{"id":55058,"date":"2024-09-20T14:00:18","date_gmt":"2024-09-20T12:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/25-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-930-37\/"},"modified":"2025-04-28T19:44:33","modified_gmt":"2025-04-28T17:44:33","slug":"25-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-930-37","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/25-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-930-37\/","title":{"rendered":"25. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Mk 9,30-37)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->30In jener Zeit zogen Jesus und seine J\u00fcnger durch Galil\u00e4a. Jesus wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr; 31denn er wollte seine J\u00fcnger \u00fcber etwas belehren. Er sagte zu ihnen: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert, und sie werden ihn t\u00f6ten; doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen. 32Aber sie verstanden den Sinn seiner Worte nicht, scheuten sich jedoch, ihn zu fragen.<br \/>\n33Sie kamen nach Kafarnaum. Als er dann im Haus war, fragte er sie: Wor\u00fcber habt ihr unterwegs gesprochen? 34Sie schwiegen, denn sie hatten unterwegs miteinander dar\u00fcber gesprochen, wer von ihnen der Gr\u00f6\u00dfte sei. 35Da setzte er sich, rief die Zw\u00f6lf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.<br \/>\n36Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen: 37Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenn er wollte seine J\u00fcnger \u00fcber etwas belehren. Er sagte zu ihnen: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert, und sie werden ihn t\u00f6ten;\u2026\u201c (Mk 9,31)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich befand mich in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand und dachte ich \u00fcber die Passion unseres Herrn nach. Und w\u00e4hrend ich das tat, kam Er und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, wenn jemand st\u00e4ndig meine Passion betrachtet, dar\u00fcber Schmerz empfindet und Mitleid mit Mir f\u00fchlt, ist er Mir so wohlgef\u00e4llig, dass Ich Mich wie getr\u00f6stet f\u00fcr all das f\u00fchle, was Ich im Laufe meiner Passion erlitt.<br \/>\nWenn die Seele immer dar\u00fcber meditiert, kommt sie so weit, eine kontinuierliche Speise zu bereiten. In dieser Speise gibt es viele verschiedene Gew\u00fcrze und Geschmacksrichtungen, die verschiedene Wirkungen haben. Wenn sie Mir also im Lauf meiner Passion Seile und Ketten anlegten, um Mich zu fesseln, so l\u00f6st die Seele Mich und befreit Mich davon. Sie verachteten Mich, spuckten Mich an und entehrten Mich; die Seele sch\u00e4tzt Mich, reinigt Mich von dieser Spucke und ehrt Mich.<br \/>\nSie zogen Mir die Kleider aus und gei\u00dfelten Mich; sie heilt und bekleidet Mich. Sie kr\u00f6nten Mich mit Dornen, verspotteten Mich als K\u00f6nig, machten meinen Mund von Galle bitter und kreuzigten Mich.<br \/>\nDie Seele hingegen, die alle meine Leiden betrachtet, kr\u00f6nt Mich mit Herrlichkeit und ehrt Mich als ihren K\u00f6nig, sie f\u00fcllt meinen Mund mit S\u00fc\u00dfigkeit und reicht Mir die k\u00f6stlichste Speise, was das Andenken an meine eigenen Werke ist. Und wenn sie Mich von den N\u00e4geln des Kreuzes l\u00f6st, l\u00e4sst sie Mich in ihrem Herzen wieder auferstehen. Jedes Mal, wenn sie so handelt, gebe Ich ihr als Belohnung ein neues Leben der Gnade.