{"id":57716,"date":"2024-12-21T12:00:32","date_gmt":"2024-12-21T11:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/4-adventssonntag-c-lk-1-39-45-2\/"},"modified":"2024-12-18T18:40:28","modified_gmt":"2024-12-18T17:40:28","slug":"4-adventssonntag-c-lk-1-39-45","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/4-adventssonntag-c-lk-1-39-45\/","title":{"rendered":"4. ADVENTSSONNTAG \u2013 C \u2013 (Lk 1, 39-45)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">39In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Jud\u00e4a. 40Sie ging in das Haus des Zacharias und begr\u00fc\u00dfte Elisabeth.<br \/>\n41Als Elisabeth den Gru\u00df Marias h\u00f6rte, h\u00fcpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erf\u00fcllt 42und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.<br \/>\n43Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? 44In dem Augenblick, als ich deinen Gru\u00df h\u00f6rte, h\u00fcpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.<br \/>\n45Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erf\u00fcllt, was der Herr ihr sagen lie\u00df.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a259e3;\">\u201eAls Elisabeth den Gru\u00df Marias h\u00f6rte, h\u00fcpfte das Kind in ihrem Leib\u201c (Lk 1, 41)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die K\u00f6nigin des Himmels wirkte bei der Erl\u00f6sung kein Wunder, denn ihre Lebensumst\u00e4nde erlaubten Ihr nicht, Totenerweckungen und Krankenheilungen zu wirken.<br \/>\nDa n\u00e4mlich ihr Wille der Wille Gottes Selbst war, so tat und wollte das, was ihr Gott tat und wollte, auch Sie. Sie hatte keinen anderen Willen, um von Gott Wunder und Heilungen zu erbitten, da Sie ihrem menschlichen Willen nie Leben gew\u00e4hrte.<br \/>\nUnd um Wunder von diesem G\u00f6ttlichen Willen zu erbitten, h\u00e4tte Sie sich des ihren [getrennt vom G\u00f6ttlichen Willen] bedienen m\u00fcssen, was Sie nicht tun wollte, denn dies w\u00e4re ein Abstieg in die menschliche Ordnung gewesen.<br \/>\nDie Erhabene K\u00f6nigin wollte aber nie einen Schritt au\u00dferhalb der G\u00f6ttlichen Ordnung tun, und wer in dieser [Ordnung] steht, muss das wollen und tun, was sein Sch\u00f6pfer will und tut.<br \/>\nBesonders, da Sie im Leben und Licht dieses G\u00f6ttlichen Willens sah, dass das, was ihr Sch\u00f6pfer wollte und tat, das Bessere, Vollkommenere und Heiligere war, auch f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nWie konnte Sie daher von der H\u00f6he der G\u00f6ttlichen Ordnung herabsteigen? Daher wirkte Sie nur das gro\u00dfe Wunder, das alle Wunder einschloss \u2013 die Erl\u00f6sung \u2013 die gewollt war von jenem selben Willen, von Dem Sie beseelt war, der das universelle Gut brachte, und zwar jedem, der dies w\u00fcnscht.<br \/>\nW\u00e4hrend die erhabene Himmlische Mutter im Leben kein sichtbares Wunder tat, weder Heilungen, noch Totenerweckungen, wirkte und wirkt Sie Wunder in jedem Augenblick, zu allen Stunden und an allen Tagen.<br \/>\nSobald die Seelen sich bereiten und bereuen \u2013 wobei Sie selbst ihnen die Disposition zur Reue verleiht \u2013 vervielf\u00e4ltigt Sie ihren Jesus, die Frucht ihres Leibes und gibt Ihn jeder Seele vollst\u00e4ndig, als Best\u00e4tigung des gro\u00dfen Wunders, das dieses Himmlische Gesch\u00f6pf nach Gottes Wunsch tun sollte.<br \/>\nDie Wunder, die Gott selbst geschehen lassen will, sollen ohne Vermischung mit dem menschlichen Willen geschehen. Es sind andauernde Wunder, denn sie entspringen aus der G\u00f6ttlichen Quelle, die nie versiegt, und damit man sie empfange, gen\u00fcgt es, sie zu wollen.