{"id":54774,"date":"2024-09-07T13:00:22","date_gmt":"2024-09-07T11:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/23-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-731-37\/"},"modified":"2024-09-04T20:02:41","modified_gmt":"2024-09-04T18:02:41","slug":"23-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-731-37","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/23-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-731-37\/","title":{"rendered":"23. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Mk 7,31-37)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->31In jener Zeit verlie\u00df Jesus das Gebiet von Tyrus wieder und kam \u00fcber Sidon an den See von Galil\u00e4a, mitten in das Gebiet der Dekapolis. 32Da brachte man einen Taubstummen zu Jesus und bat ihn, er m\u00f6ge ihn ber\u00fchren.<br \/>\n33Er nahm ihn beiseite, von der Menge weg, legte ihm die Finger in die Ohren und ber\u00fchrte dann die Zunge des Mannes mit Speichel; 34danach blickte er zum Himmel auf, seufzte und sagte zu dem Taubstummen: Effata!, das hei\u00dft: \u00d6ffne dich!<br \/>\n35Sogleich \u00f6ffneten sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit, und er konnte richtig reden. 36Jesus verbot ihnen, jemand davon zu erz\u00e4hlen. Doch je mehr er es ihnen verbot, desto mehr machten sie es bekannt. 37Au\u00dfer sich vor Staunen sagten sie: Er hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben h\u00f6ren und die Stummen sprechen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDa brachte man einen Taubstummen zu Jesus und bat ihn, er m\u00f6ge ihn ber\u00fchren\u201c (Mk 7,32)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte \u00fcber die Passion meines s\u00fc\u00dfen Jesus nach, und als Er kam, sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, jedes Mal, wenn die Seele an meine Passion denkt, sich an das erinnert, was Ich gelitten habe oder Mich bemitleidet, erneuert sie in sich die Anwendung meiner Leiden in sich selbst, mein Blut steigt auf, um sie zu \u00fcberfluten, und meine Wunden machen sich auf, um sie zu heilen, wenn sie verwundet ist, oder um sie zu schm\u00fccken, wenn sie gesund ist \u2013 und alle meine Verdienste, um sie zu bereichern.<br \/>\nDer \u201eHandelsverkehr\u201c, den die Seele bewirkt, ist \u00fcberraschend, es ist so, als w\u00fcrde sie alles, was Ich tat und litt, auf die Bank legen und doppelt so viel einnehmen.<br \/>\nDenn alles, was Ich tat und litt, bleibt im st\u00e4ndigen Akt, sich dem Menschen zu schenken, wie die Sonne im st\u00e4ndigen Akt begriffen ist, der Erde Licht und W\u00e4rme mitzuteilen.<br \/>\nMein Wirken ist nicht der Ersch\u00f6pfung unterworfen; sobald die Seele es nur will und so oft sie will, empf\u00e4ngt sie die Frucht meines Lebens. Wenn sie sich also zwanzig, hundert, tausend Mal an meine Passion erinnert, um so viele Male mehr wird sie die Wirkungen derselben genie\u00dfen.<br \/>\nDoch wie wenige sind es, die sich das zunutze machen!<br \/>\nTrotz des ganzen Schatzes meiner Passion sieht man schwache Seelen, blinde, taube, stumme, verkr\u00fcppelte, lebendige Leichname, die Abscheu erregen, weil meine Passion in Vergessenheit geraten ist.<br \/>\nMeine Leiden, meine Wunden und mein Blut sind St\u00e4rke, welche die Schwachheiten wegnimmt, Licht, die den Blinden Sehkraft gibt, Zunge, die Zungen l\u00f6st und das Geh\u00f6r \u00f6ffnet, Weg der die Verkr\u00fcppelten aufrichtet, Leben, das die Toten auferweckt.