{"id":57610,"date":"2024-12-14T12:00:37","date_gmt":"2024-12-14T11:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/3-adventssonntag-c-lk-3-10-18-gaudete-sonntag\/"},"modified":"2024-12-11T17:55:19","modified_gmt":"2024-12-11T16:55:19","slug":"3-adventssonntag-c-lk-3-10-18-gaudete-sonntag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/3-adventssonntag-c-lk-3-10-18-gaudete-sonntag\/","title":{"rendered":"3. ADVENTSSONNTAG \u2013 C \u2013 (Lk 3, 10-18) \u2013 GAUDETE SONNTAG"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">10In jener Zeit fragten die Leute den Johannes den T\u00e4ufer: Was sollen wir also tun? 11Er antwortete ihnen: Wer zwei Gew\u00e4nder hat, der gebe eines davon dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso.<br \/>\n12Es kamen auch Z\u00f6llner zu ihm, um sich taufen zu lassen, und fragten: Meister, was sollen wir tun? 13Er sagte zu ihnen: Verlangt nicht mehr, als festgesetzt ist.<br \/>\n14Auch Soldaten fragten ihn: Was sollen denn wir tun? Und er sagte zu ihnen: Misshandelt niemand, erpresst niemand, begn\u00fcgt euch mit eurem Sold!<br \/>\n15Das Volk war voll Erwartung, und alle \u00fcberlegten im stillen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Messias sei. 16Doch Johannes gab ihnen allen zur Antwort: Ich taufe euch nur mit Wasser. Es kommt aber einer, der st\u00e4rker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschn\u00fcren. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.<br \/>\n17Schon h\u00e4lt er die Schaufel in der Hand, um die Spreu vom Weizen zu trennen und den Weizen in seine Scheune zu bringen; die Spreu aber wird er in nie erl\u00f6schendem Feuer verbrennen. 18Mit diesen und vielen anderen Worten ermahnte er das Volk in seiner Predigt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc81cb;\">\u201eIn jener Zeit fragten die Leute den Johannes den T\u00e4ufer: Was sollen wir also tun?\u201c (Lk 3,10)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 F\u00fchlte ich mich nach einem Tag mit vielen Besuchen m\u00fcde; ich beklagte mich innerlich bei Unserem Herrn und sprach: \u201eEntferne von mir die Menschen, ich f\u00fchle mich sehr bedr\u00e4ngt; ich wei\u00df nicht, was sie bei mir finden oder von mir wollen. Hab Erbarmen mit der Gewalt, die ich st\u00e4ndig anwende, um in meinem Inneren bei Dir und im \u00c4u\u00dferen bei den Gesch\u00f6pfen zu sein!\u201c<br \/>\nDa kam inzwischen die K\u00f6nigin Mutter; sie hob ihre Rechte und deutete auf mein Inneres, wo der liebensw\u00fcrdige Jesus zu sein schien, und sprach: \u201eMeine geliebte Tochter, sei nicht bek\u00fcmmert, die Menschen eilen dorthin, wo ein Schatz ist. Da in dir der Schatz der Leiden ist, in dem mein s\u00fc\u00dfer Sohn eingeschlossen ist, kommen sie zu dir.<br \/>\nWenn du dich mit ihnen besch\u00e4ftigst, sollst du dich jedoch nicht von deinem Schatz ablenken lassen, sondern bewirken, dass jeder den Schatz liebt, der in dir enthalten ist, n\u00e4mlich das Kreuz und meinen Sohn; so wirst du sie alle bereichert nach Hause schicken.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 9. M\u00e4rz 1908)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc81cb;\">\u201eWer zwei Gew\u00e4nder hat, der gebe eines davon dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso\u201c (Lk 3, 11)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Von dir will Ich die vollkommene \u00dcbereinstimmung mit meinem Willen, sodass dein Wille in meinen vernichtet ist, und absolute Losl\u00f6sung von allem \u2013 so sehr, dass Ich will, dass alles Irdische wie Mist und F\u00e4ulnis von dir betrachtet wird, vor dem jemand schon beim blo\u00dfen Hinsehen Abscheu empfindet.<br \/>\nUnd dies deshalb, weil selbst dann, wenn jemand nicht an diesen irdischen Dingen h\u00e4ngt, er sie aber um sich hat, und auf sie schaut, diese bereits Schatten auf die himmlischen Dinge werfen, und die Erf\u00fcllung dieser mystischen Verm\u00e4hlung verhindern, die Ich dir verhei\u00dfen habe.