{"id":57795,"date":"2025-12-24T12:00:48","date_gmt":"2025-12-24T11:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/weihnachten-am-tag-joh-1-1-18-3\/"},"modified":"2025-12-21T19:42:45","modified_gmt":"2025-12-21T18:42:45","slug":"weihnachten-hochfest-am-tag-joh-11-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/weihnachten-hochfest-am-tag-joh-11-18\/","title":{"rendered":"WEIHNACHTEN &#8211; HOCHFEST &#8211; AM TAG (Joh 1,1-18)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->1Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2Im Anfang war es bei Gott. 3Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.<br \/>\n4In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. 6Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.<br \/>\n7Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen f\u00fcr das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. 8Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen f\u00fcr das Licht. 9Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.<br \/>\n10Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. 11Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.<br \/>\n2Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, 13die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.<br \/>\n14Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. 15Johannes legte Zeugnis f\u00fcr ihn ab und rief: Dieser war es, \u00fcber den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war.<br \/>\n16Aus seiner F\u00fclle haben wir alle empfangen, Gnade \u00fcber Gnade. 17Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. 18Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">\u201eIm Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott\u201c (Joh 1, 1)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wundere dich nicht. Meinem Willen ist alles m\u00f6glich. Die wahre Liebe beginnt, wenn sie vollkommen ist, bei sich selbst. Das wahre Vorbild ist die Heiligste Dreifaltigkeit. Mein Himmlischer Vater liebte sich selbst und zeugte in seiner Liebe seinen Sohn, also liebte Er sich selbst in seinem Sohn.<br \/>\nIch, sein Sohn, liebte Mich selbst im Vater, und aus dieser Liebe ging der Heilige Geist hervor. In dieser Liebe zu sich selbst zeugte der Himmlische Vater eine einzige Liebe, eine einzige Macht und Heiligkeit usw. Dies legte die unzertrennliche Einheit der Drei G\u00f6ttlichen Personen fest.<br \/>\nAuch als Wir die Sch\u00f6pfung schufen, liebten Wir Uns selbst. So liebten Wir Uns selbst, als Wir den Himmel ausbreiteten und die Sonne schufen. Es war die Liebe zu Uns selbst, die Uns dr\u00e4ngte, so viele Dinge zu erschaffen, die Unser w\u00fcrdig und unzertrennlich von Uns waren.<br \/>\nAls Wir den Menschen erschufen, war die Liebe zu Uns selbst noch intensiver, und indem Wir Uns selbst in ihm liebten, reproduzierte unsere Liebe unser Leben und die \u00c4hnlichkeit mit Uns auf dem Grunde seiner Seele. Man kann nicht geben, was man nicht hat, und da unsere Liebe vollkommen war, konnten Wir, die Wir Uns selbst liebten, Uns nicht von dem trennen, was aus Uns hervorging.<br \/>\nWenn jetzt unser Wille m\u00f6chte, dass der Mensch in Ihm lebe, damit Er sein Reich in ihm errichten kann, liebt Er sich [dabei] selbst. Indem Er sich selbst liebt, will Er das geben, was Er besitzt.<br \/>\nEr ist erst dann zufrieden, wenn Er die Wiederholung unseres Lebens heranbildet, wenn Er in den menschlichen Akten wirkt und sie triumphierend und siegreich zu unserer h\u00f6chsten Glorie und Ehre in unseren g\u00f6ttlichen Scho\u00df tr\u00e4gt, damit Wir unser Leben in seinem Wirken in der Seele erkennen, die in seinem Willen lebt.<br \/>\nDies genau bedeutet es, sich in dem, was man tun und hervorbringen will, selbst zu lieben: Sich selbst zu geben, um ein anderes Wesen bilden zu k\u00f6nnen, das einem \u00e4hnlich ist. Unser Wille ist jener, der unser Leben fruchtbar macht und auss\u00e4t.<br \/>\nWo Er disponierte Seelen findet, liebt Er sich selbst und befruchtet sie mit seiner Liebe und s\u00e4t in ihnen seine g\u00f6ttlichen Akte aus, die in ihrer Gesamtheit das gro\u00dfe Wunder des Lebens Gottes in der Seele bilden&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 19. Oktober 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">\u201eAlles ist durch das Wort geworden\u201c (Joh 1, 3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine Tochter, alle geschaffenen Dinge sind in Einheit mit meinem G\u00f6ttlichen FIAT. W\u00e4hrend der G\u00f6ttliche Wille in so viele Akte aufgespalten ist, sind diese Akte in der Einheit desselben G\u00f6ttlichen Willens, untereinander verbunden und untrennbar voneinander. Betrachte die Sonne: ihr Licht ist ein von den anderen geschaffenen Dingen verschiedener Akt, doch ihr Licht verbindet alle, erf\u00fcllt die Erde und verbindet sie mit ihrem Licht.<br \/>\nUnd die Erde verbindet sich mit ihr und trinkt in gro\u00dfen Z\u00fcgen die Quelle des Lichts, empf\u00e4ngt seine Wirkungen, seine Glut und seine feurigen K\u00fcsse, und bildet einen einzigen Akt mit der Sonne. Das Licht erf\u00fcllt die Luft und macht sich untrennbar von ihr, erf\u00fcllt das Wasser; und das Wasser versenkt sich im Licht, und sie verbinden sich in ihrer Einheit.