{"id":57807,"date":"2024-12-28T12:00:28","date_gmt":"2024-12-28T11:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/fest-der-heiligen-familie-c-lk-2-41-52-2\/"},"modified":"2024-12-26T19:26:03","modified_gmt":"2024-12-26T18:26:03","slug":"fest-der-heiligen-familie-c-lk-241-52","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/fest-der-heiligen-familie-c-lk-241-52\/","title":{"rendered":"FEST DER HEILIGEN FAMILIE \u2013 C \u2013 (Lk 2,41-52)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">41Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. 42Als er zw\u00f6lf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach. 43Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten.<br \/>\n44Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten. 45Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zur\u00fcck und suchten ihn dort.<br \/>\n46Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er sa\u00df mitten unter den Lehrern, h\u00f6rte ihnen zu und stellte Fragen. 47Alle, die ihn h\u00f6rten, waren erstaunt \u00fcber sein Verst\u00e4ndnis und \u00fcber seine Antworten.<br \/>\n48Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen, und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht. 49Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater geh\u00f6rt? 50Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte.<br \/>\n51Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zur\u00fcck und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen. 52Jesus aber wuchs heran, und seine Weisheit nahm zu, und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ab8b22;\">\u201eAls sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zur\u00fcck und suchten ihn dort\u201c (Lk 2, 45)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201cNachdem wir unsere Pflicht im Tempel erf\u00fcllt und Ostern gefeiert hatten, machten wir uns auf den Heimweg. In der Menge verloren wir uns; ich blieb bei den Frauen und der heilige Josef ging mit den M\u00e4nnern.<br \/>\nIch schaute umher, um mich zu vergewissern, ob mein Jesus mit mir gekommen w\u00e4re; da ich ihn nicht sah, dachte ich, er sei bei seinem Vater Josef geblieben. Wie gro\u00df war hingegen das Erstaunen und Erschrecken, als ich ihn nicht bei ihm entdeckte, an dem Ort, wo wir uns alle wieder treffen sollten!<br \/>\nDa wir nicht wussten, was vorgefallen war, verstummten wir beide vor Schrecken und Schmerz. Eilig kehrten wir zur\u00fcck und fragten besorgt alle, denen wir begegneten: \u201eSagt uns doch, habt ihr Jesus, unseren Sohn gesehen, ohne den wir nicht mehr leben k\u00f6nnen!\u201c<br \/>\nUnd unter Tr\u00e4nen beschrieben wir sein Aussehen: \u201eer ist ganz liebensw\u00fcrdig, seine sch\u00f6nen blauen Augen strahlen vor Licht und sprechen zum Herzen; sein Blick trifft, fesselt und entz\u00fcckt; seine Stirn ist majest\u00e4tisch, sein Angesicht von einer bezaubernden Sch\u00f6nheit; seine sanfte Stimme geht zu Herzen und vers\u00fc\u00dft alle Bitterkeit; seine lockigen Haare, wie reinstes Gold, verleihen ihm ein liebreizendes, anmutiges Aussehen.<br \/>\nAlles an ihm ist Majest\u00e4t, W\u00fcrde und Heiligkeit: Er ist das sch\u00f6nste unter den Menschenkindern!