{"id":55236,"date":"2024-09-28T13:00:48","date_gmt":"2024-09-28T11:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/26-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-938-43-45-47-48\/"},"modified":"2024-09-27T16:49:06","modified_gmt":"2024-09-27T14:49:06","slug":"26-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-938-43-45-47-48","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/26-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-938-43-45-47-48\/","title":{"rendered":"26. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Mk 9,38-43.45.47-48)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">38In jener Zeit sagte Johannes, einer der Zw\u00f6lf, zu Jesus: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen D\u00e4monen austrieb; und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er uns nicht nachfolgt. 39Jesus erwiderte: Hindert ihn nicht! Keiner, der in meinem Namen Wunder tut, kann so leicht schlecht von mir reden. 40Denn wer nicht gegen uns ist, der ist f\u00fcr uns.<br \/>\n41Wer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus geh\u00f6rt &#8211; amen, ich sage euch: er wird nicht um seinen Lohn kommen. 42Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum B\u00f6sen verf\u00fchrt, f\u00fcr den w\u00e4re es besser, wenn er mit einem M\u00fchlstein um den Hals ins Meer geworfen w\u00fcrde. 43Wenn dich deine Hand zum B\u00f6sen verf\u00fchrt, dann hau sie ab; es ist besser f\u00fcr dich, verst\u00fcmmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei H\u00e4nden in die H\u00f6lle zu kommen, in das nie erl\u00f6schende Feuer.<br \/>\n45es ist besser f\u00fcr dich, verst\u00fcmmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei F\u00fc\u00dfen in die H\u00f6lle geworfen zu werden. 47es ist besser f\u00fcr dich, ein\u00e4ugig in das Reich Gottes zu kommen, als mit zwei Augen in die H\u00f6lle geworfen zu werden, 48wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eMeister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen D\u00e4monen austrieb; und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er uns nicht nachfolgt\u201c (Mk 9,38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, wer in meinem G\u00f6ttlichen Willen lebt, findet in Ihm das, was er m\u00f6chte. In der Tat, nichts von dem, was in Ihm getan wird, verl\u00e4sst je meinen Willen, sondern es bleibt alles zugleich mit Ihm und untrennbar von Ihm, ja bildet sogar sein eigenes Leben.<br \/>\nDaher konnte sich Adam von allem, was er in meinem G\u00f6ttlichen Willen getan hatte, nichts mitnehmen; h\u00f6chstens die gl\u00fcckliche Erinnerung daran, wie sehr er geliebt hatte, an die Liebesmeere, die ihn \u00fcberflutet hatten, sowie an die reinen Freuden, die er verkostet und an das, was er in unserem Fiat getan hatte.<br \/>\nDies machte ihn aber noch trauriger. Ein in unserem Willen vollbrachter Akt, eine Liebe oder Anbetung in unserem Willen sind so gro\u00df, dass das Gesch\u00f6pf weder Fassungskraft noch Platz daf\u00fcr besitzt. Daher kann die Seele diese Akte nur in meinem Willen vollbringen und besitzen.<br \/>\nSo findet die Seele, die in Ihn eintritt, alles, was der unschuldige Adam in Ihm getan hat: seine Liebe, seine kindliche Z\u00e4rtlichkeit gegen seinen Vater im Himmel, die V\u00e4terlichkeit Gottes, die ihren Sohn von allen Seiten \u00fcberschattete, um ihn zu lieben.<br \/>\nAll dies macht sich die Seele zu Eigen und liebt, betet an und wiederholt die Akte des unschuldigen Adam. Mein G\u00f6ttlicher Wille \u00e4ndert sich nicht, noch wandelt Er sich. Was Er war, das ist Er und wird Er sein.<br \/>\nWenn nur die Seele in Ihn eintritt und ein gemeinsames Leben mit Ihm f\u00fchrt, dann setzt Er weder Grenzen, noch legt Er Beschr\u00e4nkungen auf, sondern spricht: \u201aNimm was du willst, liebe Mich wie du willst.