{"id":55404,"date":"2024-10-05T13:00:51","date_gmt":"2024-10-05T11:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/27-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-102-16\/"},"modified":"2024-10-05T15:25:49","modified_gmt":"2024-10-05T13:25:49","slug":"27-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-102-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/27-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-102-16\/","title":{"rendered":"27. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Mk 10,2-16)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->2Da kamen Pharis\u00e4er zu ihm und fragten: Darf ein Mann seine Frau aus der Ehe entlassen? Damit wollten sie ihm eine Falle stellen. 3Er antwortete ihnen: Was hat euch Mose vorgeschrieben? 4Sie sagten: Mose hat erlaubt, eine\u00a0 Scheidungsurkunde auszustellen und die Frau aus der Ehe zu entlassen.<br \/>\n5Jesus entgegnete ihnen: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er euch dieses Gebot gegeben. 6Am Anfang der Sch\u00f6pfung aber hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen. 7Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen, 8und die zwei werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins.<br \/>\n9Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. 10Zu Hause befragten ihn die J\u00fcnger noch einmal dar\u00fcber. 11Er antwortete ihnen: Wer seine Frau aus der Ehe entl\u00e4sst und eine andere heiratet, begeht ihr gegen\u00fcber Ehebruch. 12Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entl\u00e4sst und einen anderen heiratet.<br \/>\n13Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die H\u00e4nde auflegte. Die J\u00fcnger aber wiesen die Leute schroff ab. 14Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen geh\u00f6rt das Reich Gottes.<br \/>\n15Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. 16Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die H\u00e4nde auf und segnete sie.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDarum wird der Mann Vater und Mutter verlassen, und die zwei werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins\u201c (Mk 10,7+8)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eLeih Uns das Ohr deines Herzens und h\u00f6re unsere tiefen Seufzer im Sakrament der Ehe. Wie viel Unordnung in ihm! Die Ehe wurde von Mir zum Sakrament erhoben, um einen heiligen Bund in sie zu legen, das Symbol der Heiligsten Dreifaltigkeit, die g\u00f6ttliche Liebe, die Sie umschlie\u00dft. So sollte die Liebe, die Eintracht und der Friede, die unter Vater, Mutter und Kindern herrsche, die Himmlische Familie symbolisieren.<br \/>\nIch sollte also auf Erden viele weitere Familien haben, die der Familie des Sch\u00f6pfers \u00e4hnlich sind, dazu bestimmt, die Erde wie ebenso viele irdische Engel zu bev\u00f6lkern, damit sie erneut die himmlischen Regionen bev\u00f6lkern.<br \/>\nDoch leider, wie viele Seufzer, wenn Ich sehe, dass in der Ehe Familien der S\u00fcnde entstehen, welche Symbol der H\u00f6lle sind, mit der Zwietracht, der Lieblosigkeit, dem Hass, die wie viele rebellische Engel die Erde bev\u00f6lkern und dazu dienen, die H\u00f6lle zu bev\u00f6lkern!