{"id":55560,"date":"2024-10-12T13:00:44","date_gmt":"2024-10-12T11:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/28-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-1017-30\/"},"modified":"2024-10-09T19:08:37","modified_gmt":"2024-10-09T17:08:37","slug":"28-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-1017-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/28-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-1017-30\/","title":{"rendered":"28. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Mk 10,17-30)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">17In jener Zeit lief ein Mann auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? 18Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut au\u00dfer Gott, dem Einen.<br \/>\n19Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht t\u00f6ten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen, du sollst keinen Raub begehen; ehre deinen Vater und deine Mutter! 20Er erwiderte ihm: Meister, alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt.<br \/>\n21Da sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach! 22Der Mann aber war betr\u00fcbt, als er das h\u00f6rte, und ging traurig weg; denn er hatte ein gro\u00dfes Verm\u00f6gen.<br \/>\n23Da sah Jesus seine J\u00fcnger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es f\u00fcr Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen! 24Die J\u00fcnger waren \u00fcber seine Worte best\u00fcrzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen!<br \/>\n25Eher geht ein Kamel durch ein Nadel\u00f6hr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. 26Sie aber erschraken noch mehr und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden? 27Jesus sah sie an und sagte: F\u00fcr Menschen ist das unm\u00f6glich, aber nicht f\u00fcr Gott; denn f\u00fcr Gott ist alles m\u00f6glich.<br \/>\n28Da sagte Petrus zu ihm: Du wei\u00dft, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. 29Jesus antwortete: Amen, ich sage euch: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Br\u00fcder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder \u00c4cker verlassen hat, 30wird das Hundertfache daf\u00fcr empfangen: Jetzt in dieser Zeit wird er H\u00e4user, Br\u00fcder, Schwestern, M\u00fctter, Kinder und \u00c4cker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDa sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte\u2026\u201c (Mk 10,21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte an meinen lieben Jesus, als Er Herodes vorgef\u00fchrt wurde und sagte mir: \u201eWie ist es m\u00f6glich, dass Jesus, der so gut ist, sich nicht herablie\u00df, ihm ein Wort zu sagen und einen Blick zu schenken? Wer wei\u00df, ob dieses treulose Herz bei der Macht seines Blickes sich nicht bekehrt h\u00e4tte?\u201d<br \/>\nUnd Jesus lie\u00df sich sehen und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, seine Perversit\u00e4t und mangelnde seelische Disposition waren so gro\u00df, dass er nicht verdiente, dass Ich ihn anblickte und ihm ein Wort sagte; wenn Ich dies getan h\u00e4tte, h\u00e4tte er sich noch mehr schuldig gemacht, denn jedes meiner Worte oder Blicke bilden verst\u00e4rkte Bande zwischen Mir und dem Gesch\u00f6pf.<br \/>\nJedes Wort stellt eine gr\u00f6\u00dfere Einheit und engere N\u00e4he dar, und wenn die Seele sich angeblickt f\u00fchlt, beginnt die Gnade ihr Werk. Wenn der Blick oder das Wort sanft, g\u00fctig war, sagt sich die Seele: \u201eWie sch\u00f6n, durchdringend, mild, klangvoll sind sie \u2013 wie sollte ich Jesus nicht lieben?