<br \/>\nNun gleichen deine Umst\u00e4nde denen der unvergleichlichen Himmelsk\u00f6nigin. Da du das Reich des H\u00f6chsten FIAT bilden sollst, darfst du weder etwas anderes wollen als das, was mein G\u00f6ttlicher Wille will und tut, noch darf dein Wille Leben haben, selbst wenn es dir scheint, dass du den Gesch\u00f6pfen damit etwas Gutes erweist.<br \/>\nWie meine Mutter keine anderen Wunder tun wollte als dieses, ihren Jesus den Gesch\u00f6pfen zu geben, so ist es auch bei dir: das von meinem Willen gew\u00fcnschte Wunder ist jenes, dass du dazu beitr\u00e4gst, den Menschen meinen Willen zu geben und Ihn bekannt zu machen, damit Er herrsche.<br \/>\nMit diesem Wunder wirst du mehr tun als alles, du wirst das Heil, die Heiligkeit, den Adel der Gesch\u00f6pfe sicherstellen und auch die k\u00f6rperlichen \u00dcbel von ihnen verbannen, die daherkommen, weil mein G\u00f6ttlicher Wille nicht regiert.<br \/>\nNicht nur das, sondern du wirst einen G\u00f6ttlichen Willen unter den Menschen in Sicherheit bringen und Ihm die ganze Herrlichkeit und Ehre wiederherstellen, welche der Undank der Menschen Ihm geraubt hat.<br \/>\nDas ist der Grund, warum Ich dir nicht erlaubt habe, das Wunder der Heilung (an P. Di Francia) zu wirken, sondern du hast an ihm das gro\u00dfe Wunder gewirkt, ihn meinen Willen erkennen zu lassen.<br \/>\nSo hat er die Erde im Besitz dieses Willens verlassen und genie\u00dft Ihn nun im Ozean des Lichtes des G\u00f6ttlichen Willens \u2013 dies ist mehr als alles.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 1. Juni 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a259e3;\">\u201eWer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?\u201c (Lk 1, 43)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Leben im G\u00f6ttlichen Willen dauert an. Seine Liebe ist so gro\u00df, dass Er mich in seinem Licht verbirgt, damit ich nichts anderes sehe, h\u00f6re oder ber\u00fchre als seinen Heiligsten Willen.<br \/>\nJa, vielmehr machte mir an diesem Morgen meine Himmlische Mutter eine s\u00fc\u00dfe und teure \u00dcberraschung: als ich die Heilige Kommunion empfangen hatte, zeigte Sie sich in meinem Inneren, wie verschmolzen mit dem Jesuskind.<br \/>\nSie hielt Jesus ganz fest an ihr m\u00fctterliches Herz und mit ihren Armen bedeckt. So musste ich, um Ihn zu sehen und mit meiner kleinen Liebe zu erfreuen, mich ihren Armen hingeben, damit auch ich mit Ihnen ganz innig vertraut sei und lieben k\u00f6nne, wie sich Jesus und die K\u00f6nigin Mutter liebten.<br \/>\nO, wie gl\u00fccklich waren Sie, dass ich zusammen mit Ihnen leben wollte! W\u00e4hrend ich mich fest an Sie dr\u00fcckte, sprach die Erhabene K\u00f6nigin voller G\u00fcte und Z\u00e4rtlichkeit zu mir: \u201eMeine geliebte Tochter, wisse, dass ich die Tr\u00e4gerin Jesu bin. Das war ein Geschenk, das mir das H\u00f6chste Wesen anvertraute.<br \/>\nAls sich der H\u00f6chste sicher war, dass Ich [die n\u00f6tige] Gnade, Liebe, Macht und den G\u00f6ttlichen Willen selbst hatte, um Ihn zu bewachen, zu verteidigen und zu lieben, da \u00fcbergab Er Mir das Geschenk, d.h. das Ewige Wort, das in meinem Scho\u00df Fleisch wurde, mit den Worten: \u201aUnsere Tochter, Wir machen Dir das gro\u00dfe Geschenk des Lebens des Gottessohnes, damit Du dar\u00fcber verf\u00fcgst und es schenkst, wem immer Du willst.<br \/>\nWisse Ihn jedoch zu verteidigen, lasse Ihn niemals allein in dem, dem Du Ihn schenkst, um Ersatz zu leisten, wenn sie Ihn nicht lieben, Wiedergutmachung zu leisten, wenn sie Ihn beleidigen. Du wirst so handeln, dass nichts dem Anstand, der Heiligkeit, der Reinheit fehle, die Ihm geb\u00fchren.