{"id":57279,"date":"2025-12-02T21:00:58","date_gmt":"2025-12-02T20:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/der-speise-zur-nahrung-meines-willens-in-anderen-seelen\/"},"modified":"2025-12-02T18:06:46","modified_gmt":"2025-12-02T17:06:46","slug":"mittwoch-der-1-adventswoche-mt-1529-37","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-1-adventswoche-mt-1529-37\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 1. Adventswoche (Mt 15,29-37)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">29Jesus zog weiter und kam an den See von Galil\u00e4a. Er stieg auf einen Berg und setzte sich. 30Da kamen viele Menschen und brachten Lahme, Kr\u00fcppel, Blinde, Stumme und viele andere Kranke zu ihm; sie legten sie vor ihn hin, und er heilte sie. 31Als die Menschen sahen, dass Stumme pl\u00f6tzlich redeten, Kr\u00fcppel gesund wurden, Lahme gehen und Blinde sehen konnten, waren sie erstaunt und priesen den Gott Israels.<br \/>\n32Jesus rief seine J\u00fcnger zu sich und sagte: Ich habe Mitleid mit diesen Menschen; sie sind schon drei Tage bei mir und haben nichts mehr zu essen. Ich will sie nicht hungrig wegschicken, sonst brechen sie unterwegs zusammen. 33Da sagten die J\u00fcnger zu ihm: Wo sollen wir in dieser unbewohnten Gegend so viel Brot hernehmen, um so viele Menschen satt zu machen?<br \/>\n34Jesus sagte zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Sie antworteten: Sieben, und noch ein paar Fische. 35Da forderte er die Leute auf, sich auf den Boden zu setzen. 36Und er nahm die sieben Brote und die Fische, sprach das Dankgebet, brach die Brote und gab sie den J\u00fcngern, und die J\u00fcnger verteilten sie an die Leute. 37Und alle a\u00dfen und wurden satt. Dann sammelte man die \u00fcbriggebliebenen Brotst\u00fccke ein, sieben K\u00f6rbe voll.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eIch habe Mitleid mit diesen Menschen; sie sind schon drei Tage bei mir und haben nichts mehr zu essen\u201c (Mt 15, 32)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, da kam der gebenedeite Jesus kurz und hatte ein [St\u00fcck] Brot in seiner Hand, als wollte Er mich st\u00e4rken, denn ich f\u00fchle mich wegen seiner st\u00e4ndigen Beraubungen so krank, dass es mir scheint, nur ein Faden des Lebens erhielte mich noch am Leben, und dass ich unter diesem Faden zu Asche und verzehrt w\u00fcrde.<br \/>\nNachdem Er mich mit diesem Brot gest\u00e4rkt hatte, sagte Er zu mir: \u201eMeine Tochter, das materielle Brot ist Speise und Leben f\u00fcr den K\u00f6rper, und es gibt kein Teilchen des K\u00f6rpers, das nicht von diesem Brot Leben empf\u00e4ngt.<br \/>\nSo ist Gott die Speise und das Leben der Seele, und es darf keinen Teil geben, der nicht von Gott Leben und Speise gewinnt, d.h., ganz von Gott beseelt wird: dass die Seele ihre W\u00fcnsche, Gef\u00fchle, Neigungen und Liebe in Gott n\u00e4hrt und diese in Gott Leben und Nahrung finden, sodass die Seele keine andere Speise verkostet als Gott allein.<br \/>\nDoch ach, wie viele Seelen n\u00e4hren ihre Seele mit allen Arten von Schmutz!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 6. Mai 1906)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setzte meinen traurigen Zustand fort und f\u00fchlte meinen liebensw\u00fcrdigen Jesus in meinem Inneren, der sich mit meinem Gebet vereinigte und sodann zu mir sprach: \u201eMeine Tochter, als Ich den Menschen schuf, war es mein ganzes Verlangen, dass er in allem meinen Willen erf\u00fclle.<br \/>\nUnd wie er St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck diesen meinen Willen weiterhin erf\u00fcllte, sollte sich mein g\u00f6ttliches Leben sich in ihm vervollst\u00e4ndigen, sodass Ich, nach seinen wiederholten Akten in meinem Willen, mein Leben in ihm heranbilde, zu ihm komme, und ihn Mir \u00e4hnlich finde.