{"id":54438,"date":"2024-08-24T13:00:29","date_gmt":"2024-08-24T11:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/21-sonntag-im-jahreskreis-b-joh-660-69\/"},"modified":"2024-08-21T21:28:00","modified_gmt":"2024-08-21T19:28:00","slug":"21-sonntag-im-jahreskreis-b-joh-660-69","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/21-sonntag-im-jahreskreis-b-joh-660-69\/","title":{"rendered":"21. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Joh 6,60-69)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->60In jener Zeit sagten viele der J\u00fcnger Jesu, die ihm zuh\u00f6rten: Was er sagt, ist unertr\u00e4glich. Wer kann das anh\u00f6ren? 61Jesus erkannte, dass seine J\u00fcnger dar\u00fcber murrten, und fragte sie: Daran nehmt ihr Ansto\u00df? 62Was werdet ihr sagen, wenn ihr den Menschensohn hinaufsteigen seht, dorthin, wo er vorher war?<br \/>\n63Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch n\u00fctzt nichts. Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben. 64Aber es gibt unter euch einige, die nicht glauben. Jesus wusste n\u00e4mlich von Anfang an, welche es waren, die nicht glaubten, und wer ihn verraten w\u00fcrde. 65Und er sagte: Deshalb habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist.<br \/>\n66Daraufhin zogen sich viele J\u00fcnger zur\u00fcck und wanderten nicht mehr mit ihm umher. 67Da fragte Jesus die Zw\u00f6lf: Wollt auch ihr weggehen? 68Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. 69Wir sind zum Glauben gekommen und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDie Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben\u201c (Joh 6,63)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Ein anderes Mal, als ich bef\u00fcrchtete, mein Zustand k\u00f6nnte das Werk des Teufels sein, erinnere ich mich an jene Worte des guten Jesus an mich:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, der Teufel kann auch \u00fcber die Tugend sprechen, doch w\u00e4hrend er \u00fcber die Tugend spricht, s\u00e4t er im Inneren der Seele Widerstreben und Hass gegen die Tugend selbst, sodass sich die Seele in Widerspr\u00fcchen und ohne Kraft zum Gutestun befindet.<br \/>\nWenn hingegen Ich spreche, ist mein Wort voller Leben, da Ich die Wahrheit bin; es ist nicht unfruchtbar, sondern fruchtbar, sodass Ich, w\u00e4hrend Ich spreche, die Liebe zur Tugend in die Seele eingie\u00dfe und die Tugend selbst in der Seele hervorbringe, denn die Wahrheit ist Kraft, sie ist Licht, sie ist St\u00fctze und eine zweite Natur f\u00fcr die Seele, die sich von der Wahrheit leiten l\u00e4sst.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 9. Mai 1907)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war bedr\u00fcckt bei dem Gedanken, dass ich gen\u00f6tigt bin, auch die kleinsten Dinge zu sagen und zu schreiben, die der gute Jesus mir sagt. Dann, bei seinem Kommen, sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, jedes Mal, wenn Ich zu dir spreche, beabsichtige Ich, eine kleine Quelle in deinem Herzen zu er\u00f6ffnen, denn alle meine Worte sind Font\u00e4nen, die hinaufschie\u00dfen zum Ewigen Leben und zu ihm f\u00fchren, doch damit sich diese Quellen in deinem Herzen bilden, musst du hier auch von dem deinigen etwas niederlegen, d.h. du musst sie richtig kauen, um sie in dein Herz schlucken zu k\u00f6nnen und dort die Quelle zu \u00f6ffnen.<br \/>\nIndem du immer wieder dar\u00fcber nachdenkst, bildest du das Kauen; und indem du es dem mitteilst, der Autorit\u00e4t \u00fcber dich hat und dir versichert wird, dass es mein Wort ist, schluckst du sie ohne Zweifel und \u00f6ffnest die Quelle f\u00fcr dich.