<br \/>\nSo ist sie meine Speise, und Ich werde zu ihrer st\u00e4ndigen Nahrung. Was Mir also am meisten gef\u00e4llt, ist die fortw\u00e4hrende Betrachtung meiner Passion.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 9. November 1906)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 W\u00e4hrend Jesus in seiner Betr\u00fcbnis auf dem Wege war, richtete er von Zeit zu Zeit ein Wort an seine Apostel, indem er von seinen bevorstehenden Leiden sprach. Was ist der Gegenstand unserer Unterhaltung? Bietet sich Gelegenheit, in der Unterredung vom Leiden des Erl\u00f6sers zu sprechen, tun wir es dann? Als Jesus die Apostel traurig und mutlos erblickte, suchte er sie zu tr\u00f6sten. Haben wir bei unseren Gespr\u00e4chen die Meinung, sie auf Jesus hinzulenken? Sind wir darauf bedacht, sie im Willen Gottes zu f\u00fchren, um auch anderen den Geist Jesu Christi einzufl\u00f6\u00dfen?&#8230; (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 18 bis 19 Uhr: Jesus trennt sich von seiner Mutter und macht sich auf den Weg zum Abendmahlsaal)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSie hatten unterwegs miteinander dar\u00fcber gesprochen, wer von ihnen der Gr\u00f6\u00dfte sei\u201c (Mk 9, 34)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich gab mich ganz den Armen meines s\u00fc\u00dfen Jesus hin und sah w\u00e4hrend des Gebetes meine arme Seele winzig klein, von \u00e4u\u00dferster Kleinheit und dachte mir: \u201eWie klein bin ich doch! Jesus sagte mit Recht, dass ich die Kleinste von allen war! Ich w\u00fcrde wirklich gerne wissen, ob ich unter allen die Kleinste bin\u2026\u201d<br \/>\nAls ich dies nun dachte, bewegte sich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren und zeigte sich mir, wie Er diese Kleine in seine Arme nahm und fest an sein Herz dr\u00fcckte; jene lie\u00df mit sich geschehen, was Jesus wollte, und Er sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine liebe Kleine! Ich habe dich als ganz Kleine auserw\u00e4hlt, da die Kleinen einen tun lassen, was immer man will. Sie gehen nicht selber, sondern lassen sich f\u00fchren, sie f\u00fcrchten vielmehr, ihre Schritte alleine zu setzen.<br \/>\nWenn sie Geschenke erhalten, f\u00fchlen sie sich unf\u00e4hig, sie zu bewahren und legen sie der Mama in den Scho\u00df. Die Kleinen sind von allem losgel\u00f6st und k\u00fcmmern sich nicht darum, ob sie reich oder arm sind und sorgen sich um nichts. O, wie sch\u00f6n ist das Kindesalter, voller Gnade, Sch\u00f6nheit und Frische!<br \/>\nJe gr\u00f6\u00dfer daher das Werk ist, das Ich in einer Seele tun will, eine umso kleinere Seele erw\u00e4hle Ich. Mir gef\u00e4llt die kindliche Frische und Sch\u00f6nheit sehr \u2013 so sehr, dass Ich die erw\u00e4hlten Seelen in der Kleinheit des Nichts, von dem sie ausgegangen sind, bewahre. Nichts Eigenes lasse Ich in sie eindringen, damit sie ihre Kleinheit nicht verlieren und die urspr\u00fcngliche Frische und g\u00f6ttliche Sch\u00f6nheit bewahren.\u201d<br \/>\nAls ich das h\u00f6rte, sagte ich: \u201eJesus, meine Liebe, mir scheint, dass ich sehr schlecht und deswegen so klein bin; und Du sagst mir, dass Du mich sehr liebst, weil ich klein bin, wie kann das sein?\u201d Und Jesus erwiderte: \u201eMeine Kleine, in die wahrhaft Kleinen kann keine Schlechtigkeit eindringen.