{"id":54594,"date":"2024-08-31T13:00:13","date_gmt":"2024-08-31T11:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/22-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-71-8-14-15-21-23\/"},"modified":"2024-08-28T21:16:42","modified_gmt":"2024-08-28T19:16:42","slug":"22-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-71-8-14-15-21-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/22-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-71-8-14-15-21-23\/","title":{"rendered":"22. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Mk 7,1-8.14-15.21-23)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->1In jener Zeit hielten sich die Pharis\u00e4er und einige Schriftgelehrte, die aus Jerusalem gekommen waren, bei Jesus auf. 2Sie sahen, dass einige seiner J\u00fcnger ihr Brot mit unreinen, das hei\u00dft mit ungewaschenen H\u00e4nden a\u00dfen. 3Die Pharis\u00e4er essen n\u00e4mlich wie alle Juden nur, wenn sie vorher mit einer Handvoll Wasser die H\u00e4nde gewaschen haben, wie es die \u00dcberlieferung der Alten vorschreibt. 4Auch wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, ohne sich vorher zu waschen. Noch viele andere \u00fcberlieferte Vorschriften halten sie ein, wie das Absp\u00fclen von Bechern, Kr\u00fcgen und Kesseln. 5Die Pharis\u00e4er und die Schriftgelehrten fragten ihn also: Warum halten sich deine J\u00fcnger nicht an die \u00dcberlieferung der Alten, sondern essen ihr Brot mit unreinen H\u00e4nden?<br \/>\n6Er antwortete ihnen: Der Prophet Jesaja hatte recht mit dem, was er \u00fcber euch Heuchler sagte: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir. 7Es ist sinnlos, wie sie mich verehren; was sie lehren, sind Satzungen von Menschen. 8Ihr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die \u00dcberlieferung der Menschen.<br \/>\n14Dann rief er die Leute wieder zu sich und sagte: H\u00f6rt mir alle zu und begreift, was ich sage: 15Nichts, was von au\u00dfen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein.<br \/>\n21Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die b\u00f6sen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, 22Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Verleumdung, Hochmut und Unvernunft. 23All dieses B\u00f6se kommt von innen und macht den Menschen unrein.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir\u201c (Mk 7,6)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der wahre Geist der Anbetung: die Seele verliert sich selbst und betet alles an, was Gott wirkt und vereint sich mit Ihm. Anbetung der Heiligsten Jungfrau bei der Begegnung mit Jesus am Kreuzweg.<br \/>\nIch war weiter in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, da sah ich wenige Augenblicke lang den gebenedeiten Jesus mit dem Kreuz auf seinen Schultern, als Er gerade seiner Heiligsten Mutter begegnete. Ich sagte zu Ihm: \u201eHerr, was tat deine Mutter bei dieser so leidvollen Begegnung?\u201c<br \/>\nEr erwiderte: \u201eMeine Tochter, sie vollbrachte nichts anderes als einen sehr tiefen und einfachen Akt der Anbetung. Und da ein Akt, je einfacher er ist, sich umso leichter mit Gott vereinigt, Der h\u00f6chst einfacher Geist ist, so goss sie sich in diesem Akt selbst in Mich ein und setzte fort, was Ich selbst in meinem Inneren wirkte.