{"id":54125,"date":"2024-08-10T13:00:58","date_gmt":"2024-08-10T11:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/19-sonntag-im-jahreskreis-b-joh-641-51\/"},"modified":"2024-08-06T17:11:04","modified_gmt":"2024-08-06T15:11:04","slug":"19-sonntag-im-jahreskreis-b-joh-641-51","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/19-sonntag-im-jahreskreis-b-joh-641-51\/","title":{"rendered":"19. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Joh 6,41-51)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">41In jener Zeit murrten die Juden gegen Jesus, weil er gesagt hatte: Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. 42Und sie sagten: Ist das nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kann er jetzt sagen: Ich bin vom Himmel herabgekommen?<br \/>\n43Jesus sagte zu ihnen: Murrt nicht! 44Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir f\u00fchrt; und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.<br \/>\n45Bei den Propheten hei\u00dft es: Und alle werden Sch\u00fcler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater h\u00f6rt und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen. 46Niemand hat den Vater gesehen au\u00dfer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen.<br \/>\n47Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben. 48Ich bin das Brot des Lebens. 49Eure V\u00e4ter haben in der W\u00fcste das Manna gegessen und sind gestorben. 50So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben.<br \/>\n51Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin f\u00fcr das Leben der Welt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eBei den Propheten hei\u00dft es: Und alle werden Sch\u00fcler Gottes sein\u201c (Joh 6,45)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ging weiter so, indem mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus sich kurz vernehmen lie\u00df und zu mir sagte:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wie missf\u00e4llt es Mir, die Seele in sich selbst zusammengekauert zu sehen, wie sie aus sich allein heraus wirken will, da Ich doch in ihrer N\u00e4he bin und sie betrachte; und wenn Ich oft sehe, dass sie unf\u00e4hig ist, das, was sie tut, gut zu tun, warte Ich darauf, dass sie Mich ruft und Mir sagt: \u201aIch will dies und jenes tun, und wei\u00df nicht wie. Komme Du, damit Wir es zusammen machen, dann werde ich alles gut machen.\u2019<br \/>\nZum Beispiel: \u201aIch will lieben, komm, um gemeinsam mit mir zu lieben; ich will beten, komme, damit wir gemeinsam beten; ich will dieses Opfer bringen, komme Du, um mir deine Kraft zu verleihen, da ich mich schwach f\u00fchle.\u2019, und so ist es mit allem \u00dcbrigen: Ich w\u00fcrde Mich gerne, mit dem h\u00f6chsten Vergn\u00fcgen, zu allem anbieten.<br \/>\nIch bin wie ein Lehrer, der einem seiner Sch\u00fcler das Thema vorgegeben hat, und der nun bei ihm ist, um zu sehen, was sein Sch\u00fcler tut, und dieser wei\u00df nicht recht, wie er es anstellen soll, wird verdrie\u00dflich, m\u00fcht sich ab, beunruhigt sich und weint vielleicht sogar, aber er sagt nicht: \u201aLehrer, unterweise mich hier bei dieser Aufgabe.\u2019<br \/>\nWelche Dem\u00fctigung f\u00fcr den Lehrer, sich vom Sch\u00fcler wie ein Nichts behandelt zu sehen! In dieser Lage bin Ich.\u201c Dann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eMan sagt: der Mensch denkt und Gott lenkt (w\u00f6rtlich: der Mensch schl\u00e4gt vor, Gott disponiert).