<br \/>\nUnd bei den Gelegenheiten, wo du sie brauchst, bedienst du dich ihrer und trinkst in gro\u00dfen Schlucken an der Quelle meiner Wahrheit. Wenn du sie niederschreibst, \u00f6ffnest du die Kan\u00e4le f\u00fcr alle, die ihren Durst l\u00f6schen wollen, damit sie nicht vor Durst sterben. Nun, wenn du diese Gedanken nicht sagst, denkst du nicht dar\u00fcber nach, und wenn du sie nicht kaust, kannst du sie nicht schlucken.<br \/>\nDeshalb l\u00e4ufst du Gefahr, dass die Quelle sich nicht bildet und das Wasser nicht entspringt, und wenn du dann dieses Wasser brauchen wirst, w\u00e4rest du selbst die Erste, die Durst leiden w\u00fcrde; und wenn du nicht schreibst, um wie viele G\u00fcter wirst du, wenn du die Kan\u00e4le nicht \u00f6ffnest, die anderen berauben?\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 13; 13. Oktober 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Sp\u00e4ter dann war ich besorgt, weil es mir n\u00e4mlich vom heiligen Gehorsam auferlegt war, auch kein einziges Wort von dem auszulassen, was mein s\u00fc\u00dfer Jesus mir sagen k\u00f6nnte \u2013 w\u00e4hrend ich sie leicht auslasse.<br \/>\nIch bin n\u00e4mlich \u00fcberzeugt, dass gewisse vertraute Dinge, bestimmte Erg\u00fcsse, die Jesus meiner kleinen Seele gibt, nicht niederzuschreiben und dem Papier anzuvertrauen sind, sondern im Geheimen des Herzens bleiben sollen. So bat ich Ihn um die Gnade, nicht gegen den Gehorsam zu fehlen.<br \/>\nDa bewegte sich Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, wenn der, der dich f\u00fchrt und leitet, dir diesen Gehorsam auferlegt, hei\u00dft dies, dass er begriffen hat, dass Ich es bin, der zu dir spricht, und den Wert kennt, den auch nur ein einziges meiner Worte enth\u00e4lt.<br \/>\nMein Wort ist Licht und voller Leben. Wer daher das Leben besitzt, kann es geben, umso mehr, als mein Wort die sch\u00f6pferische Kraft enth\u00e4lt, weshalb ein einziges meiner Worte unz\u00e4hlige Leben der Gnade, der Liebe, des Lichtes, Leben meines Willens in den Seelen erschaffen kann.<br \/>\nDu selbst wirst den langen Weg nicht ermessen k\u00f6nnen, den ein einziges meiner Worte zur\u00fccklegen kann. Wer Ohren hat, wird es h\u00f6ren, wer ein Herz hat, wird davon verwundet werden.<br \/>\nDeshalb hat der, der dich leitet, recht, dir diesen Gehorsam aufzutragen. Ach, du wei\u00dft nicht, wie Ich ihm beistehe und ihn umgebe, w\u00e4hrend er meine und deine Schriften \u00fcber meinen Willen liest, damit er die ganze Macht der Wahrheiten und der gro\u00dfen Sch\u00e4tze begreife, die in ihnen enthalten sind.<br \/>\nEr konzentriert sich auf meinen Willen, und in der Kraft des Lichtes, das er wahrnimmt, legt er dir diesen Gehorsam auf. Sei deshalb aufmerksam, und Ich werde dir helfen und leichtmachen, was dir schwierig erscheint.<br \/>\nDu sollst wissen, dass mein Herz angeschwollen ist, schmachtet und seufzt, weil Ich das Reich meines H\u00f6chsten FIAT bekannt machen m\u00f6chte, die gewaltigen Sch\u00e4tze, die es in Ihm gibt, und das gro\u00dfe Gut, welches jene erhalten, die es besitzen werden.<br \/>\nIch habe es genau hier in meinem Herzen, und Ich f\u00fchle es schier bersten, weil Ich es hervorquellen lassen m\u00f6chte. Willst du mir also nicht diese Erleichterung verschaffen, dass mein Herz, wenn es dieses Reich hervorbringt, abschwillt und es nicht mehr schmachten und schmerzerf\u00fcllte Seufzer aussto\u00dfen muss?