<br \/>\nAlle Heilmittel, welche die ganze Menschheit ben\u00f6tigt, sind in meinem Leben und meiner Passion, doch das Gesch\u00f6pf verschm\u00e4ht die Medizin und k\u00fcmmert sich nicht um die Heilmittel, und deshalb sieht man trotz meiner Erl\u00f6sung, wie der Zustand des Menschen dem Verderben ausgesetzt ist, als sei er von einer unheilbaren Tuberkulose befallen.<br \/>\nWas Mich aber am meisten schmerzt, ist es, gottgeweihte Personen zu sehen, die sich anstrengen, um Lehren, Spekulationen und Geschichten zu erwerben, aber \u00fcber meine Passion \u2013 nichts.<br \/>\nSo ist meine Passion viele Male aus den Kirchen und aus dem Mund der Priester verbannt, sodass ihre Rede ohne Licht ist, und die V\u00f6lker ausgehungerter sind als zuvor.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 21. Oktober 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eWenn Ich Wunder wirke, m\u00f6chte Ich dir das Geschenk des gro\u00dfen Wunders meines Willens machen. Wenn Ich also die Blinden sehend mache, nehme Ich dir die Blindheit deines menschlichen Willens weg, um dir das Sehverm\u00f6gen des Meinen zu geben, wenn Ich den Tauben das Geh\u00f6r gebe, verleihe Ich dir die Gabe, das Geh\u00f6r meines Willens zu erlangen.<br \/>\nWenn Ich den Stummen die Sprache gebe, l\u00f6se Ich dich von der Stummheit hinsichtlich meines Willens, wenn Ich die Verkr\u00fcppelten aufrichte, richte Ich dich in Ihm auf; wenn Ich den Sturm mit meiner Herrschermacht stille, befehle Ich dem Sturm deines menschlichen Willens, dass er es nicht mehr wage, das friedvolle Meer des Meinen aufzuw\u00fchlen; mit einem Wort, es gibt nichts, was Ich tue und leide, aus dem Ich dir nicht ein Geschenk mache, um das Reich meines Willens in dir zu deponieren, das Ich so sehr liebe und das in Mir Selbst gebildet wurde\u2026.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 27. Januar 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDanach blickte er zum Himmel auf, seufzte und sagte zu dem Taubstummen: Effata!, das hei\u00dft: \u00d6ffne dich!\u201c (Mk 7,34)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich fortfuhr, mich mit den bei der Erl\u00f6sung von Jesus gewirkten Akten zu vereinigen, sagte mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, du siehst, wie alle Akte, die Ich bei der Erl\u00f6sung des Menschen tat, selbst meine Wunder, die Ich in meinem \u00f6ffentlichen Leben wirkte, nichts anderes bedeuteten, als das Reich des H\u00f6chsten FIAT mitten unter die Gesch\u00f6pfe zur\u00fcckzurufen.<br \/>\nUnd im Akt, als Ich sie tat, bat Ich meinen Vater im Himmel, dass Er das Reich bekanntmache und mitten unter den Menschengeschlechtern wiederherstelle. Als Ich den Blinden das Augenlicht verlieh, war mein erster Akt, die Finsternis des menschlichen Willens zu vertreiben.<br \/>\nSie ist die erste Ursache der Blindheit der Seele und des Leibes, und ich bewirkte, dass das Licht meines Willens die Seele so vieler Blinder erleuchte, damit sie das Sehverm\u00f6gen erlangten, meinen Willen zu sehen.<br \/>\nSie sollten Ihn lieben, damit auch ihre K\u00f6rper davon befreit w\u00fcrden, das Sehverm\u00f6gen zu verlieren. Als Ich den Tauben das Geh\u00f6r gab, bat Ich zuerst meinen Vater, dass sie das Geh\u00f6r erlangten.