<br \/>\nSobald die Seele sich vornimmt, etwas Gutes zu tun, heilig zu sein, disponiere Ich sofort um sie herum alles N\u00f6tige: Licht, Gnaden, Erkenntnis Gottes, Lossch\u00e4lung. Und wenn Ich damit meinen Zweck nicht erreiche, dann lasse Ich ihr auf dem Wege von Abt\u00f6tungen nichts fehlen, um ihr zu geben, was sie sich vorgenommen hat.<br \/>\nDoch, ach! Wie viele entfliehen Mir gewaltsam mitten aus dieser Arbeit, die meine Liebe um sie herum gewoben hat! Wenige sind es, die standhalten und Mir erlauben, meine Arbeit zu vollenden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 20. August 1912)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich kehre stets in die Arme des G\u00f6ttlichen Willens zur\u00fcck. Mir scheint, dass Er meine st\u00e4ndige Gesellschaft w\u00fcnscht, um mir sein kontinuierliches Leben zu schenken, und ich sehne mich danach, es zu empfangen.<br \/>\nOhne Ihn w\u00fcrde mir der Boden unter den F\u00fc\u00dfen und mein Herzschlag fehlen, und Ich h\u00e4tte schrecklichen Hunger, den nichts anderes stillen k\u00f6nnte. O G\u00f6ttlicher Wille, leben Wir doch zusammen, wenn Du mich gl\u00fccklich machen und in mir das Gl\u00fcck deines eigenen Lebens finden willst!<br \/>\nAls sich mein Geist also im Fiat verlor, kam mein geliebter Jesus auf einen kurzen Besuch bei mir vorbei und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, Ich k\u00f6nnte es eine Fieberfantasie, ein Delirium, eine g\u00f6ttliche Leidenschaft meines Willens nennen, dass Er zusammen mit dem Gesch\u00f6pf leben will, das Ihm den eigenen Willen \u00fcberl\u00e4sst, und Er die menschliche Begrenztheit besitze. Doch wei\u00dft du, warum? Du musst wissen, dass mein G\u00f6ttlicher Wille der Seele stets einen neuen Akt geben m\u00f6chte.<br \/>\nWenn sie jedoch kein gemeinsames Leben mit Ihm f\u00fchrt und nicht gewohnt ist, ihre Akte zusammen mit meinem Willen zu vollbringen, damit sie nur ein einziger seien, kann ihr mein Wille diesen [neuen Akt] nicht geben: denn erstens w\u00e4re sie nicht w\u00fcrdig, ihn zu empfangen, und zweitens w\u00fcrde sie den Wert dieser gro\u00dfen Gabe nicht verstehen und k\u00f6nnte ihn nicht als eigenes Leben in sich absorbieren.<br \/>\nLebt sie aber mit meinem G\u00f6ttlichen Willen zusammen, so erwirbt sie neues Leben, g\u00f6ttliche Handlungsweisen, himmlische Wissenschaft und kann das Tiefgr\u00fcndigste durchdringen; kurzum, da mein Fiat der Lehrer aller Lehrer ist, schafft Er die h\u00f6chste Wissenschaft und gibt die Dinge so zu erkennen, wie sie in Wirklichkeit sind, und nicht verh\u00fcllt.<br \/>\nSo m\u00f6chte Er, wenn Er mit der Seele zusammenlebt, diese nicht in Unwissenheit lassen. Vielmehr belehrt Er sie, macht ihr \u00dcberraschungen und erz\u00e4hlt ihr die Geschichte Gottes, wodurch die Seele umgewandelt und bef\u00e4higt wird, seinen neuen Akt zu empfangen, den ihr mein Wille zu geben w\u00fcnscht.<br \/>\nDie Seele erwirbt in jedem Akt, den sie zusammen mit Ihm tut, ein neues Vorrecht der \u00c4hnlichkeit mit Gott. Sie wird im Zusammenleben mit meinem Willen veredelt und versch\u00f6nert und wird zudem in unseren kreativen H\u00e4nden wie eine passende Leinwand f\u00fcr den Maler.<br \/>\nJe sch\u00f6ner und zarter die Leinwand ist, desto sch\u00f6ner wird das Bild, das er auf diese Leinwand malen will. Seine Pinselstriche und Farben scheinen auf einer hauchd\u00fcnnen Leinwand noch kunstvoller und trefflicher zu werden und lassen die Farben noch lebendiger erscheinen.<br \/>\nSo wird die Leinwand zu einem Bild, das lebendig wirkt und so wertvoll wird, dass es von vielen bewundert wird. Nun ist mein Wille noch mehr als ein g\u00f6ttlicher Maler und wird nie m\u00fcde, neue Sch\u00f6nheit, Heiligkeit und neue Wissenschaft zu schaffen.