<br \/>\nDas gefiel Mir so sehr \u2013 mehr, als h\u00e4tte sie irgendetwas Gr\u00f6\u00dferes getan \u2013 denn der wahre Geist der Anbetung besteht darin: Das Gesch\u00f6pf vernichtet sich und befindet sich in der G\u00f6ttlichen Sph\u00e4re und betet alles an, was Gott tut und vereinigt sich mit Ihm. Denkst du, dass es wahre Anbetung ist, wenn der Mund anbetet, der Geist aber anderswo ist, oder wenn der Geist anbetet, doch der Wille weit weg von mir ist?<br \/>\nOder wenn eine F\u00e4higkeit [des Menschen] Mich anbetet, und die anderen alle ungeordnet sind? Nein, Ich m\u00f6chte alles f\u00fcr Mich, und alles, was Ich dem Gesch\u00f6pf in Mir gegeben habe. Dies ist der gr\u00f6\u00dfte Akt der Verehrung und Anbetung, den das Gesch\u00f6pf Mir darbringen kann.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 17. Dezember 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich verrichtete meine gewohnten Gebete, und w\u00e4hrend ich mich ganz den Armen des H\u00f6chsten Willens hingab, machte ich die Meinung, die g\u00f6ttliche Majest\u00e4t in ihrem Willen anzubeten. Da bewegte sich mein Jesus in meinem Inneren, nahm meine arme Seele in seine Arme, erhob sie zwischen Himmel und Erde, und betete gemeinsam mit mir das H\u00f6chste Sein an; dann sprach Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die wahre und vollkommene Anbetung ist die vollkommene \u00dcbereinstimmung der Einheit des Willens Gottes mit der Seele. Je mehr die Seele ihren Willen mit dem ihres Sch\u00f6pfers zu \u201aeinem\u2018 macht, umso vollst\u00e4ndiger und vollkommener ist ihre Anbetung. Wenn der menschliche Wille nicht eins mit dem G\u00f6ttlichen ist \u2013 und noch mehr, wenn er von Gott weit weg ist \u2013 kann man das nicht Anbetung nennen, sondern einen Schatten davon, oder eine farblose Schattierung, die nicht einmal eine Spur zur\u00fcckl\u00e4sst.<br \/>\nWenn der menschliche Wille nicht f\u00fcr den Kuss der Einheit des H\u00f6chsten Willens bereit ist, k\u00f6nnte das Gebet statt einer Anbetung zu einer Beleidigung und Verachtung werden. Der erste Akt der Anbetung besteht darin, den Willen des Sch\u00f6pfers anzuerkennen, um ihn zu erf\u00fcllen, und wenn das nicht der Fall ist, betet man mit Worten an \u2013 aber beleidigt und beschimpft Ihn mit Taten. Willst du das wahre und vollkommene Vorbild der Anbetung kennenlernen, dann komm mit Mir in die Mitte der Drei G\u00f6ttlichen Personen.\u201d<br \/>\nIch wei\u00df nicht, wie es geschah \u2013 Jesus dr\u00fcckte mich noch fester und erhob mich noch h\u00f6her, mitten in ein grenzenloses Licht. Ich f\u00fchlte mich wie vernichtet, doch ein g\u00f6ttliches Leben, das so viele mannigfaltige Schattierungen von Sch\u00f6nheit, Heiligkeit, Licht, G\u00fcte, Friede, Liebe usw. ausstr\u00f6mte, ersetzte dieses Nichts, sodass mein Nichts in diese g\u00f6ttlichen Nuancen umgewandelt wurde und nicht mehr zu erkennen war und Jenen selbst [in mich] verliebt machte, Der mich so geschm\u00fcckt hatte. \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 13. Mai 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir\u201c (Mk 7, 6)<\/span><br \/>\n\u2026 \u201eMeine Tochter, mein G\u00f6ttlicher Wille macht das Gesch\u00f6pf einfach und so total leer von allem, was nicht zu meinem Willen geh\u00f6rt, dass vom menschlichen Wesen nichts \u00fcbrigbleibt als ein Komplex (eine Gesamtheit) an Einfachheit: einfach ist der Blick, das Wort, das Benehmen, die Schritte. Man kann in der Person das Siegel der G\u00f6ttlichen Einfachheit wie in einem Spiegel sehen. So wird es unter der Herrschaft meines G\u00f6ttlichen Willens auf Erden keine Heuchelei und Unaufrichtigkeit mehr geben, die man als Ursprung alles B\u00f6sen bezeichnen kann. Indessen wird die Einfachheit als Ursprung eines jeden wahren Gutes, das wahre Merkmal sein, das auf die Herrschaft des G\u00f6ttlichen Willens hindeutet.