{"id":57171,"date":"2024-11-30T12:00:08","date_gmt":"2024-11-30T11:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/1-adventssonntag-c-lk-21-25-28-34-36-2\/"},"modified":"2024-12-01T06:41:20","modified_gmt":"2024-12-01T05:41:20","slug":"1-adventssonntag-c-lk-21-25-28-34-36","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/1-adventssonntag-c-lk-21-25-28-34-36\/","title":{"rendered":"1. ADVENTSSONNTAG \u2013 C (Lk 21, 25-28.34-36)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->25Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen, und auf der Erde werden die V\u00f6lker best\u00fcrzt und ratlos sein \u00fcber das Toben und Donnern des Meeres. 26Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die \u00fcber die Erde kommen; denn die Kr\u00e4fte des Himmels werden ersch\u00fcttert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">27Dann wird man den Menschensohn mit gro\u00dfer Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen. 28Wenn all das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure H\u00e4upter; denn eure Erl\u00f6sung ist nahe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">34Nehmt euch in acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euch nicht verwirren und dass jener Tag euch nicht pl\u00f6tzlich \u00fcberrascht, 35so wie man in eine Falle ger\u00e4t; denn er wird \u00fcber alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">36Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten k\u00f6nnt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #8b3bd1;\">\u201eDenn die Kr\u00e4fte des Himmels werden ersch\u00fcttert werden\u201c (Lk 21,26)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Beraubungen meines s\u00fc\u00dfen Jesus werden immer l\u00e4nger. O wie l\u00e4sst Er mich nach seiner R\u00fcckkehr schmachten! Wie scheinen die Stunden und Tage Jahrhunderte zu sein ohne Ihn, doch Jahrhunderte der Nacht, nicht des Tages! Nun, w\u00e4hrend ich voll Sehnsucht auf seine R\u00fcckkehr wartete, trat Er wie ein aufflammender Blitz aus meinem Inneren hervor, dr\u00fcckte mich an sich und sagte zu mir:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine Tochter, der Mensch wurde von Gott mit drei Kr\u00e4ften erschaffen, mit Ged\u00e4chtnis, Verstand und Willen, und zwar damit er in Verbindung mit den G\u00f6ttlichen Personen der Heiligsten Dreifaltigkeit bleiben k\u00f6nne. Diese waren wie Wege, um zu Gott aufzusteigen, wie T\u00fcren, um einzutreten, wie Zimmer, um [darin] seinen st\u00e4ndigen Aufenthalt zu bilden, das Gesch\u00f6pf zu Gott hin, Gott zum Gesch\u00f6pf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese sind die k\u00f6niglichen Wege f\u00fcr den einen wie den anderen, die goldenen Pforten, welche Gott auf dem Grund der Seele niederlegte, damit die H\u00f6chste Herrschaft der G\u00f6ttlichen Majest\u00e4t eintreten k\u00f6nne, das sichere und unersch\u00fctterliche Gemach, wo Gott seinen himmlischen Aufenthalt nehmen solle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun, um sein Reich im Inneren der Seele bilden zu k\u00f6nnen, m\u00f6chte mein Wille diese drei Kr\u00e4fte, die dem Gesch\u00f6pf gegeben sind, um es zur \u00c4hnlichkeit mit seinem Sch\u00f6pfer zu erheben, in der Ordnung des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes vorfinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Wille w\u00fcrde seine Besitzt\u00fcmer nicht verlassen, wenn diese drei Kr\u00e4fte der Seele in der Ordnung Gottes w\u00e4ren, und Er w\u00fcrde gl\u00fccklich und wie nat\u00fcrlich herrschen, denn indem sie in der Ordnung Gottes blieben, w\u00fcrden diese drei Kr\u00e4fte die Ordnung in sich selbst und au\u00dferhalb von sich selbst bewahren; das Reich des Willens Gottes und jenes des Gesch\u00f6pfes w\u00e4ren kein geteiltes Reich, sondern ein einziges, und somit w\u00e4ren ihre Herrschaft und ihre Regierung eine einzige.