<br \/>\nDamit sollten sie die Stimmen, die Kenntnisse, die Wunder meines G\u00f6ttlichen Willens vernehmen, damit diese in ihre Herzen als Weg eintreten m\u00f6gen, um sie zu beherrschen, damit sie nicht mehr \u2013 weder in der Seele noch im Leib \u2013 taub in der Welt seien.<br \/>\nAuch f\u00fcr die Toten, die Ich auferweckte, betete Ich, dass die Seelen in meinem ewigen Willen auferstehen m\u00f6gen, auch jene, die verwest waren und durch den menschlichen Willen schlimmer als Kadaver geworden waren.<br \/>\nAls Ich die Stricke nahm, um die Profanierer aus dem Tempel zu verjagen, war es der menschliche Wille, den Ich verjagte, damit der Meine regierend und herrschend eintrete, damit sie wahrhaft reich in der Seele w\u00fcrden und nicht mehr der nat\u00fcrlichen Armut unterworfen seien.<br \/>\nMehr noch, als Ich triumphierend unter dem Jubel der Menge in Jerusalem einzog, umgeben von Ehren und Verherrlichung, war es der Triumph meines Willens, den Ich inmitten der V\u00f6lker aufrichtete.<br \/>\nEs gab keinen Akt, den Ich auf Erden tat, wo Ich nicht meinen Willen als ersten Akt setzte, um Ihn mitten unter den Menschen wiederherzustellen, denn Er war das, was Mir am meisten am Herzen lag.<br \/>\nWenn das nicht so w\u00e4re oder Ich nicht bei allem, was Ich wirkte und litt, als ersten Akt das Reich des H\u00f6chsten FIAT gehabt h\u00e4tte, um es unter den Menschen wiederherzustellen, h\u00e4tte mein Kommen auf die Erde den Generationen nur ein halbes, kein vollst\u00e4ndiges Gut gebracht.<br \/>\nDie Verherrlichung meines himmlischen Vaters w\u00e4re von Mir nicht vollst\u00e4ndig wiedererlangt worden. Da mein Wille n\u00e4mlich der Ursprung eines jeden Gutes ist und der einzige Zweck der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung, ist Er die letztendliche Vollendung all unserer Werke.<br \/>\nSo w\u00e4ren ohne Ihn unsere sch\u00f6nsten Werke ohne Rahmen gewesen und ohne Erf\u00fcllung, denn Er allein ist die Krone unserer Werke und das Siegel, dass unser Werk vollendet ist.<br \/>\nDeshalb musste es zur Ehre und Herrlichkeit des Werkes der Erl\u00f6sung selbst, als ersten Akt, den Zweck des Reiches meines Willens haben.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 26. Oktober 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine kleine Seele durchquert weiter das grenzenlose Meer des G\u00f6ttlichen Fiat. O, wie \u00fcberrascht mich dies: w\u00e4hrend ich scheinbar einen langen Weg zur\u00fcckgelegt habe, tat ich nur einige Schritte im Vergleich zu dem, was mir noch zu gehen bleibt! So gro\u00df ist die Endlosigkeit, dass ich Jahrhunderte lang gehen k\u00f6nnte und noch immer am Anfang st\u00fcnde.<br \/>\nSo viel gibt es \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen zu erkennen, dass ich mich, die ich mich in seinem Meer befinde, immer als kleine Unwissende vorkomme, die kaum die Vokale des G\u00f6ttlichen Willens gelernt hat; und vielleicht werde ich die Konsonanten in der Himmlischen Heimat lernen, die ich bald zu erreichen hoffe.<br \/>\nO, k\u00f6nnte ich doch den ganzen Himmel irgendwie zum Mitleid bewegen, dass meine lange Verbannung endet! Doch im \u00fcbrigen Fiat! Fiat! Fiat! Mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus hatte Mitleid mit mir, nahm mich fest in seine Arme und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eGesegnete Tochter, Mut! Betr\u00fcbe dich nicht zu sehr; einstweilen m\u00f6ge mein G\u00f6ttlicher Wille dein Himmel sein. Er wird deine Himmlische Heimat auf der Erde sein und es nicht unterlassen, dich zu begl\u00fccken und dir die reinen Freuden von hier oben zu gew\u00e4hren.