{"id":57788,"date":"2025-12-24T12:00:05","date_gmt":"2025-12-24T11:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/weihnachten-in-der-heiligen-nacht-lk-2-1-14-3\/"},"modified":"2025-12-21T19:19:58","modified_gmt":"2025-12-21T18:19:58","slug":"weihnachten-hochfest-in-der-heiligen-nacht-lk-21-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/weihnachten-hochfest-in-der-heiligen-nacht-lk-21-14\/","title":{"rendered":"WEIHNACHTEN &#8211; HOCHFEST &#8211; IN DER HEILIGEN NACHT (Lk 2,1-14)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->1In jenen Tagen erlie\u00df Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. 2Dies geschah zum erstenmal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien.<br \/>\n3Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. 4So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galil\u00e4a hinauf nach Jud\u00e4a in die Stadt Davids, die Betlehem hei\u00dft; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.<br \/>\n5Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. 6Als sie dort waren, kam f\u00fcr Maria die Zeit ihrer Niederkunft, 7und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz f\u00fcr sie war.<br \/>\n8In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. 9Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie f\u00fcrchteten sich sehr, 10der Engel aber sagte zu ihnen: F\u00fcrchtet euch nicht, denn ich verk\u00fcnde euch eine gro\u00dfe Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll:<br \/>\n11Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. 12Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. 13Und pl\u00f6tzlich war bei dem Engel ein gro\u00dfes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: 14Verherrlicht ist Gott in der H\u00f6he, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">\u201eKam f\u00fcr Maria die Zeit ihrer Niederkunft\u201c (Lk 2,6)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Es ist die Angewohnheit der Ewigen Weisheit, die Akte des Gesch\u00f6pfes festzusetzen, um das Gute zu vollenden, das Sie ihm tun will. Dies geschah, als die Erl\u00f6sung durch das Ewige Wort auf die Erde kam.<br \/>\nEs mussten dazu viertausend Jahre verstreichen, und in dieser Zeit wurden alle Akte beschlossen, welche die Gesch\u00f6pfe tun sollten, um sich zu disponieren, sich dieses gro\u00dfe Gut der Erl\u00f6sung zu verdienen, und alle Gnaden und Kenntnisse, welche die H\u00f6chste Majest\u00e4t gew\u00e4hren sollte, um dieses Gut bekannt zu machen, das ihnen das Herabsteigen des Wortes in ihre Mitte bringen w\u00fcrde.<br \/>\nDeshalb gab es die Patriarchen, die heiligen V\u00e4ter, die Propheten, und alle Gerechten des Alten Testaments, die mit ihren Akten den Weg bereiten sollten, und die Treppe, um zur Erf\u00fcllung der ersehnten Erl\u00f6sung zu gelangen.<br \/>\nDoch das gen\u00fcgte nicht, so gut und heilig ihre Akte auch waren, da war die \u00fcberaus hohe Mauer der Urs\u00fcnde, die die Trennung zwischen ihnen und Gott aufrecht hielt.<br \/>\nDeshalb bedurfte es einer Jungfrau, die ohne Makel der Erbs\u00fcnde empfangen war, unschuldig, heilig und von Gott mit allen Gnaden bereichert, die sich alle guten Akte des Verlaufs von viertausend Jahren gleichsam zu eigen machte, sie mit ihrer Unschuld, Heiligkeit und Reinheit bedeckte, auf eine Art, dass die Gottheit diese Akte durch die Akte dieses unschuldigen und heiligen Gesch\u00f6pfes hindurch schaute, das nicht nur alle Akte der Personen des Alten Bundes umschloss, sondern sie mit ihren [g\u00f6ttlichen] Akten alle \u00fcbertraf; daher erlangte sie die Herabkunft des WORTES auf die Erde.