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Umso mehr, als mein Wille nicht regieren kann, wo keine Ordnung und Harmonie herrschen \u2013 diese untrennbaren Eigenschaften und unerl\u00e4sslichen Merkmale der G\u00f6ttlichen Personen. Und die Seele kann nie geordnet sein und mit ihrem Sch\u00f6pfer harmonieren, wenn sie nicht ihre drei Kr\u00e4fte ge\u00f6ffnet h\u00e4lt, um von Gott seine geordneten Eigenschaften und harmonischen Wesensmerkmale zu empfangen, sodass mein Wille, wenn Er die g\u00f6ttlichen Harmonien und die h\u00f6chste Ordnung des g\u00f6ttlichen und menschlichen Reiches vorfindet, daraus ein einziges bildet und darin mit seiner vollen Herrschaft regiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ach, meine Tochter, welche Unordnung herrscht in den drei Kr\u00e4ften der menschlichen Seele! Man kann sagen, dass sie Uns die \u201eT\u00fcr vor der Nase\u201c zugeschlagen und die Wege versperrt haben, um unseren Schritt zu hindern und die Kommunikation mit Uns zu unterbrechen, w\u00e4hrend es das gr\u00f6\u00dfte Geschenk war, das Wir ihnen machten, als Wir sie schufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese drei Kr\u00e4fte sollten dazu dienen, Den zu verstehen, der die Menschen erschaffen hat, damit die Seele zur \u00c4hnlichkeit mit Ihm heranwachse, und \u2013 indem ihr Wille in den ihres Sch\u00f6pfers eingeschmolzen ist, Ihm das Recht gebe, Ihn herrschen zu lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb kann der H\u00f6chste Wille nicht in der Seele herrschen, wenn diese drei Kr\u00e4fte \u2013 Verstand, Ged\u00e4chtnis und Wille \u2013 sich nicht vereinen, um zu der Bestimmung zur\u00fcckzukehren, f\u00fcr den Gott sie [im Menschen] erschaffen hat. Bete daher, dass diese drei Kr\u00e4fte zur Ordnung und Harmonie ihres Sch\u00f6pfers zur\u00fcckkehren, damit mein H\u00f6chster Wille [in ihnen] in vollem Triumph herrschen kann.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 12. August 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #8b3bd1;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein armer Geist war mit den gro\u00dfen Wundern und Wundertaten besch\u00e4ftigt, welche der G\u00f6ttliche Wille zu tun vermag, wenn Er im Gesch\u00f6pf regiert, und ich dachte mir: \u201aWelch gl\u00fcckliches Los, in Ihm zu leben! Ein gr\u00f6\u00dferes Gl\u00fcck kann es weder im Himmel noch auf Erden geben. Doch wie kann der Wille Gottes je zur Herrschaft auf Erden gelangen, wenn es so viele \u00dcbel und S\u00fcnden gibt, dass es Schauder erregt?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nur eine g\u00f6ttliche Macht kann das mit einem ihrer gr\u00f6\u00dften Wunder bewerkstelligen, sonst wird das Reich des G\u00f6ttlichen Willens im Himmel bleiben, aber nicht auf die Erde kommen.\u2019 Als ich dies erwog, besuchte mein teurer Jesus, mein s\u00fc\u00dfes Leben, meine arme Seele und sagte mit unaussprechlicher G\u00fcte zu mir:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine gute Tochter, es wurde im Rat der Heiligsten Dreifaltigkeit beschlossen, dass mein G\u00f6ttlicher Wille sein Reich auf Erden haben wird \u2013 und wie viele Wunder daf\u00fcr auch n\u00f6tig sind, Wir werden sie wirken und nichts zur\u00fcckhalten, um das Gew\u00fcnschte zu erlangen. Doch beim Wirken gebrauchen Wir stets die einfachsten, aber doch so m\u00e4chtige Handlungsweisen, dass Wir Himmel und Erde und alle Gesch\u00f6pfe in dem Akt, den Wir wollen, \u00fcberw\u00e4ltigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Du musst wissen, dass es bei der Sch\u00f6pfung nur unseres allm\u00e4chtigen Atems bedurfte, um dem Menschen das Leben einzugie\u00dfen: aber wie viele Wunder waren in diesem Hauch [enthalten]! Wir