<br \/>\nMehr noch, Ich will, dass du Mich in der Armut nachahmst, so wie Ich arm war: du musst dich in diesem Bett als eine kleine Arme betrachten; die Armen sind mit all dem, was sie haben, zufrieden, und sie danken zuerst Mir, und dann ihren Wohlt\u00e4tern.<br \/>\nSo mache es du mit allem, was dir gegeben wird, ohne um dieses oder jenes zu bitten, denn es k\u00f6nnte in deinem Geist ein Hindernis sein, sondern ergib dich mit heiliger Gleichg\u00fcltigkeit, ohne zu denken, ob es dir Gutes oder Schlechtes bringt, dem Willen der anderen.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cc81cb;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gewohnten Zustand, da betete ich zu Unserem Herrn, dass Er unter jenen Seelen Frieden schaffe, die ganz in Zwiespalt leben; die Armen m\u00f6chten die Reichen \u00fcberfallen, es herrscht ein schauderbarer Durst nach Menschenblut, sie k\u00f6nnen sich anscheinend selbst nicht mehr zur\u00fcckhalten.<br \/>\nWenn der Herr nicht seine Hand erhebt, sind wir schon so weit, die Strafen zu verdienen, die Er so oft kundgetan hat. Als Er kurz kam, sprach Er zu mir: \u201eMeine Tochter, wie gerecht ist meine Gerechtigkeit!<br \/>\nDie Reichen waren die ersten, die den Armen ein schlechtes Beispiel gegeben und sich von der Religion distanziert haben und davon, deren Pflichten zu erf\u00fcllen, sodass sie sich sogar daf\u00fcr sch\u00e4mten, die Kirche zu betreten, die Hl. Messe anzuh\u00f6ren, und ihre Gebote zu erf\u00fcllen.<br \/>\nDie Armen haben sich von ihrem giftigen Geifer ern\u00e4hrt, und nachdem sie gen\u00fcgend vom Gift ihres schlechten Beispiels aufgenommen haben, k\u00f6nnen sie dieses Gift nicht mehr in sich einschlie\u00dfen und suchen mit eben diesem Gift, das man ihnen gegeben hat, sie zu attackieren und sogar zu t\u00f6ten.<br \/>\nEs gibt keine Ordnung ohne Unterwerfung; die Reichen haben sich von Gott losgesagt, und die V\u00f6lker erheben sich gegen Gott, gegen die Reichen und gegen alle. Die Waage meiner Gerechtigkeit ist voll und Ich kann sie nicht mehr zur\u00fcckhalten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 12. Mai 1908)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cc81cb;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich diesen Morgen in meinem gewohnten Zustand war, befand ich mich in einem Augenblick [wieder] in mir, doch ohne f\u00e4hig zu sein, mich zu bewegen. Da nahm ich wahr, wie jemand in meinen kleinen Raum eintrat, dann die T\u00fcr wieder schloss, und ich f\u00fchlte, dass er sich meinem Bett n\u00e4herte.<br \/>\nIn meinem Geist dachte ich, dass jemand heimlich eingetreten sei, ohne von meiner Familie gesehen worden zu sein, und bis in mein Zimmerchen eingedrungen war. Wer wei\u00df, was er mir antun wird?<br \/>\nMeine Angst war so gro\u00df, dass das Blut in meinen Adern gefror, und ich am ganzen K\u00f6rper zitterte. \u201eO, Gott, was tun?\u201c sagte ich mir, \u201emeine Familie hat ihn nicht gesehen; ich f\u00fchle mich ganz steif und kann mich nicht verteidigen noch um Hilfe rufen.<br \/>\nJesus, Maria, meine Mama \u2013 helft mir! Heiliger Joseph, verteidige mich in dieser Gefahr!\u201c Als ich wahrnahm, dass er auf mein Bett kam, und sich in meiner N\u00e4he niederkauerte war meine Angst so gro\u00df, dass ich meine Augen \u00f6ffnete, und zu ihm sagte: \u201eSage mir, wer bist du?\u201c<br \/>\nEr antwortete: \u201eIch bin der \u00c4rmste der Armen, ich habe keinen Ort, wo ich bleiben kann. Ich bin zu dir gekommen, um zu sehen, ob du mich in deinem kleinen Raum bei dir aufnehmen willst. Sieh, ich bin so arm, dass ich nicht einmal Kleidung habe; doch du wirst dich um alles k\u00fcmmern.\u201c<br \/>\nIch betrachtete ihn eingehend; es war ein f\u00fcnf oder sechs Jahre alter Knabe, ohne Kleider, ohne Schuhe, aber so sch\u00f6n und anmutig. Sofort antwortete ich ihm: \u201eWas mich betrifft, ich w\u00fcrde dich gerne behalten, aber was wird mein Vater sagen? Ich bin keine freie Person, die tun kann, was sie will. Ich habe meine Eltern, die dies verhindern.