<br \/>\nEr wartet darauf, dass die Seele einen Akt gemeinsam mit Ihm tut, um sie zu bereichern und sich noch mehr erkennen zu lassen. Mit Hilfe seiner g\u00f6ttlichen Pinselstriche m\u00f6chte Er die Seele zu solcher H\u00f6he und seltenen Sch\u00f6nheit erheben, dass sie von vielen Geschlechtern bewundert wird und alle sie seligpreisen.<br \/>\nWer immer sie anschauen kann, wird sich gl\u00fccklich f\u00fchlen. Alle neuen Akte, welche die Seele von Gott [deswegen] empfangen hat, weil sie in meinem Willen gewirkt hat, werden sie loben und r\u00fchmen und sie als das sch\u00f6nste Werk meines Fiat pr\u00e4sentieren.<br \/>\nDas Verlangen meines Fiat, sich zum gemeinsamen Leben mit der Seele herabzulassen, dieses sein g\u00f6ttliches Delirium zeigen an, dass Er gro\u00dfe und seiner Sch\u00f6pfermacht w\u00fcrdige Dinge an ihr tun will. Daher ist das Zusammenleben mit meinem Fiat das gr\u00f6\u00dfte Gl\u00fcck und sollte der Traum, die ungest\u00fcme Leidenschaft und Bestrebung aller sein.\u201c<br \/>\nDanach h\u00f6rte ich in und au\u00dferhalb von mir das Meer des G\u00f6ttlichen Fiat rauschen. O, wie s\u00fc\u00df und lieblich ist sein Gemurmel! Es spricht murmelnd, liebkost murmelnd sein geliebtes Gesch\u00f6pf, murmelt und k\u00fcsst es, nimmt es in seine Arme und spricht zu ihm: \u201aIch liebe dich und m\u00f6chte Liebe von dir\u2019.<br \/>\nEs gibt nichts Sch\u00f6neres und Willkommeneres f\u00fcr die Seele, als das \u201aIch liebe dich\u2019 von einem so heiligen Willen, der im Gegenzug die kleine Liebe des Gesch\u00f6pfs erbittet. Ich h\u00f6rte dieses g\u00f6ttliche Gemurmel als Leben in meinem ganzen Sein flie\u00dfen, und mein guter Jesus f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, willst du wissen, was es hei\u00dft, meinen G\u00f6ttlichen Willen zu tun und in Ihm zu leben? Es bedeutet, dass die Seele wei\u00df, wo sie sich befindet, mit Wem sie es zu tun hat, was sie bekommen kann und die empfangenen Gaben nicht vergisst: all dies sind Zeichen, dass die Seele in meinem G\u00f6ttlichen Willen lebt.<br \/>\nWenn sie n\u00e4mlich behauptet, in Ihm zu leben und nicht wei\u00df, wo sie ist, und den g\u00f6ttlichen K\u00f6nigspalast nicht kennt, der ihre Wohnst\u00e4tte ist, so hie\u00dfe das, dass sie meinen Willen nicht sch\u00e4tzt; denn Dinge, Personen oder Orte sch\u00e4tzt man nur, wenn man sie kennt.<br \/>\nWenn die Seele sagt, \u201aIch lebe im G\u00f6ttlichen Willen\u2019 und Ihn nicht kennt, w\u00e4re dies absurd; und wenn sie Ihn nicht kennt, ist es keine Realit\u00e4t, sondern eine Redensart, w\u00e4hrend doch das erste, das mein Wille tut, dies ist, dass Er sich enth\u00fcllt und der Seele, die mit Ihm zusammenleben m\u00f6chte, zu erkennen gibt.<br \/>\nWenn die Seele also erkennt, wo sie sich befindet, erkennt sie, dass sie es mit einem so heiligen Willen zu tun hat, der alles [von ihr] w\u00fcnscht, um ihr alles zu geben.<br \/>\nSo geht sie daran, seine Heiligkeit und sein Licht aufzunehmen und beginnt, von den G\u00fctern jenes Willens zu leben, mit Dem sie zusammenwohnt. Da sie Ihn n\u00e4mlich jetzt kennt, ist ihr nicht mehr danach zumute, in ihren menschlichen Willen hinabzusteigen, zumal ihr dieser ja auch nicht mehr geh\u00f6rt.<br \/>\nMit dieser Kenntnis erwirbt die Seele das Geh\u00f6r, um auf Ihn zu h\u00f6ren, die Stimme, die von Ihm spricht, den Geist, der Ihn begreift, das Vertrauen auf g\u00f6ttliche Weise, sodass sie um alles bitten und alles erhalten kann.<br \/>\nIn der Tat, sie ignoriert die G\u00fcter nicht, die sie besitzt, sondern ist ganz darauf bedacht, sie zu beh\u00fcten und dankt Dem, der sich so tief zum Leben mit ihr herabgelassen hat.