{"id":58367,"date":"2026-01-14T21:00:40","date_gmt":"2026-01-14T20:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-1-woche-im-jahreskreis-mk-140-45\/"},"modified":"2026-01-14T21:03:54","modified_gmt":"2026-01-14T20:03:54","slug":"donnerstag-der-1-woche-im-jahreskreis-mk-140-45","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-1-woche-im-jahreskreis-mk-140-45\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 1. Woche im Jahreskreis (Mk 1,40-45)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">40In jener Zeit kam ein Auss\u00e4tziger zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde. 41Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, ber\u00fchrte ihn und sagte: Ich will es &#8211; werde rein! 42Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz, und der Mann war rein. 43Jesus schickte ihn weg und sch\u00e4rfte ihm ein: 44Nimm dich in acht! Erz\u00e4hl niemand etwas davon, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring das Reinigungsopfer dar, das Mose angeordnet hat. Das soll f\u00fcr sie ein Beweis meiner Gesetzestreue sein. 45Der Mann aber ging weg und erz\u00e4hlte bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die ganze Geschichte, so dass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch au\u00dferhalb der St\u00e4dte an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von \u00fcberallher zu ihm.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIn jener Zeit kam ein Auss\u00e4tziger zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde\u201c (Mk 1,40)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setzte meinen gewohnten Zustand fort und sagte zu meinem s\u00fc\u00dfen Jesus: &#8222;Wie gerne h\u00e4tte ich deine W\u00fcnsche, deine Liebe, deine Gef\u00fchle, dein Herz, usw. um lieben, ersehnen, usw. zu k\u00f6nnen wie Du! Und mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich habe keine W\u00fcnsche, Affekte, sondern das alles ist in meinem Willen zusammengefasst, mein Wille ist alles in Mir. Die, welche unverm\u00f6gend sind, haben W\u00fcnsche, aber Ich kann alles.<br \/>\nDie keine Liebe haben, wollen lieben; aber in meinem Willen ist die F\u00fclle, die Quelle der wahren Liebe; und da Ich unendlich bin, besitze Ich in einem einfachen Akt meines Willens alle G\u00fcter, die aus meinem Wesen \u00fcberbordend, zum Wohle aller hinabsteigen.<br \/>\nH\u00e4tte Ich W\u00fcnsche, so w\u00e4re Ich ungl\u00fccklich, es w\u00fcrde Mir etwas fehlen, aber Ich besitze alles, deswegen bin Ich gl\u00fccklich und mache alle gl\u00fccklich. &#8218;Unendlich&#8216; bedeutet, alles k\u00f6nnen, alles besitzen, alles zu begl\u00fccken.<br \/>\nDas Gesch\u00f6pf, das begrenzt ist, besitzt nicht alles und kann nicht alles umfassen; dies ist der Grund, weshalb es W\u00fcnsche, \u00c4ngste, Affekte,\u2026 hegt, deren es sich wie ebenso vieler Stufen bedienen kann, um zum Sch\u00f6pfer aufzusteigen, und die g\u00f6ttlichen Eigenschaften quasi in sich aufzulecken, und sich so sehr anzuf\u00fcllen, dass es zum Wohl der anderen \u00fcberflie\u00dft.<br \/>\nAber wenn sich die Seele ganz in meinen Willen konzentriert, indem sie sich ganz in Ihm verliert, dann wird sie nicht meine Eigenschaften auflecken, sondern Mich mit einem einzigen Schluck ganz in sich absorbieren und keine eigenen W\u00fcnsche und Affekte mehr haben; nur das Leben meines Willens, der die Seele ganz beherrscht, wird alles aus ihr verschwinden lassen und in allem meinen Willen wieder zum Vorschein kommen lassen.