<br \/>\nMit einem Wort, da der Wille einer ist, der sie alle beherrscht, sind die geschaffenen Dinge so untereinander verbunden, dass sie unzertrennlich voneinander werden, und eines nicht ohne das andere sein k\u00f6nnte. Nun besitzt die Seele, die in meinem G\u00f6ttlichen FIAT lebt, die Einheit mit Ihm und ist daher untrennbar von allen Akten, die die Einheit meines Willens hervorbringt.<br \/>\nDie Einheit mit Ihm verbindet sie mit Gott und bringt Mir die Glorie des g\u00f6ttlichen Wirkens dar, verbindet sie mit den Engeln und Heiligen und gibt Mir die Herrlichkeit der Engel und Heiligen. Diese Einheit verbindet sie mit der ganzen Sch\u00f6pfung und gibt Mir die Glorie des Himmels, der Sonne, des Meeres; kurzum, von allem, wo mein Wille wirkt, bleibt sie untrennbar und bildet ihre Einheit mit ihm.<br \/>\nDeshalb kann nur jene [Seele], die in meinem Willen lebt, Mir die Liebe und Herrlichkeit der ganzen Sch\u00f6pfung und der ganzen Erl\u00f6sung geben, es gibt keinen Akt in Ihm, von dem die Seele getrennt w\u00e4re.<br \/>\nDie anderen Seelen k\u00f6nnen dies mit Worten beteuern, aber nur wer in meinem Willen lebt, besitzt die Fakten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 15. August 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">\u201eIn ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen\u201c (Joh 1, 4)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen sagte mir mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus, als Er kam: \u201eWie die Sonne das Licht der Welt ist, so wurde das Wort Gottes, als Es Fleisch wurde, das Licht der Seelen.<br \/>\nUnd wie die materielle Sonne Licht im Allgemeinen gibt und jedem einzelnen im Speziellen, sodass es jeder genie\u00dfen kann, als w\u00e4re es sein eigen, so ist das Wort [Gottes], w\u00e4hrend Es Licht im Allgemeinen gibt, Sonne f\u00fcr jeden im Besonderen; jeder kann also diese G\u00f6ttliche Sonne haben, als w\u00e4re sie f\u00fcr ihn allein.\u201c<br \/>\nWer beschreibt, was ich \u00fcber dieses Licht verstand und die wohlt\u00e4tigen Wirkungen, welche reichlich die Seelen erf\u00fcllen, die diese Sonne bewahren, als ob sie ihr eigen w\u00e4re? Es schien mir, dass die Seele, die dieses Licht besitzt, die Finsternis des Geistes zerstreut, wie die irdische Sonne, die sich \u00fcber unseren Horizont erhebt, die Finsternis der Nacht vertreibt.<br \/>\nWenn die Seele kalt ist, w\u00e4rmt sie dieses G\u00f6ttliche Licht; ist sie entbl\u00f6\u00dft von Tugenden, macht es die Seele fruchtbar; wenn sie von der verderblichen Krankheit der Lauheit befallen ist, saugt das Licht mit seiner Hitze diese schlechte Fl\u00fcssigkeit auf.<br \/>\nKurzum, um es nicht zu sehr in die L\u00e4nge zu ziehen, kann man sagen: diese G\u00f6ttliche Sonne f\u00fchrt die Seele in die Mitte ihrer Sph\u00e4re ein, bedeckt sie mit all ihren Strahlen und formt die Seele schlie\u00dflich in ihr eigenes Licht um. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 25. M\u00e4rz 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ccaa41;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich inmitten \u00c4ngsten, Zweifeln und Unruhe war, dass alles ein Werk des Teufels sei, sagte mir mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus bei seinem Kommen:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich bin [die] Sonne und erf\u00fclle die Welt mit Licht, und wenn Ich zu einer Seele gehe, wird in ihr eine weitere Sonne gebildet, sodass sich diese Sonne gegenseitig st\u00e4ndig mittels der Lichtstrahlen beschie\u00dfen. Nun, zwischen diesen zwei Sonnen bilden sich Wolken, welche die Abt\u00f6tungen, Dem\u00fctigungen, Widerspr\u00fcche, Leiden und anderes sind.<br \/>\nWenn dies wahre Sonnen sind, haben sie so viel Kraft, dass sie, einander st\u00e4ndig durchdringend, \u00fcber diese Wolken triumphieren und sie in Licht verwandeln. Wenn sie aber scheinbare und falsche Sonnen sind, haben die Wolken, die sich zwischen ihnen bilden, die Kraft, diese Sonnen in Finsternis zu verwandeln.<br \/>\nDies ist das sicherste Zeichen, um zu wissen, ob Ich es bin oder der Teufel; und nachdem eine Person dieses Zeichen empfangen hat, kann sie ihr Leben hingeben, um die Wahrheit zu bekennen, dass es Licht ist und keine Finsternis.\u201c<br \/>\nIch gr\u00fcbelte in meinem Geist dar\u00fcber nach, ob diese Zeichen in mir vorhanden sind und sehe mich so voller Fehler, dass ich keine Worte habe, meine Schlechtigkeit auszudr\u00fccken.<br \/>\nIch verliere jedoch nicht das Vertrauen, sondern hoffe vielmehr, dass die Barmherzigkeit des Herrn Mitleid mit diesem armen Gesch\u00f6pf haben m\u00f6ge.. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 4; 30. November 1902)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ccaa41;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand war, sah ich das kleine Jesuskind mit einer Faust voll Licht in seiner Hand, und durch seine Finger flossen die Strahlen heraus. Ich war bezaubert und Er sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Vollkommenheit ist Licht. Wer sagt, dass er sie erreichen will, der macht es wie jemand, der einen K\u00f6rper aus Licht in seiner Hand ergreifen m\u00f6chte. Wenn er es versucht, entwischt ihm das Licht durch seine Finger, blo\u00df seine Hand bleibt in dieses Licht versenkt. Nun, das Licht ist Gott, und Gott allein ist vollkommen, und die Seele, die vollkommen sein will, tut nichts anderes, als die Schatten und Tr\u00f6pfchen Gottes zu ergreifen, und manchmal tut sie nichts anderes, als im Licht, d.h., in der Wahrheit allein zu leben.