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 32; 13. August 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIch bin das Brot des Lebens\u201c (Joh 6,48)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, lie\u00df Jesus sich erblicken, wie Er viele kleine L\u00e4mmchen in seinen Armen hielt: einige lehnten an seiner Brust, andere an den Schultern, andere eng an seinem Hals, einige waren rechts oder links von seinen Armen, und einige reckten das K\u00f6pfchen aus seinem Herzen heraus; doch die F\u00fc\u00dfe all dieser L\u00e4mmchen waren im Herzen Unseres Herrn, und die Nahrung, die Er ihnen gab, war sein Atem.<br \/>\nAlle hatten ihren Mund zum Mund meines s\u00fc\u00dfen Jesus hin gewendet, um seinen Atem als Speise zu empfangen. Es war wirklich sch\u00f6n zu sehen, wie Jesus h\u00f6chste Freude daran fand, ganz vertieft, sie zu n\u00e4hren und sich gemeinsam mit ihnen zu vergn\u00fcgen; sie schienen wie ebenso viele Geburten, die aus seinem Heiligsten Herzen hervorgegangen sind. Dann wandte Er sich zu mir und sprach:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, diese L\u00e4mmchen, die du in meinen Armen siehst, sind die Kinder meines Willens, rechtm\u00e4\u00dfige Nachkommen meines H\u00f6chsten Wollens. Sie werden aus meinem Herzen hervorgehen, doch bleiben die F\u00fc\u00dfe in der Mitte meines Herzens, damit sie nichts von der Erde aufnehmen und sich um nichts k\u00fcmmern als um Mich allein.<br \/>\nSchau sie an, wie sch\u00f6n sie sind, wie rein sie heranwachsen, gen\u00e4hrt und gespeist nur von meinem Atem; sie werden die Herrlichkeit, die Krone meiner Sch\u00f6pfung sein.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 6. November 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe ist im G\u00f6ttlichen Wollen, Das mich wie ein m\u00e4chtiger Magnet an sich zieht, um mir Schluck f\u00fcr Schluck sein Leben, sein Licht, seine wunderbaren, bewundernswerten und anbetungsw\u00fcrdigen Kenntnisse zu reichen.<br \/>\nSo verlor sich mein armer Geist in Ihm, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus bewegte sich in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201cMeine Tochter, die ersten, die meinen G\u00f6ttlichen Willen tun und in Ihm leben werden, werden wie der Sauerteig f\u00fcr sein Reich sein.<br \/>\nDie vielen Wahrheiten, die Ich dir \u00fcber mein G\u00f6ttliches FIAT offenbarte, werden wie das Mehl f\u00fcr das Brot sein. Das Mehl vermengt sich mit der Hefe und wird durchs\u00e4uert \u2013 so viel Mehl, wie man dazu gibt.<br \/>\nDoch das Mehl gen\u00fcgt nicht, es braucht auch noch den Sauerteig und das Wasser, um das wahre Brot herzustellen, das die Menschengeschlechter n\u00e4hren soll.<br \/>\nSo ist Mir der Sauerteig der Wenigen n\u00f6tig, die in meinem G\u00f6ttlichen Willen leben, wie auch die zahlreichen Wahrheiten \u00fcber Ihn. Diese werden wie eine Menge [von] Licht f\u00fcr die Bereitstellung aller n\u00f6tigen G\u00fcter n\u00fctzlich sein, um all jene n\u00e4hren und gl\u00fccklich machen zu k\u00f6nnen, die im Reich meines G\u00f6ttlichen Willens leben wollen.<br \/>\nMache dir also keine Sorgen, wenn du allein bist und es nur wenige sind, die zum Teil \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen Bescheid wissen, solange nur die kleine Portion Sauerteig zusammen mit seinen Kenntnissen gebildet wird.