlumpten Dingen.<br \/>\nAll das k\u00f6nnte einem strikten Bed\u00fcrfnis des Menschen dienen und auch einem Schatten, einer Nuance der Herrlichkeit Gottes, doch nicht zur Seligkeit und dem vollst\u00e4ndigen Wohlbefinden des Gesch\u00f6pfes, und zur F\u00fclle der Herrlichkeit Gottes.<br \/>\nMit welchem Wohlgefallen isst man hingegen eine gut gew\u00fcrzte und gehaltvolle Speise! Wie st\u00e4rkt sie die ganze Person! Allein der Duft der Gew\u00fcrze regt den Appetit an und die Lust, sie zu essen.<br \/>\nSo w\u00fcrzte Adam, ehe er s\u00fcndigte, mit der Substanz unseres Willens alle seine Akte und regte so den Appetit unserer Liebe an, alle seine Akte als die Uns wohlgef\u00e4lligste Speise anzunehmen, und Wir gaben ihm als Vergeltung die k\u00f6stliche Speise unseres Willens.<br \/>\nDoch nach der S\u00fcnde verlor der \u00c4rmste den direkten Verbindungsdraht mit seinem Sch\u00f6pfer, in ihm herrschte nicht mehr die reine Liebe, sondern sie wurde geteilt von der Furcht, von der Angst, und da er nicht mehr die absolute Herrschaft des H\u00f6chsten Willens besa\u00df, hatten seine fr\u00fcheren Akte nach dem S\u00fcndenfall nicht mehr denselben Wert.<br \/>\nUmso mehr, als die ganze Sch\u00f6pfung, einschlie\u00dflich des Menschen, vom Ewigen Sch\u00f6pfer als der Quelle des Lebens hervorgegangen war, in der sie sich allein mit dem Leben des G\u00f6ttlichen Willens bewahren sollte; alles sollte auf Ihm basiert sein, und diese Grundlage des G\u00f6ttlichen Willens sollte alle Dinge sch\u00f6n und edel erhalten, wie sie von Gott ausgegangen waren.<br \/>\nAlle geschaffenen Dinge sind tats\u00e4chlich so, wie sie erschaffen worden sind, keines hat etwas von seinem Ursprung verloren. Nur der Mensch verlor das Leben, die Basis und somit den Adel, die Kraft und die \u00c4hnlichkeit mit seinem Sch\u00f6pfer.<br \/>\nDoch trotz allem hat mein Wille den Menschen nicht ganz verlassen, und da Er ihm nicht mehr Quelle des Lebens und Grund, der ihn st\u00fctzte, sein konnte, da er selbst sich aus Ihm zur\u00fcckgezogen hatte, bot Er sich als Medizin an, damit er nicht ganz zugrunde gehe.<br \/>\nSo ist mein Wille Medizin, Gesundheit, Konservierung, Speise, Leben, F\u00fclle der h\u00f6chsten Heiligkeit, je nachdem, wie das Gesch\u00f6pf Ihn haben m\u00f6chte. Wenn der Mensch Ihn als Medizin w\u00fcnscht, bietet Er sich an, das Fieber der Leidenschaften wegzunehmen, die Schw\u00e4che der Ungeduld, den Schwindel des Stolzes, die Kr\u00e4nklichkeit der Anh\u00e4nglichkeiten, und so mit allen \u00fcbrigen Fehlern.<br \/>\nWenn das Gesch\u00f6pf Ihn als Gesundheit w\u00fcnscht, bietet Er sich an, um es gesund zu bewahren und von jeglichem geistigen \u00dcbel zu befreien. Wenn die Seele Ihn als Speise w\u00fcnscht, gibt Er sich als Nahrung, damit sie ihre Kr\u00e4fte entfaltet und in der Heiligkeit w\u00e4chst.<br \/>\nWenn sie Ihn als Leben und als F\u00fclle der Heiligkeit w\u00fcnscht, o dann feiert mein Wille ein Fest, weil Er sieht, dass der Mensch in den Scho\u00df seines Ursprungs zur\u00fcckkehrt, von dem er ausgegangen ist, und Er bietet sich an, ihm die \u00c4hnlichkeit mit seinem Sch\u00f6pfer zu verleihen \u2013 der einzige Zweck seiner Erschaffung.