{"id":57875,"date":"2025-12-28T21:00:43","date_gmt":"2025-12-28T20:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/ich-hinging-und-ihn-als-opfer-fuer-die-rettung-aller-anbot\/"},"modified":"2025-12-28T21:35:26","modified_gmt":"2025-12-28T20:35:26","slug":"5-tag-der-weihnachtsoktav-lk-222-35","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/5-tag-der-weihnachtsoktav-lk-222-35\/","title":{"rendered":"5. Tag der Weihnachtsoktav (Lk 2,22-35)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">22Es kam f\u00fcr die Eltern Jesu der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen, 23gem\u00e4\u00df dem Gesetz des Herrn, in dem es hei\u00dft: Jede m\u00e4nnliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein. 24Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.<br \/>\n25In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm. 26Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe.<br \/>\n27Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel gef\u00fchrt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erf\u00fcllen, was nach dem Gesetz \u00fcblich war, 28nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:<br \/>\n29Nun l\u00e4sst du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. 30Denn meine Augen haben das Heil gesehen, 31das du vor allen V\u00f6lkern bereitet hast, 32ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit f\u00fcr dein Volk Israel.<br \/>\n33Sein Vater und seine Mutter staunten \u00fcber die Worte, die \u00fcber Jesus gesagt wurden. 34Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. 35Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c7a138;\">\u201eSie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen\u201c (Lk 2,22)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, entferne dich nicht von mir, folge mir immer nach. Die vierzig Tage nach der Geburt des kleinen K\u00f6nigs Jesus sind vergangen, das g\u00f6ttliche FIAT ruft uns zum Tempel auf, um dem Gesetz der Tempelaufopferung meines Sohnes nachzukommen; es war das erste Mal, dass ich mit meinem s\u00fc\u00dfen Kind ausging.<br \/>\nEine Ader des Schmerzes \u00f6ffnete sich in meinem Herzen, da ich hinging und Ihn als Opfer f\u00fcr die Rettung aller anbot. Im Tempel angelangt, beteten wir zuerst die G\u00f6ttliche Majest\u00e4t an, dann rief ich den Priester und nachdem ich Jesus in meine Arme nahm, opferte ich das himmlische Kind dem Ewigen Vater als Opfer f\u00fcr die Rettung aller auf.<br \/>\nDer Priester war Simeon; kaum hatte ich Jesus in seine Arme gelegt, erkannte er, dass es das G\u00f6ttliche Wort war und jubelte vor unendlicher Freude und nach der Aufopferung prophezeite er alle meine Schmerzen und Leiden. O, wie schmerzvoll lie\u00df das H\u00f6chste FIAT die Ank\u00fcndigung der verh\u00e4ngnisvollen Trag\u00f6die aller Leiden, die mein Sohn zu dulden haben werde, an mein m\u00fctterliches Herz dringen.<br \/>\nDas was mich aber am meisten traf, waren die Worte, die mir der heilige Prophet sagte: \u201eDieses liebe Kind wird die Rettung und der Untergang Vieler und Zeichen des Widerspruchs sein.\u201c<br \/>\nWenn der G\u00f6ttliche Wille mir nicht beigestanden w\u00e4re, w\u00e4re ich auf der Stelle vor lauter Schmerz gestorben. So verlieh Er mir das Leben und bediente sich, um in mir das Reich des Schmerzes seines eigenen Willens zu bilden.<br \/>\nZu meinem Recht als Mutter, das ich \u00fcber alle hatte, f\u00fcgte sich das Recht der Mutter und K\u00f6nigin aller Schmerzen hinzu. O ja, mit meinen Schmerzen erkaufte ich mir das Recht, um die Schulden meiner Kinder zu zahlen und auch jene der undankbaren Kinder.