<br \/>\nDas \u00dcbrige wird von selbst kommen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 4. April 1929)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSo aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben\u201c (Joh 6, 50)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, das [begrenzte] Gesch\u00f6pf kann seiner Natur nach, wenn es um ein gro\u00dfes Gut, ein grenzenloses Licht geht, nicht alles zugleich empfangen, sondern muss dies schluckweise aufnehmen.<br \/>\nIndem es die erste Portion schluckt, wartet es darauf, den n\u00e4chsten Schluck zu tun. W\u00fcrde es alles zugleich aufnehmen wollen, dann w\u00fcrde das arme Gesch\u00f6pf gleichsam ersticken und w\u00e4re gezwungen, das wieder herauszuw\u00fcrgen, was es nicht behalten kann.<br \/>\nEs m\u00fcsste darauf warten, dass es zuerst das Wenige, das es eingenommen hat, verdaut hat, damit es wie Blut in seinen Adern flie\u00dfen und sein lebenspendender Saft sich in seiner ganzen Person verteilen kann. Sodann ist es bereit, einen weiteren Schluck zu tun.<br \/>\nWar das nicht die Ordnung, die Ich mit dir einhielt, indem Ich dir nach und nach das Wissen \u00fcber mein ewiges FIAT mitteilte, angefangen von den ersten Unterweisungen, dann die zweiten, die dritten usw.?<br \/>\nAls du die erste gekaut und geschluckt hattest, und sie wie Blut in deiner Seele floss, bereitete Ich dir die zweite Lektion vor, und mein Wille bildete die ersten Akte des Lebens in dir.<br \/>\nIch feierte festlich den Ruhm meines Willens und verwirklichte den Zweck der Sch\u00f6pfung. Ich wartete sehns\u00fcchtig darauf, dir weitere, noch erhabenere Lektionen erteilen zu k\u00f6nnen, dass Ich dich so erf\u00fcllte, dass du selbst nicht wusstest, woher du nehmen solltest, um sie wiedergeben zu k\u00f6nnen.<br \/>\nSo werde Ich es beim Aufbau des Reiches meines G\u00f6ttlichen Willens machen. Ich werde bei den ersten Lehren beginnen, die Ich dir gegeben habe. Daher w\u00fcnsche Ich, dass man [schon jetzt] beginnt, sie kennenzulernen, damit sie ihren Weg gehen, die Seelen bereiten und disponieren.<br \/>\nSodann werden sich diese [Seelen] nach und nach [immer mehr] danach sehnen, weitere Lektionen anzuh\u00f6ren, angesichts der gro\u00dfen Wohltaten, welche sie von der ersten empfangen haben.<br \/>\nDeswegen habe Ich so lange Lehren \u00fcber meinen Willen vorbereitet, da Er die prim\u00e4re Bestimmung einschlie\u00dft, weshalb der Mensch und alle Dinge erschaffen wurden.<br \/>\nDas Leben des Menschen soll sich in Ihm entfalten; denn ohne Ihn ist es, als h\u00e4tte der Mensch kein wahres Leben, sondern ein Leben, das ihm gleichsam fremd ist, daher ist es voller Gefahren, Traurigkeit und Armseligkeit.<br \/>\nDer Mensch ist arm ohne das Leben meines Willens, und es w\u00e4re besser f\u00fcr ihn, wenn er nicht geboren w\u00e4re! Doch zu seinem h\u00f6chsten Ungl\u00fcck hat er nicht einmal Kenntnis von seinem wahren Leben.<br \/>\nBis jetzt hat ihm n\u00e4mlich noch niemand das wahre Brot der Wahrheiten meines Willens gereicht, um das reine Blut zu bilden, und sein wahres Leben im Gesch\u00f6pf wachsen lassen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nSie haben ihm ein mangelhaftes, medizinisch behandeltes Brot gebrochen, das zwar sein Sterben verhinderte, aber ihn dennoch nicht gesund, kr\u00e4ftig und stark von einer G\u00f6ttlichen Kraft heranwachsen lie\u00df, wie das Brot meines Willens wachsen l\u00e4sst.<br \/>\nMein Wille ist Leben und hat die Kraft, Sein [eigenes] Leben zu geben, Er ist Licht und verbannt die Finsternis. Er ist unermesslich und umgibt den Menschen von allen Seiten, um ihm St\u00e4rke, Seligkeit, Heiligkeit zu verleihen, auf eine Art, dass alles um ihn herum in Sicherheit ist.