{"id":54909,"date":"2024-09-14T13:00:38","date_gmt":"2024-09-14T11:00:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/24-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-827-35-2\/"},"modified":"2024-09-14T05:54:00","modified_gmt":"2024-09-14T03:54:00","slug":"24-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-827-35","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/24-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-827-35\/","title":{"rendered":"24. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Mk 8,27-35)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->27In jener Zeit ging Jesus mit seinen J\u00fcngern in die D\u00f6rfer bei C\u00e4sarea Philippi. Unterwegs fragte er die J\u00fcnger: F\u00fcr wen halten mich die Menschen? 28Sie sagten zu ihm: Einige f\u00fcr Johannes den T\u00e4ufer, andere f\u00fcr Elija, wieder andere f\u00fcr sonst einen von den Propheten.<br \/>\n29Da fragte er sie: Ihr aber, f\u00fcr wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete ihm: Du bist der Messias! 30Doch er verbot ihnen, mit jemand \u00fcber ihn zu sprechen.<br \/>\n31Dann begann er, sie dar\u00fcber zu belehren, der Menschensohn m\u00fcsse vieles erleiden und von den \u00c4ltesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er werde get\u00f6tet, aber nach drei Tagen werde er auferstehen. 32Und er redete ganz offen dar\u00fcber. Da nahm ihn Petrus beiseite und machte ihm Vorw\u00fcrfe.<br \/>\n33Jesus wandte sich um, sah seine J\u00fcnger an und wies Petrus mit den Worten zurecht: Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen. 34Er rief die Volksmenge und seine J\u00fcnger zu sich und sagte: Wer mein J\u00fcnger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.<br \/>\n35Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eUnterwegs fragte er die J\u00fcnger: F\u00fcr wen halten mich die Menschen?\u201c (Mk 8,27)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchle das Leben des G\u00f6ttlichen Willens in mir, das von Liebe \u00fcberflie\u00dft. Wenn Er sich bewegt, entstr\u00f6men Ihm Liebesmeere, die alle erf\u00fcllen und zu allen Herzen sprechen: \u201aAch, schaut Mich doch an, erkennt Mich und empfangt Mich in euren Herzen! \u00dcberlasst Mir die Herrschaft! Ich komme, beladen mit all meinen G\u00fctern, um gemeinsam mit euch zu leben, doch leider werde Ich nicht erkannt, ja die Menschen lehnen Mich sogar ab.<br \/>\nDa Ich nicht erkannt werde, haben meine h\u00f6chsten Rechte der Liebe keine Geltung, keine Wirksamkeit f\u00fcr sie, meine G\u00fcter bleiben bei Mir, ohne dass Ich sie meinen Kindern schenken kann.\u2019<br \/>\nSo sp\u00fcrte ich die Akte des G\u00f6ttlichen Willens auf. Beim blauen, sternen\u00fcbers\u00e4ten Gew\u00f6lbe angekommen, rief ich die Bewohner des Himmels und der Erde zusammen, damit wir alle gemeinsam mit unserer kleinen Liebe die unendliche Liebe Gottes erwidern m\u00f6gen, der mit so viel Liebe den ausgedehnten Himmel erschaffen hat, um uns gleichsam in seiner Liebe zuzudecken und zu verbergen.<br \/>\nDarum sind alle ohne Ausnahme verpflichtet, Ihn zu lieben, Ihn, der uns so sehr geliebt hat. Als ich das nun tat, besuchte Jesus, mein H\u00f6chstes Gut, meine kleine Seele und sprach liebevoll zu mir: \u201eMeine gesegnete Tochter, wenn du w\u00fcsstest, mit welcher Liebe Ich dich erwartet habe, dass du deine Einladung an alle richten m\u00f6gest, damit Ich in deinem Akt die Erwiderung der Liebe von allen wahrnehmen k\u00f6nne!