{"id":55713,"date":"2024-10-19T13:00:07","date_gmt":"2024-10-19T11:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/29-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-1035-45\/"},"modified":"2024-10-16T20:27:47","modified_gmt":"2024-10-16T18:27:47","slug":"29-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-1035-45","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/29-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-1035-45\/","title":{"rendered":"29. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Mk 10,35-45)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->35In jener Zeit traten Jakobus und Johannes, die S\u00f6hne des Zebed\u00e4us, zu ihm und sagten: Meister, wir m\u00f6chten, dass du uns eine Bitte erf\u00fcllst. 36Er antwortete: Was soll ich f\u00fcr euch tun?<br \/>\n37Sie sagten zu ihm: Lass in deinem Reich einen von uns rechts und den andern links neben dir sitzen. 38Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. K\u00f6nnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde?<br \/>\n39Sie antworteten: Wir k\u00f6nnen es. Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe empfangen, mit der ich getauft werde. 40Doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, f\u00fcr die diese Pl\u00e4tze bestimmt sind.<br \/>\n41Als die zehn anderen J\u00fcnger das h\u00f6rten, wurden sie sehr \u00e4rgerlich \u00fcber Jakobus und Johannes. 42Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre V\u00f6lker unterdr\u00fccken und die M\u00e4chtigen ihre Macht \u00fcber die Menschen missbrauchen.<br \/>\n43Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch gro\u00df sein will, der soll euer Diener sein, 44und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein. 45Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als L\u00f6segeld f\u00fcr viele.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIn jener Zeit traten Jakobus und Johannes, die S\u00f6hne des Zebed\u00e4us, zu ihm und sagten: Meister, wir m\u00f6chten, dass du uns eine Bitte erf\u00fcllst\u201c (Mk 10,35)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich verschiedene Seelen sah, die Jesus umgaben, besonders eine empfindsamere, sagte Jesus zu mir: Meine Tochter, die Seelen sensibler Natur machen, wenn sie sich dem Guten hingeben, gr\u00f6\u00dfere Fortschritte als andere, denn ihre Empfindsamkeit macht sie geneigt zu schwierigen und gro\u00dfen Unternehmungen.\u201d<br \/>\nIch bat Ihn, dass Er von dieser Seele wegnehmen m\u00f6ge, was von ihrer menschlichen Empfindsamkeit noch geblieben war, und dass Er sie mehr an sich dr\u00fccken und ihr sagen m\u00f6ge, dass Er sie liebt, damit, wenn sie h\u00f6rt, dass Er sie liebt, Er sie g\u00e4nzlich erobern m\u00f6ge: \u2018Du wirst sehen, dass es Dir gelingen wird. Hast Du mich nicht auch auf diese Weise erobert, indem Du mir sagtest, dass Du mich sehr, sehr liebst?\u2019<br \/>\nUnd Jesus: \u201eJa, ja. Ich werde es tun, doch Ich will ihre Mitarbeit \u2013 dass sie, so sehr sie kann, die Menschen flieht, die ihre Sensibilit\u00e4t erregen.\u201d<br \/>\nSo f\u00fcgte ich hinzu: \u2018Meine Liebe, sag mir, was ist mit meinem Temperament \u2013 welches habe ich?\u2019<br \/>\nUnd Jesus: \u201eWer in meinem Willen lebt, verliert sein Temperament und erwirbt das Meine. So findet man in der Seele, die meinen Willen tut, ein gef\u00e4lliges, anziehendes, durchdringendes, w\u00fcrdiges und gleichzeitig einfaches Temperament, von einer kindlichen Einfachheit, mit einem Wort, sie ist Mir in allem \u00e4hnlich.<br \/>\nJa, mehr noch: sie hat das Temperament in ihrer Macht, wie sie will und wie es n\u00f6tig ist. Da sie in meinem Willen lebt, nimmt sie teil an meiner Macht und hat somit die Dinge und sich selbst zu ihrer Verf\u00fcgung; so nimmt sie je nach Umst\u00e4nden und Personen, mit denen sie umgeht, mein Temperament und wendet es an.