<br \/>\nUnd wie das Licht tiefer dringt und mehr Raum einnimmt, je mehr leeren und tieferen Raum es vorfindet, so erf\u00fcllt das G\u00f6ttliche Licht eine Seele umso mehr, je leerer und dem\u00fctiger sie ist, und teilt ihr seine Gnaden und Vollkommenheiten mit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 22. Dezember 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ccaa41;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gewohnten Zustand, da kam mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus, und weil ich seit einigen Tagen ganz zusammengezogen war, sodass ich mich bewegungsunf\u00e4hig f\u00fchlte, sagte Er zu mir, indem Er meine H\u00e4nde in die seinen nahm: \u201eMeine Tochter, lass Mich dich l\u00f6sen.\u201c<br \/>\nUnd indem Er sich nahe zu mir begab, legte Er meine Arme \u00fcber seine Schultern, und sagte zu mir: \u201eNun bist du gel\u00f6st. Dr\u00fccke dich an Mich, der Ich gekommen bin, um dir Gesellschaft zu leisten und im Gegenzug die deine zu erhalten.<br \/>\nSiehst du, Ich bin der von den Menschen isolierte Gott: Ich lebe in ihrer Mitte, bin das Leben eines jeden ihrer Akte, und sie sehen Mich an, als w\u00e4re Ich nicht bei ihnen.<br \/>\nO, wie beweine Ich meine Einsamkeit! Mich hat dasselbe Schicksal getroffen wie die Sonne: w\u00e4hrend sie mit ihrem Licht und ihrer W\u00e4rme inmitten aller lebt, und es keine Fruchtbarkeit gibt, die nicht von ihr kommt, und sie mit ihrer Hitze die Erde von so viel Unflat reinigt und ihre G\u00fcter unz\u00e4hlige sind, die sie gro\u00dfz\u00fcgig \u00fcber alle niedersteigen l\u00e4sst, lebt sie doch stets allein in der H\u00f6he und der undankbare Mensch entsendet ihr nie ein \u201eDanke!\u201c, ein Zeichen der Anerkennung.<br \/>\nSo bin ich: Allein, immer allein, w\u00e4hrend Ich in ihrer Mitte das Licht eines jeden Gedanken bin, der Klang eines jeden Wortes, die Bewegung eines jeden Werkes, der Schritt eines jeden Fu\u00dfes, der Schlag eines jeden Herzens; und der undankbare Mensch l\u00e4sst Mich allein, sagt Mir kein \u201eDankesch\u00f6n\u201c, kein \u201eIch liebe Dich\u201c.<br \/>\nIch bleibe im Intellekt allein, denn das Licht, das Ich ihnen gebe, verwenden sie f\u00fcr sich selbst, und vielleicht, um Mich zu beleidigen. In den Worten bleibe Ich allein, denn der Klang, den sie bilden, dient oftmals dazu, um Mich zu l\u00e4stern. Ich bleibe allein in den Werken, weil sie sich ihrer bedienen, um Mich zu t\u00f6ten, in den Schritten, im Herzen, die nur beabsichtigen, Mir ungehorsam zu sein und das zu lieben, was nicht Mir angeh\u00f6rt.<br \/>\nO, wie lastet diese Einsamkeit auf Mir! Doch meine Liebe und Gro\u00dfmut sind so gro\u00df, dass Ich wirksamer als die Sonne meinen Lauf fortsetze, und in meinem Lauf halte Ich Ausschau, ob Mir jemand in so gro\u00dfer Einsamkeit Gesellschaft leisten will, und wenn Ich ihn finde, bilde Ich meine st\u00e4ndige Gesellschaft mit ihm und \u00fcbersch\u00fctte ihn \u00fcberreich mit all meinen Gnaden.<br \/>\nDeshalb bin Ich zu dir gekommen, Ich war so vieler Einsamkeit m\u00fcde, lasse Mich nie allein, meine Tochter!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 26. Juni 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ccaa41;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Der s\u00fc\u00dfe und h\u00f6chste Jesus, auf Besuch zu meiner kleinen Seele: aus dem Inneren seiner anbetungsw\u00fcrdigen Person str\u00f6mten Meere von grenzenlosem Licht hervor, aus dessen Inneren Seelen hervortraten, welche die Erde und den ganzen Himmel bev\u00f6lkerten. Jesus rief mich und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, komm in dieses Licht, hier w\u00fcnsche Ich dich! Die Wirkung meines Lichtes ist dies, und seine Bewegung als Quell des Lebens tut nichts anderes als aus dem Inneren seines Lichtscho\u00dfes Seelen, d.h. gesch\u00f6pfliche Leben, hervorgehen zu lassen. Seine Macht ist so gro\u00df, dass mein Licht, sobald es sich bewegt, Seelen hervorsprudeln l\u00e4sst, und Ich w\u00fcnsche meine Geliebte zusammen mit Mir im Scho\u00df meines Lichtes, d.h. meines Willens.<br \/>\nIch m\u00f6chte n\u00e4mlich bei der Erschaffung und Hervorbringung der Seelen nicht allein sein, sondern w\u00fcnsche deine Gesellschaft, damit du das gro\u00dfe Wunder der Erschaffung der Seelen und unsere \u00fcbergro\u00dfe Liebe erkennst. Da Ich dich in meinem Willen m\u00f6chte, will Ich die Seelen in dir verwahren, sie dir anvertrauen und in ihrem Pilgerstand auf Erden nicht allein lassen, sondern w\u00fcnsche jemanden bei Mir, der sie f\u00fcr Mich besch\u00fctzt und verteidigt.<br \/>\nO wie s\u00fc\u00df ist Mir die Gesellschaft einer Seele, die sich um die aus Mir hervorgegangenen Leben sorgt! Das ist Mir so wohlgef\u00e4llig, dass Ich die in meinem Willen lebende Seele zur Schatzkammer der Erschaffung der Seelen mache, zum Kanal, durch den Ich sie ins Dasein treten lasse und zum Kanal, durch den sie wieder in die Himmlische Heimat eingehen.<br \/>\nAlles will Ich dem geben, der in meinem Fiat leben m\u00f6chte. Die Gesellschaft dieser Seele ist meiner Liebe, meinen [Liebes]Erg\u00fcssen und meinen Werken n\u00f6tig, die erkannt wer-den wollen. Etwas zu tun und nicht anerkannt zu werden \u2013 dies gleicht Werken, die sich keines Triumphes r\u00fchmen noch von Sieg und Ehre singen k\u00f6nnen.