<br \/>\nSobald du zu rufen beginnst, l\u00e4ute Ich die Glocke f\u00fcr die Bewohner des Himmels und der Erde und h\u00f6re damit [erst] auf, wenn Ich sehe, dass alle in deinen Akt geeilt sind. Die ersten sind die Himmelsbewohner: da sie in meinem Willen leben, k\u00f6nnen und wollen sie sich nicht ausschlie\u00dfen; sie nehmen ja den \u201aeinigenden\u2018 G\u00f6ttlichen Willen wahr, der sie in diesem Akt vereinigt. Vielmehr warten sie voll Sehnsucht darauf, dass jemand sie ruft, um Mir in der Liebe die Vergeltung darzubringen.<br \/>\nDa es ein Gesch\u00f6pf von der Erde ist, das sie ruft, welches seinen freien Willen besitzt, sp\u00fcren sie, dass sie Mir in ihm neue Liebe geben k\u00f6nnen. O, wie freuen sie sich beim Klang meiner Glocke und begeben sich eilends in diesen Akt des Gesch\u00f6pfs, das Mich zu lieben w\u00fcnscht! Von den Erdenbewohnern aber, die nicht alle in meinem Willen leben, h\u00f6ren nur sehr wenige den vibrierenden Ton meiner Glocke.<br \/>\nWenn Ich dann alle zusammen in diesem Akt sehe, begibt sich unsere Gottheit aufmerksam in liebevolle Erwartung. Wie sch\u00f6n ist es doch, in diesem Akt unz\u00e4hlige Stimmen zu vernehmen, die Uns sagen: \u201aWir lieben Dich, Wir lieben Dich und erkennen aus deinen Werken, wie sehr Du uns geliebt hast, und f\u00fcr alle vergelten wir Dir mit Liebe!\u2019<br \/>\nVerwundet von diesen Stimmen, sendet unser H\u00f6chstes Wesen weitere Liebesmeere aus und bedeckt und erf\u00fcllt alle mit solchen Freuden und Wonnen, dass alle hingerissen sind und mittels dieses Gesch\u00f6pfes ein zus\u00e4tzliches Paradies genie\u00dfen. Wer in unserem Willen lebt, gibt Uns den Raum f\u00fcr neue Werke und l\u00e4sst unsere Liebe noch st\u00e4rker hervorquellen.<br \/>\nDa Wir sie nicht zur\u00fcckhalten k\u00f6nnen, lassen Wir neue Liebesmeere entspringen, um das Gesch\u00f6pf zu lieben und von ihm geliebt zu werden. O, wie sehr lieben Wir es doch! Wisse, dass das, was f\u00fcr unser H\u00f6chstes Sein am vordringlichsten ist, die Gesellschaft des Gesch\u00f6pfes ist. Wir wollen weder ein einsamer Gott, noch in weiter Entfernung von den Menschen sein.<br \/>\nDie Vereinsamung hat nie gro\u00dfartige Werke oder Freuden hervorgebracht. Die Begleitung, die Gesellschaft hingegen l\u00e4sst die Frucht des Guten heranreifen und erweckt die sch\u00f6nsten Werke. Wir haben deswegen so viele Dinge erschaffen, um so oft, wie Wir Dinge erschufen, die Gelegenheit der Gesellschaft des Menschen zu haben. Und da Wir das, was Wir einmal getan haben, stets im Akt sind zu tun, ist einer, der in unserem Willen lebt, stets in unserer Gesellschaft.<br \/>\nDiese Seele erf\u00e4hrt [an sich] unseren sch\u00f6pferischen Akt, und Wir empfangen die Herrlichkeit, die Erwiderung von der geschaffenen Liebe. Darum verkosten Wir ihre Gesellschaft in den himmlischen Sph\u00e4ren, in der strahlenden Sonne, im Hauch des Windes, in der Luft, die alle einatmen, im Rauschen des Meeres. \u00dcberall und an allen Orten folgt sie Uns nach, verteidigt Uns und erwidert unsere Liebe. Sie kann nicht ohne Uns leben und kann nicht sein, ohne Uns zu lieben. Und Wir k\u00f6nnen nicht ohne sie sein und halten sie daher voll Eifersucht fest an unsere g\u00f6ttliche Brust gedr\u00fcckt.