<br \/>\nWei\u00dft du, wann das B\u00f6se eindringt und zu wachsen beginnt? Wenn der eigene Wille anf\u00e4ngt, ins Spiel zu kommen. Sobald er auftritt, beginnt das Gesch\u00f6pf, sich [mit ihm] zu f\u00fcllen und aus sich selbst zu leben; \u201adas Alles\u2018 verl\u00e4sst die Kleinheit des Gesch\u00f6pfes, und es kommt ihm vor, als w\u00fcrde seine Kleinheit anwachsen, doch diese \u201aGr\u00f6\u00dfe\u2019 ist nur zu bedauern; da Gott nicht vollst\u00e4ndig in ihm lebt, entfernt es sich von seinem Ursprung, entehrt seine Herkunft und verliert das Licht, die Sch\u00f6nheit, Heiligkeit und Frische seines Sch\u00f6pfers.<br \/>\nDer Mensch scheint vor sich selbst und vielleicht auch vor den anderen gr\u00f6\u00dfer zu werden, doch vor Mir \u2013 o, wie wird er da kleiner! Diese Seele mag vielleicht auch gro\u00df werden, doch wird sie nie meine bevorzugt geliebte Kleine sein, die Ich, ergriffen von Liebe zu ihr, mit Mir Selbst anf\u00fclle, damit sie so bleibt, wie Ich sie erschaffen habe, und sie zu der Gr\u00f6\u00dften mache, der niemand anderer gleichen kann.<br \/>\nSo handelte Ich an meiner Himmlischen Mutter, die unter allen Generationen die Kleinste ist, denn nie handelte ihr Wille in ihr, sondern stets mein Ewiger Wille, und Dieser bewahrte sie nicht nur klein, sch\u00f6n, frisch, wie sie von Uns ausgegangen war, sondern machte sie zur Gr\u00f6\u00dften von allen.<br \/>\nO, wie sch\u00f6n war sie, klein in sich selbst, doch gro\u00df und allen \u00fcberlegen durch Uns selbst! Nur wegen ihrer Kleinheit wurde sie zur Erhabenheit der Mutter Dessen erhoben, Der sie geschaffen hatte. Wie du also siehst, liegt alles Gute des Menschen darin beschlossen, dass er meinen Willen tut, und alles \u00dcbel, dass er den seinen tut.<br \/>\nF\u00fcr mein erl\u00f6sendes Kommen auf die Erde erw\u00e4hlte Ich daher meine Mutter, weil sie klein war, und gebrauchte sie als Kanal, durch den Ich alle G\u00fcter und Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung auf die Menschheit herabsteigen lassen wollte\u2026\u201c(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 10. November 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin in der Gewalt des G\u00f6ttlichen Willens, der nichts anderes tut, als Meere von Licht und Liebe aus sich hervorstr\u00f6men zu lassen. Doch scheint Er nicht zufrieden zu sein, wenn Er nicht das lebendige Licht seines Willens und die kleine Liebe des Gesch\u00f6pfes sieht, die aus diesem hervorgeht, und sie einander begegnen, sich k\u00fcssen und einander mit einer einzigen Liebe lieben.<br \/>\nO, wie feiert Er dann und spricht in seiner eindringlichen Liebe: \u201aDas Leben meines Willens ist in und au\u00dferhalb der Seele; so besitze Ich es, es geh\u00f6rt ganz Mir.\u2019 Da fragte ich mich: \u201aVerschwindet die kleine Liebe des Gesch\u00f6pfs nicht im unermesslichen Meer der g\u00f6ttlichen Liebe?\u2019<br \/>\nDa kehrte mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus zur\u00fcck, um meine kleine Seele zu besuchen und sagte wie verzehrt von seinen Liebesflammen zu mir: \u201eTochter meines Willens, alle Akte, welche die Seele tut, die meinen Willen als Prinzip und Leben besitzt, enthalten ein g\u00f6ttliches Leben, auch wenn es nur kleine Akte sind.<br \/>\nSo sieht man im grenzenlosen Meer meines Wollens und meiner Liebe viele kleine Leben der Liebe und des Lichtes schwimmen und treiben, die in unserem Meer ihren Platz eingenommen haben. O, wie sehr f\u00fchlen Wir Uns vergolten, unsere Liebe erwidert, weil es das Leben der Liebe ist, welches die Seele Uns in ihrer kleinen Liebe dargebracht hat.