<br \/>\nMein Wille verl\u00e4sst den Menschen nie; wenn Er ihn verlie\u00dfe, w\u00fcrde er sich im Nichts aufl\u00f6sen. Und wenn sich der Mensch nicht darauf einl\u00e4sst, sich von meinem Willen heilig machen zu lassen, gebraucht Er die Mittel, um ihn wenigstens zu retten.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 18; 28. Januar 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann folgte ich im G\u00f6ttlichen Willen dem nach, was Jesus in der Erl\u00f6sung getan hatte, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus kehrte zur\u00fcck und f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, meine Erl\u00f6sung kam als Heilmittel f\u00fcr den Menschen, und deshalb diente sie als Heilmittel, als Medizin, als Speise f\u00fcr die Kranken, die Blinden, die Stummen, f\u00fcr alle Arten von Krankheiten. Da es Kranke sind, k\u00f6nnen sie alle Heilmittel, die Ich ihnen zu ihrem Wohle brachte, weder verkosten noch deren ganze innewohnende Kraft empfangen.<br \/>\nDas Sakrament der Eucharistie hinterlie\u00df Ich ihnen als Speise, um ihnen vollkommene Gesundheit zu geben. Viele essen immer wieder davon, und sehen sich doch stets krank. Arme Speise meines eigenen Lebens, verborgen unter den Schleiern der Akzidenzien des Brotes! Wie viele verdorbene Gaumen, wie viele M\u00e4gen, die nicht verdauen und die Menschen daran hindern, den Geschmack meiner Speise zu kosten und die ganze Kraft meines sakramentalen Lebens zu verdauen, und so bleiben sie krank. Und da es Glieder sind, die vom B\u00f6sen fiebern, essen sie die Speise ohne Appetit.<br \/>\nDeshalb ersehne Ich so sehr die Ankunft des Reiches des H\u00f6chsten FIAT, denn dann wird alles, was Ich tat, als Ich auf die Erde kam, denen als Speise dienen, die sich vollkommener Gesundheit erfreuen werden. Wie gro\u00df ist doch der Unterschied zwischen einem Kranken, der dieselbe Speise nimmt, und einem anderen, der vollkommene Gesundheit genie\u00dft! Der Kranke nimmt sie ohne Appetit zu sich, ohne Geschmack, und sie dient ihm dazu, sich aufrecht zu halten und nicht zu sterben. Der Gesunde verzehrt sie mit Appetit, und wie er davon kostet, nimmt er mehr davon und bewahrt sich stark und gesund.<br \/>\nWie gro\u00df wird nicht mein Wohlgefallen sein, wenn Ich sehe, dass alles, was Ich tat, im Reich meines Willens nicht mehr als Speise f\u00fcr Kranke, sondern als Nahrung f\u00fcr die Kinder meines Reiches dienen wird, die alle voller Kraft und bei perfekter Gesundheit sein werden? Vielmehr werden sie mit dem Besitz meines Willens mein immerw\u00e4hrendes Leben in sich selbst besitzen, wie es die Seligen im Himmel besitzen. So wird mein Wille der Schleier sein, der mein Leben in ihnen verbergen wird.<br \/>\nUnd wie es bei den Seligen ist, die Mich in ihrem Inneren wie das eigene Leben besitzen, und daher die Seligkeit, die sie st\u00e4ndig von der Gottheit empfangen, jener Seligkeit, die sie im Inneren besitzen, die Hand reicht und den Kuss gibt, und sie somit vollauf gl\u00fccklich sind. So wird die Seele, die meinen Willen besitzt, mein immerw\u00e4hrendes Leben in sich haben. Es wird ihr als st\u00e4ndige Speise dienen, nicht [nur] einmal am Tag, wie die Speise meines sakramentalen Lebens.