\u201c<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eDie Gesellschaft der Seele ist Uns so teuer, dass Wir unsere Erholung mit ihr verbringen. Wir treffen die gr\u00f6\u00dften Entscheidungen f\u00fcr unsere Herrlichkeit und erf\u00fcllen unsere Pl\u00e4ne zum Wohle der Menschengeschlechter, w\u00e4hrend Wir in Gesellschaft sind. Unsere Liebe erhebt sich zu neuem Leben und ist dabei, neue Erfindungen der Liebe zu machen und neue \u00dcberraschungen, um die Gesch\u00f6pfe zu fesseln, Uns stets und immer mehr zu lieben.<br \/>\nWenn Wir nicht die Gesellschaft [der Menschen] h\u00e4tten, bei wem sollten Wir unser Herz aussch\u00fctten? Mit wem sollten Wir unsere Pl\u00e4ne machen? Worauf sollte sich unsere Liebe, die sich stets ergie\u00dft, st\u00fctzen? So w\u00e4ren unsere G\u00fcter ohne Gesellschaft zur\u00fcckgedr\u00e4ngt und eingeschr\u00e4nkt, ohne dass Wir all das verwirklichen k\u00f6nnten, was Wir aus Liebe zu den Gesch\u00f6pfen tun wollen.<br \/>\nSiehst du also, wie n\u00f6tig die Gesellschaft der Seele f\u00fcr unsere Liebe, f\u00fcr unsere Werke und die Erf\u00fcllung unseres Willens ist?\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 6. Dezember 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWeg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen\u201c (Mk 8, 33)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; &#8222;Meine Tochter, Ich mo\u0308chte das wahre &#8218;Verzehrt-werden&#8216; in dir, aber nicht in der Phantasie, sondern ein wirkliches, aber in einfacher und durchfu\u0308hrbarer Art und Weise. Stell dir vor, es kommt dir ein Gedanke, der nicht fu\u0308r Mich ist: du musst ihn vernichten und ihn durch den go\u0308ttlichen ersetzen, und so hast du die Aufzehrung des menschlichen Gedankens durchgefu\u0308hrt und das Leben des go\u0308ttlichen Gedankens erlangt. Wenn das Auge etwas ansehen will, das Mir missfa\u0308llt oder sich nicht auf Mich bezieht, und die Seele to\u0308tet sich ab, so hat sie das menschliche Auge &#8218;verzehrt&#8216; und das Auge des go\u0308ttlichen Lebens errungen, und so ist mit allem U\u0308brigem deines Wesens.<br \/>\nO, wie fu\u0308hle Ich diese neuen go\u0308ttlichen Leben in Mir stro\u0308men, die an all meinem Wirken teilnehmen! Ich liebe diese neuen Leben so sehr, dass Ich Mich aus Liebe zu ihnen allem beuge. Jene Seelen sind die ersten vor Mir, und wenn Ich sie segne, werden durch sie die anderen gesegnet. Sie sind die erst-gesegneten, erst-geliebten, und durch sie werden die anderen gesegnet und geliebt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 21. Mai 1913)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich versenkte mich ganz in den Heiligen Willen Gottes, und mein su\u0308\u00dfer Jesus, Der sich in meinem Inneren bewegte, sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, wie scho\u0308n ist es, eine Seele zu sehen, die sich in meinen Willen versenkt! Sobald sie das tut, nimmt der geschaffene Herzschlag seinen Platz und sein Leben im unerschaffenen Herzschlag ein und bildet einen einzigen mit Ihm, und la\u0308uft und pocht gemeinsam mit dem ewigen Herzschlag. Dieses Pochen im ewigen Schlag seines Scho\u0308pfers stellt die gro\u0308\u00dfte Seligkeit des Menschenherzens dar. Mein Wille la\u0308sst den menschlichen Herzschlag sich zum Flug erheben, und dieser schwingt sich auf zum Mittelpunkt seines Scho\u0308pfers.\u201d<br \/>\nSo fragte ich Ihn: \u201eSag mir, meine Liebe, wie oft kreist dein Wollen in allen Gescho\u0308pfen?