\u201d<br \/>\nWenn es sodann ein Blick oder ein Wort waren, majest\u00e4tisch und strahlend von Licht, sagt die Seele: \u201eWelche Majest\u00e4t, welche Gr\u00f6\u00dfe, welch durchdringendes Licht! Wie klein f\u00fchle ich mich, wie elend bin ich, welche Finsternis ist in mir angesichts dieses so strahlenden Lichtes!\u201d<br \/>\nWenn Ich dir die Macht, die Gnade, die Sch\u00e4tze schildern wollte, die mein Wort oder Blick mit sich bringen, wie viele B\u00fccher w\u00fcrde Ich dich niederschreiben lassen! Du siehst also, welche Wohltat Ich dir erwiesen habe, als Ich dich so oft angesehen und dich in vertrauter Unterhaltung mit Mir gehalten habe; es waren nicht nur Worte, sondern vollst\u00e4ndige Gespr\u00e4che.<br \/>\nDaraus kannst du verstehen, dass die Einheit zwischen Mir und dir, die Verbindungen, die Bande, die N\u00e4he, unz\u00e4hlige sind. \u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 24. November 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach zeigte Er sich als kleines Kind, das mich so fest ansah, dass Er wie in mich eingedr\u00fcckt wurde, und Er wollte so sehr angesehen werden, dass ich in Ihm eingedr\u00fcckt blieb. Dann sprach Er voller Liebe und Z\u00e4rtlichkeit zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, dies ist das wahre Bild des Lebens in meinem ewigen Willen: die Seele kopiert in sich den G\u00f6ttlichen Willen und der G\u00f6ttliche Wille bildet die Seele ab, auf eine Art, dass dein Sch\u00f6pfer das Abbild deines Bildes in seinem Scho\u00df eingedr\u00fcckt hat.<br \/>\nEr bewahrt es so teuer, denn Er sieht es genauso, wie Er die Seele aus ihrem Ursprung hervorgebracht hat. Nichts hat sie von ihrer Frische und Sch\u00f6nheit verloren, seine v\u00e4terlichen Z\u00fcge sind in diesem Abbild eingedr\u00fcckt.<br \/>\nDieses Abbild im v\u00e4terlichen Scho\u00df singt Ihm das Lob der ganzen Sch\u00f6pfung mit allen seinen Werken und fl\u00fcstert Ihm st\u00e4ndig ins Ohr: \u201eAlles hast Du f\u00fcr mich gemacht, so sehr hast Du mich geliebt und liebst mich. Und ich will alles, alles in Liebe zu Dir verwandeln\u2019.<br \/>\nDieses Abbild ist das Wunder Gottes in seinem Scho\u00df, ist das Ged\u00e4chtnis aller seiner Werke. Dies ist das Abbild der Seele in Gott, und das Abbild Gottes in der Seele, und die Entfaltung des Lebens Gottes im Gesch\u00f6pf.<br \/>\nWie sch\u00f6n ist das Reich meines Willens: das Nichts verloren im Alles, das Alles vereint mit dem Nichts; die Niedrigkeit des Gesch\u00f6pfes, die sich in die g\u00f6ttliche H\u00f6he erhebt, die g\u00f6ttliche H\u00f6he, die in den Abgrund des Gesch\u00f6pfes hinabsteigt.<br \/>\nSie sind zwei Wesen, die einander umschlungen haben, untrennbar, innigst vereint, miteinander identifiziert, dass man kaum unterscheiden kann, dass es zwei Leben sind, die zusammen mit ihrem Herzen schlagen.<br \/>\nAll die Gr\u00f6\u00dfe, die Heiligkeit, die Erhabenheit, die Wunder des Reiches meines Willens wird genau dies sein: das getreue Abbild der Seele in Gott, und das unversehrte und sch\u00f6ne Abbild Gottes in der Seele.<br \/>\nDaher werden die Kinder des Reiches des G\u00f6ttlichen FIAT ebenso viele Bilder von kleinen G\u00f6ttern in meinem Reich sein.