<br \/>\nAch, du wei\u00dft nicht, welche Sch\u00e4tze an Gnade diese Kenntnisse verbergen, und welchen Nutzen sie den Menschen bringen werden! Daher liegt dir nichts daran, dass sie ihren Weg beginnen, um den Anfang f\u00fcr die Errichtung des Reiches meines Willens zu machen!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 6. April 1928)<br \/>\n6. April 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDas Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin f\u00fcr das Leben der Welt\u201c (Joh 6, 51)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich die Kommunion empfangen hatte, hielt ich meinen s\u00fc\u00dfen Jesus eng an mein Herz gedr\u00fcckt und sagte: &#8222;Mein Leben, wie gerne m\u00f6chte ich tun, was Du selbst getan hast, als Du Dich im Sakrament empfingst, damit du in Mir dein eigenes Wohlgefallen, deine eigenen Gebete und S\u00fchneleistungen finden k\u00f6nnest!&#8220; Und mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus sprach zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, in diesem kleinen Umkreis der Hostie schlie\u00dfe Ich alles ein, und deshalb wollte Ich Mich selbst im Sakrament empfangen, um vollst\u00e4ndige Akte zu vollbringen, die den Vater auf w\u00fcrdige Weise daf\u00fcr verherrlichten, dass die Gesch\u00f6pfe einen Gott empfangen durften; und Ich schenkte den Seelen die vollst\u00e4ndige Frucht meines sakramentalen Lebens, sonst w\u00e4re diese Frucht unvollst\u00e4ndig geblieben, sowohl f\u00fcr die Ehre des Vaters als auch zum Wohl der Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nDaher befinden sich in jeder Hostie meine Gebete, die Danksagungen und alles \u00dcbrige, das n\u00f6tig ist, um meinen Vater zu verherrlichen, und was das Gesch\u00f6pf f\u00fcr Mich tun sollte. Wenn das Gesch\u00f6pf also darin versagt, so setze Ich in jeder Hostie mein Werk fort, als w\u00fcrde Ich Mich f\u00fcr jede Seele noch einmal selbst empfangen.<br \/>\nAlso muss sich die Seele in Mich umwandeln, mit Mir ganz eins werden und sich mein Leben zu eigen machen, meine Gebete, meine Liebesseufzer, meine Leiden und feurigen Herzschl\u00e4ge, mit denen Ich sie entz\u00fcnden m\u00f6chte, aber Ich finde niemanden, der sich meinen Flammen als Beute \u00fcberl\u00e4sst. Und Ich werde in dieser Hostie wieder geboren, lebe, sterbe und verzehre Mich, aber finde niemand, der sich f\u00fcr Mich verzehrt.<br \/>\nUnd wenn die Seele das wiederholt, was Ich tue, f\u00fchle Ich [mein Leben] wiederholt, als h\u00e4tte Ich Mich selbst ein weiteres Mal empfangen, und Ich finde darin vollkommene Ehre, g\u00f6ttliches Wohlgefallen, Erg\u00fcsse der Liebe, die Mir ebenb\u00fcrtig sind, und Ich schenke der Seele die Gnade, in meinem eigenen Verzehrt-Werden aufgezehrt zu werden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 24. Februar 1917)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus, Freund und Wonne meines Herzens! Ich sehe, dass deine Liebe ihren Lauf nimmt, dich mit sich fortrei\u00dft. Du erhebst dich und n\u00e4herst dich sehns\u00fcchtig dem Tisch, wo bereits Brot und Wein zur Wandlung bereitstehen.<br \/>\nDeine g\u00f6ttlichen Z\u00fcge nehmen einen Ausdruck an, so zart, so liebevoll, wie man ihn nie gesehen hat. Deine Augen strahlen heller als die Sonne, dein Angesicht r\u00f6tet sich und wird gl\u00e4nzend, deine Lippen umspielt himmlische Freude, dein ganzes \u00e4u\u00dferes Wesen nimmt die Hoheit des Sch\u00f6pfers an.<br \/>\nIch sehe dich, meine Liebe, wie verkl\u00e4rt. Deine Gottheit durchschimmert die H\u00fclle deiner Menschheit. Dein Anblick, wie man ihn nie wahrgenommen hat, zieht die Aufmerksamkeit aller auf dich. Die Apostel sind von s\u00fc\u00dfem Entz\u00fccken erfasst und wagen kaum zu atmen.