\u201c Trotz unseres Suchens konnte uns jedoch niemand Auskunft geben. Mein Schmerz wurde heftiger, sodass ich bitter weinte und in meiner Seele sich in jedem Augenblick neue, tiefe Wunden auftaten, die mir wahre Todesschmerzen bereiteten.<br \/>\nLiebe Tochter, wenn Jesus mein Sohn war, so war er auch mein Gott; daher war mein Schmerz ganz in der g\u00f6ttlichen Ordnung, d. h. so m\u00e4chtig und unermesslich, dass er alle anderen m\u00f6glichen Qualen zusammen \u00fcbertraf.<br \/>\nWenn das Fiat, das ich besa\u00df, mich nicht st\u00e4ndig mit seiner g\u00f6ttlichen Kraft gest\u00e4rkt h\u00e4tte, w\u00e4re ich vor Best\u00fcrzung gestorben. Da uns niemand Auskunft geben konnte, fragte ich besorgt die Engel, die mich umgaben: \u201eAber sagt mir doch, wo ist mein geliebter Jesus? Wohin muss ich meine Schritte lenken, um ihn zu finden?<br \/>\nAch, sagt ihm, dass ich nicht mehr kann, bringt ihn mir auf euren Fl\u00fcgeln in meine Arme! Meine Engel, erbarmt euch meiner Tr\u00e4nen, helft mir, bringt mir Jesus!\u201c Da wir ihn nicht fanden, kehrten wir nach Jerusalem zur\u00fcck.<br \/>\nNach drei Tagen bitterster Seufzer, Tr\u00e4nen und \u00c4ngste betraten wir den Tempel; meine Augen durchforschten alles, als ich endlich, wie \u00fcberw\u00e4ltigt von Jubel, meinen Sohn erblickte, der sich inmitten der Gesetzeslehrer aufhielt.<br \/>\nEr sprach mit solcher Weisheit und Majest\u00e4t, dass alle erstaunt und betroffen waren, die ihn h\u00f6rten. Ich brauchte ihn nur anzusehen, da f\u00fchlte ich das Leben zur\u00fcckkehren und sofort verstand ich den verborgenen Grund f\u00fcr seinen Verlust.<br \/>\nJetzt ein Wort an dich, liebste Tochter. In diesem Geheimnis wollte mein Sohn mir und auch dir eine erhabene Lehre erteilen. Glaubst du etwa, er wusste nicht, was ich litt? Im Gegenteil, meine Tr\u00e4nen, mein Suchen, meine grausamen und intensiven Schmerzen fanden Widerhall in seinem Herzen.<br \/>\nUnd doch opferte er w\u00e4hrend dieser so leidvollen Stunden seinem G\u00f6ttlichen Willen seine eigene Mutter auf, die er so sehr liebte, um mir zu zeigen, wie auch ich eines Tages sein Leben dem H\u00f6chsten Willen opfern m\u00fcsste. In dieser unbeschreiblichen Qual verga\u00df ich dich nicht, meine Geliebte.<br \/>\nDa ich glaubte, dass dieser Schmerz dir als Beispiel dienen k\u00f6nnte, bewahrte ich ihn zu deiner Verf\u00fcgung, damit auch du im geeigneten Augenblick die Kraft f\u00e4ndest, alles dem G\u00f6ttlichen Willen zu opfern.<br \/>\nKaum hatte Jesus zu sprechen aufgeh\u00f6rt, n\u00e4herten wir uns ehrf\u00fcrchtig und richteten einen sanften Vorwurf an ihn: \u201eSohn, warum hast du uns das angetan?\u201c Und er antwortete uns mit g\u00f6ttlicher Majest\u00e4t: \u201eWarum habt ihr mich gesucht?<br \/>\nWusstet ihr nicht, dass ich in die Welt gekommen bin, um meinen Vater zu verherrlichen?\u201c wir verstanden die erhabene Bedeutung dieser Antwort und beteten darin den G\u00f6ttlichen Willen an, dann kehrten wir nach Nazareth zur\u00fcck.<br \/>\nTochter meines Mutterherzens, h\u00f6re zu: Als ich meinen Jesus verlor, war mein Schmerz \u00fcberaus gro\u00df; und doch kam noch ein Zweiter hinzu, n\u00e4mlich dass ich dich verlor. In der Tat, als ich voraussah, dass du dich vom G\u00f6ttlichen Willen entfernen w\u00fcrdest, f\u00fchlte ich mich zugleich meines Sohnes und meiner Tochter beraubt, und mein Mutterherz erlitt einen zweifachen Schlag.