<br \/>\nIn meinem Fiat geh\u00f6rt alles dir, was Mir geh\u00f6rt. Erst au\u00dferhalb von Ihm beginnen Spaltung, Trennung, Distanz \u2013 und ein Leben, wo man zwischen Dein und Mein unterscheidet.\u2018 Ja, es ist vielmehr so: alles, was die Seele in unserem Willen tun soll, wird zuerst in Gott getan.<br \/>\nUnd die Seele empf\u00e4ngt, wenn sie dabei ist, diese Akte zu tun, die \u00dcbertragung der Liebe und der g\u00f6ttlichen Akte in sich, und f\u00e4hrt das zu tun fort, was Wir in unserem H\u00f6chsten Sein getan haben. Wie sch\u00f6n sind diese Leben, in welche das \u00fcbertragen wird, was zuerst in Uns getan worden ist!<br \/>\nSie sind unsere sch\u00f6nsten Werke, sodass die Herrlichkeit der Sch\u00f6pfung, der Himmel und die Sonne hinter ihnen zur\u00fcckbleibt, die alles \u00fcbertreffen. Sie sind absolute, von Uns beschlossene Heiligkeit und k\u00f6nnen Uns nicht entfliehen. Wir geben der Seele so viel von Uns, dass Wir sie in unseren Sch\u00e4tzen quasi ertr\u00e4nken.<br \/>\nSo findet sie keinen leeren Platz f\u00fcr die \u00dcberlegung, ob sie Uns entsprechen soll oder nicht, weil der Strom g\u00f6ttlichen Lichtes und g\u00f6ttlicher Liebe sie umzingelt und gleichsam mit ihrem Sch\u00f6pfer fusioniert.<br \/>\nWir verleihen ihr eine so gro\u00dfe Kenntnis der Dinge, die ihrem freien Willen dient, sodass sie nichts aus Zwang, sondern aus freiem, spontanem und entschlossenen Willen tut.<br \/>\nSo sind diese himmlischen Gesch\u00f6pfe unsere st\u00e4ndige Arbeit und halten Uns dauernd besch\u00e4ftigt. Und auch Wir halten sie immer besch\u00e4ftigt, da unser Wille nicht m\u00fc\u00dfig bleiben kann, weil Er Leben, Leistung und immerw\u00e4hrende Bewegung ist.<br \/>\nDaher hat die in Ihm lebende Seele stets etwas zu tun und bereitet auch ihrem Sch\u00f6pfer immer Arbeit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 32; 30. Oktober 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eKeiner, der in meinem Namen Wunder tut, kann so leicht schlecht von mir reden. Denn wer nicht gegen uns ist, der ist f\u00fcr uns\u201c (Mk 9,39-40)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, da sah ich gerade nur den Schatten des gebenedeiten Jesus. Er war ganz betr\u00fcbt, gleichsam als wollte Er Z\u00fcchtigungen senden.<br \/>\nAls ich Ihn sah, sagte ich: \u201eBei der Art, wie es jetzt gekommen ist, wer wird da nicht nur den Strafen entgehen, sondern auch nur sein Heil erlangen k\u00f6nnen?\u201c Da ver\u00e4nderte Jesus sein Aussehen und sagte:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Vereinigung der menschlichen Werke mit den Meinen ist die Garantie daf\u00fcr, gerettet zu werden, denn wenn zwei Personen am selben Feld arbeiten, ist ihre Arbeit auf diesem Feld die Garantie, dass beide von ihnen ernten sollen. Wer also seine Werke mit den Meinen vereint, ist wie einer, der auf meinem Feld arbeitet: wird er daher nicht in meinem Reich ernten m\u00fcssen?<br \/>\nWird er etwa mit Mir vereint auf meinem Feld arbeiten und dann in einem Reich ernten m\u00fcssen, das Mir ganz fremd ist? Sicher nicht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 9. Februar 1906)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus geh\u00f6rt &#8211; amen, ich sage euch: er wird nicht um seinen Lohn kommen\u201c (Mk 9, 41)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fu\u0308hle mich in den Armen des Go\u0308ttlichen Fiat, dessen Liebe so gro\u00df ist, dass Es mich mit seinem Licht erna\u0308hrt, mit seiner Wa\u0308rme wa\u0308rmt, und wenn ich mu\u0308de bin, mich auf seinen Knien wiegt, um mich seine Ruhe verkosten zu lassen, die mich zu neuem Leben erstehen la\u0308sst.