{"id":56052,"date":"2025-10-27T21:00:45","date_gmt":"2025-10-27T20:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/fest-der-hll-simon-und-judas-apostel-lk-6-12-19-2\/"},"modified":"2025-10-27T22:48:42","modified_gmt":"2025-10-27T21:48:42","slug":"fest-der-hll-simon-und-judas-apostel-lk-6-12-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/fest-der-hll-simon-und-judas-apostel-lk-6-12-19\/","title":{"rendered":"FEST DER HLL. SIMON UND JUDAS, APOSTEL (Lk 6, 12-19)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->12In jenen Tagen ging Jesus auf einen Berg, um zu beten. Und er verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott. 13Als es Tag wurde, rief er seine J\u00fcnger zu sich und w\u00e4hlte aus ihnen zw\u00f6lf aus; sie nannte er auch Apostel.<br \/>\n14Es waren Simon, dem er den Namen Petrus gab, und sein Bruder Andreas, dazu Jakobus und Johannes, Philippus und Bartholom\u00e4us, 15Matth\u00e4us und Thomas, Jakobus, der Sohn des Alph\u00e4us, und Simon, genannt der Zelot, 16Judas, der Sohn des Jakobus, und Judas Iskariot, der zum Verr\u00e4ter wurde.<br \/>\n17Jesus stieg mit ihnen den Berg hinab. In der Ebene blieb er mit einer gro\u00dfen Schar seiner J\u00fcnger stehen, und viele Menschen aus ganz Jud\u00e4a und Jerusalem und dem K\u00fcstengebiet von Tyrus und Sidon 18str\u00f6mten herbei. Sie alle wollten ihn h\u00f6ren und von ihren Krankheiten geheilt werden. Auch die von unreinen Geistern Geplagten wurden geheilt.<br \/>\n19Alle Leute versuchten, ihn zu ber\u00fchren; denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle heilte.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ba1c1c;\">\u201eIn jenen Tagen ging Jesus auf einen Berg, um zu beten. Und er verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott\u201c (Lk 6, 12)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich weiter in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand war, kam der gebenedeite Jesus nur kurz, und w\u00e4hrend ich betete, dr\u00fcckte Er mich fest an sich und sprach:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, das Gebet ist Musik f\u00fcr meine Ohren, besonders dann, wenn eine Seele ganz meinem Willen angeglichen ist, sodass man in ihrem Inneren nichts anderes bemerkt als eine st\u00e4ndige Haltung (Gesinnung) des Lebens im G\u00f6ttlichen Willen. Es ist so, als tr\u00e4te aus dieser Seele ein zweiter Gott hervor und spielte diese Musik f\u00fcr Mich.<br \/>\nO wie k\u00f6stlich ist es, jemanden zu finden, der Mir gleichkommt und Mir g\u00f6ttliche Ehren darbringen kann!<br \/>\nNur wer in meinem Willen lebt, kann so weit gelangen, da alle anderen Seelen, selbst wenn sie viel tun und beten, Mir stets menschliche Dinge und Gebete bringen, und keine g\u00f6ttlichen.<br \/>\nDeshalb haben sie nicht diese Macht und Anziehungskraft f\u00fcr mein Geh\u00f6r.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6. Januar 1906)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ba1c1c;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eKomm deshalb gemeinsam mit Mir in meinen Willen, erheben Wir Uns zwischen Himmel und Erde und beten Wir gemeinsam die H\u00f6chste Majest\u00e4t an, preisen Wir Sie und geben Ihr f\u00fcr alle die Ehre, damit Himmel und Erde mit Anbetung, Ehrerbietung und Segnungen erf\u00fcllt werden und alle die Wirkungen davon empfangen k\u00f6nnen.