<br \/>\nDer Heilige Geist st\u00f6hnt mit qualvollen Seufzern in jeder Ehe, wenn Er sieht, dass auf Erden so viele H\u00f6llenhorte entstehen. Lege also deine Erwiderung der Liebe auf jede Ehe, auf jedes Gesch\u00f6pf, das zur Welt kommt, so werden deine liebevollen Seufzer unsere st\u00e4ndigen Klagen weniger schmerzhaft machen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 18; 5. November 1925)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMein Sohn, die Brautleute haben keinen Wein mehr.\u201c er antwortete mir: \u201eMeine Stunde, Wunder zu wirken ist noch nicht gekommen.\u201c Nachdem ich mit Sicherheit wusste, dass er mir nichts verweigern w\u00fcrde, was ich von ihm erbat, sagte ich den Dienern: \u201eTut das, was euch mein Sohn sagt, und ihr werdet haben, was ihr wollt, ja ihr werdet mehr und im \u00dcberfluss haben.\u201c meine Tochter, mit diesen Worten gab ich den Kreaturen die n\u00fctzlichste, notwendigste und erhabenste Lehre.<br \/>\nIch sprach mit meinem Mutterherzen:\u201c meine Kinder, wenn ihr heilig sein wollt, tut den Willen meines Sohnes; wenn ihr euch nicht von dem entfernt, was er euch sagt, werdet ihr seine \u00c4hnlichkeit und seine Heiligkeit in eurer Macht haben. Wenn ihr wollt, dass alle \u00dcbel ein Ende nehmen, tut das, was mein Sohn sagt. Wenn ihr irgendeine, besonders schwierige Gnade erlangen wollt, tut das, was er sagt und will. Wenn ihr Dinge f\u00fcr das nat\u00fcrliche Leben haben wollt, tut das, was mein Sohn sagt.\u201c<br \/>\nDenn in seinen Worten, in dem, was er sagt und will, ist eine solche Macht enthalten, dass alle Gnaden, die ihr wollt und die ihr erbittet, in euren Seelen aufgehen werden. Viele sieht man voll von Leidenschaften, schwach, betr\u00fcbt, ungl\u00fccklich, elend, die, wenn sie auch beten, nicht das tun, was mein Sohn sagt; nichts werden sie erlangen, der Himmel scheint f\u00fcr sie verschlossen zu sein; dies ist ein Schmerz f\u00fcr deine Mama, denn sie sieht, dass w\u00e4hrend sie beten, sich diese Kreaturen von der Quelle aller G\u00fcter entfernen, die der Wille meines Sohnes ist.<br \/>\nDie Diener taten genau das, was ihnen mein Sohn sagte, und zwar f\u00fcllten sie alle Gef\u00e4\u00dfe mit Wasser und brachten sie zu Tisch. Mein lieber Jesus segnete das Wasser, das sich in k\u00f6stlichen Wein verwandelte. O tausendmal selig jene, die das tun, was er sagt und will! Mit diesem Wunder gab mir mein Sohn die gr\u00f6\u00dfte Ehre, er setzte mich als K\u00f6nigin der Wunder ein; aus diesem Grund wollte er mein Gebet und die Einheit mit mir, um das erste Wunder zu wirken.<br \/>\nEr liebte mich sehr, so sehr, dass er mir auch den ersten Platz als K\u00f6nigin der Wunder einr\u00e4umen wollte; nicht mit den Worten, sondern mit den Taten bekundete er: \u201eWenn ihr Gnaden, Wunder wollt, kommt zu meiner Mutter, ich werde ihr nie etwas abschlagen, worum sie mich bittet.\u201c<br \/>\nMeine Tochter, au\u00dfer dem Beiwohnen an dieser Verm\u00e4hlung, warf ich einen Blick in die Zukunft und w\u00e4hrend ich das Reich des G\u00f6ttlichen Willens auf Erden sah, betrachtete ich die Familien und erflehte, dass sie sich in der Liebe der Allerheiligsten Dreifaltigkeit versch\u00f6nerten, um zu erlangen, dass sich dieses Reich in voller Bl\u00fcte ausbreiten konnte.<br \/>\nMit meinen Rechten als Mutter und K\u00f6nigin bem\u00fchte ich mich um die Verwirklichung des Reiches des G\u00f6ttlichen Willens, dessen Quelle ich besa\u00df und stellte den Kreaturen alle Gnaden, Hilfen und Heiligkeit zur Verf\u00fcgung, die ihnen f\u00fcr das Leben in einem so heiligen Reich n\u00f6tig sind.