<br \/>\nVersage Mir daher deine Gesellschaft nicht, du w\u00fcrdest deinem Jesus einen Liebeserguss versagen, und meinen Werken w\u00fcrde das Geleit und die Anerkennung des Gesch\u00f6pfs fehlen. Sie w\u00fcrden isolierte Werke bleiben, und meine zur\u00fcckgehaltene Liebe w\u00fcrde sich in Gerechtigkeit verwandeln.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 25. Dezember 1931)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">\u201eUnd das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst\u201c (Jhn 1, 5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach fragte ich mich: \u201eDoch welchen Schaden richtet die Seele an, wenn sie ihren eigenen menschlichen Willen tut?\u201c Und Jesus erwiderte:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, das \u00dcbel ist gro\u00df. Mein Wille ist Licht, und der menschliche ist Finsternis. Der Meine ist Heiligkeit und der menschliche Wille ist S\u00fcnde, Meiner ist Sch\u00f6nheit und enth\u00e4lt jedes Gut, der menschliche ist H\u00e4sslichkeit und enth\u00e4lt jedes \u00dcbel. So l\u00e4sst die Seele mit dem Nicht-Tun meines Willens das Licht sterben, ert\u00f6tet die Heiligkeit, die Sch\u00f6nheit und alles Gute.<br \/>\nMit dem Tun ihres eigenen Willens l\u00e4sst sie die Finsternis geboren werden, l\u00e4sst die S\u00fcnde, die H\u00e4sslichkeit und alle \u00dcbel aufleben. Und doch scheint es f\u00fcr die Menschen wie [ein unbedeutendes] Nichts zu sein, den eigenen Willen zu tun, w\u00e4hrend sie sich [in Wirklichkeit] in einen Abgrund der \u00dcbel st\u00fcrzen, der sie zum Absturz bringt.<br \/>\nScheint es dir trivial, dass mein Wille, w\u00e4hrend Er ihnen sein Licht, seine Heiligkeit, Sch\u00f6nheit und alle seine G\u00fcter bringt \u2013 und zwar nur, weil Er die Gesch\u00f6pfe liebt \u2013 die Beleidigung erf\u00e4hrt, in ihnen sein Licht, seine Heiligkeit, Sch\u00f6nheit und all seine G\u00fcter sterben zu sehen?<br \/>\nMeine Menschheit empfand diesen Tod so sehr, den der menschliche Wille dem Licht und der Heiligkeit seines Willens in ihnen bereitete, dass man sagen kann, dass Ich einen wahren Tod f\u00fchlte. Ich empfand n\u00e4mlich die Qual und Last eines Todes eines unendlichen Lichtes und einer unendlichen Heiligkeit, welche das Gesch\u00f6pf in sich zu zerst\u00f6ren gewagt hatte.<br \/>\nMeine Menschheit st\u00f6hnte und f\u00fchlte sich von so vielen Toden zermalmt, wie oft sie es gewagt hatten, das Licht und die Heiligkeit meines G\u00f6ttlichen Willens in sich zu t\u00f6ten.<br \/>\nWelches Ungl\u00fcck w\u00e4re es f\u00fcr die Natur, wenn die Menschen das Licht der Sonne vernichten w\u00fcrden, den reinigenden Wind, die Luft, die sie atmen! Es w\u00fcrde ein solches Chaos herrschen, dass alle Gesch\u00f6pfe sterben m\u00fcssten. Und doch ist das Licht meines Willens mehr als eine Sonne f\u00fcr die Seelen, mehr als der Wind, der reinigt, mehr als die Luft zum Atmen.<br \/>\nSo kannst du aus der Unordnung, die folgen w\u00fcrde, wenn sie das Sonnenlicht, den Wind und die Luft vernichten w\u00fcrden, begreifen, welches \u00dcbel es ist, wenn man meinen anbetungsw\u00fcrdigen Willen nicht tut, den Akt des prim\u00e4ren Lebens und das Zentrum aller Gesch\u00f6pfe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 22. April 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">&#8222;In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst&#8220; (Jn 1,4+5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Sonne ist zum Wohle aller da, doch nicht alle genie\u00dfen ihre wohltuenden Wirkungen. So spendet die G\u00f6ttliche Sonne allen ihr Licht, doch wer erfreut sich ihrer wohltuenden Wirkungen? Wer seine Augen offen h\u00e4lt f\u00fcr das Licht der Wahrheit.<br \/>\nAlle anderen, selbst wenn sie der Sonne ausgesetzt sind, bleiben im Dunkeln; wer jedoch ganz darauf ausgerichtet ist, Mir zu gefallen, genie\u00dft wirklich die F\u00fclle dieser Sonne und empf\u00e4ngt sie auch.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 5; 16. Juni 1903)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">\u201e\u2026 Aber die Seinen nahmen ihn nicht auf\u201c (Jhn 1, 11)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, komm in meine Arme und in mein Herz hinein. Ich habe Mich mit den eucharistischen Schleiern verh\u00fcllt, um keine Angst einzujagen. Ich bin in diesem Sakrament in den tiefsten Abgrund der Dem\u00fctigungen hinabgestiegen, um das Gesch\u00f6pf bis zu Mir zu erheben, um es ganz in Mich hineinzuversetzen, sodass Ich mit ihm eine Einheit bilde.<br \/>\nUnd indem Ich mein sakramentales Blut in seinen Adern flie\u00dfen lasse, mache Ich Mich zum Leben seines Herzschlages, seiner Gedanken und seines ganzen Wesens. Meine Liebe verzehrte Mich und wollte das Gesch\u00f6pf in meinen Flammen verzehren, damit es als zweites Ich-Selbst wiedergeboren werde. Daher wollte Ich Mich unter diesen eucharistischen Schleiern verbergen und so verborgen in das Gesch\u00f6pf eintreten, um diese Umwandlung des Gesch\u00f6pfs in Mich zu bewerkstelligen.