{"id":58551,"date":"2026-01-19T21:00:13","date_gmt":"2026-01-19T20:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/dienstag-der-2-woche-im-jahreskreis-mk-223-28\/"},"modified":"2026-01-19T14:10:04","modified_gmt":"2026-01-19T13:10:04","slug":"dienstag-der-2-woche-im-jahreskreis-mk-223-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/dienstag-der-2-woche-im-jahreskreis-mk-223-28\/","title":{"rendered":"Dienstag der 2. Woche im Jahreskreis (Mk 2,23-28)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">23An einem Sabbat ging Jesus durch die Kornfelder, und unterwegs rissen seine J\u00fcnger \u00c4hren ab. 24Da sagten die Pharis\u00e4er zu ihm: Sieh dir an, was sie tun! Das ist doch am Sabbat verboten.<br \/>\n25Er antwortete: Habt ihr nie gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren und nichts zu essen hatten &#8211; 26wie er zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar in das Haus Gottes ging und die heiligen Brote a\u00df, die au\u00dfer den Priestern niemand essen darf, und auch seinen Begleitern davon gab?<br \/>\n27Und Jesus f\u00fcgte hinzu: Der Sabbat ist f\u00fcr den Menschen da, nicht der Mensch f\u00fcr den Sabbat. 28Deshalb ist der Menschensohn Herr auch \u00fcber den Sabbat.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDa sagten die Pharis\u00e4er zu ihm: Sieh dir an, was sie tun! Das ist doch am Sabbat verboten\u201c (Mk 2,24)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine Tochter, mein Wille ist alles und enth\u00e4lt alles, und zudem ist Er Anfang, Mitte und Ziel des Menschen. Deshalb gab Ich ihm bei der Erschaffung keine Gesetze, noch setzte Ich Sakramente ein, sondern gab dem Menschen nur meinen Willen, denn dieser war, da der Mensch am Anfang meines Willens stand, mehr als ausreichend, damit er alle Mittel zur Erlangung einer nicht [blo\u00df] geringen Heiligkeit, sondern der Erhabenheit einer g\u00f6ttlichen Heiligkeit, vorfinde, und sich so im Hafen seiner Bestimmung finde.<br \/>\nDies bedeutet, dass der Mensch nichts als nur meinen Willen ben\u00f6tigen sollte, um in Ihm auf \u00fcberraschende, wunderbare und m\u00fchelose Weise alles zu seiner zeitlichen und ewigen Seligkeit und Heiligkeit zu finden.<br \/>\nWenn Ich ihm nach vielen Jahrhunderten nach seiner Erschaffung ein Gesetz gab, so deshalb, weil der Mensch seinen Ursprung verloren, und somit die Mittel und das Ziel aus den Augen verloren hatte.<br \/>\nSo war das Gesetz nicht Anfang, sondern ein Mittel. Da Ich aber sah, dass der Mensch trotz meines ganzen Gesetzes verloren war, setzte Ich bei meinem Kommen auf die Erde die Sakramente als st\u00e4rkere und m\u00e4chtigere Mittel zu seiner Rettung ein.<br \/>\nDoch wie viel Missbrauch und wie viele Profanierung! Wie viele gebrauchen das Gesetz und die Sakramente selbst, um noch mehr zu s\u00fcndigen und in die H\u00f6lle zu st\u00fcrzen, w\u00e4hrend es doch allein mein Wille ist \u2013 welcher der Anfang, die Mitte und das Ziel ist \u2013 mit dem sich die Seele in Sicherheit bringt und zu g\u00f6ttlicher Heiligkeit aufsteigt und auf vollst\u00e4ndige Weise das Ziel erreicht, wof\u00fcr sie geschaffen wurde, und es [in meinem Willen] nicht den Schatten einer Gefahr gibt, dass sie Mich beleidige.<br \/>\nSo ist der sicherste Weg allein mein Wille, und selbst die Sakramente k\u00f6nnen, wenn sie nicht in der Ordnung meines Willens empfangen werden, als Mittel der Verdammung und des Verderbens dienen.<br \/>\nDeshalb bestehe Ich so sehr auf meinem Willen, denn wenn die Seele im Prinzip meines Willens steht, werden die Mittel vorteilhaft sein, und sie wird die in ihnen enthaltenen Fr\u00fcchte empfangen; ohne Ihn jedoch k\u00f6nnen selbst die Sakramente Gift sein, die sie in den ewigen Tod f\u00fchren.