<br \/>\nDenn mein Wille wird noch gr\u00f6\u00dferen Aufwand treiben und sich auch nicht damit zufriedengeben, sich einmal am Tag zu schenken \u2013 sondern Er wird sich st\u00e4ndig geben. Er wei\u00df, dass sie reine Gaumen haben und starke M\u00e4gen, um in jedem Augenblick die St\u00e4rke, das Licht, das g\u00f6ttliche Leben und die Sakramente zu kosten und zu verdauen. Mein sakramentales Leben wird ihnen zur Nahrung und Wonne gereichen, als neue Seligkeit f\u00fcr das Leben des H\u00f6chsten FIAT, das sie besitzen werden.<br \/>\nDas Reich meines Willens wird der wahre Widerhall des himmlischen Vaterlandes sein. W\u00e4hrend die Seligen ihren Gott als eigenes Leben besitzen, empfangen sie Ihn auch au\u00dferhalb von sich selbst. So besitzen sie innerhalb und au\u00dferhalb von sich g\u00f6ttliches Leben, und g\u00f6ttliches Leben empfangen sie.<br \/>\nWie gro\u00df wird also meine Seligkeit sein, mich sakramental den Kindern des ewigen FIAT zu schenken und in ihnen mein eigenes Leben zu finden? Dann wird mein sakramentales Leben die vollst\u00e4ndige Frucht hervorbringen, und obwohl sich die Gestalten verzehren, werde Ich nicht mehr den Schmerz erleiden, meine Kinder ohne die Speise meines st\u00e4ndigen Lebens zur\u00fcckzulassen.<br \/>\nIn der Tat, mein Wille wird, mehr als die sakramentalen Akzidenzien, sein g\u00f6ttliches Leben stets in seinem vollen Besitz bewahren. Im Reich meines Willens wird es weder Speisen noch Kommunionen geben, die unterbrochen werden \u2013 sondern immerw\u00e4hrende.<br \/>\nAlles, was Ich in der Erl\u00f6sung wirkte, wird ihnen nicht mehr als Heilmittel dienen, sondern zur Wonne, Freude, Seligkeit und als stets zunehmende Sch\u00f6nheit. So wird der Triumph des H\u00f6chsten FIAT dem Reich der Erl\u00f6sung die vollst\u00e4ndigen Fr\u00fcchte einbringen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 2. November 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wenn die Seele eine Tugend \u00fcbt, bildet der erste Akt, den sie aus\u00fcbt, den Keim; und wenn sie den zweiten, den dritten Akt, und so weiter aus\u00fcbt, so kultiviert sie den Samen und gie\u00dft ihn, wodurch der Same zu einer Pflanze heranw\u00e4chst und Fr\u00fcchte bringt.<br \/>\nWenn man sie [nur] ein einziges Mal oder mit Unterbrechungen praktiziert, wird der Same weder begossen noch gedeiht er. Er stirbt ab, und die Seele bleibt ohne Pflanze und ohne Frucht, denn ein einziger Akt allein bildet nie eine Tugend, sondern [nur] wiederholte Akte.<br \/>\nEs ist wie bei der Erde: es reicht nicht, Samen ins Erdreich zu s\u00e4en, sondern man muss die Erde oft kultivieren und gie\u00dfen, wenn man die Pflanze und die Fr\u00fcchte dieses Samens haben will, sonst verh\u00e4rtet sich die Erde \u00fcber dem Samen und begr\u00e4bt ihn, ohne ihm das Leben zu erm\u00f6glichen.<br \/>\nWer nun die Tugend der Geduld, des Gehorsams und andere m\u00f6chte, muss den ersten Samen s\u00e4en und ihn dann mit den anderen Akten begie\u00dfen und kultivieren. So wird er in seiner Seele viele sch\u00f6ne und verschieden Pflanzen z\u00fcchten.<br \/>\nMein Wille jedoch ist kein Same wie die Tugend, sondern Leben. Sobald die Seele beginnt, sich zu f\u00fcgen, Ihn in allem zu sehen und in Ihm zu leben, wird in ihr ein kleines G\u00f6ttliches Leben gebildet.<br \/>\nWenn sie dann in der \u00dcbung des Lebens in meinem Willen voranschreitet, w\u00e4chst dieses G\u00f6ttliche Leben und wird gr\u00f6\u00dfer, bis es die Seele ganz mit diesem Leben ausf\u00fcllt, sodass nichts von der Seele \u00fcbrigbleibt als nur die H\u00fclle, die das Leben Gottes bedeckt und es in sich verbirgt.