{"id":55907,"date":"2024-10-26T13:00:28","date_gmt":"2024-10-26T11:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/30-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-1046-52\/"},"modified":"2024-11-05T16:01:34","modified_gmt":"2024-11-05T15:01:34","slug":"30-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-1046-52","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/30-sonntag-im-jahreskreis-b-mk-1046-52\/","title":{"rendered":"30. SONNTAG IM JAHRESKREIS &#8211; B &#8211; (Mk 10,46-52)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->46In jener Zeit als Jesus mit seinen J\u00fcngern und einer gro\u00dfen Menschenmenge Jericho verlie\u00df, sa\u00df an der Stra\u00dfe ein blinder Bettler, Bartim\u00e4us, der Sohn des Tim\u00e4us. 47Sobald er h\u00f6rte, dass es Jesus von Nazaret war, rief er laut: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir!<br \/>\n48Viele wurden \u00e4rgerlich und befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! 49Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn her! Sie riefen den Blinden und sagten zu ihm: Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich.<br \/>\n50Da warf er seinen Mantel weg, sprang auf und lief auf Jesus zu. 51Und Jesus fragte ihn: Was soll ich dir tun? Der Blinde antwortete: Rabbuni, ich m\u00f6chte wieder sehen k\u00f6nnen. 52Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dir geholfen. Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen, und er folgte Jesus auf seinem Weg.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSa\u00df an der Stra\u00dfe ein blinder Bettler, Bartim\u00e4us, der Sohn des Tim\u00e4us\u201c (Mk 10,46)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 W\u00e4hrend ich in meiner Nichtigkeit versenkt war, sagte Er zu mir:<br \/>\n&#8222;Komm n\u00e4her zu Mir, st\u00fctze dich auf meinen Arm, Ich werde dich mit meinen H\u00e4nden unterst\u00fctzen und du wirst Kraft empfangen. Du bist blind, aber mein Licht wird dir als F\u00fchrer dienen. Schau, Ich will mich selbst vor dich hinstellen, und du wirst nichts anderes tun, als auf Mich zu schauen um Mich nachzuahmen.&#8220;<br \/>\nDann sagte Er zu mir: &#8222;Das erste, was ich w\u00fcnsche, ist die Abt\u00f6tung deines Willens. Dieses &#8222;Ich&#8220; muss in dir vernichtet werden; Ich m\u00f6chte, dass du es f\u00fcr mich geopfert h\u00e4ltst, damit dein Wille und der Meine ein einziger werden. Bist du dar\u00fcber nicht gl\u00fccklich?&#8220;<br \/>\n&#8222;Ja, Herr, doch gib mir die Gnade, da ich sehe, dass ich aus mir nichts tun kann.&#8220;<br \/>\nUnd Er fuhr fort: &#8222;Ja, Ich selbst werde dir in allem widersprechen, und gelegentlich auch durch die Gesch\u00f6pfe.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte an den Heiligen G\u00f6ttlichen Willen und sagte mir: \u201eDoch was wird das gro\u00dfe Gut dieses Reiches des H\u00f6chsten FIAT sein?\u201d Und als wollte Jesus geschwind meine Gedanken unterbrechen, bewegte Er sich in meinem Innern und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, was wird das gro\u00dfe Gut sein?! Was wird das gro\u00dfe Gut sein?! Das Reich meines FIAT wird alle G\u00fcter, alle Wunder und die gro\u00dfartigsten Wundertaten einschlie\u00dfen.<br \/>\nJa es wird sie alle zusammen \u00fcbertreffen, und wenn ein Wunder darin besteht, einem Blinden das Sehverm\u00f6gen zu geben, einen Kr\u00fcppel aufzurichten, einen Kranken zu heilen, einen Toten aufzuwecken usw., wird das Reich meines Willens die Nahrung haben, die davor bewahrt.