erschufen die Seele und statteten sie mit den drei Kr\u00e4ften aus \u2013 wahres Abbild unserer anbetungsw\u00fcrdigen Dreifaltigkeit. Mit der Seele hatte der Mensch den Herzschlag, die Atmung und den Blutkreislauf, die Bewegung, die W\u00e4rme, das Wort, das Sehverm\u00f6gen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was war von unserer Seite n\u00f6tig, um all diese Wunder im Menschen zu wirken? Der einfachste unserer Akte, bewaffnet mit unserer Macht, d.h. unser Atem, unser Anhauch. Und aus dem Lauf unserer Liebe, die ihn nicht zur\u00fcckhalten konnte, lief er zum Menschen hin und machte aus ihm schlie\u00dflich das gr\u00f6\u00dfte Wunder des ganzen Sch\u00f6pfungswerkes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun, meine Tochter, sind die drei Kr\u00e4fte des Menschen, da er nicht in unserem G\u00f6ttlichen Willen lebt, verfinstert worden: unser anbetungsw\u00fcrdiges Bild wurde in ihm auf eine Weise entstellt, dass er den prim\u00e4ren Herzschlag der Liebe Gottes in seinem [Herzschlag] und den g\u00f6ttlichen Atem in seinem menschlichen Atem einb\u00fc\u00dfte. Das hei\u00dft nicht, dass er ihn verloren hat, aber er nimmt Ihn nicht wahr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So sp\u00fcrt er weder den Kreislauf des g\u00f6ttlichen Lebens, noch die Bewegung des Guten, noch die W\u00e4rme der h\u00f6chsten Liebe, noch das Wort Gottes in seinem Wort, noch hat er die Klarsicht, um seinen Sch\u00f6pfer anschauen zu k\u00f6nnen. Alles wurde verdunkelt, geschw\u00e4cht und vielleicht sogar entstellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun, was braucht es [von unserer Seite], um diesen Menschen wiederherzustellen? Wir werden ihn erneut mit noch st\u00e4rkerer und wachsender Liebe \u2013 in den Tiefen seiner Seele \u2013 anhauchen. Wir werden noch st\u00e4rker in den Mittelpunkt seines rebellischen Willens hauchen, und zwar so intensiv, dass Wir die \u00dcbel von ihm absch\u00fctteln werden, die ihn gefesselt halten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seine Leidenschaften werden von der Macht unseres Atems niedergeschmettert und eingesch\u00fcchtert sein und sich von unserem g\u00f6ttlichen Feuer verbrannt f\u00fchlen. Der menschliche Wille wird das pulsierende Leben seines Sch\u00f6pfers f\u00fchlen und Ihn wie einen Schleier in sich verbergen. So wird der Mensch wieder der Tr\u00e4ger seines Sch\u00f6pfers sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">O, wie gl\u00fccklich wird er sein! Mit unserem Hauch werden Wir ihn wiederherstellen und wieder heilen. Wir werden wie eine ganz z\u00e4rtliche Mutter handeln, die sich mit ihrem Atem und ihrem Hauch \u00fcber ihren verkr\u00fcppelten Sohn beugt und erst dann mit der Beatmung aufh\u00f6rt, wenn sie seine Gesundheit wiederhergestellt und ihn so sch\u00f6n gemacht hat, wie sie ihn haben wollte. Die Macht unseres Hauches wird nicht von ihm ablassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir werden erst aufh\u00f6ren, ihn anzuhauchen, wenn Wir ihn so sch\u00f6n, wie Wir ihn haben wollen, in unsere Vaterarme zur\u00fcckkehren sehen. Dann werden Wir sp\u00fcren, dass der Sohn unsere Vaterg\u00fcte und gro\u00dfe Liebe erkannt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Siehst du also, was es braucht, damit unser Wille auf Erden zur Herrschaft gelange? Die Kraft unseres allm\u00e4chtigen Hauches! Mit ihm werden Wir unser Leben im Menschen erneuern. Alle Wahrheiten, die Ich mitgeteilt habe, die gro\u00dfen Wunder des Lebens in meinem Wollen, werden die sch\u00f6nsten und gr\u00f6\u00dften Besitzt\u00fcmer sein, die Wir ihm zum Geschenk geben. Auch das ist ein sicheres Zeichen, dass sein Reich auf die Erde kommen wird, denn wenn Ich spreche, schaffe Ich zuerst die Fakten und dann rede Ich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Wort ist die Best\u00e4tigung der Gabe und der Wunder, die Ich tun will. Wozu sollte Ich meine g\u00f6ttlichen Besitzt\u00fcmer darstellen und bekannt machen, wenn nicht sein Reich auf die Erde kommen sollte?