<br \/>\nMeine Tochter, du musst wissen, dass ich im Licht des G\u00f6ttlichen Willens schon alle Schmerzen kannte, die mich treffen w\u00fcrden und diese waren auch zahlreicher als jene, die mir der heilige Prophet angek\u00fcndigt hatte, aber sie wieder in diesem so feierlichen Akt der Aufopferung meines Sohnes zu h\u00f6ren, traf mich derart, dass mein Herz blutete und sich in meiner Seele tiefe Kl\u00fcfte \u00f6ffneten.<br \/>\nIn deinen Leiden, in den schmerzhaften Begegnungen, die dir nicht fehlen werden, h\u00f6re auf deine Mama, lass dich nicht entmutigen, sondern sieh mit heldenhafter Liebe zu, dass der G\u00f6ttliche Wille seinen k\u00f6niglichen Platz in deinen Leiden findet, damit Er sie in kleine M\u00fcnzen von unendlichem Wert verwandeln kann, mit denen du die Schulden deiner Br\u00fcder zahlen kannst, um sie aus der Knechtschaft des menschlichen Willens zu erl\u00f6sen und sie als freie Kinder im Reich des G\u00f6ttlichen FIAT zur\u00fcckzuf\u00fchren.\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 23. Tag)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c7a138;\">\u201eDir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen\u201c (Lk 2,35)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">An diesem Morgen erneuerte Jesus in mir die Schmerzen der Kreuzigung; unsere K\u00f6nigin Mama war auch anwesend, und Jesus, der von Ihr sprach, sagte:<br \/>\n\u201eMein eigenes K\u00f6nigreich war im Herzen meiner Mutter, und zwar deshalb, weil ihr Herz niemals auch nur im geringsten beunruhigt war; sodass sie, obwohl sie im unermesslichen Meer der Passion unermessliche Schmerzen litt, und ihr Herz von einer Seite zur anderen vom Schwert des Kummers durchbohrt wurde, doch nicht den geringsten Hauch von Beunruhigung erfuhr.<br \/>\nDa mein Reich ein Reich des Friedens ist, konnte Ich also in ihr mein Reich ausbreiten und freim\u00fctig ohne Hindernis herrschen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 2; 4. Juli 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte an die Leiden meiner Himmlischen Mutter, da bewegte sich mein liebensw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, der erste K\u00f6nig der Schmerzen war Ich, und da Ich Mensch und Gott bin, musste Ich alles in Mir konzentrieren, um das Vorrecht \u00fcber alles, auch \u00fcber die Schmerzen zu haben.<br \/>\nJene meiner Mutter waren nichts anderes als der Widerschein der Meinen, die sich in ihr spiegelten und sie an all meinen Schmerzen teilhaben lie\u00dfen, die sie durchbohrten und mit solcher Bitterkeit und Pein erf\u00fcllten, dass sie bei jedem Widerhall meiner Schmerzen [in ihr] zu sterben glaubte.<br \/>\nDoch die Liebe unterst\u00fctzte sie und gab ihr das Leben zur\u00fcck, deshalb war sie nicht nur ehrenhalber, sondern aus Anspruch der Gerechtigkeit die erste K\u00f6nigin \u00fcber das unermessliche Meer ihrer Schmerzen.\u201d<br \/>\nAls Jesus so sprach, schien ich meine Mutter vor Jesus stehen zu sehen, und alles, was Jesus enthielt, die Schmerzen und Durchbohrungen dieses heiligsten Herzens, spiegelten sich im Herzen der Schmerzensk\u00f6nigin wider.<br \/>\nDiese Widerspiegelungen formten so viele Schwerter im Herzen der durchbohrten Mutter, und jene Schwerter wurden von einem FIAT aus Licht besiegelt, die sie ganz umgaben, sodass sie wie inmitten so vieler FIAT aus strahlendstem Licht war, die ihr so viel Glorie verliehen, dass mir die Worte fehlen, dies zu schildern.