<br \/>\nDoch damit diese Umwandlung gelingt, bedarf es der Disposition seitens der Gesch\u00f6pfe, und wie meine bis zum \u00dcberma\u00df gehende Liebe das eucharistische Sakrament einsetzte, so gew\u00e4hrte sie aus dem Inneren meiner Gottheit heraus auch weitere Gnaden, Gaben, Gunst und Licht zum Wohle des Menschen, um ihn zu einem w\u00fcrdigen Kommunionempfang zu bef\u00e4higen.<br \/>\nIch kann behaupten, dass meine Liebe so viel Gutes schenkte, dass es die Gaben der Sch\u00f6pfung \u00fcbertrifft. Ich wollte dem Menschen zuerst die Gnaden schenken, Mich zu empfangen, und dann Mich selbst geben, um ihm die wahre Frucht meines sakramentalen Lebens zu verleihen.<br \/>\nDoch um den Seelen mit diesen Gaben zuvorzukommen, bedarf es ein wenig der Leere von sich selbst, des Hasses gegen die S\u00fcnde, des Verlangens, Mich zu empfangen.<br \/>\nDiese [meine] Gaben steigen nicht zur F\u00e4ulnis oder in den Schlamm hinab, deshalb sind die Seelen ohne meine Gaben nicht richtig disponiert f\u00fcr meinen Empfang, und wenn Ich dann zu ihnen hinabsteige, finde Ich nicht den freien Platz, um mein Leben mitzuteilen; Ich bin f\u00fcr sie wie tot, und sie sind wie tot f\u00fcr Mich.<br \/>\nIch brenne und sie sp\u00fcren meine Flammen nicht, Ich bin Licht und sie werden noch blinder. Ach, wie viele Schmerzen leide Ich in meinem sakramentalen Leben! Viele f\u00fchlen wegen mangelnder Vorbereitung nichts Besonderes bei meinem Empfang und ekeln Mich sogar an, und wenn sie Mich weiterhin empfangen, stellen sie mein st\u00e4ndiges Kalvaria dar und bereiten sich die ewige Verdammnis.<br \/>\nWenn es nicht die Liebe ist, die sie antreibt, Mich zu empfangen, dann f\u00fcgen sie Mir eine weitere Beleidigung zu und h\u00e4ufen in ihrer Seele eine weitere S\u00fcnde auf. Bete also und leiste Wiedergutmachung f\u00fcr so viel Missbrauch und Sakrilegien beim Kommunionempfang.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 27. M\u00e4rz 1923)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">\u201eAllen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden\u201c (Jhn 1, 12)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026\u201cWei\u00dft du, wie dein Sch\u00f6pfer zu dieser Heiligkeit des Lebens in meinem Willen stehen wird? Er wird einem K\u00f6nig gleichen, der keine Nachkommenschaft hat. Dieser K\u00f6nig erfreut sich nie der Zuneigung eines eigenen Sohnes, noch kann er all seine v\u00e4terlichen Liebkosungen oder liebevollen K\u00fcsse gro\u00dfz\u00fcgig verschenken, weil er in niemandem seinen Nachkommen und seine [eigenen] Z\u00fcge erblickt, und einen, dem er das Los seines Reiches anvertrauen k\u00f6nnte.<br \/>\nDieser Arme lebt stets mit einem Dorn im Herzen, er ist stets von Dienern und Personen umgeben, die ihm nicht \u00e4hnlich sind. Wenn diese in seiner N\u00e4he sind, dann nicht aus reiner Liebe, sondern aus Eigeninteresse, um Reicht\u00fcmer und Ehren zu erlangen, und vielleicht auch, um ihn zu verraten.<br \/>\nStell dir nun vor, dass nach langer Zeit ein Sohn von ihm das Licht der Welt erblickt. Welch ein Fest ist das doch f\u00fcr diesen K\u00f6nig! Wie k\u00fcsst und liebkost er ihn und kann den Blick nicht von seinem Sohn abwenden, in dem er sein Abbild erkennt.<br \/>\nKaum geboren, vererbt er ihm sein Reich und alle seine G\u00fcter, und seine vollst\u00e4ndige Freude und Festfeier besteht darin, dass sein Reich nicht mehr Fremden und Dienern geh\u00f6ren wird, sondern seinem lieben Sohn. Nun kann man sagen, dass das, was dem Vater geh\u00f6rt, auch dem Sohn geh\u00f6rt, und was dem Sohn geh\u00f6rt, dem Vater geh\u00f6rt.<br \/>\nNun, wer das Reich meines Willens besitzen wird, ist f\u00fcr Uns wie ein nach etwa sechstausend Jahren geborener Sohn. Welche Freude und Festlichkeit wird es f\u00fcr Uns bedeuten, in ihm unser Abbild unversehrt und sch\u00f6n zu erblicken, so wie Wir ihn aus unserem v\u00e4terlichen Scho\u00df hervorgehen lie\u00dfen! Alle Liebkosungen, K\u00fcsse und Geschenke werden f\u00fcr diesen Sohn sein.<br \/>\nDa Wir dem Menschen bei der Sch\u00f6pfung das Reich unseres Willens als sein besonderes Erbe vermachten, und dieses unser Reich so lange Zeit in H\u00e4nden von Fremden, Dienern und Verr\u00e4tern war, wird unsere Freude noch gr\u00f6\u00dfer sein, wenn Wir jenen sehen, der es als Sohn besitzen und Uns die Herrlichkeit des Reiches unseres Willens geben wird, und wenn Wir sehen, dass dieses unser Erbe seitens jenes Sohnes in Sicherheit gebracht werden wird. Ist es nicht gerecht, dass Wir ihm alles geben, auch Uns selbst, und dass er alles und alle einschlie\u00dft?\u201d<br \/>\nAls Jesus dies gesagt hatte, fragte ich Ihn nachdenklich: \u201eMeine Liebe, ist all dies m\u00f6glich?\u201d<br \/>\nUnd Jesus f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, wundere dich nicht. Denn mit dem Besitz des Reiches des H\u00f6chsten Willens wird die Seele einen G\u00f6ttlichen Willen besitzen, der unendlich und ewig ist und alle G\u00fcter einschlie\u00dft; wer daher alles besitzt, kann Uns alles geben.<br \/>\nWie gro\u00df wird unsere Freude und unser und ihr Gl\u00fcck sein, die Kleinheit der Seele in diesem unserem Reich zu sehen, die st\u00e4ndig von Uns nimmt, als Besitzerin und unsere Tochter. Da das, was sie von Uns nimmt, g\u00f6ttlich ist, nimmt sie das G\u00f6ttliche, und gibt Uns G\u00f6ttliches, sie nimmt das Unendliche und gibt Uns Unendliches, sie nimmt unermessliche Dinge von Uns und unermessliche Dinge gibt sie Uns, sie nimmt Licht von Uns und bringt Uns Licht.