<br \/>\nDas tust du, wenn du bekanntmachst, was Ich dir \u00fcber meinen Willen kundtue, denn wenn du so handelst, \u00fcberl\u00e4sst du Mir das Feld, um Mir die Wege zu \u00f6ffnen und den Ort zu bereiten, wo Ich das Reich meines Willens niederlegen soll.<br \/>\nWenn du aber nicht kundtust, was Ich dir sage, verschlie\u00dft du Mir diese Wege und mein Herz schwillt noch mehr an. Lass Mich deshalb machen, und du folge Mir und mache dir keine Gedanken dar\u00fcber.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 9. September 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMein Jesus, aber du sagst Mir fast nichts mehr, und mir scheint nicht nur, dass ich allein, ohne Dich, arbeiten muss, sondern mir fehlt dein Wort, das mir den Weg bahnt, den ich im Reich deines Willens nehmen soll.\u201c<br \/>\nJesus erwiderte: \u201eMeine Tochter, mein Wort ist Leben, und wenn Ich spreche, muss Ich sehen, ob dieses Leben in den Gesch\u00f6pfen Leben haben kann. Ist dies nicht der Fall, exponiere Ich keines meiner g\u00f6ttlichen Leben, wenn niemand da ist, der es empf\u00e4ngt.<br \/>\nMir gen\u00fcgt auch ein einziges Gesch\u00f6pf, das Ich disponiert sehe, um aus Mir dieses g\u00f6ttliche Leben in meinem Wort hervortreten zu lassen. Deshalb spreche Ich oft nicht, da Ich niemanden sehe, der disponiert ist, das Leben meines Wortes aufzunehmen, zumal Ich bei dir keine Worte brauche, um Mich verst\u00e4ndlich zu machen.<br \/>\nEs gen\u00fcgt, dass Wir einander ansehen, um Uns zu verstehen, nicht wahr? Du verstehst Mich, und Ich verstehe dich.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 4. August 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, jede Prophetie, die Ich meinen Propheten bez\u00fcglich meines Kommens auf die Erde machte, war wie ein Kompromiss an die Gesch\u00f6pfe, in ihre Mitte zu kommen. Die Propheten, die sie mitteilten, bereiteten die V\u00f6lker darauf vor, ein solches Gut zu ersehnen und zu wollen.<br \/>\nIndem sie diese Prophezeiungen erhielten, empfingen sie das Pfand des Kompromisses, und in dem Ma\u00df, da Ich [immer genaueres \u00fcber] Zeit und Ort meiner Geburt mitteilte, vermehrte Ich die Anzahlung f\u00fcr den Kompromiss.<br \/>\nSo handle Ich auch beim Reich meines Willens. Jede Mitteilung an dich \u00fcber mein G\u00f6ttliches FIAT ist ein Kompromiss, den Ich mache, jede Kenntnis von Ihm ist eine weitere Anzahlung, die Ich hinzuf\u00fcge.<br \/>\nWenn Ich meine Kompromisse mache, so ist dies ein Zeichen, dass das Reich meines Willens kommen wird \u2013 genauso wie das Reich der Erl\u00f6sung kam. Meine Worte sind Leben, die Ich aus Mir hervorgehen lasse, und das Leben muss seine Wohnst\u00e4tte haben und seine Wirkungen hervorbringen.<br \/>\nGlaubst du, dass eine Mitteilung mehr oder weniger unbedeutend ist? Es ist ein weiterer Kompromiss, den ein Gott macht, und unsere Kompromisse k\u00f6nnen nicht verloren gehen. Je mehr Kompromisse Wir machen, umso n\u00e4her ist die Zeit, unsere Kompromisse zu verwirklichen und sie alle in Sicherheit zu bringen.<br \/>\nDaher verlange Ich von dir h\u00f6chste Aufmerksamkeit, und dass du dir nichts entgehen l\u00e4sst, sonst w\u00fcrdest du dir einen G\u00f6ttlichen Kompromiss entgehen lassen, was [ernste] Folgen h\u00e4tte.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 18. Dezember 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchle mich unter den Wellen des G\u00f6ttlichen Willens. Diese erf\u00fcllen mich und wollen noch tiefer auf den Grund meiner Seele eindringen, um sich bekannt zu machen und mir sein Leben, seine himmlischen Freuden und unermesslichen G\u00fcter f\u00fchlen zu lassen, die Er der Seele, die zusammen mit Ihm leben will, geben m\u00f6chte.