<br \/>\nMit all den guten Akten der Alten war es wie mit jemand, der viel Gold und Silber hat, auf diesem kostbaren Metall jedoch nicht das Bild des K\u00f6nigs aufgepr\u00e4gt ist, das diesem Metall den Geldwert verleiht.<br \/>\nObwohl es also f\u00fcr sich selbst einen Wert hat, kann man dies aber nicht einen Geldwert nennen, der im Reich mit dem Recht einer W\u00e4hrung im Umlauf sein kann.<br \/>\nDoch nimm an, dass dieses Gold oder Silber vom K\u00f6nig erworben wurde, der, ihm nun die Form von M\u00fcnzen verleihend, ihm sein Bild aufgepr\u00e4gt hat: so hat dieses Gold das Recht der W\u00e4hrung erworben.<br \/>\nSo machte es die Jungfrau: sie pr\u00e4gte den Akten ihre Unschuld, ihre Heiligkeit, den G\u00f6ttlichen Willen auf, den sie unversehrt besa\u00df, und zeigte sie alle zusammen der Gottheit und erlangte [dadurch] den ersehnten Erl\u00f6ser.<br \/>\nSo vervollst\u00e4ndigte die Jungfrau alle Akte, derer es bedurfte, um das Wort auf die Erde herabsteigen zu lassen. Doch das war noch nicht das Ende.<br \/>\nDamit der Erl\u00f6ser sein Wirkungsfeld auf Erden habe und jeder, der es wollte, sich dieser Akte wie Geld bedienen konnte, um sich den Himmel zu kaufen, brauchte es die Pr\u00e4gung der Unschuld, der Heiligkeit und des G\u00f6ttlichen Willens, es bedurfte der Pr\u00e4gung des Wirkens des Wortes selbst, um den Menschen zum Himmel aufsteigen zu lassen.<br \/>\nW\u00e4hrend das Wirken der Jungfrau gen\u00fcgte, um Mich mitten unter die Gesch\u00f6pfe herabsteigen zu lassen, bedurfte es, um den Menschen aufsteigen zu lassen, meines g\u00f6ttlichen Wirkens.<br \/>\nDeshalb umfing Ich all diese Akte und machte sie Mir zu eigen, leistete Ersatz f\u00fcr alle, erf\u00fcllte alles, und im Namen aller setzte Ich die g\u00f6ttliche Pr\u00e4gung auf alle guten Akte, vom ersten bis zum letzten Menschen, der auf die Erde kommen wird.<br \/>\nDiese Pr\u00e4gung wurde von Mir mit unerh\u00f6rten Leiden und dem Vergie\u00dfen meines Blutes vollzogen, und so gab Ich als gro\u00dfm\u00fctiger K\u00f6nig allen das Geld, um sich den Himmel zu kaufen\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 18; 12. November 1925)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ccaa41;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eW\u00e4hlen Wir bei unseren gr\u00f6\u00dften Werken Seelen, die scheinbar nichts Gro\u00dfes und Wunderbares an sich haben, sondern innerliche Seelen, die weder von menschlichem Ansehen beeintr\u00e4chtigt sind, noch von l\u00e4rmender Gro\u00dfartigkeit, Ehre und Selbstsch\u00e4tzung, welche \u00e4u\u00dferliche Werke mit sich bringen.<br \/>\nIn der Tat erw\u00e4hlten Wir bei der Erl\u00f6sung eine einfache Jungfrau, ohne \u00e4u\u00dferen Glanz, doch ihr Inneres war [so] beredt, dass Sie ihrem Sch\u00f6pfer stets von Du zu Du etwas zu sagen wusste, dass Sie Ihn besiegte und die Erl\u00f6sung erlangte.<br \/>\nSo handelten Wir auch beim Reich des G\u00f6ttlichen FIAT. Wir haben eine weitere, ganz innerliche Seele auserw\u00e4hlt, die Uns viel sagen und Gott anflehen wird, das hei\u00df ersehnte Reich zu gew\u00e4hren.