{"id":57923,"date":"2025-12-31T12:00:45","date_gmt":"2025-12-31T11:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/?p=57923"},"modified":"2025-12-31T16:36:38","modified_gmt":"2025-12-31T15:36:38","slug":"hochfest-der-gottesmutter-maria-lk-216-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/hochfest-der-gottesmutter-maria-lk-216-21\/","title":{"rendered":"HOCHFEST DER GOTTESMUTTER MARIA (Lk 2,16-21)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">16In jener Zeit eilten die Hirten nach Bethlehem und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. 17Als sie es sahen, erz\u00e4hlten sie, was ihnen \u00fcber dieses Kind gesagt worden war.<br \/>\n18Und alle, die es h\u00f6rten, staunten \u00fcber die Worte der Hirten. 19Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte dar\u00fcber nach.<br \/>\n20Die Hirten kehrten zur\u00fcck, r\u00fchmten Gott und priesen ihn f\u00fcr das, was sie geh\u00f6rt und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.<br \/>\n21Als acht Tage vor\u00fcber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Scho\u00df seiner Mutter empfangen wurde.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c7a538;\">\u201eIn jener Zeit eilten die Hirten nach Bethlehem\u201c (Lk 2,16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eJa, ja, was Ich dir empfehle ist, meiner Gnade zu entsprechen, und um treu zu sein, musst du wie das Echo sein, das in einem leeren Raum wiederhallt: sobald eine Stimme ert\u00f6nt, vernimmt man sofort danach, ohne die geringste Verz\u00f6gerung, das Hallen des Echos.<br \/>\nSo musst du, sobald du meine Gnade zu empfangen beginnst, das Echo deiner Entsprechung ert\u00f6nen lassen, sogar ohne die Vollendung meiner Gabe abzu-warten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 22. Januar 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c7a538;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Wenn Jesus uns ruft, sind wir sofort bereit, seinem Ruf zu entsprechen? Der Ruf Gottes kann in verschiedener Weise erfolgen: mittels Einsprechungen, durch das Lesen guter B\u00fccher, durch gutes Beispiel.<br \/>\nEr kann sich aber auch im Gef\u00fchl bemerkbar machen durch das Wirken seiner Gnade. Mit gewaltiger Stimme aber spricht er zu uns durch Naturkatastro-phen\u2026 (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c; Stunde von 2 bis 3 Uhr: Jesus von Hannas verh\u00f6rt, beschimpft und ins Angesicht geschlagen)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c7a538;\">\u201e\u2026 Und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag\u201c (Lk 2, 16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Sp\u00e4ter kam mein s\u00fc\u00dfer Jesus zur\u00fcck; Er war ein zartes Kindlein, Er wimmerte, weinte und zitterte vor K\u00e4lte; Er warf sich in meine Arme, damit ich Ihn w\u00e4rme; ich dr\u00fcckte Ihn ganz fest an mich, und meiner Gewohnheit gem\u00e4\u00df, verabgr\u00fcndete ich mich in seinen Willen, um die Gedanken aller, zusammen mit den meinen, zu finden und das zitternde Jesuskind damit zu umgeben: mit der Anbetung jeder geschaffenen Intelligenz; die Blicke aller zu finden, damit alle Jesus ansehen und Ihn vom Weinen ablenken; den Mund, die Worte, die Stimmen aller Gesch\u00f6pfe zu finden, damit alle Ihn k\u00fcssen m\u00f6gen und Er somit zum Wimmern aufh\u00f6re, und damit sie Ihn mit ihrem Atem erw\u00e4rmen.<br \/>\nAls ich dies tat, h\u00f6rte das Jesuskind zu wimmern und zu weinen auf und als w\u00e4re Ihm warm geworden, sagte Es zu mir: \u201eMeine Tochter, hast du gesehen, was Mich zittern, weinen und wimmern lie\u00df? Das Verlassensein von den Gesch\u00f6pfen.<br \/>\nDu hast sie rund um Mich gestellt, Ich f\u00fchlte Mich angeschaut, gek\u00fcsst von allen, und mein Weinen wurde gestillt. Wisse jedoch, dass mein Los im Sakrament noch h\u00e4rter ist als mein Los als Kind.<br \/>\nObwohl die H\u00f6hle kalt war, war sie doch ger\u00e4umig, es war Luft zum Atmen da; die Hostie ist auch kalt, aber so klein, dass Mir gleichsam die Luft fehlt; in der Grotte hatte Ich eine Krippe mit ein wenig Heu als Bett; in meinem sakramentalen Leben habe Ich nicht einmal Heu, und als Bett nichts als hartes und eis-kaltes Metall.<br \/>\nIn der Grotte war meine liebe Mama, die Mich sehr oft mit ihren reinsten H\u00e4nden nahm und Mich mit feurigen K\u00fcssen bedeckte, um Mich zu w\u00e4rmen, die mein Weinen stillte, Mich mit ihrer s\u00fc\u00dfesten Milch ern\u00e4hrte.<br \/>\nIn meinem sakramentalen Leben ist es ganz das Gegenteil: Ich habe keine Mama. Wenn sie Mich nehmen, f\u00fchle Ich die Ber\u00fchrung unw\u00fcrdiger H\u00e4nde, H\u00e4nde, die nach Erde und nach Mist riechen.<br \/>\nO, wie f\u00fchle Ich den Gestank, mehr als den Kot, den Ich in der Grotte wahrnahm! Statt Mich mit K\u00fcssen zu bedecken, verletzen sie Mich mit ehrfurchtslosen Handlungen, und statt der Milch geben sie Mir die Galle der Sakrilegien, der Gleichg\u00fcltigkeit, der K\u00e4lte.<br \/>\nIn der Grotte lie\u00df es der Heilige Josef nachts nie an einer kleinen Laterne von Licht fehlen, aber wie oft bleibe Ich hier im Sakrament auch in der Nacht im Dunkeln! O, um wie viel leidvoller ist mein Los im Sakrament!<br \/>\nWie viele verborgene, von niemandem gesehene Tr\u00e4nen, wie viele Seufzer, die nicht geh\u00f6rt werden! Wenn dich also mein Los als Kind zum Mitleid bewegt hat, umso mehr muss dich mein sakramentales Los zum Mitleid bewegen\u201c. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 25. Dezember 1920)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #c7a538;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, lie\u00df sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus als kleiner S\u00e4ugling sehen, ganz starr vor K\u00e4lte, und als Er sich in meine Arme warf, sagte Er zu mir: \u201eWelche K\u00e4lte, welche K\u00e4lte! W\u00e4rme mich aus Mitleid, lass Mich nicht mehr frieren.\u201d<br \/>\nIch dr\u00fcckte Ihn an mein Herz und sprach zu Ihm: \u201eIn meinem Herzen besitze ich deinen Willen, so wird seine W\u00e4rme mehr als ausreichend sein, um Dich zu w\u00e4rmen.\u201d<br \/>\nUnd Jesus, ganz zufrieden: \u201eMeine Tochter, mein Wille enth\u00e4lt alles, und wer Ihn besitzt, kann Mir alles geben. Mein Wille war alles f\u00fcr Mich: Er lie\u00df Mich empfangen werden, formte Mich, lie\u00df Mich wachsen und geboren werden; und wenn meine liebe Mutter beitrug, indem sie Mir das Blut gab, konnte sie dies tun, weil sie meinen Willen in sich absorbiert hatte. Wenn sie meinen Willen nicht gehabt h\u00e4tte, h\u00e4tte Sie nicht beitragen k\u00f6nnen, meine Menschheit zu bilden.<br \/>\nSo gab mein direkter Wille und mein in meiner Mutter absorbierter Wille Mir das Leben. Das Menschliche hatte keine Macht \u00fcber Mich \u2013 es konnte Mir nichts geben, sondern nur das G\u00f6ttliche Wollen mit seinem Atem n\u00e4hrte Mich und gebar Mich ans Licht.<br \/>\nAber glaubst du, dass es die K\u00e4lte der Luft war, die Mich frieren lie\u00df? Ach, nein, es war die K\u00e4lte der Herzen, die Mich erstarren lie\u00df, und die Undankbarkeit, die Mich beim ersten Hervortreten ans Licht bitterlich weinen lie\u00df.<br \/>\nMeine vielgeliebte Mutter bes\u00e4nftigte jedoch mein Weinen, obwohl auch sie weinte, und unsere Tr\u00e4nen vermischten sich, und indem wir einander die ers-ten K\u00fcsse austauschten, gossen wir uns in Liebe aus.<br \/>\nDoch unser Leben sollte Schmerz und Weinen sein, und Ich bewirkte, dass sie Mich in die Krippe legte, um zum Weinen zur\u00fcckzukehren und mit meinem Schluchzen und meinen Tr\u00e4nen meine Kinder zu rufen. Ich wollte sie mit meinen Tr\u00e4nen und Seufzern erweichen, damit sie Mich anh\u00f6rten.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, wer die Erste nach meiner Mutter war, die Ich mit meinen Tr\u00e4nen herbeirief, Mir in dieser Futterkrippe nahe zu sein, um mein Herz in Liebe auszusch\u00fctten? Das warst du, die kleine Tochter meines Willens.<br \/>\nu warst so klein, dass du meine teure Mama an Kleinheit \u00fcbertrafst, so klein, dass Ich in der Lage war, dich in meiner N\u00e4he zu halten, in der Krippe selbst, und meine Tr\u00e4nen in dein Herz gie\u00dfen konnte; doch diese Tr\u00e4nen versiegelten in dir meinen Willen und setzten dich zur rechtm\u00e4\u00dfigen Tochter meines Wil-lens ein.<br \/>\nMein Herz freute sich, da Ich in dir das, was mein Wille in der Sch\u00f6pfung hervorgehen hat lassen, unversehrt in meinem Willen zur\u00fcckkehren sah.<br \/>\nDas war wichtig und unerl\u00e4sslich f\u00fcr Mich: Ich musste bei meinem ersten Heraustreten ans Licht dieser Welt die Rechte der Sch\u00f6pfung wieder festigen und die Herrlichkeit empfangen, als ob das Gesch\u00f6pf nie aus meinem Willen herausgefallen w\u00e4re. So galten der erste Kuss und die ersten Gaben meines Kindesal-ters daher dir.\u201d<br \/>\nUnd ich: \u201eMeine Liebe, wie konnte das sein, da ich noch nicht existierte?\u201d<br \/>\nUnd Jesus: \u201eIn meinem Willen existierte alles und alle Dinge waren f\u00fcr Mich ein einziger Punkt, Ich sah dich damals, wie Ich dich noch immer sehe, und alle Gnaden, die Ich dir verliehen habe, sind nichts anderes als eine Best\u00e4tigung dessen, was dir seit Ewigkeit gegeben wurde.<br \/>\nUnd Ich sah nicht nur dich, sondern erblickte in dir meine kleine Familie, die in meinem Willen leben w\u00fcrde. Wie freute Ich Mich dar\u00fcber! Diese stillten meine Tr\u00e4nen, w\u00e4rmten Mich und umgaben Mich wie eine Krone, die Mich vor der Arglist der anderen Gesch\u00f6pfe verteidigte.\u201d<br \/>\nIch blieb nachdenklich und zweifelnd zur\u00fcck. Und Jesus: \u201eWie, du zweifelst daran? Ich habe dir noch nichts \u00fcber die Beziehungen gesagt, die zwischen Mir und der Seele bestehen, die in meinem Willen lebt.<br \/>\nIch werde dir nun sagen, dass meine Menschheit vom best\u00e4ndigen Ausfluss des G\u00f6ttlichen Willens lebte. W\u00e4re ein einziger Atemzug nicht vom G\u00f6ttlichen Willen beseelt worden, so w\u00e4re dies so, als h\u00e4tte Ich Mich erniedrigt und entw\u00fcrdigt.<br \/>\nWer nun in meinem Willen lebt, ist Mir unmittelbar am n\u00e4chsten, und bei allem, was meine Menschheit tat und litt, ist diese Seele die erste von allen, die die Fr\u00fcchte und Wirkungen davon empf\u00e4ngt, die mein Wille enth\u00e4lt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcber-setzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 25. Dezember 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #c7a538;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eIch liebe Dich\u201d in dem Akt, als Du vom Himmel herabstiegst, um Fleisch anzunehmen, und dr\u00fccke mein \u201eIch liebe Dich\u201d in den Akt, als Du im reinsten Scho\u00df der Jungfrau Maria empfangen wurdest, ein; \u201eIch liebe Dich\u201d im ersten Blutstropfen, der sich in deiner Menschheit gebildet hat; \u201eIch liebe Dich\u201d in deinem ersten Herzschlag, um alle deine Herzschl\u00e4ge mit meinem \u201eIch liebe Dich\u201d zu bezeichnen; \u201eIch liebe Dich\u201d in deinem ersten Atemzug, \u201eIch liebe Dich\u201d in deinen ersten Leiden; \u201eIch liebe Dich\u201d in deinen ersten Tr\u00e4nen, die Du im m\u00fctterlichen Scho\u00df vergossen hast.