<br \/>\nDa nahm Jesus seine Rede wieder auf und sagte:<br \/>\n\u201eEs waren nicht die Schmerzen, die meine Mutter zur K\u00f6nigin machten und sie in solcher Herrlichkeit erstrahlen lie\u00dfen, sondern mein allm\u00e4chtiges FIAT, das in jedem ihrer Akte und Schmerzen mit hinein verflochten war und sich zum Leben eines jeden ihrer Schmerzen machte. So war mein FIAT der erste Akt, der das Schwert bildete, und ihm die gew\u00fcnschte Intensit\u00e4t des Schmerzes verlieh.<br \/>\nMein FIAT konnte in dieses durchbohrte Herz so viele Schmerzen hineinlegen, wie Es wollte, neue Durchbohrungen, Peinen \u00fcber Peinen hinzuf\u00fcgen, ohne den Schatten eines kleinsten Widerstands, im Gegenteil, sie f\u00fchlte sich vielmehr geehrt, dass Es sich sogar zum Leben jedes ihrer Herzschl\u00e4ge machte; und mein FIAT gab meiner Mutter die vollst\u00e4ndige Ehre und machte sie zur wahren und rechtm\u00e4\u00dfigen K\u00f6nigin.<br \/>\nNun, wer werden die Seelen sein, in denen sich der Widerschein meiner Schmerzen und meines eigenen Lebens spiegeln wird k\u00f6nnen?<br \/>\nJene, die mein FIAT als Leben besitzen; jenes FIAT wird sie diese meine Widerspiegelungen absorbieren lassen, und Ich werde sie gro\u00dfz\u00fcgig an dem teilhaben lassen, was mein Wollen in Mir wirkt.<br \/>\nDeshalb warte Ich in meinem Willen auf die Seelen, um ihnen die wahre Herrschaft und die vollst\u00e4ndige Herrlichkeit von jedem Akt und jedem Schmerz zu schenken, den sie erleiden m\u00f6gen.<br \/>\nAu\u00dferhalb meines Willens erkenne Ich das Wirken und Leiden der Seelen nicht an, und Ich k\u00f6nnte sagen: \u201aIch habe dir nichts zu geben. Welcher Wille hat dich angetrieben, dies zu tun und zu leiden? Hole dir deinen Lohn von diesem.\u2018<br \/>\nOft k\u00f6nnte es sein, dass das Gutestun oder Leiden \u2013 ohne dass mein Wille dabei im Mittelpunkt steht \u2013 zur elenden Sklaverei wird und in Leidenschaften ausartet, w\u00e4hrend nur mein Wille wahre Herrschaft, wahre Tugenden, wahre Glorie verleiht, sodass Menschliches in G\u00f6ttliches verwandelt wird.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 23. M\u00e4rz 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #c7a138;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Tochter, du musst wissen, dass ich im Licht des G\u00f6ttlichen Willens schon alle Schmerzen kannte, die mich treffen w\u00fcrden und diese waren auch zahlreicher als jene, die mir der heilige Prophet angek\u00fcndigt hatte, aber sie wieder in diesem so feierlichen Akt der Aufopferung meines Sohnes zu h\u00f6ren, traf mich derart, dass mein Herz blutete und sich in meiner Seele tiefe Kl\u00fcfte \u00f6ffneten.<br \/>\nIn deinen Leiden, in den schmerzhaften Begegnungen, die dir nicht fehlen werden, h\u00f6re auf deine Mama, lass dich nicht entmutigen, sondern sieh mit heldenhafter Liebe zu, dass der G\u00f6ttliche Wille seinen k\u00f6niglichen Platz in deinen Leiden findet, damit Er sie in kleine M\u00fcnzen von unendlichem Wert verwandeln kann, mit denen du die Schulden deiner Br\u00fcder zahlen kannst, um sie aus der Knechtschaft des menschlichen Willens zu erl\u00f6sen und sie als freie Kinder im Reich des G\u00f6ttlichen FIAT zur\u00fcckzuf\u00fchren.\u201c (Aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c 23. Tag \u2013 Private vorl\u00e4ufige \u00dcbersetzung)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-57875","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57875","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57875"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57875\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57875"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57875"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57875"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}