<br \/>\nWas deine Bekleidung betrifft, dies k\u00f6nnte ich mit meinen armseligen Bem\u00fchungen schaffen, ich werde jedes Opfer bringen \u2013 aber dich hier zu behalten, das ist unm\u00f6glich. Au\u00dferdem, hast du keinen Vater, keine Mutter, wo du bleiben k\u00f6nntest?\u201c<br \/>\nAber der Knabe antwortete bitterlich: \u201eIch habe niemanden. O bitte! Lasse mich nicht mehr weiter wandern, sondern bei dir bleiben!\u201c Ich wusste nicht, was tun \u2013 wie ihn behalten. Ein Gedanke schoss mir durch den Kopf: \u201eWer wei\u00df, ob es Jesus ist? Oder vielleicht ist es ein D\u00e4mon, um mich zu st\u00f6ren.\u201c<br \/>\nSo fragte ich ihn erneut: \u201eAber sage mir wenigstens die Wahrheit \u2013 wer bist du?\u201c Und er wiederholte: \u201eIch bin der \u00c4rmste der Armen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 21. April 1899)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"color: #cc81cb;\">\u201eEs kommt aber einer, der st\u00e4rker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschn\u00fcren\u201c (Lk 3,16)<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, als Ich auf Erden war, k\u00fcssten mein G\u00f6ttlicher Wille, der von Natur aus in Mir regierte, und derselbe G\u00f6ttliche Wille, der in allen geschaf-fenen Dingen existierte und regierte, einander bei jeder Begegnung.<br \/>\nDa sie ihre Begegnung herbeisehnten, feierten sie ein Fest, und die geschaffenen Dinge wetteiferten miteinander, Mir zu begegnen und die geb\u00fchrenden Ehren zu erweisen.<br \/>\nDie Erde wollte, als sie meine Schritte sp\u00fcrte, Mir die Ehre geben und gr\u00fcnte und erbl\u00fchte neu unter meinen F\u00fc\u00dfen. Sie lie\u00df bei meinem Vor\u00fcbergehen aus ihrem Scho\u00df alle Sch\u00f6nheiten hervortreten, die sie besa\u00df und den Zauber der sch\u00f6nsten Blumen, sodass Ich ihr oft befehlen musste, Mir nicht diese Bezeu-gungen zu machen.<br \/>\nUm Mir zu huldigen, gehorchte sie, wie um Mir eine bl\u00fchende Ehrenbezeugung zu geben. Die Sonne trachtete stets danach, Mir zu begegnen, um Mir mit ihrem Licht zu huldigen, indem sie alle mannigfaltigen Sch\u00f6nheiten der Farben aus ihrem Sonnenscho\u00df vor meinem Blick ausstr\u00f6men lie\u00df, um Mich geb\u00fch-rend zu verherrlichen.<br \/>\nAlles und alle strebten danach, Mir zu begegnen, um Mich zu feiern: der Wind, das Wasser, bis hin zum V\u00f6glein, das Mich mit seinem Zwitschern, Schmettern und Singen ehrte. Alle geschaffenen Dinge erkannten Mich und lieferten sich einen Wettstreit, wer Mich am meisten ehren und feiern kann.<br \/>\nWer meinen G\u00f6ttlichen Willen besitzt, hat den Blick daf\u00fcr, zu erkennen, was zu meinem Willen selbst geh\u00f6rt. Nur der Mensch erkannte Mich nicht, da Er nicht die Sicht und den Sp\u00fcrsinn zu Gott hin besa\u00df. Ich musste es ihm sagen, um Mich zu erkennen zu geben, und viele glaubten Mir trotz all meiner Worte nicht, denn wer nicht mein G\u00f6ttliches Wollen besitzt, ist blind und taub und ohne Geruchssinn und kann nicht erkennen, was zu Ihm geh\u00f6rt.<br \/>\nIhn nicht zu besitzen, ist das gr\u00f6\u00dfte Ungl\u00fcck f\u00fcr den Menschen, er ist [dann wie] der arme Kr\u00fcppel, blind, taub und stumm: da er das Licht meines G\u00f6ttlichen Willens nicht besitzt, bedient er sich derselben geschaffenen Dinge nur, um die Exkremente zu nehmen, die sie ausscheiden, aber l\u00e4sst in ihrem Inneren das wahre Gut zur\u00fcck, das sie enthalten.<br \/>\nWelcher Schmerz, die Gesch\u00f6pfe ohne den Adel des Lebens meines G\u00f6ttlichen Willens zu sehen!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 6. Oktober 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cc81cb;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchle in mir die fortw\u00e4hrende Macht des G\u00f6ttlichen FIAT, das mich mit solcher Herrschaft umh\u00fcllt, dass Es meinem sterbenden Willen keine Zeit l\u00e4sst, auch nur den geringsten Akt zu tun.