{"id":58023,"date":"2025-01-04T00:00:08","date_gmt":"2025-01-03T23:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/eine-seele-die-gott-dauernd-sucht\/"},"modified":"2025-01-02T18:30:54","modified_gmt":"2025-01-02T17:30:54","slug":"4-januar-in-der-weihnachtszeit-joh-135-42","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/4-januar-in-der-weihnachtszeit-joh-135-42\/","title":{"rendered":"4. Januar in der Weihnachtszeit (Joh 1,35-42)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">35In jener Zeit stand Johannes wieder am Jordan, wo er taufte, und zwei seiner J\u00fcnger standen bei ihm. 36Als Jesus vor\u00fcberging, richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte: Seht, das Lamm Gottes! 37Die beiden J\u00fcnger h\u00f6rten, was er sagte, und folgten Jesus.<br \/>\n38Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi &#8211; das hei\u00dft \u00fcbersetzt: Meister -, wo wohnst du? 39Er antwortete: Kommt und seht! Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde.<br \/>\n40Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer der beiden, die das Wort des Johannes geh\u00f6rt hatten und Jesus gefolgt waren. 41Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: Wir haben den Messias gefunden. Messias hei\u00dft \u00fcbersetzt: der Gesalbte &#8211; Christus. 42Er f\u00fchrte ihn zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sagte: Du bist Simon, der Sohn des Johannes, du sollst Kephas hei\u00dfen. Kephas bedeutet: Fels &#8211; Petrus.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6a62b;\">\u201eJesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr?\u201c (Joh: 1, 38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Wieder vernehme ich deine sanfte Stimme, die, w\u00e4hrend du ihnen entgegengehst, an deine Feinde die Frage stellt: \u201eWen suchet ihr?\u201c Und sie antworten: \u201eJesus von Nazareth.\u201c Und du entgegnest: \u201eIch bin es!\u201c<br \/>\nMit diesen wenigen Worten sagst du alles und gibst dich als den zu erkennen, der du wirklich bist, so dass deine Feinde vor Schrecken erzittern und wie tot zu Boden st\u00fcrzen. Du, meine Liebe, der seinesgleichen nicht hat, rufst sie mit einem zweiten \u201eIch bin es!\u201c zum Bewusstsein zur\u00fcck und \u00fcberlieferst dich ihren H\u00e4nden.<br \/>\nAber anstatt sich zu dem\u00fctigen und ersch\u00fcttert zu deinen F\u00fc\u00dfen niederzuwerfen, misstrauen die Treulosen und Undankbaren deiner G\u00fcte, missachten deine Gnaden und Wunder, legen dir die H\u00e4nde auf den R\u00fccken, binden und fesseln dich mit Stricken und Ketten, werfen dich auf den Boden, treten dich mit F\u00fc\u00dfen und raufen dir die Haare aus.<br \/>\nDu aber schweigst mit unerh\u00f6rter Geduld, ertr\u00e4gst und s\u00fchnst alle diese Unbilden, die man dir ungeachtet deiner Wunder mit immer gr\u00f6\u00dferer Hartn\u00e4ckigkeit zuf\u00fcgt. Mit den Stricken und Ketten, die dich binden, sprengst du die Ketten unserer S\u00fcndenschuld und fesselst uns mit den s\u00fc\u00dfen Banden der Liebe an dich.<br \/>\nLiebevoll tadelst du Petrus, der dich mit dem Schwert verteidigen will und Malchus ein Ohr abschl\u00e4gt, das jedoch von dir wieder geheilt wird.<br \/>\nDamit willst du Ersatz leisten f\u00fcr jene guten Werke, die nicht mit heiliger Klugheit verrichtet werden, und f\u00fcr jene s\u00fchnen, die aus allzu gro\u00dfem Eifer in Schuld fallen. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von Mitternacht bis 1 Uhr: Gefangennahme Jesu im Garten Gethsemane)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d6a62b;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiter in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand und f\u00fchlte eine Last auf meiner Seele, als w\u00fcrde die ganze Welt wegen der Entbehrung des gebenedeiten Jesus auf mir lasten. In meiner unermesslichen Bitterkeit tat ich soviel ich konnte, um Ihn zu suchen.