{"id":55360,"date":"2024-10-03T00:00:26","date_gmt":"2024-10-02T22:00:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/so-wirst-du-gott-bewegen-koennen\/"},"modified":"2024-10-01T17:29:43","modified_gmt":"2024-10-01T15:29:43","slug":"donnerstag-der-26-woche-im-jahreskreis-lk-101-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-26-woche-im-jahreskreis-lk-101-12\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 26. Woche im Jahreskreis (Lk 10,1-12)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->1In jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere J\u00fcnger aus und sandte sie zu zweit voraus in alle St\u00e4dte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte. 2Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist gro\u00df, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter f\u00fcr seine Ernte auszusenden.<br \/>\n3Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die W\u00f6lfe. 4Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Gr\u00fc\u00dft niemand unterwegs! 5Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!<br \/>\n6Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm w\u00fcnscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zur\u00fcckkehren. 7Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes!<br \/>\n8Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt. 9Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe.<br \/>\n10Wenn ihr aber in eine Stadt kommt, in der man euch nicht aufnimmt, dann stellt euch auf die Stra\u00dfe und ruft: 11Selbst den Staub eurer Stadt, der an unseren F\u00fc\u00dfen klebt, lassen wir euch zur\u00fcck; doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist nahe. 12Ich sage euch: Sodom wird es an jenem Tag nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDie Ernte ist gro\u00df, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter f\u00fcr seine Ernte auszusenden\u201c (Lk 10, 2)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, das Notwendigste, um ein so gro\u00dfes Gut, wie es das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens ist, zu erlangen, ist es, Gott zu bewegen, dass Er beschlie\u00dfe, meinen G\u00f6ttlichen Willen mitten unter den Gesch\u00f6pfen herrschen zu lassen.<br \/>\nWenn sich Gott bewegt und [etwas] beschlie\u00dft, \u00fcberwindet Er alles und besiegt selbst die \u00dcbel. Und zweitens ist es notwendig, dass das Gesch\u00f6pf, das ein solches Gut anstrebt und Gott darum bittet, es zu geben, in sich das Leben des Reiches haben muss, worum es f\u00fcr die anderen Gesch\u00f6pfe bittet.<br \/>\nWer es besitzt, wird dessen Bedeutung erkennen und keine Opfer scheuen, um das Gut, das er besitzt, f\u00fcr die anderen zu erflehen. Er wird die Geheimnisse und Wege kennen, an die er sich halten muss und wird sogar aufdringlich werden, um Gott selbst zu besiegen.<br \/>\nDiese Seele wird wie die Sonne sein, die die ganze F\u00fclle ihres Lichtes in sich eingeschlossen hat, und da sie es nicht in sich fassen kann, empfindet sie das Bed\u00fcrfnis, es nach drau\u00dfen auszudehnen, um allen Licht zu geben und Gutes zu tun und sie mit ihrer eigenen Gl\u00fcckseligkeit gl\u00fccklich zu machen.<br \/>\nWer ein Gut besitzt, hat die Kraft, es zu erbitten und es zu geben. So geschah es bei der Erl\u00f6sung: die S\u00fcnde \u00fcberschwemmte die Erde, das Volk selbst, das Volk Gottes hie\u00df, war das kleinste Volk.<br \/>\nWenn es sich auch [um das erflehte Reich] zu k\u00fcmmern schien, war es auf oberfl\u00e4chliche Art, ohne dass sie jedoch das Leben dieses Erl\u00f6sers in sich besa\u00dfen, um den sie beteten.<br \/>\nMan kann sagen, dass sie sich damit so besch\u00e4ftigten, wie sich heute die Kirche damit befasst \u2013 die gottgeweihten und religi\u00f6sen Personen \u2013 wenn sie das Vaterunser beten.<br \/>\nAber die F\u00fclle des Lebens meines Willens, um den sie im Vaterunser flehen, ist nicht in ihnen, daher endet die Bitte mit Worten, aber nicht in Fakten.