<br \/>\nDu sollst nun wissen, dass unsere Liebe zur Seele, die sich von unserem G\u00f6ttlichen Fiat beherrschen l\u00e4sst, so gro\u00df ist, dass alles, was sie nach unserem Wunsch tun soll, zuerst in Gott selbst gebildet wird, und dann in die Seele \u00fcbergeht. Und da unsere beiden Willen eins sind, bewahrt sie dies als ihren eigenen Akt und wiederholt ihn f\u00fcr Uns, so oft Wir wollen. So ist die Seele, die in unserem G\u00f6ttlichen Willen lebt, die Tr\u00e4gerin unserer Werke, welche diese [Werke] st\u00e4ndig nachbildet und wiederholt. Mit ihrem lichtvollen Auge, das ihr unser Wille zum Besitz gegeben hat, konzentriert sie sich auf ihren Sch\u00f6pfer, um auszusp\u00e4hen, was Er tut, um es in sich aufzunehmen und Ihm zu sagen: \u2018Ich will nur das tun, was deine anbetungsw\u00fcrdige Majest\u00e4t tut.\u2019 Und Wir sind doppelt gl\u00fccklich: nicht, weil Wir ohne das Gesch\u00f6pf nicht gl\u00fccklich w\u00e4ren, da die Gl\u00fcckseligkeit unsere Natur ist, sondern weil Wir das Gesch\u00f6pf gl\u00fccklich sehen, das kraft unseres Willens Uns immer \u00e4hnlicher wird, mit unserer Liebe liebt und Uns mit unseren eigenen Werken verherrlicht. Wir sp\u00fcren, wie die sch\u00f6pferische Macht unseres Fiat Uns reproduziert (nachbildet) und unser Leben und unsere Werke im Gesch\u00f6pf heranbildet.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 27; 6. November 1929)<\/h3>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIhr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die \u00dcberlieferung der Menschen\u201c (Mk 7, 8)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus kam weiterhin und lie\u00df sich mit Augen sehen, die von lebendigsten und reinsten Licht strahlten. Ich war von diesem blendenden Licht bezaubert und \u00fcberrascht, und Jesus, der mich so bezaubert und sprachlos sah, sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Geliebte, der Gehorsam besitzt eine \u00fcberaus weite Sicht und \u00fcbertrifft selbst das Licht der Sonne an Sch\u00f6nheit und Sch\u00e4rfe. Die Selbstliebe hingegen ist sehr kurzsichtig, sodass sie keinen Schritt tun kann, ohne zu stolpern. Und glaube nicht, dass diese \u00fcberaus gute Weitsicht jene Seelen besitzen, die stets beunruhigt und in Skrupeln sind; diese sind vielmehr ein Netz, das die Selbstliebe \u2013 da sie sehr kurzsichtig ist \u2013 um sie herum spinnt, und die Seelen zuerst fallen l\u00e4sst und dann tausend Beunruhigungen und Skrupel in ihnen erweckt; und was sie heute mit so vielen Skrupeln und \u00c4ngsten verabscheut haben, in das fallen sie morgen von neuem, sodass sich ihr Leben darauf beschr\u00e4nkt, stets in diesem k\u00fcnstlichen Netz verwickelt zu sein, das die Selbstliebe gut um sie herum zu spinnen versteht \u2013 zum Unterschied zur \u00fcberaus guten Weitsicht des Gehorsams, der die Selbstliebe t\u00f6tet. Diese Seele sieht so weit und so klar, dass sie sofort voraussieht, wo sie ausgleiten k\u00f6nnte, und mit gro\u00dfm\u00fctigen Herzen nimmt sie davon Abstand und erfreut sich der heiligen Freiheit der Kinder Gottes. Und wie die Finsternis weitere Finsternis anzieht, so zieht das Licht noch mehr Licht an; und dieses Licht zieht schlie\u00dflich das Licht des Wortes an sich, und sich gemeinsam vereinend, weben sie das Licht aller Tugenden.