<br \/>\nMein geliebter Jesus, Der sehns\u00fcchtig darauf zu warten scheint, seine Rede \u00fcber das G\u00f6ttliche Fiat wiederaufzunehmen, sagte voller G\u00fcte zu mir: \u201eMeine gesegnete Tochter, wie gl\u00fccklich bin Ich, wenn Ich die Seele disponiert sehe, die Mich anh\u00f6ren und die gro\u00dfe Gabe empfangen m\u00f6chte, deren Vermittler mein Wort ist!<br \/>\nIch spreche nie, wenn Ich die Seele nicht bereit sehe, denn wenn sie nicht disponiert ist, kann mein Wort das Geschenk nicht \u00fcberbringen, dessen Urheber mein Wort ist. Du sollst nun dies wissen: je mehr die Seele meinen Willen sucht, indem sie verlangt, Ihn zu kennen und zu lieben und Ihm keinen ihrer Akte entgehen l\u00e4sst, umso mehr w\u00e4chst mein Wille in der Seele zur F\u00fclle heran.<br \/>\nEin zus\u00e4tzlicher Akt der Aufmerksamkeit gen\u00fcgt, um Ihn in der Seele wachsen zu lassen \u2013 sogar ein Seufzer, ein Verlangen nach dem Leben meines Willens. O wie wunderbar w\u00e4chst Er und hebt die Seele so hoch hinauf, dass sie sogar in die H\u00f6hen der Himmlischen Sph\u00e4ren gelangt und deren h\u00f6chste und vertrauteste Geheimnisse erkennt!<br \/>\nMein Wille ist Leben, und als Leben will er nicht stehenbleiben, sondern immer zunehmen. Um zu wachsen, erwartet Er den kleinsten Akt, eine liebende Einladung von Seiten der Seele, zumal mein Wille nicht mit Gewalt, gleichsam erzwungen wachsen m\u00f6chte, sondern w\u00fcnscht, dass auch die Seele [freiwillig] sein best\u00e4ndiges Wachstum und seine F\u00fclle ersehnt. Wie Er nun an F\u00fclle zunimmt, so w\u00e4chst in der Seele auch meine g\u00f6ttliche St\u00e4rke, Heiligkeit, Sch\u00f6nheit, Gl\u00fcckseligkeit, Wissenschaft, die F\u00fclle der unz\u00e4hligen Wohltaten, die mein G\u00f6ttliches Fiat enth\u00e4lt.<br \/>\nBegreifst du also die Bedeutung eines zus\u00e4tzlichen Aktes in meinem Willen oder eines Seufzers, eines Verlangens nach Ihm oder einer Anrufung? Es bedeutet den Erwerb und Gewinn an g\u00f6ttlicher Kraft und Sch\u00f6nheit, dass Wir selbst dar\u00fcber entz\u00fcckt sind. Wir sehen die Seele immer wieder an und erkennen in ihr unsere Kraft, unsere Sch\u00f6nheit usw.: o, wie sehr lieben Wir sie!<br \/>\nUnsere Wonne nimmt noch zu, denn sie ist f\u00fcr Uns die \u00dcberbringerin unserer Freuden und unserer G\u00fcter. Angesichts dieser Seele schwillt unsere Liebe an und flie\u00dft aus Uns \u00fcber.<br \/>\nSie ergie\u00dft sich so sehr \u00fcber sie, dass sie die Seele ganz anf\u00fcllt und sogar um sie herum und in ihr unser Labyrinth der Liebe bildet, welche ihr die Sehnsucht und das brennende Verlangen eingibt, in der F\u00fclle unseres Willens heranzuwachsen.<br \/>\nMeine Tochter, es ist ein gro\u00dfer Unterschied zwischen dem, der ganz Aufmerksamkeit, ganz Aug und Ohr, ganz Herz ist, meinen Willen zu ersehnen, und einem, der Ihn will, aber ohne gro\u00dfe Aufmerksamkeit: diese letzteren scheinen kein Auge daf\u00fcr zu haben, Ihn in allen Dingen zu erblicken, noch das Herz um Ihn zu lieben, noch die Stimme, um Ihn zu rufen.<br \/>\nVielleicht besitzen sie meinen Willen zu einem kleinen Teil, seine F\u00fclle jedoch ist fern von ihnen.