<br \/>\nEs ist Leben des Lichtes, das sie Uns geschenkt hat, als sie ihre Akte tat, da sie im Mittelpunkt des Lebens unseres Fiat gebildet worden sind, Welches das wahre Leben besitzt; somit ist alles, was aus dem G\u00f6ttlichen Willen hervorgeht, Leben.<br \/>\nZuerst erschafft Er diese Leben, dann bildet Er sie in Sich selbst und dann bringt Er sie zur Welt, l\u00e4sst sie gleichsam aus seinem g\u00f6ttlichen Scho\u00df geboren werden. So besitzt jedes \u201aIch liebe Dich\u2019 das Leben der Liebe; jede Anbetung besitzt das Leben der g\u00f6ttlichen Anbetung; jede von der Seele ge\u00fcbte Tugend besitzt das Leben, sei es der g\u00f6ttlichen G\u00fcte oder der Weisheit, St\u00e4rke, Kraft oder Heiligkeit.<br \/>\nDa es kleine Leben sind, die von unserem Leben ihr Leben empfangen haben, k\u00f6nnen sie nicht stehen [bleiben], sondern eilen und setzen ihr kleines Leben in unseren grenzenlosen Meeren fort. O, wie sehr lieben sie Uns doch!<br \/>\nSie m\u00f6gen klein sein, doch Wir wissen, welche kleinen Dinge die Seele Uns geben kann, denn Gro\u00dfes und Unermessliches steht Uns zu. Die Seele hat ja nicht einmal [gen\u00fcgend] Platz, wo sie diese [gro\u00dfen Gaben] hintun k\u00f6nnte, wenn Wir sie ihr geben wollten.<br \/>\nDarum muss sie sich zu Uns fl\u00fcchten: wenn Wir sie nun in unseren Meeren erblicken, f\u00fchlen Wir Uns mit der Liebe vergolten, die Wir von der Seele w\u00fcnschen.\u201c<br \/>\nIch blieb in Gedanken \u00fcber die Worte Jesu versunken, und Er f\u00fcgte hinzu: \u201eWillst du es sehen, damit du dich von dem Gesagten \u00fcberzeugst?\u201c<br \/>\nDa zeigte mir mein teurer Jesus seine grenzenlosen Meere, die Himmel und Erde erf\u00fcllten, worin die kleine Liebe des Gesch\u00f6pfs und alles \u00dcbrige, was in seinem G\u00f6ttlichen Wollen getan wurde, wie viele kleine, aber sch\u00f6ne Leben in diesen Meeren schwammen: einige blieben an der Oberfl\u00e4che, um fest auf ihren Sch\u00f6pfer zu blicken, andere eilten in seine Arme, wieder andere umarmten oder k\u00fcssten Ihn, weitere drangen in das Meer ein.<br \/>\nMit einem Wort, sie erwiesen ihrem Sch\u00f6pfer tausende Z\u00e4rtlichkeiten und Kunstgriffe der Liebe. Das H\u00f6chste Wesen betrachtete sie mit solcher Liebe, dass Er den ganzen Himmlischen Hof zur gemeinsamen Feier mit Ihm einlud und zu allen sagte: \u201eSchaut doch, wie sch\u00f6n diese Leben sind, die aus den Akten der Seele, aus meinem Willen gebildet sind: sie stellen meine Glorie dar, meinen Triumph, mein L\u00e4cheln, das Echo meiner Liebe, unserer Harmonie und Gl\u00fcckseligkeit!\u201c<br \/>\nNun, diese Leben waren in der Sonne, in den Sternen, in der Luft, im Wind, im Meer zu sehen. Jedes \u201aIch liebe Dich\u2019 war ein Leben der Liebe, das eilend seinen Ehrenplatz in den g\u00f6ttlichen Meeren einnahm. Welcher Zauber, welche Sch\u00f6nheiten, welch unsagbaren \u00dcberraschungen! Ich verstummte und wusste nichts zu sagen.<br \/>\nUnd Jesus fragte: \u201eMeine Tochter, hast du gesehen, wie viele seltene Sch\u00f6nheiten des Lebens mein Wille zu bilden vermag? Seine Liebe und seine Eifersucht sind so gro\u00df, dass Er sie in seinem eigenen Meer bewahrt.<br \/>\nDoch das ist noch nicht alles, meine Tochter, Ich m\u00f6chte dir eine weitere \u00dcberraschung mitteilen. Wenn die Seele in meinem Willen lebt, wartet ein \u201aIch liebe Dich\u2019 nicht auf das n\u00e4chste.<br \/>\nMit seinem kleinen Leben der Liebe, das es in dem wunderbaren \u201aIch liebe Dich\u2019 enth\u00e4lt, laufen einige voraus, manche weichen nach hinten aus, andere fliegen [rasch], um einen Platz in unseren grenzenlosen Meeren einzunehmen.