<br \/>\nMeine Tochter, wenn du dabei bist, deinen Willen statt den G\u00f6ttlichen zu tun, so bedenke, dass du damit Jesus und mich verlierst und in den Abgrund des Elends und der Laster st\u00fcrzt.<br \/>\nHalte daher dein Versprechen, das du mir gegeben hast, unaufl\u00f6slich mit mir vereint zu bleiben, und ich werde dir die Gnade verleihen, dich nicht mehr von deinem Willen beherrschen zu lassen, sondern ausschlie\u00dflich vom G\u00f6ttlichen.\u201d (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: F\u00fcnfte Betrachtung)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c4a03d;\">\u201eSeine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen\u201c (Lk 2, 51)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, du gleichst einem Beh\u00e4lter voller Wasser oder anderer Fl\u00fcssigkeit. Gibt man ein St\u00fcck Brot [oder anderes] hinein, so flie\u00dft das Wasser \u00fcber und benetzt den Ort, wo der Beh\u00e4lter steht \u2013 oder wenn der Wind das Wasser des Meeres anschwellen und daraus Wellen entstehen l\u00e4sst, als wollte er allen die Wasser des Meeres sichtbar machen.<br \/>\nSo ist es bei dir: wenn du in die Akte meines Willens eintrittst und Rundg\u00e4nge in Ihm machst, ist dies mehr als Brot, das im Beh\u00e4lter voller Wasser versenkt wird und mehr als der Wind, der das Licht meines Willens anschwellen l\u00e4sst, das ansteigt und aus dir \u00fcberstr\u00f6mt.<br \/>\nIndem Er dir mit seiner Sprache aus Licht von eben demselben Licht erz\u00e4hlt, von dem du erf\u00fcllt bist, will Er mit seinen Wellen aus Licht zu erkennen geben, Wer Er ist, was Er tun kann und was Er tun will.<br \/>\nWenn du den Wind deiner Akte in meinen Willen legst, so bewegt sich sein Licht, bildet seine Wellen aus Licht, bis sie aus dir \u00fcberstr\u00f6men, um nicht nur dir, sondern auch den anderen seine Wellen aus Licht, d.h. seine Wahrheiten, kundzutun.<br \/>\nAlles, was Ich dir \u00fcber meinen Willen gesagt habe, wurde auch der Himmelsk\u00f6nigin mitgeteilt, denn Sie tat nichts anderes, als Ihn best\u00e4ndig anschwellen zu lassen, um [daraus] seine Manifestationen (Offenbarungen) zu sch\u00f6pfen, sie kennenzulernen, zu lieben und sie mehr als das eigene Leben besitzen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDoch flossen diese Wellen nicht aus Ihr \u00fcber, sondern blieben in Ihr [eingeschlossen], da Sie nicht den Auftrag hatte, meinen Willen bekannt zu machen. Dies war nicht ihre Mission, sondern Sie bewahrte sie in ihrem Herzen \u2013 die kleinsten, wie auch die gr\u00f6\u00dften Wahrheiten, als kostbare Reliquien und heilige Pf\u00e4nder.