\u201d Und Jesus: \u201eMeine Tochter, mein Wille macht in jedem menschlichen Herzschlag seine vollsta\u0308ndige Runde (kreist in jedem.. ) durch die ganze Scho\u0308pfung. Und wie das Herz im Gescho\u0308pf sta\u0308ndig schla\u0308gt, und wenn der Herzschlag endet, auch das Leben zu Ende geht \u2013 so kreist mein Wille, um den Gescho\u0308pfen Go\u0308ttliches Leben zu geben, mehr als der Herzschlag umher und bildet den Herzschlag meines Willens in jedem Herzen. Du siehst also, wie mein Wille in jedem Gescho\u0308pf der prima\u0308re Herzschlag ist, und sein eigener ist [erst] der zweite; ja noch mehr, wenn der Mensch seinen Herzschlag spu\u0308rt, so ist das kraft des Herzschlags meines Willens; ja dieser mein Wille erzeugt sogar zwei Herzschla\u0308ge: einen im Herzen des Menschen fu\u0308r das ko\u0308rperliche Leben, und einen in der Seele fu\u0308r das Leben der Seele.<br \/>\nDoch mo\u0308chtest du wissen, was dieser Herzschlag meines Willens im Menschen tut? Wenn er denkt, stro\u0308mt und kreist mein Wille wie Blut in den Adern der Seele und gibt ihr Go\u0308ttliche Gedanken ein, damit sie die menschlichen Gedan- ken abtue und den Gedanken meines Willens den ersten Platz einra\u0308ume. Wenn sie spricht, beansprucht das Wort meines Willens seinen Platz. Wenn sie arbeitet, geht oder liebt, mo\u0308chte mein Wille den Platz ihrer Aktivita\u0308ten, ihrer Schritte und ihrer Liebe. Die Liebe und Eifersucht meines Willens im Gescho\u0308pf sind so gro\u00df, dass dies geschieht: wenn die Seele denken will, macht sich mein Wille in diesem Seinem Herzschlag selbst zum Gedanken; wenn sie schauen will, macht Er sich zum Auge, wenn sie sprechen, arbeiten oder gehen mo\u0308chte, macht Er sich zum Wort, zur Arbeit oder zum Fu\u00df, wenn sie lieben will, macht Er sich zur Glut&#8230;. Mit einem Wort, Er flie\u00dft und kreist in jedem gescho\u0308pflichen Akt, um darin Seinen ersten Platz einzunehmen, der Ihm zusteht.<br \/>\nDoch zu unserem gro\u0308\u00dften Kummer verweigert Ihm das Gescho\u0308pf diesen Ehrenplatz und weist seinem eigenen menschlichen Willen diesen Platz zu; daher ist mein Wille gezwungen, so im Gescho\u0308pf zu verbleiben, als ha\u0308tte Er keinen Gedanken, kein Auge, kein Wort, keine Ha\u0308nde, keine Fu\u0308\u00dfe \u2013 und ohne dass Er Sein Leben im Mittelpunkt der Seele des Menschen entfalten ko\u0308nnte. Welch ein Schmerz! Welch ho\u0308chste Undankbarkeit!<br \/>\nDoch willst du wissen, wer Mir freie Hand la\u0308sst und meinen Willen als Herzschlag des Lebens in seiner Seele wirken la\u0308sst? Jene Seele, die in meinem Willen lebt&#8230;. O, wie gut kann mein Wille in ihr sein Leben entfalten und macht sich zum Gedanken ihres Gedankens, zum Auge ihres Auges, zum Wort ihres Mundes, zum Herzschlag ihres Herzens, usw.! O wie rasch verstehen Wir Uns mit einem, der in meinem Willen lebt; mein Wille erreicht [in ihm] sein Ziel, dass Er na\u0308mlich Sein Leben in der Seele des Menschen heranbilden kann!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 6. Oktober 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten\u201c (Mk 8, 35)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann u\u0308berlegte ich: \u201eJesus freut sich so sehr, wenn ich die vielen Glu\u0308ckseligkeiten genie\u00dfe, die Er in der Scho\u0308pfung verstreut hat; warum bereitet Er mir dann so viel Schmerz und macht mich unglu\u0308cklich, sodass ich mich ohne Ihn sogar wie leblos fu\u0308hle? Und wenn ich mich ohne Leben fu\u0308hle, verlieren alle Seligkeiten das Leben u\u0308ber meine arme Seele!