<br \/>\nDeine g\u00fctige Mutter findet sich im Geiste bei deiner Tafelrunde ein, um die Wunder deiner Liebe zu schauen. Die Engel steigen vom Himmel herab. Es ist, als ob sie sich gegenseitig fragten: \u201eWas ist doch das? Ist das nicht das \u00dcberma\u00df, der Wahnsinn der Liebe?<br \/>\nEin Gott erschafft nicht einen neuen Himmel oder eine neue Erde, aber er gibt sich selbst ein neues Dasein, indem er die verg\u00e4ngliche Materie von ein wenig Brot und Wein in den Leib und das Blut seiner Menschheit verwandelt.\u201c<br \/>\nO uners\u00e4ttliche Liebe! Da alle J\u00fcnger um dich geschart sind, sehe ich, wie du das Brot in deine heiligen H\u00e4nde nimmst und dem Vater darbringst. Ich vernehme deine s\u00fc\u00dfe Stimme, die spricht: \u201eHeiliger Vater, Dank sei dir gesagt, weil du immer deinen Sohn erh\u00f6rst. Heiliger Vater, wirke du mit mir.<br \/>\nEinst hast du mich vom Himmel auf die Erde gesandt, Mensch zu werden im Scho\u00df einer Jungfrau, um unsere Kinder zu retten. Nun gestatte mir, dass das \u201eWort\u201c in jeder Hostie Fleisch wird, um die Rettung der Menschenkinder fortzusetzen und das Leben einer jeden Seele zu sein. Siehe, Vater, nur wenige Stunden sind mir noch beschieden.<br \/>\nWie k\u00f6nnte ich so herzlos sein, meine Kinder allein und als Waisen zur\u00fcckzulassen! Zahlreich sind ihre Feinde, zahlreich ihre Leidenschaften, dicht die Finsternisse ihres Geistes, gro\u00df die Schw\u00e4che ihres Herzens, denen sie unterworfen sind. Wer wird ihnen zu Hilfe kommen?<br \/>\nO ich bitte dich, lass mich in jeder Hostie zur\u00fcckbleiben, um meinen Kindern das Leben zu erhalten, ihnen Licht, Kraft und St\u00e4rke zu sein. Wohin kommen sie sonst? Wer wird ihr F\u00fchrer sein? Die Werke unserer H\u00e4nde sind ewig, meiner Liebe kann ich nicht widerstehen, ich kann und will meine Kinder nicht alleinlassen.\u201c<br \/>\nDer Vater wird ger\u00fchrt von deinen liebeentflammten Worten und steigt vom Himmel herab. Nun sind auf dem Altartisch der Vater und der Hl. Geist mit dir, mein Jesus! Jetzt sprichst du mit klarer und eindrucksvoller Stimme die Wandlungsworte.<br \/>\nOhne dich selbst zu ent\u00e4u\u00dfern, machst du dich in jedem Brot und Wein auf sakramentale Weise gegenw\u00e4rtig. Mein Jesus! Die Himmel neigen sich herab und bringen dir einen Akt der Anbetung in dem neuen Zustand tiefster Erniedrigung dar.<br \/>\nNun ist deine Liebe zufriedengestellt. Ich sehe bis zum Ende der Zeiten auf dem Altar alle konsekrierten Hostien. Aber so viele Hostien sind mit dem Kranz deiner schmerzvollen Passion umwunden, weil so viele Menschen das \u00dcberma\u00df deiner Liebe nur mit dem \u00dcberma\u00df von Undankbarkeit, ja grauenhafter Verbrechen lohnen.<br \/>\nJesus, Herz meines Herzens! Ich m\u00f6chte immer bei dir sein in jedem Tabernakel, in jedem Speisekelch, in jeder hl. Hostie, um dir meine Akte der S\u00fchne darbieten zu k\u00f6nnen f\u00fcr alle Beleidigungen, die dir im Sakramente der Liebe zugef\u00fcgt werden\u2026 (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 20 bis 21 Uhr: Das eucharistische Mahl)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-54125","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54125","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=54125"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54125\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=54125"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=54125"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=54125"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}