<br \/>\nGib acht, es ist das gr\u00f6\u00dfte Geschenk, das Wir Dir bereiten. Wir verleihen Dir die Macht, Ihn so oft Du willst zu bilokieren, sodass jeder, der m\u00f6chte, dieses gro\u00dfe Geschenk empfangen und besitzen kann.\u2019<br \/>\nNun ist dieser Sohn Mein, Er ist mein Geschenk, und als das Meinige kenne Ich seine Liebesgeheimnisse, seine \u00c4ngste und Sehns\u00fcchte. Diese sind so gl\u00fchend, dass sie Ihn zum Weinen bringen und Er unter wiederholtem Schluchzen zu Mir sagt: \u201aMeine Mama, gib Mich den Seelen, Ich will Seelen.\u2019<br \/>\nIch will das, was Er w\u00fcnscht und kann sagen, dass Ich zugleich mit Ihm seufze und weine, da Ich m\u00f6chte, dass alle meinen Sohn besitzen, doch muss Ich sein Leben in Sicherheit bringen, das gro\u00dfe Geschenk, das Gott Mir anvertraut hat.<br \/>\nSiehe, das ist also der Grund, warum Ich, wenn Er sakramental in die Herzen herabsteigt, gemeinsam mit Ihm herabsteige, als Sicherstellung meines Geschenkes. Ich kann Ihn nicht alleine lassen.<br \/>\nWenn mein armer Sohn nicht seine Mama h\u00e4tte, die zusammen mit Ihm hinabsteigt, wie schlecht w\u00fcrden sie Ihn behandeln! Manche sagen Ihm nicht einmal ein herzliches \u201aIch liebe Dich\u2019, und Ich muss Ihn [daf\u00fcr] lieben.<br \/>\nEinige empfangen Ihn zerstreut und ohne einen Gedanken an das gro\u00dfe Geschenk, das sie erhalten, und Ich ergie\u00dfe mich \u00fcber Ihn, damit Er ihre Zerstreuungen und K\u00e4lte nicht empfinde. Andere bringen Ihn zum Weinen, und Ich muss seine Tr\u00e4nen trocknen und sanft die Seele tadeln, Ihn nicht [mehr] zu betr\u00fcben.<br \/>\nWie viele bewegende Szenen spielen sich in den Herzen ab, die Ihn im Sakrament empfangen! Es gibt Seelen, die Ihn nie genug lieben k\u00f6nnen, und Ich gebe ihnen meine Liebe und auch die Seinige, damit sie Ihn lieben.<br \/>\nDas sind himmlische Szenen, und die Engel selbst sind davon hingerissen, und Wir tr\u00f6sten Uns [gleichzeitig] f\u00fcr die Leiden, welche die anderen Gesch\u00f6pfe Uns zugef\u00fcgt haben.<br \/>\nDoch wer kann dir alles sagen? Ich bin die Tr\u00e4gerin Jesu, Er m\u00f6chte auch nicht ohne Mich gehen, sodass, wenn sich der Priester anschickt, die Konsekrationsworte \u00fcber die Heilige Hostie zu sprechen, Ich mit meinen Mutterh\u00e4nden Fl\u00fcgel bilde, damit Er durch meine H\u00e4nde zur Konsekration herabsteige.<br \/>\nWenn unw\u00fcrdige H\u00e4nde Ihn ber\u00fchren, lasse ich Ihn die Meinen f\u00fchlen, die Ihn verteidigen und mit meiner Liebe bedecken. Doch das ist noch nicht genug: Ich wache stets, um zu sehen, ob die Gesch\u00f6pfe meinen Sohn wollen, sodass, wenn z.B. ein S\u00fcnder seine schweren S\u00fcnden bereut und das Gnadenlicht in seinem Herz aufbricht, Ich ihm als Bekr\u00e4ftigung der Vergebung sofort Jesus bringe und an alles N\u00f6tige denke, damit Er in diesem bekehrten Herzen bleibt.<br \/>\nIch bin die Bringerin Jesu, und zwar deshalb, weil Ich in Mir das Reich seines G\u00f6ttlichen Willens besitze. Dieser offenbart Mir, wer Ihn w\u00fcnscht, und Ich eile, ja fliege, um Ihn zu bringen, ohne Ihn jedoch je zu verlassen.<br \/>\nIch bin nicht nur seine Tr\u00e4gerin, sondern beobachte und h\u00f6re auch auf alles, was Er in den Seelen tut und zu ihnen sagt. Glaubst du, dass Ich nicht bei den so zahlreichen Lektionen anwesend war und zuh\u00f6rte, die mein geliebter Sohn dir \u00fcber seinen G\u00f6ttlichen Willen gab?<br \/>\nIch war dabei und h\u00f6rte jedes Wort, das Er dir sagte. In jedem Wort dankte Ich meinem Sohn und f\u00fchlte Mich doppelt verherrlicht, dass Er von dem Reich sprach, das Ich bereits besa\u00df, welches mein ganzes Gl\u00fcck und der Grund f\u00fcr das gro\u00dfe Geschenk meines Sohnes war.