<br \/>\nSie wartete auf dich und deine ganz besondere Sendung, um dir auch ihren Wind zur Verf\u00fcgung zu stellen, damit du die Wellen des Lichtes des G\u00f6ttlichen Willens ansteigen lassen k\u00f6nnest, und \u2013 wenn diese dann aus dir \u00fcberflie\u00dfen \u2013 die Himmelsk\u00f6nigin ihren Anteil bei der Bekanntmachung meines Willens habe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 29. Juni 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c4a03d;\">\u201eJesus aber wuchs heran, und seine Weisheit nahm zu, und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen\u201c (Lk 2, 52)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gewohnten Zustand fortfuhr, sprach mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus, als Er kam, zu mir: &#8222;Meine Tochter, jedes Mal, wenn die Seele ihre Akte in meinem Willen verrichtet, w\u00e4chst sie immer mehr vor Mir an Weisheit, an G\u00fcte, Macht und Sch\u00f6nheit, denn, in dem Ma\u00df, wie sie die Akte in meinem Willen wiederholt, so viele Einstr\u00f6mungen an Weisheit, G\u00fcte usw. empf\u00e4ngt sie, und die Seele w\u00e4chst durch jene Speise, mit der sie sich n\u00e4hrt.<br \/>\nDaher steht von Mir im Heiligen Evangelium geschrieben, dass Ich zunahm an Weisheit vor Gott und vor den Menschen. Da Gott nicht zunehmen noch abnehmen konnte, so war mein Wachsen nichts anderes als meine Menschheit, die an Jahren heranwachsend, meine Akte im H\u00f6chsten Willen vermehrte, und ein weiterer Akt, den Ich verrichtete, bedeutete eine weitere Zunahme in der Weisheit meines Himmlischen Vaters.<br \/>\nDieses mein Wachstum war so real, dass auch die Gesch\u00f6pfe es bemerkten. Jeder meiner Akte floss im unermesslichen Meer des G\u00f6ttlichen Willens, und wenn Ich arbeitete, n\u00e4hrte Ich Mich mit dieser himmlischen Speise. Es w\u00e4re zu lang, wollte Ich dir die Meere der Weisheit, der G\u00fcte, der Sch\u00f6nheit und der Macht aufz\u00e4hlen, die meine Menschheit in jedem weiteren Akt, den Ich verrichtete, in sich aufnahm.<br \/>\nSo geschieht es mit der Seele. Meine Tochter, die Heiligkeit in meinem Willen nimmt jeden Augenblick zu; es gibt nichts, das vom Wachstum ausgenommen ist, und das die Seele nicht im unendlichen Meer meines Willens flie\u00dfen lassen k\u00f6nnte. Die unbedeutendsten Dinge, der Schlaf, die Speise, die Arbeit usw. k\u00f6nnen in meinen Willen eintreten und dort ihren Ehrenplatz als Vollzieher meines Willens einnehmen.<br \/>\nWenn die Seele es nur will, k\u00f6nnen alle, von den kleinsten bis zu den gr\u00f6\u00dften Dingen, Gelegenheiten bieten, in meinen Willen einzutreten, was bei den Tugenden nicht der Fall ist, denn oft fehlt es an der n\u00f6tigen Gelegenheit, die Tugend zu \u00fcben.<br \/>\nWenn man den Gehorsam \u00fcben will, braucht es jemanden, der befiehlt, und es kann vorkommen, dass tage- und wochenlang jemand fehlt, der neue Befehle gibt, denen man gehorchen kann; wie viel guter Wille also auch da ist, zu gehorchen, wird der arme Gehorsam doch unt\u00e4tig bleiben; so ist es mit der Geduld, der Demut und allen anderen Tugenden: da sie Tugenden dieser niedrigen Welt sind, braucht es die anderen Gesch\u00f6pfe dazu, um sie auszu\u00fcben.<br \/>\nDas Leben in meinem Willen ist hingegen himmlische Tugend, und Ich allein gen\u00fcge, sie in jedem Augenblick in st\u00e4ndiger Bet\u00e4tigung zu halten: f\u00fcr Mich ist es leicht, sie Tag und Nach aktiv sein zu lassen, um sie in meinem Willen in \u00dcbung zu halten.