\u201c [weil jeder Spross des Reiches ein vollkommener Jesus ist]\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 25. Januar 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, halten Wir beide inne, um die Meisterhaftigkeit und Pracht, den Adel, die Macht und Sch\u00f6nheit zu betrachten, mit denen der Mensch erschaffen wurde.<br \/>\nAll unsere g\u00f6ttlichen Eigenschaften ergossen sich \u00fcber den Menschen, jede von ihnen wollte sich zur Schau stellen und sich intensiver als ein starker Regen \u00fcber ihn ergie\u00dfen, damit er sich mit ihnen verbr\u00fcdere.<br \/>\nAlle machten sich ans Werk: unser Licht ergoss sich \u00fcber ihn, um seinen Bruder des Lichts zu bilden, die G\u00fcte ergoss sich, um ihren Bruder ganz aus G\u00fcte zu formen, die Liebe ergoss sich, um ihn mit Liebe zu f\u00fcllen und sich einen Bruder zu schaffen, der ganz Liebe sei. Unsere Macht, Weisheit, Sch\u00f6nheit, Gerechtigkeit ergossen sich \u00fcber ihn, um ihren Bruder m\u00e4chtig, weise, gerecht und bezaubernd sch\u00f6n zu machen.<br \/>\nUnser H\u00f6chstes Sein erfreute sich daran, unsere g\u00f6ttlichen Eigenschaften alle am Werk zu sehen, um sich mit dem Menschen zu verbr\u00fcdern, und daran, wie unser Wille, der Leben im Menschen annahm, die Ordnung unserer g\u00f6ttlichen Eigenschaften selbst wahrte, damit sie ihn m\u00f6glichst grazi\u00f6s und sch\u00f6n machten. So war der Mensch unsere Besch\u00e4ftigung, unser Blick ruhte auf ihm, damit er Uns nachahme, nachbilde und sich mit Uns verbr\u00fcdere.<br \/>\nUnsere Eigenschaften stellten sich nicht nur damals, als Wir ihn schufen, sondern im ganzen Lauf seines Lebens f\u00fcr das kontinuierliche Werk der Verbr\u00fcderung zur Verf\u00fcgung, mit dem, den Wir so sehr liebten.<br \/>\nUnd nachdem sie sich auf Erden mit ihm vereint hatten, bereiteten sie das gro\u00dfe Fest der Verbr\u00fcderung mit der Glorie im Himmlischen Vaterland vor, einer Verbr\u00fcderung der Freude, der Seligkeit, des immerw\u00e4hrenden Gl\u00fccks. Deshalb liebe Ich den Menschen so sehr, denn er wurde von Uns geschaffen und geh\u00f6rt Uns daher ganz.<br \/>\nIch liebe ihn, weil unser G\u00f6ttliches Sein stets \u00fcber ihn str\u00f6mt und sich \u00fcber ihn heftiger als ein Sturzbach ergie\u00dft, um ihm unsere Gaben zur\u00fcckzulassen und von neuem den Lauf zu beginnen, ihm stets zu schenken.<br \/>\nWeil er also von dem Meinigen besitzt, liebe Ich Mich selbst in ihm. Ich liebe ihn, weil er dazu bestimmt ist, den Himmel zu bev\u00f6lkern und mein Bruder [in] der Herrlichkeit zu sein, dass Wir uns gegenseitig verherrlichen: Ich werde seine Glorie als [sein] Leben, und er wird meine Glorie als mein Werk sein.<br \/>\nDaher verlange Ich so sehr danach, dass man meinen Willen tut und in Ihm lebt, denn nur mit Ihm finden meine g\u00f6ttlichen Eigenschaften ihren Ehrenplatz und k\u00f6nnen die Verbr\u00fcderung mit dem Gesch\u00f6pf aufrechthalten. Ohne Ihn finden sie keinen Platz und wissen nicht, wohin sie sich begeben sollen. Die Verbr\u00fcderung wird unterbrochen, und mein Leben bleibt wie gedrosselt.<br \/>\nMeine Tochter, welch unheilvolle Ver\u00e4nderung geschieht, wenn das Gesch\u00f6pf sich von meinem Willen zur\u00fcckzieht! Ich finde mein Abbild nicht mehr in ihm, noch mein in ihm anwachsendes Leben.<br \/>\nMeine Eigenschaften sch\u00e4men sich, mit ihm vereint zu sein, da der vom G\u00f6ttlichen Willen getrennte menschliche Wille alles durcheinandergebracht und gef\u00fchllos gemacht, quasi bet\u00e4ubt hat.