<br \/>\nSie wetteifern miteinander: manche laufen schneller, einige wollen weiter nach vorne, andere wollen die Ersten sein, die sich in unsere Arme werfen, wieder andere machen einen Sprung, um sich in unseren g\u00f6ttlichen Scho\u00df einzuschlie\u00dfen. Das Leben kann nicht stillstehen.<br \/>\nDiese kleinen Leben haben \u2013 obwohl klein \u2013 einen Atem, einen Herzschlag, einen Schritt, eine Stimme. Sie sind ganz Auge, um Uns zu betrachten, daher atmen sie Liebe ein und geben Uns Liebe.<br \/>\nIhr Herzschlag ist Liebe, sie besitzen unseren Schritt, in dem Wir Uns bewegen und gehen, weil Wir lieben. Ihre Stimmen sprechen immer von Liebe zu Uns und lieben Uns so sehr, dass sie stets die Geschichte unserer ewigen Liebe h\u00f6ren wollen. Diese kleinen Leben sterben nie, sondern sind ewig bei Uns.<br \/>\nDiese \u201aIch liebe Dich\u2019, die Akte in meinem Willen, bev\u00f6lkern den Himmel. Jene kleinen Leben breiten sich \u00fcberallhin aus: in der ganzen Sch\u00f6pfung, in den Heiligen und Engeln, und wie viele von ihnen umringen die K\u00f6nigin!<br \/>\n\u00dcberall wollen sie ihren Platz haben und steigen schlie\u00dflich sogar in die Herzen der Menschen auf Erden hinab und sprechen zueinander: \u201aWie, sollte unser Sch\u00f6pfer ohne unser kleines Leben der Liebe in den Herzen der Menschen sein? Ach nein, nein!<br \/>\nWir sind [zwar] klein, [aber] wir k\u00f6nnen in sie eintreten und unseren Sch\u00f6pfer in ihrem Namen lieben.\u2019 Diese kleinen Leben entz\u00fccken den ganzen Himmel und sind die gr\u00f6\u00dften Wunder unseres H\u00f6chsten Seins, die wahren Vergelter unserer ewigen Liebe.<br \/>\nSie besitzen so seltsame Liebestorheiten, dass man sie beim blo\u00dfen Hinsehen schon als unsere T\u00f6chter erkennt, als Leben, die unser G\u00f6ttlicher Wille gebildet und geschaffen hat.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 18. Dezember 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDa setzte er sich, rief die Zw\u00f6lf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein\u201c (Mk 9,35)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich versenkte mich ganz in den Heiligen G\u00f6ttlichen Willen, in dem es weder Vergangenheit noch Zukunft gibt, sondern wo alles gegenw\u00e4rtig ist; und wenn ich das als die Kleinste von allen tue, stelle ich mich vor alle Generationen, sogar bevor Adam und Eva erschaffen wurden, damit ich, bevor sie s\u00fcndigen w\u00fcrden, [schon] vor ihnen den Akt der Wiedergutmachung an die g\u00f6ttliche Majest\u00e4t vorbereiten k\u00f6nne, und damit ich, wenn ich auch klein bin, mich Ihr n\u00e4hern k\u00f6nne, um f\u00fcr alle einzutreten und meine kleinen Akte in ihrem Willen zu tun, um alle Akte der Menschen mit Ihrem G\u00f6ttlichen Willen zu bedecken, und so den menschlichen Willen, der mit dem G\u00f6ttlichen gebrochen hatte, mit diesem wieder zu verbinden und sie so zu vereinen.<br \/>\n, w\u00e4hrend ich dies tat, empfand ich meine Vernichtung, mein Elend und meine \u00e4u\u00dferste Kleinheit so lebhaft, dass ich mir sagte: \u201eAnstatt mich im Heiligsten Willen Gottes vor alle zu stellen, m\u00fcsste ich mich vielmehr hinter alle stellen, auch hinter den letzten Menschen, der kommen wird.<br \/>\nDa ich die Schlechteste und Elendste von allen bin, geb\u00fchrt mir der letzte Platz.