<br \/>\nIch m\u00f6chte dir deine Gebete, Wiedergutmachungen und Aufopferungen mit meinem \u201eIch liebe Dich\u201d vergelten.<br \/>\nJeden Augenblick deines Lebens will ich mit meinem \u201eIch liebe Dich\u201d besiegeln: Ich liebe Dich in deiner Geburt, ich liebe Dich in der K\u00e4lte, die Du erlitten hast, ich liebe Dich in jedem Tropfen Milch, den Du von deiner Heiligsten Mutter getrunken hast; ich beabsichtige, mit meinen \u201eIch liebe Dich\u201d die Windeln zu f\u00fcllen, mit denen deine Mutter dich umwickelt hat; ich breite mein \u201eIch liebe Dich\u201d \u00fcber jene Erde aus, in der deine teure Mutter Dich in die Krippe ge-bettet hat, und wo deine zartesten Glieder das raue Heu sp\u00fcrten, doch mehr noch als das Heu, die H\u00e4rte der Herzen\u2026. mein \u201eIch liebe Dich\u201d in jedem Wimmern, in allen deinen Tr\u00e4nen und Leiden deiner Kindheit \u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 17. Mai 1925)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c7a538;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wei\u00dft du es? Meine Mama bereitete Mir bei meiner Geburt ein Fest. Aber wei\u00dft du, wie? Sie wusste von den Liebesmeeren, die bei der Herabkunft des Ewigen Wortes vom Himmel herabstiegen und vernahm den st\u00e4ndigen Ruf Gottes, der wiedergeliebt werden wollte, unsere Sehns\u00fcchte und brennenden Seufzer.<br \/>\nSie hatte meine Seufzer in ihrem Scho\u00df vernommen, oft h\u00f6rte Sie Mich weinen und schluchzen. Jeder meiner Seufzer war ein Liebesmeer, das Ich zu jedem Herzen sandte, um geliebt zu werden.<br \/>\nDa Ich Mich nicht geliebt sah, weinte und schluchzte Ich sogar, doch jede Tr\u00e4ne und jedes Schluchzen verdoppelte meine Liebesmeere, um die Menschen auf dem Wege der Liebe zu besiegen.<br \/>\nAber ach, sie verwandelten diese Meere f\u00fcr Mich in Leiden! Ich jedoch verwendete diese Leiden, um sie in so viele weitere Liebesmeere umzuwandeln, wie sie Mir Leiden zuf\u00fcgten.<br \/>\nNun wollte meine Mama Mich bei meiner Geburt zum L\u00e4cheln bringen und das Fest f\u00fcr ihren kleinen Sohn vorbereiten. Sie wusste, dass Ich weder l\u00e4cheln kann, wenn Ich nicht geliebt werde, noch an einem Fest teilnehmen kann, wenn die Liebe nicht str\u00f6mt.<br \/>\nDa Sie Mich nun als wahre Mutter liebte und kraft meines Fiat Meere der Liebe besa\u00df und die K\u00f6nigin der ganzen Sch\u00f6pfung war, umh\u00fcllte Sie den Himmel mit ihrer Liebe und besiegelte jeden Stern mit einem \u201aIch liebe Dich, o Sohn, f\u00fcr mich und f\u00fcr alle\u2018.<br \/>\nSie umh\u00fcllte die Sonne mit ihrem Liebesmeer und pr\u00e4gte jedem Tropfen Licht ihr \u201aIch liebe Dich, o Sohn\u2019 ein, und rief die Sonne, dass diese mit ihrem Licht ihren Sch\u00f6pfer erf\u00fclle und w\u00e4rme, damit Er in jedem Tropfen Licht das \u201aIch liebe Dich\u2019 seiner Mutter vernehme.<br \/>\nSie erf\u00fcllte den Wind mit ihrer Liebe und besiegelte in jedem Hauch das \u201aIch liebe Dich, o Sohn\u2019. Sodann rief sie ihn, dass er Jesus mit seinen Windst\u00f6\u00dfen liebkose und Ihn in jedem Windhauch vernehmen lasse: \u201aIch liebe Dich, Ich liebe Dich, o mein Sohn\u2019.<br \/>\nSie \u00fcberflutete die ganze Luft mit ihren Liebesmeeren, damit Er beim Atmen den Liebesatem der Mutter f\u00fchle. Sie bedeckte das ganze Meer mit ihrem Lie-besmeer, jede Bewegung der Fische, und das Meer murmelte: \u201aIch liebe Dich, o mein Sohn\u2019, und die Fische huschten hin und her mit ihrem Reim: \u201aIch liebe Dich, Ich liebe Dich\u2019.<br \/>\nEs gab nichts, das sie nicht mit ihrer Liebe erf\u00fcllte. Mit ihrer Herrschaft als K\u00f6nigin befahl Sie allen, ihre Liebe aufzunehmen und ihrem Jesus die Liebe seiner Mutter zur\u00fcckzugeben.<br \/>\nSo auch die V\u00f6gel: einige trillerten Liebe, manche zwitscherten Liebe, andere schmetterten Liebe; sogar jedes Atom der Erde war von ihrer Liebe erf\u00fcllt. Der Hauch der Tiere [im Stall] gelangte zu Mir mit dem \u201aIch liebe Dich\u2019 meiner Mutter, das Heu war von ihrer Liebe erf\u00fcllt.<br \/>\nSo gab es also nichts, was Ich sah oder ber\u00fchrte, wo Ich nicht die S\u00fc\u00dfigkeit ihrer Liebe wahrnahm. Damit bereitete Sie Mir das sch\u00f6nste Fest bei meiner Ge-burt: ein Fest ganz aus Liebe. Es war die Vergeltung f\u00fcr meine gro\u00dfe Liebe, die Mich meine s\u00fc\u00dfe Mutter finden lie\u00df.<br \/>\nEs war ihre Liebe, die mein Weinen stillte und Mich w\u00e4rmte, als Ich in der Krippe vor K\u00e4lte erstarrt war, zumal Ich in ihrer Liebe die Liebe aller Menschen vorfand: im Namen aller k\u00fcsste sie Mich, dr\u00fcckte Mich an ihr Herz und liebte Mich mit der Liebe einer Mutter f\u00fcr alle ihre Kinder.