<br \/>\nDie \u00e4u\u00dferen Akte, auch die guten und heiligen, k\u00f6nnen Mir nicht so wie die inneren Akte gefallen, denn die \u00e4u\u00dferen sind fast immer von der Luft der eigenen Ehre, der menschlichen Wertsch\u00e4tzung und zuweilen auch vom Tadel durchtr\u00e4nkt.<br \/>\nUnd ein armes Herz f\u00fchlt in sich die Wirkungen des Lobes wie auch des Tadels, nachdem es Opfer gebracht hat.<br \/>\nDas [ungeordnet] Menschliche tritt auf und erf\u00fcllt mit seiner dunklen Aura die Akte der Seele, und diese Akte erreichen Mich nicht so rein, wie sie sein sollten.<br \/>\nEin innerlicher Akt jedoch wird weder getadelt, noch gelobt, und nichts Menschliches kann da eintreten.<br \/>\nDa sich die Seele selbst von niemandem beobachtet sieht, kommt es ihr vor, als tue sie nichts Gro\u00dfes, und daher sind ihre Akte alle von himmlischer Luft getr\u00e4nkt.<br \/>\nSei daher aufmerksam und lass dein Inneres stets in meinem Willen kreisen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 30. Juli 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">\u201eIn jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld\u201c (Lk 2, 8)<\/span><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, der Akt meiner Geburt war der feierlichste Akt in der ganzen Sch\u00f6pfung. Himmel und Erde f\u00fchlten sich beim Anblick meiner kleinen Menschheit, die meine Gottheit wie mit Mauern [in sich] eingeschlossen hielt, in tiefste Anbetung versenkt.<br \/>\nSo herrschte im Augenblick meiner Geburt ein Akt der Stille, der tiefen Anbetung und des Gebetes: Meine Mama betete und war hingerissen von der Kraft des Wunders, das aus ihr hervortrat, es betete der heilige Josef, es beteten die Engel, und die ganze Sch\u00f6pfung f\u00fchlte, wie die Kraft der Liebe meiner sch\u00f6pferischen Macht in ihr erneuert wurde.<br \/>\nAlle [Dinge] f\u00fchlten sich geehrt und empfingen wahre Ehre, da Jener, der sie erschaffen hatte, sich ihrer zu dem, was seine Menschheit ben\u00f6tigte, bedienen sollte.<br \/>\nDie Sonne f\u00fchlte sich geehrt, dass sie ihrem Sch\u00f6pfer ihr Licht und ihre Glut spenden sollte; sie anerkannte Den, Der sie geschaffen hatte, als ihren wahren Herrn und feierte Ihn festlich und ehrenvoll, indem sie Ihm ihr Licht schenkte.<br \/>\nDie Erde f\u00fchlte sich geehrt, als sie sp\u00fcrte, dass Ich in einer Krippe lag, sie f\u00fchlte sich von meinen zarten Gliedern ber\u00fchrt und jubelte vor Freude mit wunderbaren Zeichen.<br \/>\nDie ganze Sch\u00f6pfung, alle geschaffenen Wesen, erblickten ihren wahren K\u00f6nig und Herrn in ihrer Mitte; sie f\u00fchlten sich geehrt und jedes wollte Mir seinen Dienst anbieten: das Wasser wollte meinen Durst l\u00f6schen, die V\u00f6gel mit ihrem Trillern und Singen Mich unterhalten, der Wind wollte Mich liebkosen, die Luft Mich k\u00fcssen, alle wollten Mir ihren unschuldigen Tribut zollen.<br \/>\nNur die undankbaren Menschen waren z\u00f6gerlich \u2013 obwohl alle etwas Ungewohntes in sich empfanden, eine Freude, eine machtvolle Kraft: doch sie w\u00fcrgten alles ab und bewegten sich nicht. Wenngleich Ich sie unter Tr\u00e4nen, Seufzern und Schluchzen herbeirief, r\u00fchrte sich keiner, au\u00dfer ein paar Schafhirten.