<br \/>\nUnd die Sonne meines Lebens, w\u00fcrde die Sonne meines Lebens, die sich in seiner Seele gebildet hatte, in Mich aufnehmen. Und wenn diese beiden ineinander umgewandelt werden, wie zwei Sonnen in eine einzige, dann w\u00fcrde Ich ihn in die Wonnen des Himmels tragen.<br \/>\nWenn nun die Seele meinen Willen nicht tut oder nur dann und wann, so setzt sie mein Leben mit menschlichem Leben &#8218;auf die H\u00e4lfte herab&#8216;, und das g\u00f6ttliche Leben kann sich nicht vervollst\u00e4ndigen, wird durch die menschlichen Akte verdunkelt und findet keine ausgiebige Nahrung, die f\u00fcr die st\u00e4ndige Entwicklung eines Lebens ausreicht; so ist die Seele in st\u00e4ndigem Widerspruch mit der Bestimmung der Sch\u00f6pfung.<br \/>\nAber leider! Wie viele sind es, die, indem sie ein Leben der S\u00fcnde und der Leidenschaften f\u00fchren, in sich ein teuflisches Leben ausgestalten!&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 3. April 1920)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, mein Wille ist mehr als Nahrung. Die Speise gibt dem K\u00f6rper Kraft, gibt ihm W\u00e4rme, vermehrt das Blut, belebt die Intelligenz, wenn sie matt ist, bringt Schwung in alle Glieder und dr\u00e4ngt das Gesch\u00f6pf zu neuen Werken und Opfern.<br \/>\nWenn jemand jedoch mit leerem Magen bleibt und seinem Leib nicht die n\u00f6tige Speise gibt, ist er schwach, kalt, blutarm, die Intelligenz l\u00e4sst nach, er ist in allen Gliedern entkr\u00e4ftet, was zur Schwermut f\u00fchrt und ihn dazu treibt, nichts zu tun, ohne Lust, sich in irgendetwas zu opfern.<br \/>\nDer \u00e4rmste, er f\u00fchlt, wie in seiner ganzen Person das Leben fehlt; das ist so wahr, dass, wenn eine Krankheit f\u00fcr den Menschen t\u00f6dlich ist, er die Nahrung aufgibt, und indem er die Speise aufgibt, er sich f\u00fcr den Tod bereitet.<br \/>\nDa also die Ewige Weisheit beschlossen hatte, dass auch die Seele ihre Speise habe, wurde ihr der H\u00f6chste Wille als k\u00f6stliche Speise zugeteilt. Wer also diese Speise zu sich nimmt, ist stark im Tun des Guten und wie eingetaucht in die Liebe zu seinem Gott.<br \/>\nDiese Nahrung vermehrt das g\u00f6ttliche Blut, um das Lebens Gottes in der Seele wachsen zu lassen; wie die Sonne spiegelt sie sich in ihrer Intelligenz wider, um sie ihren Sch\u00f6pfer erkennen zu lassen, und sie Ihm \u00e4hnlich zu machen; sie bringt die ganze Seele in Schwung, um alle Tugenden zu kr\u00e4ftigen, und dr\u00e4ngt sie zu neuen Arbeiten und unerh\u00f6rten Opfern.<br \/>\nDie Speise meines Willens gibt sich jeden Augenblick, bei jedem Atemzug, bei Tag und Nacht, in jeder Angelegenheit und so oft man will; und man muss auch nicht \u2013 wie bei der Nahrung f\u00fcr den Leib \u2013 bef\u00fcrchten, dass sie, wenn man [zu]viel davon nimmt, schadet und sogar Krankheiten erzeugt.<br \/>\nNein, nein, je mehr man davon nimmt, umso mehr st\u00e4rkt und erhebt sie die Seele zur \u00c4hnlichkeit mit ihrem Sch\u00f6pfer. Man kann immer den Mund offenhalten und diese himmlische Speise meines Willens einnehmen.<br \/>\nDas genaue Gegenteil gilt f\u00fcr die, welche diese Speise nicht nehmen; wer sie \u00fcberhaupt nicht zu sich nimmt, der bereitet sich sozusagen darauf vor, auf ewig zu sterben.<br \/>\nWer sie selten isst, ist schwach und unbest\u00e4ndig im Guten, kalt in der Liebe, arm an g\u00f6ttlichem Blut, sodass das G\u00f6ttliche Leben in ihm gleichsam blutarm heranw\u00e4chst.<br \/>\nDas Licht in seiner Intelligenz ist derart sp\u00e4rlich, dass er wenig oder nichts von seinem Sch\u00f6pfer wei\u00df, und da er Ihn nicht kennt, ist er so weit entfernt von der \u00c4hnlichkeit mit Ihm, wie weit er von der Speise seines Willens entfernt ist.<br \/>\nEr ist ohne Schwung im Tun des Guten, da er keine ausreichende Nahrung hat, bald rei\u00dft ihm die Geduld, bald fehlt ihm die N\u00e4chstenliebe, bald die Lossch\u00e4lung von allem, sodass die armen Tugenden also wie abgew\u00fcrgt und ohne die ausreichende Speise meines Willens sind.