<br \/>\nDa Ich nun in jedem einzelnen ihre Mutterliebe wahrnahm, f\u00fchlte Ich, wie Ich sie als ihre Kinder und meine geliebten Br\u00fcder liebte.<br \/>\nMeine Tochter, was kann die von einem allm\u00e4chtigen Fiat beseelte Liebe nicht alles tun? Sie macht sich zum Magneten und zieht Uns unwiderstehlich an, beseitigt jede Un\u00e4hnlichkeit, wandelt mit ihrer Glut das Gesch\u00f6pf um und best\u00e4tigt es in Dem, Den es liebt.<br \/>\nAu\u00dferdem versch\u00f6nert die Liebe das Gesch\u00f6pf auf unglaubliche Weise, dass sich Himmel und Erde hingerissen f\u00fchlen, jene Seele zu lieben [, die Uns liebt].<br \/>\nEine Seele nicht zu lieben, die Uns liebt, ist Uns unm\u00f6glich. Unsere ganze g\u00f6ttliche Macht und Kraft werden machtlos und schwach vor der siegreichen Kraft der Seele, die Uns liebt.<br \/>\nBereite also auch du Mir das Fest, das meine Mutter Mir bei der Geburt machte, h\u00fclle Himmel und Erde in dein \u201aIch liebe Dich, o Jesus\u2019 ein, und lasse dir nichts entgehen, in dem deine Liebe nicht flie\u00dfe. Bring Mich zum L\u00e4cheln, denn Ich wurde nicht nur ein einziges Mal geboren, sondern werde stets neu ge-boren.<br \/>\nOft aber sind meine [wiederholten] Geburten des L\u00e4chelns und der Festfeier beraubt, und Ich bleibe mit meinen Tr\u00e4nen, dem Schluchzen und Wimmern allein, und mit einer Eisesk\u00e4lte, die Mich zittern und alle meine Glieder erstarren l\u00e4sst.<br \/>\nDr\u00fccke Mich daher an dein Herz, um Mich mit deiner Liebe zu w\u00e4rmen, und bekleide Mich mit dem Gewand des Lichtes meines Willens.<br \/>\nSo wirst auch du Mir ein Fest bereiten und Ich f\u00fcr dich, indem Ich dir neue Liebe und neue Kenntnisse \u00fcber meinen Willen verleihe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 1. Januar 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"color: #c7a538;\">\u201eMaria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte dar\u00fcber nach\u201c (Lk 2, 19)<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich meditierte gerade dar\u00fcber, wie die K\u00f6nigin Mutter dem Jesuskind ihre Milch reichte und sagte mir: \u201eWas mag wohl zwischen der Heiligten Mutter und dem kleinen Jesus dabei vorgegangen sein?\u201c<br \/>\nIn dem Augenblick f\u00fchlte ich, wie Er sich in meinem Inneren bewegte und h\u00f6rte Ihn sagen:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, als Ich die Milch von der Brust meiner s\u00fc\u00dfesten Mutter trank, saugte Ich zusammen mit der Milch die Liebe ihres Herzens ein, und es war mehr Liebe als Milch die Ich trank; und in jenen Schlucken h\u00f6rte Ich sie gleichsam sprechen: \u201eIch liebe Dich, ich liebe Dich, o Sohn\u201c, und Ich antwortete ihr: \u201eIch liebe dich, Ich liebe dich, o Mama\u201c.<br \/>\nUnd darin war Ich nicht allein, sondern meinem \u201eIch liebe dich\u201c, folgten der Vater, der Hl. Geist und die ganze Sch\u00f6pfung \u2013 die Engel, die Heiligen, die Ster-ne, die Sonne, die Wassertropfen, die Pflanzen, die Blumen, die Sandk\u00f6rner, alle Elemente und wiederholten: \u201eWir lieben dich, wir lieben dich, o Mutter unseres Gottes, in der Liebe unseres Sch\u00f6pfers\u201c.<br \/>\nMeine Mutter sah dies alles und wurde davon \u00fcberflutet. Sie konnte kein Fleckchen finden, wo sie nicht sagen h\u00f6rte, dass Ich sie liebte; ihre Liebe blieb zu-r\u00fcck und gleichsam allein und wiederholte: \u201aIch liebe Dich, ich liebe Dich.\u2018<br \/>\nDoch sie konnte Mir nie gleichkommen, da die gesch\u00f6pfliche Liebe ihre Grenzen und ihre Zeit hat, w\u00e4hrend meine Liebe ungeschaffen, unbegrenzt und ewig ist.<br \/>\nUnd dies geschieht bei jeder Seele, die Mir sagt: \u201aIch liebe Dich\u2018, dann wiederhole auch Ich ihr: \u201aIch liebe dich\u2018, und zusammen mit Mir ist die ganze Sch\u00f6p-fung, um sie in meiner Liebe zu lieben.<br \/>\nO, wenn die Seelen verst\u00fcnden, welche Sch\u00e4tze und welche Ehre sie erwerben w\u00fcrden, wenn sie blo\u00df sagen: \u201aIch liebe Dich\u2018! Dies allein w\u00fcrde ausreichen, dass ein Gott an ihrer Seite ihnen zu Ehren erwidert: \u201aAuch Ich liebe dich\u2018.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 27. Dezember 1908)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #c7a538;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wer in meinem G\u00f6ttlichen Willen lebt, f\u00fcr den werden alle Dinge durch Ihn zu meinem Willen: in allem, was er tut, ber\u00fchrt und sieht, ber\u00fchrt, sieht und tut er meinen Willen.<br \/>\nWenn er in meinem Willen denkt und lebt, wird er wahrnehmen, wie die Heiligkeit der Intelligenz des g\u00f6ttlichen Lebens seinen Geist erf\u00fcllt und in ihm flie\u00dft.<br \/>\nWenn er spricht, wird er in seinem Wort die Heiligkeit dieses FIAT str\u00f6men f\u00fchlen, das durch sein Wort erschafft. Wenn er arbeitet und geht, wird er die Heiligkeit der g\u00f6ttlichen Werke str\u00f6men f\u00fchlen und die Schritte des Ewigen FIAT.<br \/>\nAuch wenn er schl\u00e4ft, wird er in sich die ewige Ruhe seines Sch\u00f6pfers empfinden. Alle wetteifern darin, ihm meinen Willen zu bringen: die Sonne mit ihrem Licht, der Wind mit seiner K\u00fchlung, das Feuer mit seiner Glut, das Wasser mit seiner Erfrischung, die Blume mit ihrem Duft, der Vogel mit seinem Gesang und Zwitschern, die Speise mit ihrem Geschmack, die Frucht mit ihrer S\u00fc\u00dfigkeit.