{"id":56210,"date":"2025-10-30T20:00:31","date_gmt":"2025-10-30T19:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/welchen-kummer-fuehle-ich-im-herzen-wenn-ich-sehe-dass-die-seelen-dies-nicht-verstehen-wollen\/"},"modified":"2025-10-30T20:08:16","modified_gmt":"2025-10-30T19:08:16","slug":"freitag-der-30-woche-im-jahreskreis-lk-141-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-30-woche-im-jahreskreis-lk-141-6\/","title":{"rendered":"Freitag der 30. Woche im Jahreskreis (Lk 14,1-6)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1Jesus kam an einem Sabbat in das Haus eines f\u00fchrenden Pharis\u00e4ers zum Essen. Da beobachtete man ihn genau. 2Da stand auf einmal ein Mann vor ihm, der an Wassersucht litt.<br \/>\n3Jesus wandte sich an die Gesetzeslehrer und die Pharis\u00e4er und fragte: Ist es am Sabbat erlaubt zu heilen, oder nicht? 4Sie schwiegen. Da ber\u00fchrte er den Mann, heilte ihn und lie\u00df ihn gehen.<br \/>\n5Zu ihnen aber sagte er: Wer von euch wird seinen Sohn oder seinen Ochsen, der in den Brunnen f\u00e4llt, nicht sofort herausziehen, auch am Sabbat? 6Darauf konnten sie ihm nichts erwidern.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eJesus kam an einem Sabbat in das Haus eines f\u00fchrenden Pharis\u00e4ers zum Essen. Da beobachtete man ihn genau\u201c (Lk 14,1)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Ich bin deine Hilfe, was f\u00fcrchtest du? Erinnerst du dich nicht, dass auch Ich durch alle Arten von Menschen zu leiden hatte? Manche hatten diese Meinung \u00fcber mich, einige eine andere.<br \/>\nDie heiligsten Werke, die Ich vollbrachte, wurden von ihnen als schlecht, b\u00f6se verurteilt, sodass sie sogar sagten, Ich sei besessen und so sahen sie Mich mit scheelen Blicken an. Sie behielten Mich nur ungern in ihrer Mitte und \u00fcberlegten untereinander, wie sie Mich so bald als m\u00f6glich umbringen k\u00f6nnten, denn meine Gegenwart war ihnen unertr\u00e4glich geworden.<br \/>\nWillst du also nicht, dass Ich dich Mir \u00e4hnlich mache, indem Ich dich von Seiten der Gesch\u00f6pfe leiden lasse?&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDa sie weder unsere Geheimnisse kennen, noch unsere unbegreiflichen Wege verstehen k\u00f6nnen, die Wir in die menschliche Natur hineingelegt haben, urteilen sie schlie\u00dflich auf ihre Weise und k\u00f6nnen sich nicht erkl\u00e4ren, was Wir im Gesch\u00f6pf wirken, w\u00e4hrend sich der Mensch doch vor dem Unbegreiflichen beugen muss.<br \/>\nWer also unseren Willen nicht besitzt, der bringt all unsere Akte in Unordnung, die Wir ab aeterno im Gesch\u00f6pf geordnet haben. So verunstaltet er sich und bildet den Raum, der leer ist an unseren G\u00f6ttlichen Akten, die Wir im menschlichen Gesch\u00f6pf gebildet und geordnet haben.<br \/>\nWir liebten Uns selbst in ihm, sowie die Reihe der aus unserer reinen Liebe geformten Akte. Und als Wir den Menschen in der Zeit ins Dasein riefen, wollten Wir ihn an dem, was Wir getan hatten, mitwirken lassen.<br \/>\nDoch damit er diese F\u00e4higkeit besitze, brauchte der Mensch unseren Willen, der ihm seine G\u00f6ttliche Eigenschaft (Tugend) verlieh und ihn in der Zeit das tun lie\u00df, was Wir ohne den Menschen, in der Ewigkeit, getan hatten.<br \/>\nUnd es ist auch kein Wunder, dass, wenn das G\u00f6ttliche Sein den Menschen in der Ewigkeit geformt hat, derselbe G\u00f6ttliche Willen dies in der Zeit best\u00e4tigte und wiederholte, d.h. sein sch\u00f6pferisches Werk im Gesch\u00f6pf fortsetzte.<br \/>\nDoch wie k\u00f6nnte der Mensch ohne meinen G\u00f6ttlichen Willen sich je erheben, diesen Akten angleichen, mit ihnen vereinigen und ihnen \u00e4hnlichsehen, die Wir mit so viel Liebe in ihm gebildet und geordnet haben?<br \/>\nSo tut der menschliche Wille nichts anderes, als unsere sch\u00f6nsten Werke in Unordnung zu bringen, unsere Liebe zu zerbrechen, unsere Werke leer zu machen \u2013 die jedoch in Uns verbleiben, da Wir nichts von dem verlieren, was Wir getan haben.<br \/>\nAlles \u00dcbel f\u00e4llt auf das arme Gesch\u00f6pf zur\u00fcck, das den Abgrund des Gottleeren Raumes empfindet: seine Werke sind ohne Kraft und Licht, seine Schritte schwankend, sein Geist ist verwirrt.<br \/>\nSo ist der Mensch ohne meinen Willen wie eine gehaltlose Speise, ein gel\u00e4hmter K\u00f6rper, ein unbebautes Erdreich, ein Baum ohne Frucht, wie eine Blume, die schlechten Geruch verbreitet.<br \/>\nO, wenn unsere Gottheit weinen k\u00f6nnte, dann w\u00fcrden Wir \u00fcber jene Seele bittere Tr\u00e4nen vergie\u00dfen, die sich nicht von unserem Willen beherrschen l\u00e4sst!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 18. Dezember 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIst es am Sabbat erlaubt zu heilen, oder nicht?