<br \/>\nDeshalb wiederhole ich: \u201eTut das, was euch mein Sohn sagt.\u201c Meine Tochter, h\u00f6re auf mich: Wenn du alles in deiner Macht haben willst, suche nichts anderes und mach mir die Freude, aus dir meine wahre Tochter und die des G\u00f6ttlichen Willens zu machen.<br \/>\nDann werde ich mich verpflichten die Verm\u00e4hlung zwischen dir und dem Fiat zu formen und als wahre Mutter, werde ich diese Verm\u00e4hlung besiegeln, indem ich dir als Aussteuer dasselbe Leben meines Sohnes geben werde und als Geschenk meine Mutterschaft und all meine Tugenden.\u201c\u2026 (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: Sechste Betrachtung)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWas aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen\u201c (Mk 10, 9)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die wahre Hochzeit mit der Menschheit war bei ihrer Erschaffung. Nichts fehlte weder der Seele noch dem Leib, alles wurde mit ko\u0308niglicher Pracht gemacht.<br \/>\nDer menschlichen Natur wurde ein riesiger Palast bereitet, sodass kein Ko\u0308nig oder Herrscher einen a\u0308hnlichen haben kann, welcher das ganze Universum ist: ein gestirnter Himmel ist sein Gewo\u0308lbe, eine Sonne ist da, deren Licht nie erlo\u0308schen sollte, blu\u0308hende G\u00e4rten, in denen das gl\u00fcckliche Paar, Gott und der Mensch, spazieren gehen, sich unterhalten und das sta\u0308ndige, ununterbrochene Fest unserer Hochzeit aufrecht halten sollten; Kleider, nicht aus Stoff gewoben, sondern kraft unserer Macht aus reinstem Licht gebildet, das ko\u0308niglichen Personen gebu\u0308hrte.<br \/>\nAlles war Scho\u0308nheit im Menschen, in Seele und Leib, denn Der, Der die Hochzeit vorbereitete und sie ausrichtete, war von einer unerreichbaren Scho\u0308nheit. So kannst du aus der a\u0308u\u00dferlichen Pracht so vieler bezaubernden Scho\u0308nheiten in der ganzen Scho\u0308pfung auf die inneren Meere der Heiligkeit, der Scho\u0308nheit, des Lichtes, der Weisheit, usw., schlie\u00dfen, welche im Inneren des Menschen waren.<br \/>\nAlle inneren und a\u0308u\u00dferen Akte des Menschen waren wie viele Tasten eines Musikinstruments, welche die scho\u0308nste, su\u0308\u00dfeste, melodio\u0308seste und harmonischste Musik erzeugten, welche die Freude der Hochzeit aufrecht hielten, und jeder weitere Akt, den der Mensch sich zu tun anschickte, war eine neue Sonatine, die er vorbereitete, um den Bra\u0308utigam zu rufen und sich mit ihm zu erfreuen.<br \/>\nMein Go\u0308ttlicher Wille, Der die Menschheit beherrschte, brachte ihr den sta\u0308ndigen neuen Akt und die A\u0308hnlichkeit mit Dem, Der ihn geschaffen und mit Sich verma\u0308hlt hatte.<br \/>\nDoch bei diesem so gro\u00dfen Fest zerbrach der Mensch den sta\u0308rksten Ring, in dem der ganze Wert unserer Verma\u0308hlung lag, und durch den sie in Kraft blieb: dies war sein Ru\u0308ckzug aus unserem Willen.<br \/>\nDaher wurde die Verma\u0308hlung aufgelo\u0308st, und da alle Rechte verloren waren, blieb nur die Erinnerung an die Hochzeit, doch ihre Substanz, ihr Leben und die Wirkungen existierten nicht mehr.<br \/>\nNun, das Sakrament der Eucharistie, in dem meine Liebe auf alle mo\u0308gliche und vorstellbare Weise u\u0308berfloss, kann weder die prima\u0308re (erste) noch die wahre Verma\u0308hlung der Scho\u0308pfung genannt werden, da Ich nur das fortsetze, was Ich auf Erden tat, je nach den Bedu\u0308rfnissen der Seelen.