<br \/>\nAls Er dann gekommen war, sagte Er zu mir: \u201eMeine Tochter, jedes Mal, wenn die Seele Mich sucht, empf\u00e4ngt sie eine G\u00f6ttliche Schattierung, einen G\u00f6ttlichen Zug und wird ebenso oft in Mir wiedergeboren und Ich in ihr.\u201c<br \/>\nIch erwog seine Worte und fragte fast verwundert: \u201eHerr, was sagst Du?\u201c<br \/>\nEr erwiderte: \u201eO wenn du die Herrlichkeit kennen w\u00fcrdest, das Wohlgefallen, das der ganze Himmel dabei empfindet, diese Note von der Erde zu empfangen: eine Seele, die Gott dauernd sucht, ganz \u00e4hnlich wie sie [= die Seligen im Himmel] selbst. Was ist das Leben der Seligen, worin besteht es? Es ist ihr st\u00e4ndiges Wiedergeborenwerden in Gott und Gottes in ihnen.<br \/>\nDas bedeutet dieses Wort: \u201aGott ist immer alt und immer neu.\u2019 Sie f\u00fchlen sich auch nie m\u00fcde, denn sie sind in der st\u00e4ndigen Haltung neuen Lebens in Gott.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 10. Dezember 1903)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6a62b;\">\u201eMeister -, wo wohnst du?\u201c (Jhn 1, 38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Zustand der Hingabe im G\u00f6ttlichen FIAT dauert an. Nachdem ich Ihm in seinen Akten in der Sch\u00f6pfung gefolgt war, dachte ich dar\u00fcber nach, wie vor der H\u00f6chsten Majest\u00e4t alle Beziehungen zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf wieder neu geordnet werden k\u00f6nnen, welche die menschliche Undankbarkeit unterbrochen hatte. Da trat mein angebeteter Jesus aus meinem Inneren hervor und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, betrachte die ganze Sch\u00f6pfung, den Himmel, die unz\u00e4hligen Sterne, die Sonne, den Wind, das Meer, die bl\u00fchenden Wiesen, die Berge und die T\u00e4ler. Dies sind alles Zimmer, die Ich machte, und in jedem Raum errichtete Ich meinen Palast, um meine Wohnst\u00e4tte daraus zu machen.<br \/>\nDies tat Ich, um es dem Menschen angenehm zu machen, damit er, wo immer er auch hinginge, um seinen Gott zu finden, er Ihn leicht sofort und \u00fcberall finden m\u00f6ge. Sein Gott begab sich in jeden Raum, um auf ihn zu warten, Er lie\u00df alle Zimmer offen, damit er nicht m\u00fchsam anklopfen m\u00fcsse, sondern frei eintrete, so oft er wollte.<br \/>\nEr war stets bereit, ihn zu empfangen. Der Sch\u00f6pfer des Himmels und der Erde begab sich nicht [nur] an einen einzigen Ort, sondern \u00fcberall hin, damit Ihn der Mensch immer finden k\u00f6nne.<br \/>\nEr stellte die Zimmer ganz nahe beieinander auf, um viele Abk\u00fcrzungen einzurichten, denn zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf soll es keine Entfernung geben, sondern N\u00e4he und Gemeinschaft. So waren und sind alle diese R\u00e4ume Beziehungen, Bande und Wege zwischen Gott und dem Menschen.<br \/>\nDoch wer sollte diese Beziehungen in Kraft bewahren, diese Bande festigen, die Wege ordnen, die T\u00fcren offenhalten? Unser in der Seele herrschender Wille \u00fcbernahm diese so wichtige Aufgabe, die Ordnung zu wahren, in der Wir die ganze Sch\u00f6pfung hervorgehen hatten lassen.<br \/>\nAls der Mensch sich aus dem G\u00f6ttlichen FIAT zur\u00fcckzog, hatten die Beziehungen keine Kraft mehr, die Bande wurden gel\u00f6st, die Wege versperrt, die T\u00fcren geschlossen. Er verlor sein teures Erbe und wurde aller G\u00fcter ent\u00e4u\u00dfert, jeder Schritt wurde ein Fallstrick f\u00fcr seine F\u00fc\u00dfe, um ihn st\u00fcrzen zu lassen.<br \/>\nWenn das Gesch\u00f6pf nicht unseren Willen tut, geht alles verloren und es bleibt ihm kein Gut mehr. Wenn es aber unseren Willen tut, erwirbt das Gesch\u00f6pf alles, und es gibt nichts Gutes, das ihm nicht zur\u00fcckerstattet wird.<br \/>\nWas tat nicht die v\u00e4terliche G\u00fcte des Sch\u00f6pfers in der Sch\u00f6pfung aus Liebe zum Menschen? Sie machte nicht nur viele R\u00e4ume, sondern einen verschieden vom anderen, um sich auf viele verschiedene Arten vom Menschen finden zu lassen, den Er liebte.<br \/>\nIn der Sonne lie\u00df Er sich von Licht erf\u00fcllt finden, ganz Majest\u00e4t und brennend von Liebe, wie Er auf ihn wartete, ihm sein Licht zu spenden, um sich begreifbar zu machen und ihm seine Liebe zu geben.