<br \/>\nF\u00fcr keinen, der es betritt, wird noch Gefahr bestehen, dass er blind, verkr\u00fcppelt und krank bleiben k\u00f6nnte. Der Tod wird keine Macht mehr in der Seele haben, und wenn er sie \u00fcber den K\u00f6rper haben wird, so wird es kein Tod, sondern ein \u00dcbergang sein.<br \/>\nOhne die Nahrung der Schuld und des degradierten menschlichen Willens, der den Verfall des Leibes verursacht hat, und mit der bewahrenden Nahrung meines Willens, werden auch die K\u00f6rper nicht der Verwesung und dem Verfall unterworfen sein, der so schauderhaft ist, dass es auch den st\u00e4rksten Menschen Schrecken einjagt, wie es bis jetzt noch der Fall ist.<br \/>\nVielmehr werden sie in ihren Gr\u00e4bern unverwest bleiben und den Tag der Auferstehung aller erwarten. Was glaubst du, ist ein gr\u00f6\u00dferes Wunder: einem armen Blinden das Augenlicht zu geben, einen Kr\u00fcppel aufzurichten, einen Kranken zu heilen, oder ein vorbeugendes Mittel zu haben, damit das Auge nie sein Sehverm\u00f6gen verliert, damit man immer aufrecht geht und immer gesund bleibt?<br \/>\nIch glaube, dass das vorbeugende Wunder gr\u00f6\u00dfer ist als das Wunder, nachdem das Ungl\u00fcck geschehen ist. Hier liegt der gro\u00dfe Unterschied zwischen dem Reich der Erl\u00f6sung und dem Reich des H\u00f6chsten FIAT.<br \/>\nIm ersten gab es das Wunder f\u00fcr die armen Ungl\u00fccklichen, wie es noch heute ist, von denen sich einige in diesem ungl\u00fccklichen Zustand, jene in einem anderen befinden.<br \/>\nDeshalb gab Ich auch \u00e4u\u00dferlich das Beispiel so vieler verschiedener Heilungen, welche die seelischen Heilungen symbolisierten, die Ich den Seelen schenkte, und die leicht zu ihrer Krankheit zur\u00fcckkehren.<br \/>\nDas zweite wird ein bewahrendes Wunder sein, denn mein Wille besitzt die wunderbare Macht, dass jeder, der sich von Ihm beherrschen l\u00e4sst, keinem \u00dcbel unterworfen sein wird.<br \/>\nDeshalb wird mein Wille es nicht n\u00f6tig haben, Wunder zu wirken, denn Er wird seine Kinder immer gesund, heilig und sch\u00f6n bewahren, w\u00fcrdig jener Sch\u00f6nheit, die aus unseren sch\u00f6pferischen H\u00e4nden bei der Erschaffung des Menschen hervorgegangen ist.<br \/>\nDas Reich des G\u00f6ttlichen FIAT wird das gro\u00dfe Wunder bewirken, alle \u00dcbel, Armseligkeiten und Bef\u00fcrchtungen zu verbannen. In der Tat, mein Wille wird kein auf Zeit und Umst\u00e4nde bezogenes Wunder wirken, sondern die Kinder seines Reiches in einem Akt des st\u00e4ndigen Wunders bei sich behalten, um sie vor jeglichem \u00dcbel zu bewahren und sie als Kinder seines Reiches unterscheidbar zu machen.<br \/>\nSo wird es in den Seelen sein, aber auch im Leib wird es viele Ver\u00e4nderungen geben, denn immer ist es die Schuld, die alle \u00dcbel n\u00e4hrt. Ist die S\u00fcnde beseitigt, so fehlt dem B\u00f6sen die Nahrung, umso mehr, als mein Wille und die S\u00fcnde nicht koexistieren k\u00f6nnen, daher wird auch die menschliche Natur seine wohltuenden Wirkungen erfahren\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 22. Oktober 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDer Blinde antwortete: Rabbuni, ich m\u00f6chte wieder sehen k\u00f6nnen\u201c (Mk 10,51)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich kehre stets zum H\u00f6chsten Fiat zur\u00fcck. Und da ich in mir den s\u00fc\u00dfen Zauber seines Lichtes, seines Friedens und seiner Seligkeit wahrnehme \u2013 o wie sehr w\u00fcnschte ich da, dass die ganze Welt ein solches Gut kenne, damit alle um das Kommen seines Reiches beten!