<br \/>\nSie wird nichts anderes tun, als zu nehmen und Uns zu geben. Wir werden ihr all das Unsrige zur Verf\u00fcgung stellen, damit in dieses ihr von Uns geschenkte Reich unseres Willens, nichts mehr eintritt, was Uns fremd ist, sondern nur unser Eigentum. So k\u00f6nnen Wir die Fr\u00fcchte, den Ruhm, die Liebe und Ehre des Reiches unseres Willens empfangen.<br \/>\nSei deshalb aufmerksam, und dein Flug in unserem Willen sei andauernd.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 2. Juli 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">\u201eDie nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind\u201c (Joh 1, 13)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eTochter meines Willens, warum machst du dir Sorgen? So geschieht es auch in der Sch\u00f6pfung: wie lange Zeit hielt Ich sie doch \u2013 wirklich gebildet \u2013 in meinem Scho\u00df! Und als es Mir gefiel, brachte Ich sie ans Licht; und die Erl\u00f6sung selbst, wie viel weitere Zeit behielt Ich sie nicht in Mir?<br \/>\nIch k\u00f6nnte sagen \u2013 ab aeterno \u2013 und doch wartete Ich so lange, um vom Himmel herabzusteigen und ihr die Vollendung zu geben. Dies ist meine Angewohnheit: zuerst befruchte Ich meine Werke, forme sie in Mir, und zur passenden Zeit bringe Ich sie hervor.<br \/>\nJa, du sollst vielmehr wissen, dass meine Menschheit in sich zwei Generationen einschloss: die Kinder der Finsternis und die Kinder des Lichtes. F\u00fcr die ersten kam Ich, um sie zu erl\u00f6sen, und Ich gab daher mein Blut, um sie in Sicherheit zu bringen.<br \/>\nMeine Menschheit war heilig und erbte nichts von den Erb\u00e4rmlichkeiten des ersten Menschen, und obwohl sie ihm in den nat\u00fcrlichen Beschaffenheiten \u00e4hnlich war, war Ich doch unantastbar f\u00fcr den kleinsten Makel, der einen Schatten auf meine Heiligkeit werfen k\u00f6nnte. Mein Erbe war allein der Wille meines Vaters, in Dem Ich alle meine menschlichen Akte ausf\u00fchren sollte, um in Mir die Generation der Kinder des Lichtes zu bilden.<br \/>\nSiehst du, es wurde Mir geschenkt, diese Generation gerade im Scho\u00df des Willens meines Vaters im Himmel heranzubilden, und Ich ersparte Mir keine M\u00fchen, noch Akte, noch Leiden, noch Gebete, ja vielmehr stand diese Generation an der Spitze aller Dinge, die Ich tat und litt, sodass Ich sie in Mir empfing, sie fruchtbar machte und formte.<br \/>\nEs waren gerade sie, diese Kinder des Lichtes, die Mir der Himmlische Vater mit soviel Liebe anvertraut hatte: es war mein bevorzugtes Erbe, das Mir im Heiligsten H\u00f6chsten Willen \u00fcbergeben wurde.<br \/>\nNachdem Ich nun die G\u00fcter der Erl\u00f6sung bekanntgemacht und geoffenbart habe, wie Ich alle gerettet wissen will, indem Ich ihnen alle n\u00f6tigen Mittel dazu gebe, gehe Ich noch weiter, um zu enth\u00fcllen, dass in Mir eine weitere Generation existiert, die Ich zur Welt bringen muss: Meine Kinder, die im G\u00f6ttlichen Willen leben sollen, und dass in meinem Herzen tats\u00e4chlich alle Gnaden, alle meine inneren Akte bereitet sind, die Ich in der Sph\u00e4re des Ewigen Willens f\u00fcr sie getan habe; diese Akte erwarten den Kuss ihrer Akte, ihre Vereinigung, um ihnen das Erbe des H\u00f6chsten Willens zu verleihen.<br \/>\nUnd wie Ich es empfing, so m\u00f6chte Ich es auch ihnen schenken, um aus Mir die zweite Generation der Kinder des Lichtes hervortreten zu lassen.<br \/>\nWenn meine Menschheit dieses Erbe, das sie besa\u00df, nicht schenken w\u00fcrde, d.h. den G\u00f6ttlichen Willen, die einzige und einzigartige Sache, die Ich liebte und die Mir alles Gute brachte, w\u00e4re mein Herabsteigen auf die Erde unvollst\u00e4ndig gewesen, und Ich k\u00f6nnte auch nicht behaupten, alles gegeben zu haben, sondern Ich h\u00e4tte vielmehr das Gr\u00f6\u00dfte, den edelsten und g\u00f6ttlichsten Teil, f\u00fcr Mich vorbehalten.<br \/>\nDu siehst nun, wie notwendig es ist, dass mein Wille in allen Beziehungen, in den Wundern, den Wirkungen, im Wert erkannt werde, das was Ich in diesem Willen f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe tat und das, was sie tun sollen; diese Kenntnis wird ein m\u00e4chtiger Magnet sein, um die Menschen anzuziehen, damit sie das Erbe meines Willens empfangen, und um die Generation der Kinder des Lichtes in der Welt erscheinen zu lassen.<br \/>\nGib acht, meine Tochter, du wirst das Sprachrohr, die Trompete sein, um sie zu rufen und diese von Mir so sehr bevorzugte und ersehnte Generation zu versammeln.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 27. Oktober 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">\u201eUnd das Wort ist Fleisch geworden\u201c (Joh 1, 14)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine Tochter, meine Leiden sind fu\u0308r die menschliche Natur unbegreiflich, und die Leiden meiner Passion selbst waren Schatten und Gleichnisse meiner inneren Leiden: Meine inneren Leiden wurden Mir von einem Allm\u00e4chtigen Gott auferlegt, und keine Faser konnte dem Schlag entrinnen; jene meiner Passion waren Mir von den Menschen auferlegt worden, die weder Allmacht noch Allsicht besa\u00dfen und daher nicht das tun konnten, was sie wollten, noch in alle meine einzelnen Fasern eindringen konnten.