\u201d<br \/>\nUnd ich: \u2018Sag mir, gibst Du mir einen ersten Platz in deinem Willen?\u201d<br \/>\nJesus l\u00e4chelte: \u201eJa, ja, Ich verspreche es dir, aus meinem Willen werde Ich dich niemals mehr heraustreten lassen, und du wirst nehmen und tun, was immer du willst.\u201d<br \/>\nUnd ich: \u2018Jesus, ich will arm sein, arm und ganz klein, ich will nichts von deinen Dingen, es ist besser, wenn Du selbst sie beh\u00e4ltst. Nur Dich will ich, und wenn ich die Dinge brauche, wirst Du sie mir geben, nicht wahr, o Jesus?<br \/>\nUnd Jesus: \u201eBravo, bravo, meine Tochter. Endlich habe Ich eine gefunden, die nichts will. Jeder will etwas von Mir, aber nicht Alles, d.h. Mich allein, doch indem du nichts wolltest, wolltest du alles, und hier liegt die ganze Feinheit und Raffinesse der wahren Liebe.\u201d<br \/>\nIch l\u00e4chelte, und Jesus verschwand. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 24. Februar 1912)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSie sagten zu ihm: Lass in deinem Reich einen von uns rechts und den andern links neben dir sitzen\u201c (Mk 10,37)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war dabei, mich im Heiligen Willen meines stets liebensw\u00fcrdigen Jesus zu versenken, und gemeinsam mit Ihm verlor sich mein Verstand im Werk der Sch\u00f6pfung, in Anbetung und Danksagung an die H\u00f6chste Majest\u00e4t f\u00fcr alles und f\u00fcr alle, und mein Jesus sprach ganz liebevoll zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, als Ich den Himmel erschuf, schuf Ich zuerst die Sterne als kleinere Gestirne, und dann schuf Ich die Sonne als gr\u00f6\u00dferes Gestirn, und verlieh ihr so viel Licht, dass sie alle Sterne in den Schatten stellt, als ob sie diese in sich selbst verbergen w\u00fcrde. Ich machte sie zur K\u00f6nigin der Sterne und der ganzen Natur.<br \/>\nEs ist meine Gewohnheit, zuerst die kleineren Dinge zu wirken als Vorbereitung f\u00fcr die gr\u00f6\u00dferen, als deren Kr\u00f6nung. W\u00e4hrend die Sonne meine &#8218;Berichterstatterin&#8216; (Offenbarerin) ist, verh\u00fcllt sie zugleich auch die Seelen, die ihre Heiligkeit in meinem Willen bilden werden; im Gegensatz dazu werden die Heiligen, die im Spiegel meiner Menschheit und gleichsam wie im Schatten meines Willens gelebt haben, die Sterne sein.<br \/>\nDie Ersten werden die Sonnen sein, obgleich sie sp\u00e4ter gekommen sind. Diese Ordnung hielt Ich auch bei der Erl\u00f6sung ein: meine Geburt erfolgte ohne L\u00e4rm, ja sie war unbeachtet.<br \/>\nMeine Kindheit ohne den Glanz gro\u00dfer Dinge vor den Menschen; mein Leben in Nazareth war so verborgen, dass Ich wie unbeachtet von allen lebte, Ich f\u00fcgte Mich darein, die unbedeutendsten und dem menschlichen Leben gemeinsamen Dinge zu tun.<br \/>\nIn meinem \u00f6ffentlichen Leben kamen gro\u00dfe Dinge vor, aber wer erkannte meine Gottheit? Niemand, nicht einmal alle Apostel. Ich ging inmitten der Volksmengen einher wie ein anderer Mensch, so dass alle sich Mir n\u00e4hern und wenn n\u00f6tig, Mich auch verachten konnten.&#8220;<br \/>\nDa unterbrach ich die Rede Jesus und sagte: &#8222;Jesus, meine Liebe, welch gl\u00fcckliche Zeiten waren dies! Gl\u00fccklicher jene Leute, die \u2013 wenn sie es nur wollten &#8211; sich Dir n\u00e4hern, mit Dir sprechen und bei Dir bleiben konnten!\u201c<br \/>\nDarauf Jesus: &#8222;Ach, meine Tochter, die wahre Gl\u00fcckseligkeit bringt mein Wille mit sich, nur Er schlie\u00dft alle Sch\u00e4tze in der Seele ein, und indem Er sich selbst zur Krone um die Seele macht, setzt Er sie zur K\u00f6nigin der wahren Gl\u00fcckseligkeit ein. Nur diese Seelen werden die K\u00f6niginnen meines Thrones sein, weil sie aus meinem Willen hervorgehen.