\u201c<br \/>\nSo verbrachte ich einen Morgen und betete gemeinsam mit Jesus in seinem Willen. Doch, welche \u00dcberraschung!<br \/>\nAls Wir beteten, war eines das Wort, doch der G\u00f6ttliche Wille verbreitete es \u00fcber alle geschaffenen Dinge, und es blieb auf ihnen eingepr\u00e4gt: Er brachte es in den Himmel, und alle Seligen empfingen nicht nur dessen Einpr\u00e4gung, sondern es war die Ursache neuer Seligkeit f\u00fcr sie.<br \/>\nEs stieg hinab in die Tiefe der Erde und sogar ins Fegefeuer, und alle empfingen die Wirkungen davon.<br \/>\nDoch wer kann sagen, wie es war, mit Jesus zu beten, und all die Wirkungen, die dies hervorbrachte? Nachdem Wir dann gemeinsam gebetet hatten, sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, hast du gesehen, was es bedeutet, in meinem Willen zu beten? So, wie es keinen Punkt gibt, in dem mein Wollen nicht existiert, wie Er in allem und in allen kreist und Leben, Handelnder und Zuseher bei allem ist, so werden die in meinem Wollen getanen Akte zum Leben, zu Handelnden und Beobachter in allem, sogar von der Freude, Seligkeit und Wonne der Heiligen.<br \/>\nSie bringen das Licht, die balsamische und himmlische Luft \u00fcberall hin, die Freude und Seligkeit hervorbringt.<br \/>\nTritt daher nie aus meinem Willen heraus; Himmel und Erde erwarten dich, um neue Freude und neuen Glanz zu empfangen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 21. April 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ba1c1c;\">\u201eRief er seine J\u00fcnger zu sich und w\u00e4hlte aus ihnen zw\u00f6lf aus; sie nannte er auch Apostel\u201c (Lk 6, 13)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein armer Geist dachte viel \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen nach, besonders wie sein Reich kommen und sich ausbreiten k\u00f6nne und vieles andere, das ich nicht niederschreiben muss.<br \/>\nDa sagte mein geliebter Jesus, der sich in meinem Inneren bewegte, zu mir: \u201eMeine Tochter, wenn Rom das Vorrecht meiner Kirche hat, verdankt es das der Stadt Jerusalem, weil der Beginn der Erl\u00f6sung genau in Jerusalem war.<br \/>\nIn diesem Heimatland erw\u00e4hlte Ich aus der kleinen Stadt von Nazareth meine Jungfr\u00e4uliche Mutter.<br \/>\nIch Selbst wurde im St\u00e4dtchen von Betlehem geboren, und alle meiner Apostel stammten aus dieser Heimat. Obwohl diese Mich undankbarerweise nicht anerkennen wollte und die G\u00fcter meiner Erl\u00f6sung zur\u00fcckwies, kann man nicht leugnen, dass der Ursprung, der Anfang, die ersten Personen, welche in den Genuss der Erl\u00f6sung kamen, aus diesem Land waren.<br \/>\nDie ersten Verk\u00fcnder des Evangeliums, jene, die den Katholizismus in Rom begr\u00fcndeten, waren meine Apostel, alle aus Jerusalem, d.h. aus meiner Heimat.<br \/>\nNun wird es hier einen Austausch geben: wenn Jerusalem [der Stadt] Rom das Leben der [wahren] Religion und damit der Erl\u00f6sung vermittelte, so wird Rom [der Stadt] Jerusalem das Reich des G\u00f6ttlichen Willens bringen.<br \/>\nDies ist so wahr, dass ebenso, wie Ich f\u00fcr die Erl\u00f6sung eine Jungfrau aus der kleinen Stadt Nazareth erw\u00e4hlte, Ich eine andere Jungfrau aus einer kleinen Stadt Italiens ausw\u00e4hlte, die zu Rom geh\u00f6rt, der die Sendung des Reiches des G\u00f6ttlichen FIAT anvertraut wurde.