<br \/>\nUnd doch war Ich ja f\u00fcr den Menschen auf die Erde gekommen, um Mich ihm zu schenken, ihn zu retten und in meine himmlische Heimat zur\u00fcckzuf\u00fchren!<br \/>\nDeshalb wartete Ich gespannt, ob der Mensch zu Mir komme, um das gro\u00dfe Geschenk meines Gott-Menschlichen Lebens in Empfang zu nehmen: so tat Ich in der Menschwerdung nichts anderes, als Mich in die Gewalt der Menschen zu begeben.<br \/>\nBei der Menschwerdung gab Ich Mich in die Macht meiner lieben Mama, bei der Geburt kam noch der heilige Josef hinzu, dem Ich das Geschenk meines Lebens machte. Und da meine Werke ewig, und keinem Ende unterworfen sind, zog sich diese Gottheit, dieses WORT, das vom Himmel herabstieg, nicht mehr von der Erde zur\u00fcck, damit Es sich st\u00e4ndig allen Menschen hingeben k\u00f6nne.<br \/>\nSolange Ich lebte, gab Ich Mich unverh\u00fcllt hin, und wenige Stunden vor meinem Tod wirkte Ich dann das gro\u00dfe Wunder, dass Ich Mich im Sakrament zur\u00fccklie\u00df, damit jeder, der Mich w\u00fcnschte, das gro\u00dfe Geschenk meines Lebens empfangen k\u00f6nne.<br \/>\nIch achtete nicht auf die Beleidigungen, die sie Mir zuf\u00fcgen w\u00fcrden, noch auf ihre Weigerung, Mich zu empfangen. Ich sagte Mir: \u201eIch habe Mich hingegeben und will Mich nicht mehr zur\u00fcckziehen.<br \/>\nSie m\u00f6gen mit Mir tun, was sie wollen, doch Ich werde immer f\u00fcr sie da sein und zu ihrer Verf\u00fcgung stehen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 24. Dezember 1924)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #ccaa41;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; \u201eMeine Tochter, der Akt meiner Geburt war der feierlichste Akt in der ganzen Sch\u00f6pfung.<br \/>\nHimmel und Erde f\u00fchlten sich beim Anblick meiner kleinen Menschheit, die meine Gottheit wie mit Mauern [in sich] eingeschlossen hielt, in tiefste Anbetung versenkt.<br \/>\nSo herrschte im Augenblick meiner Geburt ein Akt der Stille, der tiefen Anbetung und des Gebetes: Meine Mama betete und war hingerissen von der Kraft des Wunders, das aus ihr hervortrat, es betete der heilige Josef, es beteten die Engel, und die ganze Sch\u00f6pfung f\u00fchlte, wie die Kraft der Liebe meiner sch\u00f6pferischen Macht in ihr erneuert wurde.<br \/>\nAlle [Dinge] f\u00fchlten sich geehrt und empfingen wahre Ehre, da Jener, der sie erschaffen hatte, sich ihrer zu dem, was seine Menschheit ben\u00f6tigte, bedienen sollte.<br \/>\nDie Sonne f\u00fchlte sich geehrt, dass sie ihrem Sch\u00f6pfer ihr Licht und ihre Glut spenden sollte; sie anerkannte Den, Der sie geschaffen hatte, als ihren wahren Herrn und feierte Ihn festlich und ehrenvoll, indem sie Ihm ihr Licht schenkte.<br \/>\nDie Erde f\u00fchlte sich geehrt, als sie sp\u00fcrte, dass Ich in einer Krippe lag, sie f\u00fchlte sich von meinen zarten Gliedern ber\u00fchrt und jubelte vor Freude mit wunderbaren Zeichen.<br \/>\nDie ganze Sch\u00f6pfung, alle geschaffenen Wesen, erblickten ihren wahren K\u00f6nig und Herrn in ihrer Mitte; sie f\u00fchlten sich geehrt und jedes wollte Mir seinen Dienst anbieten: das Wasser wollte meinen Durst l\u00f6schen, die V\u00f6gel mit ihrem Trillern und Singen Mich unterhalten, der Wind wollte Mich liebkosen, die Luft Mich k\u00fcssen, alle wollten Mir ihren unschuldigen Tribut zollen.