\u201c Da erwiderte Jesus:<br \/>\n\u201cMeine Tochter, wenn du den Nutzen meiner Entbehrungen kennen wu\u0308rdest! Du fu\u0308hlst dich ohne Mich leblos und quasi tot, und doch wird genau u\u0308ber diesem Schmerz und diesem Tod mein neues Leben gestaltet. Dieses neue Leben bringt dir die neuen Mitteilungen des Lebens meines Go\u0308ttlichen Willens. Da na\u0308mlich dein Leid ein Go\u0308ttliches Leid ist, das die Eigenschaft besitzt, dich den Tod erleiden zu lassen, ohne jedoch zu sterben \u2013 so hat dieses Leid [auch] die Kraft, mein eigenes Leben mit dem Zauber meiner Wahrheiten wieder erstehen zu lassen. Der Schmerz meiner Entbehrung bereitet meinem neuen Leben den Platz und disponiert deine Seele zur Anho\u0308rung und zum Versta\u0308ndnis der wichtigen Wahrheiten u\u0308ber mein FIAT. Ha\u0308tte Ich dich nicht so oft Meiner beraubt, so ha\u0308ttest du die neuen U\u0308berraschungen deines Jesus und seine vielen Lehren nicht bekommen.<br \/>\nHast du nicht selbst gesehen, wie du, nachdem du Meiner beraubt warst und dachtest, dass alles fu\u0308r dich zu Ende sei, mein Leben in dir wieder erstand, und Ich Mich voller Liebe und ganz festlich daran machte, dir meine Lehren zu geben? Wenn Ich dich also Meiner beraube, bleibe Ich verborgen in dir und bereite die Arbeit fu\u0308r dich vor, sowie mein neues Leben, das wiedererstehen soll. Auch Ich erlitt die Todespein, um alle Menschen in der Pein meines Todes wieder erstehen zu lassen. Der Tod, der in der Go\u0308ttlichen Ordnung und zur Erfu\u0308llung des Go\u0308ttlichen Willens erlitten wird, bringt Go\u0308ttliches Leben hervor, damit alle Gescho\u0308pfe dieses Go\u0308ttliche Leben empfangen mo\u0308gen.<br \/>\nUnd nachdem Ich so viele Tode erlitten hatte, wollte Ich wirklich sterben \u2013 wie viele Gu\u0308ter brachte meine Auferstehung nicht hervor? Man kann behaupten, dass mit meiner Auferstehung alle Scha\u0308tze der Erlo\u0308sung wieder auferstanden, und so erstanden alle Gu\u0308ter fu\u0308r die Gescho\u0308pfe zugleich wieder auf, sowie ihr eigenes Leben. Sei daher aufmerksam und lass Mich machen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 13. Dezember 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem armseligen Zustand, da schien es, dass Er \u00f6fter als einmal kam, und ich schien Ihn als Kind zu sehen, wie von einem Schatten umgeben. Er sagte zu mir: \u201eTochter, empfindest du nicht die Frische meines Schattens? Ruhe darin aus, dann wirst du Erholung finden.\u201c<br \/>\nWir schienen gemeinsam in seinem Schatten zu ruhen, und ich f\u00fchlte mich in seiner N\u00e4he wieder ganz gest\u00e4rkt. Dann fuhr Er fort: \u201eMeine Geliebte, wenn du Mich liebst, m\u00f6chte Ich, dass du weder in dich, noch au\u00dferhalb von dir blickst, noch darauf schaust, ob du warm oder kalt bist, ob du viel oder wenig tust, ob du leidest oder dich freust. All das muss in dir vernichtet werden und du sollst deine Augen allein darauf richten, ob du f\u00fcr Mich so viel tust, wie du kannst und alles, um Mir zu gefallen.<br \/>\nDie anderen Gesinnungen k\u00f6nnen Mir nicht gefallen, so hoch, erhaben und betriebsam sie auch sein m\u00f6gen, noch meine Liebe zufriedenstellen. O wie viele Seelen verf\u00e4lschen die wahre Andacht und profanieren die heiligsten Werke mit ihrem eigenen Willen, indem sie immer sich selbst suchen!