<br \/>\nDa dies nun in Rom bekannt werden muss, wie mein Kommen auf die Erde in Jerusalem bekannt war, wird Rom die gro\u00dfe Ehre haben, Jerusalem f\u00fcr das gro\u00dfe Geschenk, d.h. f\u00fcr die Erl\u00f6sung, zu vergelten, welche es von dieser Stadt empfangen hat, indem Rom [der Stadt] Jerusalem das Reich meines Willens bekanntmacht.<br \/>\nDann wird Jerusalem seine Undankbarkeit bereuen und das Leben der Religion [zur G\u00e4nze] annehmen, das sie Rom [damals] gebracht hatte; und [Jerusalem selbst] wird von Rom das Leben und das gro\u00dfe Geschenk des Reiches meines G\u00f6ttlichen Willens dankbar annehmen.<br \/>\nAber nicht nur Jerusalem, sondern alle anderen Nationen werden von Rom das gro\u00dfe Geschenk des Reiches meines FIAT empfangen, seine ersten Verk\u00fcndiger, sein Evangelium, das in F\u00fclle von Friede und Gl\u00fcckseligkeit spricht und von der Wiederherstellung der Erschaffung des Menschen.<br \/>\nNicht nur meine Mitteilungen werden Heiligkeit, Freuden, Frieden und Gl\u00fcck bringen, sondern die ganze Sch\u00f6pfung wird im Wettstreit mit ihnen, aus allem Geschaffenem die Gl\u00fcckseligkeiten hervortreten lassen, die es enth\u00e4lt und sie \u00fcber die Gesch\u00f6pfe ausgie\u00dfen.<br \/>\nAls Wir n\u00e4mlich den Menschen erschufen, legten Wir in sein Wesen alle Keime der Gl\u00fcckseligkeit, die jedes geschaffene Ding besa\u00df.<br \/>\nWir bereiteten dabei das Innere des Menschen wie ein St\u00fcck Erdreich, das alle Keime der Gl\u00fcckseligkeiten enthielt, und zwar so, dass er in sich selbst alle Geschmacksrichtungen hat, um in sich selbst alle Wonnen der geschaffenen Dinge verkosten und empfangen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nBes\u00e4\u00dfe der Mensch diese Samen nicht, so w\u00fcrde ihm der Geschmacks- und der Geruchssinn fehlen, um sich an dem zu freuen, was Gott aus Sich Selbst heraus, in die ganze Sch\u00f6pfung gelegt hat.<br \/>\nNun bewirkte der Mensch durch den S\u00fcndenfall, dass all diese Samen der Gl\u00fcckseligkeiten, die Gott bei seiner Erschaffung in ihn eingegossen hatte, krank wurden. Daher verlor er den Geschmackssinn, um alle in der Sch\u00f6pfung enthaltenen Wonnen genie\u00dfen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nEs ging ihm wie einem armen Kranken, der nicht jeden Wohlgeschmack, den die Speisen enthalten, genie\u00dfen kann, sondern sie im Gegenteil als Belastung empfindet.<br \/>\nDie Speise selbst verwandelt sich in Belastung f\u00fcr ihn und alles ekelt ihn an. Er isst nur, um nicht zu sterben, nicht weil ihm die Speise schmeckt.<br \/>\nEin Gesunder hingegen empfindet den Geschmack, die St\u00e4rke und W\u00e4rme, da sein Magen die Kraft hat, das Gute zu assimilieren, das in den Speisen enthalten ist, und sie schmecken ihm.<br \/>\nSo war es auch beim Menschen: durch die S\u00fcnde machte er die Samen und sogar die Kraft selbst, durch die er sich all der Gl\u00fcckseligkeit, die in der Sch\u00f6pfung enthalten ist, erfreuen h\u00e4tte k\u00f6nnen, krank und schwach. Und oft verwandeln sie sich [f\u00fcr ihn] in Schmerz.<br \/>\nNun, mit der R\u00fcckkehr des Menschen in mein G\u00f6ttliches FIAT werden die Samen gesund werden, und er wird die Kraft bekommen, alle Wonnen, die in der Ordnung der Sch\u00f6pfung vorhanden sind, zu assimilieren und zu genie\u00dfen.<br \/>\nSo wird ein Wettstreit des Gl\u00fccks f\u00fcr ihn beginnen: alles wird ihm zul\u00e4cheln, und der Mensch wird wieder gl\u00fccklich sein \u2013 wie Gott ihn erschaffen hatte.