\u201c<br \/>\nAls ich dies vernahm, fragte ich \u00fcberrascht: \u201eHerr, was sagst Du? Mir scheint, dass jene skrupul\u00f6se Art zu leben, Heiligkeit ist.\u201c<br \/>\nUnd Er f\u00fcgte mit ernsterem Ton hinzu: \u201eIm Gegenteil, Ich sage dir, dass dies das wahre Kennzeichen des Gehorsams ist, w\u00e4hrend das andere das wahre Zeichen der Selbstliebe ist, und diese Art zu leben treibt Mich eher zur Entr\u00fcstung als zur Liebe. Wenn es n\u00e4mlich das Licht der Wahrheit ist, das die Seele ihre Schuld erkennen l\u00e4sst, und sei es die geringste, sollte dann eine Korrektur stattfinden; doch da es die Kurzsichtigkeit der Selbstliebe ist, tut sie nichts als die Seelen niedergedr\u00fcckt zu halten, ohne dass sich diese auf dem Weg der wahren Heiligkeit weiter entwickeln.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 10. Februar 1901)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hatte \u00fcber eine Seele gelesen, die sich \u00fcber alles Skrupel machte und f\u00fcrchtete, dass alles S\u00fcnde sei und dachte mir: \u201eUnd ich? Wie lax bin ich! Ich w\u00fcrde auch gerne alles f\u00fcr S\u00fcnde halten, um aufmerksamer zu sein und den Herrn nicht zu beleidigen.\u201c Als dann der gebenedeite Jesus kam, sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, das ist Unsinn, und die Seele bleibt dabei auf dem Weg der Heiligkeit stecken, w\u00e4hrend die wahre und solide Heiligkeit darin besteht, alles, was ihr widerfahren k\u00f6nnte oder was sie auch tun mag, als Besonderheit der G\u00f6ttlichen Liebe anzunehmen, auch in den unbedeutendsten Dingen, wie wenn sie eine k\u00f6stliche oder ekelhafte Speise vorgefunden h\u00e4tte: Eine Besonderheit der Liebe im Wohlgeschmack, wenn die Seele daran denkt, dass es Jesus ist, der diesen Geschmack in der Speise hervorbringt und die Seele so liebt, dass Er ihr sogar in den materiellen Dingen eine Freude schenkt. Eine Besonderheit der Liebe im Ekel, beim Gedanken, dass Er sie so sehr liebt, dass Er diesen Widerwillen geschenkt hat, um sie in der Abt\u00f6tung mit sich selbst \u00e4hnlich zu machen und ihr dadurch selbst eine kleine M\u00fcnze reicht, die sie Ihm aufopfern kann. Eine Besonderheit der Liebe, wenn sie gedem\u00fctigt wird, wenn sie erhoben wird, wenn sie gesund ist, wenn sie krank ist, arm oder reich ist. Eine Besonderheit der Liebe ist ihr Atmen, ihr Sehverm\u00f6gen, ihre Sprache, alles, alles.<br \/>\nUnd so, wie sie alles, wirklich alles als eine Besonderheit der G\u00f6ttlichen Liebe annehmen sollte, muss sie Gott alles als eine besondere Liebe von ihr selbst zur\u00fcckgeben, muss also die Welle der Liebe Gottes empfangen und Gott die Welle ihrer Liebe zur\u00fcckgeben. O welch heiligendes Bad ist diese Welle der Liebe! Sie reinigt die Seele, heiligt sie und l\u00e4sst sie voranschreiten, ohne dass sie es selbst bemerkt; es ist mehr ein himmlisches als ein irdisches Leben. Das ist es, was Ich von dir will; die S\u00fcnde und der Gedanke an die S\u00fcnde d\u00fcrfen in dir nicht existieren.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 5. Januar 1907)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eNichts, was von au\u00dfen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein\u201c (Mk 7,15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">(159) &#8230; Jesus sagt: &#8222;Sieh, wie rein Ich bin \u2013 in dir will Ich auch in allem die Reinheit finden.