<br \/>\nGo\u0308ttlicher Wille, wie liebenswu\u0308rdig bist Du! Du allein vermagst mich wahrhaftig zu lieben, und ich finde [in Dir] meine Zuflucht vor allen meinen U\u0308beln! Aber ich war bedru\u0308ckt, da ich die Personen in meiner Umgebung meinetwegen leiden und gro\u00dfe Opfer bringen sah. Wie ist es schmerzvoll, die anderen geopfert zu sehen!<br \/>\nDa sprach mein su\u0308\u00dfer Jesus, der mich in seine Arme nahm, um mich zu bemitleiden, voller Za\u0308rtlichkeit zu mir: &#8222;Mut, meine arme Tochter! Ich wu\u0308nsche nicht, dass du dir daru\u0308ber Sorgen machst. Du sollst wissen, dass Ich auch die kleinen Opfer und Aufmerksamkeiten gut zu bezahlen wei\u00df und kann, umso mehr die gro\u00dfen.<br \/>\nIch za\u0308hle alles und lasse nicht einen einzigen fu\u0308r Mich dargebrachten Seufzer unbelohnt, speziell wenn diese Opfer fu\u0308r jemanden gebracht werden, der Mich liebt und in meinem Willen leben mo\u0308chte. Dann empfinde Ich es so, als wa\u0308ren sie fu\u0308r Mich Selbst gebracht.<br \/>\nDamit diese Opfer mit gutem Willen dargebracht werden, lege Ich meinen go\u0308ttlichen Geschmack hinein, sodass Ich die Seelen den Geschmack und die Freude am Opferbringen verspu\u0308ren lasse, und diese somit das Bedu\u0308rfnis empfinden, sie zu bringen, und Gefallen und Freude am Opfer finden.<br \/>\nDiese sind wie Salz und Wu\u0308rze fu\u0308r die Speisen, wie Schmiero\u0308l fu\u0308r die Ra\u0308der. Haben sich diese zuvor nur mu\u0308hsam gedreht, so laufen sie nach der Schmierung ganz flu\u0308ssig. Der go\u0308ttliche Geschmack &#8218;entleert&#8216; das Opfer [an Last] und macht es leicht und wohlgefa\u0308llig.<br \/>\nSiehe, das ist der Grund, warum Wir in unserer Liebe eine heilige Leidenschaft schufen, einen Geschmack, ein Wohlgefallen, dass Wir nicht sein ko\u0308nnen, ohne das Gescho\u0308pf zu lieben.<br \/>\nEs war diese unsere Liebesleidenschaft, die Uns das a\u0308u\u00dferste Verlangen empfinden lie\u00df, die Liebe zu den Menschen mit unseren Werken zu bezeugen, sodass Wir, ohne dass Uns jemand darum gebeten ha\u0308tte, einen Himmel, eine Sonne und so viele andere Dinge erschufen; nachdem Wir diese Dinge erschaffen waren, sahen Wir sie an und fanden einen solchen Geschmack und ein Wohlgefallen daran, dass Wir in unserer Begeisterung der Liebe ausriefen: &#8222;Wie scho\u0308n sind unsere Werke \u2013 aber sie werden Uns noch mehr verherrlichen und noch mehr Wohlgefallen bereiten, wenn sich unsere Werke den Gescho\u0308pfen schenken, um sie zu lieben, damit Wir von ihnen geliebt werden!\u201c<br \/>\nDann gesellte sich zu unserer Liebesleidenschaft, zum a\u0308u\u00dfersten Bedu\u0308rfnis, sie zu lieben, die Torheit, der &#8218;Fieberwahn&#8216; der Liebe, sodass Wir Uns nicht mit blo\u00dfen Werken allein begnu\u0308gten: Die Liebe erreichte ein solches Ma\u00df, dass Wir ersehnten, auch das Leben dafu\u0308r einzusetzen.<br \/>\nIn der Tat, was lie\u00df Mich dieser Drang zu lieben, den Ich in Mir verspu\u0308rte, nicht alles tun? Er lie\u00df Mich unerho\u0308rte Peinen erdulden, Ich ertrug die erniedrigendsten Demu\u0308tigungen, bis hin zum Tod selbst unter schrecklichen Qualen.<br \/>\nNun, diese unsere Liebesleidenschaft gibt sich nicht zufrieden, wenn sie das Gescho\u0308pf nicht an unserer eigenen Passion der Liebe teilnehmen la\u0308sst. Deswe-gen schaffen Wir in den Opfern, die Wir sie bringen lassen, die heilige Leidenschaft, Wir statten sie aus mit Geschmack und Wonnen, damit die Seelen die scho\u0308nsten Eroberungen machen ko\u0308nnen.<br \/>\nDiese Leidenschaft wird erfinderisch, mu\u0308ht sich auf tausend Weisen ab, und wenn sie nicht ta\u0308tig ist, scheint sie weder existieren noch leben zu ko\u0308nnen. Wenn keine Leidenschaft da ist, auch in den heiligen Werken, und Geschmack an (in) den Opfern, so scheinen es gemalte, aber keine lebendigen Werke zu sein: sie haben etwas Kaltes, Apathisches an sich, das mehr Widerwillen erweckt als Wohlgefallen und vielleicht mehr Schlechtes als Gutes hervorbringt.