<br \/>\nDaher kann Er dort, wo Er herrscht, auf vielfache Weisen neue \u00fcberraschende Freuden und Wonnen schenken, damit die Seele, die Ihn besitzt, ihr Paradies auf Erden genie\u00dfen kann.<br \/>\nSo nimmt Er [vorerst] dominierende Handlungsweisen an, und seine Herrschaft erstreckt sich im Geist, Wort, Herzen, im ganzen Sein des Gesch\u00f6pfes, selbst in der kleinsten Bewegung. Wie sanft ist seine Herrschaft!<br \/>\nEr ist Herrschaft und Leben, Herrschaft und Macht, Herrschaft und Licht, das sich seinen Weg bahnt. Sein Licht zerstreut die Finsternis, entfernt die Blockaden, die das Gute behindern k\u00f6nnen, und seine Herrschaft schl\u00e4gt die Feinde in die Flucht.<br \/>\nMit einem Wort, die Seele f\u00fchlt sich von der Herrschaft des G\u00f6ttlichen Willens getragen; und w\u00e4hrend sie von Ihm beherrscht wird, ist sie Herrin \u00fcber sich selbst, \u00fcber ihre Akte, und \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen selbst.<br \/>\nDieser herrscht und regiert, und ist zugleich so lieblich, stark und mild, dass Er sich mit der Seele vereint und m\u00f6chte, dass sie zusammen mit Ihm herrsche, weil seine Herrschaft friedvoll ist und allen Akten der Seele seinen Kuss des herrschenden Friedens gibt.<br \/>\nDieser liebliche und milde Kuss entz\u00fcckt den menschlichen Willen und entr\u00fcckt ihn in den G\u00f6ttlichen hinein; und sie breiten ihre gemeinsame Herrschaft aus, um das Reich Gottes tief in der Seele aufzurichten.<br \/>\nF\u00fcr die Seele gibt es nichts, was sch\u00f6ner, teurer, gr\u00f6\u00dfer und heiliger w\u00e4re, als wenn sie die Herrschaft meines Willens in allen Akten und ihrem ganzen Wesen flie\u00dfen f\u00fchlt.<br \/>\nIch kann behaupten, dass der Himmel hinter der Herrschaft meines Willens im Herzen der Pilger-Seele zur\u00fcckbleibt. In den Heiligen kann Er n\u00e4mlich nichts mehr hinzuf\u00fcgen, sondern sie nur st\u00e4ndig gl\u00fccklich machen.<br \/>\nIn der pilgernden Seele jedoch kann Er Werke vollbringen, kann ihr neues Leben eingie\u00dfen, neue Eroberungen erwerben, um seine Herrschaft noch mehr zu erweitern und auszudehnen.<br \/>\nDie totale Herrschaft meines G\u00f6ttlichen Willens in der Seele ist unser andauernder Sieg. Wir erringen so viele Siege, wie Er mit seiner Herrschaft Akte in ihr tut; und die Seele bleibt in ihren Akten siegreich \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen.<br \/>\nIm Himmel jedoch haben Wir nichts zu erobern, da alles Uns geh\u00f6rt, und jeder Selige hat sein [Lebens]Werk zum Zeitpunkt des Todes vollendet.<br \/>\nDeshalb liegt unser eroberndes Wirken auf der Erde in den Pilger-Seelen, und nicht im Himmel, wo Wir weder etwas verlieren noch erringen k\u00f6nnen.<br \/>\nWenn sich nun mein G\u00f6ttlicher Wille seiner totalen Herrschaft in der Seele versichert hat, beginnt Er seine sprechende Handlungsweise. Du musst wissen, dass jedes Wort von Ihm eine Sch\u00f6pfung ist.<br \/>\nWo Er regiert, kann Er nicht unt\u00e4tig bleiben, und da Er die sch\u00f6pferische Kraft besitzt, kann Er nicht sprechen, ohne [zugleich] zu erschaffen.