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 20. Mai 1918)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach dachte ich mir: \u201eJesus liebt seinen Willen so sehr, und Er scheint sich sehr danach zu sehnen, dass Er bekannt werde, damit Er herrsche und regiere, doch mir scheint es schwierig, dass der G\u00f6ttliche Wille bekannt wird, denn es gibt niemanden, der sich damit besch\u00e4ftigt, noch hat jemand Interesse daran. Das ganze Interesse liegt bei Jesus, aber in den Gesch\u00f6pfen existiert es nicht. Wenn es daher diese Gesch\u00f6pfe verabs\u00e4umen, Gott diese gro\u00dfe Verherrlichung zu erweisen und zugleich den [anderen] Menschen die F\u00fclle aller G\u00fcter zu reichen, wie wird das Reich des Ewigen FIAT jemals bekannt werden k\u00f6nnen?\u201c Als ich nun dar\u00fcber nachdachte, bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, was dir schwierig erscheint, ist nicht schwierig f\u00fcr Gott; wie es auch in der Erl\u00f6sung weder Schwierigkeiten gab, noch die ganze menschliche Treulosigkeit den Lauf unserer Liebe behindern konnte, und noch weniger die Erf\u00fcllung unserer Willensentscheidung, n\u00e4mlich dass Ich komme, um das Menschengeschlecht zu erl\u00f6sen. Wenn die Gottheit einmal beschlie\u00dft, einen Akt zu tun, ein Werk auszuf\u00fchren \u2013 wie immer die Ursachen, Umst\u00e4nde und Hindernisse auch sein m\u00f6gen, dann triumphiert Sie \u00fcber alles, besiegt alles und f\u00fchrt aus, was Sie beschlossen hat.<br \/>\nSo ist es das Bedeutendste und Wichtigste f\u00fcr Gott, das zu beschlie\u00dfen, was Er tun will. Wenn Er das getan hat, so hat Er alles getan. Wenn nun in Uns beschlossen wurde, dass unser Wille bekannt sein soll und sein Reich auf die Erde kommen wird, so ist das gleichsam schon vollzogen. Wie die Erl\u00f6sung gewirkt wurde, weil sie von Uns beschlossen worden war, so wird es auch mit unserem Willen sein. Umso mehr, als die Gottheit bei der Sch\u00f6pfung dieses ihr Reich ganz in Ordnung hervorbrachte, dass es regiere und herrsche. Beim S\u00fcndenfall des Menschen wurde dieses Reich nicht zerst\u00f6rt, sondern blieb unversehrt und existiert noch immer, nur war es f\u00fcr den Menschen suspendiert.<br \/>\nIn der Erl\u00f6sung ebnete Ich alles; und wie Ich alles f\u00fcr die Erl\u00f6sung des Menschen tat, so tat Ich alles, damit dieses Hemmnis aufgehoben w\u00fcrde und das Gesch\u00f6pf [wieder] ins Reich des G\u00f6ttlichen FIAT eintreten k\u00f6nne, wobei Ich der Erl\u00f6sung den ersten Platz gab, um im Lauf der Zeit den Platz meinem Willen zu \u00fcberlassen.<br \/>\nSo ist die Ausf\u00fchrung eines Reich oder Werkes schwierig, doch wenn es getan ist, ist die Bekanntmachung leicht. Umso mehr, als es deinem Jesus nicht an Macht fehlt; es ist m\u00f6glich, dass Ich ein Werk tun m\u00f6chte und dann [doch] nicht tue \u2013 aber nie fehlt es Mir an Macht. Ich werde die Dinge, die Umst\u00e4nde, die Gesch\u00f6pfe, die Ereignisse so verf\u00fcgen, dass Ich es leicht mache, meinen Willen bekannt zu machen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 21; 26. Mai 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, das Notwendigste, um ein so gro\u00dfes Gut, wie es das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens ist, zu erlangen, ist es, Gott zu bewegen, dass Er beschlie\u00dfe, meinen G\u00f6ttlichen Willen mitten unter den Gesch\u00f6pfen herrschen zu lassen.<br \/>\nWenn sich Gott bewegt und [etwas] beschlie\u00dft, \u00fcberwindet Er alles und besiegt selbst die \u00dcbel. Und zweitens ist es notwendig, dass das Gesch\u00f6pf, das ein solches Gut anstrebt und Gott darum bittet, es zu geben, in sich das Leben des Reiches haben muss, worum es f\u00fcr die anderen Gesch\u00f6pfe bittet.<br \/>\nWer es besitzt, wird dessen Bedeutung erkennen und keine Opfer scheuen, um das Gut, das er besitzt, f\u00fcr die anderen zu erflehen. Er wird die Geheimnisse und Wege kennen, an die er sich halten muss und wird sogar aufdringlich werden, um Gott selbst zu besiegen.