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 14. September 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #c4a03d;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gute Tochter, habe Mut und f\u00fcrchte nicht, dass Ich dich verlassen k\u00f6nnte. Ich f\u00fchle mein Leben in dir, und wenn Ich dich verlie\u00dfe, so bliebe dieses mein Leben in dir ohne Nahrung f\u00fcr sein Wachstum, ohne Licht, damit es gl\u00fccklich sei.<br \/>\nMeinem g\u00f6ttlichen Leben, das Ich selbst in dir gebildet habe, w\u00fcrde also das k\u00f6nigliche Geleit fehlen. Du sollst n\u00e4mlich wissen, dass mein Leben in Mir selbst, f\u00fcr sein Wachstum nichts ben\u00f6tigt, und auch nicht abnehmen kann.<br \/>\nDoch mein Leben, das Ich im Gesch\u00f6pf heranbilde und das zunehmen soll, braucht g\u00f6ttliche Nahrung, damit es auf eine Weise heranw\u00e4chst, dass mein G\u00f6ttliches Leben nach und nach das ganze Gesch\u00f6pf erf\u00fcllt. So kann Ich dich gar nicht verlassen \u2013 und w\u00e4hrend es scheint, dass Ich dich verlasse und zwischen Uns alles zu Ende ist, kehre Ich pl\u00f6tzlich zu meiner kleinen Tochter zur\u00fcck, um sie mit der Speise meines Willens zu f\u00fcttern.<br \/>\nDu musst n\u00e4mlich wissen, dass mein Wille Licht ist, und der Seele, die in Ihm lebt, werden die Besitzt\u00fcmer des Lichtes gereicht. Wenn sie arbeitet, f\u00fcllen sich ihre Werke mit Licht, sodass sie nach au\u00dfen \u00fcberflie\u00dfen und man erkennt, dass ihre Werke in den Besitzt\u00fcmern des Lichts ihres Sch\u00f6pfers getan wurden.<br \/>\nWenn es die Besitzt\u00fcmer der g\u00f6ttlichen Liebe sind, f\u00fcllen sie die Liebe des Gesch\u00f6pfs. Wenn es anbetet, f\u00fcllen die Besitzt\u00fcmer der g\u00f6ttlichen Anbetung die Anbetung des Gesch\u00f6pfs. Mit einem Wort, es gibt keinen Akt, den das Gesch\u00f6pf tut, den die g\u00f6ttlichen Besitzt\u00fcmer nicht anf\u00fcllen w\u00fcrden.<br \/>\nIn meinem Willen h\u00f6rt das [ungeordnet] Menschliche auf und wird annulliert. Das Gesch\u00f6pf kann stets etwas bekommen, da ihm die g\u00f6ttlichen Besitzt\u00fcmer zur Verf\u00fcgung stehen.<br \/>\nO, wenn alle w\u00fcssten, was es bedeutet, in meinem G\u00f6ttlichen Willen zu leben, welch gro\u00dfen Schatz sie erhalten \u2013 und zwar auf unkomplizierteste Art!\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 15. Februar 1931)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #c4a03d;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann folgte ich dem G\u00f6ttlichen Fiat in der Sch\u00f6pfung und sagte mir: \u2018Ich will in die Sonne eintreten, um von ihr alle Liebe zu entnehmen, die Gott aus Liebe zu den Gesch\u00f6pfen in sie hineinlegte und sie (diese Liebe) auf den Schwingen des Sonnenlichtes meinem Sch\u00f6pfer als Vergeltung meiner Liebe darbringen.<br \/>\nIch will den Wind entleeren, um meinem Sch\u00f6pfer die Erwiderung der ungest\u00fcmen, seufzenden, beherrschenden Liebe darzubringen, damit ich das Herz Gottes besiege und Ihm das Reich des G\u00f6ttlichen Willens auf Erden entrei\u00dfe.<br \/>\nIch will den Himmel von der Liebe entleeren, die er in sich birgt, um Gott die Liebe zu bringen, die nie aufh\u00f6rt und nie Genug sagt, um Ihn von allen Seiten zu nehmen und Ihm die Vergeltung zu bringen, dass Er an allen Orten und in allen Gesch\u00f6pfen geliebt wird.