<br \/>\nDoch was erschafft Er? Er m\u00f6chte Sich selbst im Gesch\u00f6pf erschaffen und seine g\u00f6ttlichen Eigenschaften zur Schau stellen: Er tut dies Wort f\u00fcr Wort, gleichsam wie Ich bei der Erschaffung des Universums nicht nur ein einziges Wort, sondern so viele Worte aussprach, wie viele verschiedene Dinge Ich erschaffen wollte.<br \/>\nDie Seele kostet Uns mehr als das ganze Universum. Und wenn sich mein Wille seiner Herrschaft sicher ist, h\u00e4lt Er seine Worte nicht mehr zur\u00fcck, sondern erweitert, sobald die Seele den Akt seines Sch\u00f6pferwortes aufnimmt, ihre Fassungskraft und bereitet weitere [Worte] vor.<br \/>\nSo spricht Er und erschafft [zugleich] das Licht, Er spricht und erschafft die Sanftheit, spricht und erschafft die g\u00f6ttliche Kraft, spricht und kreiert in der Seele seinen Tag des Friedens, spricht und erschafft seine Kenntnisse, jedes seiner Worte kreiert das Gute, das Er besitzt und offenbart.<br \/>\nSein Wort macht sich zum Ank\u00fcndiger des Guten, das Er in der Seele erschaffen will. Wer nennt dir den Wert eines einzigen Wortes meines G\u00f6ttlichen Willens? Wie viele Himmel und Meere an Reicht\u00fcmern und vielf\u00e4ltigen Sch\u00f6nheiten legt Er nicht in die gl\u00fcckliche Seele, die seine milde und gl\u00fcckliche Herrschaft besitzt?<br \/>\nNach der Arbeit nun kommt Freude und Gl\u00fcck auf. Mein Wille ist von Natur aus voller unz\u00e4hliger Freuden. Er sieht die Seele an, die sich zur Verf\u00fcgung stellte, die Kreation seiner Worte aufzunehmen und ist so gl\u00fccklich zu sehen, dass jede Sch\u00f6pfung, welche die Seele empfangen hat, endlose Freude und Wonne gebiert!<br \/>\nSo geht Er vom sprechenden zum beseligenden Modus \u00fcber. Damit sich die Seele noch mehr erfreuen kann, stellt Er sich nicht abseits, sondern erfreut sich zusammen mit ihr; zur Vermehrung ihrer Freude erkl\u00e4rt Er ihr st\u00e4ndig die Natur und Vielfalt der Wonnen, die Er in ihr erschaffen hat, blo\u00df weil Er sie liebt und gl\u00fccklich sehen will.<br \/>\nDa aber die Freuden und Seligkeiten nicht voll sind und abzusterben scheinen, wenn sie allein sind, so bleibe Ich bei dir, um dich stets beseligen und dir neue Seligkeiten mit dem Werk meines sch\u00f6pferischen Wortes bereiten zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDaher ist unser einziges Fest und Gl\u00fcck auf Erden die Seele, die sich von der Herrschaft meines H\u00f6chsten Willens besitzen l\u00e4sst. In ihr finden unser Wort, unser Leben und unsere Freuden ihren Platz.<br \/>\nDas Werk unserer Sch\u00f6pferh\u00e4nde ist sozusagen in der von unserer unendlichen Weisheit festgesetzten Ordnung, d.h. in unserem G\u00f6ttlichen Willen \u2013 die Seele ist an ihrem Ehrenplatz. Wer sich hingegen vom menschlichen Willen beherrschen l\u00e4sst, ist in Unordnung und die st\u00e4ndige Schmach f\u00fcr unser Sch\u00f6pfungswerk.<br \/>\nSei also aufmerksam, meine Tochter, und mache Den gl\u00fccklich, Der dich in Zeit und Ewigkeit gl\u00fccklich machen will.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 12. Januar 1932 (2. Teil))<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Mein g\u00fctigster Jesus! Ich gedenke der Schm\u00e4hungen, die deine Ohren die ganze Nacht hindurch vernehmen mussten, und aller S\u00fcnden, die durch Anh\u00f6ren b\u00f6ser Reden begangen werden.