<br \/>\nUnd wenn die Seele auch in den heiligen Dingen ihre eigene Art und ihren Geschmack und ihre eigene Befriedigung sucht und somit sich selbst findet, fl\u00fcchtet sie vor Gott und findet Ihn nicht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 31. Juli 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiter in meinem gewohnten Zustand und betete gerade; und w\u00e4hrend ich betete, machte ich die Meinung, in den G\u00f6ttlichen Willen einzutreten; und dort machte ich mir alles zu eigen, was in Ihm existiert. Ihm entgeht ja nichts an Vergangenem, Gegenw\u00e4rtigem und Zuk\u00fcnftigem. Und ich machte mich zur Krone von allem und brachte im Namen aller, meine Huldigung, meine Liebe, meine Genugtuung usw. vor die G\u00f6ttliche Majest\u00e4t. Da bewegte sich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, das wahre Leben der Seele in meinem Willen, ist nichts anderes als die Gestaltung ihres Lebens in dem meinigen; es bedeutet, all dem, was sie tut, meine eigene Form zu verleihen. Ich tat nichts anderes als alle meine inneren und \u00e4u\u00dferen Akte in meinem G\u00f6ttlichen Willen fliegen zu lassen. Ich schickte jeden Gedanken meines Verstandes auf Reisen, damit er \u00fcber jedem Gedanken aller Gesch\u00f6pfe, die schon in meinem Willen existierten, schwebe; und mein Gedanke \u2013 der \u00fcber allen schwebte \u2013 machte sich gleichsam zur Krone eines jeden menschlichen Intellekts und brachte der Majest\u00e4t des Vaters die Huldigung, Anbetung, Verherrlichung, Liebe und S\u00fchne jedes erschaffenen Gedankens dar. Und so tat Ich es mit meinen Blicken, meinen Worten, meinen Bewegungen, meinen Herzschl\u00e4gen und meinen Schritten.<br \/>\nWenn die Seele nun in meinem Willen leben will, muss sie ihrem Verstand die Gestalt des Meinen geben, ihre Blicke in die Form der Meinen umgestalten, ihre Worte, Bewegungen, Herzschl\u00e4ge und Schritte in die Gestalt der Meinen formen. Indem sie so tut, verliert die Seele ihre eigene Form und erwirbt die Meine. Sie tut nichts anderes, als dem menschlichen Sein best\u00e4ndig den Todessto\u00df zu versetzen und dem G\u00f6ttlichen Willen andauernd Leben zu spenden. So wird die Seele f\u00e4hig sein, das g\u00f6ttliche Leben meines Willens in sich selbst zu vervollst\u00e4ndigen; andernfalls wird dieses Wunder nie v\u00f6llig verwirklicht und diese Gestalt nie ganz nach der meinen modelliert sein.<br \/>\nEs ist allein mein ewiger, unermesslicher Wille, der die Seele alles vorfinden l\u00e4sst. Das Vergangene und Zuk\u00fcnftige reduziert Er auf einen einzigen Punkt, und in diesem einen Punkt findet sie alle schlagenden Herzen, jeden Verstand, der t\u00e4tig ist und mein ganzes Wirken in andauernder T\u00e4tigkeit. Und die Seele, die sich diesen meinen Willen zu eigen macht, tut alles, s\u00fchnt f\u00fcr alle, liebt f\u00fcr alle und tut allen und einem jeden Gutes, als ob alle ein einziger w\u00e4ren.<br \/>\nWer kann dies je erreichen? Keine Tugend, kein Heroismus, nicht einmal das Martyrium kann vor meinem Willen bestehen: alles, alles bleibt zur\u00fcck hinter dem Wirken in meinem Willen. Sei daher aufmerksam und handle so, dass die Mission meines Willens in dir seine Erf\u00fcllung finde.