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 3. Oktober 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ba1c1c;\">\u2026 \u201eSie alle wollten ihn h\u00f6ren und von ihren Krankheiten geheilt werden. Auch die von unreinen Geistern Geplagten wurden geheilt\u201c (Lk 6,18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiter in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand und meditierte \u00fcber die Passion des gebenedeiten Jesus. Er lie\u00df sich als Gekreuzigter sehen und teilte mir einen kleinen Anteil seiner Leiden mit, wobei Er zu mir sprach:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich wollte gekreuzigt und am Kreuze erh\u00f6ht werden, damit die Seelen je nachdem, wie sie Mich [haben] wollen, Mich finden m\u00f6gen.<br \/>\nWenn Mich einer als Lehrer ben\u00f6tigt, weil er die Notwendigkeit f\u00fchlt, unterrichtet zu werden, lasse Ich Mich herab, um ihn sowohl die kleinen wie auch die h\u00f6chsten und erhabensten Dinge zu lehren, sodass er der Gebildetste wird.<br \/>\nEin anderer seufzt in seiner Verlassenheit und Vergessenheit und m\u00f6chte gern einen Vater finden; er kommt zu F\u00fc\u00dfen meines Kreuzes, und Ich mache mich zu seinem Vater, indem Ich ihm ein Zuhause in meinen Wunden gew\u00e4hre, mein Blut als Trank, mein Fleisch als Speise, und mein eigenes Reich als Erbe.<br \/>\nEin anderer ist krank und findet in Mir einen Arzt, der ihn nicht nur heilt, sondern ihm die sicheren Arzneien reicht, um nicht abermals in Schwachheit zu fallen.<br \/>\nWieder einen anderen bedr\u00fccken Verleumdung und Verachtung, und zu F\u00fc\u00dfen meines Kreuzes findet er seinen Verteidiger, der ihm die Verleumdungen und Geringsch\u00e4tzung sogar als g\u00f6ttliche Ehren zur\u00fcckzahlt; und so ist es mit allem \u00dcbrigen.<br \/>\nWer Mich also als Richter haben will, findet Mich als Richter; wer Mich als Freund, als Br\u00e4utigam, F\u00fcrsprecher, Priester haben m\u00f6chte, der findet Mich als solcher.<br \/>\nDeshalb wollte Ich an H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen angenagelt werden, um Mich dem, was sie wollen, in nichts zu widersetzen, um Mich so zu machen, wie sie Mich wollen.<br \/>\nDoch wehe jenen, die sehen, dass Ich unf\u00e4hig bin, auch nur einen Finger zu bewegen und daher wagen, Mich zu beleidigen.\u201c<br \/>\nAls Er das sagte, fragte ich Ihn: \u201eHerr, wer sind jene, die Dich am meisten beleidigen?\u201c<br \/>\nEr erwiderte: \u201eJene, die Mich am meisten Leiden bereiten, sind die Gottgeweihten, die in meiner Menschheit leben und mein Fleisch innerhalb meiner eigenen Menschheit foltern und zerrei\u00dfen.<br \/>\nJene aber, die au\u00dferhalb meiner Menschheit leben, zerrei\u00dfen Mich von der Ferne.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 15. Dezember 1905)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ba1c1c;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, mein Wille ist unermesslich, und alles, was aus seinem Inneren hervorgehen kann, tr\u00e4gt die Pr\u00e4gung seiner Unermesslichkeit.<br \/>\nEin einziges Wort von Ihm brachte die Unermesslichkeit des Himmels mit allen Sternen hervor, aus einem Wort von Ihm trat die Sonne mit ihrer unermesslichen Lichtf\u00fclle hervor, und so ist es mit vielen anderen Dingen.<br \/>\nUm nun dieses unermessliche Licht und den Himmel hervorzubringen, musste Ich zuerst den Raum schaffen, in den Ich diese Unermesslichkeit des Lichtes und des Himmels stellen konnte.