<br \/>\nIch bitte um Verzeihung und m\u00f6chte S\u00fchne leisten, weil wir taub waren f\u00fcr deine Stimme, wenn du uns gerufen hast, oder uns stellten, als h\u00e4tten wir sie nicht vernommen. Ich m\u00f6chte best\u00e4ndige und vollkommene S\u00fchne leisten, das Geh\u00f6r aller Menschen mit dem deinen vereinigen, dass fernerhin alle ausnahmslos deine g\u00f6ttlichen Worte vernehmen und sie zur Ausf\u00fchrung bringen&#8230;<br \/>\n\u2026 Mein leidvollster Jesus! Wie ist dein Mund zerschlagen von den F\u00e4usten der Henkersknechte! Ich m\u00f6chte alle b\u00f6sen Reden der Menschen s\u00fchnen. Ich m\u00f6chte die Stimmen aller Menschen mit der deinigen vereinen, um die s\u00fcndhaften Reden zum Schweigen zu bringen, und sie verwandeln in Stimmen g\u00f6ttlichen Lobes und g\u00f6ttlicher Liebe\u2026 (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 5 bis 6 Uhr: Jesus im Kerker)<br \/>\n\u201eAu\u00dfer sich vor Staunen sagten sie: Er hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben h\u00f6ren und die Stummen sprechen\u201c (Mk 7,37)<br \/>\nIch folgte dem G\u00f6ttlichen FIAT in der Sch\u00f6pfung, um seine Akte zu begleiten, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus, Der sich in meinem Inneren bewegte, sagte zu mir:<br \/>\n\u201cMeine Tochter, schau, wie sch\u00f6n die Sch\u00f6pfung ist, welche Ordnung und Harmonie sie enth\u00e4lt! Doch wie sch\u00f6n die Himmel, die Sterne, die Sonne auch sind \u2013 alle sind stumm und haben nicht die Eigenschaft, auch nur ein Wort hervorzubringen. Andererseits k\u00f6nnen die Himmel, die Sterne, die Sonne und der herrschende Wind meines G\u00f6ttlichen Willens alle sprechen und sind so beredt, dass ihnen niemand anderer gleichen kann: Engel, Heilige, Gelehrte bleiben vor den Himmeln meines wortreichen Willens stumm und f\u00fchlen sich unwissend.<br \/>\nDoch warum sprechen diese Himmel und Sonnen? Weil sie das Leben enthalten. Doch wei\u00dft du, was diese sprechenden Himmel und Sonnen sind? Es sind die Kenntnisse, die Ich dir \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen geoffenbart habe. Er ist nicht nur Leben, sondern die Quelle, der Ursprung und das Leben aller Leben, deshalb konnten die Himmel seiner Erkenntnisse nicht stumm sein.<br \/>\nSo ist jede Wahrheit \u00fcber mein G\u00f6ttliches FIAT ein eigener Himmel, eine Sonne, ein Wind, und alle voneinander verschieden. Da sie die Eigenschaft zu sprechen haben und G\u00f6ttliches Leben haben, besitzen sie die Kraft, neue Himmel und noch sch\u00f6nere Sonnen und gewaltigere Winde zu erzeugen, welche die Herzen erf\u00fcllen und sie mit ihren sanften und starken Seufzern erobern.<br \/>\nDu siehst also, meine Tochter, wie meine Liebe, mit der Ich dir die vielen Wahrheiten \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen kundtat, die Liebe \u00fcbertraf, die Wir in der Sch\u00f6pfung hatten. In der Sch\u00f6pfung n\u00e4mlich begn\u00fcgte sich unsere Liebe mit einem einzigen Himmel, einer einzigen Sonne usw., da Wir das ganze Feuer unserer Liebe noch mehr bei der Erschaffung eines \u201esprechenden Menschen\u201c zur Schau stellen wollten.<br \/>\nF\u00fcr diesen \u201esprechenden Menschen\u201c wollten Wir sprechende Himmel und Sonnen in der Tiefe seiner Seele erschaffen. Doch durch seinen R\u00fcckzug aus unserem G\u00f6ttlichen Willen setzte er unserer Liebe ein Ende, und die sprechenden Himmel hatten in ihm kein Leben mehr.