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 10. Juni 1924)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, lie\u00df sich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus in ganz leidendem Zustand erblicken und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, sie wollen nicht verstehen, dass alles darauf ankommt, sich Mir ganz hinzugeben und in allem und immer meinen Willen zu tun.<br \/>\nWenn Ich dies erreicht habe, dr\u00e4nge Ich selbst die Seelen, indem Ich zu jeder von ihnen sage: &#8222;Mein Kind, nimm diese Freude, diesen Komfort, diese Erleichterung, diese Erquickung an; der Unterschied besteht darin: bevor sie sich ganz Mir hingibt und in allem und stets meinen Willen tut, gestattete sie sich jene erlaubten Befriedigungen, und dies waren menschliche Dinge; nachher hingegen sind es g\u00f6ttliche.<br \/>\nUnd da diese Dinge Mir geh\u00f6ren, empfinde Ich keine Eifersucht mehr und sage Mir: \u201eWenn sie sich dieses erlaubte Vergn\u00fcgen nimmt, so tut sie es, weil Ich es will. Wenn sie mit Personen zu tun hat, wenn sie sich erlaubterweise unterh\u00e4lt, usw. so deshalb, weil Ich es will.<br \/>\nWenn Ich es nicht wollte, w\u00e4re sie bereit, alles aufzugeben\u201c. Daher stelle Ich ihr die Dinge zur Verf\u00fcgung, denn alles, was sie tut, ist Wirkung meines Willens, nicht mehr des ihren.<br \/>\nSag Mir, meine Tochter, was hat dir gefehlt, seitdem du dich ganz Mir hingegeben hast? Ich habe dir meine Wonnen, Freuden und Mich Selbst ganz geschenkt zu deinem Gl\u00fcck, und zwar in der \u00fcbernat\u00fcrlichen Ordnung.<br \/>\nNicht einmal in der nat\u00fcrlichen Ordnung habe Ich es dir an etwas fehlen lassen: Beichtv\u00e4ter, Kommunionen und alles andere.<br \/>\nIm Gegenteil, da du nur nach Mir verlangtest, wolltest du die Beichtv\u00e4ter nicht so h\u00e4ufig, aber Ich habe dir darin kein Geh\u00f6r geschenkt, da Ich will, dass alle, die sich um Meinetwillen aller Dinge ent\u00e4u\u00dfern wollen, \u00dcberfluss an allem habe.<br \/>\nTochter, welchen Kummer f\u00fchle Ich im Herzen, wenn Ich sehe, dass die Seelen dies nicht verstehen wollen, auch jene, die als die besten gelten!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 20. M\u00e4rz 1912)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Und ich: \u201eEs sind drei N\u00e4chte, die ich geschrieben habe, und Du hast mir nichts gegeben.<br \/>\nMir scheint, dass Du Dich jetzt ganz rar machst und mir auch nicht mehr dieses gro\u00dfe Wohlgefallen zeigst, das Du mir fr\u00fcher erwiesen hast, wenn ich schrieb, und mir auch nicht wie fr\u00fcher mit deiner liebevollen Macht zu schreiben befiehlst. Ich glaube, Du hast Dich ver\u00e4ndert.\u201c<br \/>\nUnd Jesus: \u201eIch kann Mich weder ver\u00e4ndern, noch ist es der G\u00f6ttlichen Natur eigen, sich zu ver\u00e4ndern. Die menschliche Natur \u00e4ndert sich, die G\u00f6ttliche nie.<br \/>\nSei dir also sicher, dass sich in Mir nichts ver\u00e4ndert hat. Doch wei\u00dft du, was Ich dir als Lohn geben will? Mein eigenes Leben.<br \/>\nAlle Wahrheiten, die Ich dir mitgeteilt habe, sind Gaben des G\u00f6ttlichen Lebens, die Ich dir schenke. Ich lasse dich frei, diese gro\u00dfe Gabe nicht nur f\u00fcr dich selbst zu behalten, sondern sie zu vervielfachen, um sie zu geben, wem du nur willst, und jedem, der sie empfangen will.<br \/>\nWisse, dass jeder Akt, jedes Wort, jeder Gedanke, den die Seele in meinem Willen tut, Steinchen sind, die sie in sein Meer wirft, das Wellen bildet und zum Wohle aller \u00fcberflie\u00dft. Ein anderes Mal sind es viele sanfte Brisen, die das Meer meines FIAT anschwellen lassen und kleinere oder h\u00f6here Wellen erzeugen, je nach der Vielzahl der Winde, die die Seele in meinem Meer bildet.<br \/>\nDiese Wellen heben und senken sich wieder, teilweise ins Meer, und teilweise \u00fcberfluten sie die Erde. O, wie sch\u00f6n ist der Anblick der Seele, die bald ihre Steinchen in unser Meer wirft, bald quasi bl\u00e4st und ihren sanften Wind erzeugt.