<br \/>\nAls Ich Ihn sprechen h\u00f6rte, sah Ich, wie das Gl\u00fcck meiner Kinder mit dem Meinen verbunden, gleichsam auf das Meine aufgepfropft wurde. O, wie freute Ich Mich! Alle Lehren, die Er dir gegeben hat und noch mehr, alles ist bereits in mein Herz eingeschrieben.<br \/>\nAls Ich sah, wie Jesus sie dir wiederholte, genoss Ich in jeder Lehre ein weiteres Paradies. Und wann immer du unaufmerksam und vergesslich warst, bat Ich um Vergebung f\u00fcr dich und ersuchte Ihn, seine Lehren zu wiederholen.<br \/>\nUm mich zufriedenzustellen, wiederholte Er, da Er seiner Mama nichts verweigern kann, dir seine sch\u00f6nen Lehren. Meine Tochter, Ich bin immer mit Jesus, manchmal jedoch verberge Ich Mich in Ihm, und Er scheint alles ohne Mich zu tun.<br \/>\nIch bin aber in seinem Inneren, wirke mit und bin \u00fcber das informiert, was Er tut. Ein andermal verbirgt Er Sich in seiner Mama und l\u00e4sst Mich alleine handeln, doch wirkt Er immer zugleich mit.<br \/>\nDann wiederum enth\u00fcllen Wir Uns beide gemeinsam, und die Seelen sehen die Mutter und den Sohn, die sie so sehr lieben, und zwar je nachdem, wie die Umst\u00e4nde und ihr Wohl es erfordern.<br \/>\nOft k\u00f6nnen Wir Uns aus Liebe nicht zur\u00fcckhalten und handeln im \u00dcberma\u00df an ihnen. Doch sei dir sicher, dass dort, wo mein Sohn ist, Ich bin, und dort, wo Ich bin, mein Sohn ist.<br \/>\nEs ist dies ein Auftrag, der Mir vom H\u00f6chsten Sein gegeben wurde, dessen Ich Mich weder entledigen kann noch will; umso mehr, als dies die Freuden meiner Mutterschaft sind, die Fr\u00fcchte meiner Schmerzen, die Herrlichkeit des Reiches, das Ich besitze, der Wille und das Wohlgefallen der Heiligsten Dreifaltigkeit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 28. Mai 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a259e3;\">\u201eSelig ist die, die geglaubt hat, dass sich erf\u00fcllt, was der Herr ihr sagen lie\u00df\u201c (Lk 1, 45)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen f\u00fchlte ich mich ganz bedr\u00fcckt, da der Monsignore mich besucht hatte und meinte, er sei sich nicht sicher, dass es Jesus Christus w\u00e4re, der in mir wirkt. Als der gebenedeite Jesus kam, sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, um einen Gegenstand gut zu begreifen, braucht es Glauben, denn ohne diesen ist alles im menschlichen Intellekt dunkel, w\u00e4hrend doch der Glaube allein ein Licht im Geist entz\u00fcndet, und man mittels dieses Lichtes mit Klarheit, Wahrheit und Irrtum unterscheiden kann, wann die Gnade wirkt, wann die menschliche Natur oder wann der Teufel.<br \/>\nSchau, das Evangelium ist allen bekannt, doch wer versteht die Bedeutung meiner Worte und die Wahrheiten, die es in sich schlie\u00dft? Wer bewahrt sie in seinem Herzen und macht aus ihnen einen Schatz, um sich das ewige K\u00f6nigreich zu erwerben?<br \/>\nJener, der glaubt. Alle anderen verstehen nicht nur gar nichts, sondern bedienen sich meiner Worte, um sie zu verspotten und sich einen Spa\u00df aus den heiligsten Dingen zu machen.<br \/>\nSo kann man sagen, dass alles in den Herzen jener eingeschrieben ist, die glauben, hoffen und lieben, w\u00e4hrend f\u00fcr die \u00fcbrigen [es so ist, wie wenn] nichts geschrieben ist.<br \/>\nSo ist es bei dir: wer ein wenig Glauben hat, sieht die Dinge klar und findet die Wahrheit; wer keinen hat, sieht die Dinge ganz verwirrt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 9. Januar 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a259e3;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Beraubungen meines s\u00fc\u00dfen Jesus dauern an, und als Er sich kurz blicken lie\u00df, sagte ich zu Ihm: \u201eSag mir, meine Liebe, womit habe ich Dich beleidigt, dass Du ferne von mir fliehst? Ach! Mein Herz blutet wegen dieses scharfen Schmerzes!