{"id":56683,"date":"2025-11-11T21:00:35","date_gmt":"2025-11-11T20:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/die-blume-der-dankbarkeit-und-danksagung\/"},"modified":"2025-11-11T21:58:30","modified_gmt":"2025-11-11T20:58:30","slug":"mittwoch-der-32-woche-im-jahreskreis-lk-1711-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-32-woche-im-jahreskreis-lk-1711-19\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 32. Woche im Jahreskreis (Lk 17,11-19)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->11Es geschah auf dem Weg nach Jerusalem: Jesus zog durch das Grenzgebiet von Samarien und Galil\u00e4a. 12Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Auss\u00e4tzige entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen 13und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns!<br \/>\n14Als er sie sah, sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Und es geschah: W\u00e4hrend sie hingingen, wurden sie rein. 15Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme. 16Er warf sich vor den F\u00fc\u00dfen Jesu zu Boden und dankte ihm. Dieser Mann war ein Samariter.<br \/>\n17Da sagte Jesus: Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind die neun? 18Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, au\u00dfer diesem Fremden? 19Und er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dich gerettet.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDa sagte Jesus: Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind die neun?\u201c (Lk 17,17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiter in meinem \u00fcblichen Zustand, da sah ich meinen gebenedeiten Jesus nur kurz, wie Er fast daran war, die Menschen zu z\u00fcchtigen. Als ich Ihn bat, sich zu bes\u00e4nftigen, sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die menschliche Undankbarkeit ist erschreckend. Nicht nur die Sakramente, die Gnade, die Erleuchtungen, die Hilfen, die Ich dem Menschen gebe, sondern auch seine eigenen nat\u00fcrlichen Gaben, die Ich ihm verliehen habe, sind alles wie Lichter, die dem Menschen dazu dienen, um ihn auf den Weg des Guten zu stellen, damit er sein eigenes Gl\u00fcck findet.<br \/>\nDoch der Mensch verwandelt all das in Finsternis und sucht sein eigenes Verderben. Und w\u00e4hrend er sein Verderben sucht, behauptet er, dass er sein eigenes Gl\u00fcck sucht. In dieser Situation ist der Mensch.<br \/>\nKann es eine gr\u00f6\u00dfere Blindheit und Undankbarkeit geben als diese? Tochter, der einzige Trost und die einzige Freude, die das Gesch\u00f6pf Mir in diesen Zeiten geben kann, sind diese, wenn es sich freiwillig f\u00fcr Mich opfert, denn da mein Opfer f\u00fcr sie ganz freiwillig war, f\u00fchle Ich Mich dort, wo Ich den Willen finde, sich f\u00fcr Mich zu opfern, gleichsam f\u00fcr das belohnt, was Ich f\u00fcr sie tat.<br \/>\nWenn du Mich daher tr\u00f6sten und Mir Freude machen willst, dann opfere dich freiwillig f\u00fcr Mich.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 27. September 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Nach diesen Worten verschwand Er, doch wenig sp\u00e4ter kehrte Er zur\u00fcck, in jenem Akt seiner Passion, als Er gerade mit Schmach, mit Schande, mit Spucke besudelt wurde, und ich sagte zu Ihm:<br \/>\n\u201eHerr, lehre mich, was ich tun kann, um diese Schmach von Dir zu nehmen und Dir die Ehre, das Lob und die Anbetung zur\u00fcckzuerstatten.\u201c<br \/>\nEr erwiderte: \u201eMeine Tochter, um meinen Thron herum ist ein leerer Raum, und dieser leere Raum muss mit jener Herrlichkeit erf\u00fcllt werden, welche die Sch\u00f6pfung Mir schuldet.<br \/>\nWer Mich also von den anderen Gesch\u00f6pfen verachtet sieht und Mich ehrt, nicht nur f\u00fcr sich selbst, sondern auch f\u00fcr die anderen, bewirkt, dass aus diesem leeren Raum wieder Ehre f\u00fcr Mich hervorgeht. Wenn er sieht, dass Ich nicht geliebt werde und er Mich liebt, l\u00e4sst er die Liebe f\u00fcr Mich wiederaufleben.<br \/>\nWenn er sieht, dass Ich die Gesch\u00f6pfe mit Wohltaten \u00fcberh\u00e4ufe, w\u00e4hrend sie undankbar sind und Mir nicht einmal danken, er aber Mir dankt, als w\u00e4ren diese Wohltaten ihm erwiesen worden und sich daf\u00fcr bei Mir erkenntlich zeigt, dann l\u00e4sst er f\u00fcr Mich die Blume der Dankbarkeit und Danksagung in diesem Leerraum wieder aufkeimen; und so ist es auch mit allem \u00dcbrigen, das die Sch\u00f6pfung Mir schuldet, Mir aber mit schwarzer Undankbarkeit verweigert.