<br \/>\nEs ist wohl wahr, dass jene Leute nicht gl\u00fccklich waren, dass viele Mich sahen, aber Mich nicht erkannten, weil mein Wille in ihnen nicht seinen Wohnsitz als Mittelpunkt des Lebens hatte; daher verblieben sie, obwohl sie Mich sahen, ungl\u00fccklich, und nur jene, die die Gnade erhielten, in ihren Herzen den Keim meines Willens zu empfangen, disponierten sich f\u00fcr die Gnade, Mich als Auferstandenen zu sehen.<br \/>\nNun, das Wunder meiner Erl\u00f6sung war die Auferstehung, die \u2013 mehr als eine gl\u00e4nzende Sonne \u2013 meine Menschheit kr\u00f6nte und auch meine kleinsten Akte mit einem Glanz und solchem Wunder erstrahlen lie\u00df, dass Himmel und Erde staunten; die Auferstehung wird Anfang, Fundament und Erf\u00fcllung aller G\u00fcter, sowie die Krone und Glorie aller Seligen sein.<br \/>\nMeine Auferstehung ist die wahre Sonne, die in w\u00fcrdiger Weise meine Menschheit verherrlicht, sie ist die Sonne der katholischen Religion und die wahre Ehre jedes Christen; ohne Auferstehung w\u00e4re es wie ein Himmel ohne Sonne, ohne W\u00e4rme und Leben.<br \/>\nNun, meine Auferstehung ist das Symbol der Seelen, die die Heiligkeit in meinem Willen bilden werden; die Heiligen der vergangenen Jahrhunderte sind Symbol meiner Menschheit; obwohl sie ergeben waren, hatten sie keine best\u00e4ndige Handlungsweise in meinem Willen, empfingen also nicht die Pr\u00e4gung der Sonne meiner Auferstehung, sondern die Pr\u00e4gung der Werke meiner Menschheit vor der Auferstehung; es werden daher viele sein, gleichsam als Sterne werden sie einen sch\u00f6nen Schmuck am Himmel meiner Menschheit bilden; aber die Heiligen des Lebens in meinem Willen, die meine auferstandene Menschheit symbolisieren, werden wenige sein.<br \/>\nIn der Tat sahen viele Menschenmassen und Unmengen von Leuten meine Menschheit, bevor Ich starb, aber meine auferstandene Menschheit sahen wenige, nur die Glaubenden, und die am besten disponiert waren, und Ich k\u00f6nnte sagten, nur jene, die den Keim meines Willens in sich enthielten; denn ansonsten (wenn sie den nicht besessen h\u00e4tten,) h\u00e4tte ihnen die notwendige Sicht gefehlt, um meine glorreiche und auferstandene Menschheit schauen zu k\u00f6nnen, und somit Zuschauer meines Aufstiegs zum Himmel zu sein.<br \/>\nMeine Auferstehung nun versinnbildlicht die Heiligen, die in meinem Willen leben. Dies zurecht, weil jeder Akt, jedes Wort, jeder Schritt, usw., der in meinem Willen vollbracht wird, eine g\u00f6ttliche Auferstehung ist, die die Seele empf\u00e4ngt, eine Pr\u00e4gung der Glorie, die ihr aufgedr\u00fcckt wird.<br \/>\nEs ist ein Herausgehen aus sich selbst, um in die Gottheit einzutreten, wo sie sich in der gl\u00e4nzenden Sonne meines Willens verbirgt und dort liebt, wirkt und denkt.<br \/>\nWen sollte es wundern, wenn die Seele g\u00e4nzlich auferstanden und eins geworden mit der Sonne meiner Glorie bleibt und f\u00fcr Mich meine auferstandene Menschheit symbolisiert? Aber wenige sind es, die sich dazu disponieren, weil die Seelen, selbst in der Heiligkeit, etwas als ihr eigenes Gut wollen.<br \/>\nDie Heiligkeit des Lebens in meinem Willen hingegen hat nichts, gar nichts eigenes, sondern sie ist ganz von Gott, und damit sich die Seelen daf\u00fcr disponieren, sich von den eigenen G\u00fctern loszusch\u00e4len, braucht es zu viel; daher werden diese Seelen nicht zahlreich sein.<br \/>\nDu bist nicht bei der Anzahl der vielen, sondern der wenigen; sei deswegen stets aufmerksam auf den Anruf und auf deinen best\u00e4ndigen Flug.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 15. April 1919)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eK\u00f6nnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke\u2026?\u201c (Mk10, 38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte \u00fcber die Worte Jesu am \u00d6lberg nach: \u201eVater, wenn es m\u00f6glich ist, lasse diesen Kelch an Mir vor\u00fcber gehen, doch non mea voluntas, sed Tua Fiat (nicht mein Wille geschehe, sondern der Deine).