<br \/>\nDiese Seele wird wie die Sonne sein, die die ganze F\u00fclle ihres Lichtes in sich eingeschlossen hat, und da sie es nicht in sich fassen kann, empfindet sie das Bed\u00fcrfnis, es nach drau\u00dfen auszudehnen, um allen Licht zu geben und Gutes zu tun und sie mit ihrer eigenen Gl\u00fcckseligkeit gl\u00fccklich zu machen. Wer ein Gut besitzt, hat die Kraft, es zu erbitten und es zu geben.<br \/>\nSo geschah es bei der Erl\u00f6sung: die S\u00fcnde \u00fcberschwemmte die Erde, das Volk selbst, das Volk Gottes hie\u00df, war das kleinste Volk. Wenn es sich auch [um das erflehte Reich] zu k\u00fcmmern schien, war es auf oberfl\u00e4chliche Art, ohne dass sie jedoch das Leben dieses Erl\u00f6sers in sich besa\u00dfen, um den sie beteten.<br \/>\nMan kann sagen, dass sie sich damit so besch\u00e4ftigten, wie sich heute die Kirche damit befasst \u2013 die gottgeweihten und religi\u00f6sen Personen \u2013 wenn sie das Vaterunser beten. Aber die F\u00fclle des Lebens meines Willens, um den sie im Vaterunser flehen, ist nicht in ihnen, daher endet die Bitte mit Worten, aber nicht in Fakten.<br \/>\nAls nun die K\u00f6nigin des Himmels kam, welche die F\u00fclle des G\u00f6ttlichen Lebens besa\u00df, da bewegte alles, was Sie zum Wohle der V\u00f6lker erbat, den Herrn, besiegte Ihn und lie\u00df Ihn den Beschluss treffen.<br \/>\nTrotz der bestehenden \u00dcbel kam das Ewige Wort auf die Erde durch Jene, die Ihn schon besa\u00df, und aus der heraus Er sein ganzes Leben bildete. Mit der F\u00fclle dieses G\u00f6ttlichen Lebens konnte Sie Gott bewegen, und zum Heil [der Menschen] fand die Erl\u00f6sung statt.<br \/>\nWas alle anderen zusammen nicht erlangen konnten, das errang die Erhabene K\u00f6nigin, die zuerst in sich selbst ihren Sch\u00f6pfer erobert hatte, sowie die F\u00fclle aller G\u00fcter, die Sie f\u00fcr die anderen erfleht hatte, und als Eroberin war Sie m\u00e4chtig genug, das Gut, das sie besa\u00df, erflehen und austeilen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nEs ist ein gro\u00dfer Unterschied, meine Tochter, zwischen dem, der bittet und das G\u00f6ttliche Leben besitzt, und dem, der bittet und es nicht besitzt! Die erste Seele bittet zu Recht, die zweite unter dem Titel von Almosen, und wer unter dem Titel von Almosen bittet, dem werden Pfennige (kleine M\u00fcnzen), h\u00f6chstens Lire (Euros) gegeben, aber nicht ganze Reiche.<br \/>\nWer mit Recht bittet, der besitzt schon und ist bereits Herr und K\u00f6nig. Als K\u00f6nig kann er das Reich geben und hat seine G\u00f6ttliche Herrschaft bei Gott inne, um den Gesch\u00f6pfen das Reich zu erflehen. So wird es beim Reich meines Willens sein.<br \/>\nDeshalb lege Ich dir sehr ans Herz, sei aufmerksam und bewirke, dass Er die F\u00fclle seines Lebens in dir bilde. So wirst du Gott bewegen k\u00f6nnen, und wenn sich Gott bewegt, kann Ihm niemand mehr Widerstand leisten.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 27. November 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIch will es &#8211; werde rein!\u201c (Mk 1, 41)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich kehre stets in den Heiligen G\u00f6ttlichen Willen zur\u00fcck und kann auch nicht anders, denn da Er Leben ist, sp\u00fcrt man das Leben immer \u2013 man f\u00fchlt den Atem, die Bewegung und W\u00e4rme. So ist es auch mit dem G\u00f6ttlichen Willen.<br \/>\nWenn man Ihn versp\u00fcrt, nimmt man sein Leben wahr, seine W\u00e4rme, seine Bewegung und alles, was Er in sich schlie\u00dft \u2013 mit diesem einzigen Unterschied, dass man bald dieser Sache Augenmerk schenkt, die Er als Leben einschlie\u00dft, und bald einer anderen.<br \/>\nDa dachte ich mir: \u2018Wie kann der Mensch je so sch\u00f6n und heilig werden, wie er aus den Sch\u00f6pferh\u00e4nden Gottes hervorging, um das Reich seines Fiat in der Menschheitsfamilie zu verwirklichen?