<br \/>\nMit einem Wort, ohne Unterbrechung bringen sie ihm alle Akte, die mein Wille in jedem geschaffenen Ding tut, sodass die Seele wie eine K\u00f6nigin alle un-z\u00e4hligen Akte empf\u00e4ngt, die der G\u00f6ttliche Wille in der ganzen Sch\u00f6pfung tut.<br \/>\nJener G\u00f6ttliche Wille, der in der Seele lebt und regiert, zieht all seine Akte an, die Er in allen Dingen aus\u00fcbt. In der Pupille der Seele entsteht ein s\u00fc\u00dfer Zauber, sodass sie in allen Dingen jenen G\u00f6ttlichen Willen entdeckt, der ihr auf viele verschiedene Weisen entgegen str\u00f6mt, damit sie ganz Wille Gottes werde.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 29. Juni 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #c7a538;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine Tochter, die Glorie der Himmlischen Mutter ist un\u00fcbertrefflich. Kein anderer Himmelsbewohner besitzt Meere der Gnade, des Lichtes, Ozeane der Sch\u00f6nheit und Heiligkeit, Meere der Macht, Weisheit und Liebe. Und was noch mehr ist, Sie besitzt diese Meere im grenzenlosen Meer ihres Sch\u00f6pfers.<br \/>\nDie anderen Bewohner des Seligen Vaterlandes besitzen h\u00f6chstens kleine Fl\u00fcsschen, andere Tr\u00f6pfchen, andere wiederum kleine Quellen. Nur Sie ist einzig-artig, da Sie die einzige war, die ihr Leben im G\u00f6ttlichen FIAT lebte. Nie hatte der menschliche Wille in Ihr einen Platz, ihr Leben war ganz im G\u00f6ttlichen Willen.<br \/>\nIn seiner Kraft konzentrierte Sie alle Gesch\u00f6pfe in sich, indem Sie sie in ihrem Mutterherzen empfing, und ihren Sohn Jesus ebenso oft vervielfachte, um Ihn jedem Gesch\u00f6pf zu geben, das Sie in ihrem Jungfr\u00e4ulichen Herzen empfangen hatte.<br \/>\nDaher breitet sich ihre Mutterschaft \u00fcber alle aus, und alle k\u00f6nnen sich r\u00fchmen und sagen: \u201eDie Mutter Jesu ist auch meine Mutter, und diese so s\u00fc\u00dfe, lie-benswerte, liebende Mutter gibt einem jeden von uns ihren geliebten Sohn als Pfand ihrer Mutterliebe.\u201c<br \/>\nNur mein Wille konnte Sie bef\u00e4higen, alle Gesch\u00f6pfe als ihre Kinder zu empfangen, und ihren Jesus so oft zu vervielf\u00e4ltigen, als Sie Kinder hatte\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 15. August 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #c7a538;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDie Erhabene K\u00f6nigin, indem Sie unseren Willen als ihr Leben besa\u00df, Uns stets etwas zu geben und zu sagen hatte und Uns stets besch\u00e4ftigt hielt. [Auch] Wir hatten immer etwas zu geben und Ihr stets unsere liebenden Geheimnisse mitzuteilen, sodass Wir nichts ohne Sie tun: zuerst stimmen Wir Uns mit Ihr ab, dann legen Wir die Gabe [, die Wir geben m\u00f6chten] in ihrem m\u00fctterlichen Herzen nieder, und aus ihrem Herzen gelangt sie zu dem Gl\u00fccklichen, der die-ses Gut empfangen soll.<br \/>\nSo gibt es keine Gnade, die auf die Erde herabsteigt, keine Heiligkeit, die gebildet wird, keinen S\u00fcnder, der sich bekehrt, keine Liebe, die von unserem Thron ausgeht, die nicht zuerst in ihrem Mutterherz hinterlegt werden; Sie bewirkt die Heranreifung dieses Gutes, befruchtet es mit ihrer Liebe, bereichert es mit ihren Gnaden, und wenn n\u00f6tig mit der Kraft ihrer Schmerzen.<br \/>\nSodann gew\u00e4hrt Sie es dem, f\u00fcr den es bestimmt ist, sodass der Empf\u00e4nger die V\u00e4terlichkeit Gottes und die M\u00fctterlichkeit seiner Himmlischen Mutter ver-sp\u00fcrt. Wir k\u00f6nnten ohne Sie handeln, aber Wir wollen es nicht. Wer h\u00e4tte das Herz, Sie beiseite zu stellen?<br \/>\nUnsere Liebe, unsere unendliche Weisheit, unser Fiat selbst setzen sich [bei Uns] durch und lassen Uns nichts tun, was nicht durch Sie herabsteigt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 8. Dezember 1935)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #c7a538;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Darauf stellte mir mein geliebter Jesus alle Akte vor Augen, die Er gemeinsam mit seiner Himmlischen Mutter tat: w\u00e4hrend Sie arbeiteten, bildeten die Liebesmeere von Beiden einen einzigen Ozean, der seine Wogen bis zum Himmel erhob und alles einh\u00fcllte.<br \/>\nJesus sprach: \u201eDiese Wellen reichten sogar bis zu unserer Gottheit.<br \/>\nSie ergossen einen ergiebigen Regen der Liebe \u00fcber unser G\u00f6ttliches Wesen, und Wir brachten die Liebe aller mit, die Erfrischung und den Balsam, wodurch die Gottheit bes\u00e4nftigt wurde und die Gerechtigkeit in Liebes\u00fcberschwang f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe verwandelte.<br \/>\nMan kann sagen, dass unsere Liebe die Menschheitsfamilie mit neuer Liebe wiederherstellte und Gott sie mit doppelter Liebe liebte, aber wo? In der K\u00f6ni-gin und in ihrem lieben Sohn.<br \/>\nJetzt vernimm eine weitere \u00dcberraschung: Als Ich als kleiner S\u00e4ugling die Milch meiner Mutter trank, saugte Ich die Seelen ein, weil Sie sie bei sich verwahrt hielt. Als Sie Mir ihre Milch reichte, hinterlegte Sie in Mir alle Seelen mit dem Wunsch, dass Ich sie liebe, allen einen Kuss gebe und aus ihnen ihren und meinen Sieg mache.