\u201c (Lk 14, 3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, lie\u00df sich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus in ganz leidendem Zustand erblicken und sprach zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, sie wollen nicht verstehen, dass alles darauf ankommt, sich Mir ganz hinzugeben und in allem und immer meinen Willen zu tun.<br \/>\nWenn Ich dies erreicht habe, dr\u00e4nge Ich selbst die Seelen, indem Ich zu jeder von ihnen sage: &#8222;Mein Kind, nimm diese Freude, diesen Komfort, diese Erleichterung, diese Erquickung an; der Unterschied besteht darin: bevor sie sich ganz Mir hingibt und in allem und stets meinen Willen tut, gestattete sie sich jene erlaubten Befriedigungen, und dies waren menschliche Dinge; nachher hingegen sind es g\u00f6ttliche.<br \/>\nUnd da diese Dinge Mir geh\u00f6ren, empfinde Ich keine Eifersucht mehr und sage Mir: \u201eWenn sie sich dieses erlaubte Vergn\u00fcgen nimmt, so tut sie es, weil Ich es will. Wenn sie mit Personen zu tun hat, wenn sie sich erlaubterweise unterh\u00e4lt, usw. so deshalb, weil Ich es will.<br \/>\nWenn Ich es nicht wollte, w\u00e4re sie bereit, alles aufzugeben\u201c. Daher stelle Ich ihr die Dinge zur Verf\u00fcgung, denn alles, was sie tut, ist Wirkung meines Willens, nicht mehr des ihren.<br \/>\nSag Mir, meine Tochter, was hat dir gefehlt, seitdem du dich ganz Mir hingegeben hast? Ich habe dir meine Wonnen, Freuden und Mich selbst ganz geschenkt zu deinem Gl\u00fcck, und zwar in der \u00fcbernat\u00fcrlichen Ordnung.<br \/>\nNicht einmal in der nat\u00fcrlichen Ordnung habe Ich es dir an etwas fehlen lassen: Beichtv\u00e4ter, Kommunionen und alles andere.<br \/>\nIm Gegenteil, da du nur nach Mir verlangtest, wolltest du die Beichtv\u00e4ter nicht so h\u00e4ufig, aber Ich habe dir darin kein Geh\u00f6r geschenkt, da Ich will, dass alle, die sich um Meinetwillen aller Dinge ent\u00e4u\u00dfern wollen, \u00dcberfluss an allem haben.<br \/>\nTochter, welchen Kummer f\u00fchle Ich im Herzen, wenn Ich sehe, dass die Seelen dies nicht verstehen wollen, auch jene, die als die besten gelten!&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 20. M\u00e4rz 1912)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDu musst wissen, als Ich auf die Erde kam, wollte Ich die alten Gesetze abschaffen und andere vervollkommnen.<br \/>\nDoch obwohl Ich sie abschaffte, nahm Ich Mich nicht davon aus, jene Gesetze zu beobachten, sondern Ich beobachtete sie auf vollkommenere Weise als die anderen.<br \/>\nDoch da Ich in Mir das alte und das neue [Gesetz] vereinigen sollte, wollte Ich sie beobachten, um den alten Gesetzen ihre Erf\u00fcllung zu geben und ihnen das Siegel der Abschaffung aufzupr\u00e4gen.<br \/>\nIch wollte dem neuen Gesetz den Anfang geben, f\u00fcr dessen Einsetzung Ich auf die Erde kam \u2013 ein Gesetz der Gnade und der Liebe \u2013 wodurch Ich alle Opfer in Mir einschloss, da Ich der wahre und einzige Geopferte sein sollte.<br \/>\nSo waren alle anderen Opfer nicht mehr notwendig, denn da Ich Mensch und Gott war, war dies mehr als ausreichend, um f\u00fcr alle Gen\u00fcge zu tun.<br \/>\nNun, meine geliebte Tochter, da Ich aus dir ein vollkommeneres Abbild von Mir machen und eine so edle und g\u00f6ttliche Heiligkeit begr\u00fcnden m\u00f6chte, n\u00e4mlich das \u201eFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u201c, so will Ich in dir alle Seelenzust\u00e4nde konzentrieren, die es bisher auf dem Weg der Heiligkeit gegeben hat, und [im Ma\u00df,] wie du diese [aszetischen Praktiken dieser Seelenzust\u00e4nde] erleidest und zugleich deine Akte in meinem Willen tust, verleihe Ich ihnen die Erf\u00fcllung, die Krone, Ich versch\u00f6nere sie und dr\u00fccke mein Siegel darauf.<br \/>\nAlles muss in meinem Willen vollendet werden, und wo die anderen Heiligkeiten aufh\u00f6ren, hat die Heiligkeit meines Willens, da sie edel und g\u00f6ttlich ist, ihren Anfang und h\u00e4lt alle anderen Heiligkeiten als ihren Fu\u00dfschemel.<br \/>\nLass Mich deshalb machen, lass Mich mein Leben und das, was Ich mit so viel Liebe bei der Erl\u00f6sung gewirkt habe, wiederholen.<br \/>\nNun will Ich es mit noch gr\u00f6\u00dferer Liebe in dir wiederholen, um [in dir] den Anfang der Gabe des Lebens in meinem Willen zu begr\u00fcnden, sodass seine Gesetze bekannt werden; doch w\u00fcnsche Ich, dass dein Wille mit dem Meinen vereint und in Ihn versenkt sei.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 16; 8. November 1923)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":79640,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-56210","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56210","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56210"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56210\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79640"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56210"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56210"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56210"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}