<br \/>\nSorge dich daher, meine Tochter, nicht um die Opfer, die man fu\u0308r dich bringt: Ich sollte dir vielmehr sagen, dass sie diese Opfer fu\u0308r Mich, nicht fu\u0308r dich bringen, und Ich werde so viel Gnade hineinlegen und einen solchen Geschmack und Genuss, dass diese das Opfer [von der Last] freimachen, und je nach [dem Ma\u00df] der Liebe, mit der die Seelen es bringen, werde Ich Mich in sie ergie\u00dfen und werde, wenn sie das von Mir gewu\u0308nschte Opfer bringen, mein Leben in ihnen wachsen lassen.<br \/>\nIst es etwa nicht meine Liebesleidenschaft, die Mich so viel u\u0308ber meinen Willen sagen la\u0308sst, um im Menschen die Leidenschaft fu\u0308r das Leben in meinem Willen zu schaffen?<br \/>\nIndem Ich so viel daru\u0308ber sage, mo\u0308chte Ich den menschlichen Willen in unseren go\u0308ttlichen Genu\u0308ssen ertra\u0308nken, sodass er sich kraft des Geschmacks, den er verkostet und der Wonne, die er verspu\u0308rt, zum Leben in meinem Go\u0308ttlichen Willen entschlie\u00dfe. Zudem kannst du es selbst besta\u0308tigen, wie viele Genu\u0308sse, Wonnen und Freuden Ich dir in dem Opferzustand schenkte, in den Ich dich versetzt habe!<br \/>\nLass daher deinen Jesus handeln, der das Opfer zu arrangieren (gut zu regeln) wei\u00df und es liebenswu\u0308rdig, leicht und auch wu\u0308nschenswert macht, zumal Ich das Opfer der Seele mit der Kraft, der Stu\u0308tze und dem Leben meines Opfers erga\u0308nze; mein Opfer nimmt sozusagen das Opfer der Seele in seinen Scho\u00df auf und schenkt dem oder derjenigen Fu\u0308hrung, Leben und Licht, der oder die sich mit gutem Willen fu\u0308r Mich opfern will.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 30. Ma\u0308rz 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum B\u00f6sen verf\u00fchrt\u2026\u201c (Mk 9, 42)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich mich an diesem Morgen sehr abgemu\u0308ht hatte, sah ich unseren Herrn als Gekreuzigten. Ich ku\u0308sste die Wunden seiner Ha\u0308nde und leistete Wiedergutmachung und betete, dass Er alle menschlichen Werke heiligen, vervollkommnen und reinigen mo\u0308ge, aus Liebe zu dem, was Er in seinen heiligsten Ha\u0308nden gelitten hat, und der gebenedeite Jesus sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Werke, die meine Ha\u0308nde am meisten schmerzen und meine Wunden am meisten verscha\u0308rfen und erweitern, sind die guten Werke, die ohne Aufmerksamkeit getan werden; denn der Mangel an Aufmerksamkeit beraubt ein gutes Werk seiner Lebendigkeit, und Dinge, die kein Leben haben, sind immer dem Verfaulen nahe und ekeln Mich daher an; und in den Augen der Menschen ist ein gutes Werk ohne Aufmerksamkeit ein gro\u0308\u00dferer Skandal als die Su\u0308nde selbst, da man wei\u00df, dass die Su\u0308nde Finsternis ist und es kein Wunder ist, dass die Finsternis kein Licht spendet.<br \/>\nDoch das gute Werk, das Licht ist, aber Finsternis verbreitet, verletzt das mensch liche Auge so sehr, dass es nicht mehr wei\u00df, wo es das Licht finden kann, und somit ist dies[es gute Werk] fu\u0308r den Menschen ein Hindernis auf dem Weg des Guten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 6. September 1905)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Arme Tochter, komm zu Mir, denn Ich will dich tr\u00f6sten! Es ist wahr, dass du leidest, aber erinnerst du nicht, dass auch Ich, o um wie viel mehr noch litt?