<br \/>\nFu\u0308r manche mache Ich Mich zum mitleidsvollen Arzt, um sie zu heilen, fu\u0308r andere zum Lehrer, um sie zu unterweisen, fu\u0308r manche zum Vater, um ihnen zu vergeben, fu\u0308r andere zum Licht, um ihnen das Sehvermo\u0308gen zu geben.<br \/>\nIch gebe Kraft den Schwachen, Mut den A\u0308ngstlichen, Friede den Ruhelosen \u2013 mit einem Wort, Ich setze mein Erlo\u0308serleben und dessen Kraft fort. Aber all diese Armseligkeiten schlie\u00dfen die wahre Verma\u0308hlung aus.<br \/>\nKein junger Mann heiratet eine junge Frau, die krank ist \u2013 er wartet ho\u0308chstens auf ihre Genesung, noch heiratet er eine junge Frau, die schwach ist und ihn sehr oft beleidigt.<br \/>\nUnd wenn der Bra\u0308utigam ein Ko\u0308nig ist und sie liebt, wartet er ho\u0308chstens darauf, dass die Braut gesundwird, dass sie ihn liebt und ihre Umsta\u0308nde irgendwie befriedigend und den seinigen nicht unterlegen sind.<br \/>\nNun, die Lage, in der sich die arme Menschheit befindet, ist immer noch die eines armen Kranken, und Ich warte darauf, dass mein Wille bekannt wird und unter den Menschen herrsche. Er wird ihnen die wahre Gesundheit schenken, ko\u0308nigliche Gewa\u0308nder und Scho\u0308nheit, die Seiner wu\u0308rdig ist.<br \/>\nDann wird Er von neuem die wahre und urspru\u0308ngliche Hochzeit feiern (ausrichten).\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 24; 12. Juni 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, es ist wirklich wahr, dass das Ho\u0308chste Wesen am Anfang der Scho\u0308pfung seine Verma\u0308hlung mit der Menschheit feierte; und es war wie bei einem Bra\u0308utigam, wenn seine bo\u0308se Braut ihn veranlasst, das er sich vor dem Hof von ihr trennt; trotzdem bleibt im Bra\u0308utigam eine Zuneigung im eigenen Herzen, und er denkt und ersehnt es, dass seine Erwa\u0308hlte sich a\u0308ndert: \u201eWer wei\u00df, vielleicht kann ich wieder mit ihr zusammenkommen und mich aufs Neue mit ihr im Hochzeitsbund verma\u0308hlen.\u201c Daher la\u0308sst er oft Botschaften an ihr Ohr dringen, dass er sie liebt. \u2013 So machte es Gott.<br \/>\nObwohl die Verma\u0308hlung mit der Menschheit am Go\u0308ttlichen Hof aufgelo\u0308st wurde, bewahrte Er eine Zuneigung fu\u0308r sie und sehnte sich, obschon sie weit weg nach, nach dem neuen Band der Verma\u0308hlung mit der Menschheit; sodass Er weder den Palast zersto\u0308rte, den Er mit so viel Pracht und Herrlichkeit errichtet hatte, noch der Menschheit die Wohltat der Sonne entzog, die den Tag bildete, sondern Er lie\u00df alles bestehen, damit jene, die Ihn beleidigt hatte, Gebrauch davon machen konnte.<br \/>\nMehr noch, Er sogar erhielt die Kommunikation aufrecht, indem Er von Beginn der Welt an bald diesen, bald einen anderen von den Guten erwa\u0308hlte, die wie Boten, wie viele Postboten waren, die manche kleine Briefe oder Telegramme oder Telefonanrufe vom Himmel brachten, in denen angeku\u0308ndigt wurde, dass der ferne Bra\u0308utigam sie nicht vergessen hat, dass er sie liebte und die Ru\u0308ckkehr der undankbaren Braut wu\u0308nschte.