<br \/>\nNicht nur dies, sondern Sie lie\u00df Mich zugleich mit ihrer Milch ihre M\u00fctterlichkeit und Z\u00e4rtlichkeit einsaugen und dr\u00e4ngte sich Mir mit ihrer Liebe auf, dass Ich die Seelen mit m\u00fctterlicher und v\u00e4terlicher Liebe liebe. Ich empfing nun in Mir ihre M\u00fctterlichkeit und unbeschreibliche Z\u00e4rtlichkeit, und so liebte Ich die Seelen mit einer g\u00f6ttlichen Liebe, die [zugleich] m\u00fctterlich und v\u00e4terlich war.<br \/>\nNachdem Sie sie alle in Mir verwahrt hatte, legte Ich sie mit einem Kunstkniff meiner Liebe, mit einem Atemzug, mit einem sanften Blick von neuem in ih-rem m\u00fctterlichen Herzen nieder. Als Vergeltung schenkte Ich Ihr meine v\u00e4terliche und meine g\u00f6ttliche Liebe, die unaufh\u00f6rlich, best\u00e4ndig, unverr\u00fcckbar ist und sich nie \u00e4ndert \u2013 denn die menschliche Liebe \u00e4ndert sich leicht.<br \/>\nIch wollte aber, dass meine unzertrennliche Mutter dieselben Vorz\u00fcge meiner Liebe besitze und die Seelen so liebe, wie ein Gott sie zu lieben vermag. So fand in jedem Akt, den Wir taten, vom kleinsten bis zum gr\u00f6\u00dften, ein Austausch der Hinterlegung von Seelen statt, die Wir machten, Ich in Ihr und Sie in Mir.<br \/>\nJa, Ich kann sogar sagen, dass Wir diese Hinterlegung der Seelen verdoppelten, da Ich das, was Ich von meiner teuren Mutter empfing, mit h\u00f6chster Eifer-sucht als gr\u00f6\u00dftes Geschenk von ihrer Seite, in meinem g\u00f6ttlichen Herzen beh\u00fctete.<br \/>\nUnd wenn Sie mein Geschenk empfing, bewahrte Sie es so eifers\u00fcchtig, dass Sie ihre ganze M\u00fctterlichkeit einsetzte, um das gro\u00dfe Geschenk zu beh\u00fcten, das ihr Sohn Ihr machte.<br \/>\nIn diesem Austausch an Hinterlegungen nun, die Wir t\u00e4tigten, nahm unsere Liebe immer mehr zu und liebte alle Gesch\u00f6pfe mit neuer Liebe.<br \/>\nWir machten Pl\u00e4ne, wie Wir sie noch mehr lieben und sie alle mittels der Liebe besiegen k\u00f6nnten und setzten unser Leben aufs Spiel, um sie in Sicherheit zu bringen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Ir-mengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 14. Februar 1938)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c7a538;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eIch will dir zeigen, wie weit die M\u00fctterlichkeit meiner Himmlischen Mutter ging, was Sie tat und wie viel es Sie kostete und immer noch kostet.<br \/>\nWisse, dass die gro\u00dfe K\u00f6nigin an Mir nicht nur als Mutter handelte, indem Sie Mich empfing, zur Welt brachte, mit ihrer Milch n\u00e4hrte und Mir alle m\u00f6gliche F\u00fcrsorge angedeihen lie\u00df, die meine Kindheit ben\u00f6tigte.<br \/>\nDas gen\u00fcgte weder ihrer m\u00fctterlichen Liebe, noch meiner Liebe als Sohn. Daher str\u00f6mte ihre m\u00fctterliche Liebe in meinem Geist, und wenn Mich betr\u00fcbli-che Gedanken qu\u00e4lten, dehnte Sie ihre Mutterschaft in jeden meiner Gedanken aus, verbarg sie in ihrer Liebe und k\u00fcsste sie, so dass Ich meinen Geist unter ihren m\u00fctterlichen Fl\u00fcgeln geborgen f\u00fchlte, die Mich nie allein lie\u00dfen.<br \/>\nJeden meiner Gedanken behielt meine Mutter, die Mich liebte und Mir all ihre m\u00fctterliche F\u00fcrsorge erwies. Ihre Mutterschaft erstreckte sich auf all meine Atemz\u00fcge und Herzschl\u00e4ge; wenn mein Atem und mein Herzschlag von Liebe und Schmerz erstickt waren, eilte Sie als wahre Mutter herbei, damit Ich nicht von der Liebe verzehrt w\u00fcrde und um mein durchbohrtes Herz mit Balsam zu salben.<br \/>\nWenn Ich schaute, wenn Ich sprach, arbeitete, ging \u2013 dann eilte Sie, um meine Blicke, Worte, Werke und Schritte in ihre Mutterliebe aufzunehmen, umklei-dete sie mit ihrer m\u00fctterlichen Liebe, verbarg sie in ihrem Herzen und handelte als Mutter an Mir.<br \/>\nSelbst in der Speise, die Sie Mir bereitete, lie\u00df Sie ihre m\u00fctterliche Liebe flie\u00dfen, sodass Ich beim Essen ihre liebende M\u00fctterlichkeit wahrnahm.<br \/>\nUnd was soll Ich dir dar\u00fcber erz\u00e4hlen, wie viel M\u00fctterlichkeit Sie in meinen Leiden erzeigte? Es gab weder einen Schmerz noch einen Blutstropfen, den Ich vergoss, in denen Ich nicht meine teure Mutter sp\u00fcrte.<br \/>\nNachdem Sie als Mutter an Mir gehandelt hatte, nahm Sie meine Leiden und mein Blut und barg alles in ihrem Mutterherzen, um sie zu lieben und ihre Mut-terschaft fortzusetzen.<br \/>\nWer kann dir schildern, wie sehr Sie Mich liebte und wie sehr Ich Sie liebte? Meine Liebe war so gro\u00df, dass Ich in allem, was Ich tat, nicht sein konnte, ohne ihre Mutterschaft gemeinsam mit Mir zu f\u00fchlen; Ich kann sagen, dass Sie eilte, um Mich niemals allein zu lassen, nicht einmal in meinen Atemz\u00fcgen, und Ich rief Sie.<br \/>\nIhre Mutterschaft war f\u00fcr Mich ein Bed\u00fcrfnis, eine Erleichterung, eine St\u00fctze f\u00fcr mein Leben hier unten. Vernimm nun, meine Tochter, eine weitere \u00dcberra-schung der Liebe deines Jesus und unserer himmlischen Mutter.<br \/>\nDa in allem, was sich zwischen Mir und meiner Mutter abspielte, die Liebe kein Hindernis fand, str\u00f6mte die Liebe der einen [Person] in der Liebe der ande-ren, um ein einziges Leben zu bilden.<br \/>\nWollte Ich dies nun mit den Menschen tun, w\u00fcrde Ich so viele Hindernisse, Zur\u00fcckweisungen und Undankbarkeit finden! Aber meine Liebe l\u00e4sst sich [trotz-dem] nie aufhalten.