<br \/>\nBis zu einem bestimmten Punkt blieben meine Schmerzen verborgen, aber als der Wille des Vaters es verlangte, in der \u00d6ffentlichkeit zu leiden, ging ich bereitwillig hinaus, um Aufruhr, Schmach, Spott zu erleiden, sodass ich sogar inmitten einer gro\u00dfen Zahl von Menschen nackt entkleidet wurde. Kannst du dir eine gr\u00f6\u00dfere Verlegenheit vorstellen als diese?<br \/>\nMeine Natur f\u00fchlte diese Art von Leiden stark, aber Ich hatte meinen Blick fest auf den Willen des Vaters gerichtet, und Ich bot Ihm diese Leiden als Wiedergutmachung an f\u00fcr viele, welche die ruchlosesten Handlungen \u00f6ffentlich und mit offenen Augen begehen, und sich damit br\u00fcsten, ohne im geringsten zu err\u00f6ten \u2013 und Ich sagte zu Ihm:<br \/>\n&#8222;Vater, nimm meine Verlegenheit und Schmach, als Wiedergutmachung f\u00fcr viele an, welche die Frechheit besitzen, dich so unverhohlen ohne das geringste Bedauern zu beleidigen. Vergib ihnen, erleuchte sie, dass sie die H\u00e4sslichkeit der S\u00fcnde sehen und umkehren.&#8220;<br \/>\nIch will, dass auch du an dieser Art des Leidens teilnimmst. Wei\u00dft du nicht, dass die sch\u00f6nsten Geschenke, welche Ich der Seele, die ich liebe, geben kann, Kreuze und Leiden sind?<br \/>\nAuf dem Weg des Kreuzes bist du noch ein kleines Kind, deshalb f\u00fchlst du dich zu schwach. Wenn du erwachsen sein wirst und erkennst, wie kostbar das Leiden ist, wirst du dich st\u00e4rker f\u00fchlen. St\u00fctze dich daher auf Mich \u2013 ruhe aus, denn auf diese Weise wirst du Kraft sch\u00f6pfen.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1; [123]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWenn dich deine Hand zum B\u00f6sen verf\u00fchrt, dann hau sie ab; es ist besser f\u00fcr dich, verst\u00fcmmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei H\u00e4nden in die H\u00f6lle zu kommen, in das nie erl\u00f6schende Feuer\u201c (Mk 9,43)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus, du Kraft Gottes! Ich sehe deine Schultern zerrissen. In St\u00fccken h\u00e4ngt das Fleisch herunter infolge der \u00c4rgernisse und der b\u00f6sen Beispiele der Menschen. Ich bemitleide dich und opfere dir zur Erquickung dein heiligstes Beispiel auf, das Beispiel deiner k\u00f6niglichen Mutter und das aller Heiligen.<br \/>\nAuch m\u00f6chte ich alle deine Schulterwunden heilen, alle Seelen, die durch die S\u00fcnden des \u00c4rgernisses von deinem Herzen losgerissen sind, in ihnen verschlie\u00dfen, damit so der zerfleischte Leib deiner Menschheit wieder gesunde.<br \/>\nMein trostloser Jesus! Ich sehe deine Brust schmerzlich durchfurcht von der K\u00e4lte, Lauheit und Undankbarkeit der Menschen, die deiner Gnade nicht entsprechen. Ich habe Mitleid mit dir. Um dich zu tr\u00f6sten, opfere ich dir die wechselseitige Liebe des Vaters und des Hl. Geistes, die volle \u00dcbereinstimmung der drei g\u00f6ttlichen Personen.<br \/>\nIch m\u00f6chte mich versenken in deine Liebe, dir Genugtuung leisten, indem ich die Menschen abhalte, neue S\u00fcnden zu begehen, die dich gleich Pfeilen treffen. Hingegen will ich sie mit den Pfeilen deiner Liebe verwunden, damit sie sich nicht mehr erdreisten, dich zu beleidigen.<br \/>\nIch m\u00f6chte deine eigene Liebe in deine Brust zur\u00fcckleiten, um dich zu st\u00e4rken und aufzurichten. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 22 bis 23 Uhr: Zweite Stunde der Todesangst Jesu am \u00d6lberg)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-55236","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55236","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=55236"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55236\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=55236"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=55236"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=55236"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}