<br \/>\nNur die undankbaren Menschen waren z\u00f6gerlich \u2013 obwohl alle etwas Ungewohntes in sich empfanden, eine Freude, eine machtvolle Kraft: doch sie w\u00fcrgten alles ab und bewegten sich nicht.<br \/>\nWenngleich Ich sie unter Tr\u00e4nen, Seufzern und Schluchzen herbeirief, r\u00fchrte sich keiner, au\u00dfer ein paar Schafhirten. Und doch war Ich ja f\u00fcr den Menschen auf die Erde gekommen, um Mich ihm zu schenken, ihn zu retten und in meine himmlische Heimat zur\u00fcckzuf\u00fchren!<br \/>\nDeshalb wartete Ich gespannt, ob der Mensch zu Mir komme, um das gro\u00dfe Geschenk meines Gott-Menschlichen Lebens in Empfang zu nehmen: so tat Ich in der Menschwerdung nichts anderes, als Mich in die Gewalt der Menschen zu begeben.<br \/>\nBei der Menschwerdung gab Ich Mich in die Macht meiner lieben Mama, bei der Geburt kam noch der heilige Josef hinzu, dem Ich das Geschenk meines Lebens machte.<br \/>\nUnd da meine Werke ewig, und keinem Ende unterworfen sind, zog sich diese Gottheit, dieses WORT, das vom Himmel herabstieg, nicht mehr von der Erde zur\u00fcck, damit Es sich st\u00e4ndig allen Menschen hingeben k\u00f6nne.<br \/>\nSolange Ich lebte, gab Ich Mich unverh\u00fcllt hin, und wenige Stunden vor meinem Tod wirkte Ich dann das gro\u00dfe Wunder, dass Ich Mich im Sakrament zur\u00fccklie\u00df, damit jeder, der Mich w\u00fcnschte, das gro\u00dfe Geschenk meines Lebens empfangen k\u00f6nne.<br \/>\nIch achtete nicht auf die Beleidigungen, die sie Mir zuf\u00fcgen w\u00fcrden, noch auf ihre Weigerung, Mich zu empfangen.<br \/>\nIch sagte Mir: \u201eIch habe Mich hingegeben und will Mich nicht mehr zur\u00fcckziehen. Sie m\u00f6gen mit Mir tun, was sie wollen, doch Ich werde immer f\u00fcr sie da sein und zu ihrer Verf\u00fcgung stehen.\u201c<br \/>\nMeine Tochter, so ist das Wesen der wahren Liebe, dies ist das Wirken Gottes: festzustehen und sich auch um den Preis eines jeglichen Opfers nicht zur\u00fcckzuziehen.<br \/>\nDiese Festigkeit in meinen Werken ist mein Sieg und meine gr\u00f6\u00dfte Ehre und das Kennzeichen, ob der Mensch f\u00fcr Gott wirkt.<br \/>\nDie Seele l\u00e4sst sich von niemandem beeindrucken, weder von den Leiden, noch von sich selbst oder von ihrem guten Ruf, noch von den Menschen, selbst um den Preis ihres eigenen Lebens.<br \/>\nSie sieht nur Gott, aus Liebe zu Dem sie sich zu wirken vorgenommen hat und f\u00fchlt sich siegreich, wenn sie ihr Leben aus Liebe zu Ihm opfert.<br \/>\nNicht fest zu bleiben, ist Zeichen der menschlichen Natur und des menschlichen Wirkens, bedeutet, dass die Leidenschaften am Werk sind und mit Leidenschaft handeln.<br \/>\nNicht fest zu sein, ist das Wirken der Leidenschaften und mit den Leidenschaften. Die Unbest\u00e4ndigkeit ist Schw\u00e4che und Feigheit und besitzt nicht die Natur der wahren Liebe; daher muss die Best\u00e4ndigkeit eine Seele leiten, die f\u00fcr Mich wirken m\u00f6chte.<br \/>\nSo \u00e4ndere Ich Mich in meinen Werken nie, was immer auch geschehen mag \u2013 einmal getan, ist f\u00fcr immer getan.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 24. Dezember 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">\u201eUnd pl\u00f6tzlich war bei dem Engel ein gro\u00dfes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der H\u00f6he, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade\u201c (Lk 2,13+14)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte \u00fcber das alte Jahr nach, das zu Ende ging und \u00fcber das neue, das begann. Mein Zustand dauert an im Flug des Lichtes des G\u00f6ttlichen Willens.