<br \/>\nDu sollst dies wissen: wie meine unzertrennliche Mama ihre Mutterschaft inner- und au\u00dferhalb meiner Menschheit ausbreitete, so setzte Ich Sie auch zur Mutter eines jeden Gedankens, Atemzuges, Herzschlags, Wortes der Seelen ein; Ich best\u00e4tigte Sie darin und lie\u00df ihre Mutterschaft sich in all ihren Werken, Schritten und Leiden erstrecken.<br \/>\nIhre Mutterschaft wirkt sich \u00fcberall aus: sind die Seelen in Gefahr, in S\u00fcnden zu fallen, eilt Sie herbei und bedeckt sie mit ihrer M\u00fctterlichkeit, damit sie nicht fallen.<br \/>\nWenn sie gefallen sind, \u00fcberl\u00e4sst Sie ihnen ihre Mutterschaft als Hilfe und Verteidigung, damit sie sich wieder erheben.<br \/>\nIhre Mutterschaft eilt und erstreckt sich auf die Seelen, die gut und heilig sein wollen; und als f\u00e4nde Sie ihren Jesus in ihnen, \u00fcbt Sie ihr Mutteramt an ihrem Intellekt aus, lenkt ihre Worte, bedeckt und verbirgt sie in ihrer Mutterliebe, um ebenso viele weitere Jesus gro\u00df zu ziehen.<br \/>\nIhre Mutterschaft zeigt sich an den Betten der Sterbenden. Indem Sie von den Ihr von Mir verliehenen Rechten der Autorit\u00e4t als Mutter Gebrauch macht, sagt Sie mit einem so z\u00e4rtlichen Ton, dass Ich Ihr nichts abschlagen kann, zu Mir: \u201aMein Sohn, Ich bin Mutter, und dies sind meine Kinder.<br \/>\nIch muss sie retten. Wenn Du Mir das nicht gew\u00e4hrst, wird meine Mutterschaft dadurch untergraben, kompromittiert.\u2019 W\u00e4hrend Sie das sagt, bedeckt Sie sie mit ihrer Liebe und verbirgt sie in ihrer M\u00fctterlichkeit, um sie in Sicherheit zu bringen.<br \/>\nMeine Liebe war so gro\u00df, dass Ich zu Ihr sprach: \u201aMeine Mutter, Ich will, dass Du die Mutter aller seiest. Was Du an Mir getan hast, wirst Du an allen Gesch\u00f6p-fen tun. Deine Mutterschaft m\u00f6ge sich auf all ihre Akte erstrecken, sodass Ich alle in deiner m\u00fctterlichen Liebe bedeckt und verborgen sehe.\u2019<br \/>\nMeine Mutter willigte ein und wurde nicht nur als Mutter aller best\u00e4tigt, sondern darin, dass Sie einen jeden menschlichen Akt mit ihrer Mutterliebe um-kleiden sollte. Das war eine der gr\u00f6\u00dften Gnaden, die Ich allen Menschengeschlechtern erwies.<br \/>\nDoch wie viele Schmerzen werden meiner Mutter zugef\u00fcgt! Sie gehen so weit, ihre Mutterschaft nicht annehmen zu wollen und sie zu verkennen. Daher betet der ganze Himmel und erwartet voll Sehnsucht, dass der G\u00f6ttliche Wille bekanntwerde und herrsche.<br \/>\nDann wird die gro\u00dfe K\u00f6nigin an den Kindern meines Willens das tun, was Sie an ihrem Jesus tat, und ihre Mutterschaft wird in ihren Kindern lebendig sein..\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 28. Dezember 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c7a538;\">\u201cAls acht Tage vor\u00fcber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus\u201d (Lk 2, 21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sehr betr\u00fcbt wegen der Abwesenheit meines h\u00f6chsten und einzigen Gutes, sah ich Ihn schlie\u00dflich nach langem Warten aus dem Inneren meines Herzens herauskommen; Er weinte und gab mir mit seinen Augen zu verstehen, dass Er wegen der Beschneidungswunde litt.<br \/>\nSo weinte Er und erwartete von mir, das Blut zu trocknen, das von dieser Wunde herausfloss, und die Pein des Schnittes zu lindern.<br \/>\nIch f\u00fchlte Mitleid und Verlegenheit zugleich, sodass ich nicht wagte, es zu tun; die Liebe dr\u00e4ngte mich aber, und ich fand \u2013 ich wei\u00df nicht wie \u2013 ein kleines Tuch in meiner Hand und versuchte so gut ich konnte, das Blut des Jesuskindes zu trocknen.<br \/>\nDabei f\u00fchlte ich mich voller S\u00fcnden und glaubte, dass ich der Grund f\u00fcr jenen Schmerz war. O, wie leid tat Er mir!<br \/>\nIch f\u00fchlte mich von dieser Bitterkeit aufgesogen, und das gebenedeite Kindlein sagte voller Mitleid mit meinem elenden Zustand zu mir: \u201eJe mehr die Seele sich erniedrigt und sich selbst erkennt, umso n\u00e4her kommt sie der Wahrheit; und wenn sie in der Wahrheit ist, versucht sie, auf dem Weg der Tugenden vo-ranzuschreiten, von denen sie sich selbst sehr weit entfernt sieht.<br \/>\nUnd wenn sie sich auf dem Weg der Tugenden sieht, erkennt sie sofort, wie viel f\u00fcr sie noch zu tun bleibt, denn die Tugenden haben kein Ende, sie sind un-endlich, wie Ich es bin.<br \/>\nSo versucht die Seele, sich in der Wahrheit befindend, stets sich zu vervollkommnen, doch wird sie nie den Punkt erreichen, sich selbst vollkommen zu se-hen.<br \/>\nUnd dies hilft ihr und bewirkt, dass die Seele ununterbrochen arbeitet und sich bem\u00fcht, sich mehr zu vervollkommnen, ohne die Zeit m\u00fc\u00dfig zu verschwen-den. Und Ich \u00fcberarbeite sie, von dieser Arbeit der Seele angetan, St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck, um in ihr die \u00c4hnlichkeit mit Mir abzubilden.<br \/>\nDeshalb also wollte Ich beschnitten werden, um ein Beispiel h\u00f6chster Demut zu geben, das sogar die Engel des Himmels in Erstaunen versetzte.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 1. Januar 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c7a538;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eNoch klein, unterwarf Ich Mich dem so harten Schnitt der Beschneidung, deren Schmerz Mich bittere Tr\u00e4nen vergie\u00dfen lie\u00df \u2013 und nicht nur Mich, son-dern es weinten zusammen mit Mir meine Mama und der liebe heilige Josef: Es war der menschliche Wille, den Ich beschneiden wollte, damit die Gesch\u00f6p-fe in diesem Schnitt den G\u00f6ttlichen Willen flie\u00dfen lassen m\u00f6gen, und nicht mehr ein gebrochener Wille Leben habe, sondern allein der Meine, der in die-sem Schnitt geflossen war, um sein Leben wieder zu beginnen\u2026\u201c<br \/>\n(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 30. 