<br \/>\nWenn nun mein Wille sprechen will, pr\u00fcft Er zuerst, ob es einen Platz f\u00fcr die gro\u00dfe Gabe seines Wortes gibt, was ein weiterer Himmel sein kann, eine Sonne, ein noch gr\u00f6\u00dferes Meer.<br \/>\nDarum schweigt mein Wille oft, da der Platz in den Gesch\u00f6pfen fehlt, wo Er die gro\u00dfe Gabe der Unermesslichkeit seines Wortes niederlegen kann.<br \/>\nUm sprechen zu k\u00f6nnen, bilokiert Er zuerst seinen Willen, und dann spricht Er und legt in Sich selbst seine unermesslichen Geschenke nieder.<br \/>\nDas war der Grund, warum Wir bei der Erschaffung des Menschen, diesem das gr\u00f6\u00dfte Geschenk machten, das kostbarste und reichste Erbe gaben, n\u00e4mlich meinen Willen als Schatzwalter in ihm: um ihm die \u00dcberraschungen unserer unermesslichen Gaben des Wortes unseres FIAT erz\u00e4hlen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nAls er unseren bilokierten Willen zur\u00fcckwies, fanden Wir nicht mehr den Platz, wo Wir in ihm das gro\u00dfe Geschenk unseres sch\u00f6pferischen Wortes niederlegen h\u00e4tten k\u00f6nnen. Daher verblieb er arm und mit allen Armseligkeiten seines menschlichen Willens.<br \/>\nDu siehst auch, von allem, was in meiner Menschheit geschah, war das gr\u00f6\u00dfte Wunder die Einschr\u00e4nkung der ganzen Unermesslichkeit meines G\u00f6ttlichen Willens in ihr.<br \/>\nDie Wunder, die Ich wirkte, kann man ein Nichts dagegen nennen, umso mehr, da es ja in meiner Natur lag, [den Toten] Leben zu spenden, indem Ich sie auferstehen lie\u00df, den Blinden die Sehkraft zu verleihen, den Stummen die Sprache und alles \u00fcbrige Wunderbare, das Ich tat.<br \/>\nIn Mir war es ja wesenseigen, so viele G\u00fcter geben zu k\u00f6nnen, wie Ich wollte. Es war h\u00f6chstens f\u00fcr jene ein Wunder, die diese Wohltaten empfingen, doch f\u00fcr Mich war dies das gro\u00dfe Wunder, dass Ich meine Gottheit, die Unermesslichkeit meines Willens, sein grenzenloses Licht, seine Sch\u00f6nheit und unerreichbare Heiligkeit in Mich einschloss.<br \/>\nDas war das Wunder der Wunder, das allein ein Gott tun konnte. Deshalb g\u00e4be Ich, so viel Ich einem Gesch\u00f6pf auch geben kann, immer wenig im Vergleich zur gro\u00dfen Gabe meines Willens.<br \/>\nIn diesem Gesch\u00f6pf wird man neue Himmel, noch gl\u00e4nzendere Sonnen, unerh\u00f6rte Dinge, nie gesehene \u00dcberraschungen erblicken.<br \/>\nHimmel und Erde zittern und beugen die Knie vor einer Seele, welche die gro\u00dfe Gabe meines Willens besitzt. Und zwar zu Recht, da sie aus ihr die Wirkung und die lebensspendende und sch\u00f6pferische Kraft hervortreten sehen, die sie im neuen, von Gott geschaffenen Leben bewahrt.<br \/>\nO, Macht meines Willens! Wenn sie Dich kennen w\u00fcrden, wie sehr w\u00fcrden sie dein gro\u00dfes Geschenk ersehnen und das Leben hingeben, um Dich zu besitzen!\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 21; 8. Mai 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-56052","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56052","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56052"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56052\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56052"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56052"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56052"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}