\u201d<br \/>\nJesus fragte: \u201eHast du dich etwa aus meinem Willen zur\u00fcckgezogen?\u201d Und ich: \u201eNein, nein, der Himmel bewahre mich vor einem solchen Ungl\u00fcck!\u201d Und Er: \u201eWarum fragst du Mich dann, womit du Mich beleidigt hast? Erst wenn die Seele sich aus meinem Willen zur\u00fcckzieht, beginnt die Schuld.<br \/>\nAch, meine Tochter! Um meinen Willen in F\u00fclle in Besitz zu nehmen, musst du in dir alle Seelenzust\u00e4nde aller Menschen konzentrieren, und wenn du einen Seelenzustand durchlebst, so beherrschst du ihn.<br \/>\nSo war es bei meiner Mutter und bei meiner Menschheit selbst. Welche Leiden, welche Seelenzust\u00e4nde waren doch in Uns konzentriert! Meine teure Mutter blieb manchmal im Zustand des reinen Glaubens, und meine seufzende Menschheit war wie zermalmt unter dem enormen Gewicht aller S\u00fcnden und Leiden aller Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nDoch w\u00e4hrend des Leidens behielt Ich weiter die Herrschaft \u00fcber alle G\u00fcter, die diesen S\u00fcnden und Leiden der Gesch\u00f6pfe entgegengesetzt waren, und meine liebe Mutter blieb K\u00f6nigin des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, sowie Herrscherin \u00fcber das Licht, sodass sie allen Glauben, Hoffnung, Liebe und Licht geben konnte.<br \/>\nUm geben zu k\u00f6nnen, muss man zuerst besitzen, und dazu ist es notwendig, diese Leiden in sich zu konzentrieren, und mit Ergebenheit und Liebe die Leiden in Wohltaten, die Finsternis in Licht, die K\u00e4lte in Feuer umzuwandeln.<br \/>\nMein Wille ist die F\u00fclle, und wer in Ihm leben soll, muss die Herrschaft \u00fcber alle m\u00f6glichen und vorstellbaren G\u00fcter erringen, soweit es einem Gesch\u00f6pf m\u00f6glich ist. Wie viele Wohltaten k\u00f6nnte Ich doch allen spenden, und wie viele kann meine unzertrennliche Mutter gew\u00e4hren!<br \/>\nUnd wenn Wir nicht mehr geben, so deshalb, weil niemand da ist, der es entgegennimmt; Wir schenken, weil Wir alles gelitten haben und unsere Wohnst\u00e4tte in der F\u00fclle des G\u00f6ttlichen Willens war, als Wir auf Erden waren.<br \/>\nNun ist es an dir, diesem unserem Weg zu folgen und zu wohnen, wo Wir gewohnt haben. Glaubst du, dass das Leben in unserem Willen etwas Unbedeutendes ist oder dass es jedem anderen, selbst einem heiligen Leben gleicht?<br \/>\nAch, nein, nein! Es ist das Alles, hier musst du alles umschlie\u00dfen, und wenn dir etwas entschl\u00fcpft, kannst du nicht behaupten, in der F\u00fclle unseres Willens zu leben. Sei daher aufmerksam und setze stets deinen Flug in meinem Ewigen Wollen fort.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 23. Mai 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #a259e3;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach dachte ich mir, wie hart doch die Beraubung meines s\u00fc\u00dfen Jesus sei, man f\u00fchlt den wahren Tod der Seele. Es geschieht wie beim Leib, wenn die Seele sich von ihm trennt: w\u00e4hrend er [noch immer] dieselben Glieder besitzt, sind diese jedoch des Lebens entleert und reglos, ohne Bewegung und haben keinen Wert mehr. So scheint mir meine kleine Seele ohne Jesus zu sein.<br \/>\nSie besitzt dieselben F\u00e4higkeiten, aber ist des Lebens beraubt. Ist Jesus weggegangen, so ist das Leben, die Bewegung, die W\u00e4rme zu Ende, und somit ist die Pein qualvoll, unbeschreiblich und mit keinem anderen Schmerz vergleichbar. Ach, die Himmlische Mutter hat diese Pein nicht gelitten, denn ihre Heiligkeit machte Sie unzertrennlich von Jesus, und deshalb war Sie Seiner nie beraubt!