<br \/>\nDas Meer l\u00e4chelt ihr zu, indem es sich kr\u00e4uselt, und feiert die Seele, indem es den kleinen Wind aufnimmt und die Wellen bildet!<br \/>\nSo gibt Uns die Seele, die in meinem FIAT lebt und wirkt, die Gelegenheit, unser Meer hervortreten zu lassen und die M\u00f6glichkeit, Himmel und Erde zu \u00fcberfluten.<br \/>\nDa es der G\u00f6ttliche Wille ist, Der flie\u00dft, disponiert Er die Menschen, sein Reich zu erbitten.<br \/>\nWir vernehmen, wie die Seele, die in unserem G\u00f6ttlichen Willen lebt, die Feste, Unterhaltungen und Spiele des Anfangs der Sch\u00f6pfung mit ihrem Sch\u00f6pfer zur\u00fcckruft. Alles ist jener Seele erlaubt, die in unserem Willen lebt, und Wir lassen sie alles tun, da sie nichts anderes w\u00fcnscht als unseren Willen und unser Echo, das in ihr widerhallt.<br \/>\nIndem sie sich von unserem G\u00f6ttlichen Echo tragen l\u00e4sst, wirft sie mal ihren kleinen Stein, oder haucht mal ihre sanfte Brise, welche entweder Wellen macht, seufzt, spricht oder darum betet, dass unser G\u00f6ttliches FIAT erkannt und geliebt werde und \u00fcber die Erde herrsche.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 5. September 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDoch als der Mensch diesen unseren Willen zur\u00fcckwies, zog sich Dieser zur\u00fcck, und der Mensch blieb ohne g\u00f6ttliches Leben und dessen n\u00e4hrende Kraft, ohne den kontinuierlichen Akt, mit dem er stets neues und anwachsendes Leben empfing.<br \/>\nWenn er nicht g\u00e4nzlich starb, dann aufgrund der Wirkungen, die ihm mein G\u00f6ttlicher Wille je nach seiner Disposition, den Umst\u00e4nden und Zeiten schenkte.<br \/>\nDa nun unsere Vaterg\u00fcte sah, dass der Mensch immer tiefer st\u00fcrzte, gab Er ihm als Unterst\u00fctzung und Hilfe das Gesetz als Richtschnur f\u00fcr sein Leben.<br \/>\nBei seiner Erschaffung hatte Er ihm n\u00e4mlich weder Gesetze noch etwas anderes gegeben, nur meinen G\u00f6ttlichen Willen, der ihm best\u00e4ndig Leben spendete und ihm somit unser g\u00f6ttliches Gesetz in sein Wesen legte.<br \/>\nDies sollte der Mensch in sich selbst als eigenes Leben wahrnehmen, ohne dass Wir ihm etwas sagen oder befehlen mussten, umso mehr als es dort, wo mein Wille regiert, weder Gesetze noch Befehle gibt.<br \/>\nGesetze sind f\u00fcr Diener und Rebellen, nicht f\u00fcr die Kinder. Zwischen Uns und denen, die in unserem Willen leben, regelt sich alles in Liebe. Doch trotz des ganzen Gesetzeswerkes wurde der Mensch nicht erneuert.<br \/>\nDa aber unser Ideal in der Sch\u00f6pfung der Mensch war, und nur f\u00fcr ihn alles geschaffen wurde, wollte Ich mitten unter sie auf die Erde kommen.<br \/>\nUm ihnen noch wirksamere Hilfen, noch heilsamere Medizin, sicherere Mittel, machtvollere Hilfen zu geben, setzte Ich die Heiligen Sakramente ein.<br \/>\nDiese sind zu bestimmten Zeiten und Umst\u00e4nden wirksam, je nach der Disposition der Seelen, als Wirkungen und Werke meines G\u00f6ttlichen Willens.<br \/>\nDoch wenn die Seele trotz all dieser gro\u00dfen G\u00fcter nicht den G\u00f6ttlichen Willen als Leben in sich eintreten l\u00e4sst, wird sie stets ihre Armseligkeiten haben, ein mittelm\u00e4\u00dfiges Leben f\u00fchren und lebhaft ihre Leidenschaften versp\u00fcren.<br \/>\nDie Heiligkeit, ja selbst ihr Heil werden stets gef\u00e4hrdet sein, denn nur mein Wille, der sich als kontinuierliches Leben schenkt, bildet einen sanften Bann gegen Leidenschaften und Erb\u00e4rmlichkeiten.<br \/>\nEr formt in der Seele die entgegengesetzten Akte der Heiligkeit, der Kraft, des Lichtes, der Liebe f\u00fcr die \u00dcbel der Seele, sodass der menschliche Wille den s\u00fc\u00dfen Zauber wahrnimmt.<br \/>\nDann f\u00fchlt dieser in seinen \u00dcbeln die Sch\u00f6nheit, G\u00fcte und Heiligkeit des kontinuierlichen Aktes des Lebens, das mein Wille der Seele unter seiner lieblichen und s\u00fc\u00dfen Herrschaft gibt. Und sie l\u00e4sst Ihn an sich tun, was Er will.