<br \/>\nSo sollte, wenn der Mensch in dieses Zimmer eintrete, um seinen Gott zu finden, er selbst zu Licht und Liebe werden. Im Meer lie\u00df sich der starke Gott finden, um ihm die Kraft zu geben, im Wind lie\u00df Er sich herrschend und dominierend finden, um ihm die Gewalt und die Herrschaft zu verleihen.<br \/>\nKurz, in jedem Ding erwartete Er ihn, um den Menschen an seinen Eigenschaften teilnehmen zu lassen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 21; 26. Mai 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6a62b;\">\u201e\u00abRabbi\u2026 wo wohnst du?\u00bb\u2026 \u00abKommt und seht!\u00bb\u201c (Joh 1, 38.39)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, erhebe dich, erhebe dich noch mehr, so hoch, dass du den Scho\u00df der Gottheit erreichst; unter den G\u00f6ttlichen Personen wird dein Leben sein.<br \/>\nSiehst du, um dich so weit gelangen zu lassen, habe Ich mein Leben in dir gebildet, habe Ich meinen ewigen Willen in das, was immer du tust, eingeschlossen, und dort flie\u00dft Er auf wunderbare und \u00fcberraschende Weise; und mein Wollen handelt in dir in einem st\u00e4ndigen unmittelbaren Akt.<br \/>\nNun, nachdem Ich mit meinem in dir handelnden Willen mein Leben in dir gebildet habe, in deinen Akten, ist dein Wille auf eine Art durchtr\u00e4nkt und umgegossen worden, dass mein Wille ein Leben auf Erden besitzt.<br \/>\nNun ist es n\u00f6tig, dass du dich erhebst und mein Leben, meinen Willen mit dir tr\u00e4gst, damit mein Wollen der Erde und jenes im Himmel sich miteinander vereinigen, und du f\u00fcr einige Zeit dein Leben im Scho\u00df der Gottheit f\u00fchrst, wo dein Wollen in Meinem handeln wird, um es auszubreiten, soweit ein Gesch\u00f6pf nur dazu f\u00e4hig ist.<br \/>\nDann wirst du wieder auf die Erde herabsteigen und die Macht und Wunder meines Willens mitbringen, sodass die Gesch\u00f6pfe ersch\u00fcttert sein und die Augen \u00f6ffnen werden, und viele werden erkennen, was es bedeutet, in meinem Wollen zu leben, in der \u00c4hnlichkeit mit ihrem Sch\u00f6pfer zu leben.<br \/>\nDas wird der Anfang der Ankunft meines Reiches auf Erden sein und der endg\u00fcltigen Erf\u00fcllung meines Willens. Glaubst du, dass das Leben in meinem Willen bedeutungslos sei? Es gibt nichts, das ihm gleichkommt, keine Heiligkeit, die ihm \u00e4hnlich ist.<br \/>\nEs ist reales Leben, kein phantastisches, wie sich manche vorstellen m\u00f6gen, und dieses mein Leben ist nicht nur in der Seele, sondern auch im K\u00f6rper.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, wie dieses mein Leben gebildet wird? Mein ewiges Wollen ist das Wollen der Seele, und mein Herzschlag, der in ihrem Herzen schl\u00e4gt, bildet meine Empf\u00e4ngnis.<br \/>\nIhre Liebe, ihre Leiden, und alle ihre in meinem Wollen vollbrachten Akte formen meine Menschheit und lassen Mich so sehr wachsen, dass Ich Mich nicht verborgen halten kann, noch kann die Seele umhin, Mich wahrzunehmen.<br \/>\nUnd f\u00fchlst du Mich nicht lebendig in deinem Inneren? Deshalb habe Ich dir gesagt, dass die Heiligkeit des Lebens in meinem Wollen nichts Vergleichbares hat. Alle anderen Heiligkeiten werden kleine Lichter sein, und diese Heiligkeit wird die in ihren Sch\u00f6pfer \u201eumgegossene\u201c gro\u00dfe Sonne sein.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 10. Juli 1922)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":75438,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-58023","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58023","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58023"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58023\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75438"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58023"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58023"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58023"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}