<br \/>\nIch betete zum lieben Jesuskind, dass Es, wie das alte Jahr starb, ohne je wieder geboren zu werden, ebenso meinen Willen sterben lasse, ohne ihn wieder aufleben zu lassen.<br \/>\nJesus m\u00f6ge mir als Geschenk zum neuen Jahr seinen Willen geben, wie ich Ihm das Geschenk des Meinen gab, um ihn als Schemel unter seine zarten F\u00fc\u00dfchen zu legen, damit er kein anderes Leben habe als nur seinen Willen.<br \/>\nAls ich nun dies und anderes sagte, trat mein s\u00fc\u00dfer Jesus aus meinem Inneren heraus und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eTochter meines Willens, wie liebe, w\u00fcnsche und ersehne Ich, dass dein Wille ein Ende in dir habe! O wie gern nehme Ich dein Geschenk an!<br \/>\nWie willkommen wird es mir sein, deinen Willen als weichen Schemel unter meinen F\u00fc\u00dfen zu haben! Denn der menschliche Wille ist hart, solange er im Gesch\u00f6pf ist und au\u00dferhalb seines Mittelpunktes, welcher Gott ist.<br \/>\nWenn er aber wieder in seinen Mittelpunkt eintritt, von dem er ausgegangen ist, und den F\u00fc\u00dfen deines Jesuskindes als Schemel dient, wird er weich und dient Mir zu meinem Vergn\u00fcgen.<br \/>\nIst es denn nicht gerecht, dass Ich ein Vergn\u00fcgen habe, klein wie Ich bin? Und inmitten so vieler Schmerzen, Beraubungen und Tr\u00e4nen deinen Willen habe, der Mich zum L\u00e4cheln bringt?<br \/>\nNun wisse, wer seinem Willen ein Ende setzt, der kehrt zu dem Ursprung zur\u00fcck, von dem er ausgegangen ist; und in dieser Seele beginnt das neue Leben, das Leben aus Licht, das immerw\u00e4hrende Leben meines Willens.<br \/>\nSiehst du, als Ich auf die Erde kam, wollte Ich viele Beispiele und Gleichnisse lehren, wie Ich w\u00fcnschte, dass der menschliche Wille ein Ende habe: Ich wollte um Mitternacht geboren werden, um die Nacht des menschlichen Willens von dem strahlenden Tag des Meinen zu scheiden.<br \/>\nWenn auch um Mitternacht die Nacht noch andauert und nicht endet, ist es doch der Beginn eines neuen Tages.<br \/>\nUm meine Geburt zu ehren und allen den Tag meines Willens anzuk\u00fcndigen, erfreuten meine Engel von Mitternacht an das Himmelsgew\u00f6lbe mit neuen Sternen und neuen Sonnen, sodass die Nacht mehr als taghell wurde.<br \/>\nDies war die Ehre, welche die Engel meiner kleinen Menschheit erwiesen, in welcher der volle Tag der Sonne meines G\u00f6ttlichen Willens residiert, und der Aufruf an den Menschen, zur\u00fcck in seinen vollen Tag [zu kommen]&#8230; \u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 1. Januar 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ccaa41;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Ich meditierte weiter \u00fcber die Geburt des Jesuskindes; dann f\u00fcgte Er hinzu:<br \/>\n&#8222;Kleine Tochter meines Willens, das Fest meiner Geburt war das Fest und gleichsam der Anfang des Festes meines G\u00f6ttlichen Willens!<br \/>\nAls die Engel sangen &#8218;Ehre sei Gott in der H\u00f6he und Friede auf Erden den Menschen, die guten Willens sind&#8216;, schickten sich die Engel und die Sch\u00f6pfung zur Festfeier an. W\u00e4hrend sie meine Geburt feierten, feierten sie zugleich das Fest meines G\u00f6ttlichen Willens, denn durch meine Geburt empfing unsere Gottheit die wahre Verherrlichung bis in die h\u00f6chsten Himmelsh\u00f6hen.