<br \/>\nIn der Tat, ein kontinuierlicher Akt, der immerw\u00e4hrendes Leben gibt, kann niemals von anderen Akten, Hilfen und Mitteln erreicht werden, wie stark und heilig sie auch seien, um das Gute zu tun, das ein kontinuierlicher Akt bewirken kann.<br \/>\nDarum kann die Seele sich selbst nichts Schlimmeres antun, noch unserer Vaterg\u00fcte ein gr\u00f6\u00dferes Unrecht zuf\u00fcgen, als wenn sie unseren Willen nicht in sich herrschen l\u00e4sst.<br \/>\nSt\u00fcnde es in ihrer Macht, w\u00fcrde sie Uns dazu veranlassen, die ganze Sch\u00f6pfung zu vernichten, weil der Mensch n\u00e4mlich dazu geschaffen wurde, unsere Wohnst\u00e4tte zu sein; und nicht nur er allein, sondern Wir haben das Recht, alle geschaffenen Dinge, Himmel, Sonne, Erde, alles \u2013 die ja alles Werke sind, die aus unserer H\u00f6chsten Erhabenheit hervorgegangen sind \u2013 zu bewohnen; indem Wir in ihnen leben, bewahren Wir diese Werke in sch\u00f6nem Schmuck und stets neu, als w\u00fcrden Wir sie gerade ins Dasein treten lassen.<br \/>\nWenn nun der Mensch nicht unseren Willen tut, wirft er Uns aus unserer Wohnst\u00e4tte hinaus. Wir gleichen einem reichen Herrn, der sich einen gro\u00dfen, sch\u00f6nen Palast bauen m\u00f6chte.<br \/>\nNach der Fertigstellung will er in ihn einziehen, doch man schl\u00e4gt ihm die T\u00fcren vor der Nase zu und bewirft ihn mit Steinen, sodass er nicht einmal einen Fu\u00df hinein setzen kann.<br \/>\nDa er nun unm\u00f6glich in dieser Residenz leben kann, die er sich errichtet hat, w\u00fcrde diese nicht verdienen, dass ihr Erbauer sie [wieder] zerst\u00f6rt? Doch er tut es nicht, weil er sein Werk liebt.<br \/>\nEr wartet und wartet, ob er die Wohnst\u00e4tte vielleicht in Liebe besiegen kann, und sie ihm von sich aus die T\u00fcren \u00f6ffnet, damit er eintrete und frei darin wohne.<br \/>\nIn eine solche Lage bringt Uns die Seele, die unseren Willen nicht in sich regieren l\u00e4sst: sie schlie\u00dft Uns die T\u00fcren vor der Nase zu und bewirft Uns mit den Steinen ihrer Schuld. Wir aber warten mit unbesiegter und g\u00f6ttlicher Geduld.<br \/>\nUnd da die Seele unseren Willen nicht als Leben in sich will, spenden Wir ihr aus Vaterg\u00fcte seine Wirkungen, das sind die Gesetze, die Sakramente, das Evangelium, die Hilfen meiner Beispiele und Gebete.<br \/>\nDoch keines dieser gro\u00dfen Wohltaten kann dem gro\u00dfen Gut gleichen, das mein Wille als unverlierbares Leben der Seele wirken kann, denn Er ist alles zugleich: Gesetze, Sakramente, Evangelium, Leben. Alles bedeutet, dass Er alles geben kann und alles besitzt.<br \/>\nDas gen\u00fcgt, um den gro\u00dfen Unterschied zwischen meinem Willen als st\u00e4ndigem Leben im Gesch\u00f6pf und seinen Wirkungen zu begreifen, die Er selbst in den Sakramenten nicht fortw\u00e4hrend hervorbringen kann, sondern je nach Umst\u00e4nden und Zeiten.<br \/>\nObwohl [auch] die Wirkungen gro\u00dfe Wohltaten bewirken m\u00f6gen, k\u00f6nnen sie doch nie an all jene Sch\u00e4tze heranreichen, die das Leben meines in der Seele regierenden und herrschenden Willens hervorbringen kann.<br \/>\nSei daher aufmerksam, meine Tochter, und lass Ihn in heiliger Freiheit in deiner Seele tun, was Er will.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 30. Mai 1932)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-58551","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58551","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58551"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58551\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58551"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58551"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58551"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}