\u201d W\u00e4hrend ich dies also tat, trat mein geliebter Jesus aus meinem Inneren heraus, nahm mich an der Hand und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine kleine Tochter, in meinem Willen m\u00fcssen die Kleinen vor allen stehen, ja sogar in meinem Scho\u00df. Jene Seele, die f\u00fcrsprechen und wiedergutmachen soll, die unseren Willen nicht nur mit dem ihren, sondern mit dem der anderen vereinen soll, sie muss in unserer N\u00e4he und so sehr mit Uns verbunden sein, dass sie alle Spiegelungen der Gottheit empf\u00e4ngt, um sie in sich selbst nachzubilden; sie muss einen Gedanken haben, der ein Gedanke von allen sein soll, ein Wort, ein Werk, einen Schritt, eine Liebe, die von allen und im Namen aller sein sollen.<br \/>\nUnd da unser Wille alle einh\u00fcllt, soll dieser dein Gedanke, der in unserem Willen der Gedanke aller sein m\u00f6ge, und sollen dieses Wort, dieser Akt, diese Liebe in jedem Gedanken, Wort und Akt aller Generationen hell ergl\u00e4nzen, und in der Macht unseres Willens m\u00f6gen sie Gegenmittel, Verteidiger, Liebhaber, Arbeiter usw. sein.<br \/>\nWenn du w\u00fcsstest, mit welcher Liebe dich unser Himmlischer Vater erwartet, und die Freude und Genugtuung, die Er empfindet, wenn Er dich so klein sieht, und du die ganze Sch\u00f6pfung in seinen Scho\u00df tr\u00e4gst, um Ihm die Resonanz von allen darzubringen!<br \/>\nEr f\u00fchlt, wie Ihm die Herrlichkeit, die Freuden und die Fr\u00f6hlichkeit der ersten Bestimmung der Sch\u00f6pfung zur\u00fcckerstattet werden. Daher ist es notwendig, dass du vor allen kommst, und wenn du dann nach vorne gekommen bist, wirst du eine Wendung in unserem Willen machen und hinter alle treten, du wirst sie gleichsam auf deinen Scho\u00df nehmen und sie alle in unseren Scho\u00df legen.<br \/>\nWenn Wir sie dann von deinen in unserem Willen verrichteten Akten bedeckt sehen, werden Wir sie noch liebevoller aufnehmen und eher bereit sein, unseren Willen mit dem der Gesch\u00f6pfe zu verbinden, damit Er zu seiner vollen Herrschaft zur\u00fcckkehre. Habe daher Mut: die Kleinen verlieren sich in der Menge, deshalb ist es notwendig, dass du nach vorne kommst, um die Sendung deines Dienstes in unserem Willen zu erf\u00fcllen.<br \/>\nDie Kleinen haben in unserem Willen keine Gedanken an sich selbst, noch eigene Dinge, sondern alles mit dem Himmlischen Vater gemeinsam. Wie daher alle die Sonne genie\u00dfen und alle von ihrem Licht \u00fcberflutet werden, da sie von Gott zum Wohle aller erschaffen wurde, so sind alle Nutznie\u00dfer der Akte, die von der kleinen Tochter unseres Willens vollbracht worden sind, die mehr als die Sonne, alle wie mit Pfeilen beschie\u00dfen, damit die Sonne des Ewigen Wollens von neuem f\u00fcr jenen Zweck aufgehe, wof\u00fcr alle Geschlechter erschaffen wurden.<br \/>\nVerliere dich also nicht in der Menge deiner Armseligkeiten, deiner Niedrigkeit und deiner eigenen \u00dcberlegungen, sondern denke nur an deinen Dienst als Kleine in unserem Willen und erf\u00fclle aufmerksam deine Mission.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 8. Februar 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eUnd er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme\u2026\u201c (Mk 9,36)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das G\u00f6ttliche Fiat absorbiert mich v\u00f6llig in seinem Licht. Um mir seinen ersten Akt des Lebens zu verleihen, pocht dieses Licht in meinem Herzen und l\u00e4sst mich den Herzschlag seines Lichtes, seiner Heiligkeit, Sch\u00f6nheit und sch\u00f6pferischen Macht versp\u00fcren.