&#8220; Bei diesen Worten f\u00fchlt die Seele eine g\u00f6ttliche Reinheit in sich eintreten, die sich in sie selbst verwandelt, und sie lebt schlie\u00dflich so, als h\u00e4tte sie keinen Leib; und so ist es mit den anderen Tugenden. O, wie w\u00fcnschenswert ist diese Rede Jesu. Ich w\u00fcrde alles hergeben, was auf dieser Erde ist, \u2013 wenn ich es besitzen k\u00f6nnte, \u2013 um nur eines dieser Worte Jesu zu haben\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1; (159))<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dachte ich in meinem Geist: \u201eEs ist wahr, dass die K\u00f6nigin Mutter in den endlosen Verdiensten meines Jesus empfangen wurde, doch ihr Blut und ihr Leib wurden im Scho\u00df der heiligen Anna empfangen, die nicht von dem Makel der Erbs\u00fcnde ausgenommen war. Wie kann es daher sein, dass sie nichts von den vielen \u00dcbeln ererbt hat, die wir alle von der S\u00fcnde unseres ersten Vaters Adam geerbt haben?<br \/>\nUnd Jesus: \u201eMeine Tochter, du hast noch nicht verstanden, dass alles B\u00f6se im Willen liegt. Es war der Wille, der den Menschen, d.h. seine Natur \u00fcberw\u00e4ltigte, nicht die Natur den Willen des Menschen. So blieb die Natur auf ihrem Platz, wie sie von Mir geschaffen worden war \u2013 darin \u00e4nderte sich nichts. Es war sein Wille, der sich \u00e4nderte und sich gegen nichts geringeres als den G\u00f6ttlichen Willen stellte, und dieser rebellische Wille \u00fcberw\u00e4ltigte seine Natur, schw\u00e4chte und verseuchte sie und machte sie zur Sklavin der niedrigsten Leidenschaften.<br \/>\nEs war, als w\u00fcrde ein Beh\u00e4lter voller D\u00fcfte oder Kostbarkeiten ausgeleert und mit Moder oder unedlem Zeug angef\u00fcllt: \u00e4ndert sich etwa das Gef\u00e4\u00df? Ge\u00e4ndert hat sich das, was man hineingetan hat, doch der Beh\u00e4lter ist stets derselbe, und er wird h\u00f6chstens, je nach seinem Inhalt, mehr oder weniger sch\u00e4tzenswert. So war der Mensch.<br \/>\nDie Tatsache, dass nun meine Mama in einem Gesch\u00f6pf aus dem Menschengeschlecht empfangen wurde, f\u00fcgte ihr keinerlei Schaden zu, da ihre Seele gegen jede S\u00fcnde immun war. Zwischen ihrem Willen und dem ihres Gottes gab es keine Trennung, die g\u00f6ttlichen Str\u00f6me fanden weder ein Hindernis noch einen Widerstand, um sich \u00fcber sie zu ergie\u00dfen, und in jedem Augenblick str\u00f6mten stets neue Gnaden auf sie herab.<br \/>\nMit diesem Willen und dieser ganz heiligen, ganz reinen, ganz sch\u00f6nen Seele blieb also das Gef\u00e4\u00df ihres Leibes, den sie von ihrer Mutter bekam, duftend, wiederhergestellt, geordnet und verg\u00f6ttlicht, sodass sie auch von allen nat\u00fcrlichen Krankheiten frei war, von denen die menschliche Natur befallen war. O, ja! Gerade sie war es, die den Keim des \u201aFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u2018 empfing, der sie adelte und in ihrem Ursprung wiederherstellte, wie der Mensch von Uns erschaffen wurde, ehe er s\u00fcndigte, ja sie \u00fcbertraf ihn noch.<br \/>\nSie wurde immer noch sch\u00f6ner durch die st\u00e4ndigen Str\u00f6me dieses FIAT, das allein die Eigenschaft besitzt, Abbilder herzustellen, die Dem ganz \u00e4hnlich sind, der sie erschaffen hat. Und kraft dieses G\u00f6ttlichen Willens, der in ihr wirkte, kann man sagen, dass sie durch die Gnade das ist, was Gott von Natur aus ist. Unser Wille kann alles tun und \u00fcberall hingelangen, wenn die Seele Ihm Handlungsfreiheit gibt und unser Werk nicht mit ihrem menschlichen Willen unterbricht.