<br \/>\nMeine inneren Leiden waren inkarniert, und meine Menschheit selbst wurde in N\u00e4gel, Dornen, Gei\u00dfeln, Wunden, in so grausame Martern umgewandelt, dass sie Mir st\u00e4ndige Tode bereiteten; diese waren untrennbar von Mir, bildeten mein eigenes Leben selbst. Indessen waren jene meiner Passion au\u00dferhalb von Mir, es waren Dornen und N\u00e4gel, die eingetrieben werden, und \u2013 wenn man wollte \u2013 auch entfernt werden konnten; und der blo\u00dfe Gedanke, dass ein Leid weggenommen werden kann, ist eine Erleichterung. Doch meine inneren Leiden wurden von meinem eigenen Fleisch selbst gebildet, daher gab es keine Hoffnung, dass sie aus Mir entfernt werden, noch dass die Sch\u00e4rfe eines Dornes oder die Durchbohrung der N\u00e4gel abgemildert werden konnte.<br \/>\nMeine inneren Leiden waren so schwer und so viele, dass Ich die Leiden meiner Passion [dagegen] Erleichterungen und Ku\u0308sse nennen k\u00f6nnte, die sie meinen inneren Leiden gaben, und die, sich miteinander vereinigend, den h\u00f6chsten Beweis meiner gro\u00dfen und u\u0308berflie\u00dfenden Liebe fu\u0308r die Rettung der Seelen erbrachten.<br \/>\nMeine \u00e4u\u00dferen Leiden waren Stimmen, die alle aufriefen, in den Ozean meiner inneren Leiden einzutreten, um ihnen verst\u00e4ndlich zu machen, wie viel Mich ihre Rettung gekostet hat. Au\u00dferdem kannst du aus deinen eigenen inneren Leiden, die dir von Mir mitgeteilt werden, in etwa die st\u00e4ndige Intensit\u00e4t der Meinen verstehen. Fasse daher Mut, es ist die Liebe, die Mich dazu dr\u00e4ngt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 19. August 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ccaa41;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe im Fiat dauert an, und obwohl heute der Heilige Weihnachtstag ist, verbrachte ich die ganze Nacht, ohne mein Himmlisches Kind zu sehen; daher sp\u00fcrte ich einen Riss in meinem Herzen, ohne Ihn, der mein Leben und mein Alles ist.<br \/>\nO, ohne Ihn zu leben ist so, als h\u00e4tte man kein Leben und ist gemartert, ohne Kraft und St\u00fctze, was f\u00fcr meine arme, kleine Seele den schrecklichsten Tod darstellt! Zwischen Sehnsucht und Angst betete ich zum H\u00f6chsten Willen, mir Den zu enth\u00fcllen, der mich liebte und mein hartes Martyrium bildete.<br \/>\nDa wurde mein Geist wie von einem unermesslichen Licht hingerissen, das Himmel und Erde erf\u00fcllte: O Wunder, ich sah das kleine G\u00f6ttliche Kind, das in jedem geschaffenen Ding, in jedem Herzen, in allem wiedergeboren war; das kleine Jesuskind vervielf\u00e4ltigt, bilokiert, auf unendliche Weise in allem und jedem wiedergeboren, so dass jeder die Freude hatte, das himmlische Kind in sich geboren zu f\u00fchlen.<br \/>\nO, wie sch\u00f6n war es, Ihn so ganz klein in der Sonne, in den Sternen, in allen Elementen und in allen Menschen zu sehen. Alle huldigten Ihm und hatten die gro\u00dfe Ehre und das unermessliche Gl\u00fcck, Ihn in allen wiedergeboren zu sehen und das s\u00fc\u00dfe Unterpfand des Jesuskindes zu eigen zu besitzen. Verwundert und erstaunt sah ich, dass auch in mir Jesus geboren worden war, den ich mit so vielen Seufzern und gro\u00dfer Sehnsucht gesucht hatte.<br \/>\nIch dr\u00fcckte Ihn ganz fest in meine Arme, und Er lie\u00df mich gew\u00e4hren, ja freute sich sogar daran und sagte ganz z\u00e4rtlich zu mir: \u201eMeine Tochter, liebe Mich, liebe Mich. Ich bin geboren, um zu lieben und geliebt zu werden, und damit Ich [zeige, dass Ich] als Gott agiere, ist meine Geburt universell.<br \/>\nIch h\u00e4tte nicht als Gott gehandelt, wenn Ich nicht auf universelle Art und Weise geboren worden w\u00e4re, sodass alle in der Tat sagen k\u00f6nnen: \u201aDas Himmlische Kind wurde f\u00fcr mich geboren, Es geh\u00f6rt mir, und das ist so wahr, dass ich Es schon besitze.\u2018 Meine Liebe w\u00e4re blockiert, wenn Ich nicht in allen wiedergeboren werden h\u00e4tte k\u00f6nnen.<br \/>\nMeine Macht w\u00e4re begrenzt und meine Unermesslichkeit eingeschr\u00e4nkt, wenn meine Wiedergeburt nicht universell w\u00e4re, und das ist kein Wunder: da meine Gottheit Himmel und Erde erf\u00fcllte, so vervielf\u00e4ltigte und bilokierte Sie \u2013 sich in meine kleine Menschheit einschlie\u00dfend \u2013 diese Menschheit auf eine Weise, dass Ich in allem und in allen wiedergeboren wurde.<br \/>\nUnsere Handlungsweisen sind g\u00f6ttlich und grenzenlos: alle sollen n\u00e4mlich das Gute erhalten, das Wir wirken, und alle sollen von unseren Werken erf\u00fcllt sein; zumal Ich ja vom Himmel auf die Erde herabstieg und menschliches Fleisch annehmen wollte, um die Glorie des Himmlischen Vaters vollst\u00e4ndig zu verherrlichen und f\u00fcr alles Ersatz zu leisten, was der Mensch nicht getan hatte.<br \/>\nDeswegen also wollte meine kleine Menschheit auch in den geschaffenen Dingen wiedergeboren werden, weil der Mensch Uns nicht die Verherrlichung und die Vergeltung f\u00fcr die Liebe dargebracht hatte, mit der Wir Himmel, Sonne und so vieles andere erschaffen hatten. Meine Menschheit jedoch, die in diesen Dingen neu geboren wurde, erwies meinem Himmlischen Vater die vollkommene Verherrlichung f\u00fcr das ganze Sch\u00f6pfungswerk.