<br \/>\nNimm es dir also zu Herzen, nicht aus meinem Willen hinauszutreten. Mit Ihm wirst du mit allem vereint sein, was heilig ist, wirst die Schwester all unserer Werke sein und deinen Jesus selbst in deiner Macht haben.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 28. Januar 1934)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWie schwer ist es f\u00fcr Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen!\u201c (Mk 10, 23)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gewohnten Zustand war, befand ich mich zusammen mit dem gebenedeiten Jesus, der ein B\u00fcndel von Kreuzen und Dornen in seinen Armen trug, ganz m\u00fcde und ersch\u00f6pft. Als ich Ihn in diesem Zustand sah, fragte ich: \u201eHerr, zu welchem Zweck m\u00fchst Du Dich so sehr mit diesem B\u00fcndel in den Armen ab?\u201c<br \/>\nUnd Er: \u201eMeine Tochter, dies sind die Kreuze der Entt\u00e4uschung, die Ich stets bereithalte, um die Gesch\u00f6pfe zu ern\u00fcchtern.\u201c<br \/>\nAls Er dies sagte, befanden wir uns mitten unter Menschen, und sobald der gebenedeite Jesus einen sah, der sich an die Gesch\u00f6pfe h\u00e4ngte, nahm Er das Kreuz der Verfolgung aus diesem B\u00fcndel und gab es ihm; und als sich diese Person verfolgt und unbeliebt sah, war sie entt\u00e4uscht und begriff, was die Gesch\u00f6pfe waren, und dass Gott allein verdient, geliebt zu werden.<br \/>\nWenn jemand dem Reichtum gegen\u00fcber anh\u00e4nglich wurde, nahm Jesus aus diesem B\u00fcndel das Kreuz der Armut und reichte es ihm; und als jener sah, dass sich seine Reicht\u00fcmer zerschlagen hatten und er nun arm war, verstand er, dass alles hier unten Rauch ist und die wahren Reicht\u00fcmer jene sind, die ewig bleiben, und so h\u00e4ngte er sein Herz an alles, was ewig ist.<br \/>\nWenn jemand anderer an seine Selbstsch\u00e4tzung und an Wissen gebunden war, nahm der gebenedeite Jesus voller Milde das Kreuz der Verleumdungen und Dem\u00fctigungen und gab es ihm; und jener, besch\u00e4mt und verleumdet, nahm sich gleichsam eine Maske ab und verstand seine eigene Nichtigkeit, sein Wesen und ordnete sein ganzes Inneres in der Ordnung auf Gott hin und nicht mehr auf sich selbst. Und so war es mit allen anderen Kreuzen.<br \/>\nDann sprach mein gebenedeiter Jesus: \u201eHast du den Grund gesehen, weshalb Ich dieses B\u00fcndel von Kreuzen in meinen Armen trage? Die Liebe zu den Gesch\u00f6pfen zwingt Mich dazu, der Ich in st\u00e4ndiger Bereitschaft f\u00fcr sie bin.<br \/>\nTats\u00e4chlich, das Kreuz ist die erste Ern\u00fcchterung und das Erste, das die Werke der Gesch\u00f6pfe richtet, sodass, wenn das Gesch\u00f6pf sich ergibt, das Kreuz bewirkt, dass die Seele das Gericht Gottes umgehen kann, da Ich befriedigt bin, wenn sich jemand w\u00e4hrend seines Lebens dem Urteil des Kreuzes unterwirft.<br \/>\nWenn er sich dann aber nicht ergibt, wird er sich in der Sph\u00e4re der zweiten Ern\u00fcchterung des Todes wiederfinden und mit h\u00e4rterer Strenge von Gott gerichtet werden; umso mehr, da er dem Urteil des Kreuzes ausgewichen ist, welches ein Gericht voller Liebe ist.\u201c<br \/>\nDann verschwand Er, und ich verstand auch, dass es zwar stimmt, dass Jesus das Kreuz liebt, doch oft ist es der Mensch selbst, der Jesus antreibt und provoziert, ihm das Kreuz zu geben; denn wenn der Mensch geordnet w\u00e4re, in Ordnung mit Gott, mit sich selbst und mit den Gesch\u00f6pfen, w\u00e4re der Herr, keine Unordnung in ihm erblickend, befriedigt und w\u00fcrde ihm Frieden verleihen. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 5. M\u00e4rz 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Wie zum Beispiel, als Pilatus Mich fragte, ob Ich ein K\u00f6nig sei, und Ich ihm antwortete: \u201eMein Reich ist nicht von dieser Welt. Wenn es von dieser Welt w\u00e4re, so w\u00fcrden Millionen von Engelslegionen Mich verteidigen.\u201d<br \/>\nAls Mich Pilatus so arm, gedem\u00fctigt und verachtet sah, wunderte er sich und sagte mit gr\u00f6\u00dferem Nachdruck: \u201eWie, Du bist ein K\u00f6nig?\u201d<br \/>\nUnd Ich erwiderte ihm und allen, die sich wie er in einer Machtposition befinden, mit Festigkeit: \u201eIch bin ein K\u00f6nig und bin dazu in die Welt gekommen, die Wahrheit zu lehren, und die Wahrheit ist dies, dass es keineswegs hohe Posten, Reiche, W\u00fcrden und Befehlsgewalt sind, die den Menschen zum Herrscher machen, ihn adeln und \u00fcber alle erheben; dies ist vielmehr Sklaverei und Elend und unterwirft ihn niedrigen Leidenschaften und ungerechten Menschen, sodass auch er viele ungerechte Akte begeht, die ihn entw\u00fcrdigen, beschmutzen und ihm den Hass seiner Untergebenen zuziehen.<br \/>\nSo bedeuten die Reicht\u00fcmer Sklaverei, und die hohen Posten sind Schwerter, die viele t\u00f6ten oder verwunden. Die wahre Herrschaft ist die Tugend, die Losl\u00f6sung von allem, es bedeutet, sich f\u00fcr alle zu opfern und sich allen zu unterwerfen; dies ist die wahre Herrschaft, die alle fesselt und die Liebe aller auf sich zieht. So wird also meine Herrschaft kein Ende haben, w\u00e4hrend die deine nahe daran ist, zu vergehen.\u201d<br \/>\nDiese Worte lie\u00df Ich in meinem Willen an das Ohr aller dringen, die sich in hohen Stellungen befinden, um ihnen die gro\u00dfe Gefahr zu zeigen, in der sie sich befinden, und jene zu warnen, die Posten, W\u00fcrden und F\u00fchrung anstreben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 16. Juli 1923)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAmen, ich sage euch: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Br\u00fcder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder \u00c4cker verlassen hat, wird das Hundertfache daf\u00fcr empfangen: Jetzt in dieser Zeit wird er H\u00e4user, Br\u00fcder, Schwestern, M\u00fctter, Kinder und \u00c4cker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben\u201c (Mk 10,29+30)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein s\u00fc\u00dfer Jesus zieht mich mit seiner hinrei\u00dfenden Kraft stets in seinen anbetungsw\u00fcrdigen Willen hinein, damit ich seine vielf\u00e4ltigen Werke durcheile. Es scheint, dass sie mich erwarten, um mir noch zus\u00e4tzlich etwas zu dem schon geschenkten zu geben, und ich bin von so viel g\u00f6ttlicher G\u00fcte und Gro\u00dfmut \u00fcberrascht.<br \/>\nDamit ich mit noch gr\u00f6\u00dferer Liebe und Sehnsucht den Akten des G\u00f6ttlichen Willens folge, sagte der geliebte Jesus zu mir: \u201eGesegnete Tochter meines Willens, wann immer du dich in Ihm erhebst, um dich und deine Akte mit jedem Akt zu vereinigen, den Er [in meiner Menschheit] getan hat, erhebt sich der G\u00f6ttliche Akt und gibt dir einen [h\u00f6heren] Grad der Gnade, der Liebe, der Heiligkeit, einen [gr\u00f6\u00dferen] Grad g\u00f6ttlichen Lebens und g\u00f6ttlicher Herrlichkeit.