<br \/>\nDa kam mir ein Gedanke: \u2018Wenn das Leben im G\u00f6ttlichen Willen eine Gabe Jesu an die Menschengeschlechter ist, und Jesus es so sehr liebt, w\u00fcnscht und ersehnt, dass man diesen G\u00f6ttlichen Willen kennt, damit Er herrsche \u2013 warum beeilt Er sich dann nicht, diese Gabe zu schenken?\u2019<br \/>\nDa besuchte Jesus, mein h\u00f6chstes Gut, meine kleine Seele und sprach voller G\u00fcte zu mir: \u201eMeine Tochter, wisse dies: obwohl Ich vor Sehnsucht brenne, meinen G\u00f6ttlichen Willen an der Herrschaft zu sehen, kann Ich diese Gabe dennoch nicht geben, bevor Ich die Wahrheiten nicht geoffenbart habe.<br \/>\nWenn die Menschen diese kennenlernen, werden sie das Gl\u00fcck erfahren, dass diese Wahrheiten ihnen das Sehverm\u00f6gen verleihen, damit sie meinen Willen begreifen und sich daher selbst auf den Empfang einer so gro\u00dfen Gabe bereiten k\u00f6nnen. Im Moment fehlen ihnen sozusagen noch die Augen und die Fassungskraft, um Ihn sehen und verstehen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDeswegen habe Ich zuerst so viele Wahrheiten \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen geoffenbart; im Ma\u00df, wie die Menschen diese Wahrheiten kennenlernen, formen sie die Augenh\u00f6hle, in welche die Pupille gepflanzt und mit ausreichend Licht angeregt wird, die ihnen geschenkte und anvertraute Gabe ansehen und verstehen zu k\u00f6nnen, die kostbarer ist als eine Sonne.<br \/>\nW\u00fcrde Ich sie heute geben, so gliche Ich jemandem, der einem Blinden eine Sonne geben will. Der \u00c4rmste bliebe trotz der geschenkten Sonne immer noch blind; es w\u00fcrde sich weder sein Geschick \u00e4ndern, noch w\u00fcrde er irgendetwas Gutes erhalten, sondern er h\u00e4tte noch den Schmerz, eine Sonne als Geschenk zu haben und sie nicht einmal sehen, noch ihre wohltuenden Wirkungen empfangen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nEin anderer hingegen, der nicht blind ist, w\u00fcrde so gro\u00dfe G\u00fcter erhalten, wenn er eine Sonne als Gabe zu seiner Verf\u00fcgung h\u00e4tte! Sie w\u00e4re sein immerw\u00e4hrendes Fest und w\u00fcrde ihm erm\u00f6glichen, auch anderen Licht spenden zu k\u00f6nnen; alle w\u00fcrden ihn lieben und umringen, um an der Wohltat des Lichtes, das er besitzt, teilzuhaben.<br \/>\nW\u00fcrde Ich die gro\u00dfe Gabe meines G\u00f6ttlichen Willens, die nachhaltiger als die Sonne das Geschick der Generationen ver\u00e4ndern wird, heute schenken, w\u00e4re es, als w\u00fcrde Ich diese Sonne Blinden geben. Und Blinde damit zu beschenken, hie\u00dfe, ihnen nutzlose Gaben zu geben; Ich aber wei\u00df keine unn\u00fctzen Dinge zu tun.<br \/>\nSo warte Ich mit g\u00f6ttlicher und schmachtender Geduld, dass meine Wahrheiten verbreitet werden, dass sie die Seelen vorbereiten, in sie eintreten und das mit gen\u00fcgend Licht beseelte Auge bilden, sodass die Menschen die Gabe meines Fiat nicht nur ansehen, sondern die [entsprechende] Fassungskraft besitzen m\u00f6gen, Es in sich einzuschlie\u00dfen, damit Es in ihnen sein Reich errichte und seine Herrschaft ausbreite.<br \/>\nDeshalb werden Geduld und Zeit die Dinge so f\u00fcgen, wie es n\u00f6tig ist und unser souver\u00e4nes Wirken verdient. Unser H\u00f6chstes Sein handelt wie ein Vater, der seinem kleinen Sohn ein gro\u00dfes Geschenk machen will.<br \/>\nEr ruft das Kind, zeigt ihm die Gabe und sagt: \u2018Dieses Geschenk liegt f\u00fcr dich bereit und geh\u00f6rt dir schon\u2019, doch er gibt es ihm noch nicht. Der Sohn ist \u00fcberrascht und entz\u00fcckt beim Anblick der Gabe, die der Vater ihm schenken m\u00f6chte, bleibt beim Vater und bittet ihn um diese Gabe.