<br \/>\nMit der Ablehnung meines G\u00f6ttlichen Willens verlor der Mensch in allem seine Macht, seinen Einfluss. Ich aber kam als sein Retter, Wiederhersteller, Verherrlicher, Verteidiger und bedeckte ihn mit dem Gewand meiner Menschheit, um ihn sicher zu bewahren und in allem vor meinem Himmlischen Vater f\u00fcr ihn geradezustehen. Meine Liebe war so gro\u00df, dass meine Gottheit ihr ein Ventil schaffen wollte und Mich daher veranlasste, in jedem Herzen und in allen Dingen geboren zu werden.<br \/>\nSo wahr ist dies, dass die geschaffenen Dinge Mich sogar als erste erkannten und lobpriesen, denn da sie meine Geburt in sich wahrnahmen, jubelten sie vor Freude und feierten f\u00fcr Mich ein Fest. Doch wei\u00dft du, wer jene Seelen sind, die Mich festlich feiern, wenn Ich in ihren Herzen geboren werde?<br \/>\nJene, die meinen G\u00f6ttlichen Willen besitzen! Diese bemerken sofort meine Geburt in ihren Herzen und feiern Mich unaufh\u00f6rlich, w\u00e4hrend Mich die anderen zum Weinen bringen, leiden lassen und mit der S\u00fcnde Mich wie mit einem Messer verwunden oder t\u00f6ten.\u201d<br \/>\nNach den Worten Jesu blieb Ich ganz in seine Liebe versenkt. Die bewegende Szene der universellen Geburt des Jesuskindes in allen lie\u00df mich eine Menge Dinge verstehen. Ich halte es aber f\u00fcr besser, sie schweigend zu \u00fcbergehen, denn da ich sie nicht gut ausdr\u00fccken kann, w\u00fcrde ich Ungereimtheiten sagen.<br \/>\nAls Festfeier f\u00fcr das Himmlische Kind gab ich mich ganz dem G\u00f6ttlichen Willen hin: Jesus kehrte erneut zur\u00fcck, so anmutig und von so seltener Sch\u00f6nheit, dass man nichts \u00c4hnliches findet. Er schloss sich voller Liebe in mein Herz als seinen Geburtsort ein und wiederholte in mir seine kindlichen Tr\u00e4nen, seine liebevollen Seufzer und Schluchzer. O wie r\u00fchrend war es, Ihn bald weinen, bald schluchzen, bald wimmern zu sehen!<br \/>\nAls Er in allen und in allem wiedergeboren wurde, trat Er zuerst mit den Waffen seiner Tr\u00e4nen ein, mit den Kunstgriffen seines Schluchzens und den Gebeten seines Wimmerns. Dadurch riss Er alle hin und trat mit einer bezaubernden Kraft, die Er als Gott besitzt, in die Herzen ein, um dort von neuem geboren zu werden.<br \/>\nO, Himmel neiget euch, und liebt und betet das Himmlische Kind zusammen mit mir an! Als sich mein Geist in einem so gro\u00dfen Mysterium verlor, f\u00fcgte das s\u00fc\u00dfe Kindchen unter Tr\u00e4nen und Schluchzen und zugleich himmlisch l\u00e4chelnd hinzu:<br \/>\n\u201eGesegnete Tochter, meine Geburt war nicht nur universell \u2013 da Ich als Gott ja gar nicht anders handeln konnte. Vielmehr glich Ich auch der Sonne, deren Licht und Glut alle geschaffenen Dinge, die ganze Sch\u00f6pfung und alle Menschen notgedrungen \u2013 ob sie wollen oder nicht \u2013 empfangen m\u00fcssen.<br \/>\nAus der H\u00f6he, von der die Sonne mit ihrer Herrschaft des Lichts und ihrer \u00dcberlegenheit \u00fcber alle und alles herabsteigt, scheint sie stillschweigend, aber eindringlicher als wenn sie reden k\u00f6nnte, zu sprechen: \u2018Entweder du nimmst mich mit Liebe auf, oder ich erf\u00fclle dich [mit Licht], aufgrund meiner mir zukommenden Berechtigung, dir Licht zu spenden.<br \/>\nWenn du mich nicht aufnehmen willst, werde ich dich von allen Seiten umgeben, sodass du meinem Licht nicht entkommen kannst und ich die gro\u00dfe Ehre f\u00fcr mich verbuchen kann, dass ich allen mein Licht geschenkt habe.\u2019 Die Sonne ist Symbol meiner Geburt: auch sie geht t\u00e4glich f\u00fcr alles und f\u00fcr alle neu auf.<br \/>\nIch werde nicht nur auf universelle Weise neu geboren, sondern best\u00fcrme dabei auch den Menschen. Ich werde nicht nur in seinem Herzen neu geboren, sondern dringe mit meinen Gedanken in seinen Geist ein, mit meinen Tr\u00e4nen in die Augen, best\u00fcrme seine Stimme mit meinem Wimmern.<br \/>\nSo dringe Ich auf universelle Weise in alle Menschen ein und best\u00fcrme sie von allen Seiten, sodass sie Mir nicht entfliehen k\u00f6nnen. Wenn sie Mich mit Liebe aufnehmen, wird mein Leben in ihnen nicht nur geboren, sondern w\u00e4chst auf erstaunliche Weise.<br \/>\nNehmen sie Mich aber nicht mit Liebe auf, dann werde ich in ihnen aufgrund meiner Mir als Gott zustehenden Rechte wiedergeboren. Ich wachse jedoch nicht in ihnen, sondern bleibe klein und blo\u00df im Verborgenen und warte darauf, dass mein Wimmern und meine Tr\u00e4nen sie vielleicht zu meiner Liebe anregen. Gelingt Mir dies aber nicht, dann verwandelt sich mein Leben f\u00fcr sie in Gerechtigkeit.<br \/>\nO, welche Qual ist es f\u00fcr mein kleines Herz, wenn Ich sehe, dass sich meine Geburt, die ganz Liebe ist, f\u00fcr die armen Gesch\u00f6pfe in Gerechtigkeit verwandelt! Sei also so gut und lasse Mich [in dir] wachsen, da Ich schon in dir geboren bin, und du wirst meine Tr\u00e4nen und mein Wimmern in Freude verwandeln.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 31; 25. Dezember 1932)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":75216,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-57795","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57795","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57795"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57795\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75216"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57795"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57795"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57795"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}