\u2019<br \/>\nDoch wer kann alle meine Ungereimtheiten aufz\u00e4hlen, die ich bei jedem geschaffenen Ding sagte? Es w\u00e4re zu lang, und daher h\u00f6re ich hier auf. Doch als ich das tat, sagte mein guter Jesus zu mir:<br \/>\n\u201eTochter meines Willens, wie wohlgef\u00e4llig ist Mir die Seele, die in meinen Willen eintritt, um in Ihm alle meine Werke zu finden! Sie fliegt von einem geschaffenen Ding zum anderen und stellt mit ihrer kleinen Fassungskraft ihre Berechnungen an, um herauszufinden, welche Dosis an Liebe, G\u00fcte, Macht, Sch\u00f6nheit und anderem Ich in jedes geschaffene Ding gelegt habe.<br \/>\nDa einer Seele, die in meinem Willen ist, all das Meinige auch ihr geh\u00f6rt, umf\u00e4ngt sie alle Dinge und bringt sie in meinen Scho\u00df zur\u00fcck und umgibt Mich mit ihnen, als Vergeltung ihrer Liebe. Und Ich f\u00fchle, wie die Liebe zu Uns zur\u00fcckkehrt, die Wir bei der Erschaffung der ganzen Sch\u00f6pfung in Erscheinung treten lie\u00dfen, die G\u00fcte, Macht und Sch\u00f6nheit, mit denen Wir die ganze Sch\u00f6pfung \u00fcbers\u00e4ten.<br \/>\nIn unserer Emphase der Liebe sagen Wir: \u2018Die Tochter unseres Willens bringt Uns unsere Werke, unsere Liebe, G\u00fcte und anderes zur\u00fcck; sie bringt sie Uns zur\u00fcck und bel\u00e4sst sie zugleich auf ihrem Platz. Unsere Freude und unser Gl\u00fcck werden erneuert, als w\u00fcrden Wir abermals die Sch\u00f6pfung hervorbringen.\u2019<br \/>\nNun, du sollst wissen, als Wir das ganze Universum und die Mannigfaltigkeit so vieler Dinge schufen, da setzten Wir einen determinierten (bestimmten, festgelegten) Akt, ein Genug f\u00fcr alle Dinge, dergestalt, dass sie die bei der Erschaffung gesteckten Grenzen nicht \u00fcbertreten sollten.<br \/>\nObwohl es ein determinierter Akt war und die Dinge nicht dar\u00fcber hinausgehen k\u00f6nnen, so war es doch ein vollst\u00e4ndiger Akt, sodass die Menschen weder das ganze Gute nehmen k\u00f6nnen, noch die Fassungskraft haben, das ganze, in jedem geschaffenen Ding enthaltene Gut zu empfangen.<br \/>\nDies ist wahr, denn wer kann sagen: \u2018Ich kann das ganze Licht der Sonne nehmen\u2019, oder \u2018Der Himmel reicht nicht aus \u00fcber meinem Haupt\u2019, oder \u2018Alle Wasser zusammen gen\u00fcgen nicht, um meinen Durst zu l\u00f6schen\u2019, oder \u2018Ich habe nicht gen\u00fcgend Erde unter meinen F\u00fc\u00dfen\u2018 und so vieles andere?<br \/>\nDies deshalb, weil die Liebe unserer Gottheit, wenn Sie einen Akt vollbringt oder Dinge erschafft, so gro\u00df und der \u00dcberfluss, den Wir besitzen, so reichlich ist, dass Wir Uns an Pracht, Aufwand und Glanz hervortun.<br \/>\nNicht ein Werk von Uns kann arm genannt werden, alle sind prunkvoll, manche stellen ihr Licht zur Schau, andere die Sch\u00f6nheit, wieder andere die Farbenvielfalt usw. Sie scheinen stillschweigend zu sagen: \u2018Unser Sch\u00f6pfer ist unermesslich reich, sch\u00f6n, m\u00e4chtig, weise, und deshalb stellen wir als Werke, die seiner w\u00fcrdig sind, in der uns von Gott gegebenen Aufgabe alle unsere Pracht zur Schau.\u2019<br \/>\nNun, meine Tochter, ganz anders war es bei der Erschaffung des Menschen: in ihn legten Wir keinen determinierten, sondern einen stets anwachsenden Akt. Unsere Liebe wollte kein \u2018Genug\u2019 zum Menschen sagen, denn dies h\u00e4tte unsere Liebe gleichsam gebremst und unser Feuer gehemmt.