<br \/>\nDa nun all dies ein Ausfluss der Liebe der Seele ist, die Mir nicht nur das gibt, was sie Mir ihrer selbst wegen schuldet \u2013 und was von ihr \u00fcberstr\u00f6mt, das tut sie f\u00fcr Mich im Namen der anderen \u2013 und da die Herrlichkeit und diese Blumen, mit denen sie diesen leeren Raum um meinen Thron f\u00fcllt, die Frucht der Liebe sind, so erhalten diese Blumen eine noch sch\u00f6nere und Mir wohlgef\u00e4lligere Nuance.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 22. Dezember 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, unter so vielen Wunden, die mein Herz enth\u00e4lt, sind drei davon, die Mir Todesqualen und einen solch heftigen Schmerz zufu\u0308gen, dass sie alle anderen Wunden zusammen u\u0308bertreffen, und dies sind die Leiden meiner liebenden Seelen.<br \/>\nWenn Ich eine Seele, die ganz mein ist, um meinetwegen leiden sehe, gefoltert, unterdru\u0308ckt, bereit, auch den schmerzhaftesten Tod fu\u0308r Mich zu leiden, dann empfinde Ich ihre Leiden, als w\u00e4ren es die meinen, und vielleicht noch mehr.<br \/>\nAch, die Liebe wei\u00df tiefe Wunden aufzurei\u00dfen, sodass sie die anderen Leiden nicht fu\u0308hlen l\u00e4sst. In diese erste Wunde tritt als erste meine teure Mutter ein.<br \/>\nO, wie doch ihr wegen meiner Schmerzen durchbohrtes Herz in das meine u\u0308berstr\u00f6mte, und Ich fu\u0308hlte lebhaft alle dessen Durchbohrungen; und als Ich sie wegen meines Todes sterbend und doch nicht sterben sah, fu\u0308hlte Ich in meinem Herzen die Qual und Grausamkeit ihres Martyriums und Ich empfand die Schmerzen meines Todes, die das Herz meiner lieben Mutter fu\u0308hlte, und mein Herz starb zugleich.<br \/>\nSo u\u0308bertrafen also alle meine Leiden zusammen mit den Leiden meiner Mutter, alles\u2026<br \/>\n\u2026 Die zweite t\u00f6dliche Wunde in meinem Herzen ist die Undankbarkeit; das Gesch\u00f6pf verschlie\u00dft mit seiner Undankbarkeit mein Herz, ja, es dreht den Schlu\u0308ssel selbst zweimal um, und mein Herz schwillt an, weil Es Gnaden und Liebe ausgie\u00dfen m\u00f6chte, und nicht kann, weil die Seele Mir das Herz versperrt hat und es durch seine Undankbarkeit besiegelt hat, und Ich werde fast wahnsinnig, Ich schmachte ohne Hoffnung, dass diese Wunde verheile, weil die Undankbarkeit die Wunde immer mehr verschlimmert und Mir dadurch Todesschmerzen bereitet.<br \/>\nDie dritte Wunde ist die Verstocktheit. Welch t\u00f6dliche Wunde fu\u0308r mein Herz! Die Verh\u00e4rtung vernichtet alle Wohltaten, die Ich den Gesch\u00f6pfen erwiesen habe; sie ist die Unterschrift der Erkl\u00e4rung, die das Gesch\u00f6pf setzt, Mich nicht mehr zu kennen, Mir nicht mehr zu geh\u00f6ren, sie ist der Schlu\u0308ssel zur H\u00f6lle, in die sich die Seele hinabstu\u0308rzt, und mein Herz fu\u0308hlt den Riss, Es wird in Stu\u0308cke gerissen und Ich fu\u0308hle, wie eines von diesen Stu\u0308cken weggerissen wird.<br \/>\nWelch t\u00f6dliche Wunde ist die Verstocktheit! Meine Tochter, tritt ein in mein Herz und nimm an diesen meinen Wunden teil, bemitleide mein gequ\u00e4ltes Herz, leiden und beten Wir zusammen.\u201c<br \/>\nIch trat in sein Herz ein: wie schmerzhaft war es, aber sch\u00f6n, mit Jesus zu leiden und zu beten! (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 27.1.1919)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Ja, Jesus, dir tausend und abertausend Mal Dank! Ich lobe dich, ich preise dich f\u00fcr alles, was du getan und gelitten hast f\u00fcr mich und alle Menschen. Dank und Preis f\u00fcr jeden Tropfen Blut, f\u00fcr jede Tr\u00e4ne, f\u00fcr jeden Atemzug, f\u00fcr jeden Herzschlag, f\u00fcr jedes Wort und jeden Blick, f\u00fcr jede Bitterkeit und Beleidigung, die du ertragen hast.<br \/>\nMache doch, o Jesus, dass mein ganzes Wesen unabl\u00e4ssig eine Flut von Danksagungen und Lobpreisungen dir entgegenwallen l\u00e4sst, um eine Flut von Gnaden und Segnungen auf mich und alle Menschen herabzuziehen\u2026 (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Danksagung)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-56683","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56683","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56683"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56683\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56683"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56683"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56683"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}