<br \/>\nAls nun die K\u00f6nigin des Himmels kam, welche die F\u00fclle des G\u00f6ttlichen Lebens besa\u00df, da bewegte alles, was Sie zum Wohle der V\u00f6lker erbat, den Herrn, besiegte Ihn und lie\u00df Ihn den Beschluss treffen.<br \/>\nTrotz der bestehenden \u00dcbel kam das Ewige Wort auf die Erde durch Jene, die Ihn schon besa\u00df, und aus der heraus Er sein ganzes Leben bildete. Mit der F\u00fclle dieses G\u00f6ttlichen Lebens konnte Sie Gott bewegen, und zum Heil [der Menschen] fand die Erl\u00f6sung statt.<br \/>\nWas alle anderen zusammen nicht erlangen konnten, das errang die Erhabene K\u00f6nigin, die zuerst in sich selbst ihren Sch\u00f6pfer erobert hatte, sowie die F\u00fclle aller G\u00fcter, die Sie f\u00fcr die anderen erfleht hatte, und als Eroberin war Sie m\u00e4chtig genug, das Gut, das sie besa\u00df, erflehen und austeilen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nEs ist ein gro\u00dfer Unterschied, meine Tochter, zwischen dem, der bittet und das G\u00f6ttliche Leben besitzt, und dem, der bittet und es nicht besitzt! Die erste Seele bittet zu Recht, die zweite unter dem Titel von Almosen, und wer unter dem Titel von Almosen bittet, dem werden Pfennige, h\u00f6chstens Lire gegeben, aber nicht ganze Reiche.<br \/>\nWer mit Recht bittet, der besitzt schon und ist bereits Herr und K\u00f6nig. Als K\u00f6nig kann er das Reich geben und hat seine G\u00f6ttliche Herrschaft bei Gott inne, um den Gesch\u00f6pfen das Reich zu erflehen.<br \/>\nSo wird es beim Reich meines Willens sein. Deshalb lege Ich dir sehr ans Herz, sei aufmerksam und bewirke, dass Er die F\u00fclle seines Lebens in dir bilde.<br \/>\nSo wirst du Gott bewegen k\u00f6nnen, und wenn sich Gott bewegt, kann Ihm niemand mehr Widerstand leisten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 27. November 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eGeht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die W\u00f6lfe\u201c (Lk 10, 3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eWie nun meine Liebe in der Sch\u00f6pfung stark \u00fcberquoll, so ist [auch] mein Wille entschlossen, dass sein Reich unter den Menschen lebendig werde. Daher will Er mit ganzem Prachtaufwand, ohne auf ihre Verdienste zu sehen, mit un\u00fcbertroffener Gro\u00dfherzigkeit von neuem sein Reich gew\u00e4hren.<br \/>\nEr w\u00fcnscht nur, dass die Gesch\u00f6pfe Ihn und seine G\u00fcter erkennen, damit sie, wenn sie diese kennen, das Reich der Heiligkeit, des Lichtes und der Gl\u00fcckseligkeit ersehnen und herbeiw\u00fcnschen.<br \/>\nWie ein Wille es zur\u00fcckgewiesen hatte, so soll ein anderer [Wille] es herbeirufen, es ersehnen, es dr\u00e4ngen, zu kommen und mitten unter den Gesch\u00f6pfen zu herrschen.<br \/>\nDaher die Notwendigkeit Ihn kennenzulernen: Wenn man ein Gut nicht erkennt, wird es weder gew\u00fcnscht noch geliebt. So werden diese Wahrheiten \u00fcber Ihn die Boten, die Vorboten sein, die mein Reich ank\u00fcndigen.<br \/>\nDie Kenntnisse \u00fcber mein FIAT werden sich einmal als Sonnen zeigen, dann wieder als Donner, bald als Lichtblitze, bald wie heftige Windst\u00f6\u00dfe sein, welche die Aufmerksamkeit der Gelehrten und der Unwissenden, der Guten und auch der Schlechten, auf sich lenken werden.<br \/>\nSie werden wie Blitze in ihre Herzen fallen und sie mit unwiderstehlicher Kraft \u00fcberw\u00e4ltigen, damit sie aus den Sch\u00e4tzen der erworbenen Kenntnisse wieder auferstehen.<br \/>\nSie werden die wahre Erneuerung der Welt darstellen, werden alle Haltungen annehmen, um die Gesch\u00f6pfe anzulocken und zu besiegen.<br \/>\nBald werden sie als Friedenstifter auftreten, die von den Gesch\u00f6pfen einen Kuss wollen, damit sie ihnen den ihren geben, auf dass sie die ganze Vergangenheit vergessen und sich nur daran erinnern, einander zu lieben und sich gegenseitig zu begl\u00fccken; bald werden sie wie siegessichere Krieger sein, um ihre Eroberung in denen abzusichern, die diese Wahrheiten kennen; bald werde sie wie unaufh\u00f6rliche Gebete sein, die erst dann zu flehen aufh\u00f6ren, wenn die Menschen, besiegt von den Kenntnissen meines G\u00f6ttlichen Willens bekennen werden:<br \/>\n\u201eDu hast gesiegt, wir sind schon eine Beute deines Reiches\u201c; schlie\u00dflich werden sie wie ein herrschender K\u00f6nig sein, der Liebe ausstrahlt, sodass sie ihre Stirne beugen werden, um sich beherrschen zu lassen\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 30. Oktober 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!