<br \/>\nWie bei den Tugenden, so ist es auch mit meinem Willen. Wenn die Seele dem kleinen G\u00f6ttlichen Leben nicht die st\u00e4ndige Nahrung ihrer Akte im G\u00f6ttlichen Willen gibt, w\u00e4chst dieses nicht und f\u00fcllt die Seele nicht ganz aus.<br \/>\nEs gleicht einem neu geborenen Kind, das bei der Geburt stirbt, wenn es nicht ern\u00e4hrt wird. Da mein Wille n\u00e4mlich Leben ist, braucht Er mehr als die Tugenden, die Abbilder der Pflanzen sind, st\u00e4ndig Nahrung, um zu wachsen, und ein vollst\u00e4ndiges Leben zu bilden, so viel ein Gesch\u00f6pf dazu imstande ist.<br \/>\nDu siehst also, wie notwendig es ist, dass du stets in Ihm lebst, damit du seine k\u00f6stliche Speise von meinem eigenen Willen nimmst, um sein G\u00f6ttliches Leben in dir zu n\u00e4hren.<br \/>\nDu siehst auch den gro\u00dfen Unterschied zwischen der Tugend und meinem Willen: die ersten sind Pflanzen, Blumen und Fr\u00fcchte, welche die Erde zieren und die Gesch\u00f6pfe erfreuen.<br \/>\nMein FIAT jedoch ist Himmel, Sonne, Luft, W\u00e4rme, Herzschlag, alles Dinge, die Leben bilden, und zwar G\u00f6ttliches Leben in der Seele. Liebe daher dieses Leben und gib Ihm st\u00e4ndige Nahrung, damit Es dich ganz erf\u00fclle und nichts von dir \u00fcbrigbleibe.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 29. April 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben\u201c (Jhn 6, 33)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, da kam der gebenedeite Jesus kurz und hatte ein [St\u00fcck] Brot in seiner Hand, als wollte Er mich st\u00e4rken, denn ich f\u00fchle mich wegen seiner st\u00e4ndigen Beraubungen so krank, dass es mir scheint, nur ein Faden des Lebens erhielte mich noch am Leben, und dass ich unter diesem Faden zu Asche und verzehrt w\u00fcrde.<br \/>\nNachdem Er mich mit diesem Brot gest\u00e4rkt hatte, sagte Er zu mir: \u201eMeine Tochter, das materielle Brot ist Speise und Leben f\u00fcr den K\u00f6rper, und es gibt kein Teilchen des K\u00f6rpers, das nicht von diesem Brot Leben empf\u00e4ngt.<br \/>\nSo ist Gott die Speise und das Leben der Seele, und es darf keinen Teil geben, der nicht von Gott Leben und Speise gewinnt, d.h., ganz von Gott beseelt wird: dass die Seele ihre W\u00fcnsche, Gef\u00fchle, Neigungen und Liebe in Gott n\u00e4hrt und diese in Gott Leben und Nahrung finden, sodass die Seele keine andere Speise verkostet als Gott allein.<br \/>\nDoch ach, wie viele Seelen n\u00e4hren ihre Seele mit allen Arten von Schmutz!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 6. Mai 1906)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, dein Wunsch, von meinem n\u00e4hrenden Wort gespeist zu werden, verwundet mein Herz. So eile Ich verwundet zu dir und reiche dir meine g\u00f6ttliche Speise, die nur Ich allein zu geben vermag. Mein Wort ist Leben und bildet in dir das Leben Gottes, es ist Licht und erleuchtet dich und l\u00e4sst in dir die Kraft zur Erleuchtung zur\u00fcck, die dir stets Licht gibt. Mein Wort ist Feuer, das dir Glut bringt, es ist Speise und n\u00e4hrt dich.