<br \/>\nEs r\u00fchmt sich, meinen Willen nicht g\u00e4nzlich sterben zu lassen, denn wenn Es dies t\u00e4te, w\u00fcrde Es seine Ehre einb\u00fc\u00dfen, \u00fcber einem menschlichen Willen zu wirken, der \u2013 obgleich lebendig \u2013 freiwillig sich dem vitalen Akt des G\u00f6ttlichen FIAT \u00fcber sich selbst ergibt.<br \/>\nMein Wille ist zufrieden, sterbend zu leben, um dem H\u00f6chsten Willen Leben und absolute Herrschaft zu \u00fcberlassen, der, siegreich in seinen G\u00f6ttlichen Rechten, seine Grenzen erweitert und \u00fcber den sterbenden Willen des Gesch\u00f6pfes triumphiert.<br \/>\nObgleich es stirbt, l\u00e4chelt es und f\u00fchlt sich gl\u00fccklich und geehrt, dass ein G\u00f6ttlicher Wille in seiner Seele sein Wirkungsfeld innehat. Als ich mich nun unter der Herrschaft des G\u00f6ttlichen FIAT f\u00fchlte, bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201cKleine Tochter meines G\u00f6ttlichen Wollens, wisse, dass das Vorrecht \u00fcber jeden gesch\u00f6pflichen Akt das absolute Recht meines G\u00f6ttlichen FIAT ist. Wer Ihm das Vorrecht verweigert, nimmt Ihm seine G\u00f6ttlichen Rechte, die Ihm aus Gerechtigkeit geschuldet werden, da Es der Sch\u00f6pfer des menschlichen Willens ist.<br \/>\nWer beschreibt dir, meine Tochter, wie viel B\u00f6ses ein Gesch\u00f6pf tun kann, wenn es so weit kommt, sich dem Willen seines Sch\u00f6pfers zu entziehen? Du siehst, es reichte ein Akt des R\u00fcckzugs des ersten Menschen aus unserem G\u00f6ttlichen Willen, um das Schicksal der Menschengeschlechter zu ver\u00e4ndern, und nicht nur das, sondern das Los unseres G\u00f6ttlichen Willens selbst.<br \/>\nH\u00e4tte Adam nicht ges\u00fcndigt, dann h\u00e4tte das Ewige Wort, d.h. der Wille des Himmlischen Vaters selbst, glorreich, triumphierend und herrschend auf die Erde kommen sollen, sichtbar von seinem Engelheer begleitet, das alle sehen h\u00e4tten sollen.<br \/>\nMit dem Glanz seiner Glorie und seiner Sch\u00f6nheit h\u00e4tte Er alle faszinieren und an sich ziehen sollen. Er w\u00e4re als K\u00f6nig gekr\u00f6nt und mit dem Zepter der Befehlsgewalt gekommen, um K\u00f6nig und Haupt der Menschheitsfamilie zu sein, sodass diese die gro\u00dfe Ehre gehabt h\u00e4tten, sagen zu k\u00f6nnen: \u2018Wir haben einen K\u00f6nig, der Mensch und Gott ist\u2019.<br \/>\nIn der Tat, dein Jesus sollte nicht vom Himmel herabsteigen, um eine kranke Menschheit vorzufinden.<br \/>\nDenn h\u00e4tte er sich nicht aus meinem G\u00f6ttlichen Willen zur\u00fcckgezogen, so h\u00e4tte es weder Krankheiten der Seele noch des Leibes gegeben, da es [nur] der menschliche Wille war, der das arme Gesch\u00f6pf gleichsam in Leiden ertr\u00e4nkte. Das FIAT war unantastbar f\u00fcr jeglichen Schmerz und so sollte auch der Mensch sein. So sollte Ich den Menschen gl\u00fccklich, heilig und in der F\u00fclle der G\u00fcter antreffen, mit der Ich ihn erschaffen hatte. Da er aber seinen eigenen Willen tun wollte, verwandelte er unser Los.<br \/>\nUnd da es festgesetzt worden war, dass Ich auf die Erde herabsteigen sollte \u2013 und wenn die Gottheit etwas beschlie\u00dft, kann Sie nichts davon abbringen \u2013 so \u00e4nderte Ich nur die Art und die Erscheinung, aber Ich stieg herab \u2013 doch unter dem\u00fctigster Verkleidung: arm, ohne jegliche glorreiche Ausstattung, leidend und weinend und beladen mit allen menschlichen Armseligkeiten und Leiden\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 31. M\u00e4rz 1929)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":36297,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-57610","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57610","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57610"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57610\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36297"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57610"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57610"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57610"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}