\u201c<br \/>\nDa bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, glaubst du, dass Ich wegen des Kelches meiner Passion zum Vater sagte: \u201aVater, wenn es m\u00f6glich ist, gehe dieser Kelch an Mir vor\u00fcber?\u2018 \u00dcberhaupt nicht!<br \/>\nEs war der Kelch des menschlichen Willens, der so viel Bitterkeit und die F\u00fclle der Laster enthielt, dass mein menschlicher, mit dem G\u00f6ttlichen vereinter Wille, solchen Widerwillen, Schrecken und Entsetzen empfand, dass Ich ausrief: \u201aVater, wenn es m\u00f6glich ist, gehe dieser Kelch an Mir vor\u00fcber\u2026!\u2018<br \/>\nWie h\u00e4sslich ist der menschliche Wille ohne den G\u00f6ttlichen, der sich fast wie in einem Kelch in jedem Gesch\u00f6pf eingeschlossen hat! Es gibt kein \u00dcbel in den Generationen, dessen Ursprung, Saat und Quelle er nicht w\u00e4re, und als Ich Mich von all jenen \u00dcbeln bedeckt sah, welche der menschliche Wille hervorgebracht hat, glaubte Ich angesichts der Heiligkeit des Meinen zu sterben und w\u00e4re auch tats\u00e4chlich gestorben, wenn die Gottheit Mich nicht unterst\u00fctzt h\u00e4tte.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, warum Ich gleich drei Mal hinzuf\u00fcgte: \u201aNicht mein Wille geschehe, sondern der Deine\u2018? Ich f\u00fchlte zugleich alle menschlichen Willen, alle ihre \u00dcbel auf Mir [lasten] und rief im Namen aller zum Vater: \u201eNicht mehr der menschliche Wille geschehe auf Erden, sondern der G\u00f6ttliche!<br \/>\nDer menschliche Wille werde verbannt, und der Deine m\u00f6ge herrschen.\u201c So betete Ich schon von da an \u2013 und Ich wollte dies am Anfang meiner Passion tun, denn es lag Mir am meisten am Herzen und war Mir am wichtigsten, das \u201eFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u201c auf die Erde herabzurufen \u2013 im Namen aller: \u201eNon mea voluntas, sed Tua fiat, nicht mein Wille, sondern der Deine geschehe.\u201c<br \/>\nVon diesem Zeitpunkt an begr\u00fcndete Ich die Epoche des FIAT VOLUNTAS TUA auf Erden, und indem Ich es dreimal wiederholte, erflehte Ich beim ersten Mal den G\u00f6ttlichen Willen, beim zweiten Mal hie\u00df Ich Ihn herabzusteigen, und beim dritten Mal setzte Ich Ihn zum Regenten und Herrscher ein.<br \/>\nUnd mit den Worten, Non mea voluntas, sed Tua fiat\u2019, Nicht mein Wille, sondern der Deine geschehe, beabsichtigte Ich, die Gesch\u00f6pfe ihres Willens zu entleeren, und sie mit dem G\u00f6ttlichen auszuf\u00fcllen.<br \/>\nDa Mir vor meinem Sterben nur noch wenige Stunden blieben, wollte Ich mit meinem Vater im Himmel \u00fcber den prim\u00e4ren Zweck meines Kommens auf Erden verhandeln, dass n\u00e4mlich der G\u00f6ttliche Wille seinen ersten Ehrenplatz im Gesch\u00f6pf einnehme.<br \/>\nDieser R\u00fcckzug aus dem H\u00f6chsten Willen war der erste Akt des Menschen gewesen und daher die erste Uns zugef\u00fcgte Beleidigung, all seine anderen \u00dcbel sind zweitrangig.<br \/>\nIch musste zuerst den Zweck des \u201aFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u2018 verwirklichen und dann mit meinen Leiden die Erl\u00f6sung bewirken. Tats\u00e4chlich tritt selbst die Erl\u00f6sung in die sekund\u00e4re Ordnung ein, und es ist stets mein Wille, der die Oberherrschaft in allem besitzt.<br \/>\nUnd obwohl man aus den Fr\u00fcchten der Erl\u00f6sung die Wirkungen ersehen konnte (obwohl die Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung fr\u00fcher sichtbar waren als die Wirkungen), war es dennoch kraft dieses Vertrages, den Ich mit meinem Himmlischen Vater schloss \u2013 dass n\u00e4mlich sein FIAT kommen sollte, um auf Erden zu herrschen, und hierdurch der wahre Zweck der Erschaffung des Menschen verwirklicht werde und der prim\u00e4re Zweck, wozu Ich auf die Erde kam \u2013 dass der Mensch die Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung empfangen konnte, sonst h\u00e4tte es an der Ordnung meiner Weisheit gefehlt.