&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 23. August 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAber es gibt unter euch einige, die nicht glauben\u201c (Joh 6, 64)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen f\u00fchlte ich mich ganz bedr\u00fcckt, da der Monsignore mich besucht hatte und meinte, er sei sich nicht sicher, dass es Jesus Christus w\u00e4re, der in mir wirkt. Als der gebenedeite Jesus kam, sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, um einen Gegenstand gut zu begreifen, braucht es Glauben, denn ohne diesen ist alles im menschlichen Intellekt dunkel, w\u00e4hrend doch der Glaube allein ein Licht im Geist entz\u00fcndet, und man mittels dieses Lichtes mit Klarheit, Wahrheit und Irrtum unterscheiden kann, wann die Gnade wirkt, wann die menschliche Natur oder wann der Teufel.<br \/>\nSchau, das Evangelium ist allen bekannt, doch wer versteht die Bedeutung meiner Worte und die Wahrheiten, die es in sich schlie\u00dft? Wer bewahrt sie in seinem Herzen und macht aus ihnen einen Schatz, um sich das ewige K\u00f6nigreich zu erwerben? Jener, der glaubt.<br \/>\nAlle anderen verstehen nicht nur gar nichts, sondern bedienen sich meiner Worte, um sie zu verspotten und sich einen Spa\u00df aus den heiligsten Dingen zu machen. So kann man sagen, dass alles in den Herzen jener eingeschrieben ist, die glauben, hoffen und lieben, w\u00e4hrend f\u00fcr die \u00fcbrigen [es so ist, wie wenn] nichts geschrieben ist.<br \/>\nSo ist es bei dir: wer ein wenig Glauben hat, sieht die Dinge klar und findet die Wahrheit; wer keinen hat, sieht die Dinge ganz verwirrt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 9. Januar 1903)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDu hast Worte des ewigen Lebens\u201c (Joh 6, 68)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es geht fast stets auf dieselbe Art weiter. Als mich Jesus diesen Morgen in gew\u00f6hnlicher Weise aus mir herausbrachte, gingen Wir mitten durch viele Leute hindurch, und die Mehrheit von ihnen war darauf bedacht, die Handlungen anderer Leute zu verurteilen, ohne auf die eigenen zu sehen. Mein geliebter Jesus sagte mir:<br \/>\n\u201eDas sicherste Mittel, um mit seinem N\u00e4chsten aufrichtig zu sein, ist, durchaus nicht auf das zu sehen, was sie tun, denn Schauen, Denken und Richten ist alles dasselbe. Noch dazu betr\u00fcgt man seine eigene Seele, wenn man auf seinen N\u00e4chsten sieht, deshalb ist diese Seele dann nicht aufrichtig, weder mit sich selbst, noch mit seinem N\u00e4chsten, noch mit Gott.\u201c<br \/>\nDann sagte ich zu Ihm: \u201eMein einziges Gut, schon seit l\u00e4ngerer Zeit hast Du mir nicht einmal einen Kuss gegeben.\u201c Und so k\u00fcssten Wir einander, und Er f\u00fcgte, um mich quasi korrigieren zu wollen, hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich empfehle dir, meine Worte zu bewahren und zu sch\u00e4tzen, denn mein Wort ist ewig und rein, wie Ich selbst es bin, und wenn du es in deinem Herzen bewahrst und aus ihm Nutzen ziehst, wirst du geheiligt und als Vergeltung einen ewigen Glanz empfangen, der von meinem Wort f\u00fcr dich hervorgebracht wird.<br \/>\nWenn du anders tust, w\u00fcrde deine Seele einen Leerraum empfangen und du w\u00fcrdest so meine Schuldnerin bleiben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 30. Juli 1899)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-54438","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54438","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=54438"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54438\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=54438"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=54438"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=54438"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}