\u201c (Lk 10, 5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wer in meinem Willen lebt, wird zum Friedensstifter zwischen Gott und Mensch. All seine Akte, Worte, Schritte, Gebete und kleinen Opfer gleichen vielen Friedensbanden zwischen Himmel und Erde, Waffen des Friedens, mit denen er gegen seinen Sch\u00f6pfer wie mit Waffen des Friedens und der Liebe k\u00e4mpft, um Ihn zu entwaffnen, gn\u00e4dig zu stimmen und die Gei\u00dfeln in Barmherzigkeit umzuwandeln.<br \/>\nUnd wie der menschliche Wille Krieg f\u00fchrte, um seinen Sch\u00f6pfer zu bekriegen \u2013 und nicht nur das, sondern auch die Harmonie, die Ordnung und den Frieden zerbrach, so verwandelt mein in der Seele herrschender Wille mit der Kraft seiner Allmacht die Akte der Seele in Bande der Harmonie, der Ordnung, des Friedens und der Liebe.<br \/>\nSo geht aus der Seele gleichsam eine kleine wei\u00dfe Wolke hervor, die sich erhebt, sich ausbreitet und sogar bis zum g\u00f6ttlichen Thron emporsteigt, und in so viele Stimmen ausbricht, wie sie Akte getan hat, die sprechen: \u2018Gro\u00dfer Gott, ich bringe Dir Frieden von der Erde, und Du gib mir deinen Frieden, um ihn als Friedensband zwischen Dir und den Menschengeschlechtern zu bringen.\u2019<br \/>\nDiese kleine Wolke steigt immer wieder auf und nieder und handelt als Friedensstifterin zwischen Himmel und Erde.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 13. Juli 1931)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe an den G\u00f6ttlichen Willen dauert an. Mein armer Geist, der wegen der f\u00fcr mich allzu schmerzhaften Vorf\u00e4lle im Leben bedr\u00fcckt war, sucht seine Zuflucht im Mittelpunkt des Fiat, wo ich mich zu neuem Leben wiedergeboren f\u00fchle, verj\u00fcngt, wiederhergestellt von meinen leidvollen Phasen; doch sobald ich mich aus seinem Zentrum entferne, steigt meine Beklemmung wieder so stark an, dass ich die gerechten Mahnungen meines geliebten Jesus vernehme, der mir schlie\u00dflich sagt:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, bedenke, dass ich mit einer Seele, die nicht friedvoll ist, nichts anzufangen wei\u00df. Es ist der Friede, der mein himmlischer Aufenthaltsort ist. Der Friede ist die Glocke, die mit vibrierendem und lieblichem Klang meinen Willen zur Herrschaft einl\u00e4dt.<br \/>\nDer Friede besitzt so machtvolle Stimmen, dass er den ganzen Himmel ruft und ihn aufmerksam bei den sch\u00f6nen Eroberungen des Wirkens des G\u00f6ttlichen Willens in der Seele zusehen l\u00e4sst. Der Friede schl\u00e4gt die angstvollen St\u00fcrme in die Flucht und zaubert das himmlische L\u00e4cheln der Heiligen [auf das Angesicht der Seele], den sch\u00f6nsten Reiz eines nie endenden Fr\u00fchlings. Bereite Mir daher nicht den Schmerz, dich nicht im Frieden zu sehen.\u201c<br \/>\nSo suchte ich, so viel als m\u00f6glich in den G\u00f6ttlichen Willen einzutauchen, um mich selbst nicht mehr zu f\u00fchlen, und seinen Akten, sowohl in der Sch\u00f6pfung wie in der Erl\u00f6sung, nachzufolgen. Mein geliebter Jesus erf\u00fcllte meinen Verstand und sprach voller Liebe mit seiner sch\u00f6pferischen Stimme zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, verlass dich selbst und komm in meinen Willen. Wir f\u00fchlen das \u00e4u\u00dferste Bed\u00fcrfnis, kundzutun, wie weit unsere Liebe f\u00fcr die Seele geht, die in Ihm lebt. Unsere Liebe ist so gro\u00df, dass Wir sehns\u00fcchtig darauf warten, dass sie sich mit unseren Werken vereinige, identifiziere, um ihr das Recht [\u00fcber diese Werke] zu geben, als w\u00e4ren es die ihren.