<br \/>\nAch, wenn man eine Seele sehen k\u00f6nnte, die dieser himmlischen Speise beraubt ist! Es w\u00e4re zum Weinen, so zahlreich sind die Armseligkeiten und die Abscheulichkeiten, mit denen sie bedeckt ist. Noch bemitleidenswerter ist jedoch ein Mensch, der die k\u00f6rperliche Speise entbehrt, weil ihm oft die Mittel daf\u00fcr fehlen.<br \/>\nDie Speise meines Willens aber schenkt sich kostenlos, deshalb verdient, wer sie nicht nimmt, die Verdammung, und die Verdammung bereitet sich die Seele selbst, da sie die Speise zur\u00fcckgewiesen hat, die ihr das Leben geben wollte.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 18; 17. Oktober 1925)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann setzte ich meine Runden in den Akten des G\u00f6ttlichen Willens fort und dachte mir: \u2018Welchen Nutzen bringen meine vielen wiederholten Rundg\u00e4nge im H\u00f6chsten Fiat, wo ich seinen Akten folge?\u2019<br \/>\nDa erwiderte mein s\u00fc\u00dfer Jesus: \u201eMeine Tochter, jedes Leben muss ern\u00e4hrt werden. Ohne Nahrung kann der Mensch weder gebildet werden, noch heranwachsen. Fehlt ihm die Nahrung, so ist er in Gefahr zu sterben.<br \/>\nIndem du nun meinem Willen nachfolgst, dich mit seinen Akten vereinst und stets deine Rundg\u00e4nge in Ihm machst, bereitest du damit die Speise, um das Leben meines Willens in deiner Seele zu n\u00e4hren, zu bilden und heranwachsen zu lassen.<br \/>\nMein Wille vermag sich nur von jenen Akten zu n\u00e4hren, die in seinem Willen getan werden. Er kann auch nicht im Gesch\u00f6pf gebildet werden oder heranwachsen, wenn das Gesch\u00f6pf nicht in Ihn eintritt.<br \/>\nDurch die Einheit der gesch\u00f6pflichen Akte [mit meinem Willen] bildet mein Wille seinen Spr\u00f6ssling aus Licht, um das Leben des G\u00f6ttlichen Willens im Gesch\u00f6pf heranzubilden.<br \/>\nJe mehr Akte des G\u00f6ttlichen Willens die Seele tut und je mehr sie sich mit den Akten meines Willens vereint und in Ihm lebt, umso \u00fcberreichlichere Nahrung bereitet sie, um das Leben meines Willens zu ern\u00e4hren und noch schneller in der Seele wachsen zu lassen.<br \/>\nIndem du also deine Rundg\u00e4nge machst, bereitest du Leben und Nahrung f\u00fcr die Entwicklung des Lebens meines G\u00f6ttlichen Willens in deiner Seele, und f\u00fcr die Bereitung der Speise zur Nahrung meines Willens in anderen Seelen.<br \/>\nSei daher aufmerksam und bleibe nicht stehen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 1. April 1930)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eAlle a\u00dfen und wurden satt\u2026\u201c (Mt 15,37)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hielt die Danksagung nach der heiligen Kommunion und machte die Meinung, sie allen aufzuopfern, und jedem Himmelsbewohner, jeder Seele im Fegefeuer und allen Lebenden, die sind und sein werden.<br \/>\nNicht nur das, ich wollte meinen sakramentalen Jesus der Sonne geben, dem gestirnten Himmel, den bl\u00fchenden Wiesen, kurz, allem Geschaffenem, um Ihm die Herrlichkeit und den Triumph aller seiner Werke darzubringen.<br \/>\nDoch da kam mir der Gedanke: \u201eDas sind meine gewohnten Dummheiten. Wie kann ich so viele Jesus bilden? Das ist doch unm\u00f6glich!\u201c Da bewegte sich mein geliebter Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wie in der sakramentalen Hostie die kleinen Akzidenzien des Brotes sind, und dein Jesus sich darin lebendig und wahrhaft verbirgt, und es so viele Jesus gibt, als es Hostien gibt, so sind in der Seele die Akzidenzien des menschlichen Willens, die nicht dem Verzehr unterworfen sind, wie die Akzidenzien meines sakramentalen Lebens, und somit gl\u00fccklicher und best\u00e4ndiger.