<br \/>\nDa der Ursprung des B\u00f6sen der menschliche Wille war, musste Ich diesen ordnen und wiederherstellen, und ihn wieder mit dem G\u00f6ttlichen vereinen. Und obwohl die Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung zuerst sichtbar waren, bedeutet dies nichts.<br \/>\nMein Wille ist wie ein K\u00f6nig, der als Letzter kommt, obwohl er der Erste von allen ist. Ihm voran gehen zu seiner Ehre und Zierde, seine V\u00f6lker, die Heere, Minister, F\u00fchrenden und der ganze k\u00f6nigliche Hof.<br \/>\nSo waren die Erl\u00f6sungsfr\u00fcchte zuerst notwendig, damit die Erhabenheit der Majest\u00e4t meines Willens das k\u00f6nigliche Gefolge, die V\u00f6lker, Heere, Minister und F\u00fcrsten haben (finden) m\u00f6ge. Doch wei\u00dft du, wer die Erste war, die gemeinsam mit Mir rief: \u201aNon mea Voluntas, sed tua fiat \u2013 nicht mein Wille geschehe, sondern der Deine\u2018?\u201d<br \/>\nEs war die kleine Neugeborene in meinem Willen, meine kleine Tochter, die solchen Widerwillen und Schrecken vor ihrem Willen hatte, dass sie sich zitternd an Mich dr\u00fcckte und zusammen mit Mir ausrief: \u201eVater, wenn es m\u00f6glich ist, lass diesen Kelch meines Willens an mir vor\u00fcbergehen\u201d, und weinend gemeinsam mit Mir hinzuf\u00fcgte: \u201aNon mea Voluntas, sed tua fiat \u2013 nicht mein Wille geschehe, sondern der Deine\u2018.<br \/>\nO ja, du warst gemeinsam mit Mir in diesem ersten Vertrag mit meinem Vater im Himmel, da es wenigstens eines Gesch\u00f6pfes bedurfte, um diesen Vertrag f\u00fcr g\u00fcltig zu erkl\u00e4ren; wem sollte Ich ihn sonst geben, wem ihn anvertrauen?<br \/>\nUm den Vertrag sicherer zu verwahren, stattete Ich dich mit allen Fr\u00fcchten meiner Passion aus, die Ich wie ein formidables Heer um dich herum aufstellte, das ein k\u00f6nigliches Gefolge f\u00fcr meinen Willen darstellt und zugleich einen erbitterten Krieg gegen deinen Willen f\u00fchrt.<br \/>\nFasse daher Mut in dem Zustand, in dem du dich befindest! Weise den Gedanken von dir, dass Ich dich verlassen k\u00f6nnte; es w\u00e4re zum Nachteil meines Willens, da Ich ja den Vertrag meines Willens in dir hinterlegt habe. Bleibe daher im Frieden.<br \/>\nEs ist mein Wille, Der dich pr\u00fcft und dich nicht nur l\u00e4utern, sondern selbst den Schatten deines Willens vernichten m\u00f6chte. Setze also in allem Frieden den Flug in meinem Willen fort und sei \u00fcber nichts besorgt.<br \/>\nDein Jesus wird es so machen, dass alles, was innerhalb und au\u00dferhalb von dir geschehen mag, meinen Willen noch mehr hervorgl\u00e4nzen lassen und in dir die Grenzen meines Willens in deinem menschlichen Willen erweitern wird.<br \/>\nIch selbst werde die Arbeitsgeschwindigkeit (den Takt, das Tempo) in deinem Inneren aufrecht halten, damit Ich alles nach meinem Willen in dir leiten kann. Ich k\u00fcmmerte Mich um nichts anderes, als allein um den Willen meines Vaters, und da Dieser alle Dinge [in Sich] enth\u00e4lt, k\u00fcmmerte Ich Mich um alles.<br \/>\nUnd wenn Ich ein Gebet lehrte, so ging es dabei nur darum \u2013 dass der G\u00f6ttliche Wille im Himmel wie auf Erden geschehe, aber es war das Gebet, das alles einschloss. So kreiste Ich also nur um den H\u00f6chsten Willen, und meine Worte, meine Leiden, Werke und Herzschl\u00e4ge waren vom Himmlischen Willen durchtr\u00e4nkt.<br \/>\nSo sollst auch du es machen: du musst so sehr um Ihn kreisen, dass du dich vom ewigen Hauch des Feuers meines Willens verbrennen l\u00e4sst und somit jegliches andere Wissen aufgibst und nichts anderes kennst als allein und immer meinen Willen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 16; 4. Januar 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen\u201c (Mk 10,45)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wer im Reich des H\u00f6chsten FIAT leben soll, muss als seinen Anfang seinen Ursprung haben, und alles, was mein Wille aus Liebe zu ihm getan hat und immer noch tut, denn mein Wille wird nicht geliebt, weil man Ihn nicht kennt.