<br \/>\nEr kann sich nicht trennen und bittet immer wieder darum. Der Vater n\u00fctzt die Gelegenheit, dass der Sohn bei ihm ist und unterweist ihn und l\u00e4sst ihn das Wesen der Gabe verstehen, sowie den Nutzen und die Freude, welche jene Gabe ihm bringen wird.<br \/>\nDer Sohn wird durch die Mitteilungen des Vaters reif und nicht nur zum Empfang der Gabe bef\u00e4higt, sondern auch zum Verst\u00e4ndnis ihres gro\u00dfen Nutzens. So bleibt er noch inniger mit dem Vater vereint, bittet ihn immer wieder darum, und sehnt sich schlie\u00dflich unter Tr\u00e4nen nach diesem Geschenk, ohne das er nicht mehr sein kann.<br \/>\nEr hat sozusagen mit seinen Gebeten, Seufzern und dem Erwerb des Wissens \u00fcber diese Gabe, das Leben und den Raum vorbereitet, wo er diese Gabe wie in einem heiligen Schrein empfangen kann. Der Vater erzeigte dem Sohn eine gr\u00f6\u00dfere Liebe, indem er ihm die Gabe erst sp\u00e4ter gew\u00e4hrte.<br \/>\nEr brannte ja selbst sehnlichst darauf, ihm die Gabe zu schenken, doch er wollte sehen, dass der Sohn die [n\u00f6tige] Fassungskraft besitze und die Gabe richtig begreife, sodass er sie ihm sogleich schenkte, sobald er sah, dass er f\u00fcr ein solches Gut reif war.<br \/>\nSo handeln Wir: z\u00e4rtlicher als ein Vater sehnen Wir uns danach, unseren Kindern die gro\u00dfe Gabe unseres Willens zu schenken, doch Wir wollen, dass sie das kennen, was sie empfangen sollen. Unseren Willen zu erkennen, macht unsere Kinder reif und f\u00e4hig f\u00fcr den Empfang einer so gro\u00dfen Wohltat.<br \/>\nMeine vielen Offenbarungen \u00fcber Ihn werden f\u00fcr ihre Seele wahre Augen sein, damit sie das, was unsere Vaterg\u00fcte seit so vielen Jahrhunderten den Menschen geben m\u00f6chte, ansehen und verstehen k\u00f6nnen, zumal die Kenntnisse \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen, wenn die Menschen sie kennenlernen, den Samen f\u00fcr das Aufkeimen ihrer kindlichen Liebe zu ihrem Vater im Himmel s\u00e4en, und die Menschen unsere V\u00e4terlichkeit verkosten werden.<br \/>\nWenn Gott w\u00fcnscht, dass sie seinen Willen tun, so deshalb, weil Er sie als Kinder lieben m\u00f6chte, die an seinen g\u00f6ttlichen G\u00fctern teilhaben sollen. Die Wahrheiten \u00fcber unser G\u00f6ttliches Fiat werden sie also daran gew\u00f6hnen, als S\u00f6hne und T\u00f6chter zu leben, und dann wird es sie nicht mehr wundern, dass unser H\u00f6chstes Sein seinen Kindern die gro\u00dfe Gabe unseres Willens spendet.<br \/>\nDie Kinder haben ja Anspruch auf die Besitzt\u00fcmer des Vaters, und der Vater hat die Pflicht, den Kindern seine G\u00fcter zu geben \u2013 wer allerdings ein Fremder sein will [,der nicht zur Familie geh\u00f6rt], verdient den Besitz des Vaters nicht; umso mehr, als unsere v\u00e4terliche Liebe sich brennend und mit Seufzern danach sehnt, diese Gabe zu schenken, damit sein Wille und der seiner Kinder nur einer sei.<br \/>\nErst dann wird unsere Vaterliebe ausruhen k\u00f6nnen, wenn Wir das aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorgegangene Werk [wieder zur\u00fcck] im Scho\u00df unseres Willens, in unserem Haus sehen, und erkennen, dass unser Reich von unseren geliebten Kindern bev\u00f6lkert ist.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 15. Mai 1932)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Flug im G\u00f6ttlichen Willen dauert an, ich kann auch nicht anders, sonst k\u00e4me es mir vor, als w\u00fcrde ich selbst meine Seele t\u00f6ten: da sei der Himmel davor! Wie k\u00f6nnte ich zudem leben ohne Leben?