<br \/>\nDa unsere Sch\u00f6pfermacht stets im Akt und am Wirken ist, beschenken Wir sie, wenn sie sich mit Uns identifiziert, mit unseren Werken, als wollten Wir diese erneuern, und sagen zu ihr: \u201aDas sind deine Werke, tu mit ihnen, was du willst. Mit unseren Werken in deiner Macht kannst du Uns lieben, so viel du willst, kannst du Uns unendlich verherrlichen, kannst du Gutes tun, wem immer du willst.<br \/>\nDu bekommst das Recht nicht nur \u00fcber unsere Werke, sondern \u00fcber Den, Der alles geschaffen hat, und Wir erhalten das Recht \u00fcber dich, die du Uns schon geh\u00f6rst.\u2019 Wie s\u00fc\u00df sind diese rechtm\u00e4\u00dfigen Anspr\u00fcche der menschlichen Begrenztheit in unserem G\u00f6ttlichen Sein!<br \/>\nEs sind sanfte und liebevolle Ketten, die Uns mit noch intensiverer und st\u00e4rkerer Liebe unser Sch\u00f6pfungswerk lieben lassen, und mit eindringlicher Liebe wiederholen Wir: \u201aWie sch\u00f6n ist sie[, die Seele]!<br \/>\nSie geh\u00f6rt Uns, ganz Uns, und Wir geh\u00f6ren ganz ihr. Es bleibt nichts anderes, als einander zu lieben; Wir werden sie mit ewiger Liebe lieben, und sie wird Uns mit ewiger Liebe lieben.\u2019\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 6. Mai 1937)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Doch alle Worte Jesu konnten mich nicht g\u00e4nzlich beruhigen. Bei seiner Rede war der Friede zur\u00fcckgekehrt, aber danach begann ich wieder, mich zu beunruhigen, als ich die Geschehnisse dieser Tage erwog, die ich hier nicht erw\u00e4hnen muss.<br \/>\nEtwa zwei Tage nun hatte mein guter Jesus geschwiegen, daher f\u00fchlte ich mich am Ende meiner Kraft und \u00e4u\u00dferst schwach. Mein geliebter Jesus hatte Mitleid mit mir und sagte voller G\u00fcte:<br \/>\n\u201eMeine arme Tochter, du fastest, daher f\u00fchlst du dich am Ende deiner Kraft. Seit zwei Tagen hast du keine Speise mehr zu dir genommen, denn da du nicht im Frieden warst, konnte Ich dir nicht die Speise meiner Wahrheiten mitteilen.<br \/>\nIn der Tat, w\u00e4hrend sie die Seele n\u00e4hren, verleihen sie auch dem K\u00f6rper Kraft. Zudem h\u00e4ttest du Mich in deiner Beunruhigung weder verstanden, noch w\u00e4rst du disponiert gewesen, eine so vorz\u00fcgliche Speise aufzunehmen.<br \/>\nDu sollst n\u00e4mlich wissen, dass der Friede die Pforte ist, durch welche die Wahrheiten eintreten, und er ist der erste Kuss und die Einladung seitens der Seelen, welche die Wahrheiten anh\u00f6ren und sie zu ihnen sprechen lassen m\u00f6chten.<br \/>\nW\u00fcnschst du also, dass Ich dir reichlich Speise gebe, dann kehre zu deinem friedvollen Zustand zur\u00fcck. \u00dcberdies haben in diesen Tagen deiner Unruhe, der Himmel, die Engel und Heiligen gleichsam wegen dir gezittert, weil sie wahrnahmen, wie eine ungesunde Ausstrahlung von dir ausging, die nicht zu ihnen geh\u00f6rte, daher haben alle gebetet, dass der vollkommene Friede zu dir zur\u00fcckkehre.<br \/>\nDer Friede ist das L\u00e4cheln des Himmels, die Quelle, aus der die himmlischen Freuden entspringen. Zudem ist dein Jesus nie beunruhigt, wie viel sie Mich auch beleidigen m\u00f6gen. Ich kann wirklich sagen: \u201aMein Thron ist der Friede.\u2019 So will Ich auch dich ganz friedvoll, meine Tochter.<br \/>\nWir m\u00fcssen Uns auch in der Handlungsweise angleichen und einander \u00e4hnlich werden: Friedvoll bin Ich, friedvoll sollst du sein \u2013 sonst kann das Reich meines Willens nicht in dir errichtet werden, da es ein Reich des Friedens ist.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 19. Mai 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-55360","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55360","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=55360"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55360\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=55360"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=55360"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=55360"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}