<br \/>\nNun ist die Sch\u00f6pfung das sprechende Leben meines Willens. In allen geschaffenen Dingen ist Er wie ein edler K\u00f6nig verborgen, der bekannt sein m\u00f6chte, um hervorzutreten. Die Kenntnis wird den Schleier, der Ihn verh\u00fcllt, zerrei\u00dfen, damit Er hervortritt und unter seinen Kindern herrscht. Wer k\u00f6nnte besser als die Sch\u00f6pfung anzeigen, was mein Wille aus Liebe zu den Gesch\u00f6pfen tut, da sie doch von allen betrachtet und ber\u00fchrt wird, mit einem stets gegenw\u00e4rtigen Akt?<br \/>\nBetrachte, meine Tochter, die leidenschaftliche Liebe dieses edlen K\u00f6nigs. Er geht so weit, dass Er sich mit Erde verh\u00fcllt, um sie fest zu machen, damit der Mensch sicher dar\u00fcber schreiten kann.<br \/>\nW\u00e4hrend der Mensch \u00fcber die Decke der Erde schreitet, die Ihn verh\u00fcllt, nimmt Er die Fu\u00dfsohlen [des Menschen] in seine edlen und k\u00f6niglichen kleinen H\u00e4nde, damit der Mensch nicht schwanke und mit festem Schritt auftrete.<br \/>\nW\u00e4hrend Er durch Mutter Erde die Sohlen des Menschen fest an seine adelige Brust h\u00e4lt, m\u00f6chte Er hervortreten und Sich von der H\u00fclle der Erde befreien, die Ihn bedeckt.<br \/>\nDoch der Mensch geht \u00fcber Ihn hinweg, ohne Ihn auch nur zu beachten, um zu sehen, wer seinen Schritt st\u00fctzt, wer diese gro\u00dfe Masse von Erde so fest f\u00fcr ihn bewahrt, damit er nicht schwanke.<br \/>\nUnd der edle K\u00f6nig f\u00e4hrt fort, sich in der Erde zu verh\u00fcllen. Er wartet mit unsagbarer Geduld, die nur ein G\u00f6ttlicher Wille besitzen kann, dass Er erkannt werde, damit Er geliebt werde und ihm seine lange Geschichte erz\u00e4hle, was Er \u2013 verh\u00fcllt von dieser Erde \u2013 aus Liebe zum Menschen getan hat.<br \/>\nSeine Liebe ist so gro\u00df, dass Er oft die Notwendigkeit empfindet, diesen Ihn bedeckenden Schleier aus Erde zu zerrei\u00dfen. Von seiner Herrschaft Gebrauch machend, l\u00e4sst Er die Erde beben und verbirgt in seinem Scho\u00df mit seiner Macht St\u00e4dte und Menschen.<br \/>\nSo m\u00f6ge der Mensch erkennen, dass innerhalb dieser Erde und unter seinen F\u00fc\u00dfen ein regierender und herrschender Wille ist, der liebt und nicht geliebt wird und der sich leidvoll sch\u00fcttelt, um sich bekannt zu machen.<br \/>\nIm Evangelium liest man mit Staunen, dass Ich Mich zu F\u00fc\u00dfen meiner Apostel niederwarf und ihnen die F\u00fc\u00dfe wusch und dabei nicht einmal den treulosen Judas \u00fcberging. Diesen Akt, der gewiss ganz dem\u00fctig und unsagbar z\u00e4rtlich war, und dessen die Kirche gedenkt, vollbrachte Ich aber nur einmal.<br \/>\nMein Wille hingegeben erniedrigt sich noch mehr und begibt sich unter die F\u00fc\u00dfe der Menschen mit einem fortdauernden Akt, um sie zu st\u00fctzen, um die Erde fest zu machen, damit sie nicht in den Abgrund st\u00fcrzen, und dennoch erntet Er keine Aufmerksamkeit.<br \/>\nDer edle K\u00f6nig wartet mit unbesiegter Geduld \u2013 seit so vielen Jahrhunderten in allen geschaffenen Dingen verh\u00fcllt \u2013 dass sein Wille bekannt werde. Wenn Er bekannt sein wird, wird Er die vielen Schleier zerrei\u00dfen, die Ihn verbergen, und offenbar machen, was Er seit so vielen Jahrhunderten aus Liebe zum Menschen getan hat.<br \/>\nEr wird unerh\u00f6rte Dinge sagen, Exzesse der Liebe, an die nie jemand gedacht h\u00e4tte. Das ist der Grund, warum Ich, wenn Ich zu dir von meinem Willen spreche, so oft von der Sch\u00f6pfung rede.<br \/>\nMein Wille ist n\u00e4mlich das Leben aller geschaffenen Dinge, und durch diese geschaffenen Dinge verleiht Er allen das Leben, und dieses Leben m\u00f6chte offenbar werden, damit das Reich des ewigen FIAT kommen kann.