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 8. Dezember 1923)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die b\u00f6sen Gedanken\u201c (Mk 7, 21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen trug mich mein sanftester Jesus aus mir heraus und lie\u00df mich den Niedergang sehen, in den die Menschheit verfallen war. Es ist erschreckend, dar\u00fcber nachzudenken!<br \/>\nAls ich inmitten dieser Leute war, sagte Jesus fast weinend: \u201eO Mensch, wie hast du dich verunstaltet, entstellt, entw\u00fcrdigt! O Mensch, Ich habe dich geschaffen, damit du mein lebendiger Tempel seiest, doch du hast aus dir die Wohnung des Teufels gemacht!<br \/>\nSchau, sogar die Pflanzen, indem sie von Bl\u00e4ttern, Bl\u00fcten und Fr\u00fcchten bedeckt sind, lehren dich Sittsamkeit und Schamgef\u00fchl, das du gegen\u00fcber deinem Leib haben musst; doch du hast jede Schamhaftigkeit verloren und sogar die nat\u00fcrliche Zur\u00fcckhaltung, die du haben solltest: so bist du schlimmer geworden als die Tiere, sodass Ich nichts anderes habe, mit dem Ich dich vergleichen k\u00f6nnte.<br \/>\nDu warst mein Abbild, doch Ich erkenne dich nicht mehr, sondern bin so entsetzt \u00fcber deine Unreinheiten, dass Mich dein blo\u00dfer Anblick ekelt, und du selbst Mich zwingst, vor dir zu fliehen.\u201c<br \/>\nAls Jesus dies sagte, f\u00fchlte ich mich gemartert vom Schmerz, meinen geliebten Jesus so verbittert zu sehen, daher sagte ich zu Ihm: \u201eHerr, Du hast recht, dass Du im Menschen nichts Gutes mehr findest, und dass er eine solche Blindheit erreicht hat, dass er sich nicht einmal mehr an die Gesetze der Natur halten kann.<br \/>\nWenn Du also auf den Menschen blicken willst, wirst Du nichts anderes tun als Z\u00fcchtigungen zu schicken; deshalb bitte ich Dich, deinen Blick fest auf deine Barmherzigkeit zu richten, und so wird alles gut werden.\u201c<br \/>\nAls ich dies sagte, sprach Jesus zu mir: \u201eTochter, erquicke Mich in meinem Schmerz.\u201c Im Augenblick, als Er dies sagte, nahm Er die Dornenkrone herab, die in seinem anbetungsw\u00fcrdigen Haupt inkarniert (versenkt) schien und dr\u00fcckte sie auf meines. Ich f\u00fchlte bitterste Leiden, doch war ich zufrieden, dass Jesus getr\u00f6stet war. Danach sagte Er mir:<br \/>\n\u201eTochter, ich liebe die reinen Seelen sehr, und wie Ich gezwungen bin, vor den unreinen zu fliehen, werde Ich von den reinen wie von einem Magneten angezogen, um in ihnen zu wohnen.<br \/>\nReinen Seelen leihe Ich gerne meinen Mund, um sie mit meiner eigenen Zunge sprechen zu lassen, deshalb haben sie keine Anstrengung zu machen, um die Seelen zu bekehren.<br \/>\nIch freue Mich nicht nur, in diesen Seelen meine Passion fortzusetzen und so die Erl\u00f6sung weiterzuf\u00fchren, sondern was noch mehr ist, Ich habe gro\u00dfes Wohlgefallen daran, in ihnen meine eigenen Tugenden zu verherrlichen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 1. August 1899)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-54594","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54594","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=54594"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54594\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=54594"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=54594"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=54594"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}