<br \/>\nMeine kleine Seele f\u00fchlt sich wie ein Schwamm mit diesen g\u00f6ttlichen Herzschl\u00e4gen ganz durchtr\u00e4nkt. Da sie diese wegen meiner Kleinheit nicht fassen kann, wiederholt sie schmachtend, versengt von den gl\u00fchenden Strahlen der Sonne des G\u00f6ttlichen Fiat, st\u00e4ndig: \u2018Fiat! Fiat! Hab Mitleid mit meiner Kleinheit, ich kann dein Licht nicht fassen \u2013 ich bin zu klein.<br \/>\nSchaffe daher Du selbst den freien Platz, dehne mich aus, dass ich mehr Licht aufnehmen kann und nicht von diesem Licht ertr\u00e4nkt werde, das ich nicht g\u00e4nzlich umfangen kann, um es in meine kleine Seele einzuschlie\u00dfen.\u2019 Als ich dar\u00fcber nachsann, sprach mein s\u00fc\u00dfer Jesus zu mir:<br \/>\n\u201eMut, meine kleine Tochter, es stimmt zwar, dass du zu klein bist, doch du sollst wissen, dass nur die Kleinen in mein G\u00f6ttliches Fiat eintreten, um in seinem Licht zu leben. Mit jedem Akt, den diese Kleinen in meinem G\u00f6ttlichen Willen tun, w\u00fcrgen sie ihren eigenen Willen gleichsam ab und bereiten dem menschlichen Willen einen s\u00fc\u00dfen Tod, da es in meinem Willen weder Raum noch Platz f\u00fcr sein Handeln gibt.<br \/>\nDer menschliche Wille hat weder Anspruch noch Recht, sondern verliert seinen Wert vor einem Willen, einem Anspruch und einem Recht, die g\u00f6ttlich sind. Das Verh\u00e4ltnis zwischen menschlichem und g\u00f6ttlichem Willen gleicht einem kleinen Jungen, der meint, aus sich selbst heraus f\u00e4hig zu sein, etwas zu sagen oder zu tun.<br \/>\nDoch wenn ihm jemand gegen\u00fcbersteht, der alle Wissenschaften besitzt und in den K\u00fcnsten bewandert ist, verliert der arme Kleine seine Bedeutung, bleibt stumm und unf\u00e4hig, etwas zu tun und ist von den sch\u00f6nen Worten und Werken des Wissenschaftlers fasziniert und bezaubert.<br \/>\nMeine Tochter, genau das geschieht: der Kleine glaubt, dass er etwas ist, wenn der Gro\u00dfe nicht da ist, aber vor dem Gro\u00dfen f\u00fchlt er sich kleiner, als er [tats\u00e4chlich] ist. Umso mehr gilt dies vor der H\u00f6he und Unermesslichkeit meines G\u00f6ttlichen Willens.<br \/>\nSo oft die Seele nun in meinem G\u00f6ttlichen Willen ihre Akte tut, macht sie sich von ihrem eigenen Willen leer und tut ebenso viele T\u00fcren auf, um den Meinen eintreten zu lassen. Sie gleicht einem Haus, das im Inneren eine Sonne besitzt: Je mehr T\u00fcren es hat, desto mehr Strahlen dringen aus jeder T\u00fcr hervor. Oder wenn man ein mit L\u00f6chern versehenes St\u00fcck Metall vor die Sonne h\u00e4lt.<br \/>\nJe mehr L\u00f6cher es hat, umso mehr werden alle kleine L\u00f6cher mit Licht gef\u00fcllt und enthalten Lichtstrahlen. Die Seele ist \u00e4hnlich: Je mehr Akte sie in meinem G\u00f6ttlichen Willen tut, desto mehr Eintrittspforten tut sie Ihm auf, sodass Er sie ganz mit dem Licht meines G\u00f6ttlichen Fiat durchstrahlt.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 27; 10. November 1929)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-55058","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=55058"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55058\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=55058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=55058"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=55058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}