<br \/>\nJe mehr Ich im Alten Testament die Guten, die Patriarchen und die Propheten vervielfa\u0308ltigte, umso dringender waren die Einladungen und die Post, die zwischen Himmel und Erde hin und her eilte \u2013 mit jenen Nachrichten, dass Gott die neue Vereinigung (Einheit) ersehnte.<br \/>\nSo wahr ist dies, dass Er, da Er die Glut seiner Liebe nicht la\u0308nger zuru\u0308ckhalten konnte und die gefallene Menschheit damals noch nicht disponiert war, eine Ausnahme machte, und die jungfra\u0308uliche Ko\u0308nigin und die Menschheit des WORTES mit dem Band wahrer Verma\u0308hlung traute, damit die gefallene Menschheit durch Diese Beiden wieder erhoben werden und Er seine Verma\u0308hlung mit der ganzen Menschheit feiern ko\u0308nne.<br \/>\nSo bildete meine Menschheit die neue Verlobung mit der ganzen Menschheit auf dem Kreuz, und alles, was Ich tat und litt, bis hin zum Kreuzestod, waren alles Vorbereitungen, um die ersehnte Hochzeit im Reich des Go\u0308ttlichen Willens zu verwirklichen.<br \/>\nNun, nach der Verlobung gibt es noch Unterpfa\u0308nder und Gaben, die u\u0308bergeben werden sollen, und diese sind die Kenntnisse u\u0308ber mein Go\u0308ttliches FIAT: in ihnen wird der Menschheit das gro\u00dfe Geschenk verliehen, das Mir der Mensch im Garten Eden zuru\u0308ckgewiesen hatte, d.h., das ewige, unendliche und grenzenlose Geschenk meines Willens.<br \/>\nDiese Gabe wird die gefallene Menschheit so sehr anlocken, dass sie Uns dafu\u0308r [im Gegenzug] das Geschenk ihres armen Willens machen wird, was nach einer so langen Kette der Korrespondenz und der Treue von Gottes Seite, und der Unbesta\u0308ndigkeit, Undankbarkeit und Ka\u0308lte seitens der Gescho\u0308pfe, wie eine Besta\u0308tigung und Besiegelung der Einheit der Brautleute sein wird.<br \/>\nSo hat sich also, meine Tochter, der Mensch herabgewu\u0308rdigt und verlor alle Gu\u0308ter, da er aus meinem Go\u0308ttlichen Willen heraustrat. Um sich zu adeln und alles wieder zu erwerben und die Rehabilitation der Verma\u0308hlung mit seinem Scho\u0308pfer zu erhalten, muss er von neuem in das Go\u0308ttliche FIAT eintreten, von Dem er ausgegangen war.<br \/>\nEs gibt keine Mittelwege, nicht einmal meine eigene Erlo\u0308sung reicht aus, um den Menschen zum Ursprung der glu\u0308cklichen A\u0308ra seiner Erschaffung zuru\u0308ckkehren zu lassen. Sie \u2013 die Erlo\u0308sung \u2013 ist Mittel, Weg, Licht, Hilfe, aber nicht das Ziel; das Ende ist mein Wille, denn Er war der Anfang.<br \/>\nWer Anfang war, muss von Rechts wegen (aus Gerechtigkeit), auch dessen Ende (Ziel) sein. So muss die Menschheit in meinen Go\u0308ttlichen Willen eingeschlossen werden, um in ihrem adeligen Ursprung und ihrer Glu\u0308ckseligkeit wieder hergestellt zu werden, und um von neuem die Verma\u0308hlung mit ihrem Scho\u0308pfer in Kraft zu setzen.<br \/>\nDaher genu\u0308gt unserer Liebe nicht die gro\u00dfe Wohltat, welche meine Erlo\u0308sung dem Menschen erwiesen hat, sondern sie ersehnt mehr. Die wahre Liebe gibt sich nie zufrieden, sie ist erst dann befriedigt, wenn sie sagen kann: \u201eIch habe nichts mehr, was Ich geben ko\u0308nnte.\u201c<br \/>\nIm Wissen, dass der Mensch glu\u0308cklich, siegreich, herrlich zu Mir, in den edlen Zustand zuru\u0308ckkehren kann, in dem er von Gott erschaffen worden ist, und zwar, indem mein Wille in ihrer Mitte regiert \u2013 siehe darum ist alle Sehnsucht Gottes, sind meine Seufzer und Mitteilungen darauf hingeordnet, unseren Willen bekannt zu machen, damit Er regierte, und Ich zu unserer Liebe sagen kann: \u201eBeruhige dich, unser geliebter Sohn ist an seinem Ziel angekommen! Er ist jetzt schon im Besitz unseres Erbes, das ihm bei der Erschaffung verliehen wurde, was unser FIAT ist!