\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 21. Dezember 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #8b3bd1;\">\u201eWacht und betet allezeit\u201c (Lk 21,36)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 So setzte ich meine Runden in den Akten des G\u00f6ttlichen Willens fort. Ich f\u00fchlte mich leidend und voller Unrast, die ich nicht beruhigen konnte. Die Minuten schienen mir Jahrhunderte zu sein. Was f\u00fcr eine ewig lange Nacht! Ich wartete auf das Kommen meines guten Jesus, dass Er mich beruhige. Nach langem Warten schlie\u00dflich zeigte sich mein guter Jesus ganz bek\u00fcmmert und sprach voller G\u00fcte zu mir:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eArme Tochter, wie hart ist doch das Wachen, nicht wahr? Wie oft erduldet dein Jesus diese harten und qualvollen Leiden! Wie lange lassen Mich die Gesch\u00f6pfe wachen! Ich kann sagen, dass Ich stets wache und die Rastlosigkeit meiner Liebe erleide. Wenn die Seele s\u00fcndigt, f\u00fchle Ich, wie sie meinen Armen entgleitet, und Ich wache. Ich schaue sie an und sehe, wie D\u00e4monen sie umgeben, die feiern und sogar das Gute, das sie getan hat, verspotten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das arme Gute, wie sehr wird es mit dem Schlamm der Schuld bedeckt! Da Ich sie noch immer liebe, sende Ich ihr kleine Lichtschimmer und wache. Ich gebe ihr Reue, damit sie sich wieder erhebe und Ich wache. Die Minuten scheinen Mir wie Jahrhunderte, und Ich kann mich nicht beruhigen, wenn Ich sie nicht in meine Arme zur\u00fcckkehren sehe \u2026 und so wache Ich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich wache stets und sp\u00e4he ihre Herzschl\u00e4ge und die Gedanken ihres Geistes aus, um in ihr die Erinnerung an meine gro\u00dfe Liebe zu wecken, doch leider vergeblich\u2026. und Ich muss weiter warten. Welch hartes Wachen! Wenn sie zu Mir zur\u00fcckkehrt, dann ruhe Ich ein wenig, sonst dauert meine Wache an. Wenn eine andere Seele etwas Gutes tun m\u00f6chte, aber sich damit Zeit l\u00e4sst und sich nie entschlie\u00dft, auch dann wache Ich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich trachte sie mit meiner Liebe, mit Inspirationen und sogar mit Verhei\u00dfungen anzulocken, aber sie kann sich nicht entscheiden und findet so viele Vorw\u00e4nde und Schwierigkeiten, wodurch sie Mich stets wachh\u00e4lt. Wie viele und verschiedenartige Wachen bereiten Mir die Gesch\u00f6pfe!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Siehe, dies ist der Grund f\u00fcr dein Wachsein, damit du Mir in meinem st\u00e4ndigen Wachen ein wenig Gesellschaft leistest. Leiden Wir darum gemeinsam. Liebe Mich, und Ich werde ein wenig Ruhe in meinem langen Wachen finden.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann f\u00fcgte Er mit einem noch z\u00e4rtlicheren Ton hinzu: \u201eTochter meiner Leiden, willst du wissen, wer Mich vor dieser so harten Pein des st\u00e4ndigen Wachens verschont? Eine Seele, die in meinem Willen lebt; ja mehr noch, sobald sie sich zum Leben in Ihm entschlie\u00dft, erkl\u00e4re Ich sie zu meiner Tochter und rufe den ganzen Himmel, die Heiligste Dreifaltigkeit, um die neue Tochter zu feiern, die Ich erworben habe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle erkennen sie, denn Ich schreibe ihren Namen mit unausl\u00f6schlichen Buchstaben in mein Herz und schreibe in meiner stets brennenden Liebe: \u201aMeine Tochter.\u2019 In meinem Willen nun ist sie immer bei Mir, und alles, was Ich tue, tut auch sie. Daher wird sie in meinen st\u00e4ndigen Neugeburten [Wieder-Auferstehungen] zugleich mit Mir wiedergeboren, und Ich schreibe [in mein Herz] \u201aDie Tochter meiner Geburt.