<br \/>\nNun musst du wissen, dass Ich nicht auf die \u00e4u\u00dfere Handlung des Menschen sehe, sondern auf seine Absicht, die das Leben der Handlung darstellt und gleichsam ihre Seele ist; die Handlung verh\u00fcllt quasi die Absicht.<br \/>\nAuch beim Paar von Seele und Leib ist es nicht [blo\u00df] der K\u00f6rper, der denkt, spricht, arbeitet, geht und den Herzschlag ausf\u00fchrt.<br \/>\nVielmehr ist es die Seele, die den Gedanken, Worten und Bewegungen Leben verleiht, sodass der Leib wie eine H\u00fclle f\u00fcr die Seele ist, die sie bedeckt und sich zu deren Tr\u00e4ger macht. Aber der vitale Teil, die Handlungen und Schritte liegen bei der Seele. So ist die Absicht das wahre Leben der Handlung.<br \/>\nWenn du nun meinen G\u00f6ttlichen Willen als Leben deines Geistes, als Schlag deines Herzens, als Handlung deiner H\u00e4nde usw. herbeirufst, so formst du das Leben der Intelligenz meines G\u00f6ttlichen Willens in deinem Geist; das Leben seiner Handlungen in deinen H\u00e4nden, seinen g\u00f6ttlichen Schritt in deinen F\u00fc\u00dfen; sodass all deine Akte das g\u00f6ttliche Leben verh\u00fcllen, das du mit deiner Absicht im Inneren deiner Akte gebildet hast.<br \/>\nWas aber ist diese Absicht? Es ist dein Wille, der an den Meinen appellierend, sich von sich selbst leermacht und in seinem Akt einen freien Raum schafft, um der Handlung meines Willens Platz zu machen. Der Wille des Menschen verh\u00fcllt und verbirgt in seinen Handlungen \u2013 selbst in den gew\u00f6hnlichsten und nat\u00fcrlichsten \u2013 wie ein Schleier das au\u00dfergew\u00f6hnliche Wirken eines Gottes.<br \/>\nSo sieht man nach au\u00dfen hin gew\u00f6hnliche Handlungen, doch wenn der Schleier des menschlichen Willens gel\u00fcftet wird, findet man in ihnen die wirkende Kraft der g\u00f6ttlichen Handlung eingeschlossen.<br \/>\nSo besteht die Heiligkeit der Seele weder in der Vielzahl der Werke, noch in [aufsehenerregenden] lauten Werken, sondern in den Akten des gew\u00f6hnlichen Lebens und den f\u00fcr das Leben notwendigen und unvermeidlichen Handlungen; all diese k\u00f6nnen wie Schleier unseren Willen verh\u00fcllen und sich zum Feld machen, wo sich Gott selbst zum verborgenen Protagonisten seiner g\u00f6ttlichen Handlungen herabl\u00e4sst.<br \/>\nWie der Leib die Seele verh\u00fcllt, so verbirgt und verh\u00fcllt der [menschliche] Wille Gott und formt mittels seiner gew\u00f6hnlichen Handlungen die Kette der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Handlungen Gottes in seiner Seele.<br \/>\nSei daher aufmerksam und rufe meinen Willen in all deine Akte. So wird Er dir niemals seinen Akt verweigern, um in dir, soweit es einem Gesch\u00f6pf m\u00f6glich ist, die F\u00fclle seiner Heiligkeit zu bilden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 32; 15. Juni 1933)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":79576,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-53992","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53992","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53992"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53992\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79576"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53992"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53992"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53992"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}