\u201c<br \/>\nUnd wa\u0308hrend er das Unsrige besitzt, besitzen Wir ihn. Deshalb ist die Verma\u0308hlung von neuem geschlossen, die Brautleute sind an ihren Ehrenplatz zuru\u0308ckgekehrt, und es bleibt nichts anderes als zu feiern und ein solch gro\u00dfes Glu\u0308ck nach einem so langen Schmerz zu genie\u00dfen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 24; 16. Juni 1928<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eLasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen geh\u00f6rt das Reich Gottes\u201c (Mk 10,14)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich betrachtete das Mysterium der Kindheit Jesu und sagte mir: \u201eMein Kindchen, wie vielen Leiden wolltest Du Dich unterwerfen? Es reichte Dir nicht, als Erwachsener zu kommen, nein, Du wolltest als Kind erscheinen und die Windeln, das Schweigen, die Unbeweglichkeit deiner kleinen Menschheit, der F\u00fc\u00dfe und H\u00e4nde erleiden. Und wozu dies alles?\u201c<br \/>\nAls ich so sprach, bewegte Er sich in meinem Inneren und antwortete mir: \u201eMeine Tochter, meine Werke sind vollkommen. Ich wollte als kleines Kind kommen, um alle Opfer und alle geringf\u00fcgigen Handlungen der Kindheit zu verg\u00f6ttlichen.<br \/>\nSolange also die Kinder keine S\u00fcnden begehen, wird alles in meiner Kindheit aufgenommen und von Mir verg\u00f6ttlicht. Wenn dann die S\u00fcnde beginnt, beginnt die Trennung des Gesch\u00f6pfes von Mir, eine Trennung, die f\u00fcr Mich schmerzlich und f\u00fcr sie traurig ist.\u201c<br \/>\nUnd ich: \u201eWie ist dies m\u00f6glich, da die Kinder keinen Vernunftgebrauch besitzen und nicht verdienstvoll handeln k\u00f6nnen?\u201c Er erwiderte:<br \/>\n\u201eErstens, weil Ich das Verdienst aus Gnade verleihe, zweitens, weil es nicht willentlich geschieht, dass sie nicht verdienen wollen, sondern weil der von Mir so verf\u00fcgte Zustand der Kindheit dies mit sich bringt.<br \/>\nAu\u00dferdem wird ein G\u00e4rtner, der eine Pflanze gepflanzt hat, nicht nur geehrt, sondern er pfl\u00fcckt auch deren Frucht, obwohl die Pflanze keine Vernunft hat; dasselbe gilt f\u00fcr einen K\u00fcnstler, der eine Statue herstellt und f\u00fcr vieles andere.<br \/>\nDie S\u00fcnde allein ist es, die alles zerst\u00f6rt und das Gesch\u00f6pf von Mir trennt; aber alles andere, auch die trivialste Handlung, geht von Mir aus zum Gesch\u00f6pf und kehrt zu Mir zur\u00fcck, versehen mit dem Stempel der Ehre [seitens] meiner Sch\u00f6pfung.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 30. Dezember 1908)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":82207,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-55404","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55404","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=55404"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55404\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/82207"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=55404"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=55404"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=55404"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}