\u2019 Da \u00fcberraschte mich mein geliebter Jesus und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, alle Werke unseres H\u00f6chsten Seins sind vollkommen und vollst\u00e4ndig, keines von ihnen ist nur halb. Die Sch\u00f6pfung ist ganz vollst\u00e4ndig und vollkommen, ja vielmehr gibt es vieles, was nicht absolut n\u00f6tig, sondern quasi Glanz und Pracht unserer Macht, Liebe und Herrlichkeit ist.<br \/>\nSollte nur der Mensch, f\u00fcr den alles geschaffen wurde, ein fehlerhaftes und unvollst\u00e4ndiges Werk von Uns bleiben, ohne den Zweck, f\u00fcr den er geschaffen wurde, dass n\u00e4mlich unser Fiat in jedem Menschen sein Reich habe?<br \/>\nUnd dies deshalb, weil er s\u00fcndigte und befleckt und degradiert blieb, was ihn zu einem eingest\u00fcrzten Haus machte, das seinen Dieben und Feinden ausgesetzt ist \u2013 so als w\u00e4re unsere Gewalt begrenzt und k\u00f6nnte nicht in Vollmacht tun, was, wie und wann sie will.<br \/>\nWer meint, dass das Reich unseres Willens nicht kommen kann, zweifelt an der H\u00f6chsten Macht selbst. Wir k\u00f6nnen alles tun; es kann sein, dass Wir nicht gewillt sind, etwas zu tun, aber wenn Wir etwas wollen, ist unsere Macht so gro\u00df, dass Wir tun, was Wir wollen \u2013 nichts kann sich unserer Macht widersetzen.<br \/>\nDaher haben Wir die Macht, den Menschen wiederherzustellen, ihn sch\u00f6ner als zuvor zu machen, und sein eingest\u00fcrztes Haus zu festigen und zu zementieren, sodass es st\u00e4rker als vorher wird. Und Wir k\u00f6nnen mit unserem m\u00e4chtigen Hauch seine Diebe und Feinde in die finsteren Abgr\u00fcnde einschlie\u00dfen. Wie weit der Mensch auch aus unserem G\u00f6ttlichen Willen abglitt, so h\u00f6rte er doch nicht auf, unser Werk zu sein.<br \/>\nObwohl er sich selbst in Unordnung brachte, wird unsere Macht zur Zierde unseres Werkes, das nach unserem Wunsch perfekt und vollst\u00e4ndig sein muss, mit ihrem machtvollen Einfluss seiner Unordnung und seinen Schw\u00e4chen eine Grenze setzen und mit seiner Herrschaft zu ihm sprechen: \u2018Genug bis hierher \u2013 tritt wieder in die Ordnung ein, nimm deinen Ehrenplatz als w\u00fcrdiges Werk deines Sch\u00f6pfers ein.\u2019<br \/>\nUnser Wille wird Wunder unserer Allmacht wirken, denen der Mensch nicht widerstehen kann \u2013 jedoch ohne Zwang, spontan, angelockt und angezogen von einer h\u00f6chsten Kraft und einer unbesiegbaren Liebe.<br \/>\nWar die von unserem Willen gewollte Erl\u00f6sung nicht ein Wunder unserer Macht und unserer Liebe, die alles zu \u00fcberwinden wei\u00df, selbst den schw\u00e4rzesten Undank, die schwerste Schuld, und in Liebe vergilt, wo der undankbare Mensch sie am meisten beleidigt hat?<br \/>\nWas den Menschen betrifft \u2013 so wird er sich trotz aller Hilfen meiner Erl\u00f6sung gewiss nicht wieder erheben k\u00f6nnen, weil er nicht bereit ist, sie [alle] in Anspruch zu nehmen; viele sind weiterhin S\u00fcnder, schwach und mit schwerster Schuld befleckt.<br \/>\nGeht es aber um meine Macht und Liebe, ist es so: wenn die zwei Waagschalen ein wenig \u00fcberflie\u00dfen und den Menschen mit meinem Willen, ihn zu besiegen, ber\u00fchren, dann wird er total ersch\u00fcttert und \u00fcberw\u00e4ltigt sein: er wird vom B\u00f6sen zum Guten erstehen und wieder in unseren G\u00f6ttlichen Willen eintreten, von Dem er ausgegangen ist, um sein verlorenes Erbe anzutreten.<br \/>\nWei\u00dft du, worauf alles ankommt? Alles kommt darauf an, dass unser Wille es w\u00fcnscht und mit g\u00f6ttlichem Ratschluss angeordnet hat; ist das der Fall, dann ist alles erledigt, und diese Entscheidung ist so wahr, dass es Tatsachen sind.