1. Januar 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c7a538;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach dachte ich an den bitteren Schmerz des Jesuskindes bei der Beschneidung, bei der Er sich kaum acht Tage nach seiner Geburt einem so schmerz-vollen Schnitt unterwarf, und Jesus, Der sich in meinem Inneren bewegte, f\u00fcgte hinzu: \u201cMeine Tochter, in der ersten Epoche seines Lebens f\u00fcgte Adam sei-ner Seele durch die S\u00fcnde eine Wunde zu.<br \/>\nDurch diese trat der G\u00f6ttliche Wille aus und es drangen stattdessen Finsternis, Armseligkeit und Schw\u00e4chen ein, die den Holzwurm f\u00fcr alle G\u00fcter des Men-schen darstellten. Wenn er also \u00fcberhaupt G\u00fcter ohne meinen G\u00f6ttlichen Willen besitzt, sind sie wurmzerfressen, angeschimmelt, ohne Substanz, daher kraftlos und wertlos.<br \/>\nDa Ich ihn aber so sehr liebe, wollte Ich Mich in meinen ersten Erdentagen der Beschneidung unterwerfen und einen \u00fcberaus schmerzhaften Schnitt erlei-den, der Mir sogar Tr\u00e4nen als zartes Kind entlockte.<br \/>\nDurch diese Wunde \u00f6ffnete Ich dem menschlichen Willen die T\u00fcr, damit er wieder in den Meinen eintrete. Diese meine Wunde sollte die Wunde des menschlichen Willens heilen und mein G\u00f6ttliches FIAT wieder in ihn einschlie\u00dfen, das den Stachel, die Armseligkeit, die Schw\u00e4chen und Finsternis von ihm nehmen w\u00fcrde. Kraft meines Allm\u00e4chtigen FIAT w\u00fcrden somit all seine G\u00fcter erneuert und wiederhergestellt.<br \/>\nTochter, von meiner Empf\u00e4ngnis und den ersten Tagen meiner Geburt an, sorgte Ich Mich um das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens, und wie Ich es unter den Menschen in Sicherheit bringen k\u00f6nne.<br \/>\nMeine Seufzer und Tr\u00e4nen, mein wiederholtes Schluchzen und meine Leiden zielten alle darauf hin, das Reich meines FIAT wieder auf Erden zu errichten.<br \/>\nIch wusste n\u00e4mlich, dass der Mensch, egal wie viele G\u00fcter Ich ihm g\u00e4be, nie gl\u00fccklich sein, noch die F\u00fclle der G\u00fcter und der Heiligkeit, noch die Insignien seiner Erschaffung besitzen w\u00fcrde, die ihn zum K\u00f6nig und Herrscher machen.<br \/>\nDer Mensch w\u00e4re stets ein Diener \u2013 schwach und armselig.<br \/>\nW\u00fcrden die Menschen jedoch meinen Willen in ihrer Mitte herrschen lassen, so h\u00e4tte Ich ihm in einem einzigen Gl\u00fcckstreffer alle G\u00fcter, seinen K\u00f6nigspa-last und seine verlorene Herrschaft geschenkt.<br \/>\nEs sind ca. zwanzig Jahrhunderte vergangen, und Ich habe noch nicht aufgegeben \u2013 meine Seufzer dauern immer noch an. Wenn Ich dir so viele Kenntnisse \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen offenbarte, so sind diese nichts anderes als meine beredten Tr\u00e4nen und die unausl\u00f6schlichen Buchstaben meiner Leiden und Seufzer.<br \/>\nDiese werden zu Worten und teilen sich dir mit, damit du auf zarteste und \u00fcberzeugendste Art niederschreibst, was meinen G\u00f6ttlichen Willen betrifft, und wie Er auf Erden wie im Himmel regieren will.<br \/>\nSo haben Wir Unsererseits mit unausl\u00f6schlichem und unersch\u00fctterlichem Ratschluss das Kommen unseres G\u00f6ttlichen Willens und seine Herrschaft auf Erden beschlossen \u2013 und niemand kann Uns davon abbringen: als Zeichen daf\u00fcr haben Wir vom Himmel das Heer seiner Wahrheiten abgesandt.<br \/>\nW\u00e4re das nicht so, so w\u00e4re es nicht der M\u00fche wert, die gro\u00dfe Bedeutung eines G\u00f6ttlichen Willens aufs Spiel zu setzen: wie diese Wahrheiten dem Menschen so viele Jahrhunderte lang verborgen blieben, so k\u00f6nnten sie es weiterhin sein.<br \/>\nNun warten Wir darauf, dass die Menschen ihren Teil tun, die sich mit ihrer Entscheidung noch immer Zeit lassen, besonders jene, die z\u00f6gern, sich mit der Bekanntmachung der Geheimnisse meines G\u00f6ttlichen Willens und des gro\u00dfen Schatzes seiner Wahrheiten zu befassen.<br \/>\nMenschlicher Wille, wie undankbar bist du Mir! Ich warte auf deine Entscheidung, damit Ich dich k\u00fcssen und dir das Reich schenken kann, das Ich f\u00fcr dich vorbereitet habe.<br \/>\nUnd du z\u00f6gerst noch immer? Meine Tochter, bete und setze von deiner Seite kein Hindernis f\u00fcr ein so gro\u00dfes Gut, das unsere gr\u00f6\u00dfte Liebesentfaltung sein wird.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 1. Januar 1929)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":83749,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-57923","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57923","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57923"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57923\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/83749"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57923"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57923"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57923"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}