\u2019<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn der Undank der Menschen Mich zum Weinen bringt, weint sie gemeinsam mit Mir, und Ich schreibe sie sogar in meine Tr\u00e4nen ein: \u201aDie Tochter meiner Tr\u00e4nen.\u2019 Mit einem Wort, wenn Ich leide, arbeite, gehe, so schreibe Ich: \u201aDie Tochter meiner Leiden, meiner Arbeiten oder Schritte\u2019, und Ich bringe sie \u00fcberall hin, eingraviert in mein Herz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun, du sollst wissen, dass es zwischen Vater und Kindern unaufl\u00f6sliche, dauerhafte Bande gibt. Niemand kann die Rechte der Vaterschaft und der Nachkommenschaft ignorieren, weder in der \u00fcbernat\u00fcrlichen noch in der nat\u00fcrlichen Ordnung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So f\u00fchle Ich Mich als Vater verpflichtet, diese Seele als Erbin meiner G\u00fcter, Liebe und Heiligkeit einzusetzen, die Ich so feierlich zu meiner Tochter erkl\u00e4rt habe, dass sie sogar in mein Herz eingeschrieben ist. Sie nicht zu lieben vermag Ich nicht, denn dies w\u00fcrde Ich als Betrug an meiner Vaterliebe empfinden. So hat sie die Pflicht, Mich zu lieben und die G\u00fcter ihres Vaters zu besitzen, Ihn zu verteidigen und bekannt zu machen und ihr Leben einzusetzen, damit niemand Mich beleidigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">O, wie sch\u00f6n ist es, diese meine Kinder zu sehen, die in meinem Willen leben und Mir sogar sagen: \u201aMein Vater, Du hast schon allzu lange gewacht und bist nun m\u00fcde. Ruhe Dich aus; und damit deine Ruhe sanft und s\u00fc\u00df sei, ruhe in meiner Liebe, und ich werde an deiner statt bei den Seelen wachen. Wer wei\u00df, vielleicht gelingt es mir [, eine Seele zur\u00fcckzubringen], damit Du sie findest, wenn Du aufwachst!\u2019 Und Ich vertraue ihnen und ruhe etwas aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was kann eine Seele nicht alles tun, die in meinem Willen lebt? Sie kann alles f\u00fcr Mich tun, denn das Licht des G\u00f6ttlichen Willens macht ihr all meine Leiden bewusst, und Ich tue alles f\u00fcr sie. Wir wechseln uns beim Wachen und Ruhen ab. Wie sch\u00f6n ist das Leben in meinem Willen! Die Seele versetzt sich in unsere eigene Lage: was Wir wollen, das will auch sie. Es ist das Heiligste, Gr\u00f6\u00dfte und Edelste, voller Majest\u00e4t und Reinheit, das zu wollen, was Gott will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kein anderer Akt kann eine solch erhabene H\u00f6he oder solch unendlichen Wert erreichen, n\u00e4mlich zu wollen, was Gott will. Gott ist heilig und rein, Er ist Ordnung und G\u00fcte. Wenn die Seele das will, was Gott will, will sie das, was heilig, rein, gut und in vollkommener Ordnung ist. Sie f\u00fchlt sich in Gott neu geboren und tut das, was Er tut. Gott bewirkt alles, umfasst alles, bewegt sich in allen, und sie wirkt bei dem, was Gott tut, mit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie k\u00f6nnte nichts Gr\u00f6\u00dferes tun. Darum gibt es nichts H\u00f6heres als das Leben in meinem Willen, noch kann ihm etwas gleichkommen. Lebe daher immer in meinem FIAT, und Wir werden beide gl\u00fccklich sein.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 10. Mai 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-57171","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57171","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57171"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57171\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57171"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57171"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57171"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}