<br \/>\nDiese miteinander vereinten Grade bilden die notwendige Substanz, um mein g\u00f6ttliche Leben in der Seele zu bilden. Einer bildet den Herzschlag, jener den Atem, der eine das Wort, der andere das Auge, jener die Sch\u00f6nheit, und dieser die Heiligkeit Gottes in der Tiefe der Seele.<br \/>\nUnsere Akte erheben sich, wenn sich die Seele n\u00e4hert, um ihr zu geben, was sie besitzen. Sehns\u00fcchtig warten sie auf die Seele, bereit sich zu erheben und sich auf g\u00f6ttliche Weise in die Seele zu ergie\u00dfen, um sich in der Seele zu hinterlegen (zu verwahren) und die Akte in ihr zu wiederholen.<br \/>\nWer sich also mit den Akten unseres Willens vereint, erm\u00f6glicht Uns zu arbeiten \u2013 doch um was zu tun? Um mit unserer Arbeit unser Leben in der Seele heranzubilden. Wisse, dass sich die Seele, wenn sie sich in unseren G\u00f6ttlichen Willen erhebt, alles verl\u00e4sst und in ihr Nichts zur\u00fcckkehrt.<br \/>\nDieses Nichts anerkennt seinen Sch\u00f6pfer, und der Sch\u00f6pfer anerkennt das Nichts, so wie es ans Licht (ins Dasein) trat \u2013 nicht das mit Dingen vollger\u00e4umte Nichts, die nicht zu Ihm geh\u00f6ren, nein! Und da Er das \u201aNichts\u2018 vorfindet, f\u00fcllt er es mit dem \u201aAlles\u2018.<br \/>\nDies also bedeutet das Leben in meinem Willen: sich selbst von allem leer zu machen und mit \u00e4u\u00dferster Leichtigkeit in den Scho\u00df des Himmlischen Vaters zu fliegen, damit dieses Nichts das Leben seines Sch\u00f6pfers empfange.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus ist unser Wille unser Leben und unsere Nahrung, und da Wir keine materielle Speise brauchen, reicht Er Uns die Speise seiner heiligen Werke. Da das Gesch\u00f6pf eines unserer Werke ist, wollen Wir in ihm unseren Willen als Leben finden, so dass nicht nur das Gesch\u00f6pf, sondern alle seine Werke Uns als Speise dienen und Wir ihm im Austausch daf\u00fcr die Nahrung unserer Werke schenken.<br \/>\nDiese gegenseitige Ern\u00e4hrung mit den gleichen Speisen bildet das Einvernehmen (Harmonie, \u00dcbereinkunft) zwischen Gott und dem Gesch\u00f6pf. Diese Harmonie bringt Friede, G\u00fctermitteilung und Unzertrennlichkeit hervor.<br \/>\nEs scheint, dass im Gesch\u00f6pf der g\u00f6ttliche Hauch atmet, und der Hauch des Gesch\u00f6pfs in Gott, der sie so innig vereint, als w\u00e4re der Hauch des einen eins mit dem des anderen.<br \/>\nSo kommt es zu einer \u00dcbereinkunft der Willen, der Liebe und der Werke. Wir nehmen wahr, wie dieser Hauch, den Wir bei der Erschaffung des Menschen hervorbrachten, und den er unterbrach, als er den eigenen Willen tat, von neuem im Menschen geboren wird.<br \/>\nUnser Wille hat die Eigenschaft und die Aufgabe, im Menschen das wiederherzustellen, was er mit der S\u00fcnde verloren hat, und ihn neu zu ordnen \u2013 so wie er aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorging.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 10. Februar 1932)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-55560","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55560","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=55560"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55560\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=55560"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=55560"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=55560"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}