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 5. Januar 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann schwamm mein Geist weiter im Meer des Fiat: o, wie sch\u00f6n war der Anblick seines Willens, der ganz aufmerksam auf mich sah. Wenn ich atmete, wenn mein Herz schlug, wenn ich liebte, umh\u00fcllte Er meinen Atem bzw. meinen Herzschlag, um seinen g\u00f6ttlichen Atem, seinen g\u00f6ttlichen Herzschlag zu bilden. \u00dcber meiner kleinen Liebe formte Er seinen Liebesozean und freute sich so sehr, dass Er sehns\u00fcchtig auf meine kleinen menschlichen Akte wartete, um seine g\u00f6ttliche Arbeit zu verrichten. Mein geliebter Jesus feierte den Triumph und das Werk des Fiat in meiner kleinen Seele und sagte voller G\u00fcte zu mir:<br \/>\n\u201eTochter meines Wollens, mit wie viel Freude sehe Ich, dass mein G\u00f6ttlicher Wille etwas von dem Seinigen in den Akt der Seele [dazu] legt! Da ihr Akt klein ist, freut Er sich, ihn in seinem gro\u00dfen grenzenlosen Akt aufgehen zu lassen und spricht triumphierend: \u201aIch habe gesiegt, der Sieg ist Mein\u2018.<br \/>\nUnd Ich feiere in jedem Akt meines Willens in der Seele ein Fest. Wisse nun, dass es unserem H\u00f6chsten Wesen so sehr gef\u00e4llt, den kleinen menschlichen Akt wie verloren [im einen einzigen Akt meines Willes] und mit ihm gleichgestaltet, identifiziert zu sehen \u2013 so als h\u00e4tte der menschliche Wille sein Leben verloren, um dem Unseren Leben zu geben \u2013 dass Wir diesen Akt, den Wir unseren Akt nennen, zur H\u00f6he unseres ewigen Aktes erheben.<br \/>\nDie ganze Ewigkeit legt sich um diesen Akt und umgibt ihn. Alles, was im Umkreis der Ewigkeit getan wurde und noch getan wird, identifiziert sich mit diesem Akt, auf eine Weise, dass die ganze Ewigkeit zu diesem Akt geh\u00f6rt. Dieser Akt bleibt im Scho\u00df des Ewigen und ist f\u00fcr unser H\u00f6chstes Sein Anlass zu einem weiteren Fest, somit zu einem weiteren Fest f\u00fcr den ganzen Himmel, sowie Hilfe, St\u00e4rke und Verteidigung f\u00fcr die ganze Erde.<br \/>\nDass das Gesch\u00f6pf unseren Willen tut und in Ihm lebt \u2013 das ist die einzigartige Genugtuung, die Wir erfahren und die wahre Vergeltung daf\u00fcr, dass Wir die Sch\u00f6pfung gemacht haben; es ist der Wettstreit der Liebe zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf und motiviert Uns, neue \u00dcberraschungen der Gnade zu gew\u00e4hren, und die Seele, diese zu empfangen.<br \/>\nWenn daher das Gesch\u00f6pf in unserem Fiat wirkt, sagen Wir, um ihm freien Handlungsspielraum zu geben, in unserer eindringlichen Liebe: \u201aDie[se] Seele vergilt Uns f\u00fcr alles, was Wir getan haben. Haben Wir \u00fcbrigens nicht alle Dinge und selbst die Menschen dazu geschaffen, damit sie in allem unseren Willen tun? Diesen vollbringt die Seele, und das gen\u00fcgt Uns, wenn sie [sonst] auch nichts mehr t\u00e4te.\u2018<br \/>\nWenn das f\u00fcr Uns genug ist, so sollte es ihnen umso mehr gen\u00fcgen, immer in unserem Willen zu leben und Ihn zu tun. Damit geh\u00f6rt die Seele ganz Uns, und Wir geh\u00f6ren ganz ihr. Scheint es dir unbedeutend, wenn sie sagen kann: \u201aGott ist mein, ganz mein, Er kann mir auch nicht entfliehen, denn sein allm\u00e4chtiges Fiat h\u00e4lt Ihn an mich gefesselt\u2019 ?\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 4. Januar 1937)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":76186,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-54909","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54909","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=54909"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54909\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/76186"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=54909"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=54909"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=54909"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}