<br \/>\nIch erwog also die vielen Wahrheiten, die Jesus mir \u00fcber seinen Heiligen Willen kundgetan hatte; da \u00fcberlegte ich, so als hegte ich Zweifel und w\u00fcrde nicht alles gut verstehen, bei mir selbst: &#8218;Ist es wirklich m\u00f6glich, dass man so weit kommen kann, wenn man im G\u00f6ttlichen Willen lebt?&#8216;<br \/>\nDa \u00fcberraschte mich mein geliebter Jesus und sprach voller G\u00fcte zu mir: \u201eMeine gesegnete Tochter, wundere dich nicht; mein Wille hat die Macht, die Seele dahin gelangen zu lassen, wo Er will, solange sie mit Ihm zusammenbleibt. Nun sollst du wissen, dass sein Reich gebildet und gegr\u00fcndet wird auf die Wahrheiten, die Ich geoffenbart habe.<br \/>\nJe mehr Wahrheiten Ich verk\u00fcnde, desto pr\u00e4chtiger, sch\u00f6ner, majest\u00e4tischer und an G\u00fctern und Freuden \u00fcberflie\u00dfender wird jenes Reich sein. Meine Wahrheiten werden die Regeln und Gesetze, die Speise, das gut ger\u00fcstete Heer, die Verteidigung und selbst das Leben der Seelen bilden, die in ihm leben werden.<br \/>\nJede meiner Wahrheiten wird eine eigene Aufgabe haben: die eine wird als Lehrerin handeln, jene als \u00fcberaus liebender Vater, eine andere als z\u00e4rtlichste Mutter, die, um ihre Tochter nicht der Gefahr auszusetzen, sie in ihrem Scho\u00df tr\u00e4gt, in ihren Armen wiegt, mit ihrer Liebe ern\u00e4hrt und mit Licht bekleidet. Kurzum, jede Wahrheit wird eine besondere Wohltat \u00fcberbringen.<br \/>\nSiehst du, wie reich das K\u00f6nigreich meines Willens sein wird, von dem Ich dir so viel erz\u00e4hle? Mir missf\u00e4llt es, wenn du nicht aufmerksam alles niederschreibst, weil du dadurch bewirkst, dass eine weitere Wohltat fehlt, da sich die Seelen ja im Ma\u00df ihrer Erkenntnis freuen werden.<br \/>\nDie Erkenntnis wird ihnen das Leben, das Licht und die Wohltat \u00fcberbringen, die sie besitzt. Ein Gut zu besitzen ohne es zu kennen, ist fast unm\u00f6glich. Es w\u00e4re, als h\u00e4tte einer keine Augen, um zu schauen, Intellekt um zu verstehen, H\u00e4nde zum Arbeiten, F\u00fc\u00dfe zum Gehen, ein Herz zum Lieben.<br \/>\nDas erste hingegen, was die Erkenntnis bewirkt, ist dass sie dem Menschen die Augen \u00f6ffnet, damit er kein armer Blinder sei. Indem sie sich anschauen l\u00e4sst, gibt sie sich zu erkennen und bewirkt, dass man die Wohltat und das Leben, das sie geben will, ersehnt, zumal die Kenntnis meiner Wahrheit sich selbst zur Handelnden und Zuseherin macht, um ihr Leben in die Seele einzufl\u00f6\u00dfen.<br \/>\nWisse nun, dass die in meinem Willen getanen Akte untrennbar [von Uns] sind, aber wohl untereinander verschieden an Heiligkeit, Sch\u00f6nheit, Liebe und Weisheit. Sie tragen das Unterscheidungsmerkmal der Heiligsten Dreifaltigkeit und spiegeln die G\u00f6ttlichen Personen wider, die, obwohl voneinander unterschieden, unzertrennlich sind.<br \/>\nEiner ist der Wille, eine die Heiligkeit, eine die G\u00fcte usw. Genauso sind diese [in unserem Willen getanen] Akte untrennbar und doch verschieden und schlie\u00dfen das Merkmal der Heiligsten Dreieinheit in sich: Eine und Drei, Drei in Einer, ja diese Akte besitzen unseren Willen als ihr eigenes Leben.<br \/>\nDiese Akte sind unsere gr\u00f6\u00dfte Glorie und die aller Himmelsbewohner, die in diesen Akten unser g\u00f6ttliches Leben so oft vervielf\u00e4ltigt sehen, wie viele Akte die Seele in unserem Willen [auf Erden] getan hat.