<br \/>\nWisse dies: als Ich auf Erden mein Erl\u00f6seramt versah, schloss meine Heilige Menschheit zugleich alles, was sie tat, als ebenso viele Akte meines Willens als Vorrat ein, der den Seelen gegeben werden sollte. Ich brauchte das nicht, da Ich der G\u00f6ttliche Wille selbst war.<br \/>\nSo handelte meine Menschheit wie eine \u00fcberaus z\u00e4rtliche Mutter: sie schloss in sich so viele Spr\u00f6sslinge meines Willens ein, wie sie Akte vollbrachte, um sie im Scho\u00df der Akte der Seelen zur Welt zu bringen und zu geb\u00e4ren, um in den Akten der Seelen das Reich der Akte meines Fiat zu bilden.<br \/>\nSie gleicht einer Mutter, die mit einer Liebe, die sie dahinschmachten l\u00e4sst, darauf wartet, diese ihre g\u00f6ttlichen Spr\u00f6sslinge auf die Welt zu bringen.<br \/>\nDie andere Tatsache ist, dass Ich selbst das Vaterunser lehrte, damit alle darum beten, dass mein Reich komme, und mein Wille wie im Himmel so auf Erden geschehe. Wenn es nicht kommen sollte, w\u00e4re es nutzlos gewesen, ein solches Gebet zu lehren \u2013 und Ich vermag keine unn\u00fctzen Dinge zu tun.<br \/>\nSagen \u00fcberdies nicht die vielen \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen geoffenbarten Wahrheiten ganz klar aus, dass sein Reich auf die Erde kommen wird \u2013 nicht durch menschliche Bem\u00fchungen, sondern durch das Wirken unserer Allmacht? Alles ist m\u00f6glich, wenn Wir es nur wollen.<br \/>\nMit derselben Leichtigkeit tun Wir die kleinen wie die gro\u00dfen Dinge, denn alle Kraft und Macht ist in unserem Akt, nicht in dem Gut, das der Akt unserer Macht empf\u00e4ngt.<br \/>\nIn der Tat, als Ich auf Erden war, str\u00f6mte in all meinen Akten meine Macht, daher wurde die Ber\u00fchrung meiner H\u00e4nde, die Herrschaft meiner Stimme usw. machtvoll.<br \/>\nMit Leichtigkeit rief Ich das junge M\u00e4dchen zum Leben, das vor wenigen Stunden gestorben war, und mit derselben Leichtigkeit rief Ich Lazarus zum Leben, der vor vier Tagen gestorben war, weshalb er bereits verwest war und unertr\u00e4glichen Gestank verbreitete.<br \/>\nIch ordnete an, ihm die Binden zu l\u00f6sen und rief ihn dann mit der Herrschaftsgewalt meiner Stimme: \u2018Lazarus, komm heraus!\u2019 Auf meine beherrschende Stimme hin stand Lazarus wieder auf, die Verwesung verschwand, der Gestank h\u00f6rte auf. Er kehrte gesund und bl\u00fchend zur\u00fcck, als w\u00e4re er nicht gestorben \u2013 ein wahres Beispiel, wie meine Macht das Reich meines Fiat unter den Menschen wiedererstehen lassen kann.<br \/>\nDas ist ein handgreifliches und sicheres Beispiel meiner Macht: Der Mensch ist gleichsam verwest, und der Gestank seiner S\u00fcnden verseucht ihn mehr als ein Leichnam.<br \/>\nMan k\u00f6nnte ihn ein armes Wesen nennen, das mit g\u00f6ttlicher Herrschaft von den Banden seiner Leidenschaften gel\u00f6st werden muss. Dennoch wird, wenn die Herrschaft meiner Macht ihn erf\u00fcllt und es will, seine Verwesung zu Ende sein, und er wird gesund und sch\u00f6ner als zuvor auferstehen.<br \/>\nSo k\u00f6nnte man h\u00f6chstens daran zweifeln, ob mein G\u00f6ttlicher Wille dazu gewillt ist \u2013 denn die Menschen k\u00f6nnten eine solche Wohltat nicht verdienen, aber es kann nie sein, dass meine Macht nicht dazu f\u00e4hig w\u00e4re.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 2. April 1932)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-58367","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58367","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58367"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58367\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58367"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58367"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58367"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}