<br \/>\nUnsere Liebe jedoch sagte nicht Genug, sondern legte h\u00f6chstens eine Pause ein und wartete. Doch da sie sich nicht mehr zur\u00fcckhalten konnte, nahm sie die Sch\u00f6pfung der sprechenden Himmel und Sonnen in der kleinen Tochter meines G\u00f6ttlichen Willens wieder auf.<br \/>\nBetrachte in der Tiefe deiner Seele alle Wahrheiten \u00fcber mein FIAT, alle geordnet und harmonisch: die eine ist ein Himmel und spricht und erzeugt einen weiteren Himmel, eine andere ist eine sprechende Sonne, die, selbst zu Licht und Glut werdend, eine weitere Sonne erzeugt.<br \/>\nEine andere ist Meer, formt seine wortreichen Wellen, und bildet somit das n\u00e4chste Meer, um mit seinen sprechenden Wellen die ganze Welt zu erf\u00fcllen und sich mit seinem sch\u00f6pferischen Wort durchzusetzen.<br \/>\nSo m\u00f6chte sie sich Geh\u00f6r verschaffen und allen das neue Meer des Friedens und der Freude meines Willens bringen. Eine andere Wahrheit ist ein Wind, der bald mit seinem Ungest\u00fcm spricht und die h\u00e4rtesten Herzen \u00fcberw\u00e4ltigt, bald z\u00e4rtlich fl\u00fcstert, um keine Angst einzujagen, bald mit liebenden Seufzern redet, um geliebt zu werden.<br \/>\nUnd w\u00e4hrend dieser Wind spricht, erzeugt er weitere Winde, dessen Worte dahineilen, um das Leben und die Macht meines G\u00f6ttlichen Willens bekannt zu machen. Mit einem Wort, alle Wahrheiten \u00fcber mein FIAT sind eine neue Sch\u00f6pfung, noch sch\u00f6ner und vielf\u00e4ltiger als die Sch\u00f6pfung selbst \u2013 und noch viel sch\u00f6ner, weil es eine sprechende Sch\u00f6pfung ist. Ihr Wort, das sie aussprechen, ist das Leben meines Willens, das Er der Seele bringt.<br \/>\nDeswegen bin Ich in deiner Seele gl\u00fccklich, da Ich mitten unter meinen sprechenden Himmeln, Sternen und Sonnen bin. Doch meine Seligkeit wird noch verdoppelt, wenn du dich opferst und diese Wahrheiten niederschreibst. Dann sehe Ich n\u00e4mlich, dass jene sprechenden Himmel [in die \u00d6ffentlichkeit] hinausgehen und ihre Worte neue Himmel bilden werden, die das Leben meines FIAT unter die Menschen bringen.<br \/>\nDann wird der Himmel der Erde nicht mehr fremd sein, denn diese sprechenden Himmel werden die neue himmlische Familie auf Erden bilden, und ihr Wort wird den Sch\u00f6pfer und das Gesch\u00f6pf miteinander verbinden. Die Winde dieser Wahrheiten werden bewirken, dass die Heiligste Dreifaltigkeit ihre geheimen Freuden [mit den Menschen] gemeinsam teilt.<br \/>\nUnd indem sich der Mensch die Heiligkeit und Seligkeit Gottes aneignet, wird alles B\u00f6se verschwinden, und Ich werde die Freude haben, das Gesch\u00f6pf gl\u00fccklich zu sehen \u2013 so wie es aus unseren sch\u00f6pferischen H\u00e4nden hervorgegangen ist.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 29. Dezember 1928)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-54774","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54774","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=54774"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54774\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=54774"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=54774"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=54774"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}