\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 13. November 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDa sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dir geholfen\u201c (Mk 10,52)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 So f\u00fchlte ich mich ganz ins H\u00f6chste FIAT versenkt, dass ich mich wie ein mit seinem Licht getr\u00e4nkter Schwamm f\u00fchlte. Alle geschaffenen Dinge schienen mir den Kuss des G\u00f6ttlichen Willens zu bringen, und in diesem Kuss empfand ich die Lippen meines Sch\u00f6pfers, Der sie mir aufdr\u00fcckte. Mir schien, dass das FIAT die Drei G\u00f6ttlichen Personen zugleich mit sich brachte.<br \/>\nW\u00e4hrend nun mein Geist im Licht des FIAT aufging, trat mein s\u00fc\u00dfer Jesus aus meinem Inneren heraus und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, wenn mein Wille sein Reich auf Erden hat und die Seelen in Ihm leben werden, wird der Glaube keinen Schatten und keine R\u00e4tsel mehr haben, sondern alles wird Klarheit und Sicherheit sein.<br \/>\nDas Licht meines Willens wird in den geschaffenen Dingen selbst die klare Vision ihres Sch\u00f6pfers bringen, und die Seelen werden Ihn in allem, was Ich aus Liebe zu ihnen gemacht habe, mit H\u00e4nden greifen k\u00f6nnen.<br \/>\nGegenw\u00e4rtig ist der menschliche Wille ein Schatten f\u00fcr den Glauben, die Leidenschaften sind wie Wolken, welche sein klares Licht verdunkeln, und dem Glauben geschieht es wie der Sonne: obwohl die Sonne scheint, verdunkeln die dichten Wolken, die sich in den unteren Luftschichten bilden, ihr Licht, und es scheint so finster, als w\u00e4re es Nacht. Wer die Sonne nie gesehen hat, der k\u00f6nnte meinen, dass sie nicht da sei.<br \/>\nDoch wenn ein heftiger Wind die Wolken zerstreut, und die Menschen ihr strahlendes Licht sozusagen greifen k\u00f6nnen \u2013 wer w\u00fcrde da noch zu behaupten wagen, die Sonne existiere nicht! In diesen Umst\u00e4nden befindet sich der Glaube, da mein Wille nicht regiert.<br \/>\nDie Menschen sind fast wie Blinde, die den anderen Glauben schenken m\u00fcssen, dass es einen Gott gibt. Wenn aber mein G\u00f6ttliches FIAT regiert, wird sein Licht sie die Existenz ihres Sch\u00f6pfers mit H\u00e4nden greifen lassen, und so wird es nicht mehr notwendig sein, dass die anderen es ihnen sagen. So wird es keine Schatten und Wolken mehr geben.\u201d (vgl. Jes 11,9, Jer 31,34)<br \/>\nAls Er das sagte, lie\u00df Jesus eine Welle von Freude und Licht aus seinem Herzen hervorstr\u00f6men, die den Gesch\u00f6pfen noch mehr Leben schenken wird und f\u00fcgte mit nachdr\u00fccklicher Liebe hinzu: \u201eWie ersehne Ich das Reich meines Willens!<br \/>\nEs wird den \u00dcbeln der Gesch\u00f6pfe und unserem Kummer ein Ende setzen. Himmel und Erde werden einander zul\u00e4cheln, unsere und ihre Feste werden wieder die Ordnung des Ursprungs der Sch\u00f6pfung besitzen. Wir werden einen Schleier \u00fcber alles legen, damit die Feste nie mehr unterbrochen werden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 29. Juni 1928)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-55907","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55907","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=55907"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55907\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=55907"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=55907"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=55907"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}