<br \/>\nNein, nein, unser \u2018Genug\u2019 sprachen Wir bei der Erschaffung des Menschen nicht aus, Wir setzten ihm keine Grenzen, sondern teilten ihm einen stets anwachsenden Akt mit und lie\u00dfen ihn dadurch gleichsam selbst w\u00e4hlen, welche H\u00f6hen er erreichen wollte.<br \/>\nWir stellten ihm unseren stets zunehmenden Akt zur Verf\u00fcgung, sodass unsere Liebesbekundung grenzenlos werde und die Erhabenheit unserer Gnade, Heiligkeit, Sch\u00f6nheit und G\u00fcte offenbaren m\u00f6ge und noch viel mehr, wieviel es dem Menschen gefiel. Wir verkn\u00fcpften unseren stets anwachsenden Akt mit seinem freien Willen, sodass ihn nichts daran hindern sollte, seine Akte mit so viel Erhabenheit und Pracht zu verrichten, wie er es w\u00fcnschte.<br \/>\nUnd damit dieser unser stets zunehmender Akt im Menschen alle m\u00f6glichen und vorstellbaren Hilfen erhalte, stellten Wir Ihm auch unseren G\u00f6ttlichen Willen zur Verf\u00fcgung. Dieser unser Wille sollte dem Menschen den ganzen Aufwand, den er w\u00fcnschte, und den \u00dcberfluss der G\u00fcter seines Sch\u00f6pfers auf seine Kosten aufrecht halten.<br \/>\nUnsere Liebe brachte es nicht \u00fcbers Herz, dem Menschen \u2013 unserem Sohn \u2013 zu sagen: \u2018Genug \u2013 [nur] bis hierher kannst du gelangen\u2019; nein, nein, es w\u00e4re, als wollte ein Vater zu seinem Sohn sagen: \u2018Bis zu dem und dem Tag kannst du an meinem Tisch essen, und dann reicht es\u2019, das w\u00e4re keine v\u00e4terliche Liebe, sondern eine beherrschende Liebe.<br \/>\nDass der Sohn der Dauer seines Unterhaltes vom Vater eine Grenze setzt, das kann sein, aber dass der Vater zu ihm sagt: \u2018Du wirst hungrig bleiben\u2019, das wird er nie tun. So ist unsere G\u00fcte: Wir werden nie \u2018Genug\u2019 zum Gesch\u00f6pf sagen.<br \/>\nUnser wachsender Akt wird ihm als st\u00e4ndige Nahrung dienen, um stets zu wachsen und sich zu erhalten.<br \/>\nWill der Mensch aber aus Undank von unserem stets anwachsenden Akt keinen Gebrauch machen \u2013 dieser gro\u00dfen, ihm vom Sch\u00f6pfer geschenkten Gabe \u2013 dann wird Uns der Schmerz zuteil, dass Wir unseren teuren Sohn ausgehungert und arm sehen m\u00fcssen.<br \/>\nUnser Akt wird gehemmt und leblos, und unsere Glut der Liebe wird sich in ein Feuer des Kummers verwandeln. Wenn du daher w\u00fcnschst, dass unser anwachsender Akt in dir lebendig sei, dann verlasse nie unseren G\u00f6ttlichen Willen, der dich voller Eifersucht stets und immer wachsen lassen wird.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 2. Juli 1931)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":32641,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-57807","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57807","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57807"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57807\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/32641"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57807"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57807"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57807"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}