<br \/>\nWie sich das eucharistische Leben in den Hostien vermehrt, so vervielf\u00e4ltigt mein G\u00f6ttlicher Wille mein Leben in jedem Akt des menschlichen Willens, der sich mehr als ein Akzidens f\u00fcr die Vervielf\u00e4ltigung meines Lebens zur Verf\u00fcgung stellt.<br \/>\nWie du deinen Willen in dem Meinen flie\u00dfen hast lassen und Mich jedem geben wolltest, da bildete mein Wille mein Leben in dem deinen, verstr\u00f6mte aus seinem Licht mein Leben und schenkte Mich allen.<br \/>\nO, wie gl\u00fccklich f\u00fchlte Ich Mich, dass die kleine Tochter meines Willens in den Akzidenzien ihres Willens so viele meiner Leben formte, um Mich nicht nur den beseelten Gesch\u00f6pfen, sondern allen von Mir geschaffenen Dingen zu schenken!<br \/>\nAls Ich mein Leben vervielf\u00e4ltigte, war es Mir, als machte Ich Mich zum K\u00f6nig aller: zum K\u00f6nig der Sonne, des Meeres, der Blumen, der Sterne, des Himmels, kurz, von allem.<br \/>\nMeine Tochter, wer in meinem Willen lebt, hat in sich den Brunnen der Quelle der Sakramente und kann Mich vervielf\u00e4ltigen, sooft er will und wie er will.\u201d<br \/>\nIch blieb im Zweifel \u00fcber den letzten der oben geschriebenen S\u00e4tze, und mein geliebter Jesus f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, die Sakramente gingen wie viele kleine Quellen von meinem Willen aus.<br \/>\nIch lie\u00df sie aus Ihm hervorgehen und bestimmte Ihn zum Brunnen, aus der jede der Quellen st\u00e4ndig die G\u00fcter und Fr\u00fcchte empfangen, die ein jedes von ihnen enth\u00e4lt.<br \/>\nAber sie handeln gem\u00e4\u00df der Disposition der Empf\u00e4nger [der Sakramente], und wegen mangelnder Bereitschaft seitens der Menschen vermitteln die kleinen Quellen der Sakramente nicht die gro\u00dfen G\u00fcter, die sie enthalten.<br \/>\nSehr oft flie\u00dfen die Wasser, und die Gesch\u00f6pfe werden [trotzdem] nicht [rein]gewaschen, ein anderes Mal weihen sie die Seelen [in der Priesterweihe] unter Einpr\u00e4gung einer g\u00f6ttlichen und unausl\u00f6schlichen Eigenschaft, doch trotz alledem erscheinen die Seelen nicht wie Geheiligte.<br \/>\nEine weitere Quelle bringt unaufh\u00f6rlich das Leben deines Jesus hervor, sie empfangen dieses Leben, doch sieht man weder dessen Wirkungen, noch das Leben deines Jesus in ihnen.<br \/>\nSo hat jedes Sakrament seinen [je eigenen] Schmerz, da sie nicht in allen Gesch\u00f6pfen ihre Fr\u00fcchte und G\u00fcter sehen, die sie enthalten.<br \/>\nIst es nun verwunderlich, dass die Seele, die in meinem Willen lebt, der die Quelle der Sakramente besitzt, und Ihn wie in Seinem eigenen Reich herrschen l\u00e4sst, die Quelle aller Sakramente besitzt und in sich das Wesen der Sakramente wahrnimmt, mit allen Wirkungen und G\u00fctern, die sie enthalten?<br \/>\nDiese Seele empf\u00e4ngt die Sakramente von der Kirche. Daher empfindet sie, dass es eine Speise ist, welche die Kirche besitzt, welche die Seele aber nimmt, um den Sakramenten jene vollst\u00e4ndige Verherrlichung zu erweisen, deren Quelle sie besitzt, und um jenen selben G\u00f6ttlichen Willen zu verherrlichen, der sie einsetzte.<br \/>\nNur in Ihm n\u00e4mlich k\u00f6nnen alle unsere Werke vollkommen verherrlicht werden. Daher ersehne Ich so sehr das Reich des H\u00f6chsten FIAT, denn nur Er wird alles ins Gleichgewicht bringen und den Gesch\u00f6pfen alle G\u00fcter verleihen, die Er m\u00f6chte, und die Herrlichkeit empfangen, die sie Ihm schulden.\u201c<br \/>\n(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 4. Juli 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-57279","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57279","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57279"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57279\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57279"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57279"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57279"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}