\u201d<br \/>\nDoch w\u00e4hrend ich dies dachte, bewegte sich mein geliebter Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, du t\u00e4uschst dich. Wenn die Seele Meiner beraubt ist, so ist dies nicht Trennung, sondern Schmerz; du hast Recht, wenn du sagst, dass sie mehr als t\u00f6dlich ist, aber dieser Schmerz hat die Eigenschaft, die unzertrennliche Einheit mit Mir nicht zu trennen, sondern mit noch st\u00e4rkeren und festeren Banden zu verbinden.<br \/>\nNicht nur das, sondern jedes Mal, wenn die Seele ohne ihre Schuld gleichsam Meiner beraubt ist, erstehe Ich f\u00fcr sie zu neuem Leben von Kenntnissen auf, indem Ich Mich noch mehr begreifen lasse, Ich gebe ihr neue Liebe, indem Ich sie noch mehr liebe, und neue Gnade, um sie zu bereichern und zu versch\u00f6nern.<br \/>\nSie ersteht zu neuem g\u00f6ttlichem Leben, zu neuer Liebe und zu neuer Sch\u00f6nheit, denn es ist gerecht, dass, wenn die Seele t\u00f6dliche Leiden erduldet, ihr Leben durch neues g\u00f6ttliches Leben ersetzt wird. W\u00e4re dies nicht so, so w\u00fcrde Ich mich von der Liebe des Gesch\u00f6pfes besiegen lassen, was nicht sein kann.<br \/>\nAu\u00dferdem stimmt es nicht, dass die H\u00f6chste K\u00f6nigin nie Meiner beraubt war \u2013 getrennt von Mir war Sie nie, jedoch auch beraubt, aber dies tat der Erhabenheit ihrer Heiligkeit keinen Abbruch, sondern mehrte sie noch.<br \/>\nWie oft belie\u00df Ich Sie im Zustand des reinen Glaubens, denn da Sie die K\u00f6nigin der Schmerzen und die Mutter aller Lebenden sein sollte, konnte Ihr die sch\u00f6nste Zierde und die strahlendste Perle nicht fehlen, die Ihr die Charakteristik der K\u00f6nigin der M\u00e4rtyrer und erhabenen Mutter aller Schmerzen verlieh.<br \/>\nDiese Pein, im reinen Glauben gelassen zu sein, disponierte Sie dazu, das Pfand meiner Lehren, den Schatz der Sakramente und aller G\u00fcter meiner Erl\u00f6sung zu empfangen. Da n\u00e4mlich meine Beraubung die gr\u00f6\u00dfte Pein ist, versetzt sie die Seele in den Umstand, dass sie die Schatzkammer der gr\u00f6\u00dften G\u00fcter ihres Sch\u00f6pfers, seiner h\u00f6chsten Erkenntnisse und Geheimnisse zu werden verdient.<br \/>\nWie oft habe Ich an dir nicht so gehandelt? Nach einer meiner Beraubungen tat Ich dir die h\u00f6chsten Kenntnisse \u00fcber meinen Willen kund und machte dich somit schlie\u00dflich zur Schatzwalterin, nicht nur seiner Kenntnisse, sondern meines Willens selbst.<br \/>\nUnd die H\u00f6chste K\u00f6nigin musste au\u00dferdem als Mutter alle Seelenzust\u00e4nde besitzen, daher auch den Zustand des reinen Glaubens, um ihren Kindern diesen unersch\u00fctterlichen Glauben geben zu k\u00f6nnen, der Blut und Leben hingeben l\u00e4sst, um den Glauben zu verteidigen und zu bezeugen.<br \/>\nWenn Sie diese Gabe des Glaubens nicht besessen h\u00e4tte, wie h\u00e4tte Sie diese ihren Kindern geben k\u00f6nnen?\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 22. August 1926)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":75126,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-57716","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57716","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57716"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57716\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75126"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57716"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57716"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57716"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}