<br \/>\nUnd auch die Menschen werden [dann erst] wahren Frieden haben, wenn sie meinen Willen anerkennen, Ihm die Herrschaft geben und Ihn regieren lassen.<br \/>\nDann wird ihr Wille gut werden, und sie werden die Kraft Gottes f\u00fchlen. Sodann werden Himmel und Erde gemeinsam singen: &#8218;Ehre sei Gott in der H\u00f6he und Friede auf Erden den Menschen, die den G\u00f6ttlichen Willen besitzen!\u2018<br \/>\nAlles in ihnen wird verziehen und nachgelassen werden, und sie werden den wahren Frieden besitzen.&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 25. Dezember 1937)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ccaa41;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 Tochter meines Herzens, w\u00e4hrend du voll Liebe und Hingabe das Jesuskind liebkost, h\u00f6re mir aufmerksam zu: Wisse, es war Mitternacht, als der kleine K\u00f6nig aus meinem m\u00fctterlichen Scho\u00df hervortrat.<br \/>\nAber die Nacht verwandelte sich in Tag; er, der Herr \u00fcber das Licht ist, schlug die Nacht des menschlichen Willens in die Flucht, die Nacht der S\u00fcnde, die Nacht aller \u00dcbel; und als \u00e4u\u00dferes Zeichen f\u00fcr das, was er in der Ordnung der Seelen, wie \u00fcblich mit seinem Allm\u00e4chtigen Fiat wirkte, wurde die Nacht zum strahlenden Tag.<br \/>\nAlle erschaffenen Dinge beeilten sich, ihrem Sch\u00f6pfer in dieser kleinen Menschheit zu huldigen.<br \/>\nDie Sonne bot sich an, dem kleinen Jesuskind ihre ersten K\u00fcsse aus Licht zu schenken und ihn mit ihrem Feuer zu erw\u00e4rmen.<br \/>\nDer gebieterische Wind reinigte mit seinem Atem die Luft dieser Grotte und fl\u00fcsterte ihm sanft zu: \u201eIch liebe dich\u201c &#8230;<br \/>\nDie Himmel wurden bis auf die Fundamente ersch\u00fcttert; die Erde jubelte und erzitterte bis in die Abgr\u00fcnde hinab; das Meer donnerte mit seinen hohen Wellen.<br \/>\nMit einem Wort, alle geschaffenen Wesen erkannten, dass ihr Sch\u00f6pfer schon mitten unter ihnen war, und wetteiferten, ihm zu huldigen.<br \/>\nSelbst die Engel, die als gl\u00e4nzendes Licht in der Luft erschienen, sangen mit wohlklingenden und lauten Stimmen, dass es alle h\u00f6ren konnten: \u201eEhre sei Gott in der H\u00f6he und Friede den Menschen guten Willens!\u201c<br \/>\nSchon ist das Himmlische Kind in einer H\u00f6hle in Betlehem geboren, in arme Windel gewickelt!\u201c&#8230;<br \/>\nWeil die Hirten gerade Wache hielten, vernahmen sie die Stimme der Engel und machten sich auf, den kleinen Gottk\u00f6nig zu besuchen.\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 22. Tag)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":75212,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-57788","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57788","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57788"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57788\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75212"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57788"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57788"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57788"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}