<br \/>\n\u00dcberall ist mein Wille verh\u00fcllt. Er ist verh\u00fcllt im Wind, und aus dem Inneren dieser Schleier heraus bringt Er dem Menschen seine erholsame Frische, wie um ihn zu liebkosen, und seinen regenerierenden Atem, um ihn st\u00e4ndig zu neuem Leben zu regenerieren, das stets an Gnade zunimmt.<br \/>\nDoch der im Wind verh\u00fcllte edle K\u00f6nig f\u00fchlt seine Liebkosungen in Beleidigungen zur\u00fcckgewiesen, seine Frische in Feuer menschlicher Leidenschaften, und seinen regenerierenden Atem vergolten mit einem Hauch, der seine Gnade t\u00f6tet.<br \/>\nUnd Er sch\u00fcttelt seine Schleier, und der Wind verwandelt sich in Wut und rei\u00dft mit seiner Heftigkeit Menschen, St\u00e4dte und Gebiete fort, als w\u00e4ren sie Federn, indem er die Macht des edlen K\u00f6nigs, der im Wind verborgen ist, bekannt macht. Es gibt kein erschaffenes Ding, in dem mein Wille nicht verh\u00fcllt ist.<br \/>\nDeshalb warten alle darauf, dass Er bekannt werde und das Reich des H\u00f6chsten FIAT und sein voller Triumph komme.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 20; 4. November 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich meditierte \u00fcber das H\u00f6chste Fiat und dachte mir dabei: \u2018Wenn der G\u00f6ttliche Wille sein Reich unter den V\u00f6lkern errichten m\u00f6chte, welche Beziehung hatte dann der G\u00f6ttliche Wille zu den Gesch\u00f6pfen, ehe unser Herr auf die Erde kam, als Er auf Erden war, und nach seinem Kommen?\u2019<br \/>\nDa bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201cMeine Tochter, mein Wille war in seiner Unermesslichkeit stets unter den Menschen, denn es gibt von Natur aus keinen Ort, wo Er sich nicht befindet, und das Gesch\u00f6pf kann nicht ohne Ihn existieren.<br \/>\nEs w\u00e4re so, als w\u00e4re man unf\u00e4hig, Leben zu besitzen oder wahrzunehmen. Ohne meinen G\u00f6ttlichen Willen w\u00fcrden sich alle Dinge in Nichts aufl\u00f6sen, zumal der prim\u00e4re Akt aller geschaffenen Dinge mein G\u00f6ttliches Fiat ist.<br \/>\nDieses Fiat ist wie das Haupt f\u00fcr die Glieder, und wenn eines davon sagen wollte: \u2018Ich kann ohne Haupt leben\u2019, w\u00e4re ihm das unm\u00f6glich \u2013 der blo\u00dfe Gedanke daran ist die gr\u00f6\u00dfte Torheit.<br \/>\nDoch Herrschaft bedeutet dies, dass der G\u00f6ttliche Wille anerkannt, geliebt und ersehnt wird, und dass man von Ihm abh\u00e4ngig ist, wie die Glieder vom Haupt abh\u00e4ngen \u2013 das bedeutet Herrschaft.<br \/>\nDas Anwesendsein unter den Menschen jedoch ist [noch] keine Herrschaft, wenn sie nicht g\u00e4nzlich von meinem Willen abh\u00e4ngen. Obwohl mein G\u00f6ttlicher Wille vor meinem Kommen auf die Erde mit seiner Unermesslichkeit mitten unter den Menschen war, waren die Beziehungen zwischen Ihm und den Menschen so, als w\u00fcrde Er in einem fremden Land leben.<br \/>\nSie empfingen aus der Ferne die sp\u00e4rlichen Verbindungen und kurzen Nachrichten, die ihnen mein Kommen auf Erden ank\u00fcndigten. Welch ein Kummer, in ihrer Mitte zu sein und nicht erkannt und von ihrem eigenen Willen so ferngehalten zu werden, als wohnte Er in einem fremden Land!<br \/>\nMit meinem Kommen kam Er durch Mich den Menschen n\u00e4her, da Ich Ihn als Leben besa\u00df und meine Menschheit Ihn anerkannte, liebte und herrschen lie\u00df.<br \/>\nUnd seine Beziehungen zu den Menschen waren so, als w\u00fcrde Er nicht mehr in einem fremden Land leben, sondern in ihren eigenen L\u00e4ndern. Doch da sie Ihn weder kannten, noch Ihm die Herrschaft \u00fcber sich gaben kann man nicht behaupten, dass mein G\u00f6ttlicher Wille sein Reich errichtet hat.<br \/>\nDeshalb diente mein Kommen auf die Erde dazu, den menschlichen und den G\u00f6ttlichen Willen einander anzun\u00e4hern, sie in enge Beziehung zu bringen und die Nachrichten zu vermehren, um Ihn bekannt zu machen, sodass Ich sie das \u2018Vaterunser\u2019 lehrte und sie beten lie\u00df: \u2018Dein Reich komme, Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden\u2019. Wenn mein Wille nicht so auf Erden lebt, wie Er es im Himmel tut, kann man nicht sagen, dass Er sein Reich unter den V\u00f6lkern hat.<br \/>\nDaher wird Er in der Zeit seines K\u00f6nigreiches nicht nur in ihrer Mitte gegenw\u00e4rtig, sondern in jedem von ihnen das immerw\u00e4hrende Leben sein. Um dies zu erreichen, muss man wissen, dass Er gleichsam das Haupt und prim\u00e4re Leben eines jeden Gesch\u00f6pfes ist.<br \/>\nDa nun dieses Haupt nicht erkannt wird, flie\u00dfen seine Kraft, Heiligkeit und Sch\u00f6nheit nicht in die Glieder und kann Er auch sein edles und g\u00f6ttliches Blut nicht in ihren Adern flie\u00dfen lassen \u2013 daher kann man in den Gesch\u00f6pfen nicht das Leben des Himmels erblicken.<br \/>\nDeswegen liebe Ich es so sehr, dass mein G\u00f6ttlicher Wille bekannt werde: die Kenntnis wird die Liebe erwecken, und wenn Er sich geliebt und ersehnt f\u00fchlt, wird es Ihn so anziehen, dass Er kommt und unter den Menschen herrscht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 26; 24. Juli 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 So f\u00fchlte ich mich mehr denn je an das unermessliche Licht des G\u00f6ttlichen Willens hingegeben und konnte darin meinen guten Jesus sehen und h\u00f6ren, wie Er ganz aufmerksam auf die Kleinheit meiner armen Seele bedacht war; Er k\u00fcmmerte sich um alles, wollte mir alles geben und alles tun; so konnte man sehen, wie Er mit der Ber\u00fchrung seiner Finger meinen Herzschlag bildete, den Atem und die Bewegung anregte, die Gedanken und Worte und alles in Ordnung hielt \u2013 doch mit so viel Liebe und Z\u00e4rtlichkeit, dass es entz\u00fcckte.<br \/>\nAls mich der gebenedeite Jesus \u00fcberrascht sah, sprach Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine kleine Tochter, wundere dich nicht \u00fcber so viel Aufmerksamkeit und liebevolle Z\u00e4rtlichkeit, die Ich dir innerlich und \u00e4u\u00dferlich angedeihen lasse. Wisse, dass Ich in der Seele, in der mein G\u00f6ttlicher Wille herrscht, Mir Selbst diene; daher stelle Ich zur Zierde meiner Gottheit und Heiligkeit, meine [eigenen] Akte zur Verf\u00fcgung, als w\u00e4ren sie f\u00fcr mein eigenes Leben getan und lege zu diesem Zweck meine feurige Liebe, die Ordnung meiner Gedanken und die Heiligkeit meiner Werke hinein.<br \/>\nWenn Ich dann die F\u00fcgsamkeit der Seele sehe, die als Tochter willig die Dienste ihres Vaters, seine liebevolle Z\u00e4rtlichkeit und das Leben des Vaters in seiner Tochter annimmt, dann f\u00fchle Ich Mich so gl\u00fccklich und geehrt, ihr zu dienen, zumal Ich Mir selbst in meiner Tochter diene; sich selbst zu dienen ist aber keine Knechtschaft, sondern Ehre und Herrlichkeit.<br \/>\nEs bedeutet, sich in der W\u00fcrde, Heiligkeit und Ordnung seines Standes bewahren zu k\u00f6nnen, ohne dass man sich degradiert. Knechtschaft beginnt dort, wo man anderen Personen dient, aber sich selbst zu dienen hei\u00dft, die H\u00f6he des eigenen Standes zu bewahren.<br \/>\nWo aber mein G\u00f6ttlicher Wille regiert, ist Mir daran gelegen, dass alle Akte der Seele, meines Willens w\u00fcrdig und Frucht meiner Akte seien, sonst w\u00e4re es f\u00fcr meinen G\u00f6ttlichen Willen und die Akte der Seele unziemlich; daher biete Ich Mich an, alles [Selbst] zu tun, um meinem eigenen Willen zu dienen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 17. Juni 1932)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-55713","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55713","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=55713"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55713\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=55713"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=55713"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=55713"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}